Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 77961
Eingetragen
23.6.2016
Branche
Sonstige Überlassung von ArbeitskräftenVermittlung von ArbeitskräftenBefristete Überlassung von Arbeitskräften
Gegenstand
Die Überlassung von Personal für Industrie und Dienstleistung, insbesondere im Bereich Metalllackierung in stationären Werkstätten.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gioksel Toumpar
seit 7.6.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Gioksel Toumpar
Düsseldorf
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Thraki Personal GmbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Unternehmens

Die Gesellschaft ist als Leiharbeitsfirma für verschiedene Auftraggeber aus dem Bereich Oberflächentechnik, Korrosionsschutz, Landmaschinenbau und Catering tätig. Sie schult entsprechendes Fachpersonal und stellt dieses zeitlich befristet den Auftraggebern, welche überwiegend im Schiffbau tätig sind, zur Verfügung. Spezialausbildungen befähigen die Arbeitnehmer der Gesellschaft zur Beschichtung und Lackierung von Wasserfahrzeugen verschiedener Art (beispielsweise Containerschiffe, Tanker, Fähren, Kreuzfahrtschiffe, Yachten, RoRo-Schiffe sowie U-Boote), von Windkraft- und Industrieanlagen sowie von Bauten (Brücken, Gebäude, Industrieböden).

Im Jahresdurchschnitt waren für die Thraki Personal GmbH 746 Mitarbeiter tätig, davon 716 Facharbeiter und 30 Angestellte.

B. Wirtschaftsbericht

1. Entwicklung Gesamtwirtschaft

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin gekennzeichnet durch die Folgen des Kriegs in der Ukraine. Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise sowie der Fachkräftemangel. Lt. Bundeswirtschaftsminister zählten dazu auch das historisch niedrige Wachstum des Welthandels. Dies treffe die starke Exportwirtschaft in Deutschland besonders. Hinzu kämen Kaufkraftverluste durch hohe Inflation und weniger Investitionen wegen hoher Zinsen. Zudem sei die Sparquote gestiegen, die Binnennachfrage gesunken.

Das Bruttoinlandsprodukt dürfte 2024 real, also preisbereinigt, um 0,2 % zurückgehen. Für 2025 rechnet die Bundesregierung mit einer Steigerung um 1,1 %, für 2026 um 1,6 %.

Die Preissteigerung dürfte sich 2024 auf 2,2 % verringern und in den Folgejahren weiter zurückgehen. Zusammen mit einer erwarteten Steigerung von 5,0 % bei den Bruttolöhnen und -gehältern ist daher wieder mit steigenden Reallöhnen zu rechnen.

Insbesondere die Erwartung, dass den Bürgerinnen und Bürgern dank Lohnsteigerungen und geringerer Inflation real wieder mehr Geld zur Verfügung steht, könnte zu einer stärkeren Binnennachfrage führen. Diese Erholung wird aber gebremst durch internationale Krisen und hohe Zinsen. Insgesamt zeigt sich, dass der Wirtschaftsstandort Deutschland weiter unter erheblichem Druck steht. Dieser aktuellen Schwächephase will die Bundesregierung mit umfassenden und zielgerichteten Maßnahmen begegnen. Das Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort nachhaltig zu stärken. Trotz der aktuell gescheiterten Regierung und den bevorstehenden Neuwahlen ist anzunehmen, dass auch die neue Regierung dieses Ziel verfolgen wird.

2. Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung

Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr von 30,2 Mio. € auf 36,7 Mio. € gestiegen. Das Unternehmen konnte die positive Umsatzentwicklung aus den Geschäftsjahren 2021 und 2022 nach dem starken Umsatzeinbruch in 2020 auch im Geschäftsjahr 2023 fortführen. Der Umsatzanstieg entspricht den Erwartungen der Gesellschaft.

Auf Grund der gestiegenen Auftragslage und der Nachfrage der Bestandskunden nach Fachpersonal hat die Gesellschaft das Personal erheblich aufstocken müssen.

3. Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2023 wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 589,7 (Vorjahr T€ 1.115,0) erwirtschaftet, der damit deutlich unter dem Plan liegt. Bei einer Erhöhung der Umsatzerlöse um 6,5 Mio. € sind die Personalkosten von 23,3 Mio. € um 5,3 Mio. € auf 28,6 Mio. € gestiegen. Die Betriebsleistung pro Mitarbeiter ist in 2023 von T€ 45,4 auf T€ 49,2 gestiegen. Daneben haben sich im Vergleich zum Vorjahr die sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich erhöht (Anstieg um 2,1 Mio. €), insbesondere bei den Reisekosten der Arbeitnehmer (Flüge, Übernachtungen etc.) sowie den Fahrzeugkosten. Bei den Reisekosten der Mitarbeiter ist ein Anstieg von 3,6 Mio. € auf 4,6 Mio. €, bei den Fahrzeugkosten ein Anstieg von 1,3 Mio. € auf 1,7 Mio. € zu verzeichnen.

4. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Thraki Personal GmbH beträgt zum 31. Dezember 2023 8,1 Mio. € und hat sich im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert (Vorjahr 8,2 Mio. €).

Auf der Aktivseite sind die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zwar um T€ 483,7 gestiegen, die sonstigen Vermögensgegenstände sind aber um T€ 456,8 gesunken. Der Bankbestand verminderte sich nur in geringer Höhe.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital auf Grund des Jahresüberschusses auf 1,7 Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verminderten sich des Weiteren von 4,5 Mio. € um 0,6 Mio. € auf 3,9 Mio. €.

5. Finanzlage

Die Finanzierung aus Eigenmitteln (Eigenkapitalquote) lag in 2023 bei 20,8 % (Vorjahr 13,5 %). Sie hat sich auf Grund des Jahresüberschusses deutlich verbessert. Bankdarlehen kamen weiterhin nicht zum Einsatz. Ferner ist das Unternehmen mit einem ausreichenden Bankguthaben ausgestattet.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Das Wachstum der Thraki Personal GmbH ist gekoppelt an die geschäftliche Entwicklung der überwiegend aus dem Schiffsbau stammenden Auftraggeber. Auf Grund der generell schlechten konjunkturellen Entwicklung rechnet die Thraki Personal GmbH aktuell nach vorsichtigen Schätzungen mit einem Jahresergebnis im Geschäftsjahr 2024 von -0,5 Mio. €. Es wird vorsichtig damit gerechnet, dass die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2024 wie im Vorjahr mit 36,5 Mio. € ausfallen.

Das Geschäftsjahr 2024 ist bisher nicht zufriedenstellend verlaufen. Die Umsatzerlöse entwickelten sich stabil auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2023. Allerdings musste bereits im Geschäftsjahr 2023, wie unter B.2. dargestellt, das Personal entsprechend aufgestockt werden. Die Personalkosten und damit verbundenen Verpflegungsaufwendungen drücken unter Berücksichtigung der bekannten Kostensteigerungen deutlich auf das Ergebnis 2024.

Die Aussicht, Engagements von Kunden aus den im Bereich Gebäude- und Brückenbau tätigen Auftraggebern zu gewinnen, wird trotz der angespannten Lage weiterhin als gut betrachtet. Nach einer deutlichen Stärkung des Unternehmens hinsichtlich Marktstellung und Finanzkraft in den Vorjahren mit den zur Verfügung stehenden ausgebildeten Spezialkräften wird es sich im Wettbewerb weiter behaupten.

Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist im 3. Quartal 2024 gegenüber dem 2. Quartal 2024

- preis-, saison- und kalenderbereinigt - um 0,2 % gewachsen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, nahmen im 3. Quartal 2024 vor allem die staatlichen und die privaten Konsumausgaben zu. Im 2. Quartal 2024 ging die Wirtschaftsleistung nach den neuesten Berechnungen um 0,3 % zurück (bisher -0,1 %), nach einem Plus zum Jahresbeginn (+0,2 %). In der im Herbst 2024 veröffentlichten ifo-Konjunkturprognose wird für 2024 eine Stagnation der Wirtschaftsleistung erwartet, im folgenden Jahr 2025 soll das BIP um 0,9 % und im Jahr 2026 um 1,5 % steigen.

Die Thraki Personal GmbH ist durch den Inhaber international aufgestellt, so dass auch Aufträge in anderen europäischen Ländern weiterhin vermehrt angestrebt werden, um eventuell auftretenden Defiziten in Deutschland entgegenzusteuern.

2. Chancen- und Risikobericht

Wir werden unsere spezifizierten Personaldienstleistungen weiterhin fortlaufend europaweit anbieten, sowohl im Schiffsbau als auch in der Brücken- und Gebäudebauwirtschaft. Für die Thraki Personal GmbH sind die Qualität der Ausbildung, die Fähigkeiten ihrer Arbeitnehmer und ein hohes Maß an Flexibilität oberste Maxime; sie kann sich so gegenüber anderen Anbietern regelmäßig durchsetzen. Weiterhin ist, verursacht durch Kriege, erhöhten Inflationsraten und stagnierenden Wirtschaftswerten, eine Unsicherheit in den Märkten gegeben. Der zukünftige Bedarf an Infrastruktur und Sanierungsmaßnahmen in Deutschland und in den europäischen Ländern ist vorhanden, die Bereitwilligkeit zur Umsetzung dieser Investitionen jedoch momentan nicht absehbar. Die Thraki Personal GmbH wird weiterhin versuchen, im Bereich des Brückenbaus tätige Auftraggeber zu akquirieren, so dass in der Folge vermehrt Fachkräfte angefordert und neue Kunden hinzugewonnen werden.

Der Geschäftsverlauf der Thraki Personal GmbH ist weiterhin maßgeblich von der Entwicklung im Schiffbau in Deutschland und Europa abhängig. Dieser stand bis zum Beginn der Corona-Krise glänzend da (2020 war das verlustreichste Jahr der Branche), wenngleich asiatische Wettbewerber bereits in den High-Tech-Schiffbau vordrangen. Ursächlich hierfür war und ist eine unrealistische, stark subventionierte Preispolitik. Obwohl Europa ein wichtiger Markt für die Herstellung von Kreuzfahrtschiffen bleibt, dominiert der ostasiatische Raum den Schiffbau, wobei China, Japan und Südkorea die weltweit führenden Schiffbaunationen sind. China erhielt in den letzten Jahren mehr als die Hälfte aller Schiffbauaufträge und etablierte sich damit als weltweites Kraftwerk im Schiffbau.

Von der EU erwartet man weiterhin, an der Herstellung eines fairen Welthandels im Schiffbau zu arbeiten, so dass Risiken für die Hauptauftraggeber eingedämmt werden und mittel- bis langfristig - nach Bewältigung von Krisen (Kriege, Inflation etc.) - gute Ergebnisse erzielbar bleiben. Auch das Ziel der Weltschifffahrtsorganisation IMO, die jährlichen CO 2 -Emissionen der weltweiten Schifffahrt bis zum Jahr 2030 um 20 - 30 % (gegenüber 2008) zu senken und somit klimaneutrale Schiffe zu bauen, sollte langfristig zu mehr Aufträgen für die Thraki führen. Für das Wirtschaftsjahr 2024 wird gemäß der dänischen Großreederei Maersk, die als Barometer für den Welthandel gilt, auf Grund entstandener Überkapazitäten, die wahrscheinlich auch 2025 und 2026 zu spüren sein werden, mit niedrigeren Gewinnen zu rechnen sein. Die Meyer Werft, eine der größten deutschen Werften, erwartet im Geschäftsjahr 2024 zwar eine angespannte Marktsituation, die staatliche Unterstützung für die Meyer Werft durch den Erwerb von Unternehmensanteilen, Bürgschaften etc. hat den Markt jedoch etwas beruhigt, da die Auftragslage für die Zukunft sehr gut aufgelegt ist.

D. Erklärung zur Unternehmensführung

Für den Frauenanteil unter den Geschäftsführern wurde eine Zielgröße von Null festgelegt, da es nur einen Geschäftsführer gibt. Eine Erhöhung der Anzahl der Geschäftsführer ist nicht geplant.

 

Düsseldorf, den 18. November 2024

gez. Gioksel Toumpar, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 29.864,00 35.532,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,00 1,00
II. Sachanlagen 29.863,00 35.531,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 29.863,00 35.531,00
B. Umlaufvermögen 8.044.145,41 8.102.008,95
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.358.091,61 6.295.361,06
1. Forderungen gegen Gesellschafter 131.155,73 95.301,46
2. sonstige Vermögensgegenstände 6.226.935,88 6.200.059,60
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 96.530,83 50.069,44
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.686.053,80 1.806.647,89
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.746,20 26.961,30
Aktiva 8.134.755,61 8.164.502,25

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.695.105,63 1.105.431,17
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 1.080.431,17
III. Jahresüberschuss 589.674,46
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 1.080.431,17
B. Rückstellungen 506.935,00 899.400,00
C. Verbindlichkeiten 5.932.714,98 6.159.671,08
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 5.838.274,97 6.159.671,08
Passiva 8.134.755,61 8.164.502,25

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 36.664.751,85 29.996.186,80
2. Personalaufwand 28.645.477,29 23.260.093,58
a) Löhne und Gehälter 23.239.519,20 18.991.273,51
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 5.405.958,09 4.268.820,07
davon für Altersversorgung 14.758,34 15.237,72
3. Abschreibungen 21.004,88 14.488,28
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 21.004,88 14.488,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.317.224,17 5.590.922,34
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 2,85
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 28.000,68 8.760,35
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 4.072,66 4.068,12
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 110.942,74 17.052,47
8. Ergebnis nach Steuern 594.030,79 1.118.322,36
9. sonstige Steuern 4.356,33 3.276,06
10. Jahresüberschuss 589.674,46 1.115.046,30
11. Ausschüttung 34.615,13
12. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 1.080.431,17

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeines

Die Thraki Personal GmbH mit Sitz in Düsseldorf ist unter der Nummer HRB 77961 beim Amtsgericht Düsseldorf in das Handelsregister eingetragen.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie der einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die auf den vorstehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um die planmäßigen Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei den Anschaffungskosten werden Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen berücksichtigt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten geringwertiger Anlagegüter bis zu € 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die flüssigen Mittel wurden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.

Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Diese wurden mit den Erfüllungsbeträgen bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Angaben zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagengegenstände ist im Anlagenspiegel dargestellt.

Die Geschäftsjahresabschreibungen je Posten der Bilanz sind im Anlagenspiegel dargestellt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten vor allem Rückstellungen für Mehrarbeit und ausstehenden Urlaub.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben T€ 715,3 (Vorjahr T€ 80,0) eine Restlaufzeit von über einem Jahr. Alle anderen Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31. Dezember 2023 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von T€ 585,0 (Vorjahr T€ 538,4), die im Zeitraum von 2024 bis 2028 fällig werden.

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Thraki Personal GmbH Personalvermittlung, Düsseldorf

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 51.525,00 51.524,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 51.525,00 51.524,00 1,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 71.909,78 15.426,88 49.746,95 21.004,88 29.863,00
-7.726,71
Summe Sachanlagen 71.909,78 15.426,88 49.746,95 21.004,88 29.863,00
-7.726,71
Summe Anlagevermögen 123.434,78 15.426,88 101.270,95 21.004,88 29.864,00
-7.726,71

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Berichtsjahr Sachbezüge aus der Verpflegung der Mitarbeiter (T€ 1.987,4, Vorjahr T€ 1.696,5).

E. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren im Geschäftsjahr 2023 30 Angestellte und 716 Arbeiter beschäftigt.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Herrn Gioksel Toumpar, Kaufmann, geführt.

Der Geschäftsführer ist von der Beschränkung des § 181 BGB befreit und befugt, die Gesellschaft allein zu vertreten.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den ausgewiesenen Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Düsseldorf, den 18. November 2024

gez. Gioksel Toumpar, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 02.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Thraki Personal GmbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Thraki Personal GmbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thraki Personal GmbH, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht auf Grund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, den 29. November 2024

Felicitas GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Michael Meyerhof, Wirtschaftsprüfer

gez. Jana Hilgenhof, Wirtschaftsprüferin

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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