Gut
Keferloh GmbH
Keferloh
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.11.2008 bis zum 31.12.2008
Bilanz
Aktiva
|
|
31.12.2008
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
90.447,00 |
| I.
Sachanlagen |
90.447,00 |
| B.
Umlaufvermögen |
52.474,54 |
| I.
Vorräte |
10.153,45 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
33.199,29 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
9.121,80 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
2.558,98 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
65.542,30 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
211.022,82 |
Passiva
|
|
31.12.2008
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
26.000,00 |
| II.
Jahresfehlbetrag |
91.542,30 |
| III.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
65.542,30 |
| B.
Rückstellungen |
10.800,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
200.222,82 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
211.022,82 |
Anhang
Die Bilanz der
Gut Keferloh GmbH
85630 Grasbrunn
wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und
Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches
aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren
die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.
Im Einzelnen:
1. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und um
planmäßige Abschreibungen vermindert. Die
Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen
Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und
entsprechend steuerlicher Vorschriften linear bzw.
degressiv vorgenommen. Bewegliche Wirtschaftsgüter des
Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen 150,00
Euro und 1.000,00 Euro ("Sammelposten") wurden pauschal mit
einer Nutzungsdauer von fünf Jahren linear
abgeschrieben.
2. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten
bewertet. Sofern die beizulegenden Werte am Bilanzstichtag
niedriger waren, wurden diese angesetzt. Alle erkennbaren
Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus
überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter
Verwendbarkeit sowie anderen Gründen ergeben,
wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.
3. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.
Soweit erforderlich, wurde eine Pauschalwertberichtigung in
Höhe von 1% der Nettoforderungen eingestellt.
4. Der Ausweis von Kassenbestand und Bankguthaben
stimmt mit den Kassenprotokollen bzw. Kontoauszügen
zum Bilanzstichtag überein.
5. Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Es
handelt sich insbesondere um Personalkostenanteile,
Archivierungskosten und Honorar für Abschlussarbeiten.
6. Verbindlichkeiten wurden zum
Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 96.132,13 Euro.
Weiter bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu fünf Jahren in Höhe von 3.816,36 Euro und
einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in
Höhe von 100.274,33 Euro.
7. Die Gesellschaft hat am Abschlussstichtag
gegenüber dem Gesellschafter Josef Ratzesberger
folgende Verpflichtung (§ 42 (3) GmbHG):
Verbindlichkeiten aus laufenden Verrechnungen
EUR 16.445,83
Sonstige Angaben:
1. Geschäftsführer waren im
Berichtszeitraum (01.11. bis 31.12.2008)
Herr Kenneth Wein, Haar (bis 03.11.2008) und
Herr Josef Ratzesberger, Haar (ab 03.11.2008)
Mit Gesellschafterversammlung vom 03.11.2008 wurde
Herr Kenneth Wein mit sofortiger Wirkung als
Geschäftsführer abberufen. Herr Josef
Ratzesberger wurde zum alleinvertretungsberechtigten
Geschäftsführer bestellt.
2. Der Insolvenzplan bezüglich des am 15.01.2008
eröffneten Insolvenzverfahrens wurde am 04.11.2008
bestätigt; das Insolvenzverfahren wurde mit Beschluss
des Amtsgerichts München vom 21.08.2009 nach
rechtskräftiger Bestätigung des Insolvenzplans
aufgehoben.
3. Im Berichtszeitraum (November/Dezember 2008)
waren durchschnittlich 23 Arbeitnehmer beschäftigt,
davon zwei leitende Angestellte.
4. Verwendung des Jahresergebnisses: Der
Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2008 wird auf
neue Rechnung vorgetragen.
5. Bedingt durch Anlaufverluste seit 1. November 2008
ist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag rechnerisch
überschuldet. Ein Liquiditätsengpass bestand und
besteht jedoch nicht und liegt auch im Zeitpunkt der
Bilanzaufstellung nicht vor.
Keferloh, den 22.12.2009
Josef
Ratzesberger
Geschäftsführer
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