Georg Kimmel GmbH
Kabelstraße 91, 41069 Mönchengladbach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Laura Kimmel seit 30.12.2025 | Geschäftsführer |
Dominik Mezzasalma seit 16.1.2024 | Prokura |
Ralf Jesionek seit 2.1.2023 | Prokura |
Oliver von Hall seit 2.1.2023 | Prokura |
Thomas Kimmel seit 30.7.2003 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Georg Kimmel GmbHMönchengladbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Georg Kimmel GmbH, MönchengladbachA. Wirtschaftsbericht I. Geschäftstätigkeit und Rahmenbedingungen Die Georg Kimmel GmbH wurde am 27.12.1979 gegründet und hat ihren Sitz in Mönchengladbach. Die Georg Kimmel GmbH ist ein etabliertes Unternehmen in der Entwicklung, der Produktion und dem Vertrieb von Stanzteilen und Profilen für die Baustoffindustrie und den Fachhandel - speziell im Bereich des Trockenbaus. Trotz der anhaltend schwierigen globalen Rahmenbedingungen konnten wir das Jahr 2023 erfolgreich abschließen. Als mittelgroße Kapitalgesellschaft über 50 Mitarbeitern und als Spezialist für Verbindungselemente haben wir unsere Marktpräsenz konsolidiert und weiterhin innovative Lösungen für unsere Kunden bereitgestellt. Ein wesentlicher Faktor unseres anhaltenden Erfolgs liegt in der hervorragenden Qualität unserer Produkte sowie in unseren Kernkompetenzen der Zuverlässigkeit und Schnelligkeit, die von unseren Kunden hochgeschätzt werden und uns einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil verschaffen. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland zeigte sich im Jahr 2023 angesichts globaler Herausforderungen wie der Energiekrise, anhaltender Lieferkettenprobleme, geopolitischer Unsicherheiten sowie der Abkühlung der Weltwirtschaft weniger robust als im Vorjahr. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Gesamtjahr um 0,3 % gegenüber 2022. Die Inflationsrate in Deutschland betrug im Jahr 2023 durchschnittlich 5,9 % gegenüber dem Vorjahr. Dies stellt eine Abnahme gegenüber der Inflationsrate von 6,9 % im Jahr 2022 dar, jedoch bleibt das Niveau weiterhin hoch. Der Arbeitsmarkt erwies sich auch Ende 2023 als widerstandsfähig, jedoch stellt der Fachkräftemangel weiterhin eine Wachstumsbremse dar. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen blieb auf hohem Niveau, zahlreiche Branchen suchen nach neuen Mitarbeitenden. Die Zahl der beantragten Unternehmensinsolvenzen nahm von einem niedrigen Niveau aus wieder zu. Im Oktober 2023 lagen sie um 17,9 % über dem Stand des Vorjahresmonats. Frühindikatoren deuten auf einen weiteren leichten Anstieg hin. Die Bautätigkeit in Deutschland ging 2023 das zweite Jahr in Folge zurück, mit einem preisbereinigten Rückgang des Bauvolumens um gut 1 %. Besonders betroffen war der Wohnungsbau, da gestiegene Zinsen und Baukosten die Nachfrage erheblich dämpften. Im Bereich der Bestandsmaßnahmen bleibt die energetische Sanierung ein stabilisierender Faktor, auch wenn das reale Volumen hier 2023 um 0,7 % schrumpfte. Positive Impulse kamen lediglich aus dem gewerblichen Tiefbau, insbesondere durch Investitionen in das Schienennetz. Im öffentlichen Bau erschweren gestiegene Baupreise die Umsetzung neuer Projekte, was vor allem Kommunen belastet. Für die Baubranche ergeben sich Chancen in der energetischen Sanierung und im öffentlichen Bau, während der Neubausektor weiterhin unter Druck steht. Diese Rahmenbedingungen spiegeln sich in der rückläufigen Umsatzentwicklung der Georg Kimmel GmbH wider. Nach dem Umsatzwachstum von 2020 bis 2022 erlebte das Unternehmen im Jahr 2023 ein Umsatzeinbruch von über 16%. Für das Jahr 2024 zeichnet sich ab, dass der Umsatz stagniert oder leicht rückläufig bleibt. III. Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Georg Kimmel GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2023 dennoch insgesamt positiv entwickelt. Zur Steuerung des Unternehmens werden die finanziellen Leistungsindikatoren Umsatzerlöse und Ergebnis vor Steuern verwendet. Die Umsätze sanken von TEUR 20.768 im Vorjahr um TEUR 3.371 auf TEUR 17.397 im Geschäftsjahr 2023. Das Ergebnis vor Steuern liegt im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 1.496 (im Vorjahr TEUR 1.343). 1. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme der Georg Kimmel GmbH beläuft sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 6.411. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (TEUR 6.271) um 2,2 % erhöht. 42,1 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Das Vorratsvermögen ist durch die Veränderung der Einkaufkonditionen auf dem volatilen Stahlmarkt zurückgegangen und besteht bei einer Gesamtsumme von TEUR 2.698 (Vorjahr TEUR 3.099) im Wesentlichen aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen (TEUR 1.359; Vorjahr TEUR 1.618) sowie aus fertigen Erzeugnissen und Waren (TEUR 1.319; Vorjahr TEUR 1.461). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich im Geschäftsjahr von TEUR 954 auf nunmehr TEUR 1.087 zum 31. Dezember 2023. Zum Stichtag weist das Unternehmen Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 1.889 (Vorjahr TEUR 1.406) aus und wird auch künftig in der Lage sein, sämtliche finanzielle Verpflichtungen erfüllen zu können. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 59,9 % gekennzeichnet. Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen die solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Zum Stichtag bestehen keinerlei externe Finanzierungsmaßnahmen. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch weiterhin erfolgreich arbeiten zu können. Die Finanzierung des Unternehmens soll auch künftig aus Eigenmitteln erfolgen. Unsere Maßnahmen führten zu einem ausgeglichenen Finanzbild. Das Anlagevermögen ist vollständig durch langfristiges Kapital finanziert. 2. Ertragslage Der Umsatzrückgang des Geschäftsjahres liegt bei 16,2% im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist dem Einfluss der Stahlpreise auf die Verkaufspreise geschuldet. Der Umsatz liegt damit mit TEUR 17.397 (Vorjahr TEUR 20.768) weiterhin über den Umsätzen der Jahre vor 2020, aber unter den Umsätzen von 2021 und 2022. Vom Umsatz entfielen TEUR 11.569 auf das Inland und TEUR 5.827 auf das Ausland. Der Inlandsanteil vom Gesamtumsatz betrug 67 %, der Auslandsanteil lag bei 33 %, dieses Verhältnis entspricht nahezu dem Vorjahr. Insgesamt sank die Gesamtleistung von TEUR 20.897 um 17,2 % auf TEUR 17.298 zum 31. Dezember 2023. Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr zu keinem Zeitpunkt nennenswerte Engpässe auf. Durch strategische Anpassungen konnten wir die Auswirkungen der gestiegenen Kosten teilweise abfedern. Wie in den vergangenen Jahren war es zur termingerechten Bereitstellung der zur Fertigung benötigten Einsatzstoffe erforderlich, in einem gewissen Umfang Lagerhaltung zu betreiben, was sich in Summe positiv auf das Rohergebnis auswirkte. Dieses lag zum Stichtag bei TEUR 10.768 und somit um TEUR 87 über dem Rohergebnis des Vorjahres (TEUR 10.854). Die Personalkosten sind verglichen mit dem Vorjahr um 2,4% auf TEUR 4.875 (Vorjahr TEUR 4.762) gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern für das Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf TEUR 1.496 (Vorjahr TEUR 1.343). 3. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Insgesamt beurteilt die Geschäftsführung die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft positiv. B. Bericht über die zukünftigen Entwicklungen und Chancen und Risiken des Unternehmens I. Allgemeiner Chancen- und Risikobericht Im Jahr 2023 war die Weltwirtschaft durch zahlreiche Unsicherheiten geprägt, die Chancen und Risiken für Unternehmen gleichermaßen darstellten. Auch für das Jahr 2024 verzeichnet die globale Wirtschaft ein verlangsamtes Wachstum, insbesondere bedingt durch geopolitische Spannungen, eine anhaltend hohe Inflation und steigende Zinssätze. Während die anhaltende Digitalisierung und die Transformation hin zu nachhaltigen Technologien Wachstumsimpulse boten, stellten schwankende Rohstoffpreise und fragile Lieferketten erhebliche Herausforderungen dar. In Europa führt die Energiekrise weiterhin zu wirtschaftlichen Belastungen, obwohl Fortschritte bei der Diversifizierung der Energiequellen zu einer Stabilisierung beitrugen. Die Investitionen in grüne Technologien und Infrastrukturprojekte schaffen neue Marktchancen, besonders im Bau- und Energiesektor. Gleichzeitig wirken sich die hohen Zinsen dämpfend auf Investitionen aus, insbesondere im Wohnungsbau, was die Bauwirtschaft in der gesamten EU vor Herausforderungen stellt. In Deutschland stagniert derzeit das Wirtschaftswachstum aufgrund eines Rückgangs der Binnennachfrage und schwächerer Exporte. Die hohen Energiekosten und die anhaltende Unsicherheit hinsichtlich geopolitischer Entwicklungen führen zu einem weiteren Rückgang im Wohnungsbau und einer Stagnation im Wirtschaftsbau. Positive Impulse bieten hingegen Investitionen in die öffentliche Infrastruktur sowie die fortschreitende energetische Sanierung im Gebäudesektor. Während die Nachfrage im Neubausektor weiterhin stark rückläufig ist, eröffnen staatliche Förderprogramme für energieeffiziente Sanierungen und Investitionen in öffentliche Bauprojekte bedeutende Chancen. Die steigenden Materialkosten und die Fachkräftemangel-Problematik bleiben jedoch zentrale Risiken. Trotz der Herausforderungen, die vor uns liegen, blicken wir optimistisch in die Zukunft und sind überzeugt, dass die Georg Kimmel GmbH weiterhin erfolgreich agieren und wachsen wird. Unsere Innovationskraft wird durch den eigenen Werkzeugbau und die kontinuierliche Optimierung der Fertigungsprozesse gestärkt. Wir vertrauen auf die Resilienz unseres Teams, die herausragende Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen sowie unsere strategische Ausrichtung, um auch künftig nachhaltig erfolgreich zu sein. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die Unternehmensorganisation stellt durch vorausschauende Liquiditätsplanungen sicher, dass eventuelle Liquiditätsengpässe frühzeitig erkannt werden. Dadurch ist das Unternehmen in der Lage, rechtzeitig zu reagieren und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen. Kreditlinien bei Banken bestehen nicht. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen und Fremdwährungsrisiken sind nur von untergeordneter Bedeutung. Die zukünftige Unternehmensentwicklung hängt weiterhin in besonderem Maße davon ab, innovative Produkte zu entwickeln. Die Georg Kimmel GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Im Jahr 2023 wurde unsere Infrastruktur maßgeblich erweitert, um den steigenden Anforderungen an Lager- und Produktionskapazitäten gerecht zu werden. Eine moderne Lagerhalle wurde neu errichtet, die nun als zentraler Dreh- und Angelpunkt für die effiziente Lagerung und Logistik dient. Durch die größere Lagerkapazität und optimierte Abläufe wird die termingerechte Auslieferung an Kunden deutlich verbessert. Parallel dazu wurde ein Teil der bisherigen Lagerhalle in eine Produktionshalle umgebaut, um die Produktionskapazitäten zu erweitern. Diese Maßnahme ermöglicht nicht nur eine erhöhte Flexibilität bei der Fertigung, sondern unterstützt auch die Umsetzung neuer Produktionsprozesse und den Einsatz innovativer Technologien. Die Umbaumaßnahmen und die Errichtung der neuen Lagerhalle sind wichtige Schritte, um die Wettbewerbsfähigkeit der Georg Kimmel GmbH langfristig zu sichern und den zukünftigen Wachstumszielen gerecht zu werden. Im Jahr 2023 haben wir einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Energieeffizienz und Nachhaltigkeit unternommen. In den neu errichteten Gebäuden sowie im Großteil der Bestandsbauten wurde die Beleuchtung abschließend auf moderne LED-Hochleistungsleuchten umgestellt. Diese Maßnahme trägt erheblich zur Reduzierung des Energieverbrauchs und der Betriebskosten bei. Die LED-Hochleistungsleuchten zeichnen sich durch eine hohe Effizienz, eine lange Lebensdauer und eine gleichmäßige Ausleuchtung aus. Darüber hinaus wird durch den Einsatz dieser Technologie der CO2-Ausstoß reduziert. Die Umstellung auf LED-Technik unterstreicht das Engagement der Georg Kimmel GmbH für nachhaltige Lösungen und eine verantwortungsbewusste Ressourcennutzung. Mit den RecyclingPartnern realisiert die Firma ein strukturiertes RecyclingKonzept. Dadurch werden Jahr für Jahr wesentliche Ressourcen und Treibhausgase gespart und das Unternehmen übernimmt aktiv seine Verantwortung für Umwelt und Gesellschaft. Wir haben in den letzten beiden Jahren die Zahl der Mitarbeiter auf 59 leicht erhöht und in ihre Weiterbildung investiert, um mit den sich schnell ändernden Marktbedingungen Schritt zu halten. Im Jahr 2022 wurde erfolgreich auf das neue ERP-System (Enterprise Resource Planning-System) umgestellt. In 2023 lag der Fokus auf der Optimierung der Verzahnung zwischen der betrieblichen Abwicklung und deren Abbildung in der Software. Ziel war es, Prozesse noch enger zu integrieren und effizienter zu gestalten, um die Vorteile des Systems voll auszuschöpfen. Durch diese Maßnahmen konnten die Unternehmensfunktionen wie Einkauf, Vertrieb, Produktion und Finanzwesen nicht nur besser vernetzt, sondern auch präziser und schneller aufeinander abgestimmt werden, was zur optimalen Nutzung der Ressourcen und einer erhöhten Prozessqualität beitrug. Einzeln und in Summe betrachtet stellen die aufgeführten Risiken aus Sicht der Geschäftsführung derzeit keine Bestandsgefährdung dar. Darüber hinaus erkennbare bestandsgefährdende Risiken liegen derzeit nicht vor. II. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung (Prognosebericht) Die Georg Kimmel GmbH blickt trotz herausfordernder Marktbedingungen zuversichtlich in die Zukunft. Dank ihrer strategischen Ausrichtung, innovativen Produkte und der hohen Einsatzbereitschaft der Mitarbeitenden sieht sich das Unternehmen gut gerüstet, um sich im Wettbewerb erfolgreich zu behaupten. Für das kommende Geschäftsjahr wird jedoch ein moderater Rückgang von Umsatz und Gewinn erwartet. Dies ist insbesondere auf eine gedämpfte Nachfrage in einzelnen Marktsegmenten sowie steigende Kosten zurückzuführen. Die Finanzierungsposition ist durch signifikante Cash-Positionen gesichert. Die Geschäftsleitung ist der Ansicht, dass die derzeitige geopolitische Situation keine Beeinträchtigung der Fortführung der Geschäftstätigkeit darstellen werden. Viele Risiken, die im Teil "B.I" beschrieben sind, bieten dem Unternehmen auch Chancen. Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben.
Mönchengladbach, den 20. Dezember 2024 gez. Thomas Kimmel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Georg Kimmel GmbH, Mönchengladbach1. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS SOWIE ZUR IDENTIFIKATION DER GESELLSCHAFT LAUT REGISTERGERICHT GEMÄß § 264 Abs. 1a HGBDie Georg Kimmel GmbH, Mönchengladbach, wird unter der Registernummer HRB 1418 bei dem Amtsgericht Mönchengladbach geführt. Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Mönchengladbach. Die Georg Kimmel GmbH, Mönchengladbach, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert beibehalten, soweit nicht neue Erkenntnisse eine abweichende Bewertung erforderten. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 der Georg Kimmel GmbH, Mönchengladbach, wurde nach den für alle Kaufleute geltenden allgemeinen handelsrechtlichen Vorschriften der §§ 242 ff. Handelsgesetzbuch (HGB) und §§ 264 ff. HGB und den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von den Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 2. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDas Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die wirtschaftliche Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens beträgt 20 Jahre. Die Abschreibungen werden entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen. Das Vorratsvermögen ist unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Pauschalwertberichtigung wurden auf Basis der Ausfallquote aus der Erfahrungswerten der Vorjahre ermittelt. Im Geschäftsjahr wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 36 T€ (Vorjahr: 32 T€) erfasst. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Rückstellungen werden nach dem Grundsatz vorsichtiger kaufmännischer Beurteilungen mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und decken alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen zum Bilanzstichtag ab. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag passiviert. Währungsumrechnung Vermögensgegenstände und Schulden in fremder Währung werden entsprechend dem handelsrechtlichen Imparitäts- und Realisationsprinzip zum Anschaffungskurs oder jeweiligen niedrigeren bzw. höheren Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Fremdwährungspositionen mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet. 3. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER BILANZDas Anlagevermögen besteht im Wesentlichen aus einer neu angeschafften Photovoltaikanlage, welche im Dezember 2023 in Betrieb genommen wurde. Für weitere Details wird auf den Anlagenspiegel verwiesen, welcher als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist. Umlaufvermögen Die in den Vorräten enthalten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren in Höhe von insgesamt TEUR 1.444 (im Vorjahr TEUR 1.747), wurden zu Anschaffungskosten nach dem Last-in-First-out-(LiFo-)Verfahren bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Die unfertigen sowie fertigen Erzeugnisse in Höhe von TEUR 1.254 (im Vorjahr TEUR 1.352), wurden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Betriebsabrechnung beruhen, zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Die Herstellungskosten berücksichtigen neben den Einzelkosten die angemessenen Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet bzw. das Niederstwertprinzip beachtet. Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer bzw. geminderter Verwertbarkeit ergaben, sind durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Zum Stichtag lagen keinerlei Überbestände vor, sodass keine Wertberichtigung erfasst wurde. Mit ihrem Nennwert wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.087 (im Vorjahr TEUR 954) aktiviert. Der wesentliche Anteil der sonstigen Vermögensgegenstände (per 31. Dezember 2023 TEUR 166; im Vorjahr TEUR 198) beinhaltet Umsatzsteuerforderungen. Sämtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände weisen eine Fälligkeit von bis zu einem Jahr auf. Eigenkapital Das Eigenkapital ist zum Nennwert bewertet. Das Stammkapital beträgt wie im Vorjahr TEUR 307 (TDM 600) und ist voll eingezahlt. Rückstellungen Die Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2023 ab. Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 335; im Vorjahr TEUR 343), Rückstellungen für Jahresabschluss- und Rechts- und Beratungskosten (TEUR 84; im Vorjahr TEUR 48) sowie sonstiger Rückstellungen bestehend aus Rückstellungen für unterlassener Instandhaltungen sowie Rückstellungen für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die sonstigen Verbindlichkeiten bestehen zum Hauptteil aus den zum Stichtag abgerechneten Kundenboni (TEUR 1.025; im Vorjahr TEUR 1.214). Die Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 448 (im Vorjahr TEUR 771). 4. ANGABEN ZU DEN POSTEN DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 HGB aufgestellt. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse wurden überwiegend im Inland erzielt. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind analog zum Vorjahr keine wesentlichen periodenfremden Erträge enthalten. V. EREIGNISSE NACH DEM ABSCHLUSSSTICHTAG Wesentliche Ereignisse nach dem Stichtag sind uns nicht bekannt. VI. SONSTIGE ANGABEN Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-/Pachtverträgen mit jeweils unbestimmter Laufzeit. Hieraus entstanden im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.699. Mitglieder der Geschäftsführung Zu Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt: • Thomas Kimmel, kfm. Geschäftsführer Mitarbeiter Im Geschäftsjahr 2023 hat die Gesellschaft durchschnittlich 59 Mitarbeiter beschäftigt. Diese teilen sich auf die folgenden Gruppen aus:
Vorschlag der ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 831.348,68 EUR. Einschließlich des zu berücksichtigen Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 3.533.634,75 EUR, der zu verwenden ist. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Mönchengladbach, 20. Dezember 2024 gez. Thomas Kimmel, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 14.02.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Georg Kimmel GmbH, Mönchengladbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Georg Kimmel GmbH, Mönchengladbach - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Georg Kimmel GmbH, Mönchengladbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der genannten Einschränkungen der Prüfungsurteile zum Jahresabschluss zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, 20. Dezember 2024 HSMV-Hansen
Schotenroehr Müller Voets
gez. Thomas Ernst Müller, Wirtschaftsprüfer gez. Manuel Boers, Wirtschaftsprüfer |
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