Vermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Apprich Secur GmbH
Gottlieb-Daimler-Straße 5, 14974 Ludwigsfelde, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Madeleine Mathews seit 5.8.2022 | Prokura |
Marco Bauch seit 30.1.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
L.KCar Intermetal and Synthetic Limited | 95.00% |
Apprich Secur GmbHEigenbeteiligung | 5.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Apprich Secur GmbHLudwigsfeldeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für 2023
Anhang 2023I. Allgemeines Die Gesellschaft ist nach den Größenmerkmalen des § 267 Abs. 2 HGB im Geschäftsjahr 2023 als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen und ist daher prüfungspflichtig nach §§ 316 ff. HGB. Der Jahresabschluss der Apprich Secur GmbH zum 31. Dezember 2023 ist unter Anwendung der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches (HGB) für mittelgroße Kapitalgesellschaften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Apprich Secur GmbH mit Sitz in Ludwigsfelde wird beim Amtsgericht Potsdam unter der Registernummer HRB 2845 P geführt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Bewertung wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Immaterielle Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer, angesetzt. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 250,00 nicht übersteigen, werden vereinfachend im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgaben abgesetzt. Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten über € 250,00, aber unter € 1.000,00 liegen, werden grundsätzlich als Sammelposten erfasst und im Jahr des Zugangs sowie in den folgenden vier Jahren zu jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Der Abgang wird zum Ablauf des fünften Jahres unterstellt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet bzw. mit dem zum Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Zeitwert angesetzt. Ungängige und Altmaterialien wurden vollständig abgewertet. Die Bewertung der Fertigen und Unfertigen Erzeugnisse (Fahrzeugumbauten und vorgefertigte Baugruppen) erfolgt zu Herstellkosten, ausgehend von den Material- und Fertigungseinzelkosten unter Einbeziehung angemessener Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die Bewertung der Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt grundsätzlich zu Nominalwerten. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Sonstigen Wertpapiere wurden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren Kurswert zum Bilanzstichtag angesetzt. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert am Bilanzstichtag bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite der Bilanz Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Der Nennbetrag der Eigenen Anteile wurde gemäß § 272 Abs. 1a HGB in einer Vorspalte der Bilanz offen von dem Posten "Gezeichnetes Kapital" abgesetzt und der Unterschiedsbetrag zwischen dem Nennbetrag und den Anschaffungskosten der eigenen Anteile mit den frei verfügbaren Rücklagen verrechnet. Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen wird in Höhe der erhaltenen Zuschüsse zum Erwerb von Gegenständen des Anlagevermögens, vermindert um Auflösungen entsprechend der Nutzungsdauer der erworbenen Anlagegegenstände, gebildet. Die Rückstellungen wurden nach Maßgabe des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gemäß § 253 Abs. 1 HGB. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben bzw. zehn Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Die Sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt unter Einbeziehung zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen zum Erfüllungsbetrag. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte zum Erfüllungsbetrag. Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Passivseite der Bilanz Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. III. Erläuterungen zur Bilanz Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlageposten sind im Anlagenspiegel dargestellt. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres, nach Bilanzposten gegliedert, ergeben sich ebenfalls aus dem Anlagenspiegel. Für Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von € 3.275,12 beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr. Die Restlaufzeit der Übrigen Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände beträgt bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für den Personalbereich (T€ 25), Rückstellungen für Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 13), Rückstellung für Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 26) und übrige Rückstellungen (T€ 28). Für Sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von € 5.072,14 beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr. Für alle übrigen Verbindlichkeiten in Höhe von € 874.183,82 beträgt die Restlaufzeit bis zu einem Jahr. IV. Sonstige Pflichtangaben Die Gesellschaft beschäftigte im Jahr 2023 durchschnittlich 54 Mitarbeiter, davon:
Daneben beschäftigte die Gesellschaft durchschnittlich 2 Auszubildende (zum 31.12.2023: 4 Auszubildende). Alleinvertretungsberechtigt und nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer ist Herr Dipl.-Ing. (FH) Marco Bauch. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung nach § 285 Nr. 9 a) und b) HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Mutterunternehmen im Sinne des § 285 Nr. 14 bzw. 14a HGB, das den Konzernabschluss für den größten bzw. kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, ist die L.KCar Intermetal and Synthetic Ltd., Nikosia/Zypern. Ort der Offenlegung des Konzernabschlusses ist Nikosia/Zypern. Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -422 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag mit den Gewinnrücklagen zu verrechnen.
Ludwigsfelde, 31. Mai 2024 Die Geschäftsführung gez. Dipl.-Ing. (FH) Marco Bauch Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2023(Anlagenspiegel)
Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Die Apprich Secur ® GmbH mit Sitz in Ludwigsfelde wurde 1992 gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die L.KCAR Intermetal and Synthetic Limited, Nikosia (Zypern). In Höhe von 5% hält die Apprich Secur ® GmbH eigene Anteile. Geschäftsführer ist Herr Marco Bauch. Leiter für den Unternehmensbereich Vertrieb / Service ist Herr Jörg Lorenz. Seit der Gründung hat sich die Apprich Secur GmbH als führender Hersteller von Sonderaufbauten für Transporter, LKW und Busse etabliert. Hochwertige Fahrzeuge anzubieten, die höchsten Sicherheitsstandards genügen und gleichzeitig den individuellen Anforderungen der Kunden gerecht werden, bilden den Fokus im gesamten Unternehmen. Die Kundenzufriedenheit steht dabei für die Apprich Secur GmbH an erster Stelle. Es wird verstanden, dass jede Transportaufgabe einzigartig ist. Daher arbeiten hochqualifizierte Mitarbeiter eng mit den Kunden zusammen, um maßgeschneiderte Lösungen zu entwickeln, die exakt auf die Bedürfnisse zugeschnitten sind. Die Apprich Secur GmbH bietet nicht nur erstklassige Produkte, sondern auch einen herausragenden Service, um sicherzustellen, dass die Erwartungen der Kunden stets übertroffen werden. Der kontinuierliche Innovationswille ist ein wesentlicher Bestandteil der Kultur des Unternehmens und seiner visionären Strategie. Die Apprich Secur GmbH investiert fortlaufend in die Entwicklung neuer Konzepte und Verfahren, mit dem Ziel den Kunden stets die aktuellen Technologien und Sicherheitsstandards bieten zu können. Dabei stehen Qualität und Zuverlässigkeit in jedem Produktionsschritt im Vordergrund. Innerhalb der Organisation wird großer Wert auf Transparenz und Verantwortung gelegt. Basis dafür ist eine stets offene und ehrliche Kommunikation und das Streben nach langfristigen Partnerschaften, die auf Vertrauen und Integrität basieren. Als Teil ihrer sozialen Verantwortung setzt sich die Apprich Secur GmbH aktiv für soziale Initiativen im regionalen Umfeld ein. Die Unternehmung strebt danach, einen positiven Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand; Präsidentin des Statistischen Landesamtes, bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333.000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Im Dezember 2022 lag die Arbeitslosenquote bei 5,7 %, das sind 0,3 % mehr als im Vorjahr. Die Verbraucherpreise in Deutschland haben sich im Jahresdurchschnitt 2023 um 6,5 % gegenüber 2022 erhöht. Durch den Krieg in der Ukraine stiegen die Energiepreise in Deutschland auf Rekordniveau an, dadurch stiegen ebenfalls die Produktions- und Lebenshaltungskosten. Im Vorjahr sorgte dies noch für die höchste jährliche Inflationsrate seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges, im Jahr 2023 lag die Teuerungsrate etwas niedriger. Im Jahr 2023 wurden 58,3 % der Transaktionen an der Ladenkasse in bar abgewickelt, verglichen mit 2022 ein minimaler Rückgang von knapp 1 %. Bargeld ist das Zahlungsmittel, das am häufigsten für Kleinbeträge in Geschäften und Bezahlvorgänge zwischen Privatpersonen verwendet wird. Eine Mehrheit der Befragten (60 %) hält es zudem für wichtig, Bargeld als zusätzliche Zahlungsoption zu haben. Die Verbraucherinnen und Verbraucher sehen den Nutzen des Bargelds darin, den Überblick über ihre Ausgaben zu behalten, ihre Privatsphäre zu schützen und Zahlungen sofort abwickeln zu können. Gleichzeitig hat die Pandemie den Trend zu elektronischen Zahlungsmitteln beschleunigt, sodass die Verbraucherinnen und Verbraucher nun mehrheitlich elektronische Bezahlverfahren bevorzugen. Bei Käufen an der Ladenkasse ist der Anteil der Kartenzahlungen 2023 auf 62 % gestiegen. Die ausgegebene Menge an Bargeld steigt trotz dem Trend zu elektronischen Zahlungsmitteln kontinuierlich an: in den letzten zehn Jahren wuchs der Banknotenumlauf durchschnittlich um etwa sechs Prozent pro Jahr. Mit einem Wert von über 1,6 Billionen Euro zum Jahresende 2023 hat sich der Bargeldumlauf damit seit Erstausgabe des Euro-Bargelds im Jahr 2002 mehr als versiebenfacht. Allein in Deutschland werden bei über 25 Mio. Transportvorgängen im Jahr rund 30 Milliarden Banknoten im Wert von knapp einer Billion Euro transportiert und / oder bearbeitet. Die wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren für die Gesellschafter sind die Umsatzerlöse bzw. das Rohergebnis sowie das Jahresergebnis. Im Geschäftsjahr 2023 war eine Umsatzsteigerung in Höhe von 10 % zu verzeichnen. 70 % des Umsatzes wurden im Inland erzielt. Die Exportquote betrug 30 %. Das Rohergebnis für das Jahr 2023 lag mit 3.344 T€ um 6 % über dem Vorjahreswert. Aufgrund der folgenden beschriebenen externen und internen Faktoren konnten die prognostizierte sehr deutliche Steigerung des Rohergebnisses sowie das prognostizierte positive Jahresergebnis nicht erreicht werden. Die Gesellschaft weist ein Jahresfehlbetrag von -422 T€ (Vorjahr -420 T€) aus. Auch 2023 führte die komplexe geopolitische Lage in Europa zu Unsicherheiten im Geschäftsbetrieb. Neben den weiterhin hohen Energie- und Rohstoffpreisen sowie Lieferprobleme in der Materialbeschaffung beeinträchtigte insbesondere die unvorhersehbare Verfügbarkeit von Basisfahrzeugen die Aktivitäten erheblich. Dies hatte unmittelbare Auswirkungen auf die Produktionsabläufe und führte zu unerwarteten Verzögerungen bei der Fertigstellung der Produkte. Ein weiterer Faktor, der zu dem Fehlbetrag beigetragen hat, war die Vielzahl von Projekten mit langen Durchlaufzeiten und uneindeutigen Leistungsumfängen. Dies führte zu Verzögerungen und Unsicherheiten in der Projektrealisierung, was sich negativ auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung auswirkte. Zudem verursachten viele Einmalaufwendungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Entwicklung von Umbaukonzepten für unterschiedliche Fahrzeugmodelle, zusätzliche Belastungen für das Unternehmen. Diese Aufwendungen waren jedoch notwendig, um strategische Ziele zu erreichen und langfristiges Wachstum zu sichern, auch wenn diese mittelfristig einen negativen Einfluss auf die Ergebnisse zur Folge hatten. Ein weiterer entscheidender Faktor, der zu dem Fehlbetrag beitrug, war die Diskrepanz zwischen Preisbildung und Umsatzrealisierung. Trotz gestiegener Kosten konnten die höheren Preise nicht vollständig an die Kunden weitergeben werden, was zu einer Margenkompression führte, und die Rentabilität beeinträchtigte. Im letzten Quartal wurde überdies die Aufholung des Rückstands durch eine signifikante Zunahme der Krankheitsquote verhindert. Trotz dieser Herausforderungen ist die Apprich Secur fest entschlossen, ihre Position im Markt zu stärken und ihre langfristigen Ziele zu erreichen. Die Unternehmung wird weiterhin an der Optimierung ihrer Prozesse arbeiten, um effizienter zu werden und die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Die Apprich Secur GmbH hat Investitionen in Höhe von rd. 78 T€ getätigt. Diese flossen vorwiegend in die Stärkung unserer IT-Infrastruktur sowie in die Verbesserung unserer Büro- und Betriebsmittelausstattung. Im Verlauf des Jahres 2023 sah sich die Unternehmung mit einer herausfordernden Lage auf dem Arbeitsmarkt konfrontiert, welche durch einen anhaltenden Fachkräftemangel geprägt war. Die Rekrutierung geeigneter Mitarbeiter gestaltete sich trotz Bemühungen um attraktive und ansprechende Arbeitsbedingungen als schwierig. Infolge dieser Entwicklungen wurden die Strategien zur Mitarbeitergewinnung und -bindung überarbeitet. Neben der Anpassung der Vergütungsstrukturen hat die Apprich Secur GmbH verstärkt in die Aus- und Weiterbildung der bestehenden Belegschaft investiert, um dem Fachkräftemangel langfristig entgegen zu wirken. Basierend auf dieser Situation wurde die Entscheidung getroffen, die Personalaufgaben in einer zentralen Stelle zu bündeln. Dies soll eine effizientere Bewältigung der Personalherausforderungen und eine ganzheitlichere Strategieentwicklung im Bereich des Personalmanagements ermöglichen. Im Jahr 2024 werden zudem langjährige Mitarbeiter in den Ruhestand wechseln, was die Einstellung und Einarbeitung neuer Mitarbeiter erforderlich machte. Dies führte dazu, dass Personal doppelt vorgehalten werden musste, um einen reibungslosen Übergang sicherzustellen. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage hat sich im Vergleich zu den Vorjahren teilweise verändert. Der Vorratsbestand an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie fertigen und unfertigen Erzeugnissen hat sich gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen aufgrund des Anstiegs des zum Stichtag angearbeiteten Auftragsvolumens von 2.355 T€ auf 2.803 T€ erhöht. Der Forderungsbestand zum Stichtag des Geschäftsjahres 2023 liegt mit 281 T€ um 207 T€ über dem Forderungsbestand im Vorjahr und betrifft Forderungen für unmittelbar vor dem Bilanzstichtag ausgelieferte Nachrüstungen und Ersatzteile. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden vollständig innerhalb des 1. Quartals 2024 ausgeglichen. Die Finanz- und Liquiditätslage der Apprich Secur ® GmbH ist gut. Die Liquiditätsausstattung (Guthaben bei Kreditinstituten sowie Kassenbestand einschließlich Wertpapiere) hat sich im Wesentlichen aufgrund des Geschäftsjahresverlustes sowie des Anstiegs des angearbeiteten Auftragsvolumens um 925 T€ auf 1.731 T€ verringert. Die Zahlungsfähigkeit war im Berichtsjahr und danach jederzeit gegeben. Die Gesellschaft plant in den kommenden Geschäftsjahren Modernisierungen und Investitionen in das Betriebsgebäude. Es ist geplant, die Investitionen je nach Finanzierungsmöglichkeiten schrittweise mit eigenen Mitteln sowie mit Fremdmitteln zu finanzieren. Die Gesellschaft ist grundsätzlich eigenfinanziert. Die Eigenkapitalquote zum Stichtag beträgt 83,5 % (Vorjahr: 86,9 %) Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, ermittelt nach DRS 21, beträgt im Wesentlichen aufgrund des Geschäftsjahresverlustes sowie des Anstiegs des angearbeiteten Auftragsvolumens -871 T€ (Vorjahr: -423 T€). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beträgt aufgrund von Investitionen in das Anlagevermögen -54 T€ (Vorjahr: -125 T€). Aus den negativen Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der Investitionstätigkeit resultiert im Stichtagsvergleich eine Veränderung des Finanzmittelfonds in Höhe von -925 T€ (Vorjahr: -548 T€). Das Ergebnis vor Steuern beträgt -418 T€ (Vorjahr: -415 T€). Die Geschäftsführung beurteilt die Geschäftsentwicklung unter Berücksichtigung der Markt- und Wettbewerbssituation insgesamt als befriedigend. 3. Chancen und Risiken Die Apprich Secur ® GmbH befindet sich weiterhin in einer aussichtsreichen Position, um sich auf dem Markt der Herstellung von Geld- und Werttransportern mit innovativen, funktionalen und wirtschaftlichen Produkten zu behaupten und eine führende Rolle einzunehmen. Die Ergänzung des Produktportfolios mit sondergeschützten LKW stärkt die Marktposition zusätzlich. Die Kunden in Deutschland transportieren und bearbeiten täglich rund 3 Mrd. Euro in etwa 2.400 Spezialgeldtransportfahrzeugen. Bargeld bleibt das von der europäischen Bevölkerung am meisten genutzte Zahlungsmittel. Eine deutliche Mehrheit der Bürgerinnen und Bürger Europas findet es wichtig, in bar bezahlen zu können. Ende 2023 waren 29,8 Milliarden Euro-Banknoten mit einem Gesamtwert von 1,57 Billionen Euro im Umlauf. Sowohl nach Umsatz als auch nach Anzahl der Zahlungsvorgänge bleibt Bargeld ein äußerst beliebtes Zahlungsmittel. Obwohl alternative Zahlungsmittel immer mehr an Bedeutung gewinnen, ist nicht absehbar, dass Bargeld vollständig abgelöst wird. Der zukünftige Bedarf an Geld- und Werttransportern wird voraussichtlich auf dem aktuellen Niveau stabil bleiben. Um Marktanteile zu sichern und auszubauen, hat sich die Apprich Secur GmbH dazu verpflichtet, nicht nur hohe Qualitätsstandards einzuhalten, sondern auch mehr Zuverlässigkeit und ein ganzheitliches Servicekonzept anzubieten. Die lokalen und überregionalen Wettbewerber werden kontinuierlich beobachtet, um angemessen auf Veränderungen im Marktumfeld reagieren zu können. Als Unternehmen mit Spezialisierung auf Einzel- und Kleinserienfertigung, das zudem in einem begrenzten Absatzmarkt operiert, bestehen im Zusammenhang mit der Beschaffung von Fremdbezugsteilen häufig ganz individuelle Risiken. Diese Beschaffungsrisiken können zu Lieferproblemen führen, die wiederum Engpässe und Preiserhöhungen zur Folge haben können. Zur Absicherung dieser Risiken werden kontinuierlich alle relevanten Zustände überwacht, um bei Bedarf sofortige Maßnahmen ergreifen zu können. Dazu gehören unter anderem der Ausbau der Mehrlieferantenstrategie und die Sicherung von Fahrzeugkontingenten. Der bauliche Zustand des Bestandsgebäudes birgt aufgrund seines Alters potenzielle Risiken, die sich in Zukunft möglicherweise auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken könnten. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung wird nicht erwartet, dass in den nächsten zwei Jahren Beeinträchtigungen auftreten. Dennoch ist anzumerken, dass eine umfassende Risikobewertung durchgeführt wird, um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren und angemessene Maßnahmen zur Risikominderung zu ergreifen. Die Gesellschaft betreibt auf der Grundlage der DIN EN ISO 9001 ein konsequentes Qualitätsmanagement. Dieses System wird regelmäßig auditiert, um eine konstante Qualität unserer Produkte zu gewährleisten, die Kundenzufriedenheit hochzuhalten und potenzielle Haftungsrisiken zu minimieren. Zusätzlich zur Sicherstellung der Produktqualität setzt die Gesellschaft auf Produkthaftpflichtversicherungen, um mögliche finanzielle Risiken im Zusammenhang mit Produktmängeln zu reduzieren. Ein unternehmerisches Risiko besteht in der wachsenden Überalterung der Belegschaft, dem Mangel an Fach- bzw. Arbeitskräften und der allgemein nachlassenden Qualität in der Ausbildung. Um dieses Risiko zu mindern, sind Mitarbeiterentwicklung, Recruiting-Prozess und Nachwuchsförderung integrale Bestandteile der Unternehmensstrategie. Dabei ist die Pflege einer Unternehmenskultur, die von Wertschätzung, Innovation und Zusammenarbeit geprägt ist, zentrales Element. Eine positive Arbeitsumgebung und kontinuierliche Investitionen in die Mitarbeiter/innen des Unternehmens sind entscheidend für den langfristigen Erfolg in einem volatilen Arbeitsmarktumfeld. Gerade in diesen herausfordernden Zeiten bilden eine solide und vorausschauende Geschäftspolitik sowie das engagierte Wirken der Mitarbeiter/innen die wesentlichen Grundlagen für eine positive Entwicklung des Unternehmens. Die robuste Kapitalausstattung, die sich in einer gesunden Liquiditätslage manifestiert, befähigt die Apprich Secur ® GmbH, auch in schwierigen Marktsituationen souverän zu agieren. Somit ist das gesamte Unternehmen in keiner Weise existenziell bedroht. 4. Voraussichtliche Entwicklung Im Geschäftsjahr 2024 erwartet die Apprich Secur ® GmbH weiterhin komplexe Bedingungen, die durch ein stark volatiles Marktumfeld geprägt sind. Trotz dieser Herausforderungen blickt das Unternehmen optimistisch auf das laufende Geschäftsjahr und strebt weiterhin an, seine Marktführerposition im Bereich der Fertigung von Geld- und Werttransportern zu festigen. Für das Geschäftsjahr 2024 verfügte das Unternehmen zum Bilanzstichtag 31.12.2023 über einen Auftragsbestand von rund 7.400 T€. Dennoch ist zu beachten, dass der Auftragseingang im ersten Quartal 2024 im Vergleich zum Vorjahr spürbar rückläufig ist, was die zukünftige Entwicklung etwas beeinträchtigen könnte. Risiken bestehen aus den anhaltenden geopolitischen Unsicherheiten, zuletzt insbesondere hinsichtlich der Entwicklung im Nahen Osten, sowie aus dem sich allgemein im Fahrzeugbau verzeichnenden Auftragsrückgängen und aus dem Arbeits- und Fachkräftemangel. Nichtdestotrotz verfestigen sich die Anzeichen einer allmählichen Stabilisierung und konjunkturellen Erholung. Die Apprich Secur GmbH erwartet, dass das Unternehmen im ersten Halbjahr 2024 in ähnlicher Weise von den beschriebenen Auswirkungen betroffen sein wird, wie dies auch für die Gesamtwirtschaft prognostiziert wird. Im Produktsegment der Geld- und Werttransporter wird die sehr gute Auftragslage für eine kontinuierlich gleichbleibend hohe Auslastung im Geschäftsjahr 2024 sorgen. Der Wegfall des Volumenmodells VW Transporters als Geld- und Werttransporter macht in der zweiten Jahreshälfte Investitionen und Entwicklungen in ein Nachfolgeprodukt erforderlich. Im Bereich der gepanzerten LKW bleibt die Projektauslastung über das gesamte Geschäftsjahr hinweg konstant hoch. Die größten Herausforderungen liegen in der zeitlichen Umsetzung und der Anpassung der Umbaukonzepte an Fahrzeugmodellen mit den jeweiligen Kundenanforderungen der unterschiedlichen Hersteller. Die Apprich Secur GmbH strebt die Zertifizierung mit dem Siegel "Zertifizierter Klebfachbetrieb" gemäß den Standards der DIN 2304 und TL A-0023 an. Die Zertifizierung dient nicht nur dazu, die bereits vorhandene Expertise im Bereich des Klebtechnikhandwerks zu bestätigen, sondern sich als Hersteller und Instandsetzer klebtechnischer Produkte zu qualifizieren. Durch das Siegel "Zertifizierter Klebfachbetrieb" wird dem Unternehmen der Zugang zu neuen Märkten und Geschäftsfeldern ermöglicht. Für das Geschäftsjahr 2024 wird aufgrund des hohen Auftragsbestandes und unter Berücksichtigung der bis zur Berichtserstellung zu erwartenden Aufträge, von einem moderat steigenden Umsatzniveau ausgegangen. Jedoch besteht ein Restrisiko, dass sich geopolitische Unsicherheiten, Fachkräftemangel und die hohe Projektlast negativ auf die Umsatzerreichung auswirken. Der in den ersten Monaten des Jahres 2024 realisierte Umsatz und der feste Auftragsbestand betragen per Mitte April 2024 rd. 100 % des geplanten Jahresumsatzes und liegen damit auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Das Rohergebnis 2024 wird nach jetziger Einschätzung sehr deutlich über dem des Vorjahres liegen. Das Unternehmen rechnet 2024 mit einem ausgeglichenen Betriebs- und Jahresergebnis in Höhe von geschätzt 50 T€. Die Prognosen stehen unter dem Vorbehalt, dass sich die weltweiten Markt- und Rahmenbedingungen nicht weiter verschärfen.
Ludwigsfelde, 31. Mai 2024 Die Geschäftsführung gez. Dipl.-Ing. (FH) Marco Bauch In dem beigefügten, zur Offenlegungsbestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Apprich Secur GmbH, Ludwigsfelde Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Apprich Secur GmbH, Ludwigsfelde, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Apprich Secur GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Berlin, 12. Juli 2024 Forvis
Mazars GmbH & Co. KG
gez. Danijela Mijatov, Wirtschaftsprüferin gez. Ralf Bierent, Wirtschaftsprüfer Amtsgericht Potsdam, HRB 2845Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 17.7.2024 festgestellt. Beschluss über die Verwendung des ErgebnissesDer Verlust wird mit der Gewinnrücklage verrechnet. |
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