Scherbauer Spedition GmbH
Oberheisinger Straße 7, 93073 Neutraubling, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sonja Sperber seit 7.1.2026 | Geschäftsführer |
Sebastian Schindler seit 7.1.2026 | Geschäftsführer |
Katharina Michl seit 8.8.2025 | Prokura |
Siegfried Giesl seit 9.12.2011 | Prokura |
Martin Ederer seit 1.7.2009 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.70% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Scherbauer Spedition GmbHNeutraublingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023A) GeschäftstätigkeitDas Transport- und Speditionsunternehmen SCHERBAUER wurde am 1. Mai 1901 von Karl Scherbauer in Cham, Bayerischer Wald, gegründet. Die 1988 gegründete Scherbauer Spedition GmbH ist zu einem national und international tätigen Dienstleistungsunternehmen in den Bereichen Spedition, Logistik, Automotive und Lagerei gewachsen. Sitz der Gesellschaft ist seit 2001 Neutraubling, wo auf einer Fläche von 70.000 m 2 eines der größten und modernsten Logistikterminals in Ostbayern betrieben wird. Die Scherbauer Spedition GmbH ist Gesellschafter der Unitrans Gesellschaft für Terminverkehre, darüber hinaus ist die SCHERBAUER SPEDITION GmbH eine Beteiligungsgesellschaft der DHL Freight GmbH und verfügt damit über einen starken Partner im Logistikbereich. Somit werden die Kundennähe und Flexibilität des Mittelstandes mit dem Netzwerk und den Chancen eines Großkonzerns kombiniert. B) Entwicklung von Gesamtwirtschaft, Branche sowie Geschäftsverlauf1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Laut Aussage der Präsidentin des Statistischen Bundesamtes bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise dämpften die Konjunktur weiterhin auf allen Wirtschaftsstufen und ungünstige Finanzierungsbedingungen in Form von steigenden Zinsen sowie eine rückläufige Nachfrage aus dem In- und Ausland belastete die Entwicklung der deutschen Wirtschaft. So setzte sich die Erholung nach dem tiefen Einbruch im Corona-Jahr nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP in 2023 lediglich um 0,7 % höher. Die preisbereinigte gesamtwirtschaftliche Bruttowertschöpfung ging im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich. Einige Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Geschäftsjahr. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige positive Entwicklung an, welche lediglich einmal im Corona-Jahr 2020 einen Rückgang verzeichnen musste. Der Bereich der öffentlichen Dienstleistungen, Erziehung und Gesundheit (+1,0 %) und die Dienstleistungen im Unternehmensbereich (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr, Gastgewerbe (-1,0 %) zurück, was vor allem auf den Groß- und am Einzelhandel zurückzuführen ist. Auch im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Der private Konsum nahm dagegen im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr preisbereinigt um 0,8 % ab, was vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen ist. Insbesondere im Bereich der langlebigen Güter wie z.B. Einrichtungsgegenstände oder Haushaltsgeräte war ein starker Rückgang (-6,2 %) zu verzeichnen und auch der Staatskonsum war erstmal seit fast 20 Jahren rückläufig. Trotz der schwachen Verkaufszahlen im Dezember 2023 konnte der Automobilsektor im Geschäftsjahr eine positive Entwicklung verzeichnen. Laut ADAC wurden 2023 in Deutschland 7,3 % mehr Pkw neu zugelassen als 2022. Die Gesamtzahl der Neufahrzeuge lag bei rund 2,84 Millionen. Darunter waren etwas mehr als 524.000 E-Autos - dies entspricht einem Anteil von 18,4 %. Gemeinsam mit Hybrid-Fahrzeugen machten Pkw mit alternativen Antriebsarten knapp die Hälfte aller Neuzulassungen aus. Die Stimmung unter den Unternehmen hat sich eingetrübt. Der ifo Geschäftsklimaindex ist im Dezember auf 86,4 Punkte gefallen, nach 87,2 Punkten (saisonbereinigt korrigiert) im November. Die Unternehmen waren weniger zufrieden mit den laufenden Geschäften. Zudem blickten sie skeptischer auf das erste Halbjahr 2024. Die Konjunktur blieb auch in der Weihnachtszeit schwach. Laut BVL wird 2024 ein herausforderndes Logistikjahr. Nach den Einschätzungen des Expertenkreises wird der Wirtschaftsbereich Logistik 2024 real einen Abschwung erleben. Die aktuellen Prognosen für die Entwicklung des BIP weisen einen leichten Aufschwung der deutschen Wirtschaft aus. Nach einer Abnahme der Wirtschaftsleistung in 2023 scheinen die Zeichen wieder auf Wachstum zu wechseln. Dies schätzen die Expertinnen und Experten der Logistikweisen anders ein. Nicht nur dass die Hochrechnung für 2023 real auf -2,0% und nominal auf +2,5% nach unten korrigiert wurde, sondern auch für das Jahr 2024 wird die Situation pessimistischer gesehen. So wird ein weiteres Minus der realen Entwicklung für die Logistik von -3,5% und ein leichtes Plus von +0,8% nominal erwartet. Auch wenn ein Prognosekorridor für beide Jahre von +/-1% die Unsicherheit widerspiegelt, rechnet der Expertenkreis erst im 2. Halbjahr 2024 mit einer Kehrtwende bei der realen Entwicklung. 2. Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung Der Umsatz ist 2023 gegenüber dem Vorjahr um 5,5 % von 82.974 TEUR auf 87.563 TEUR gestiegen. Das Geschäftsjahr 2023 war stark geprägt von weiterhin hohen Energiepreisen und einen sich immer weiter zuspitzenden Fahrermangel. In 2023 verzeichnete der Automotivesektor eine positive Entwicklung, der Bereich Storage war stabil und vor allem im Bereich der Handelskunden war das Geschäft rückläufig. 3. Investitionen Im Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von 471 TEUR getätigt, welche vollständig eigenfinanziert wurden, Dabei handelt es sich um Investitionen in Umschlagsgeräte, PKW, EDV- und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Inbetriebnahme unseres neuen Transport Management System (TMS) ist im Juli 2023 erfolgt. 4. Personal Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter nahm im Geschäftsjahr von 279 auf 283 Mitarbeiter zu. Die Geschäftsleitung bedankt sich bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die gezeigte Einsatzbereitschaft und Leistung. C. Darstellung der Lage1. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um 1.255 TEUR auf 16.333 TEUR angestiegen, was vor allem aus dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie der sonstigen Vermögensgegenstände resultiert. Das Anlagevermögen ist zu 100 % eigenfinanziert und die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über keinerlei Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen (Anlagequote) beträgt 8,5 % (Vorjahr 9,0 %). Das Eigenkapital hat im Vergleich zum Vorjahr um 577 TEUR abgenommen, was auf das rückläufige Jahresergebnis in Höhe 923 TEUR (Vorjahr 1.701 TEUR) und eine Ausschüttung von 1.500 TEUR zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote hat sich somit von 42,8 % auf 36,0 % reduziert. Die Rückstellungen und Verbindlichkeiten sind in Summe im Vergleich zum Vorjahr um 1.832 TEUR angestiegen, was vor allem auf den Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen ist. Die Vermögenslage ist im Vergleich zu 2023 durch eine Zunahme der Bilanzsumme sowie einer rückläufigen Eigenkapitalquote gekennzeichnet. 2. Finanzlage Der Bestand an liquiden Mitteln ist im Geschäftsjahr von 4.590 TEUR auf 2.231 TEUR gesunken. Der Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit betrug in 2023 -406 TEUR (Vorjahr 1.592 TEUR). Die Zahlungsbereitschaft war jederzeit gegeben. 3. Ertragslage Der Jahresüberschuss ist im Vergleich zum Vorjahr um 778 TEUR auf 923 TEUR zurückgegangen. Trotz gestiegener Umsatzerlöse war hierzu im Vergleich bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen aufgrund weiterer Preissteigerungen im Geschäftsjahr ein stärkerer Anstieg zu verzeichnen und auch der Personalaufwand hat vor allem aufgrund von Gehaltssteigerungen im Geschäftsjahr um 1.120 TEUR zugenommen. Die Abschreibungen des Anlagevermögens waren dagegen im Geschäftsjahr leicht rückläufig. Die Neuinvestitionen lagen dagegen auf dem Niveau des Vorjahres. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben im Vergleich zum Vorjahr um 248 TEUR zugenommen, was vor allem auf gestiegene Miet- und Leasingkosten für Wechselbrücken zurückzuführen ist.
D. Chancen und RisikenDie Gesellschaft nimmt am Qualitätsmanagementsystem der UNITRANS Deutschland Gesellschaft für Terminverkehre mbH teil und ist nach DIN ISO 9001, DIN ISO 14001 (Umweltmanagement) und DIN EN 12798 (Gefahrgutmanagement) zertifiziert. Alle Mitarbeiter werden kontinuierlich geschult und Risiken aus den Arbeitsabläufen dadurch begrenzt. Darüber hinaus wird versucht, kompetente und engagierte Mitarbeiter dauerhaft ans Unternehmen zu binden. Umweltschutz und Energieeffizienz sind feste Bestandteile der Unternehmensphilosophie. Der Schutz unserer Umwelt durch sparsamen und schonenden Umgang mit den Ressourcen ist für uns Ausdruck ökologischer Verantwortung eines modernen Dienstleistungsunternehmens gegenüber der Gesellschaft und insbesondere unseren Kunden. Ausfallrisiken von Forderungen werden durch eine Bonitätsüberwachung der größten Kunden und durch ein aktives Mahnwesen begegnet. Es bestehen allgemeine wirtschaftliche Risiken, insbesondere auch die Gefahr eines konjunkturellen Rückschlags. Spezifische Risiken der Speditionsbranche sind: • Hohe Konjunkturabhängigkeit, welche sich in den letzten Jahren deutlich gezeigt haben • Der Mangel an Fachkräften ist im Jahr 2023 nochmals spürbarer geworden, wodurch die längeren Wartezeiten bei den Verladern nochmals zugenommen haben. • Verkehrs- und Baustellensituation und damit verbundene Staus bleiben in Regensburg bis 2030 und darüber hinaus leider Realität • Umweltpolitische Maßnahmen wie z.B. die 2024 erhöhte Co 2 Steuer • Generelle Steigerung der Energiekosten, welche sich ab 2024 voll auswirken werden • Zunehmende Abhängigkeit von nationalen und internationalen Subunternehmern (weiterhin zurückhaltende Investitionsbereitschaft) hinsichtlich Kapazität, Preis und Qualität • Starker Preiskampf durch konkurrierenden Wettbewerb • Unterbrochene Lieferketten, z.B. durch Krieg Dem Mangel an Fachkräften wird weiterhin durch Übernahme von Auszubildenden und langfristige Verträge mit den Subunternehmern entgegengewirkt. Die Arbeitslosenquote der Region rund um Regensburg bewegt sich weiter auf niedrigem Niveau. Die Preise der Subunternehmer lagen auch 2023 durch die Angebotsverknappung der letzten Jahre über den eigentlichen Kosten und dieses Niveau hat 2023 weiter zugenommen. Der Ausblick durch den Fahrermangel ist hier sogar noch schlechter zu bewerten, so dass die Preise nochmals deutlich steigen werden. Höhere Qualitätsansprüche der Kunden, vor allem im Bereich Nachverfolgbarkeit eines Transportes, erfordern zusätzliche Aufwendungen zur Sicherstellung einer zuverlässigen Auftragsabwicklung. Chancen für die Logistikbranche ergeben sich aus: • Dem Einsatz unseres neuen Transport-Management-System • Neuentwicklungen im Bereich des Online-Handels und damit steigenden Mengen • Beruhigung bzw. Friedensverhandlungen in den aktuellen Konfliktgebieten, was eine Stabilisierung der Lieferketten mit sich bringen und sich positiv auf den Export auswirken würde. • Weitere Innovationen vor allem in der Automobilindustrie und damit neue Absatzmärkte • Stabiles Netzwerk und damit hohe Qualität • Weitere Digitalisierung (z.B. durch das neue Transport Management System) • Vereinheitlichung des Transport-Management-Systems in Europa (Umsetzung ab Juni 2024 geplant) • Co 2 neutralere Logistik durch z.B. alternative Antriebe als Wettbewerbsvorteil • Neue Produktfeatures und daher Erreichung von Alleinstellungsmerkmalen Als 50%-ige Beteiligungsgesellschaft von DHL Freight ist die Scherbauer Spedition GmbH eingebunden in deren europäisches Frachtnetz und im Konzern konsolidiert. Dies und eine gute finanzielle Situation ermöglichen uns weiterhin eine planmäßige Entwicklung und flexible Antworten auf die Chancen im regionalen Transport- und Logistikmarkt. E. Sonstige Angaben zur künftigen EntwicklungDie Gesellschaft plant auch für das kommende Geschäftsjahr mit steigenden Umsätzen im niedrigen zweistelligen Prozentbereich sowie mit einer deutlichen Steigerung des Jahresergebnisses. Dies wird insbesondere erreicht durch • Stabilisierung bzw. Ausweitung des Bestandsgeschäftes • Weiter verbesserte Auftragslage vor allem in der Automobilindustrie • Optimierung und weitere Digitalisierung der Transporteinsatzes • Neukundengewinnung vor allem im Bereich der erneuerbaren Energien • Effizientere Strukturen Ergänzend weisen wir jedoch darauf hin, dass die Prognosesicherheit vor dem Hintergrund der aktuell möglichen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs eingeschränkt ist. Auch wenn direkte Geschäftsbeziehungen in die Konfliktstaaten nur im geringen Umfang bestehen, so ist aktuell schwierig abzuschätzen, wie sich dieser Konflikt auf die Konjunktur im Allgemeinen und vor allem auf die Preisentwicklung im Bereich der Energie- und Kraftstoffpreise auswirken wird. Bei letzterem ist tendenziell von weiteren Steigerungen auszugehen.
Neutraubling, 22. März 2024 SCHERBAUER SPEDITION GmbH Geschäftsleitung Pirmin Leimbeck BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG), des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung, des Gesellschaftsvertrages sowie der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und Bilanzierung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB Anwendung. Bei der Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wurde von der Unternehmensfortführung ausgegangen. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit wurde beachtet. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registerbericht
II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wird zu den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Es wird die lineare Abschreibungsmethode verwendet. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 Euro und nicht mehr als 800,00 Euro stellen im Zugangsjahr in voller Höhe Betriebsausgaben dar. Finanzanlagen Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Vorräte Die Bewertung erfolgt zu den Anschaffungskosten bzw. dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen werden grundsätzlich mit dem Nominalbetrag angesetzt. Für zweifelhaft einbringliche Forderungen sind Einzelwertberichtigungen gebildet. Das latente Kreditrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben. Flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten Die flüssigen Mittel sowie Rechnungsabgrenzungsposten werden zum Nennbetrag bilanziert. Aktive latente Steuern Aktive latente Steuern werden für voraussichtlich vorübergehende Bewertungsunterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen gebildet. Bei der Berechnung der latenten Steuern werden unternehmensindividuelle Steuersätze herangezogen. Für Körperschaftsteuer inklusive Solidaritätszuschlag werden 15,83 % und für Gewerbesteuer 10,85 % angesetzt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt. Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz enthaltenen Positionen des Anlagevermögens und der Abschreibungen ergeben sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel, welcher als Anlage zu diesem Anhang beigefügt ist. Vorräte Das Vorratsvermögen beinhaltet im Wesentlichen Lademittel sowie Ersatzteile und Verbrauchsmaterial. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich wie auch im Vorjahr um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darin enthalten sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 8.205 T€ (Vj. 5.429 T€). Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Beim aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um vorausbezahlte Kfz-Steuern, Wartungskosten für EDV sowie sonstige betriebliche Aufwendungen wie z.B. Versicherungsprämien. Aktive latente Steuern Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern in Höhe von 31 T€ resultieren aus temporären Differenzen im Bereich der Altersteilzeit-, der Jubiläums- sowie der Urlaubs- und Überstundenrückstellungen. Sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen in Höhe von 1.091.737,57 EUR (VJ: 963.915,35 EUR) setzen sich zusammen aus:
Die Rückstellungen für Personalkosten enthalten eine Verpflichtung für Altersteilzeit, welche durch ein sogenanntes Arbeitszeit-Depot gesichert ist. Dieses Depot dient ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtung und ist dem Zugriff anderer Gläubiger entzogen. Zum Bilanzstichtag wurde die Altersteilzeitverpflichtung gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert des Depots verrechnet. Der Zeitwert des angelegten Vermögens wurde aus dem Börsenkurs am Abschlussstichtag abgeleitet.
Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben ebenso wie im Vorjahr in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Darin enthalten sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 2.583 T€ (Vj. 956 T€). Die sonstigen Verbindlichkeiten resultieren in Höhe von 276 T€ (Vj. 122 T€) aus Steuern und bestehen in Höhe von 3 T€ (Vj. 3 T€) aus Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse in Höhe von 87.563 T€ (Vj. 82.974 T€) unterteilen sich in folgende Tätigkeitsbereiche:
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von 51 T€ (Vj. 64 T€), welche im Berichtsjahr aus Erträgen aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 24 T€ (Vj. 33T€), der Auflösung von Rückstellungen 26 T€ (Vj. 28 T€) sowie den Erträgen aus abgeschriebenen Forderungen 1 T€ (Vj. 1 T€) resultieren. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 68 T€ (Vj. 7 T€). Es handelt sich im Wesentlichen um Aufwendungen aus der Einstellung in die Einzelwertberichtigung auf Forderungen. In den Zinsen sind Zinsaufwendungen aus Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 4 T€ (Vj. 3 T€) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag enthalten Erträge aus der Zuführung aktiver latenter Steuern in Höhe von 0 T€ (Vj. 31 T€) V. Sonstige AngabenUnternehmensverbindungen: Die DHL Freight GmbH, Bonn, ist mit 50 % am gezeichneten Kapital beteiligt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:
Außerdem bestehen laufend kündbare Verpflichtungen aus der Miete beweglicher und unbeweglicher Wirtschaftsgüter mit einem Jahreswert von 538 T€ (Vj. 519 T€). Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt):
Geschäftsführer ist Herr Pirmin Leimbeck, Dipl.-Betriebsw., Baldham. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Honorar Abschlussprüfer Das vom Abschlussprüfer berechnete Gesamthonorar für das Geschäftsjahr beträgt 18,3 T€ und entfällt in Höhe von 14,5 T€ auf Abschlussprüfungsleistungen und in Höhe von 3,8 T€ auf Steuerberatungsleistungen. Konzernzugehörigkeit Die Deutsche Post AG, Bonn, ist das Mutterunternehmen der Scherbauer Spedition GmbH, das den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss ist im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Nachtragsbericht Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Bilanzgewinn in Höhe von 4.524.644,90 EUR, welcher einen Jahresüberschuss in Höhe von 923.104,97 EUR und einen Gewinnvortrag von 3.601.539,93 EUR enthält. Die Geschäftsführung schlägt vor, für das Geschäftsjahr eine Gewinnausschüttung in Höhe von 750.000,00 EUR vorzunehmen und den verbleibenden Betrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Neutraubling, 22. März 2024 SCHERBAUER SPEDITION GmbH Geschäftsleitung Pirmin Leimbeck AnlagespiegelAnlagenspiegel zum 31. Dezember 2023
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.04.2024 festgestellt und es wurde eine Gewinnausschüttung in Höhe von 750 TEUR beschlossen. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die SCHERBAUER SPEDITION GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SCHERBAUER SPEDITION GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SCHERBAUER SPEDITION GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der International Standards on Auditing (ISA) durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften, Grundsätzen und Standards ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung sowie unter ergänzender Beachtung der ISA durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Regensburg, 22. März 2024 SLP
Treuhand GmbH
Schmid, Wirtschaftsprüfer |
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