Stammdaten

Register
Amtsgericht Nürnberg HRB 8041
Vorher
Gebrüder Decker Verfahrenstechnik GmbH
Eingetragen
17.9.1987
Branche
Bau von Industrieanlagen, außer GebäudenBetrieb von KläranlagenDekontaminierung von Nuklearanlagen und -standorten
Gegenstand
Entwicklung und Anlagenbau von Industriellen Verfahren, insbesondere auf den Gebieten der Abwasser- und Recyclingtechnik sowie Wartung und Service von Abwasserbehandlungsanlagen, Ionenaustauscheranlagen, Umkehrosmoseanlagen und Handel mit Zubehörteilen und Ionenaustauscherharzen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Naujoks
seit 11.2.2014
Geschäftsführer
Reinhard Naujoks
seit 6.5.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

90482 Nürnberg, Gläsleinsackerweg 20
23.250 €
50.00%
90455 Nürnberg, Oberstdorfer Str. 6
23.250 €
50.00%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Decker Verfahrenstechnik GmbH

Berg/OPf.

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Bilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 443.732,95 398.037,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 161,00
II. Sachanlagen 443.727,95 397.876,00
B. Umlaufvermögen 1.204.788,38 946.309,74
I. Vorräte 462.006,37 307.054,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 208.452,59 345.722,23
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3.028,08 395,32
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 534.329,42 293.532,96
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.279,39 12.245,91
Aktiva 1.660.800,72 1.356.592,65

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 654.901,88 481.479,06
I. Gezeichnetes Kapital 46.500,00 46.500,00
II. Gewinnvortrag 394.980,02 420.033,24
III. Jahresüberschuss 213.421,86 14.945,82
B. Rückstellungen 497.826,16 536.469,01
C. Verbindlichkeiten 508.072,68 338.644,58
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 508.072,68 338.644,58
davon gegenüber Gesellschaftern 136.825,00 136.825,00
Passiva 1.660.800,72 1.356.592,65

Anhang für das Wirtschaftsjahr 2022/2023

A. Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft ist unter der Firma Decker Verfahrenstechnik GmbH mit Sitz in Berg im Handelsregister des Amtsgerichts Nürnberg unter der Nummer 8041 eingetragen.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und der Satzung erstellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Bilanz wurden die Vermerke zu den Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Vermerke zu den Verbindlichkeiten anstatt in die Bilanz in den Anhang aufgenommen.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt grundsätzlich unter der Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit absetzbar, um planmäßige Abschreibungen gemindert. Die Abschreibungen erfolgen nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer und auf Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von 800,00 € werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Die Wertpapiere des Anlagevermögens sind, da es sich um nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB zu verrechnende Vermögensgegenstände handelt, zum Zeitwert bewertet und in der Bilanz mit den entsprechenden Rückstellungen saldiert ausgewiesen worden.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Posten mit verminderter Marktgängigkeit wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben.

Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und unfertigen Leistungen erfolgte zu den je nach Fertigungsgrad angefallenen Herstellungskosten. Die angesetzten Herstellungskosten enthalten die Fertigungs- und Materialeinzelkosten, die Sonderkosten der Fertigung, ferner angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie die Kosten des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Dem Niederstwertprinzip wird bei allen Posten, soweit erforderlich, durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten auf Grundlage einer vernünftigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach den Vorschriften des  § 253 Abs. 2 HGB bewertet. Als Kapitalisierungszinssatz wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, angewendet.

Soweit Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen an die Versorgungsanwärter verpfändet sind, wird der Erfüllungsbetrag der Pensionszusage mit den beizulegenden Zeitwerten der Rückdeckungsversicherungen verrechnet.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Eigenkapital

Die Darstellung des Eigenkapitals erfolgt gem. § 272 HGB unter Berücksichtigung des Gesellschaftsvertrags. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist vor Ergebnisverwendung aufgestellt.

Pensionsrückstellungen

Für die Berechnung der Pensionsrückstellung wurde ein Gutachten der Allianz Lebensversicherungs-AG zugrunde gelegt. Das Gutachten verwendet die "Heubeck-Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Es wurde bei der Pensionsverpflichtung die PUC-Methode zugrunde gelegt. Bei der Pensionsverpflichtung wurde ein Rechnungszins von 1,81 % verwendet. Für die bestehende Pensionszusage war es nicht erforderlich, Renten-, Gehalts, Karriere- oder Fluktuationstrends abzubilden.

Zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und deren Ansatz nach Maßgabe des niedrigeren durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von 26.397,00 Euro.

Zum Abschlussstichtag erfolgte eine Verrechnung der Verpflichtung mit zugunsten der Mitarbeiter verpfändeten Rückdeckungsversicherungen, dementsprechend ergibt sich gem. § 264 Abs. 2 HGB folgender saldierter Ausweis in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung:

Pensionsverpflichtung per 30.09.2023
1.637.257,00 €
Aktivwert Rückdeckungsversicherung per 30.09.2023
-1.294.107,84 €
Saldierter Betrag zum Ausweis der Pensionsrückstellung
343.149,16 €
Zinsaufwand aus Pensionsrückstellung
-29.483,00 €
Aufwendugen aus VermG zur Verrechnung
-35.571,35 €
Erträge aus VermG zur Verrechnung
87.604,49 €
Zinsertrag (saldiert)
22.550,14 €



Verbindlichkeiten
Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeit zum
Gesamt-
davon mit einer Restlaufzeit
30.09.2023
betrag
<=1 J.
> 1 Jahr

TEuro
TEuro
TEuro
erhaltene Anzahlungen
215,9
215,9
0,0
Vorjahr
32,8
32,8
0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
112,4
112,4

Vorjahr
133,5
133,5
0,0
sonstige Verbindlichkeiten
179,8
179,8
0,0
Vorjahr
172,3
172,3
0,0
Summe
508,1
508,1
0,0
Vorjahr
338,6
338,6
0,0


Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten:
- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern: 6.825,00 € (Vorjahr: 6.825,00€)

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten:
- Verbindlichkeiten aus Steuern: 23.478,65 € (Vorjahr: 32.677,76 €)
- Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit:  1.915,22 € (Vorjahr: 1.823,74 €)
- Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern: 130.000,00 € (Vorjahr: 130.000,00 €)

Im Geschäftsjahr haben die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 167 T€ betragen.

E. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
Das Unternehmen beschäftigte während des Geschäftsjahres durchschnittlich 19 Arbeitnehmer.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Berg, 29.04.2024

Decker Verfahrenstechnik GmbH
- Geschäftsführung -

___________________________                                              ____________________________
Reinhard Naujoks                                                                              Frank Naujoks

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt.

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