Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 21279
Vorher
Chemieanlagenbau Chemnitz GmbH
Eingetragen
17.3.2004
Branche
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer GebäudeausrüstungBau von Industrieanlagen, außer GebäudenIngenieurbüros für Fachplanung von sonstigen technischen Anlagen
Gegenstand
Entwicklung, Vermarktung, Planung, Einkauf, Lieferungen, Bau, Montage und Inbetriebnahme verfahrenstechnischer Prozessanlagen auf den Gebieten chemische Industrie, Kohlenwasserstoff-Technologien, nachhaltige Power-to-X-Lösungen und sonstige Industrieanlagen; alle damit unmittelbar oder mittelbar zusammenhängenden Geschäfte; Betriebsund Geschäftsführung anderer Unternehmen für deren Rechnung im Rahmen des Unternehmensgegenstandes

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Fiedler
seit 5.6.2025
Prokura
Mike Niederstadt
seit 29.6.2017
Geschäftsführer
Torsten Janecek
seit 29.6.2017
Prokura
Jörg Dr. Kirchner
seit 7.11.2006
Prokura
Jörg Engelmann
seit 23.1.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

32.00% identifiziert68.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
32.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Joachim Engelmann Stiftung
68.00%

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Joachim Engelmann Stiftung
Germany
680.000 €
68.00%
Jörg Engelmann
Chemnitz
320.000 €
32.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CAC ENGINEERING GMBH

Chemnitz

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2024

A. Grundlagen des Konzerns

1. Geschäftsmodell des Konzerns

Die CAC ENGINEERING GMBH (kurz „CAC“ oder „CAC-Gruppe“) ist ein international agierende mittelständische Unternehmensgruppe für Anlagenbau und Verfahrenstechnik sowie für umfassende Ingenieurdienstleistungen.

Unsere Geschäftsaktivitäten konzentrieren sich auf den Bau von Industrieanlagen in den Geschäftsfeldern Chlor-Alkali, Power-to-X, Kohlenwasserstoff- und Chemischen Technologien sowie Schwefelsäure und Gasreinigung. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden übernimmt die CAC-Gruppe alle Aufgaben von der Entwicklung einer Konzeptstudie über die Planung, den schlüsselfertigen Bau bis hin zur Inbetriebnahme von komplexen Anlagen und Teilanlagen.

2. Forschung und Entwicklung

2.1. METHAFUEL®-Technologie / Synthetisches Benzin (eBenzin)

Im Rahmen der Arbeiten im vom BMDV geförderten FuE-Verbundprojektes DeCarTrans wurden die Forschungsarbeiten gemäß Projektplan kontinuierlich fortgesetzt.

Im Mittelpunkt der Arbeiten stand dabei der Katalysatoraustausch für das Reaktorsystem der Benzinsynthese. Nunmehr kommt der unsererseits spezifizierte und speziell für unsere Technologie kundenspezifisch hergestellte Katalysator zum Einsatz und weist die von uns geforderten Performance auf.

Bis 12/2024 wurden in 4 Produktionskampagnen ca. 180.000 Liter hochoktaniges Benzin nach unserer METHAFUEL®-Technologie produziert und an Praxispartner des Projektes wie BMW Motorrad abgegeben.

Dabei ist die Erlangung des Einzelfahrer-Weltmeistertitels durch das ROKiT BMW-Motorrad Racing Team in der FIM-Superbike World Championship (WSBK) mit CO2 reduziertem Kraftstoff und einem regenerativen Anteil von mindestens 40 % (synthetisches Benzin auf Basis Biomethanol) ein weiterer signifikanter Meilenstein unserer Technologieentwicklung.

Parallel schreiten die Planungen und die Entwicklung für eine erste kommerzielle Industrieanlage (German eFuel One Projekt) nach unserer patentierten METHAFUEL-Technologie weiter voran. Hierbei stehen das Feedstocksourcing für biogenes und regenerativ erzeugtes Methanol im Fokus, wo mit zwei global agierenden Global Distributeuren Term Sheets für die Rohstofflieferungen unterzeichnet wurden.

Für den Absatz des synthetischen Kraftstoffs wurden gleichfalls Term Sheets mit mittelständischen Energiehändlern bzw. Tankstellenbetreibern unterzeichnet.

Der Schwerpunkt liegt nunmehr auf der Sicherung der Finanzierung. Hier bauen wir auf eine mögliche Verabschiedung einer Kurskorrektur durch die EU-Kommission, hin zu einem technologieoffenen Ansatz für die Antriebskonzepte der Zukunft als Basis, um notwendige Investoren für Projektrealisierungen zu gewinnen.

Für das Kalenderjahr 2025 sind zwei weitere Produktionskampagnen geplant.

2.2. METHAJET®-Technologieentwicklung / Synthetisches Kerosin (eKerosin / eSAF)

Auf Basis der in 2023 erlangten BMWK-Förderungen für das FuE-Verbundprojekt „EwOPro“ konnten zum Ende des III. Quartals 2024 die mechanischen Arbeiten für die Installation der Technikumsanlage zur Herstellung von synthetischem Flugkraftstoff (eSAF) auf Methanolbasis abgeschlossen werden.

Die Arbeiten zur Vorinbetriebnahme laufen, sodass nunmehr im I. Quartal 2025 mit der Abarbeitung des Versuchsprogrammes begonnen wird.

Des Weiteren konnten wir mit der Erlangung des Europäischen Patentes im Oktober 2024 unser geistiges Eigentum schützen und gleichzeitig für die Wortmarke METHAJET® als Technologiekennzeichnung einen Markenschutz erlangen.

Ziel ist es, im II. Quartal 2025 erste Chargen eines ASTM-zertifizierungsfähigen Produktes herzustellen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2024 verzeichnete die Weltwirtschaft ein moderates Wachstum von 3,2 %. Innerhalb der Europäischen Union (EU) stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,9 %. Diese Entwicklungen spiegeln eine allmähliche Erholung der EU-Wirtschaft wider, die zuvor eine Phase der Stagnation durchlaufen hatte.

Die deutsche Wirtschaft stand im Jahr 2024 weiterhin vor erheblichen Herausforderungen. Nach einem Rückgang des BIP um 0,3 % im Jahr 2023 setzte sich dieser negative Trend 2024 mit einem weiteren Rückgang um 0,2 % fort. Hauptursachen waren anhaltend hohe Energiekosten und eine schwächelnde Industrieproduktion. Die Inflation ging im Jahresverlauf 2024 zurück, was zu einer leichten Erholung des privaten Konsums führte.

Das Jahr 2024 war für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau von Unsicherheiten und Herausforderungen geprägt. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) berichtete von einem Produktionsrückgang von 8 %, welcher damit deutlich stärker war als ursprünglich prognostiziert (4 %). Diese Entwicklung wurde hauptsächlich durch sinkende Auftragseingänge und eine schwache Investitionstätigkeit in wichtigen Märkten wie den USA und China verursacht. Die Produktionskapazitäten waren im Durchschnitt analog zum Vorjahr nur zu etwa 80 % ausgelastet, was auf eine anhaltend schwache Nachfrage hindeutet.

Trotz dieser Herausforderungen blieb die Beschäftigung in der Branche mit einem Rückgang von 0,7 % weitgehend stabil, da viele Unternehmen aufgrund des Fachkräftemangels an ihren Stammbelegschaften festhielten.

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2024 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 141.866 (Vj. TEUR 44.879) realisiert. Die Gesamtleistung belief sich auf TEUR 98.230 (Vj. TEUR 134.798). Es wurde ein Konzernjahresfehlbetrag von TEUR 4.665 (Vj. Konzernjahresüberschuss TEUR 1.184) erzielt.

Die im Vorjahr gesetzten Planziele wurden damit verfehlt. Dies ist auf mehrere Faktoren zurückzuführen. Zum einen hat sich die Abnahme und Schlussrechnung für Ingenieurdienstleistungen einer Großanlage bedingt durch Störungen im Bauablauf auf 2025 verschoben. Zum anderen war das Berichtsjahr von einer anhaltend geringen Auslastung der ingenieurstechnischen Kapazitäten geprägt.

Hintergründe hierfür waren u. a. der Verlust eines Planungsauftrags für ingenieurtechnische Dienstleistungen beim Anlagenneubau einer Produktionsanlage für pflanzenreststoffbasierten Diesel sowie die Stornierung eines Auftrags zur Errichtung einer Anlage zur Herstellung von regenerativem Wasserstoff. Diese Auslastungslücken konnten u. a. auch durch die ausbleibende Erholung der deutschen Chemieindustrie (Anlagenauslastung nur bei ca. 75 % lt. Quartalsbericht des VCI 4.2024), verbunden mit geringer Investitionsfreude für Neu- und Umbauprojekte nicht geschlossen werden. Erschwerend hinzu kommt der nur schleppende Fortschritt beim Aufbau der Wasserstoffinfrastrukturen, welcher im Wesentlichen verursacht wird durch zu hohe Operational Expenditures (OPEX) auf Basis der EU-weiten Regularien sowie der hohen Energiepreise.

Infolgedessen wurde zeitweise Kurzarbeit in Anspruch genommen.

Zum 31. Dezember 2024 beträgt der Auftragsbestand EUR 189,7 Mio. (Vj. EUR 268,0 Mio.). Schwankungen im Auftragsvolumen sind eine typische Erscheinung im stark zyklischen Anlagenbau und beeinflussten auch die Geschäftsentwicklung der CAC im Berichtsjahr maßgeblich.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung als Kernsteuerungsgrößen auf Unternehmensebene die Umsatzerlöse, die Gesamtleistung, den Auftragsbestand, die Eigenkapitalquote sowie die Auslastung heran. Auf Projektebene beobachten wir insbesondere den Cashflow, den Stundenverbrauch in Relation zum Abwicklungsstand und die Entwicklung der Auftragseinzelkosten des jeweiligen Auftrages.

Die Bewertung der Kennzahlen erfolgt im Rahmen des unternehmensinternen monatlichen Berichtswesens.

4. Beschaffung

CAC verfügt über keine eigenen Fertigungsstätten. Die von der CAC-Gruppe zu liefernden Ausrüstungen werden von ausgewählten, prädestinierten Unterlieferanten hergestellt und direkt auf die jeweilige Baustelle zur Montage geliefert. Durch eine kontinuierliche Überwachung von Fertigung und Montage durch unser Personal wird ein Höchstmaß an Qualität und Termintreue gewährleistet.

5. Investitionen

Im Berichtsjahr beliefen sich die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände auf TEUR 1.234. Diese entfielen neben den üblichen Ersatzinvestitionen insbesondere auf die Einführung eines neuen ERP-Systems. Darüber hinaus sind mittelfristig keine wesentlichen Investitionen geplant.

6. Mitarbeiter

Der Konzern beschäftigte im Jahresdurchschnitt 352 (Vj. 394) Mitarbeiter.

Das gesamte ingenieurtechnische Personal beläuft sich auf ca. 75 %, bezogen auf die Gesamtanzahl der Mitarbeiter.

In der CAC wird neben der Vergütung eines Festgehaltes eine Zusatzvergütung in Höhe eines Bruttomonatsgehaltes und eine gewinnabhängige Vergütung gezahlt.

7. Umweltschutz

Die CAC-Gruppe gehört mit ihren Anlagen und Dienstleistungen zu den leistungsfähigsten Anbietern im globalen Wettbewerb. Für eine erfolgreiche Umsetzung werden unsere Anlagen und Dienstleistungen auf die Bedürfnisse und steigenden Ansprüche der Investoren und Investitionsländer ausgerichtet. Dabei werden von uns ökonomische, soziale und zunehmend ökologische Erfordernisse verantwortungsvoll berücksichtigt. In einem offenen und konstruktiven Dialog werden gesellschaftliche und unternehmerische Interessen in Übereinstimmung gebracht.

8. Darstellung der Lage

8.1. Vorbemerkung

Die Struktur unserer Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung unterliegt in den einzelnen Berichtsperioden starken Schwankungen. Dies betrifft insbesondere die Posten „Anlagen für Dritte im Bau“, „Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen“, „Umsatzerlöse“ und „Erhöhung oder Verminderung des Bestands an Anlagen für Dritte im Bau“.

Die Ursache für diese Schwankungen liegt in der langfristigen kundenbezogenen Auftragsfertigung, verbunden mit der nach deutschen Bilanzierungsregeln anzuwendenden Completed-Contract-Methode, wodurch die Umsatzerlöse erst mit Abnahme und Schlussrechnung des Projektes realisiert werden. Des Weiteren ist die Höhe der Gesamtleistung abhängig von der je nach Auftragsumfang unterschiedlich hohen Materialintensität der einzelnen Aufträge.

8.2. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der CAC hat sich um 15,9 % auf TEUR 44.708 (Vj. TEUR 53.170) vermindert.

Das Anlagevermögen ist um 8,2 % auf TEUR 7.494 (Vj. TEUR 6.924) gestiegen. Den Zugängen in Höhe von TEUR 1.302 stehen Abgänge von TEUR 44 und planmäßige Abschreibungen von TEUR 688 gegenüber. Die Zugänge entfallen mit TEUR 952 überwiegend auf die neue ERP-Software.

Das Vorratsvermögen beträgt vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen TEUR 128.607 (Vj. TEUR 184.897) und hat sich somit gegenüber dem Vorjahr um 30,4 % verringert. Die erhaltenen Anzahlungen betragen zum Stichtag insgesamt TEUR 137.218 (Vj. TEUR 174.069). Diese Entwicklung spiegelt die rückläufige Auftragslage wider. Die Auftragsabwicklung wird im aktuellen Geschäftsjahr vollständig durch erhaltene Anzahlungen vorfinanziert (Vj. 94,1 %).

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben sich stichtagsbedingt um 51,1 % auf TEUR 11.390 (Vj. TEUR 7.539) erhöht.

Die flüssigen Mittel sind um 7,4 % auf TEUR 25.030 (Vj. TEUR 27.031) zurückgegangen. Trotz dieses Rückgangs ist die Finanzlage weiterhin stabil. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen unverändert nicht.

Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr um 17,9 % auf TEUR 23.581 (Vj. TEUR 28.728) verringert. Die Eigenkapitalquote ist von 54,0 % auf 52,7 % gesunken und liegt damit weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Die finanziellen Indikatoren stellen sich gemäß Kapitalflussrechnung nach DRS 21 wie folgt dar:

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2024 2023
TEUR TEUR
Cashflow aus
laufender Geschäftstätigkeit -1.056 -2.757
Investitionstätigkeit -429 -880
Finanzierungstätigkeit -521 -927
Zahlungswirksame Änderungen des Finanzmittelfonds -2.006 -4.564

8.3. Ertragslage

Die CAC-Gruppe hat im Berichtsjahr ein Ergebnis vor Ertragsteuern von TEUR -4.805 (Vj. TEUR 1.844) erwirtschaftet.

Die Umsatzerlöse sind um 216,1 % auf TEUR 141.866 (Vj. TEUR 44.879) gestiegen. Die Umsatzerlöse eines Geschäftsjahres hängen unter Anwendung der Completed-Contract- Methode maßgeblich vom Abnahmezeitpunkt der einzelnen Anlagen und dem Materialanteil der einzelnen Aufträge ab, wodurch die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr grundsätzlich nur eingeschränkt möglich ist.

Der Projektfortschritt der in Arbeit befindlichen Aufträge spiegelt sich in der Gewinn- und Verlustrechnung in dem Posten „Erhöhung oder Verminderung des Bestands an Anlagen für Dritte im Bau“ wider, welcher eine Bestandsverminderung von TEUR 43.636 ausweist (Vj. Bestandserhöhung TEUR 89.919).

Insgesamt ergibt sich daraus eine um 27,1 % verringerte Gesamtleistung von TEUR 98.230 (Vj. TEUR 134.798).

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge um 64,0 % auf TEUR 2.720 (Vorjahr: TEUR 1.659) ist im Wesentlichen auf einen Ertrag aus der Entkonsolidierung unseres im Berichtsjahr veräußerten polnischen Tochterunternehmens zurückzuführen.

Die Materialaufwandsquote lag im Berichtsjahr bei 75,4 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (73,7%) leicht gestiegen. Ursache hierfür war der etwas höhere Materialanteil im Rahmen der Projektabwicklung.

Die Personalkosten sind im Berichtsjahr um 11,8 % auf TEUR 24.381 gesunken (Vorjahr: TEUR 27.636). Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus einer leicht gesunkenen Mitarbeiterzahl sowie dem Wegfall ergebnisabhängiger Prämien.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind aufgrund der allgemeinen Preissteigerungen um 2,5 % auf TEUR 7.308 (Vj. TEUR 7.128) gestiegen.

9. Gesamtaussage

Das Geschäftsjahr 2024 war für die CAC von einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld geprägt. Die in B.2. ,Geschäftsverlauf' beschriebenen Hintergründe führten zu einer niedrigen Kapazitätsauslastung und einer rückläufigen Gesamtleistung. In der Folge konnten die gesetzten Planziele nicht erreicht werden; das Geschäftsjahr schloss mit einem deutlichen Konzernjahresfehlbetrag.

Positive Tendenzen zeigen unsere Geschäftsanbahnungen und geplante Auftragseingänge für die Segmente Power to X, insbesondere Anlagen zur Herstellung von regenerativen Wasserstoff und Methanol sowie Chlor-Alkali-Elektrolyse und Chlorderivate.

C. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Risiken und Chancen des Unternehmens

1. Prognosebericht

Wir beurteilen die mittel- und langfristige Entwicklung der CAC-Gruppe trotz der zahlreichen wirtschaftlichen und geopolitischen Risikofaktoren weiterhin grundsätzlich optimistisch. Neben den angestandenen Geschäftsfeldern gibt es die realistische Chance im Segment Power to X zu wachsen.

Aktuell haben wir weiterhin nur eine niedrige Kapazitätsauslastung der ingenieurstechnischen Planungskapazitäten zu verzeichnen. Entsprechend unserem Forecast ab dem II. Quartal 2025 gehen wir jedoch von einer Erholung der Auftragslage aus und sehen uns strategisch gut aufgestellt, um davon zu profitieren.

Mit dem derzeitigen Auftragsbestand sowie den für das zweite Halbjahr 2025 erwarteten Auftragseingängen bis Jahresende gehen wir davon aus, die Auslastung unserer Kapazitäten zeitnah wieder auf ein normales Auslastungsniveau anheben zu können.

Die Planung für das Geschäftsjahr 2025 sieht eine Gesamtleistung von ca. EUR 83 Mio. und ein leicht positives Ergebnis vor.

2. Risiko- und Chancenbericht

Unser Geschäftsumfeld wird durch die weltweiten konjunkturellen Bedingungen beeinflusst. Ein hohes Maß an Unsicherheiten über die zukünftigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleibt bestehen.

Wirtschaftliche Auseinandersetzungen zwischen den USA und China, zunehmender weltweiter Protektionismus, die russische Invasion in der Ukraine sowie der Krieg in Nahost zwischen Israel und der radikalislamistischen Hamas wirken sich belastend auf die globalen Handelsbeziehungen aus.

Der VDMA rechnet für das Jahr 2025 mit einem weiteren realen Produktionsrückgang von 2 % im Maschinen- und Anlagenbau. Die Auftragslage bleibt verhalten, eine nachhaltige Trendwende zeichnet sich derzeit nicht ab. Das anhaltend hohe Zinsniveau erschwert Investitionsentscheidungen bei Kunden und wirkt sich bremsend auf die Auftragsvergabe im Anlagenbau aus.

Wachstumsimpulse erwartet der VDMA insbesondere durch Investitionen in Digitalisierung, Automatisierung und Dekarbonisierung. Um diese Potenziale zu erschließen, fordert der VDMA eine industriefreundliche und planungssichere Standortpolitik in Deutschland und der EU - insbesondere durch den Abbau regulatorischer Hemmnisse und die gezielte Förderung von Innovationen.

Eine industriefreundliche Politik in Deutschland sowie der EU setzt laut dem weiterhin gültigen Standpunkt des Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI) vom 26.03.2024 u. a. voraus:

konkurrenzfähige Strompreise,

beschleunigter Bürokratieabbau,

modernes Steuersystem sowie

flankieren des Green Deal durch Industrial Deal.

Wir versuchen stets, uns vorausschauend den Rahmenbedingungen zu stellen und uns der aktuellen Marktlage anzupassen.

Vorrangiges Ziel unseres Risikomanagements ist es, den Bestand der CAC-Gruppe langfristig zu sichern und unangemessene Einzelrisiken zu vermeiden. Das Risikomanagement ist ein integraler Bestandteil der Planung und wird durch die Geschäftsführung vorgegeben. Im Berichtsjahr waren alle Risiken begrenzt und überschaubar.

Grundsätzliche Risiken ergeben sich im Anlagenbau vor allem aus der Langfristigkeit der Aufträge. Zwischen Auftragsanbahnung, -abschluss und -abnahme der Projekte liegen in der Regel mehrere Jahre. Die Langfristigkeit der Projekte birgt grundsätzlich Unsicherheiten bzgl. der Budgetierung und Prognosen, insbesondere bei der Planung der projektbezogenen Kosten. Erforderlich ist hierfür eine hocheffiziente und stets aktuelle Mitlauf- und Nachkalkulation der Aufträge. Die CAC-Gruppe verfügt über jahrzehntelange Erfahrungen in diesem Bereich.

Die leistungswirtschaftlichen Risiken aus der Abwicklung von Aufträgen werden professionell gesteuert. Für die frühzeitige Erkennung von Risiken aus Projekten und der Auftragsabwicklung wird ein Claim-Management-Programm eingesetzt. Im Rahmen dieses Frühwarnsystems werden alle am Projekt beteiligten Mitarbeiter informiert. Auftretende Schwierigkeiten in der Abwicklung können dadurch detailliert ausgewertet und zeitnah durch entsprechende Maßnahmen beeinflusst werden.

Einige der langfristigen Verträge können dennoch besondere Risiken beinhalten, insbesondere wenn die wesentlichen Risiken bzgl. der Fertigstellung des Auftrages auf Seiten der CAC liegen. Technische Probleme, Qualitätsprobleme oder Terminüberschreitungen in den Lieferketten können hierbei zu Kostenüberschreitungen führen.

Bei der Beschaffung von Komponenten, Vorprodukten und Dienstleistungen sind wir auf qualifizierte Fremdanbieter angewiesen. Herstellung und Montage durch Dritte reduzieren unsere unmittelbaren Möglichkeiten der Einflussnahme auf Produktivität, Qualitätssicherung, Liefertermine und Kosten.

Der Wettbewerb um hoch qualifizierte Führungskräfte und Ingenieure ist auch in unserer Branche nach wie vor hoch. Unser künftiger Erfolg hängt teilweise davon ab, inwiefern es uns dauerhaft gelingt, als attraktiver Arbeitgeber, Ingenieure und anderes Fachpersonal einzustellen, zu integrieren und dauerhaft an die CAC-Gruppe zu binden.

3. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Beim Management der Finanzpositionen verfolgt die CAC-Gruppe eine konservative Risikopolitik.

Zu den im Konzern bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten, geleistete und erhaltene Anzahlungen, Avalkredite sowie Guthaben bei Kreditinstituten und Wertpapiere.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Finanzwirtschaftliche Risiken sind durch die ausreichende Liquidität und die weitgehende finanzielle Unabhängigkeit des Konzerns begrenzt. Die CAC hat über ihre Hausbanken einen festen Avalkreditrahmen von nunmehr EUR 45,0 Mio. zur Verfügung. Dies basiert auf dem im Dezember 2023 neu vereinbarten Rahmenvertrag mit dem Bankenkonsortium, welches mit der DZ-Bank, Frankfurt/Main auch ein weiteres Mitglied aufgenommen hat. Zusätzlich werden bei Bedarf weitere projektbezogene Avalkredite vereinbart. Die Avalkredite werden überwiegend zur Sicherung der Kundenanzahlungen benötigt. Die budgetierten Auftragserlöse sind fast ausnahmslos durch Akkreditive bzw. Voraus- und Zwischenzahlungen gesichert. Sofern es gelingt, für ausländische Kunden eine Finanzierung zu arrangieren, wird diese durch die Euler Hermes Kreditversicherungs AG abgesichert. Forderungsausfälle sind daher die absolute Ausnahme.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Bei der Beschaffung von ausländischen Lieferanten sind wir teilweise Wechselkursschwankungen zwischen dem Euro und ausländischen Währungen (z.B. JPY, USD, PLN) ausgesetzt.

Die Absicherung der hieraus resultierenden Wechselkursrisiken ist wesentlicher Bestandteil unseres Risikomanagements und erfolgt entweder durch frühzeitige Eindeckung in der fremden Währung oder durch Devisentermingeschäfte. Fremdwährungspositionen werden bei Einsatz von Devisentermingeschäften zum Zeitpunkt ihrer Entstehung auf der Basis von Sicherungskursen festgeschrieben. Die Sicherungszeiträume richten sich grundsätzlich nach der Laufzeit des Grundgeschäfts und betragen in der Regel weniger als 12 Monate, können aber in Ausnahmefällen auch darüber hinausgehen.

Derivative Finanzinstrumente sind grundsätzlich einem Ausfallrisiko aus der möglichen Nichterfüllung seitens der anderen Vertragspartei ausgesetzt. Um das Ausfallrisiko zu minimieren, schließen wir derartige Verträge ausschließlich mit unseren Hausbanken ab.

4. Gesamtaussage

Aufgrund der stabilen Finanz- und Eigenkapitalsituation der CAC-Gruppe sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen keine Risiken vor, welche den Fortbestand der CAC in einem absehbaren Zeitraum gefährden.

 

Chemnitz, den 08.04.2025

gez. Jörg Engelmann, geschäftsführender Gesellschafter

gez. Mike Niederstadt, Geschäftsführer

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024

AKTIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.632.951,00 31.896,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 860.587,49
1.632.951,00 892.483,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.112.920,10 2.211.751,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 401.986,00 399.297,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.805,02 443.769,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 77.319,69
2.893.711,12 3.132.137,38
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 8.400,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 8.400,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.958.478,63 2.890.793,75
2.966.878,63 2.899.193,75
7.493.540,75 6.923.814,62
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Anlagen für Dritte im Bau 114.073.096,84 157.709.110,88
2. Geleistete Anzahlungen 14.534.423,48 27.188.097,21
3. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -128.607.520,32 -174.068.974,34
0,00 10.828.233,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.385.132,96 4.712.062,47
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.004.471,75 2.827.401,69
11.389.604,71 7.539.464,15
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 25.030.065,30 27.031.235,44
36.419.670,01 45.398.933,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 494.993,73 564.788,90
D. Aktive latente Steuern 300.070,00 282.180,00
44.708.274,49 53.169.716,86

PASSIVA

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31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 2.652.508,47 2.652.508,47
III. Gewinnvortrag 24.598.667,84 23.914.776,40
IV. Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung -21.836,49 -41.247,85
V. Konzernjahresfehlbetrag (Vj.: -überschuss) -4.665.009,28 1.183.891,44
VI. Anteile anderer Gesellschafter 16.901,20 18.241,56
23.581.231,74 28.728.170,02
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen 555.975,33 600.453,21
C. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 944.621,00 953.448,00
2. Steuerrückstellungen 0,00 186.641,77
3. Sonstige Rückstellungen 2.712.247,49 4.613.817,23
3.656.868,49 5.753.907,00
D. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.610.686,61 0,00
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.598.931,74 14.036.191,78
2. Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 0,00 410,20
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.704.580,58 4.050.584,65
davon aus Steuern: EUR 1.684.975,98 (Vj: EUR 3.752.039,70)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 405,00 (Vj: EUR 506,29)
16.914.198,93 18.087.186,63
44.708.274,49 53.169.716,86

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

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2024 2023
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 141.865.766,02 44.879.342,81
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an Anlagen für Dritte im Bau -43.636.014,04 89.919.175,92
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.719.553,16 1.658.511,31
davon aus Währungsumrechnung: EUR 0,00 (Vj: EUR 52.463,34)
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für langfristige Auftragsfertigung -46.073.669,35 -41.194.561,59
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -27.972.431,57 -58.201.377,65
-74.046.100,92 -99.395.939,24
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -20.219.260,07 -23.347.944,57
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.161.499,59 -4.288.447,12
davon für Altersversorgung: EUR -18.318,76 (Vj: EUR 18.806,03)
-24.380.759,66 -27.636.391,69
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -687.907,61 -740.718,34
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.308.127,72 -7.128.321,46
davon aus Währungsumrechnung: EUR -398.843,94 (Vj: EUR -283.153,72)
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 743.771,32 387.504,50
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -21.035,09 -22.065,29
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 139.505,29 -659.604,40
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: EUR 17.890,00 (Vj. EUR 55.800,00)
11. Ergebnis nach Steuern -4.611.349,25 1.261.494,13
12. Sonstige Steuern -55.000,39 -78.538,21
13. Jahresfehlbetrag (Vj.: -überschuss) -4.666.349,64 1.182.955,92
14. Anteil anderer Gesellschafter am Konzernergebnis -1.340,36 -935,52
15. Konzernjahresfehlbetrag (Vj.: -überschuss) -4.665.009,28 1.183.891,44

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2024

I. Allgemeine Angaben

Die CAC ENGINEERING GMBH (kurz: CAC) hat ihren Sitz in Chemnitz. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 21279 eingetragen.

Der Konzernabschluss der CAC wurde gemäß §§ 290 ff. HGB auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Konzern-Bilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung entsprechen den Gliederungsvorschriften der §§ 298 i.V.m. 266 und 275 HGB, wobei die Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt wurde.

II. Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss sind neben der CAC alle konsolidierungspflichtigen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der CAC unmittelbar und mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zustehen.

Der Kreis der in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen stellt sich zum 31. Dezember 2024 wie folgt dar:

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Nr. Name des Unternehmens Sitz Kapitalanteil in % Stimmrechtsanteil in % gehalten von
(1) CAC ENGINEERING GMBH Chemnitz
(2) HUGO PETERSEN GmbH Wiesbaden 90,0 90,0 (1)
(3) HUGO PETERSEN SPA Santiago/ Chile 90,0 90,0 (2)

Das bisherige Tochterunternehmen Biprotech sp. z o.o., Krakow/Polen, wurde im Berichtsjahr aufgrund der Veräußerung sämtlicher Anteile an einen Dritten entkonsolidiert. Der dabei entstandene Ertrag aus Entkonsolidierung in Höhe von TEUR 1.013 ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Assoziierte Unternehmen sind zum 31. Dezember 2024 nicht mehr enthalten:

Die Beteiligung an der Fortis Connect GmbH, Leipzig, wurde im Laufe des Geschäftsjahres veräußert.

Bei der Beteiligung an der eFuel Projektentwicklung GmbH, Hoya, ist aufgrund einer Kapitalerhöhung der maßgebliche Einfluss entfallen. Die Beteiligung wird daher nicht mehr als assoziiertes Unternehmen, sondern als sonstige Beteiligung ausgewiesen.

III. Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der einzelnen Tochterunternehmen werden nach den für das Mutterunternehmen geltenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden in den Konzernabschluss einbezogen.

Die Kapitalkonsolidierung wird entsprechend den Bestimmungen des § 301 Abs. 1 HGB nach der Neubewertungsmethode vorgenommen.

Die Kapitalkonsolidierung für erstmals in den Konzernabschluss einzubeziehende Gesellschaften erfolgt entsprechend § 301 Abs. 2 HGB auf den Erwerbszeitpunkt bzw. den Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen werden eliminiert.

Die Leistungsbeziehungen zwischen den Konzerngesellschaften erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Etwaige Zwischenergebnisse auf konzerninterne Lieferungen und Leistungen werden im Hinblick auf deren nur untergeordnete Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns nicht eliminiert.

Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden Steuerabgrenzungen vorgenommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht.

Die Jahresabschlüsse der Gesellschaften außerhalb der Europäischen Währungsunion werden gemäß § 308a HGB in die Konzernberichtswährung Euro umgerechnet. Die Aktiv- und Passivposten werden, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wird, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung werden zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten „Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung“ ausgewiesen.

IV. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erfolgen unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

Die Bewertung der Vermögensgegenstände und Schulden wird unter Beachtung des kaufmännischen Vorsichtsprinzips vorgenommen. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste sind berücksichtigt.

Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes.

Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Anteile an assoziierten Unternehmen werden mit der Equity-Methode angesetzt.

Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und sofern ein entsprechender Sachverhalt vorliegt, auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag abgeschrieben.

Die Anlagen für Dritte im Bau werden mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Im Einzelnen werden Material- und Personaleinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie allgemeine Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Für Risiken aus dem Auftragsbestand werden im Rahmen der verlustfreien Bewertung angemessene Abwertungen vorgenommen. Zu den maßgeblichen Schätzgrößen im Rahmen der verlustfreien Bewertung zählen vor allem die Gesamtauftragskosten, die noch bis zur Fertigstellung anfallenden Kosten, die Gesamtauftragserlöse und die Auftragsrisiken. Die Gesellschaft überprüft kontinuierlich alle Einschätzungen in Zusammenhang mit solchen Fertigungsaufträgen und passt diese gegebenenfalls an.

Die geleisteten und erhaltenen Anzahlungen werden mit dem Nennwert bilanziert.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Falls erforderlich, werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind diejenigen Ausgaben bilanziert worden, die Aufwendungen nach dem Stichtag darstellen.

Latente Steuern werden für temporäre und quasi-permanente Differenzen zwischen dem Buchwert der Vermögenswerte und Schulden im Konzernabschluss und den entsprechenden steuerlichen Wertansätzen erfasst. Der Ausweis der aktiven und passiven latenten Steuern in der Bilanz erfolgt unsaldiert. Auf die Aktivierung latenter Steuern auf steuerliche Verlustvorträge wurde aus Vorsichtsgründen verzichtet.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen werden in einem passivisch gebildeten Sonderposten erfasst. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Wirtschaftsgüter.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die Pensionsrückstellungen sind nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren bilanziert. Die zukünftigen Verpflichtungen werden basierend auf versicherungsmathematischen Gutachten bewertet. Dabei werden nicht nur die am Bilanzstichtag bekannten Anwartschaftsrechte berücksichtigt, sondern grundsätzlich auch künftig zu erwartende Steigerungsraten der Gehälter und Renten sowie die Inflationsrate in die Berechnung mit einbezogen. Im Übrigen wurden der Berechnung die biometrischen Wahrscheinlichkeitswerte der Richttafeln 2018 G von Prof. Klaus Heubeck zugrunde gelegt.

Die Wertansätze der sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen auf der Grundlage vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Bestimmung von Rückstellungen für drohende Verluste aus Aufträgen, von Gewährleistungsrückstellungen und von Rückstellungen für nachlaufende Auftragskosten ist in erheblichem Maß mit Einschätzungen verbunden. Der wesentliche Teil des Anlagengeschäfts wird über langfristige Verträge abgewickelt. Die zugrundeliegenden Einschätzungen können sich infolge neuer Informationen mit zunehmendem Projektfortschritt ändern. Verlustaufträge identifiziert die CAC durch die laufende Kontrolle des Projektfortschritts und die Aktualisierung der kalkulierten Gesamtkosten.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die bis zum Bilanzstichtag noch nicht veranlagten Steuern.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten werden grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger finden das Anschaffungskostenprinzip und das Realisationsprinzip keine Anwendung.

V. Erläuterung zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel (siehe Anlage zum Anhang) ersichtlich.

2. Vorräte

Von den Vorräten werden die erhaltenen Anzahlungen offen abgesetzt (§ 268 Abs. 5 S. 2 HGB).

3. Latente Steuern

Die latenten Steuern wurden mit einem Steuersatz von 31,6% (Vorjahr 31,6%) ermittelt.

Die latenten Steuern verteilen sich auf folgende Positionen:

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Latente Steuern / TEUR aktiv passiv
Pensionsrückstellungen 109 -
sonstige Rückstellungen 191 -
Summe laut Bilanz 300 -

Entwicklung:

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Stand zu Beginn des Geschäftsjahres Veränderung Stand zum Ende des Geschäftsjahres
TEUR TEUR TEUR
Aktive latente Steuern 282 +18 300
Passive latente Steuern 0 0 0

Nachfolgend wird die Überleitung vom erwarteten Steueraufwand auf den ausgewiesenen Ertragsteueraufwand gezeigt. Die Berechnung des erwarteten Steueraufwands basiert auf der Anwendung des inländischen Gesamtsteuersatzes von 31,6%:

scroll
Überleitung des Steueraufwandes / TEUR 2024 2023
Ergebnis vor Steuern -4.525 1.844
erwarteter Steueraufwand -1.430 583
Veränderung des erwarteten Steueraufwandes:
Steuereffekte auf nichtabzugsfähige Betriebsausgaben 31 106
Periodenfremde Steuereffekte -116 -47
Auswirkung von ungenutzten und nicht als latente Steueransprüche erfassten steuerlichen Verlusten 1.377 60
Besteuerungsunterschiede Ausland -1 -42
tatsächlicher Steueraufwand -139 660
effektive Steuerquote 3,1% 35,8%

4. Eigenkapital

Die Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich aus dem Konzern-Eigenkapitalspiegel gemäß des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 22 (DRS 22: Konzerneigenkapital).

Das erwirtschaftete Konzerneigenkapital (Gewinnvortrag und Jahresergebnis) in Höhe von TEUR 19.934 enthält ausschüttungsgesperrte Beträge in Höhe TEUR 300. Für die Ausschüttung an die Gesellschafter stehen somit zum 31. Dezember 2024 TEUR 19.634 zur Verfügung.

Im Einzelnen gliedert sich der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge wie folgt:

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Gesamtbetrag Ausschüttungssperre (in TEUR) 2024 2023
Aktive latente Steuern § 268 Abs. 8 HGB 300 282
Ausschüttungssperre § 253 Abs. 6 HGB 0 11
Gesamtbetrag 300 293

5. Pensionsrückstellungen

Der Berechnung der Pensionsrückstellungen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren liegen folgende Annahmen zugrunde:

Rechnungszins 1,90 %

Entgelttrend 0,00 %

Rententrend 1,00 %

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 0 (Vj. TEUR 11).

6. Sonstige Rückstellungen

Die in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen Rückstellungen betreffen folgende Bereiche:

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2024 2023
TEUR TEUR
Auftragsrückstellungen 714 2.152
Personalrückstellungen 1.795 2.323
übrige Rückstellungen 203 139
2.712 4.614

Die Auftragsrückstellungen betreffen nachlaufende Kosten für abgerechnete Projekte und Gewährleistungen.

7. Verbindlichkeiten

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Restlaufzeiten Gesamt (Vorjahr) davon < 1 Jahr davon > 1 Jahr davon > 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 8.611 8.611 0 0
(0) (0) (0) (0)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.599 6.599 0 0
(14.036) (14.036) (0) (0)
Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen 0 0 0 0
(1) (1) (0) (0)
Sonstige Verbindlichkeiten 1.704 1.704 0 0
(4.050) (4.050) (0) (0)
Gesamt 16.914 16.914 0 0
(18.087) (18.087) (0) (0)

( ) Vorjahresangaben

Die Verbindlichkeiten gegenüber assoziierten Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 0; Vj. TEUR 1).

8. Haftungsverhältnisse

Zum Abschlussstichtag bestanden bei verschiedenen Kreditinstituten Avalverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 31.764 für Anzahlungs-, Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsbürgschaften.

Nach unseren betrieblichen Erfahrungen gehen wir davon aus, dass ein Vermögensabfluss aus den Haftungsverhältnissen unwahrscheinlich ist. Eine Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen würde nur drohen, wenn wir die vertraglichen Verpflichtungen gegenüber unseren Kunden nicht erfüllen.

9. Sicherheiten

Gegenüber den Kreditinstituten hat die CAC für die gewährten Avallinien zum Abschlussstichtag folgende Sicherheiten gestellt:

erstrangige vollstreckbare Grundschuld über TEUR 2.000 auf die Flurstücke 1316/4 und 1316/3, Chemnitz;

nachrangige nicht vollstreckbare Grundschuld über TEUR 10.000 auf die Flurstücke 1316/4 und 1316/3, Chemnitz;

Globalzession aller Forderungen von A-Z

Verpfändung von Bankguthaben in Höhe von TEUR 2.713

VI. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Nach geografischen Tätigkeitsgebieten teilen sich die Umsätze wie folgt auf:

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TEUR
Europäische Union (EU) 140.985
Südamerika 726
übrige 155
141.866

2. Sonstige betriebliche Erträge

Der Posten enthält einen Ertrag von außergewöhnlicher Größenordnung aus der Entkonsolidierung eines Tochterunternehmens in Höhe von TEUR 1.013.

3. Materialaufwand

Der Posten 4a) der Gewinn- und Verlustrechnung wurde auf Grund der Besonderheit der langfristigen Auftragsfertigung als „Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für langfristige Auftragsfertigung“ bezeichnet.

4. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Der Posten enthält TEUR 18 (Vorjahr TEUR 17) Aufwendungen aus der Abzinsung von langfristigen Rückstellungen.

VII. Konzern-Kapitalflussrechnung

Die Konzern-Kapitalflussrechnung wurde nach den Vorschriften des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21: Kapitalflussrechnung) in der durch den Deutschen Rechnungslegungs Änderungsstandard Nr. 13 (DRÄS 13) geänderten Fassung aufgestellt.

Im Berichtszeitraum wurde ein Tochterunternehmen vollständig veräußert. Der aus der Entkonsolidierung resultierende Gewinn in Höhe von TEUR 1.013 ist im Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in der Position „sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/ Erträge“ enthalten.

Der zahlungswirksame Nettozufluss aus der Transaktion wurde entsprechend den Anforderungen des DRS 21 in der durch DRÄS 13 geänderten Fassung im Cashflow aus der Investitionstätigkeit berücksichtigt. Der ausgewiesene Betrag in Höhe von TEUR 108 ergibt sich aus dem erhaltenen Verkaufspreis von TEUR 185, abzüglich der mit dem Tochterunternehmen abgegangenen flüssigen Mittel in Höhe von TEUR 77.

Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten „Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten“.

Bestände des Finanzmittelfonds die Verfügungsbeschränkungen unterliegen:

Verpfändung von Bankguthaben in Höhe von TEUR 2.713

VIII. Sonstige Angaben

1. Abschlussprüferhonorar

Das Gesamthonorar für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2024 beträgt für Prüfungsleistungen TEUR 41.

2. Derivative Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag bestanden keine derivativen Finanzinstrumente.

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Stichtag besteht für Vorräte im Rahmen der langfristigen Auftragsfertigung ein Bestellobligo in Höhe von TEUR 39.008.

Des Weiteren bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

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Verpflichtung TEUR
Lizenz- und Wartungsverträge 1.357
Leasingverpflichtungen 200

4. Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt 2024 wurden 352 Angestellte beschäftigt.

5. Geschäftsführer

Herr Jörg Engelmann, Dipl.-Ing.

Herr Mike Niederstadt, Dipl.-Ing.

Herr Joachim Engelmann, Dipl.-Ing., verstarb am 13. Dezember 2023. Die Austragung als Geschäftsführer im Handelsregister erfolgte am 21.03.2024.

Unter Bezugnahme auf § 286 Abs. 4 HGB werden keine Gesamtbezüge der Geschäftsführung angegeben, da aus dieser Angabe Rückschlüsse auf Einzelbezüge gezogen werden könnten.

6. Befreiung von der Offenlegung

Die HUGO PETERSEN GmbH, Wiesbaden, macht von der Befreiung nach § 264 Abs. 3 HGB von der Offenlegung ihres Jahresabschlusses Gebrauch. Die Voraussetzungen für die Befreiung, einschließlich der Zustimmung der Gesellschafterversammlung, sind erfüllt.

7. Gewinnverwendungsvorschlag Mutterunternehmen

Der Bilanzgewinn der CAC ENGINEERING GMBH zum 31. Dezember 2024 beträgt EUR 19.809.622,85. Die Geschäftsführung schlägt in Abstimmung mit den Gesellschaftern vor, diesen vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.

IX. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet.

 

Chemnitz, den 08.04.2025

gez. Jörg Engelmann, geschäftsführender Gesellschafter

gez. Mike Niederstadt, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens 2024

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Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2024 Zugänge Abgänge
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.714.560,03 951.692,28 0,00
2. Geleistete Anzahlungen 860.587,49 750,00 0,00
2.575.147,52 952.442,28 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.284.251,42 13.400,00 0,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.243.760,90 83.680,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.864.794,61 184.946,52 247.226,13
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 77.319,69 0,00 0,00
9.470.126,62 282.026,52 247.226,13
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 8.400,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.890.793,75 67.684,88 0,00
2.899.193,75 67.684,88 0,00
14.944.467,89 1.302.153,68 247.226,13
scroll
Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Umbuchungen Währungsdifferenzen Stand 31.12.2024
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 860.587,49 0,00 3.526.839,80
2. Geleistete Anzahlungen -860.587,49 0,00 750,00
0,00 0,00 3.527.589,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 0,00 0,00 4.297.651,42
2. Technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 2.327.440,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.319,69 904,02 2.880.738,71
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -77.319,69 0,00 0,00
0,00 904,02 9.505.831,03
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 8.400,00 0,00 8.400,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen -8.400,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 2.958.478,63
0,00 0,00 2.966.878,63
0,00 904,02 16.000.299,46
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Abschreibungen
Stand 1.1.2024 Abschreibungen Berichtsjahr Änderung der gesamten Abschreibungen i.Z.m. Abgängen Währungsdifferenzen Stand 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.682.664,03 211.224,77 0,00 0,00 1.893.888,80
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 750,00 0,00 0,00 750,00
1.682.664,03 211.974,77 0,00 0,00 1.894.638,80
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.072.500,32 112.231,00 0,00 0,00 2.184.731,32
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.844.463,90 80.991,00 0,00 0,00 1.925.454,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.421.025,03 282.710,84 202.708,14 905,96 2.501.933,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
6.337.989,25 475.932,84 202.708,14 905,96 6.612.119,91
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
8.020.653,28 687.907,61 202.708,14 905,96 8.506.758,71
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Buchwerte
Stand 31.12.2024 Stand 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.632.951,00 31.896,00
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 860.587,49
1.632.951,00 892.483,49
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 2.112.920,10 2.211.751,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 401.986,00 399.297,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 378.805,02 443.769,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 77.319,69
2.893.711,12 3.132.137,38
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 8.400,00 0,00
2. Beteiligungen an assoziierten Unternehmen 0,00 8.400,00
3. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.958.478,63 2.890.793,75
2.966.878,63 2.899.193,75
7.493.540,75 6.923.814,62

Konzernkapitalflussrechnung

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(alle Angaben in TEUR) 2024 2023
Periodenergebnis -4.665 1.184
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 688 741
Zunahme/Abnahme der Rückstellungen -1.905 -3.319
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge
(davon Gewinn aus der Entkonsolidierung eines Tochterunternehmens TEUR 1.013; Vj. TEUR 0) -1.062 -44
Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7.879 -9.014
Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -420 7.994
Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 23 8
erfolgswirksam erfasste Zinsaufwendungen/-erträge -723 -161
erfolgswirksam erfasste Ertragsteuern -140 660
gezahlte Ertragsteuern -731 -806
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit -1.056 -2.757
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen -952 -622
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -282 -617
Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen -68 -29
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 21 0
erhaltene Zinsen 744 388
Einzahlungen aus der Veräußerung von Tochterunternehmen (netto) 108 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -429 -880
Ausschüttungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens -500 -700
gezahlte Zinsen -21 -227
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -521 -927
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -2.006 -4.564
Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres 27.031 31.589
Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 5 6
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 25.030 27.031

Konzerneigenkapitalspiegel

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Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnvortrag
EUR EUR EUR
01.01.2023 1.000.000,00 2.652.508,47 22.838.696,80
Ausschüttungen 0,00 0,00 -700.000,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 0,00
Vortrag auf neue Rechnung 0,00 0,00 1.776.079,60
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
31.12.2023 1.000.000,00 2.652.508,47 23.914.776,40
Ausschüttungen 0,00 0,00 -500.000,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00
Vortrag auf neue Rechnung Änderungen 0,00 0,00 1.183.891,44
des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 0,00 0,00
31.12.2024 1.000.000,00 2.652.508,47 24.598.667,84
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Mutterunternehmen
Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung Konzernjahresüberschuss der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Eigenkapital
EUR EUR EUR
01.01.2023 34.247,89 1.776.079,60 28.301.532,76
Ausschüttungen 0,00 0,00 -700.000,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 1.183.891,44 1.183.891,44
Vortrag auf neue Rechnung 0,00 -1.776.079,60 0,00
Währungsumrechnung -74.014,74 0,00 -74.014,74
31.12.2023 -39.766,85 1.183.891,44 28.711.409,46
Ausschüttungen 0,00 0,00 -500.000,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 -5.677.546,32 -5.677.546,32
Vortrag auf neue Rechnung Änderungen 0,00 -1.183.891,44 0,00
des Konsolidierungskreises 19.049,17 1.012.537,04 1.031.586,21
Währungsumrechnung 325,98 0,00 325,98
31.12.2024 -20.391,70 -4.665.009,28 23.565.775,33
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Nicht beherrschende Anteile
Stand vor Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung und Jahresergebnis Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung auf nicht beherrschende Anteile entfallene Gewinne/Verluste Eigenkapital Konzerneigenkapital
EUR EUR EUR EUR EUR
01.01.2023 19.860,52 -200,10 -683,44 18.976,99 28.320.509,75
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00 -700.000,00
Konzernjahresüberschuss 0,00 0,00 -935,52 -935,52 1.182.955,92
Vortrag auf neue Rechnung -683,43 0,00 683,43 0,00 0,00
Währungsumrechnung 0,00 -1.280,91 0,00 -1.280,91 -75.295,65
31.12.2023 19.177,09 -1.481,00 -935,52 16.760,56 28.728.170,02
Ausschüttungen 0,00 0,00 0,00 0,00 -500.000,00
Konzernjahresfehlbetrag 0,00 0,00 -1.340,36 -1.340,36 -5.678.886,68
Vortrag auf neue Rechnung Änderungen -935,52 0,00 935,52 0,00 0,00
des Konsolidierungskreises 0,00 0,00 0,00 0,00 1.031.586,21
Währungsumrechnung 0,00 36,21 0,00 36,21 362,19
31.12.2024 18.241,57 -1.444,79 -1.340,36 15.456,41 23.581.231,74

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die CAC ENGINEERING GMBH, Chemnitz

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der CAC ENGINEERING GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2024, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der CAC ENGINEERING GMBH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2024 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen des Konzerns bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Konzernabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Beaufsichtigung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Chemnitz, den 8. April 2025

AuditConsult Westsachsen GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Erik Starec, Wirtschaftsprüfer

Billigung des Abschlusses

Der Konzernabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 9. April 2025 gebilligt.

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