Tirecorp GmbH
Selbe AdresseHerstellung und Runderneuerung von Bereifungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Evelyn Hefter seit 14.3.2024 | Prokura |
Mario Heck seit 20.1.2023 | Geschäftsführer |
Juliette Annick Louise Ribbert seit 17.3.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 92.79% | |
EUROMASTER SERVICES ET MANAGEMENT | 7.21% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IHLE tires GmbHMuggensturmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. DAS UNTERNEHMENDie IHLE tires GmbH, Muggensturm, ist das Mutterunternehmen der IHLE Gruppe und vertreibt insbesondere Reifen für Pkw im europäischen Markt. Abnehmer im Inland und europäischen Ausland sind Kfz-Werkstätten, Reifenhändler und Internetplattformen. Darüber hinaus werden auch die Unternehmen der Michelin-Gruppe beliefert. Die IHLE Gruppe mit der Muttergesellschaft IHLE tires GmbH (vormals IHLE Holding GmbH) gehört seit 2014 zur Michelin-Gruppe. Die alleinige Gesellschafterin der IHLE tires GmbH ist die MICHELIN Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. OHG in Karlsruhe. Die IHLE tires GmbH unterhält im In- und Ausland keine Zweigniederlassungen. Das internationale Geschäft der Gesellschaft wird über Muggensturm oder in der IHLE Gruppe über Tochtergesellschaften abgewickelt. B. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENDie Beschreibung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beruht auf Angaben des Statistischen Bundesamtes. 1 Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. "Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023 im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken", sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz "Bruttoinlandsprodukt 2023 für Deutschland" in Berlin. "Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort", so Brand weiter. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2022 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen. Besonders stark sanken die preisbereinigten Ausgaben für langlebige Güter wie Einrichtungsgegenstände und Haushaltsgeräte (-6,2 %). Auch der Staat reduzierte im Jahr 2023 erstmals seit fast 20 Jahren seine preisbereinigten Konsumausgaben (1,7 %). Das lag vor allem am Wegfall staatlich finanzierter Corona-Maßnahmen wie Impfungen und Ausgleichszahlungen für freie Bettenkapazitäten in Krankenhäusern. Durch solche Maßnahmen hatte der Staatskonsum in den Jahren ab 2020 die Wirtschaftsleistung gestützt. Die Bauinvestitionen sanken im Jahr 2023 preisbereinigt um 2,1 %. Neben den hohen Baupreisen wirkten sich die spürbar gestiegenen Bauzinsen aus, die insbesondere den Wohnungsbau bremsten. Positive Signale kamen lediglich vom Ausbaugewerbe, was unter anderem an den stark nachgefragten energetischen Sanierungen gelegen haben dürfte. In Ausrüstungen - das sind vor allem Investitionen in Maschinen, Geräte und Fahrzeuge - wurde dagegen preisbereinigt deutlich mehr investiert als im Jahr 2022 (+3,0 %). Dazu trug vor allem der Anstieg der gewerblichen Pkw-Neuzulassungen bei, der durch den bis August 2023 geltenden Umweltbonus für Elektroautos im Firmenwagenbereich verstärkt wurde. Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahr 2023 von durchschnittlich 45,9 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 0,7 % oder 333 000 Personen mehr als im Jahr zuvor und so viele wie noch nie in Deutschland. Die Beschäftigung nahm im Jahr 2023 unter anderem durch die Zuwanderung ausländischer Arbeitskräfte zu. Hinzu kam eine steigende Erwerbsbeteiligung der inländischen Bevölkerung. Diese positiven Effekte überwogen die dämpfenden Effekte des demografischen Wandels. Der Beschäftigungsaufbau fand 2023 fast ausschließlich in den Dienstleistungsbereichen statt. Die staatlichen Haushalte beendeten das Jahr 2023 nach vorläufigen Berechnungen mit einem Finanzierungsdefizit von 82,7 Milliarden Euro. Das waren etwa 14 Milliarden Euro weniger als im Jahr 2022 (96,9 Milliarden Euro). Vor allem der Bund konnte sein Finanzierungsdefizit gegenüber dem Vorjahr erheblich verringern. Im Jahr 2022 hatten die Entlastungspakete der Bundesregierung zur Abmilderung der Energiekrise und Stabilisierung der Wirtschaft zu hohen Ausgaben geführt. Im Jahr 2023 erfolgten zwar ebenfalls umfangreiche Zahlungen für die Gas- und Strompreisbremse, es entfielen aber größtenteils die Ausgaben zur Bekämpfung der Corona-Pandemie, zum Beispiel für Tests und Impfstoffe. Daneben zahlte der Bund auch weniger Transfers an Länder und Sozialversicherungen, deren Finanzierungssalden sich dadurch verschlechterten. Die anhaltende finanzielle Belastung durch die große Zahl an Geflüchteten machte sich vor allem bei den gestiegenen Ausgaben der Gemeinden bemerkbar, die ebenso wie Bund und Länder das Jahr 2023 mit einem Defizit abschlossen. Bezogen auf das BIP in jeweiligen Preisen ergibt sich für den Staat im Jahr 2023 eine Defizitquote von 2,0 %, die damit deutlich niedriger war als in den drei vorangegangenen Jahren. Sie liegt auch unterhalb des europäischen Referenzwertes von 3 % aus dem Stabilitäts- und Wachstumspakt, der allerdings bis einschließlich 2023 ausgesetzt war. ENTWICKLUNG DER AUTOMOBILINDUSTRIE INTERNATIONAL UND IN DER BUNDESREPUBLIK DEUTSCHLAND 2 Zum Jahresabschluss erreichte die Pkw-Inlandsproduktion im Dezember ein Volumen von 264.500 Einheiten, knapp 1 Prozent mehr als im Dezember des Vorjahres. Insgesamt liefen 2023 somit 4,1 Mio. Pkw von den Bändern, 18 Prozent mehr als im Vorjahr. Im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 lag die Produktion allerdings noch um 12 Prozent unter dem damaligen Wert. Der Export lag im Dezember leicht unter dem Vorjahresniveau. Mit 214.100 Pkw sank das Exportvolumen im vergangenen Monat verglichen mit dem Vorjahresmonat um 1 Prozent. Im Gesamtjahr 2023 wurden 3,1 Mio. Pkw aus deutschen Werken an Kunden in aller Welt geliefert, 17 Prozent mehr als 2022. Damit bleibt der Export um knapp 11 Prozent unter dem Vorkrisenniveau des Jahres 2019, als 3,5 Mio. neue Pkw aus Deutschland exportiert wurden. Im Dezember sank der Auftragseingang aus dem Inland bei den deutschen Herstellern um 14 Prozent. Insgesamt gingen die Inlandsorder 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent zurück. Besser entwickelt sich der Auftragseingang aus dem Ausland: Dieser legte im Dezember gegenüber dem Vorjahresmonat um 5 Prozent zu. Im Gesamtjahr waren aber auch die ausländischen Auftragseingänge rückläufig. Sie sanken um 3 Prozent. Insgesamt wurden im Gesamtjahr 2023 5 Prozent weniger Aufträge registriert als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Pkw-Neuzulassungen in Deutschland sind im Dezember im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurückgegangen. Mit 241.900 Einheiten wurden 23 Prozent weniger neue Pkw zugelassen als im Dezember 2022. Allerdings war der Jahresendspurt im Jahr 2022 stark durch die damalige Reduktion des Umweltbonus für rein batterieelektrische Fahrzeuge (BEV) und das komplette Auslaufen für Plug-In-Hybride (PHEV) geprägt. Dies hatte zu einem kräftigen Sondereffekt zum Jahresende geführt, da Kundinnen und Kunden Pkw-Käufe vorzogen, um von der noch höheren Förderung zu profitieren. Aufgrund der ursprünglich geplanten Reduzierung des Umweltbonus kam es auch am Jahresende 2023 zu einem Vorzugseffekt, der sich aber weniger stark auswirkte als im Vorjahr. Das abrupte Ende des Umweltbonus am 17. Dezember wird sich in den Neuzulassungen vor allem 2024 auswirken. Die Bilanz für das Gesamtjahr bleibt im Verhältnis zum Vorjahr positiv: 2023 wurden auf dem deutschen Pkw-Markt insgesamt gut 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, 7 Prozent mehr als 2022. Der Vergleich mit dem Vorkrisenniveau ist allerdings weiterhin deutlich negativ: Im vergangenen Jahr wurden 21 Prozent weniger Neufahrzeuge zugelassen als 2019. Im Dezember 2023 wurden 72.550 Elektrofahrzeuge neu registriert. Dies entspricht einem Rückgang von gut 58 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Dabei lagen sowohl PHEV (-74 Prozent), als auch BEV (-48 Prozent) unterhalb des Vorjahresniveaus. Das veränderte Förderungsregime schlug sich auch in der Gesamtjahresperspektive deutlich nieder: Im Jahresverlauf wurden insgesamt 700.200 Elektro-Pkw neu zugelassen, 16 Prozent weniger als im Vorjahr. Ein genauerer Blick offenbart allerdings, dass BEV in den letzten zwölf Monaten um 11 Prozent zulegten, während der Markt für PHEV um 51 Prozent schrumpfte. III. GESCHÄFTSVERLAUF UND LAGE DES UNTERNEHMENS Zur Beurteilung der geschäftlichen Entwicklung verwendet die IHLE tires GmbH als wichtigste finanzielle Leistungsindikatoren den Umsatz und das Ergebnis nach Steuern. Ertragslage Die Umsatzerlöse stiegen im Wesentlichen auf Grund von gesteigertem Reifenabsatz. Daneben waren auch Preiserhöhungen am Markt ursächlich für den Anstieg der Umsatzerlöse. Die erzielten Gesamtumsatzerlöse von 171,8 Mio. € (Vj: 166,7 Mio.€) verteilen sich wie folgt:
Die Rohertragsquote 3 lag im Jahr 2023 bei10,7% (Vj:12,9%). Die Ertragslage verschlechterte sich im Vergleich zum Vorjahr. Der Personalaufwand sank um 0,4 Mio. € auf 9,9 Mio. €. Im Wesentlich aufgrund geringerer Prämien für das Geschäftsjahr 2023 und geringeren Restrukturierungskosten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sanken um 1,8 Mio. € auf 17,2 Mio. €. Im Vorjahr waren Kosten für Baumaßnahmen und höhere Wertberichtigungen auf Forderungen enthalten. Das Ergebnis nach Steuern der IHLE tires GmbH betrug -9,4 Mio.€ (Vj: 6,8 Mio. €). Vermögenslage Die Vermögenstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
Die Vorjahreswerte der Forderungen wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit angepasst. Das Gesamtvermögen hat sich insgesamt gegenüber dem Vorjahr um 8,3 Mio. € reduziert, im Wesentlichen durch die Reduzierung der Vorräte und Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen. Die Anlagenintensität 4 für 2023 liegt bei 12,5%. Das Vorratsvermögen ist um 3,9 Mio. € auf 33,0 Mio. € gesunken. Die Vorratsintensität 5 liegt bei 38,0% in 2023. Allgemein gesprochen liegt das Ziel des Bestandsmanagements darin, eine optimale Balance zwischen Kapitalbindung und Warenverfügbarkeit herzustellen. Vor dem Hintergrund von veränderten Marktbedingungen wurde die Beschaffungsstrategie dahingehend geändert, kleinere Mengen in höherer Frequenz einzukaufen sowie Sicherheitsbestände und Lagerreichweiten gezielt zu verringern. Die Bestandserhöhung im Vergleich zum Vorjahr ist jedoch auf einen sehr niedrigen Endbestand im Vorjahr, bedingt durch Lieferengpässe der Industrie mit zeitgleich sehr guter Nachfrage, zurückzuführen. Des Weiteren kam es Im Berichtsjahr durch gestiegene Einkaufspreise zu einer wertmäßigen Erhöhung der Bestände. Die Bestandserhöhung im Vergleich zum Vorjahr ist jedoch auf einen sehr niedrigen Endbestand im Vorjahr, bedingt durch Lieferengpässe der Industrie mit zeitgleich sehr guter Nachfrage, zurückzuführen. Des Weiteren kam es Im Berichtsjahr durch gestiegene Einkaufspreise zu einer wertmäßigen Erhöhung der Bestände. Innerhalb der Organisation wird fortlaufend eine Optimierung der gesamten Supply Chain, von der Absatzplanung bis hin zur Anlieferung im Zentrallager Muggensturm sichergestellt. Verbesserte Prognose- und Analysetools helfen dabei, bedarfsgerechter einzukaufen. Basierend auf der Absatzstruktur der Vorjahre werden unter Berücksichtigung der zukünftigen strategischen Absatzziele und der generellen Marktentwicklung die Bedarfe zielgerichtet ermittelt. Die IHLE tires GmbH verfolgt auch weiterhin die Strategie des Vollsortiments. Dabei ist von einer zunehmenden Komplexität unterschiedlicher Artikel auszugehen. Diese wird durch eine steigende Anzahl von Marken sowie durch zusätzliche OE-Kennungen verursacht. Die Kapitalstruktur hat sich gegenüber dem Vorjahr wie folgt verändert:
Die Vorjahreswerte des Fremdkapitals wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit angepasst. Die Eigenkapitalquote liegt wie im Vorjahr bei 6,0%, die Fremdkapitalquote dementsprechend bei 94,0%. Finanzlage Die Finanzierung wird durch ein Darlehen über 70 Mio. € aus der Michelin-Gruppe gesichert. Zum 31. Dezember 2023 bestehen offene Kreditlinien aus diesem Darlehen in Höhe von 30 Mio. €. Insgesamt hat sich die Liquiditätssituation des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
Die Vorjahreswerte des Fremdkapitals wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit angepasst. Der Bestand an flüssigen Mitteln und Guthaben bei Kreditinstituten ist von 0,7 Mio. auf € T€ 2 gesunken. Damit hat sich der Anteil der Zahlungsmittel am Gesamtvermögen von 0,6 % auf 0,0% reduziert. Zusammenfassende Beurteilung der Lage Zusammenfassend beurteilen wir die wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 als positiv. Die gesetzten Ziele für 2023 konnten teilweise übertroffen werden. Die Umsetzung der Strategie "From volume to value" und die damit verbundene Fokussierung auf gewinnträchtige Vertriebskanäle und Geschäftsmodelle wurden auch im Jahr 2023 weiterverfolgt. Durch die Einbindung in die Michelin-Gruppe seitens der Finanzierung und der Ergebnisabführung werden keine bestandsgefährdenden Risiken gesehen. C. SONSTIGE ANGABENMitarbeiter Qualifikation und Engagement der Mitarbeiter sind die Basis für eine weiterhin positive Entwicklung des Unternehmens. Ziel des Unternehmens ist es, die Mitarbeiter für ihre jetzigen und künftigen Aufgaben zu motivieren und zu qualifizieren. Dazu greift IHLE tires GmbH aufgrund der Einbindung in den Michelin-Konzern auch auf Weiterbildungsangebote sowie Schulungen der Michelin-Gruppe zurück. Die Mitarbeiterzahl und -struktur (Jahresdurchschnitt), ohne Auszubildende, hat sich zum Jahresende gegenüber dem Vorjahr wie folgt entwickelt:
Finanzinstrumente Der Jahresabschluss unterliegt Wechselkurseinflüssen in CHF, CZK, DKK, HUF, NOK, RON, SEK und USD, welche sich auf die Höhe der Verkaufserlöse und durch die Bewertung von Forderungen auch auf die Höhe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträge auswirken. Wareneinkäufe der Gruppe erfolgen überwiegend in EUR. Kurssicherungsgeschäfte wurden für die Erhöhung der Beteiligung der IHLE Anvelope s.r.l., Rumänien, in Kooperation mit CFM (Compagnie Financière Michelin SCmA) vorgenommen. Weitere Finanzinstrumente bestehen nicht. D. PROGNOSEBERICHT EINSCHLIESSLICH RISIKEN UND CHANCEN DER KÜNFTIGEN ENTWICKLUNGI. RISIKOBERICHT Risikomanagementziele und -methoden Das frühzeitige Erkennen von Risiken sowie deren Erfassung, Bewertung und Überwachung bilden die Grundlage der erfolgreichen Unternehmensführung. Das Risikomanagement-System beinhaltet alle Planungs-, Controlling- und Berichterstattungssysteme. Der Risikokatalog führt die wesentlichen Risiken für das Unternehmen auf. Monatlich werden Risiken im Rahmen von Leitungsbesprechungen innerhalb des Management Teams systematisch für alle Funktionsbereiche sowie bereichsübergreifend identifiziert und die Maßnahmen aktualisiert. Die Gesellschaft sieht sich in der Lage, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und darauf schnell und angemessen zu reagieren. Im Folgenden wird ein kurzer Überblick über die von uns als relevant erachteten Risiken mit Bezug auf die künftige Entwicklung der Gesellschaft dargestellt: Absatz- und Bestandsrisiken Absatzrisiken sind aufgrund der Marktsituation vorhersehbar. Wir begegnen diesem unternehmerischen Risiko mit einer Diversifikation des Geschäftsmodells, der Multiplikation der Absatzkanäle und einer systematischen Marktbearbeitung in allen Geschäftsfeldern. So sind wir in der Lage auf negative Entwicklungen rasch zu reagieren. Die Vorräte und Forderungen bilden einen zentralen Bestandteil des monatlichen Berichtswesens. Auf der Basis vertiefender Analysen werden dann, falls erforderlich, Gegenmaßnahmen eingeleitet und so Wertberichtigungen und Problemen in der Vorratsstruktur vorgebeugt. Das Vorratsmanagement unterliegt einer permanenten Überwachung und Anpassung der Beschaffungskette. Über das übliche Maß hinausgehende vertriebliche Risiken sind nicht erkennbar, da das Geschäftsmodell auf der Entwicklung einer Vielzahl von überwiegend kleinen Kunden basiert. Key Account und OEM Modelle flankieren die Geschäftsentwicklung. Die Auswirkungen des Ukraine Krieges und weiteren geopolitischen Spannungen werden durch Branchenexperten, Markbeobachtung und Kundenbefragung vom Bereich Vertrieb analysiert. Derzeit sind keine wesentlichen Absatzrisiken erkennbar. Liquiditätsrisiko Aufgrund der nicht vorhersehbaren, schwierigen Marktlage ergeben sich grundsätzlich Ertrags- und Liquiditätsrisiken. Hinsichtlich der Ertragslage verweisen wir auf die Ausführungen zur Ergebnisentwicklungen, sowie den Prognosebericht. Die IHLE tires GmbH ist in das Liquiditätsmanagement des Mutterkonzerns und der Michelin-Gruppe eingebunden. Aufgrund bestehender Kreditrahmenverträge mit einer Finanzierungsgesellschaft aus der Gruppe der Muttergesellschaft und zusätzlich durch einen Kontokorrentrahmen für Einkäufe aus der Gruppe der Mutter ist die Liquidität jederzeit gesichert. Qualitätssicherung Qualitätssicherung ist für die IHLE tires GmbH vor allem eine Sicherung der Prozessqualität. Prozessbeschreibungen und Prozessüberwachung sind wesentliche Elemente eines effektiven Qualitätssicherungssystems. Im Rahmen der Prozessüberwachung passen wir dabei die Abläufe und Strukturen regelmäßig den veränderten Marktbedingungen an. Zur Sicherstellung der Beratungs- und der Prozessablaufqualität im Vertrieb werden regelmäßige Personalentwicklungsmaßnahmen durchgeführt. Haftungsrisiken Für mögliche Haftungsrisiken und Schadensfälle wurden gruppenweit wirksame Versicherungen abgeschlossen, die das Risiko von Finanzmittelabflüssen ganz oder teilweise eliminieren. Der Versicherungsschutz wird durch präventive Maßnahmen ergänzt. Einkaufrisiken Für den Bereich Beschaffung kann es weiterhin, insbesondere durch Unsicherheiten auf Grund der geopolitischen Lage, beispielweise längere Lieferzeiten aufgrund der Krise im roten Meer, zu Verzögerungen bei den Lieferketten kommen. Auch sind Preissteigerungen insbesondere bei Ware als auch Logistikdienstleistungen möglich. Derzeitig wird das Risiko als gering bis mittel, das operative Ergebnis nicht signifikant beeinflussend, eingeschätzt. Man erwartet, dass Preissteigerungen weiterbelastet werden können. Logistikrisiken Im Bereich der Distributionslogistik hat das Unternehmen in allen Märkten parallel mehrere Dienstleister aufgebaut, um Risiken zu streuen. Die Leistungsfähigkeit und die Qualität aller Dienstleister werden permanent überwacht. Darüber hinaus können Logistikrisiken entstehen, die sich beispielsweise auf den Ausfall oder Verlust von Lagern beziehen. Um dem Risiko entgegenzuwirken, Teile der Waren und damit Umsätze durch Lieferunfähigkeit zu verlieren, werden umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen zum Brandschutz und zur Sicherheit umgesetzt und deren Einhaltung kontinuierlich überprüft. Zudem ist das unmittelbare finanzielle Risiko eines Warenverlusts in Lagern über Versicherungen abgedeckt. Finanzielle Auswirkungen sind daher als gering einzustufen. Wechselkursrisiken Das Währungsrisiko lässt sich als die Auswirkung von Wechselkursschwankungen auf die finanziellen Indikatoren im Zuge der Ausübung der Geschäftstätigkeit definieren. Das Transaktionsrisiko belastet die Gesellschaft, wenn die monetären Posten der Bilanz (vor allem Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder auch die betrieblichen und finanziellen Verbindlichkeiten) auf Fremdwährungen lauten. In diesem Fall ist IHLE dem Risiko ausgesetzt, dass der Wechselkurs zwischen dem Buchungsdatum und dem Datum des Forderungseinzugs oder der Zahlung schwankt. Die Gesellschaft misst ihr Exposure gegenüber dem buchhalterischen Wechselkursrisiko im Verhältnis zu ihrer funktionalen Währung. Die auf Fremdwährungen lautenden Verbindlichkeiten und Forderungen derselben Art und derselben Laufzeit werden miteinander verrechnet und lediglich die Nettoposition bleibt offen. Absicherungsgeschäfte (Hedging) für größere Positionen werden über die CFM (Compagnie Financière Michelin SCmA) abgewickelt. Informationstechnologie Zur Abwicklung von Geschäftsprozessen nutzt die Gesellschaft IT-gestützte Kommunikationssysteme in erheblichem Umfang. Hierdurch entsteht ein allgemeines Risiko durch den Ausfall von Systemen. Zur Minimierung dieser Risiken nutzt die Gesellschaft die Erfahrungen interner und externer Hard- und Softwarespezialisten. Zusammenfassung der Risikosituation Planungsrisiken bestehen naturgemäß in der Umsatzvorhersage, in der Abschätzung von Abschreibungen auf Vorräte und in Forderungsausfällen. Diese Planungsunsicherheiten betreffen die Höhe des Umsatzes und des Ergebnisses sowie die Bilanzstruktur. Auf der Grundlage der uns heute bekannten Informationen sind keine einzelnen oder aggregierten Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Über das übliche Maß hinausgehende Ausfall- und Liquiditätsrisiken, denen die Gesellschaft ausgesetzt ist, bestehen derzeit nicht. Preisänderungen und Kostensteigerungen werden durch die weltpolitische Lage erwartet, das Unternehmen wird mit verschiedenen Maßnahmen versuchen diese aufzufangen. Für die IHLE tires GmbH als Gesellschaft mit Fokus auf Vertrieb bestehen Risiken in den Beschaffungs- und vor allem in den Absatzmärkten, Vertriebskanälen und der Kundenstruktur. Diese Risiken können aus heutiger Sicht nicht quantifiziert werden. II. CHANCENBERICHT Die IHLE tires GmbH hat auch in 2023 den bereits in den Vorjahren begonnenen Entwicklungsprozess weiter fortgesetzt, um die Kunden angesichts eher stagnierender Märkte mit höherer Effizienz für ihre Großhandelsdienstleistung Reifen und Felgen europaweit zu versorgen. Alle Bereiche der Organisation sind darauf ausgerichtet, entsprechende Chancen zu identifizieren und konsequent zu nutzen, um die Marktposition auch zukünftig zu sichern. Neben den schon beschriebenen Risiken bestehen nach unserer Einschätzung gute Chancen, die einen positiven Einfluss auf die Umsatz-, Ergebnis- oder Liquiditätsentwicklung des kommenden Jahres haben können. Chancen ergeben sich für uns im Wesentlichen aus:
Die IHLE Unternehmensstrategie der Fokussierung auf den Kundenservice und der Förderung und Expansion von werthaltigen Geschäften mit Kunden wird den Mitarbeitern klar vermittelt und auch von ihnen getragen. Zusammenfassung der Chancensituation Die Chancen der IHLE Unternehmensgruppe und somit auch der IHLE tires GmbH bestehen in Erkennung der Markttrends und Entwicklung der passenden Kundenangebote, der Generierung einer hohen Verfügbarkeit und dem Ausbau eines leistungsfähigen Lieferservice. III. PROGNOSEBERICHT Ausblick Branchenentwicklung 6 Die Nachfrage nach Pkw-Reifen - der mit Abstand größten Produktgruppe im Reifenersatzgeschäft - wird von verschiedenen Faktoren beeinflusst. Der Pkw-Bestand in Deutschland ist laut Kraftfahrt-Bundesamt im vergangenen Jahr wieder leicht gestiegen, ebenso wie das Fahrzeugalter, das jetzt im Durchschnitt bei 10,3 Jahren liegt. Vereinfacht gesagt, ist beides aus Sicht der Reifenhandelsbranche positiv zu werten: Mehr und ältere Fahrzeuge bedingen vom Grundsatz her mehr Reifenersatzbedarf. Auf der anderen Seite stehen aber eine um knapp 2 Prozent weiter gesunkene durchschnittliche Jahresfahrleistung und die Entwicklung hin zu längerlebigen Reifen, mit denen die Hersteller den zunehmend anspruchsvollen Forderungen der EU nach mehr Nachhaltigkeit im Produktlebenszyklus Rechnung tragen. Hinzu kommt eine abgeschwächte Konsumneigung der Verbraucher durch Kaufkraftverluste in der anhaltenden Inflation. Die Chancen auf ein größeres Mengenwachstum im Reifenersatzmarkt sind dadurch in einem ohnehin gesättigten Markt stark begrenzt. Da zudem die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für das laufende Jahr nicht sehr optimistisch sind, rechnet der BRV für das Geschäftsjahr 2024 derzeit mit einem Wachstumspotenzial von bestenfalls rund einem Prozent Absatzmenge im Segment Consumer-Reifen. Ähnlich wie 2023 wird dies voraussichtlich primär weiter getrieben sein von steigender Nachfrage nach Ganzjahresreifen, bei gleichzeitig rückläufigen Absatzzahlen in den Produktgruppen Sommer-, aber auch Winterreifen. Prognose der Unternehmensentwicklung Für das Geschäftsjahr 2023 hatten wir leicht steigende Umsatzerlöse und einen leicht positiven Effekt auf das Ergebnis nach Steuern erwartet. Die Umsatzerlöse sind stark gestiegen, die Vorjahresprognose konnte hier deutlich übertroffen werden. Entgegen unserer Erwartungen ist das Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum Vorjahr schlechter ausgefallen. Für das Jahr 2024 bestehen weiterhin Unsicherheiten negativer Auswirkungen im gesamtwirtschaftlichen Kontext aufgrund der geopolitischen Lage. Für die IHLE Gruppe bestehen dabei vor allem Risiken in den Beschaffungs- und auch Absatzmärkten. Diese Risiken können aus heutiger Sicht nicht quantifiziert werden. Dennoch geht die IHLE Gruppe für das Geschäftsjahr 2024 grundsätzlich von einer positiven Unternehmensentwicklung aus. Mit den effizienzsteigernden Maßnahmen und ausgehend von einer guten Nachfrage erwarten wir weiterhin, die für 2024 gesetzten Ziele zu erreichen. Die Fokussierung auf margenstärkere Vertriebskanäle und ein effizientes Kostenmanagement wird auch im Geschäftsjahr 2024 fortgeführt. Wir erwarten daraus leicht steigende Umsatzerlöse und einen leicht positiven Effekt auf das Ergebnis nach Steuern. Die begonnene Vereinfachung der Unternehmensstruktur der IHLE-Gruppe wurde im Geschäftsjahr 2021 gestartet und im Geschäftsjahr 2024 fortgeführt.
Muggensturm, den 22. Mai 2024 Juliette Ribbert, Geschäftsführerin Mario Heck, Geschäftsführer
1 [1] Gemäß Pressemitteilung Nr. 019
des Statistischen Bundesamtes (Destatis) vom 15. Januar
2024
Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezemeber 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023der IHLE tires GmbHA. Allgemeine AngabenDie IHLE tires GmbH hat ihren Sitz in 76461 Muggensturm, und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (HRB Reg. Nr. 726398). Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 3 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde auf Grundlage der Ansatz-, Bewertungs- und Gliederungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) erstellt. Ergänzend dazu sind die Bestimmungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Alle Beträge einschließlich der Vorjahreszahlen werden in T€ angegeben. Der Jahresabschluss wurde entsprechend den Gliederungsvorschriften der § 266 HGB (Bilanz) sowie § 275 HGB (Gewinn- und Verlustrechnung) aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. B. Angaben zu den Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzenI. Anlagevermögen Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um entgeltlich erworbene Softwareprogramme zuzüglich der aktivierten Eigenleistungen, die mit den Anschaffungskosten vermindert um die planmäßige Abschreibung nach der linearen Methode bewertet werden. Als Nutzungsdauer werden zwei bis fünf Jahre zugrunde gelegt. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungskosten aktiviert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Bemessung der Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgt nach der linearen Methode. Dabei werden die Nutzungsdauern entsprechend den steuerlichen Abschreibungstabellen zugrunde gelegt. Die Nutzungsdauern liegen zwischen drei und dreizehn Jahren. Für Zugänge bei beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung 2023 zeitanteilig angesetzt. Zugänge seit dem Jahr 2015 werden ausschließlich linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung von Anlagegegenständen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. II. Finanzanlagen Die Beteiligungen der IHLE tires GmbH für 31.12.2023 stellen sich wie folgt dar: In EURO
*) Angaben zu Eigenkapital und Jahresergebnis beziehen sich auf letzten Jahresabschluss 31.12.2022 **) Jahresergebnis nach Ergebnisübernahme Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen erfolgen nur bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. III. Umlaufvermögen Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu gleitenden durchschnittlichen Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungspreisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Wegen mangelnder Gängigkeit und minderer Beschaffenheit werden Bewertungsabschläge vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind ausgehend vom Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen ausreichend Rechnung getragen worden. Für das allgemeine Kreditrisiko wurde keine Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen ohne Umsatzsteuer gebildet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Disagio gab es nicht. IV. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Mit Datum vom 7. März 2016 wurde von der alleinigen Gesellschafterin Michelin Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. OHG ein kapitalersetzendes Gesellschafterdarlehen - inklusiver qualifizierter Rangrücktrittsvereinbarung - in Höhe von T€ 15.000 gewährt. Am 22. Juli 2016 hat die Michelin Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. OHG auf die Rückzahlung des Darlehens verzichtet und den Betrag in Höhe von T€ 15.000 als Kapitalrücklage in die Gesellschaft eingebracht. Durch die Verschmelzung mit der Meyer-Lissendorf GmbH & Co KG im Jahr 2017 erhöhte sich die Kapitalrücklage um T€ 1.002. V. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen bewertet. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden nicht gebildet VI. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag angesetzt. Mit Beschluss vom 18. November 2016 und Eintragung im Handelsregister am 20.12.2016 besteht ein Gewinnabführungs- und Beherrschungsvertrag ("Organschaftsvertrag") mit der Michelin Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. OHG, so dass latente Steuern auf der Ebene der IHLE tires GmbH nicht angesetzt werden. Nach der formalen Betrachtungsweise ist alleinige Steuerschuldnerin die Gesellschafterin in ihrer Funktion als Organträgerin, d.h. auch tatsächliche und latente Steuern der Organgesellschaften sind vollständig in dem Jahresabschluss der Organträgerin auszuweisen, da sie alleine die Besteuerungsfolgen treffen. Dementsprechend werden die temporären Differenzen der Organgesellschaften im Abschluss der Gesellschafterin erfasst. VII. Währungsumrechnungsgrundlagen Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden bei ihrem Zugang mit dem Kurs am Entstehungstag bewertet. Zum Abschlussstichtag sind auf fremde Währung lautende Vermögengegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr zum Devisenkassamittelkurs (gem. der veröffentlichten Kurse der Compagnie Financière Michelin (Frankreich) am Abschlussstichtag des Kalenderjahres 2023) bewertet. C. Angaben zu Posten der BilanzDie Grundsätze des § 252 Abs. 1 HGB wurden eingehalten. I. Aktiva 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung des Anlagevermögens und ihre Entwicklung ergeben sich aus dem Anlagenspiegel, der als Anlage zum Anhang beigefügt ist. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Restlaufzeit der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände ergeben sich aus folgender Übersicht:
Die Vorjahreswerte wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit angepasst. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen T€ 9.388 (i.V. T€ 6.837) Forderungen gegen Gesellschafter und T€ 51.504 (i.V. T€56.501) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen debitorische Kreditoren, Ansprüche gegenüber Versicherungen und Kautionen. 3. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel beinhalten Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten. 4. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten von insgesamt T€ 143 sind vorausbezahlte Beträge für das Jahr 2024 in Höhe von T€ 140 und T€ 3 für die Folgejahre enthalten. II. Passiva 1. Eigenkapital Das im Handelsregister eingetragene, voll einbezahlte Stammkapital beträgt wie im Vorjahr T€ 297 und ist eingeteilt in 29.700 Geschäftsanteile zu nominal 10 EURO. Die ausgewiesene Gewinnrücklage beträgt unverändert T€ 24. Im Bilanzverlust sind T€ 21.546 (i.V. T€ 21.546) Verlustvortrag enthalten. 2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten folgende Verpflichtungen:
Wesentlichen Bestandteile der Rückstellung für sonstige Aufwendungen sind Kundeboni T€ 935,7. Transportkosten und Zoll T€ 161,7 und Rückstellungen für Steuerberatung für mehrere Jahre T€ 137,5. Wesentliche Bestandteile der Rückstellungen für Personalkosten sind Urlaubs- und Gleitzeitrückstellungen in Höhe von T€ 297,1 sowie Rückstellungen für Leistungsprämien T€ 275,6. 3. Verbindlichkeiten Art und Fristigkeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Tabelle:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten T€ 40.000 (i.V. T€ 50.000 aus Intercompany Darlehen und T€ 14.268 (i.V. T€ 17.041) aus Lieferungen und Leistungen. Die Vorjahreswerte wurden aus Gründen der Vergleichbarkeit angepasst. 4. Gesamtbetrag der gesicherten Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen für den Erwerb von Waren in Höhe von T€ 18.785 (i.V. T€ 11.905) bestehen Eigentumsvorbehalte. D. Angaben zu Posten der Gewinn- und VerlustrechnungI. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse untergliedern sich wie folgt pro Land (in T€):
Die Umsatzerlöse untergliedern sich wie folgt nach Produktarten (in T€):
II. Sonstige betriebliche Erträge Die Erträge aus Währungsumrechnungen betragen T€ 256 (i.V. T€ 583). Die periodenfremden Erträge betragen T€ 106 und entfallen im Wesentlichen auf die Auflösung von Rückstellungen aus Vorjahren (i.V. T€ 173). III. Materialaufwand Der Aufwand für Roh, Hilfs-u. Betriebsstoffe setzt sich wie folgt zusammen:
IV. Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung in Höhe von T€ 86 (i.V. T€ 75) enthalten. V. Abschreibungen Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen betragen T€ 1.441 (i.V. T€ 1.110). VI. Sonstige betriebliche Aufwendungen Im sonstigen betrieblichen Aufwand sind folgende Beträge enthalten:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen, im Wesentlichen Forderungsverluste aus Vorjahren, in Höhe von T€ 43 (i.V. T€ 34) enthalten. VII. Finanzergebnis Das Finanzergebnis beinhaltet im Wesentlichen Zinsaufwendungen für in Anspruch genommene Kreditlinien und Avale in Höhe von T€ 3.039 (i.V. T€ 1.373). Darin sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 3.020 (i.V. T€ 1.238) enthalten. Guthaben und Forderungen im Rahmen des Cashpool werden verzinst. Entstehen rechnerisch negative Zinssätze gilt ein Zinssatz von 0%. Die Referenzzinssätze waren in 2023 zunächst negativ und stiegen bis zum Jahresende an. Aus den Forderungen aus dem Cashpool ergab sich ein Zinsertrag mit verbundenen Unternehmen von T€ 480 EUR (i.V. T€ 17). VIII. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die laufende Besteuerung findet auf Ebene des Organträgers Michelin Finanz Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. OHG, Karlsruhe, statt. Das Ergebnis des Geschäftsjahres ist daher nicht mit Ertragssteuern belastet. Für das Geschäftsjahr 2023 fallen aufgrund der Ergebnisabführung keine Ertragsteuern an. E. Sonstige AngabenI. Angaben über Arbeitnehmer Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
II. Angaben zur Gesellschaft 1. Mitglieder der Geschäftsführung
Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer gemeinschaftlich oder durch einen Geschäftsführer in Gemeinschaft mit einem Prokuristen vertreten. 2. Geschäftsführungsvergütungen Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge des Geschäftsjahres wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur für einen Geschäftsführer Gehalt gezahlt wird. 3. Nicht in der Bilanz erscheinende Geschäfte (§ 285 Nr. 3 HGB) Im Geschäftsjahr 2008 hat die Gesellschaft durch ein Sale-and-Lease-Back-Geschäft einen langfristigen Immobilien-Mietvertrag geschlossen. Die ehemalige IHLE Baden-Baden GmbH hat sich dabei mit einem 12 Jahre laufenden Mietvertrag gebunden. Der Vertrag wurde verlängert und hat eine Laufzeit bis zum Jahr 2025. Für Fahrzeuge sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung wurden teilweise Leasingverträge mit einer Laufzeit von bis zu 5 Jahren geschlossen. Aus den außerbilanziellen Geschäften ergeben sich jährliche Miet- und Leasingzahlungen, die in ihrer Höhe unter 5. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen dargestellt sind. Das Risiko aus diesen Verträgen wird als gering eingestuft. Der Vorteil der bestehenden Miet- und Leasingverpflichtungen besteht in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb. 4. Haftungsverhältnisse Die ehemalige IHLE Baden-Baden GmbH hatte in der Vergangenheit verschiedene Patronatserklärungen gegenüber Lieferanten der Industrie und Töchter abgegeben, die weiterhin gültig sind. Eine Bilanzierung gem. § 268 Abs. 7, 251, 285 Nr. 27 HGB ist in diesen Zusammenhang nicht erforderlich, da die IHLE-Auslandsgesellschaften der IHLE-Gruppe angehörig sind, und alle Entitäten als Einzelgesellschafter die IHLE tires GmbH vorweisen. Deren Einzelgesellschafterin wiederum ist die MICHELIN FINANZ Gesellschaft für Beteiligungen AG & Co. OHG Deutschland (MFD) mit Sitz in Karlsruhe (eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim unter HRA 103905). Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Gesellschaft haftet gemäß § 73 AO als Organgesellschaft für Steuern des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme hieraus wird aufgrund der Finanzsituation des Organträgers als vernachlässigbar eingestuft. 5. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) Die Verbindlichkeiten der laufenden Verträge entwickeln sich bis 2028 wie folgt:
6. Aufschlüsselung des Gesamthonorars des Abschlussprüfers nach § 285 HGB Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar liegt bei T€ 66 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. 7. Konzernzugehörigkeit Oberstes Mutterunternehmen ist die Compagnie Générale des Établissements Michelin, Clermont-Ferrand, die zum 31. Dezember 2022 einen Konzernabschluss erstellt und über die Webseite des französischen Registre du Commerce et des Sociétés auf www.infogreffe.fr veröffentlicht. Diese stellt zugleich den kleinsten und größten Konsolidierungskreis dar. Die IHLE tires GmbH und ihre Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der Compagnie Générale des Établissements Michelin, Clermont-Ferrand einbezogen. Die IHLE tires GmbH ist daher gemäß § 291 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. 8. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundenen Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten. Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der Compagnie Générale des Établissements Michelin, einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe. Weiterhin gelten als nahestehende Personen die Mitglieder der Geschäftsführung, die keine Bezüge oder andere Leistungen von der Gesellschaft erhalten. 9. Ergebnisverwendung Der Gesellschafterversammlung wird vorschlagen, das Bilanzergebnis in Höhe von T€ -21.546 auf neue Rechnung vorzutragen. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der MICHELIN FINANZ Gesellschaft f. Beteiligungen AG & Co. OHG Deutschland ist dieser unverändert zum Vorjahr. Die abgeführten Verluste betragen T€ 9.388 (i.V. T€ 6.837). 10. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag (Nachtragsbericht) Wesentliche Ereignisse nach dem Abschlusstag sind nicht zu berichten.
Muggensturm, den 22. Mai 2024 Juliette Ribbert, Geschäftsführerin Mario Heck, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die IHLE tires GmbH, Muggensturm Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IHLE tires GmbH, Muggensturm, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IHLE tires GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prü- fung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 27. Mai 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Reza Bigdeli, Wirtschaftsprüfer ppa. Monika Derosa, Wirtschaftsprüferin Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 31. Juli 2024 festgestellt. |
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