Stammdaten

Register
Amtsgericht Bonn HRB 26449
Vorher
Danzas GmbH
Eingetragen
9.10.1989
Branche
Güterbeförderung im StraßenverkehrVermittlungstätigkeiten für die GüterbeförderungGüterbeförderung in der Hochsee- und Küstenschifffahrt
Gegenstand
Speditions- und Frachtgeschäfte aller Art.

Historie

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Management

NameRolle
Tobias Meisen
seit 26.1.2026
Prokura
Christoph Franken
seit 26.1.2026
Prokura
Sven Heimann
seit 26.1.2026
Prokura
René Ziegler
seit 26.1.2026
Prokura
Geschäftsführer
Frank Projahn
seit 30.9.2024
Prokura
Jurij Gratza
seit 30.7.2024
Prokura
Simone Zabel
seit 25.6.2024
Prokura
Beatrice Bubel
seit 25.6.2024
Prokura
Stefan Tosch
seit 30.4.2024
Prokura
Stefan Fritsch
seit 30.4.2024
Prokura
Sascha Mikleusevic
seit 1.3.2024
Prokura
Klaus-Uwe Festag
seit 1.3.2024
Prokura
Marcel Krümel
seit 1.3.2024
Prokura
André Enders
seit 8.12.2022
Prokura
Kirsty Mansholt
seit 8.12.2022
Prokura
Lothar Hartmann
seit 8.12.2022
Prokura
Moritz Klein
seit 20.7.2022
Prokura
Sven Wagner
seit 24.6.2022
Prokura
Mathias Schönecker
seit 14.4.2022
Prokura
Michael Dr. Kaczmarek
seit 14.4.2022
Prokura
Frank Weiss
seit 14.4.2022
Prokura
Ante Lovric
seit 29.12.2021
Prokura
Gerd Malluche
seit 29.12.2021
Prokura
Werner Schwarz
seit 30.7.2021
Prokura
Gero Schiffelmann
seit 30.7.2021
Geschäftsführer
Werner Küsters
seit 30.7.2021
Prokura
Thomas Dziubinski
seit 30.7.2021
Prokura
Janina Spiegelburg
seit 30.7.2021
Geschäftsführer
Claudia Lerch
seit 30.7.2021
Geschäftsführer
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Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
DHL Freight Germany Holding GmbH
Germany
21.000.000 DM
100.00%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Konzern- und Jahresabschlüsse

DHL Freight GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht 2009

Lagebericht

Gegenstand des Unternehmens sind Speditions- und Frachtführergeschäfte aller Art. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Geschäfte berechtigt, die den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind.

Die DHL Freight GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der DHL Freight Germany Holding GmbH, Düsseldorf. Beide Unternehmen gehören zum Konzernverbund der Deutsche Post AG (DPAG) und werden in deren Konzernabschluss einbezogen.

Die DHL Freight GmbH hält diverse Beteiligungen an Speditionsunternehmen, die ihrem Gesellschaftszweck dienen und diesem förderlich sind. Sie verfügt über 29 eigene bundesweit ansässige Niederlassungen und wickelt große Teile ihres operativen Geschäfts mit verbundenen Unternehmen im In- und Ausland ab.

Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Bruttoinlandsprodukt ist gegenüber dem Vorjahr um 5 % gesunken. Ursache war die Finanz- und Wirtschaftskrise, die weltweit für rückläufige Wirtschaftsaktivitäten gesorgt hat. In erheblichem Maße war davon auch die Logistikbranche betroffen.

Die nachlassende Nachfrage hat zwar zu sinkenden Laderaumkosten geführt, gleichzeitig gerieten aber die Transportpreise auf der Kundenseite stark unter Druck. In der Folge entwickelten sich die Roherträge rückläufig und zusammen mit dem sinkenden Transportvolumen kam es zu Ergebniseinbußen.

Es war eine uneinheitliche Branchenentwicklung festzustellen. Automobilhersteller, die nicht an der Abwrackprämie partizipieren konnten, mussten hohe Auftragseinbrüche hinnehmen. Dagegen konnte der Einzelhandel sein Geschäftsvolumen nahezu behaupten, teilweise auch ausweiten.

Die DHL Freight GmbH war von dieser Entwicklung ebenso betroffen, wie die gesamte Logistikbranche.

Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von € 1.296 Mio. Dies entspricht einem Rückgang von € 192 Mio. oder 12,9 %. Auch Sendungs- und Transportvolumen entwickelten sich rückläufig:

  2008 2009 Veränderung %
Sendungen 12.011.657 11.185.172 - 826.485 - 6,9
Tonnage 7.958.137 6.872.209 -1.085.928 -13,6

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit reduzierte sich von € -1,5 Mio. auf € -19,5 Mio. Wesentliche Ursachen dieser Ergebnisverschlechterung waren:

- Die Zuführung zu Restrukturierungsrückstellungen wurde ggü. Vorjahr erhöht um € 3,2 Mio.
- Die Belastung durch die Management Fee hat sich gegenüber dem Vorjahr erhöht um € 19,3 Mio.

Der starke Umsatzrückgang wurde nicht nur durch Volumenrückgänge hervorgerufen, sondern auch durch hohen Preisdruck erzeugt. Mit einer Reihe von Gegenmaßnahmen konnte den negativen Ergebnisauswirkungen begegnet werden. Im Wesentlichen kam es zu folgenden Einflussfaktoren:

Der Umsatz der 25 größten Kunden sinkt um € 52 Mio., am stärksten im Kundensektor Automotive, nämlich um bis zu 30 %. Dagegen ist im Kundensektor Retail der Umsatz um 5,2 % gestiegen.

Bei den nationalen und internationalen Sammelgut- und Ladungsprodukten belief sich der negative Preiseffekt auf rd. € 44,4 Mio. Mit Maßnahmen bei der Zustellung und Abholung sowie im Liniennetz konnten diese Auswirkungen mehr als kompensiert werden. Die Marge für den Rohertrag wurde dadurch um 1,6 %-Punkte gesteigert.

Während sich der Umsatz, wie erwähnt, um 12.9 % reduzierte, konnte der Speditionsaufwand um € 175 Mio. oder 14,5 % abgebaut werden. Dieser Effekt wurde insbesondere durch Effizienzsteigerung bewirkt, d. h. der Laderaum wurde besser genutzt.

Durch die Reduktion des Einsatzes von Fremdpersonal konnten Kosteneinsparungen in Höhe von € 3,4 Mio realisiert werden. Daneben haben Kurzarbeit, Überstunden- und Personalabbau Reduzierungen im Personalkostenbereich von € 9,3 Mio. bewirkt. Die Umsetzung dieser Produktivitätssteigerungen machte neue Restrukturierungsrückstellungen in Höhe von € 6,9 Mio. notwendig, so dass die positive Ergebniswirkung auf € 2,4 Mio reduziert wird.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen wurden durch zahlreiche Einzelmaßnahmen um € 3,8 Mio. oder 2,3 % reduziert und die Ergebniseinbußen teilweise kompensiert.

Insgesamt betrachtet ist es gelungen, den mit den Volumenrückgängen und Preiszugeständnissen einhergehenden negativen Ergebniseffekten mit einem Paket von Einzelmaßnahmen erfolgreich zu begegnen. Dass es trotzdem zu einer deutlichen Ergebnisverschlechterung kam, ist auf Einzeleffekte - wie die Erhöhung der Konzernumlagen um € 19,3 Mio. - zurückzuführen.

Vermögens- und Finanzlage

Durch das gute Forderungsmanagement konnten größere Forderungsausfälle vermieden werden. Der Forderungsbestand wurde um rd. € 13 Mio. abgebaut und das durchschnittliche Zahlungsziel hat 22,9 Tage erreicht.

Das Net Working Capital konnte um € 20 Mio. verbessert werden. Grundlage waren hierfür der Abbau der Forderungen gegenüber Dritten und der Abbau noch nicht abgerechneter Leistungen.

Investitionen

Trotz verschlechterter Geschäftslage hat das Unternehmen erneut in Infrastruktur investiert. In der Niederlassung Menden werden Hallendächer saniert und für einen Großkunden eine zusätzliche Lagerhalle gebaut, Gesamtvolumen rd. € 6,2 Mio. Videoüberwachungssysteme wurden erneuert bzw. neu installiert, in Höhe von € 1,2 Mio., es wurde Software im Wert von € 1,5 Mio. entwickelt, in Hardware wurden € 3,6 Mio. investiert. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf € 14,7 Mio.

Finanzierungsmaßnahmen und Finanzierungsvorhaben

Die DHL Freight GmbH ist nicht selbst am Finanzmarkt aktiv. Sie ist in das Cash-Management-System des Konzerns eingebunden. Damit ist die jederzeitige Liquidität der Gesellschaft gewährleistet.

Personal- und Sozialbereich, Angaben zur Arbeitnehmerschaft

Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter hat sich wie folgt entwickelt:

  2008 2009 Veränderung
Kaufm. MA 2.247 2.052 - 195
Gewerbl. MA 1.240 1.226 - 14
Auszubildende 324 336 + 12
  3.811 3.614 - 197

Trotz der schwierigen Wirtschaftslage wurden die Ausbildungsaktivitäten nicht nur aufrecht erhalten, sondern weiter ausgebaut. Förderprogramme für Jugendliche zum Auszubildenden und die Weiterbildung für Talente nach der Ausbildung durch das Programm Long (Logisticians next generation) stehen hierfür stellvertretend.

Umweltschutz und Qualitätsüberwachung

DIN EN ISO 9001:2000 (Qualitätsmanagementsystem)

DIN EN 12798 (Gefahrgutmanagementsystem)

DIN EN ISO 14001:2004 (Umweltmanagementsystem)

Im Geschäftsjahr hat es wiederum in allen 3 Bereichen Überwachungsaudits gegeben. Alle Audits sind erneut ohne Einschränkungen und Auflagen abgeschlossen worden.

Wesentlicher Teil beim Umweltmanagement ist der dauerhafte Einsatz schadstoffarmer Fahrzeuge. Mittlerweile hat der Einsatz solcher Fahrzeuge (ab Euronorm 3) einen Anteil von 91 % erreicht.

SQAS

Alle 3 Jahre erfolgt standortbezogen eine Zertifizierung nach SQAS. In 2009 wurden 7 Standorte zertifiziert. Die Europäische Chemische Industrie legt die SQAS-Richtlinie fest, sie beinhalten die Bereiche Safety, Quality, Environment und Security.

Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Veränderungen in der Umsatzsteuergesetzgebung ab 01.01.2010 machten Anpassungen in allen fakturierenden EDV-Systemen notwendig. Die Anpassungen wurden erfolgreich durchgeführt und standen termingerecht zur Verfügung.

Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung

Die feste Einbindung der DHL Freight GmbH in den Konzern der DPAG spiegelt sich auch in dem Ergebnisabführungsvertrag mit der DHL Freight Germany Holding wieder. Wesentliche Risiken, die sich kurz- oder mittelfristig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ auswirken können, sind derzeit nicht erkennbar.

Durch die wirtschaftliche Entwicklung wird allerdings das Insolvenzrisiko steigen. Deshalb liegt ein starker Fokus auf der Entwicklung des Forderungsbestands und dem Forderungsmanagement.

Bestandsgefährdende Risiken

Die Deutsche Post AG hat ein differenziertes Chancen- und Risikomanagement entwickelt, in das auch die DHL Freight GmbH eingebunden ist.

Zu jedem Quartal werden systematisch Chancen und Risiken erfasst, analysiert und anschließend bewertet. Berichtet wird sowohl an die Geschäftsführung, als auch an die zuständige zentrale Stelle der Deutsche Post AG.

Im Geschäftsjahr wurden keine bestandsgefährdenden Risiken festgestellt. Höhere Aufmerksamkeit muss allerdings dem Automotive-Sektor gewidmet werden. Der Geschäftseinbruch bei Herstellern und Zulieferern liegt deutlich über dem der übrigen Wirtschaft.

Chancen

Das im Vorjahr bereits erwähnte Konzernprojekt Collaboration hat insbesondere in der Zusammenarbeit mit DHL Global Forwarding zu positiven Ergebnissen geführt.

Weitere Effizienzsteigerungen werden die Produktivität verbessern und damit Kostenreduzierungspotentiale erschließen.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Am 01.02.2010 ging der Vorsitz in der Geschäftsführung von Karl-Heinz Liesenfeld auf Stefan Paul über.

Voraussichtliche Entwicklung

Nach den drastischen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Experteneinschätzungen für das Geschäftsjahr 2010 verhalten optimistisch. Die Aussagen wurden mehrfach positiv korrigiert, trotzdem ist kein einfaches Geschäftsjahr zu erwarten. Die verschiedenen Branchen werden sich vor allem unterschiedlich entwickeln. Das Bruttosozialprodukt soll um 1,5 % wachsen.

Die DHL Freight GmbH will einen Umsatzzuwachs von € 42,5 Mio. oder + 3,3 % erreichen, also mehr als doppelt so stark wie das allgemeine Wachstum vorhergesagt wird. Neben den erzielten Kosteneinsparungen werden die aus dem Wachstum resultierenden Auslastungseffekte zu einer positiven Ergebnisentwicklung führen, so dass für 2010 mit einem Gewinn von € 5 Mio. zu rechnen ist.

Auf Grund der nach wie vor anhaltenden Auswirkungen der Finanzkrise können momentan keine verlässlichen Ergebnisprognosen für 2011 gemacht werden. Momentan planen wir im Vergleich zu 2010 mit leichten Umsatz- und Ergebnissteigerungen.

Der Fokus wird auf die Branchen Handel, Automotive, Maschinenbau und Chemie gerichtet. Organisatorisch wird das Key-Account-Management gestärkt und der Flächenvertrieb wird sein Augenmerk auf kleinere und mittlere Kunden richten. Das erfolgreiche Produkt High Value für Kunden mit hochwertigen Wirtschaftsgütern wird weiter entwickelt und im Netzwerk etabliert.

 

Geschäftsführung der DHL Freight GmbH

Bilanz

Aktiva

  31.12.2009
31.12.2008
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software und ähnliche Rechte 5.843.232,00 6.944.065,72
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 30.698.439,00 35.598.953,00
  36.541.671,00 42.543.018,72
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.714.168,54 36.064.347,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.363.613,00 2.451.964,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.239.073,06 12.701.980,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.829.057,41 1.189.937,09
  57.145.912,01 52.408.228,99
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.398.423,09 24.398.423,09
2. Beteiligungen 275.493,34 277.627,20
3. Sonstige Ausleihungen 3.337.805,71 5.145.213,98
  28.011.722,14 29.821.264,27
  121.699.305,15 124.772.511,98
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
Hilfs- und Betriebsstoffe 2.381.085,78 2.739.876,21
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 106.811.170,71 119.535.639,67
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 75.917.323,08 51.100.355,69
3. Sonstige Vermögensgegenstände 8.454.387,23 3.413.820,23
  191.182.881,02 174.049.815,59
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 933.959,37 1.225.974,30
  194.497.926,17 178.015.666,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 190.621,54 256.629,79
  316.387.852,86 303.044.807,87

Passiva

   
  31.12.2009
31.12.2008
A. Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 10.737.129,51 10.737.129,51
B. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen 15.550.345,00 15.045.085,00
2. Steuerrückstellungen 1.713.235,25 0,00
3. Sonstige Rückstellungen 96.216.301,76 93.825.866,84
  113.479.882,01 108.870.951,84
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.978.503,52 4.146.030,27
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 71.741.795,12 62.628.497,72
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 98.724.898,56 100.819.740,83
4. Sonstige Verbindlichkeiten 17.725.644,14 15.842.142,70
(davon aus Steuern € 2.507.117,49; Vorjahr € 2.040.484,92)    
  192.170.841,34 183.436.411,52
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 315,00
  316.387.852,86 303.044.807,87

Gewinn- und Verlustrechnung

  2009
2008
1. Umsatzerlöse 1.295.602.447,09 1.487.861.648,75
2. Sonstige betriebliche Erträge 49.512.290,94 55.544.131,15
  1.345.114.738,03 1.543.405.779,90
3. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Hilfs- und Betriebsstoffe -2.362.798,14 -3.161.535,25
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.035.840.836,50 -1.210.048.389,78
  -1.038.203.634,64 -1.213.209.925,03
4. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -123.747.624,61 -124.750.554,05
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -24.033.447,95 -25.399.784,68
(davon für Altersversorgung € 2.247.788,07; Vorjahr € 2.076.003,78)    
  -147.781.072,56 -150.150.338,73
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -15.050.639,82 -14.681.283,18
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -160.905.144,76 -164.733.829,49
7. Erträge aus Beteiligungen 1.166.535,17 720.153,39
(davon aus verbundenen Unternehmen € 1.165.000,00; Vorjahr € 720.000,00)    
8. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 321.359,76 3.489.255,96
9. Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 243.580,60 257.494,56
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 39.549,37 112.830,13
(davon aus verbundenen Unternehmen € 38.382,22; Vorjahr € 110.946,35)    
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme -2.212.136,50 -70.621,72
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.207.333,58 -6.638.812,03
(davon an verbundene Unternehmen € 2.134.927,31; Vorjahr € 6.309.307,02)    
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit -19.474.198,93 -1.499.296,24
14. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.091,00 1.091,00
15. Sonstige Steuern -1.551.308,13 -255.006,44
16. Erträge aus Verlustübernahme 21.024.416,06 1.753.211,68
17. Jahresergebnis 0,00 0,00

Anhang

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (drei bis fünf Jahre; lineare Methode) vermindert.

Die Firmenwerte aus dem Geschäftsbetrieb der Danzas Euronet GmbH sowie der noch verbleibende Firmenwert aus der Übernahme des Geschäftsbetriebs "Speditions-, Frachtführer- und Logistik" wird entsprechend der steuerlichen Abschreibungsmöglichkeit nach § 7 Abs.1 Satz 3 EStG planmäßig linear über 15 Jahre abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von 150 € bis 1.000 € im Monat des Zugangs in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre ratierlich aufgelöst.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der Ausleihungen erfolgt zum Ausgaben-Betrag abzüglich planmäßiger Tilgungen.

Die in den Vorräten enthaltenen Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko nach Abzug von Mehrwertsteuer werden Pauschalwertberichtigungen auf die noch nicht einzelwertberichtigten Forderungen in Höhe von 2 % vorgenommen.

Bei der Bewertung der Forderungen der bei Dritten lagernden Lademittel, die nicht bestätigt worden sind, werden pauschalierte Einzelwertberichtigungen von 25 % vorgenommen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden in handelsrechtlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Sterbetafeln 2005G ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Die in den Vorjahren durchgeführten Personalübertragungen erfolgten zum Barwert der Pensionsverpflichtungen nach IAS 19 (T€ 366). Diese werden weiterhin in unveränderter Höhe bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Forderungen/Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder mit den niedrigeren/höheren Mittelkursen am Bilanzstichtag bewertet. Verluste aus diesem Ansatz werden erfolgswirksam gebucht.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen.

Angaben zum Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2009

  Beteiligung
%
Eigenkapital
T€
Ergebnis
T€
Unmittelbare Anteile      
Danzas Euronet GmbH, Düsseldorf 100,00 -2.286 -185
Albert Scheid GmbH, Köln 100,00 1.022 157 1
Danzas Grundstücksverwaltung Groß-Gerau GmbH, Hamburg 100,00 26 -31 1
SGB Speditionsgesellschaft mbH, München 100,00 3.812 164 1
DHL Trade Fairs & Event GmbH (ehemals Danzas Messen GmbH) , Frankfurt/Main 100,00 507 -239 1
Scherbauer Spedition GmbH, Neutraubling 50,00 3.199 952
Unitrans Deutschland Gesellschaft für Terminverkehre mbH, Düsseldorf 61,54 308 -71
DHL Voigt International GmbH, Neumünster 51,00 1.096 833
DHL Wahl International GmbH, Bielefeld 51,00 941 325
Mittelbare Anteile      
Danzas Lebensmittelverkehre GmbH, Frankfurt/Main 100,00 258 -1.942 1

1 Ergebnis vor Ergebnisabführung

Forderungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig.

Gegen die Gesellschafterin der DHL Freight GmbH, die DHL Freight Germany Holding GmbH, bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen von T€ 20.913 (Vorjahr: T€ 1.753), welche aus der Forderung aufgrund der Übernahme des Jahresfehlbetrages von T€ 21.024 resultiert; saldiert wurde diese Forderung mit Verbindlichkeiten aus Leistungsverrechnungen von T€ 111.

Sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Betrag von T€ 1.015 (Vorjahr T€ 1.585) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Dieser Betrag betrifft den Aktivwert der Rückdeckungsversicherung.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen (Abfindungen und Reorganisationskosten), Personalkosten (darunter Jubiläumszuwendungen und Sterbegeld), Versicherungsprämien, Lademittel, Speditionsleistungen, Schadensfälle und ausstehende Eingangsrechnungen.

Verbindlichkeiten

  31.12.2009
Verbindlichkeiten aus Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre
T€
Restlaufzeit über 5 Jahre
T€
Insgesamt
T€
Lieferungen und Leistungen 71.742 0 0 71.742
Verbindlichkeiten        
ggü verbundenen Unternehmen 98.725 0 0 98.725
Sonstige Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen 18.344 3.360 0 21.704
  188. 811 3.360 0 19 2 . 171
  31.12.2008
Verbindlichkeiten aus Restlaufzeit bis 1 Jahr
T€
Restlaufzeit 1 - 5 Jahre
T€
Restlaufzeit über 5 Jahre
T€
Insgesamt
T€
Lieferungen und Leistungen 62.629 0 0 62.629
Verbindlichkeiten        
ggü verbundenen Unternehmen 820 100.000 0 100.820
Sonstige Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen 18.160 1.828 0 19.988
  81.609 101.828 0 183.437

Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen mit € 95 Mio ein erhaltenes Darlehen, nebst Zinsabgrenzung von T€ 283.

Haftungsverhältnisse

Die DHL Freight GmbH ist eines der Trägerunternehmen des Unterstützungsvereins der Danzas GmbH e.V. Hieraus bestehen neben den im vorliegenden Jahresabschluss ausgewiesenen Pensionsrückstellungen noch mittelbare Versorgungsverpflichtungen aus den Leistungszusagen dieser Unterstützungskasse.

Gemäß versicherungsmathematischem Gutachten übersteigen die Verpflichtungen der Unterstützungskasse das anteilig vorhandene Kassenvermögen; der Anteil der DHL Freight GmbH hieraus beträgt € 2 Mio. Für diese Unterdeckung haftet die Gesellschaft subsidiär.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

  T€
Verpflichtungen aus Miet-, Leasing-, Service- und Beraterverträgen  
2010 43.629
Fällig 2011 bis 2014 85.189
Fällig nach 2014 31.767
  1 60.858

Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung von Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fahrzeugen sowie Gebäuden bestehen mit T€ 128.637 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Gesamthonorar Abschlussprüfung

Die Angaben zur Gesamthonorar i.S.d. § 285 Nr. 17 HGB für die durch den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr an die Gesellschaft erbrachten Leistungen erfolgen im Konzernabschluss der Deutsche Post AG, Bonn (veröffentlicht im elektronischen Bundesanzeiger - HRB 6792), in welchen die DHL Freight GmbH, Düsseldorf einbezogen wird.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:

  31.12.2009 € Mio 31.12.2008 € Mio
Transportleistungen    
Freight 1.296 1.488
Davon    
Nationale Komplettladungen 381 420
Nationales Sammelgut 336 368
Internationale Komplettladungen 400 476
Internationales Sammelgut 106 126
Lagerei 40 43
Sonstige 33 55
  1.296 1.488

Die DHL Freight GmbH schließt das Wirtschaftsjahr 2009 mit einem starken Umsatzrückgang in Höhe von € -192 Mio gegenüber Vorjahr ab. Von den Umsatzerlösen entfallen € 790 Mio (Vorjahr € 886 Mio) auf das Inland und € 506 Mio (Vorjahr € 602 Mio) auf das Ausland. Die bestimmenden Faktoren für die rückläufige Umsatzentwicklung sind dabei das geringere Volumen im Sammelgut- und Teil-/Komplettladungsgeschäft.

Der Jahresverlauf der DHL Freight GmbH wird von den Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise bestimmt. Das Sendungsvolumen liegt mit -826 tsd. Sendungen deutlich unter dem Vorjahresniveau und ist somit auch der Hauptfaktor für den Umsatzrückgang.

Die Auswirkungen der schwachen Konjunktur zeigen massiv die Entwicklung in der Produktgruppe der nationalen Komplettladungen auf. Der Mengenrückgang der Express-Produkte im Day Definite Netzwerk, die Volumenreduzierung in den Regioverkehren sowie die klassischen Ladungsverkehre am Spotmarkt generieren im Vergleichszeitraum einen Umsatzrückgang in Höhe von € -39 Mio bei -190 tsd. Sendungen.

Ebenfalls rückläufig im Vorjahresvergleich ist das nationale Sammelgutgeschäft: Im Berichtszeitraum reduzierte sich dies um € -32 Mio. Das Volumen ging dabei um -448 tsd. Sendungen zurück. Neben dem Volumenrückgang ist die Preiserosion ein weiterer Bestimmungsfaktor für den Umsatzrückgang.

Das internationale Sammelgut- und Komplettladungsgeschäft entwickelte sich im Betrachtungszeitraum ebenfalls negativ. Die Gründe sind hier insbesondere der Volumenrückgang in der Trailer Distribution für DHL Freight Schweden, das internationale Sammelgutgeschäft wie auch die Netzwerkverkehr im Konzern DP DHL. Insgesamt geht das internationale Geschäft um rund € -96 Mio bei -202 tsd. Sendungen zurück.

Mit der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2009 ging auch das Lagereigeschäft zurück. Da es sich hier weitestgehend um transportgebundene Lagerei handelt, reduziert sich der Umsatz im Zusammenhang mit dem rückläufigen Transportaktivitäten. Eine weitere negative Umsatzabweichung im Vergleichszeitraum resultiert aus den Ende Mai 2008 ausgelaufenen Eisenbahnverkehren in Höhe von € -5 Mio. Die davon betroffene Gruppe der Sonstigen Aktivitäten reduziert sich insgesamt um € -22 Mio.

Sonstige betriebliche Erträge

Wesentliche Positionen der sonstigen betrieblichen Erträge sind Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen T€ 13.774 (Vorjahr T€ 7.046), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen T€ 5.282 (Vorjahr T€ 6.079), Erträge aus Anlageabgängen T€ 506 (Vorjahr T€ 64), Erträge aus der Schadensersatzleistung T€ 5.073 (Vorjahr T€ 5.342), Erlöse aus Lademitteln T€ 6.243 (Vorjahr T€ 7.940), periodenfremde Erträge T€ 230 (Vorjahr T€ 10.292).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Wesentliche Positionen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen die Ausbuchung von Forderungen (incl. Suspense Posten und Aufrechnungsdifferenzen) T€ 7.346 (Vorjahr T€ 6.365), Verluste aus Anlageabgängen T€ 241 (Vorjahr T€ 160) sowie periodenfremde Aufwendungen von 1.788 T€, welche im Wesentlichen aus der Nachbelastung einer konzerninternen Management Fee von 1.580 Tsd € bestehen, und Aufwendungen aus konzerninternen Umlagen sowie der Management Fee T€ 36.317 (Vorjahr T€ 26.762).

Sonstige Angaben

Geschäftsführer

 

Als Geschäftsführer waren im Berichtszeitraum die folgenden Damen und Herren bestellt:

 

Karl-Heinz Liesenfeld, Halsenbach (Vors.)
bis 31.01.2010
Geschäftsführung, General Management

 

Claudia Gabriele Merrem, Köln
Geschäftsführung, Human Ressource

 

Günter Porsch, Hilden (stellv. Vors.)
Geschäftsführung, Finance and Controlling

 

Bernhard Wirth, Burgwedel
Geschäftsführung, General Management Euronet

 

Stefan Paul, Buch am Buchrain (Vors.)
ab 01.02.2010
Geschäftsführung, General Management

Aufsichtsrat

Dem Aufsichtsrat gehörten während des Berichtsjahres die folgenden Personen an:

Dr. Thomas George, Bonn (Vorsitzender)
(CEO DHL Freight)

Dagmar Hennes, Bonn
bis 28.02.2009
(vormals CFO DHL Freight)

Rolf Franzen, Polch
(Leiter der Niederlassung Koblenz der DHL Freight GmbH, Düsseldorf)

Günther Herrmann, Nürnberg (stellvertretender Vorsitzender)
(Betriebsratsvorsitzender DHL Freight GmbH, Niederlassung Nürnberg)

Lucia Kotlarek, Bonn
(Head of Corporate Legal, Deutsche Post AG, Bonn)

Beate Mensch, Köln
(Gewerkschaftssekretärin, ver.di)

Arnold Püschel, Kirchheim/Teck
(Gewerkschaftssekretär, ver.di)

Jutta Rawe-Bäumer, Havixbeck
(Executive Vice President Human Resources DHL Global Forwarding, Freight)

Ralf-Dieter Sann, Hannover
(Betriebsratsvorsitzender DHL Freight GmbH, Niederlassung Hannover)

Joachim Schubert, Duisburg
(Gesamtbetriebsratsvorsitzender DHL Freight GmbH, Düsseldorf)

Oliver Steffan, Wachtberg
(Senior Expert Corporate Finance, Deutsche Post AG, Bonn)

Ralf Stemmer, Königswinter
bis 15.11.2009
(Zentralbereichsleiter Tarifpolitik, Personalrecht Deutschland, Deutsche Post AG, Bonn und Mitglied des Vorstands Deutsche Postbank AG, Bonn)

Remco van Oerle, Bonn
ab 01.03.2009
CFO DHL Freight

Benedikt Köster, Leverkusen
ab 16.11.2009
(Head of Group Pensions, Deutsche Post AG, Bonn)

Gesamtbezüge

Die Bezüge der Geschäftsleitung betrugen im Geschäftsjahr 2009 T€ 585 (Vorjahr T€ 662).

Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr T€ 9 (Vorjahr T€ 9).

Die Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2009 enthalten Rückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung von T€ 1.119 (Vorjahr T€ 1.056).

Mitarbeiter

Die Anzahl der Beschäftigten betrug durchschnittlich 1.226 (Vorjahr 1.240) im gewerblichen und 2.052 (Vorjahr 2.247) im Angestelltenbereich sowie 336 Auszubildende (Vorjahr 324).

Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist nach § 290 HGB ein Konzernunternehmen der obersten Muttergesellschaft Deutsche Post AG, Bonn. Eine gesetzliche Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts für den Teilkonzern der DHL Freight GmbH besteht nach § 291 HGB nicht, da die Gesellschaft in den befreienden Konzernabschluss der Deutsche Post AG, Bonn (veröffentlicht im elektronischen Bundesanzeiger - HRB6792), einbezogen wird.

 

Bonn, 10. Mai 2010

Stefan Paul

Günter Porsch

Claudia Gabriele Merrem

Bernhard Wirth

Entwicklung des Anlagevermögens

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  01.01.2009 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2009
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software und ähnliche Rechte 68.785.307,93 1.505.101,43 6.524.907,05 0,00 63.765.502,31
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 80.947.310,69 0,00 0,00 0,00 80.947.310,69
  149.732.618,62 1.505.101,43 6.524.907,05 0,00 144.712.813,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73.649.849,86 4.867.917,40 778.766,34 985.564,23 78.724.565,15
2. Technische Anlagen und Maschinen 9.809.621,60 556.027,04 28.625,60 -11.233,15 10.325.789,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 49.033.530,53 5.829.255,54 2.311.783,98 210.393,14 52.761.395,23
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.189.937,09 1.823.844,54 0,00 -1.184.724,22 1.829.057,41
  133.682.939,08 13.077.044,52 3.119.175,92 0,00 143.640.807,68
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.398.423,09 0,00 0,00 0,00 24.398.423,09
2. Beteiligungen 277.627,20 0,00 2.133,86 0,00 275.493,34
3. Sonstige Ausleihungen 5.145.213,98 97.857,20 1.905.265,47 0,00 3.337.805,71
  29.821.264,27 97.857,20 1.907.399,33 0,00 28.011.722,14
  313.236.821,97 14.680.003,15 11.551.482,30 0,00 316.365.342,82
  Kumulierte Abschreibungen
  01.01.2009 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2009
Anlagevermögen          
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software und ähnliche Rechte 61.841.242,21 2.478.493,15 6.397.465,05 0,00 57.922.270,31
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 45.348.357,69 4.900.514,00 0,00 0,00 50.248.871,69
  107.189.599,90 7.379.007,15 6.397.465,05 0,00 108.171.142,00
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.585.502,79 3.210.439,87 721.880,51 -63.665,54 40.010.396,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.357.657,60 644.378,04 28.625,60 -11.233,15 7.962.176,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 36.331.549,70 3.816.814,76 1.700.940,98 74.898,69 38.522.322,17
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  81.274.710,09 7.671.632,67 2.451.447,09 0,00 86.494.895,67
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  188.464.309,99 15.050.639,82 8.848.912,14 0,00 194.666.037,67
  Nettobuchwerte
  31.12.2009 31.12.2008
Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software und ähnliche Rechte 5.843.232,00 6.944.065,72
2. Geschäfts- oder Firmenwerte 30.698.439,00 35.598.953,00
  36.541.671,00 42.543.018,72
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 38.714.168,54 36.064.347,07
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.363.613,00 2.451.964,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 14.239.073,06 12.701.980,83
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.829.057,41 1.189.937,09
  57.145.912,01 52.408.228,99
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 24.398.423,09 24.398.423,09
2. Beteiligungen 275.493,34 277.627,20
3. Sonstige Ausleihungen 3.337.805,71 5.145.213,98
  28.011.722,14 29.821.264,27
  121.699.305,15 124.772.511,98

Entwicklung der Rückstellungen

  01.01.2009
T€
Inanspruchnahme
T€
Auflösung
T€
Zuführung
T€
31.12.2009
T€
Pensionsrückstellungen 15.045 983 0 1.488 15.550
Steuerrückstellungen 0 0 0 1.713 1.713
Sonstige Rückstellungen          
Speditionsrechnungen 28.962 23.007 5.087 31.789 32.657
Speditionsrechnungen von verbundenen Unternehmen 3.187 3.187 0 3.240 3.240
Ausstehende Dienstleistungsrechnungen 8.929 7.438 1.377 7.981 8.095
Ausstehende Dienstleistungsrechnungen von verbundenen Unternehmen 12.938 12.938 0 10.694 10.694
Lademittel 11.032 11.032 0 10.760 10.760
Transportschäden 2.904 2.011 477 2.425 2.841
Drohverlustrückstellungen 545 545 0 278 278
Kurzfristige Gewährleistungsverpflichtungen 1.811 1.434 147 3.118 3.348
Versicherungsprämien 629 245 0 776 1.160
Rückbauverpflichtungen 1.033 277 266 129 619
Restrukturierungskosten 6.380 3.135 1.775 6.875 8.345
Jubiläumsgelder und Treueprämien 4.892 211 3.798 0 883
Altersteilzeit 2.348 701 71 1.029 2.605
Berufsgenossenschaftsbeiträge 1.279 1.279 0 1.190 1.190
Mitarbeiterboni 1.390 1.371 0 2.800 2.819
Ausstehender Urlaub 1.574 1.574 0 980 980
Sonstige Personalrückstellungen 1.119 790 169 801 961
Übrige 2.874 1.067 607 3.542 4.742
  93.826 72.242 13.774 88.407 96.217
  108.871 73.225 13.774 91.608 113.480

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DHL Freight GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Düsseldorf, den 10. Mai 2010

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dietmar Prümm, Wirtschaftsprüfer

i.V. Beda Messer, Wirtschaftsprüfer

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