DHL Freight Grundstücksverwaltungs GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Meisen seit 26.1.2026 | Prokura |
Christoph Franken seit 26.1.2026 | Prokura |
Sven Heimann seit 26.1.2026 | Prokura |
René Ziegler seit 26.1.2026 | Prokura |
Anabela Palma Pires de Miranda seit 10.10.2025 | Geschäftsführer |
Frank Projahn seit 30.9.2024 | Prokura |
Jurij Gratza seit 30.7.2024 | Prokura |
Simone Zabel seit 25.6.2024 | Prokura |
Beatrice Bubel seit 25.6.2024 | Prokura |
Stefan Tosch seit 30.4.2024 | Prokura |
Stefan Fritsch seit 30.4.2024 | Prokura |
Sascha Mikleusevic seit 1.3.2024 | Prokura |
Klaus-Uwe Festag seit 1.3.2024 | Prokura |
Marcel Krümel seit 1.3.2024 | Prokura |
André Enders seit 8.12.2022 | Prokura |
Kirsty Mansholt seit 8.12.2022 | Prokura |
Lothar Hartmann seit 8.12.2022 | Prokura |
Moritz Klein seit 20.7.2022 | Prokura |
Sven Wagner seit 24.6.2022 | Prokura |
Mathias Schönecker seit 14.4.2022 | Prokura |
Michael Dr. Kaczmarek seit 14.4.2022 | Prokura |
Frank Weiss seit 14.4.2022 | Prokura |
Ante Lovric seit 29.12.2021 | Prokura |
Gerd Malluche seit 29.12.2021 | Prokura |
Werner Schwarz seit 30.7.2021 | Prokura |
Gero Schiffelmann seit 30.7.2021 | Geschäftsführer |
Werner Küsters seit 30.7.2021 | Prokura |
Thomas Dziubinski seit 30.7.2021 | Prokura |
Janina Spiegelburg seit 30.7.2021 | Geschäftsführer |
Claudia Lerch seit 30.7.2021 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DHL Freight GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und Lagebericht 2009LageberichtGegenstand des Unternehmens sind Speditions- und Frachtführergeschäfte aller Art. Die Gesellschaft ist zur Vornahme aller Geschäfte berechtigt, die den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind. Die DHL Freight GmbH ist ein 100%iges Tochterunternehmen der DHL Freight Germany Holding GmbH, Düsseldorf. Beide Unternehmen gehören zum Konzernverbund der Deutsche Post AG (DPAG) und werden in deren Konzernabschluss einbezogen. Die DHL Freight GmbH hält diverse Beteiligungen an Speditionsunternehmen, die ihrem Gesellschaftszweck dienen und diesem förderlich sind. Sie verfügt über 29 eigene bundesweit ansässige Niederlassungen und wickelt große Teile ihres operativen Geschäfts mit verbundenen Unternehmen im In- und Ausland ab. Entwicklung von Branche und GesamtwirtschaftDas Bruttoinlandsprodukt ist gegenüber dem Vorjahr um 5 % gesunken. Ursache war die Finanz- und Wirtschaftskrise, die weltweit für rückläufige Wirtschaftsaktivitäten gesorgt hat. In erheblichem Maße war davon auch die Logistikbranche betroffen. Die nachlassende Nachfrage hat zwar zu sinkenden Laderaumkosten geführt, gleichzeitig gerieten aber die Transportpreise auf der Kundenseite stark unter Druck. In der Folge entwickelten sich die Roherträge rückläufig und zusammen mit dem sinkenden Transportvolumen kam es zu Ergebniseinbußen. Es war eine uneinheitliche Branchenentwicklung festzustellen. Automobilhersteller, die nicht an der Abwrackprämie partizipieren konnten, mussten hohe Auftragseinbrüche hinnehmen. Dagegen konnte der Einzelhandel sein Geschäftsvolumen nahezu behaupten, teilweise auch ausweiten. Die DHL Freight GmbH war von dieser Entwicklung ebenso betroffen, wie die gesamte Logistikbranche. Geschäftsverlauf und Lage der GesellschaftErtragslage Im Geschäftsjahr 2009 erwirtschaftete die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von € 1.296 Mio. Dies entspricht einem Rückgang von € 192 Mio. oder 12,9 %. Auch Sendungs- und Transportvolumen entwickelten sich rückläufig:
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit reduzierte sich von € -1,5 Mio. auf € -19,5 Mio. Wesentliche Ursachen dieser Ergebnisverschlechterung waren:
Der starke Umsatzrückgang wurde nicht nur durch Volumenrückgänge hervorgerufen, sondern auch durch hohen Preisdruck erzeugt. Mit einer Reihe von Gegenmaßnahmen konnte den negativen Ergebnisauswirkungen begegnet werden. Im Wesentlichen kam es zu folgenden Einflussfaktoren:
Insgesamt betrachtet ist es gelungen, den mit den Volumenrückgängen und Preiszugeständnissen einhergehenden negativen Ergebniseffekten mit einem Paket von Einzelmaßnahmen erfolgreich zu begegnen. Dass es trotzdem zu einer deutlichen Ergebnisverschlechterung kam, ist auf Einzeleffekte - wie die Erhöhung der Konzernumlagen um € 19,3 Mio. - zurückzuführen. Vermögens- und Finanzlage Durch das gute Forderungsmanagement konnten größere Forderungsausfälle vermieden werden. Der Forderungsbestand wurde um rd. € 13 Mio. abgebaut und das durchschnittliche Zahlungsziel hat 22,9 Tage erreicht. Das Net Working Capital konnte um € 20 Mio. verbessert werden. Grundlage waren hierfür der Abbau der Forderungen gegenüber Dritten und der Abbau noch nicht abgerechneter Leistungen. Investitionen Trotz verschlechterter Geschäftslage hat das Unternehmen erneut in Infrastruktur investiert. In der Niederlassung Menden werden Hallendächer saniert und für einen Großkunden eine zusätzliche Lagerhalle gebaut, Gesamtvolumen rd. € 6,2 Mio. Videoüberwachungssysteme wurden erneuert bzw. neu installiert, in Höhe von € 1,2 Mio., es wurde Software im Wert von € 1,5 Mio. entwickelt, in Hardware wurden € 3,6 Mio. investiert. Die Gesamtinvestitionen belaufen sich auf € 14,7 Mio. Finanzierungsmaßnahmen und Finanzierungsvorhaben Die DHL Freight GmbH ist nicht selbst am Finanzmarkt aktiv. Sie ist in das Cash-Management-System des Konzerns eingebunden. Damit ist die jederzeitige Liquidität der Gesellschaft gewährleistet. Personal- und Sozialbereich, Angaben zur Arbeitnehmerschaft Die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter hat sich wie folgt entwickelt:
Trotz der schwierigen Wirtschaftslage wurden die Ausbildungsaktivitäten nicht nur aufrecht erhalten, sondern weiter ausgebaut. Förderprogramme für Jugendliche zum Auszubildenden und die Weiterbildung für Talente nach der Ausbildung durch das Programm Long (Logisticians next generation) stehen hierfür stellvertretend. Umweltschutz und Qualitätsüberwachung DIN EN ISO 9001:2000 (Qualitätsmanagementsystem) DIN EN 12798 (Gefahrgutmanagementsystem) DIN EN ISO 14001:2004 (Umweltmanagementsystem) Im Geschäftsjahr hat es wiederum in allen 3 Bereichen Überwachungsaudits gegeben. Alle Audits sind erneut ohne Einschränkungen und Auflagen abgeschlossen worden. Wesentlicher Teil beim Umweltmanagement ist der dauerhafte Einsatz schadstoffarmer Fahrzeuge. Mittlerweile hat der Einsatz solcher Fahrzeuge (ab Euronorm 3) einen Anteil von 91 % erreicht. SQAS Alle 3 Jahre erfolgt standortbezogen eine Zertifizierung nach SQAS. In 2009 wurden 7 Standorte zertifiziert. Die Europäische Chemische Industrie legt die SQAS-Richtlinie fest, sie beinhalten die Bereiche Safety, Quality, Environment und Security. Sonstige wichtige Vorgänge im GeschäftsjahrVeränderungen in der Umsatzsteuergesetzgebung ab 01.01.2010 machten Anpassungen in allen fakturierenden EDV-Systemen notwendig. Die Anpassungen wurden erfolgreich durchgeführt und standen termingerecht zur Verfügung. Hinweise auf wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung Die feste Einbindung der DHL Freight GmbH in den Konzern der DPAG spiegelt sich auch in dem Ergebnisabführungsvertrag mit der DHL Freight Germany Holding wieder. Wesentliche Risiken, die sich kurz- oder mittelfristig auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ auswirken können, sind derzeit nicht erkennbar. Durch die wirtschaftliche Entwicklung wird allerdings das Insolvenzrisiko steigen. Deshalb liegt ein starker Fokus auf der Entwicklung des Forderungsbestands und dem Forderungsmanagement. Bestandsgefährdende Risiken Die Deutsche Post AG hat ein differenziertes Chancen- und Risikomanagement entwickelt, in das auch die DHL Freight GmbH eingebunden ist. Zu jedem Quartal werden systematisch Chancen und Risiken erfasst, analysiert und anschließend bewertet. Berichtet wird sowohl an die Geschäftsführung, als auch an die zuständige zentrale Stelle der Deutsche Post AG. Im Geschäftsjahr wurden keine bestandsgefährdenden Risiken festgestellt. Höhere Aufmerksamkeit muss allerdings dem Automotive-Sektor gewidmet werden. Der Geschäftseinbruch bei Herstellern und Zulieferern liegt deutlich über dem der übrigen Wirtschaft. Chancen Das im Vorjahr bereits erwähnte Konzernprojekt Collaboration hat insbesondere in der Zusammenarbeit mit DHL Global Forwarding zu positiven Ergebnissen geführt. Weitere Effizienzsteigerungen werden die Produktivität verbessern und damit Kostenreduzierungspotentiale erschließen. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Am 01.02.2010 ging der Vorsitz in der Geschäftsführung von Karl-Heinz Liesenfeld auf Stefan Paul über. Voraussichtliche Entwicklung Nach den drastischen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise sind die Experteneinschätzungen für das Geschäftsjahr 2010 verhalten optimistisch. Die Aussagen wurden mehrfach positiv korrigiert, trotzdem ist kein einfaches Geschäftsjahr zu erwarten. Die verschiedenen Branchen werden sich vor allem unterschiedlich entwickeln. Das Bruttosozialprodukt soll um 1,5 % wachsen. Die DHL Freight GmbH will einen Umsatzzuwachs von € 42,5 Mio. oder + 3,3 % erreichen, also mehr als doppelt so stark wie das allgemeine Wachstum vorhergesagt wird. Neben den erzielten Kosteneinsparungen werden die aus dem Wachstum resultierenden Auslastungseffekte zu einer positiven Ergebnisentwicklung führen, so dass für 2010 mit einem Gewinn von € 5 Mio. zu rechnen ist. Auf Grund der nach wie vor anhaltenden Auswirkungen der Finanzkrise können momentan keine verlässlichen Ergebnisprognosen für 2011 gemacht werden. Momentan planen wir im Vergleich zu 2010 mit leichten Umsatz- und Ergebnissteigerungen. Der Fokus wird auf die Branchen Handel, Automotive, Maschinenbau und Chemie gerichtet. Organisatorisch wird das Key-Account-Management gestärkt und der Flächenvertrieb wird sein Augenmerk auf kleinere und mittlere Kunden richten. Das erfolgreiche Produkt High Value für Kunden mit hochwertigen Wirtschaftsgütern wird weiter entwickelt und im Netzwerk etabliert.
Geschäftsführung der DHL Freight GmbH BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (drei bis fünf Jahre; lineare Methode) vermindert. Die Firmenwerte aus dem Geschäftsbetrieb der Danzas Euronet GmbH sowie der noch verbleibende Firmenwert aus der Übernahme des Geschäftsbetriebs "Speditions-, Frachtführer- und Logistik" wird entsprechend der steuerlichen Abschreibungsmöglichkeit nach § 7 Abs.1 Satz 3 EStG planmäßig linear über 15 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von 150 € bis 1.000 € im Monat des Zugangs in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre ratierlich aufgelöst. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Bewertung der Ausleihungen erfolgt zum Ausgaben-Betrag abzüglich planmäßiger Tilgungen. Die in den Vorräten enthaltenen Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden Einzelwertberichtigungen gebildet. Im Hinblick auf das latente Ausfallrisiko nach Abzug von Mehrwertsteuer werden Pauschalwertberichtigungen auf die noch nicht einzelwertberichtigten Forderungen in Höhe von 2 % vorgenommen. Bei der Bewertung der Forderungen der bei Dritten lagernden Lademittel, die nicht bestätigt worden sind, werden pauschalierte Einzelwertberichtigungen von 25 % vorgenommen. Die Rückstellungen für Pensionen werden in handelsrechtlich zulässiger Höhe ausgewiesen. Den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Teilwerten gemäß § 6a EStG liegt unter Verwendung der Sterbetafeln 2005G ein Rechnungszinsfuß von 6 % zugrunde. Die in den Vorjahren durchgeführten Personalübertragungen erfolgten zum Barwert der Pensionsverpflichtungen nach IAS 19 (T€ 366). Diese werden weiterhin in unveränderter Höhe bilanziert. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Forderungen/Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder mit den niedrigeren/höheren Mittelkursen am Bilanzstichtag bewertet. Verluste aus diesem Ansatz werden erfolgswirksam gebucht. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der Übersicht "Angaben zum Anteilsbesitz" zu entnehmen. Angaben zum Anteilsbesitz zum 31. Dezember 2009
1 Ergebnis vor Ergebnisabführung Forderungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Gegen die Gesellschafterin der DHL Freight GmbH, die DHL Freight Germany Holding GmbH, bestehen zum Bilanzstichtag Forderungen von T€ 20.913 (Vorjahr: T€ 1.753), welche aus der Forderung aufgrund der Übernahme des Jahresfehlbetrages von T€ 21.024 resultiert; saldiert wurde diese Forderung mit Verbindlichkeiten aus Leistungsverrechnungen von T€ 111. Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten einen Betrag von T€ 1.015 (Vorjahr T€ 1.585) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Dieser Betrag betrifft den Aktivwert der Rückdeckungsversicherung. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Restrukturierungsmaßnahmen (Abfindungen und Reorganisationskosten), Personalkosten (darunter Jubiläumszuwendungen und Sterbegeld), Versicherungsprämien, Lademittel, Speditionsleistungen, Schadensfälle und ausstehende Eingangsrechnungen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen betreffen im Wesentlichen mit € 95 Mio ein erhaltenes Darlehen, nebst Zinsabgrenzung von T€ 283. Haftungsverhältnisse Die DHL Freight GmbH ist eines der Trägerunternehmen des Unterstützungsvereins der Danzas GmbH e.V. Hieraus bestehen neben den im vorliegenden Jahresabschluss ausgewiesenen Pensionsrückstellungen noch mittelbare Versorgungsverpflichtungen aus den Leistungszusagen dieser Unterstützungskasse. Gemäß versicherungsmathematischem Gutachten übersteigen die Verpflichtungen der Unterstützungskasse das anteilig vorhandene Kassenvermögen; der Anteil der DHL Freight GmbH hieraus beträgt € 2 Mio. Für diese Unterdeckung haftet die Gesellschaft subsidiär. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung von Betriebs- und Geschäftsausstattung, Fahrzeugen sowie Gebäuden bestehen mit T€ 128.637 gegenüber verbundenen Unternehmen. Gesamthonorar Abschlussprüfung Die Angaben zur Gesamthonorar i.S.d. § 285 Nr. 17 HGB für die durch den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr an die Gesellschaft erbrachten Leistungen erfolgen im Konzernabschluss der Deutsche Post AG, Bonn (veröffentlicht im elektronischen Bundesanzeiger - HRB 6792), in welchen die DHL Freight GmbH, Düsseldorf einbezogen wird. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Die DHL Freight GmbH schließt das Wirtschaftsjahr 2009 mit einem starken Umsatzrückgang in Höhe von € -192 Mio gegenüber Vorjahr ab. Von den Umsatzerlösen entfallen € 790 Mio (Vorjahr € 886 Mio) auf das Inland und € 506 Mio (Vorjahr € 602 Mio) auf das Ausland. Die bestimmenden Faktoren für die rückläufige Umsatzentwicklung sind dabei das geringere Volumen im Sammelgut- und Teil-/Komplettladungsgeschäft. Der Jahresverlauf der DHL Freight GmbH wird von den Auswirkungen der weltweiten Wirtschaftskrise bestimmt. Das Sendungsvolumen liegt mit -826 tsd. Sendungen deutlich unter dem Vorjahresniveau und ist somit auch der Hauptfaktor für den Umsatzrückgang. Die Auswirkungen der schwachen Konjunktur zeigen massiv die Entwicklung in der Produktgruppe der nationalen Komplettladungen auf. Der Mengenrückgang der Express-Produkte im Day Definite Netzwerk, die Volumenreduzierung in den Regioverkehren sowie die klassischen Ladungsverkehre am Spotmarkt generieren im Vergleichszeitraum einen Umsatzrückgang in Höhe von € -39 Mio bei -190 tsd. Sendungen. Ebenfalls rückläufig im Vorjahresvergleich ist das nationale Sammelgutgeschäft: Im Berichtszeitraum reduzierte sich dies um € -32 Mio. Das Volumen ging dabei um -448 tsd. Sendungen zurück. Neben dem Volumenrückgang ist die Preiserosion ein weiterer Bestimmungsfaktor für den Umsatzrückgang. Das internationale Sammelgut- und Komplettladungsgeschäft entwickelte sich im Betrachtungszeitraum ebenfalls negativ. Die Gründe sind hier insbesondere der Volumenrückgang in der Trailer Distribution für DHL Freight Schweden, das internationale Sammelgutgeschäft wie auch die Netzwerkverkehr im Konzern DP DHL. Insgesamt geht das internationale Geschäft um rund € -96 Mio bei -202 tsd. Sendungen zurück. Mit der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2009 ging auch das Lagereigeschäft zurück. Da es sich hier weitestgehend um transportgebundene Lagerei handelt, reduziert sich der Umsatz im Zusammenhang mit dem rückläufigen Transportaktivitäten. Eine weitere negative Umsatzabweichung im Vergleichszeitraum resultiert aus den Ende Mai 2008 ausgelaufenen Eisenbahnverkehren in Höhe von € -5 Mio. Die davon betroffene Gruppe der Sonstigen Aktivitäten reduziert sich insgesamt um € -22 Mio. Sonstige betriebliche ErträgeWesentliche Positionen der sonstigen betrieblichen Erträge sind Erträge aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen T€ 13.774 (Vorjahr T€ 7.046), Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen T€ 5.282 (Vorjahr T€ 6.079), Erträge aus Anlageabgängen T€ 506 (Vorjahr T€ 64), Erträge aus der Schadensersatzleistung T€ 5.073 (Vorjahr T€ 5.342), Erlöse aus Lademitteln T€ 6.243 (Vorjahr T€ 7.940), periodenfremde Erträge T€ 230 (Vorjahr T€ 10.292). Sonstige betriebliche AufwendungenWesentliche Positionen der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen die Ausbuchung von Forderungen (incl. Suspense Posten und Aufrechnungsdifferenzen) T€ 7.346 (Vorjahr T€ 6.365), Verluste aus Anlageabgängen T€ 241 (Vorjahr T€ 160) sowie periodenfremde Aufwendungen von 1.788 T€, welche im Wesentlichen aus der Nachbelastung einer konzerninternen Management Fee von 1.580 Tsd € bestehen, und Aufwendungen aus konzerninternen Umlagen sowie der Management Fee T€ 36.317 (Vorjahr T€ 26.762). Sonstige AngabenGeschäftsführer
Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten während des Berichtsjahres die folgenden Personen an:
Gesamtbezüge Die Bezüge der Geschäftsleitung betrugen im Geschäftsjahr 2009 T€ 585 (Vorjahr T€ 662). Die Bezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr T€ 9 (Vorjahr T€ 9). Die Pensionsrückstellungen zum 31. Dezember 2009 enthalten Rückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung von T€ 1.119 (Vorjahr T€ 1.056). Mitarbeiter Die Anzahl der Beschäftigten betrug durchschnittlich 1.226 (Vorjahr 1.240) im gewerblichen und 2.052 (Vorjahr 2.247) im Angestelltenbereich sowie 336 Auszubildende (Vorjahr 324). Konzernverhältnisse Die Gesellschaft ist nach § 290 HGB ein Konzernunternehmen der obersten Muttergesellschaft Deutsche Post AG, Bonn. Eine gesetzliche Pflicht zur Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts für den Teilkonzern der DHL Freight GmbH besteht nach § 291 HGB nicht, da die Gesellschaft in den befreienden Konzernabschluss der Deutsche Post AG, Bonn (veröffentlicht im elektronischen Bundesanzeiger - HRB6792), einbezogen wird.
Bonn, 10. Mai 2010 Stefan Paul Günter Porsch Claudia Gabriele Merrem Bernhard Wirth Entwicklung des Anlagevermögens
Entwicklung der Rückstellungen
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DHL Freight GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, den 10. Mai 2010 PricewaterhouseCoopers
Dietmar Prümm, Wirtschaftsprüfer i.V. Beda Messer, Wirtschaftsprüfer |
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