GBT-BÜCOLIT GmbH
Benzstraße 2, 45772 Marl, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Adeesh Ramani seit 28.8.2024 | Geschäftsführer |
Michael Schnittker seit 2.2.2011 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
HAW Abwicklungsgesellschaft mbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
GBT-BÜCOLIT GmbHMarlJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2022 bis zum 31.03.2023Bilanz zum 31. März 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 1. April 2022 bis zum 31. März 2023
Entwicklung des Anlagevermögens
Anhang für das Geschäftsjahr 2022/20231. Allgemeine Erläuterungen zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der GBT-BÜCOLIT GmbH (Amtsgericht Gelsenkirchen, HRB 8180) mit Sitz in Marl zum 31. März 2023 ist nach den geltenden handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften (§§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG) aufgestellt. Die Gliederung der Bilanz entspricht dem vollständigen Gliederungsschema gemäß § 266 HGB für Kapitalgesellschaften. Von dem Wahlrecht, die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen offen von den Vorräten abzusetzen, wurde Gebrauch gemacht. Das gesetzliche Gliederungsschema in der Bilanz wurde auf der Passivseite um den "Sonderposten für Investitionszuwendungen Anlagenvermögen" ergänzt. Vgl. hierzu § 265 Abs. 2 Satz 2 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 Abs. 2 HGB. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB im Anhang teilweise in Anspruch genommen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag grundsätzlich einzeln bewertet. Wesentliche Veränderungen in Bezug auf Ansatz- und Bewertungsmethodenwurden nicht vorgenommen 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB. Die Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Als Nutzungsdauer für immaterielle Vermögensgegenstände werden 1 bis 10 Jahre unterstellt. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs.1 HGB. Die Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB enthalten die Einzelkosten für Material und Fertigung, die Sonderkosten der Fertigung, angemessene Teile der Gemeinkosten und die fertigungsbedingten Abschreibungen. Die Abschreibungen erfolgen linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Als Nutzungsdauer werden für Außenanlagen, die unter der Position "Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken" aus-gewiesen werden, 9 bis 25 Jahre, für technische Anlagen und Maschinen 1 bis 14 Jahre sowie für sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 19 Jahre unterstellt. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten unter Euro 250,00 wurden bei Anschaffung gem. § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Im Berichtsjahr wurden die Anlagegüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten mehr als Euro 250,00 bis einschließlich Euro 1.000,00 im Zugangsjahr in einen Sammelposteneingestellt, der über 5 Jahre linear abgeschrieben wird. Im Jahr des Zugangs erfolgt die Abschreibung des Anlagevermögens zeitanteilig. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Für unfertige Erzeugnisse und Leistungen erfolgt eine verlustfreie Bewertung durch Ansatz mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und den retrograd ermittelten beizulegenden Werten. Dem strengen Niederstwertprinzip wird durch angemessene Wertabschläge i. H. v. 10 % des Vertragspreises unter Berücksichtigung des Fertigstellungsgrades Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstige Vermögengegenständen werden grundsätzlich mit dem Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Das pauschale Ausfallrisiko und das allgemeine Kredit- und Zinsrisiko sowie die Verwaltungskosten sind im Rahmen einer Pauschalwertberichtigung berücksichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen gegen die ACT Westerwald GmbH, Umsatzsteuererstattungsansprüche an ausländischen Finanzbehörden sowie debitorische Kreditoren. Der Kassenbestand, die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, abgegrenzt. Aktive latente Steuern wurden aufgrund von temporären Differenzen zwischen Wertansätzen der Handelsbilanz und den korrespondierenden steuerlichen Wertansätzen i. H. v. T€ 151 (Vorjahr: T€ 162) gebildet. Die Ermittlung erfolgte unter Berücksichtigung eines Steuersatzes von 30 %. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert. Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt unter Berücksichtigung der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages und zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse. Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt und entsprechen den Beträgen der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags werden zukünftige Preis- und Kostensteigerungen soweit erforderlich berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gem. § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr erfolgt eine Abzinsung mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen laufzeitadäquaten Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren. Die Gewährleistungsrückstellung wird pauschal anhand der garantiebehafteten Umsätze des Berichtsjahres (0,85 %), des Vorjahres (0,54 %) und des Vorvorjahres (0,5 %) gebildet. Zudem wird eine Kostensteigerung von 7,4 % berücksichtigt. Die Rückstellung wird mit 0,55 % (Vorjahresumsätze) bzw. 0,64 % (Vorvorjahresumsätze) abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind. 3. Grundsätze für die Umrechnung in Euro Langfristige Forderungen in fremden Währungen werden zum Wechselkurs des entsprechenden Tages oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundlegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt. Langfristige Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung oder zum höheren Stichtagskurs, unter Zugrundlegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet. Zum Abschlussstichtag werden kurzfristige (Restlaufzeit bis zu einem Jahr) Forderungen und Verbindlichkeiten in fremden Währungen zum Devisenkassamittelkurs des Abschlussstichtags umgerechnet. 4. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen sind aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (T€ 1.163; Vorjahr: T€ 179). Die sonstigen Forderungen beinhalten i. H. v. T€ 1.096 Forderungen gegen die ACT Westerwald GmbH. Diese sind im Wesentlichen die Kaufpreisforderung für die Anteile an der GBT-BÜCOLIT GmbH. Die Werthaltigkeit der Forderungen gegenüber der ACT Westerwald GmbH spiegelt sich in dem Unternehmenswert der GBT-BÜCOLIT GmbH wider. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungen und Garantien (T€ 341), Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern (T€ 160) und ausstehende Rechnungen (T€ 258). Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen i. H. v. T€ 1.140 (Vorjahr: T€ 725) handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter beinhalten im Wesentlichen sonstige Verbindlichkeiten. Mit der Deutschen Bank wurde per 15.12.2020 ein Kreditvertrag über 1,4 Mio. € abgeschlossen. Dieser Vertrag ist aus dem Programm KfW-Unternehmerkredit KMU (047) im Rahmen der Corona Hilfe und dient zur Finanzierung des Betriebsmittelbedarfs. Die Tilgung erfolgt ab 31.03.2022 1⁄4 jährlich in 20 gleich hohen Raten. Der Kreditbetrag wurde per 04.06.2021 in voller Höhe abgerufen. Der aktuelle Stand per 31.03.2023 beläuft sich auf 1,1 Mio. €. Der Betrag mit einer Restlaufzeit bis ein Jahr beläuft sich für dieses Darlehen auf 0,3 Mio. € und der Betrag mit einer Restlaufzeit von zwei bis fünf Jahren beträgt für dieses Darlehen 0,8 Mio. €. Die übrigen Verbindlichkeiten haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge i. H. v. T€ 47 (Vorjahr: T€ 219), die hauptsächlich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen sowie der Anpassung der Pauschalwertberichtigung zu Forderungen bestehen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen, die im Vergleich zum Vorjahr recht gering ausfallen i. H. v. T€ 9 (Vorjahr: T€ 762), und betreffen Kostenbelastungen aus dem vergangenen Geschäftsjahr. 6. Sonstige Angaben a) Geschäftsführung Die Geschäfte wurden im Geschäftsjahr 2022/2023 geführt von: Martin Konzack, Geschäftsführer, Marl Michael Schnittker, Geschäftsführer, Rosendahl Bezüglich der Angabe zu den Geschäftsführungsbezügen wird von der Regelung gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. b) Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte durchschnittlich die folgende Zahl von Arbeitnehmern:
c) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus von der Gesellschaft abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen bestehen nicht in der Bilanz ausgewiesene finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 373. Aus Immobilienpachtverträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen von jährlich T€ 359, davon T€ 286 gegenüber Gesellschaftern. Darüber hinaus bürgt die Gesellschaft mit einem Betrag von T€ 750 für Verbindlichkeiten von verbundenen Unternehmen. Eine Inanspruchnahme der Bürgschaft wird derzeit nicht erwartet. . d) Beirat Im Berichtsjahr gehörten dem Beirat folgende Mitglieder an: Hans Dieter Ross, Herten Hartmut Reuter, Steckborn CH Im Berichtsjahr wurden die Beiratsmitglieder mit T€ 4 vergütet. e) Anteilsbesitz
* Angaben zum 31.03.2022 (Abschlüsse zum
31.03.2023 lagen noch nicht vor)
f) Ausschüttungssperre Zum 31. März 2022 bestehen ausschüttungsgesperrte Beträge i. H. v. T€ 151, die auf die Aktivierung latenter Steuern entfallen. g) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresgewinn für das Geschäftsjahr 2022/2023 in Höhe von € 356.733,83 auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Nachtragsbericht GBT-BÜCOLIT hat sich mit Wirkung vom 30.06.2023 von seiner langjährigen Aktivität der Tochtergesellschaft GBT Polska getrennt. Im Wesentlichen waren hier operative Gründe ausschlaggebend. Weiterhin wurde im Geschäftsjahr 2023/2024 im Rahmen eines drohenden Gewährleistungsfalles ein Vergleich in Höhe von 0,4 Mio. € geschlossen. Die Tochtergesellschaft HAW Linings GmbH hat im November 2023 einen Rechtsstreit verloren. Inwieweit sich das Urteil auf die weitere Entwicklung der Gesellschaft auswirkt, bleibt abzuwarten.
Marl, den 30.11.2023 GBT-BÜCOLIT GmbH Martin Konzack, Geschäftsführer Michael Schnittker, Geschäftsführer Die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.03.2023 erfolgte am 15.12.2023 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSDer vorstehende, zur Offenlegung bestimmte und nach § 327 HGB verkürzte Jahresabschluss entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht haben wir den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: An die GBT-BÜCOLIT GmbH, Marl Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GBT-BÜCOLIT GmbH, Marl, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. April 2022 bis zum 31. März 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GBT-BÜCOLIT GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. April 2022 bis zum 31. März 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Die Gesellschafterversammlung ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Reichshof, den 15. Dezember 2023 WTL
Weber Thönes Linden GmbH
gez. Michael Linden, Wirtschaftsprüfer Lagebericht zum Geschäftsjahr 2022/2023 der GBT-BÜCOLIT GMBH1.Darstellung des Geschäftsverlaufes Das Geschäftsjahr 2022/2023 war geprägt durch das Ende von Corona. Dies bedeutete, dass viele Projekte, die in den Vorjahren verschoben waren, jetzt alle auf einmal ausgeführt werden sollten. Insbesondere in der Automobilindustrie führte dies dazu, dass wir, speziell im Bereich Juli/August 2023, d. h. nach unserem aktuellen Geschäftsjahr, sehr viele Projekte abwickeln mussten, was uns an die Grenzen unserer Möglichkeiten führte. Nach wie vor sind wir in folgenden Gebieten tätig:
Im Bereich Automotive sehen wir uns gemischten Gefühlen gegenüber. Wir gehen davon aus, dass der Absatz im Bereich Automotive stagnieren oder zurückgehen wird aufgrund der Verunsicherung der Verbraucher. Im Bereich Umwelttechnik, Verbrennung von Abfällen, sehen wir einen stabilen Absatzmarkt, der sich positiv entwickelt. Die positive Entwicklung basiert im Wesentlichen auf der Alterung der Anlagen. Im Bereich der Abfallverwertung sehen wir deutlich mehr Aktivitäten. Dies liegt sicherlich auch darin begründet, dass viele Anlagen nunmehr ein Alter erreicht haben von 25 Jahren, wo auch mit erhöhten Instandhaltungsaufwendungen zu rechnen ist. 2. Darstellung der aktuellen Lage 2.1 Ertragslage Die GBT-BÜCOLIT hat bei gesunkener Leistung auf ca. 12,5 Mio. € ein Operating Profit von 386.396,80 € abgeschlossen, d. h. trotz gesunkener Leistung um 1,2 Mio. € konnten wir den Operating Profit um rund 62 T€ steigern. GBT-BÜCOLIT hat sich mit Wirkung vom 30.06.2023 von seiner langjährigen Aktivität der Tochtergesellschaft GBT Polska getrennt. Im Wesentlichen waren hier operative Gründe ausschlaggebend. Die Trennung von GBT Polska wird einen sehr positiven Einfluss auf das Ergebnis des Folgejahres haben. Dem steht im Geschäftsjahr 2023/2024 ein Vergleich im Rahmen eines drohenden Rechtstreits in Höhe von 0,4 Mio.€ entgegen. 2.2 Vermögensanlage Die Eigenkapitalquote ist aufgrund des Jahresergebnisses auf rund 38 % gestiegen. Die Eigenkapitalquote liegt in der Bandbreite der durchschnittlichen Eigenkapitalquoten mittelständischer Unternehmen in Deutschland. Die Investitionen in Sachanlagen liegen unter dem Durchschnitt der Vorjahre. Die Eigenkapitalquote wird sich aufgrund der Trennung von GBT Polska wieder deutlich verbessern. 2.3 Finanzlage Das Eigenkapital deckt das Anlagevermögen und die Vorräte. Langfristige Bankkredite sind nicht in Anspruch genommen, mit Ausnahme des KFW-Darlehens, was jedoch ratierlich zurückgeführt wird. Wir arbeiten im Moment ausschließlich mit kurzfristigen Bankkrediten im Rahmen von Kontokorrentlinien. Wir waren im gesamten Geschäftsjahr in der Lage, unseren finanziellen Verpflichtungen jederzeit vollumfänglich nachzukommen. Dies wird sich auch in den folgenden Monaten nicht verändern. 2.4 Leistungsindikatoren Die Effizienz der Leistungserbringung hat sich in den letzten 12 Monaten deutlich verbessert. Für das laufende Geschäftsjahr 2023/2024 erwarten wir eine deutliche Steigerung des Ergebnisses. 3. Voraussichtliche Entwicklungschancen Der Auftragsbestand von GBT ist nach wie vor hoch, auch wenn einige Projekte verschoben wurden. Dies ist auch nicht mehr Corona bedingt, sondern leistungsbedingt durch unsere Auftraggeber. Wir haben immer noch einen Auftragsbestand von mehr als einem halben Jahr, was für unser Unternehmen eine sehr gute Quote ist. Nach wie vor beobachten wir die Entwicklungen auf den Rohstoffmärkten und das Thema Energiepreise. Auf den Baustellen können wir das Thema Energiepreisentwicklung in der Regel auf den Kunden abwälzen, da dieser auch die Energiequellen zur Verfügung stellt. Einerseits sind wir bemüht in Gesprächen günstigere Konditionen zu erhalten und anderseits hatten wir Maßnahmen eingeleitet, die deutlich höheren Kosten auch an unsere Kunden weiterzugeben. Wir gehen davon aus, dass wir auch im laufenden Geschäftsjahr 2023/2024 das Leistungsniveau der Vorjahre erreichen werden. Auf dieser Basis erwarten wir für das Geschäftsjahr ein positives operatives Ergebnis, welches leicht über dem des Geschäftsjahres 2022/2023 liegt. Aufgrund der Trennung von der GBT Polska erwarten wir einen deutlich besseren Jahresüberschuss. 4. Sonstige Angaben Bei Projekten mit Fremdwährungen arbeiten wir regelmäßig mit entsprechenden Aufkaufgarantien für Valuta. Wie in der Vergangenheit schon gehandhabt, werden Projekte, die wir zum Beispiel in Indien abwickeln, üblicherweise in oder über Akkreditive abgewickelt. QS Das Qualitätsmanagement ist bei GBT zertifiziert nach DIN EN ISO 9001 und im Bereich Arbeitsschutz auch nach OSHS/ISO 45001. Die eingeführten Systeme haben sich bewährt. IT Das vor Jahren eingeführte ERP-System wurde weiterentwickelt. Zudem haben wir mittlerweile unsere Kommunikationsfähigkeit deutlich verbessert. Mitarbeiter Die Mitarbeiter werden regelmäßig geschult, nicht nur intern, sondern natürlich auch durch extern, um den gestiegenen Anforderungen Rechnung zu tragen. Auch die GBT-BÜCOLIT stellt den Herausforderungen eines Fachkräftemangels. Forschung und Entwicklung Wir betreiben Forschung und Entwicklung regelmäßig, jedoch nur an kundenspezifischen Lösungen.
Marl, den 30.11.2023 GBT-BÜCOLIT GmbH Martin Konzack Geschäftsführung Michael Schnittker Geschäftsführung |
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