Adenauer Markengesellschaft UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stefan Eller seit 25.5.2016 | Prokura |
Nicole Ballweg seit 27.10.2015 | Prokura |
Nicole Storch seit 11.8.2015 | Prokura |
Gilbert Kneissler seit 22.6.2015 | Prokura |
Ulrich Metzger seit 11.5.2015 | Geschäftsführer |
Per Vinge Frederiksen seit 26.5.2014 | Geschäftsführer |
Christian Zinn seit 18.10.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
DS Smith Rhein Display GmbHKaarstJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.05.2014 bis zum 30.04.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2014 bis 30. April 2015I. Grundlagen der Gesellschaft Die DS Smith Rhein Display GmbH ist ein Unternehmen des DS Smith Konzerns, das sich im Bereich der wellpappenbasierten Zweitplazierung spezialisiert hat. Gegenstand des Unternehmens sind die Entwicklung, Produktion und Vermarktung von Displaylösungen für den Point of Sale (POS). Hierzu zählen Logistikdisplays, Erlebnisplatzierungen, Langzeitdisplays, Großstanzfiguren, Displays mit Sprache, Musik und Lichteffekten. Weiterhin gehören Co-Packing und Logistikdienstleistungen zum Portfolio des Unternehmens, d. h. Bestückung und Aufbau der Displays für den Handel bis hin zur Konzeption und Durchführung der Promotion. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr war geprägt von einem günstigen wirtschaftlichen Umfeld, gekennzeichnet von einer hohen Binnennachfrage und einer weiterhin starken Exportwirtschaft. Laut dem statistischen Bundesamt wurde ein gesamtwirtschaftliches Wachstum von 1,6 % erzielt. Dieser Wachstumstrend setzt sich auch in 2015 fort. Wirtschaftsinstitute prognostizieren Wachstumsraten zwischen einem und 1,5 % für das Kalenderjahr. Diese positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Stimmungsindikatoren wider. So sind sowohl der Ifo- als auch der ZEW-Index seit Oktober kontinuierlich gestiegen. Der zuletzt dreimal in Folge gestiegene Ifo-Index deutete auch einen positiven Start in das Jahr 2015 an. Aus Sicht des VDW sind dazu insbesondere die folgenden drei Gründe zu nennen. Die EZB hat ein Ankaufprogramm für Staatsanleihen im Gesamtvolumen von etwa 1 Bio. € verkündet. Diese Zentralbankpolitik führte zu einer sichtlichen Schwächung des Euros. So entwickelte sich der Euro im Vergleich zum US Dollar von 1,37 im Januar 2014 auf 1,13 im Januar 2015 zurück. Der Ölpreis entwickelte sich im Zeitraum von September 2014 bis Ende Januar 2015 mit einem Minus von 40 % ebenfalls stark zurück. Dadurch verringern sich einerseits die Kosten für Unternehmen, andererseits bleibt den Verbrauchern mehr vom Einkommen für den privaten Konsum. Beides hat sich positiv auf die Wirtschaftsleistung ausgewirkt. Als dritten Grund nennt der VDW eine eingetretene Gewöhnung der Wirtschaftssubjekte an Krisensituationen. Beispielsweise der Ukraine Konflikt ist nach wie vor nicht gelöst, verunsichert aber viel weniger. Zudem scheinen die politische Wende in Griechenland und ein möglicher Austritt des Landes aus der Eurozone keine Verunsicherung zu verbreiten. Für den Moment ist dieser Optimismus zwar positiv, bringt aber auch die Gefahr für einen Stimmungsrückschlag. Die Konsumneigung der Deutschen verharrte auch im 2. Quartal 2015 auf einem hohen Niveau. Der GfK-Konsumklima-Index prognostiziert für Juni 2015 einen Wert von 10,2 Punkten nach 10,1 Punkten im Mai. Aufgrund der robusten Binnennachfrage und der niedrigen Inflationsrate stiegen zuletzt die Konjunkturerwartungen sowie die Anschaffungsneigung wieder etwas an, während die Einkommenserwartung moderat zurückgeht. Die Einkommenserwartung ist im Mai 2015 etwas zurückgegangen. Möglicherweise sind die angestiegenen Inflationserwartungen der Verbraucher der Grund dafür. So sind seit Anfang des Jahres beispielsweise die Energie Preise angestiegen, was von den Verbrauchern auch als Signalpreis für die Benzinpreise gesehen wird. Die anhaltend gute Beschäftigungslage, gute Einkommenszuwächse sowie die niedrige Inflationsrate stützen die Konsumneigung nachhaltig. Vor allem der Einzelhandel kann derzeit von der hohen Konsumfreude profitieren. Nach Aussagen des statistischen Bundesamtes stiegen die realen Einzelhandelsumsätze in den ersten drei Monaten 2015 um 3,6 %. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Wellpappe bleibt auf der Erfolgsspur. Im Jahr 2014 konnten die VDW-Mitglieder arbeitstäglich betrachtet 1,2 % mehr Wellpappenprodukte absetzen als im Vorjahr. Die Unternehmen haben 7,4 Milliarden Quadratmeter Wellpappe an die verpackende Industrie, Handel und Wellpappenverarbeiter geliefert. Das sind 120 Millionen Quadratmeter mehr als im Jahr 2013 und entspricht einem Plus von 1,7 %. Insbesondere der lebhafte private Konsum stützte die Nachfrage nach sicheren, effizienten und umweltverträglichen Verpackungen, allen voran Wellpappenverpackungen. Der Einkauf verlagert sich dabei immer öfter vom stationären Ladengeschäft auf die Webseiten der Online-Händler. Das Ergebnis ist eine starke Zunahme des Paketaufkommens und damit ein wachsender Wellpappenbedarf. Die weiterhin konsumfreundlichen Rahmenbedingungen wie gute Beschäftigung und ein niedriges Zinsniveau stimmen auch die Wellpappenhersteller optimistisch. Im Kalenderjahr 2014 bezogen 16.085 Personen ihr Einkommen von einem Wellpappenunternehmen. Das waren 280 Beschäftigte mehr als im Vorjahr und über 800 mehr als noch vor fünf Jahren. Auch in der Ausbildung sind die Betriebe traditionell stark engagiert. Der Anteil der Auszubildenden an der Gesamtbelegschaft liegt bei 5,4 % mit steigender Tendenz. Über das Jahr 2014 lag die Nachfrage konstant bei rund 1,85 Milliarden Quadratmetern. Während im ersten Quartal 2014 ein Wachstum von 2,9 % zu verzeichnen war, hing die Nachfrage in den Sommerquartalen mit 1,1 % und 0,9 % etwas durch. Im dritten Quartal 2014 stieg die Nachfrage jedoch wieder auf 1,7 % an. Der Papierpreisindex der gesamten Rohstoffkosten spiegelt ab Mai steigende Preise. Seit April 2015 sind die Preise für Gemischte Ballen um +13,5 €/t gestiegen, Kaufhausaltpapier um +16,0 €/t und Wellpappen-II-Abfälle um 14,0 €/t. Die deutlichen Preisanstiege resultieren aus dem Zusammenspiel zwischen Angebot und Nachfrage. Von beiden Seiten gibt es laut EUWID Impulse für steigende Preise. Ein geringeres Sammelaufkommen verringert das Angebot und gute Exportmöglichkeiten aus Fernost erhöhen die Nachfrage. Im Durchschnitt weisen die Erlöse der Mitgliedsunternehmen des VDW bezogen eine rückläufige Tendenz auf. Für das II. Quartal 2015 liegt der durchschnittliche Erlös bei 52,7 Cent pro Quadratmeter und damit um -0,9 % unter dem Durchschnitt des ersten Quartals 2015. Über das Berichtsjahr konnte die DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG im Durchschnitt einen Preis von 88,8 Cent pro Quadratmeter (Vorjahr 58,8 Cent/qm) erzielen und liegt damit weiterhin über dem Marktdurchschnitt. Die gegenläufige Entwicklung zwischen steigenden Rohstoffkosten und fallenden Wellpappenerlösen könnten eine schlechtere Marge der Wellpappenhersteller bedeuten. Geschäftsverlauf und Umsatzentwicklung der DS Smith Rhein Display GmbH Der Umsatz der DS Smith Rhein Display GmbH lag im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 26.818 T€ und damit um 12,7% unter dem Vorjahr. Der Rückgang ist durch ein geringeres Auftragsvolumen unseres Hauptkunden Henkel, insbesondere im Vergleich zum 4. Quartal des vorhergehenden Geschäftsjahres, zu erklären. Des Weiteren wurden bei diesem Kunden mehr standardisierte und weniger umsatzbringende Displays abgesetzt. Mitarbeiter Zum 30. April 2015 waren 69 Mitarbeiter bei der DS Smith Rhein Display GmbH beschäftigt. Zudem waren zum Bilanzstichtag 6 Auszubildende im Unternehmen beschäftigt. III. Lage des Unternehmens Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt 9.171 T€ und ist damit um 1.029 T€ (-10,1 %) gegenüber Vorjahr gesunken. Das Anlagevermögen ist im Berichtszeitraum (nach Abschreibungen und Verrechnung von Zu- und Abgängen) um 1.200 T€ angestiegen. Besonders hervorzuheben ist hier die Investition in eine neue digitale Druckmaschine sowie einen neuen Plotter. Die Vorräte sind um 143 T€ auf 2.821 T€ gesunken. Dieser Rückgang in Höhe von 4,8 % ist auf den Abbau der unfertigen Erzeugnisse zurückzuführen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verzeichneten gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang in Höhe von 2.214 T€. Dies ist insbesondere mit dem Verkauf von Forderungen im Rahmen des Factoring Geschäfts zum Stichtag zu erklären. Auf der Passivseite betrug das Eigenkapital zum Bilanzstichtag infolge der vertraglich vereinbarten Gewinnabführung unverändert wie im Vorjahr 2.396 T€. Die sonstigen Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um 269 T€ auf 1.042 T€ angestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch erhöhte Rückstellungen für Restrukturierung sowie Rückstellungen für Erfolgsvergütung entstanden. Dementgegen sind die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen fielen um 659 T€ auf 2.728 T€. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken auf 2.936 T€ (Vorjahr: 3.561 T€). Hierin enthalten ist auch die Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung des Vorjahres. Durch die niedrigere Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 23,5 % auf 26,1 %. Wegen des Gewinnabführungsvertrages hat sich die absolute Höhe des Eigenkapitals nicht verändert. Die Working Capital Ratio (das Verhältnis von Umlaufvermögen zu kurzfristigen Verbindlichkeiten) beträgt zum Bilanzstichtag 1,29. Finanzlage Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von T€ 2.903 resultiert insbesondere aus dem Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Zusammenhang mit Factoring. Der positive Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wurde im Wesentlichen zur Begleichung der Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung des Vorjahres sowie zur Finanzierung der Investitionen in Anlagen genutzt. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2014/2015 wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 633 T€ (Vorjahr: Jahresüberschuss 2.147 T€) erwirtschaftet. Damit lag die Rhein Display GmbH weit unter dem Ergebnisniveau des letzten Jahres. Der Rückgang des Jahresüberschusses ist im Wesentlichen mit dem Umsatzrückgang in Höhe von 3.916 T€ zu begründen. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 318 T€ sind zum einen durch die Auflösung von Pauschalwertberichtigungen in Höhe von T€ 196, zum anderen aus Erträgen aus sonstigen Leistungen 52 T€ und anderen betrieblichen Erträgen entstanden. Der Materialaufwand betrug im Geschäftsjahr 19.871 T€. Die Materialaufwandsquote ist mit 73,6 % um 2,2 %-Punkte höher als im Vorjahr (Vorjahr: 71,4 %). Der Personalaufwand ist mit 4.355 T€ um 799 T€ angestiegen. Grund für den Anstieg sind insbesondere Rückstellungen für den ehemaligen General Manager in Höhe von 425 T€. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit 3.210 T€ auf Vorjahresniveau. Sie resultieren im Wesentlichen aus Frachtkosten, Mieten, Instandhaltungsaufwendungen sowie internen Verwaltungskosten. Es konnte nur ein negatives Betriebsergebnis in Höhe von 564 T€ erzielt werden. Im Vorjahr lag das Betriebsergebnis noch mit 2.212 T€ im Plus. Investitionen Im Geschäftsjahr 2014/2015 wurden insgesamt Investitionen in Höhe von 1.292 T€ getätigt. Diese Investitionssumme ist im Wesentlichen auf den Kauf einer digitalen Druckmaschine HP Scitex 15000 mit einem Investitionsvolumen von 667 T€ sowie einem Plotter mit einem Investitionsvolumen in Höhe von 232 T€ zurückzuführen. IV. Risikobericht Bei der DS Smith Rhein Display GmbH sorgen ein effizientes Controlling und Berichtswesen dafür, dass die Geschäftsführung umfassend über derzeitige und künftige Entwicklungen informiert ist. Darüber hinaus werden vor Ort, in den Standorten, bei regelmäßigen Meetings mit den Management-Teams der operativen Einheiten ("Plant- und Business-Reviews") alle wichtigen Aspekte der jeweiligen Geschäftsfelder sowie deren Chancen und Risiken erörtert. Um den operativen Risiken strukturiert zu begegnen, wurde bereits in 2009 mit der übergreifenden Implementierung eines internen Kontrollsystems begonnen mit dem Ziel, die Hauptprozesse und Risikoinventare standardisiert zu monitoren und so Risiken zu vermeiden oder auf ein Minimum zu begrenzen. Dieser Prozess wurde auch im Geschäftsjahr 2015 erfolgreich fortgesetzt. Als wichtigste Risiken der künftigen Entwicklung sind aufzuführen und zu gewichten: Marktrisiken Derzeit liegen die wesentlichen Marktrisiken in den langfristig schwer kalkulierbaren Preiserhöhungen für den Rohstoff Papier und Energie. Im Displaybereich ist dieses Risiko als gering einzuschätzen. Der überwiegende Teil des Geschäfts wird fortlaufend auf Basis aktueller Papierpreise kalkuliert. Der restliche Umsatz unterliegt fest vereinbarten Preisen, wobei diese mit Preisindizierungen diesem Schwankungsrisiko angepasst sind. Die Strategie vieler Kunden ist ausgerichtet auf eine weitere Zentralisierung der Einkaufsaktivitäten und eine zunehmende Optimierung ihrer Finanzprozesse. Die in der Praxis gängigen Geschäftsmodelle wie Verlängerung der Zahlungsziele und das Verlagern des Bestandes an Fertigware in Konsignationslager führten zur erhöhten Kapitalbindung bei der DS Smith Rhein Display GmbH. Chancen dieser Entwicklung bestehen in der Intensivierung der Kundenbindung und der Verbesserung der Preissituation durch zusätzliche Dienstleistungsangebote. Durch die Einbindung in die Konzernstruktur der DS Smith Packaging ergeben sich Chancen für eine komplexere Kundenbetreuung unter Berücksichtigung des kompletten Fertigungsportfolios der DS Smith Werke. Synergien von Verpackungskunden mit Displaybedarf, auch im europäischen Kontext, sollen in dieser Struktur weiter ausgeschöpft werden (Cross-Selling). Die weiter zunehmende Marktkonzentration der Großkunden führt zu verstärkter Abhängigkeit der Zulieferindustrie. Die Tendenz zu internationalen Ausschreibungspools und Internet-auktionen über wesentliche Markttender sind auch in der Display-Branche erkennbar, wenn auch ungleich schwieriger durchzuführen. Finanzrisiken Angesichts der internationalen Ausrichtung des DS Smith-Konzerns und des hohen Kapitalbedarfs sind ständig Risiken im Bereich Währung, Zinsen und Liquidität zu beachten. Die DS Smith Rhein Display GmbH ist in die zentralen Aktivitäten des DS Smith-Konzerns und seiner Treasury-Organisation eingebunden. Forderungsausfälle bewegen sich im Durchschnitt der vergangenen Jahre auf einem moderaten Niveau. Dennoch kann eine spätere Zahlung oder sogar ein Ausfall für die Zukunft nie vollständig ausgeschlossen werden. Die Gesellschaft reagiert hierauf durch eine enge Abstimmung mit dem Vertrieb und durch die zeitnahe und periodisch konsequente Überwachung der Zahlungseingänge. Da die Gesellschaft nahezu ausschließlich in Euro fakturiert und in die Konzernfinanzierung des DS Smith-Konzerns eingebunden ist, sehen wir den Eintritt von Finanzrisiken als unwahrscheinlich an. Das hiermit verbundene Risiko ist niedrig. Das Risiko wesentlicher Forderungsausfälle wird, basierend auf den bisherigen Erfahrungen, ebenfalls als niedrig angesehen und die hiermit verbundenen Auswirkungen somit auf niedrig eingestuft. Betriebsrisiken Eine permanente Verkleinerung der Produktionsauflagenhöhe der Artikel und eine stückgenaue Fertigung stellen neue Anforderungen an die Organisation und Durchführung der Produktion. Durch gezielte Projektbetreuung, Schulung der Mitarbeiter und Verbesserung der Fertigungstechnologie ist der Schwerpunkt eine zeitnahe Anpassung der Produktionsabläufe an die sich wandelnden Kundenbedürfnisse. Nachfrageabhängige Produktionsrisiken, die sich aus saisonalen Schwankungen des Marktes ergeben, sind durch flexible krisenbewährte Arbeitszeitmodelle nachhaltig abgesichert. Weiterhin können Produktionsrisiken durch die Verlagerung von Produktionsvolumen in Schwesterwerke minimiert werden. Die Betriebsrisiken sind insgesamt als niedrig einzustufen. Umweltrisiken Die Umweltpolitik gehört zum Tagesgeschäft des DS Smith-Konzerns. Messbare Ziele für den Energie- und Wasserverbrauch sowie für die Abfall- und Lärmentwicklung werden ständig durch die Mitarbeiter und das Management überwacht. Dem Umweltausschuss (ENV-C) des DS Smith-Konzerns steht der Präsident und CEO selbst vor. Der Umweltausschuss versteht sich als Netzwerk auf DS Smith-Konzernebene und widmet sich permanent den Themen: Produktsicherheit, Ressourcen-Management, Umweltmanagementsystem, Chemikalien, Energie, Abfallentsorgung und Gesetzgebung. Die Tätigkeiten, die Entwicklungen und Ergebnisse werden vom Konzern im Rahmen eines Umwelt- und Sozialberichtes kommuniziert. Wegen der Einbindung in das Umweltmanagement des DS Smith-Konzerns sehen wir den Eintritt von Umweltrisiken als sehr gering und die damit verbundenen Auswirkungen als niedrig an. Insgesamt ist festzustellen, dass wir vor dem Hintergrund der beschriebenen Maßnahmen gut aufgestellt sind und im folgenden Geschäftsjahr aus dem möglichen Eintritt der genannten Risiken keine wesentlich kritischen Auswirkungen auf unsere Geschäftstätigkeit, Finanz- und Ertragslage und unsere Cashflows sowie Umsatz- und Betriebsergebnisziele zu erwarten sind. Bestandsgefährdende Risiken liegen nach unseren Erkenntnissen zurzeit nicht vor. V. Chancen und Ausblick Bereits seit vielen Jahren hat der Konzern das Thema Nachhaltigkeit fest in seiner Unternehmensphilosophie verankert und klare Ziele formuliert. Dazu gehört die FSC-Zertifizierung unserer Werke, die auch über 2015 hinaus fortgesetzt wird. Der Forest Stewardship Council (FSC) ist eine gemeinnützige und unabhängige Organisation, die sich das Ziel gesetzt hat, eine umweltgerechte, sozialverträgliche und wirtschaftlich tragfähige Bewirtschaftung der Wälder sicherzustellen. Damit werden wir einmal mehr den Kundenanforderungen gerecht und setzen konsequent auf den Faktor Nachhaltigkeit. Hiervon versprechen wir uns verbesserte Wachstumschancen für die Zukunft. Bei unserem Produktportfolio werden wir verstärkt auf Marktsegmentierung und serviceorientierte Kundenlösungen setzen. Das neue EXEC-Team der Region hat sich zum Ziel gesetzt, Jahr für Jahr signifikant zu wachsen und an die Umsatzrendite der DS Smith Gruppe anzuknüpfen. Neben Verbesserungen im Bereich der Marktbearbeitung und des Produktangebots wurden neue Organisationsstrukturen in der Region beschlossen um diese wettbewerbsfähig und zukunftssicher zu machen. Durch eine schlankere Organisationsstruktur werden wir in der Lage sein, bessere Ergebnisse zu erzielen. So können wir künftig in den einzelnen Sektoren Core, Consumer Packaging und Display und Delta & Sheet Plants den Fokus auf den Vertrieb verstärken. Des Weiteren sind Zentralisierungen in den Bereichen Finance, HR und Beschaffung entschieden, die ein höheres Kompetenzniveau auf Ebene der Region schaffen sollen. So können die Standorte effektiver unterstützt werden und sich voll und ganz auf die Kunden und die Geschäftsmöglichkeiten konzentrieren. Dies ist zur Senkung der Gesamtkosten und zur Erreichung einer besseren Wettbewerbsfähigkeit von entscheidender Bedeutung. Nach einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 3,1% in 2015 veröffentlichte der Internationale Währungsfond eine Wachstumsprognose für das Jahr 2016 von 3,2. Für das Jahr 2017 wird ein weiterer positiver Trend in Höhe von 3,5% gesehen. Die Wirtschaft Deutschlands und der Eurozone werde im kommenden Jahr um 1,5 bis 1,6 % wachsen. In den USA soll die Konjunktur dagegen noch stärker anziehen. Das BIP werde um 2,5 % zulegen. Für das Jahr 2016 korrigierten die Experten ihre Prognosen wieder leicht nach unten. Schwierig bleibt die Lage in den Schwellenländern. China steht lauf IWF-Prognose mit 6,3 % im Jahr 2016 der geringste Wachstum seit Jahrzehnten bevor. Aufgrund des rapiden Verfalls der Ölpreise droht Russland und Brasilien sogar eine längere Rezession. "Das Ziel eines kräftigen und gleichlaufenden globalen Wachstums bleibt schwer erreichbar", sagte IWF-Chefvolkswirt Maurice Obstfeld bei der Herbsttagung des Fonds in Lima. Die Wachstumsrisiken seien außerdem größer als noch vor wenigen Monaten. Grund dafür seien der wirtschaftliche Wandel Chinas, der starke Fall der Rohstoffpreise sowie die sich abzeichnende Zinswende in den USA. Die OECD hat gegenüber ihrer Einschätzungen vom Juni die Aussichten fast aller Länder für das kommende Jahr nach unten korrigiert. Das Weltweite Wachstum soll im Jahr 2016 bei 3,6 % liegen und damit 0,2 % unter der Prognose vom Juni. "Die globalen Wachstumsaussichten haben sich leicht abgeschwächt", so Catherine Mann, Chefvolkswirtin der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), in Paris. Die konjunkturelle Lage in Deutschland ist nach wie vor gut. Mit 1,7 % liegt das bundesdeutsche Wachstum in 2015 leicht unter dem EU Schnitt von +2,0 %. Dieser Unterschied ist aber vor allem darin begründet, dass die deutsche Wirtschaftsleistung sich schon länger auf einem hohen Niveau befindet, während in vielen Krisenländern der EU die Erholung eintritt. Ein weiteres Thema war natürlich Griechenland. Mittelfristig wird die Finanzierung sichergestellt und die Unsicherheit dürfte als Belastungsfaktor für das europäische Wachstum entfallen. Die Folgen des durch die gefundene Lösung zunehmend aufgeweichten Regelwerks auf Wachstum und Wohlstand in der Europäischen Währungsunion werden sich wohl erst auf lange Sicht bemerkbar machen. Demgegenüber stehen verschiedene Posten auf der konjunkturellen Habenseite. Die Reformanstrengungen der ehemaligen Krisenländer scheinen inzwischen ihre Wirkung zu entfalten. Derweil sollte die Wellpappenindustrie weiter von einem starken Konsum in Deutschland profitieren. Aufgrund niedriger Inflationszahlen bei gleichzeitigen Lohnerhöhungen sind die Reallöhne in Deutschland in 2015 laut Statistischem Bundesamt um +2,4 % gestiegen. Dies dürfte die Konsumlaune der Deutschen weiter freuen. Ein strategischer Fokus des Gesamtkonzerns ist die Umsetzung einer schlanken Legal Structure. Auch in der DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG unterstützen wir langfristig dieses Bestreben. Auch bei den nicht-finanziellen Leistungsindikatoren wird ein positiver Verlauf prognostiziert. Die Lieferzuverlässigkeit (OTIF) soll moderat verbessert werden. Daneben soll die Beschwerdehäufigkeit sowie der Ausschuss von CO 2-Emissionen deutlich vermindert werden. Im darauf folgenden Geschäftsjahr 2015/2016 konnte ein Umsatz in Höhe von T€ 26.510 erreicht werden. Dies entspricht einem Rückgang von 1,1 % und ist im Wesentlichen auf die veränderten Rahmenbedingungen in der Zusammenarbeit mit einem Großkunden zurückzuführen, bei dem wir seit Jahren Alleinlieferant sind. Dessen eigene europaweite Zentralisierung und Standardisierung des Displayportfolios führt zu einem durch uns nicht beeinflussbaren Umsatzrückgang. Der Umsatzrückgang sowie weitere negative Einflüsse zeigen sich auch im Rückgang des Jahresergebnisses vor Gewinnabführung auf -3,5 Mio. EUR wieder. Dieser Umsatzentwicklung begegneten wir mit einem kontinuierlichen Ausbau des regionalen Displaygeschäfts und des Beneluxmarktes. Unterstützt wurde dieser Prozess mit begleitenden organisatorischen Umstrukturierungen. Die Produktion der DS Smith Rhein Display GmbH wurde bereits im letzten Quartal des Geschäftsjahres 2015/2016 auf den Standort Erlensee der DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG verlagert. Die Verlagerung der kompletten Produktion soll noch innerhalb des ersten Quartals des Geschäftsjahres 2016/2017 abgeschlossen werden. Darüber hinaus ist geplant, dass die DS Smith Rhein Display GmbH im Geschäftsjahr 2016/2017 auf die DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG verschmolzen wird. VI. Sonstiges Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2014/2015 ergaben sich keine wesentlichen Vorgänge mit Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Kaarst, den 01. August 2016 Die Geschäftsführung Per Vinge Frederiksen Ulrich Metzger Bilanz zum 30. April 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2014 bis 30. April 2015
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2014 bis 30. April 2015I. Allgemeine Angaben zur Gesellschaft Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2014 bis zum 30. April 2015 wurde auf Grundlage der Vorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr unverändert angewendet. II. Erläuterungen zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung bezüglich Ausweis, Bilanzierung und Bewertung A. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer bewertet. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen in Abhängigkeit der voraussichtlichen Nutzungsdauer, die nach konzerteinheitlichen Tabellen ermittelt werden. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt bei Gebäuden je nach Ausführung 10-50 Jahre, bei technischen Anlagen und Maschinen 5-18 Jahre sowie bei anderen Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung grundsätzlich 3-10 Jahre. Für Anlagegüter von netto € 150 bis netto € 1.000, die nach dem 31.12.2007 angeschafft wurden, die abnutzbar, beweglich und selbstständig sind, wurde ein jahresbezogener Sammelposten gebildet, der im Geschäftsjahr und in den folgenden vier Geschäftsjahren mit 20% abgeschrieben wird. Geringwertige Anlagengüter bis netto € 150 wurden im Geschäftsjahr voll abgeschrieben. Vorräte Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren erfolgt anhand des Durchschnittswertverfahrens. Die Bewertung erfolgt unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips. Unterwegs befindliche Waren sind im Zeitpunkt des Gefahrenübergangs bilanziert worden. Die Herstellungskosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse enthalten die nach § 255 Abs. 2 HGB aktivierungspflichtigen Bestandteile. Soweit Bestandsrisiken vorliegen, z.B. wegen verminderter Verwendbarkeit nach längerer Lagerdauer, werden angemessene Abschläge vorgenommen. Erkennbare Verluste wegen niedrigerer Verkaufserlöse werden durch eine verlustfreie Bewertung berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Erkennbare Ausfallrisiken bei nicht gesicherten Forderungen werden durch individuelle Bewertungsabschläge berücksichtigt. Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. Gesellschafter auf den Verrechnungskonten werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Flüssige Mittel Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat April 2015 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 4,31 % p.a.. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,0 % p.a. und Rentensteigerungen von 2,0 % p.a. zugrunde gelegt. Des Weiteren wurden altersabhängige Fluktuationswahrscheinlichkeiten verwendet. Die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeit werden nach Maßgabe des Blockmodells gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Altersteilzeit erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 2,57 % p. a. und auf der Grundlage der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden für zum Bilanzstichtag bereits abgeschlossene Altersteilzeitvereinbarungen gebildet. Sie enthalten Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Jubiläumsrückstellungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck angesetzt. Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgte unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 4,31 % p.a., welcher sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Es wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen von 3,00 % p.a. zugrunde gelegt. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen auf den Verrechnungskonten werden zu marktüblichen Konditionen verzinst. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet:
Latente Steuern Die Gesellschaft ist Teil der steuerlichen Organschaft mit der DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Darüber hinaus werden aktive latente Steuern auf die bestehenden körperschaft- und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge gebildet, soweit sie innerhalb der nächsten fünf Jahre bei der Berechnung der latenten Steuern berücksichtigt werden können. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Ein etwaiger Ausweis der latenten Steuern erfolgt auf Ebene des Organträgers, der DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG. B. Angaben zu Posten der Bilanz AKTIVA Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Forderungen gegen verbundene Unternehmen Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter und bestehen vollständig aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 116 (Vorjahr T€ 18). Sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Bonusforderungen, debitorische Kreditoren und Körperschaftsteuerguthaben per 30. April 2015 (abgezinst) ausgewiesen. Die Bonusforderungen betreffen Rückvergütungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit Lieferanten. Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten von T€ 1 (Vorjahr T€ 0) enthalten hauptsächlich Gebühren und Leasingraten, deren Laufzeit nicht mit dem Geschäftsjahr identisch ist. Flüssige Mittel Auf Grund der Einbeziehung in das Cash Management des DS Smith-Konzerns wird unter den Flüssigen Mitteln nur der Kassenbestand ausgewiesen. PASSIVA Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und beträgt T€ 194 (Vorjahr T€ 194). Die Geschäftsanteile liegen zu 100% bei der DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG, Nürnberg. Pensionsrückstellungen Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 4 (Vorjahr T€ 2). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen mit T€ 425 Verpflichtungen aus Restrukturierung, mit T€ 41 Altersteilzeitverpflichtungen, mit T€ 38 Jubiläumsverpflichtungen, mit T€ 107 Aufwendungen für Urlaub, mit T€ 158 sonstige Personalaufwendungen, mit T€ 47 Aufwendungen für Kundenboni sowie mit T€ 227 Abgrenzungen für ausstehende Rechnungen und Beiträge, die im Berichtsjahr zu bilden waren. Verbindlichkeiten Alle Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern wurden beim Vorliegen der Saldierungsvoraussetzungen mit entsprechenden Forderungen verrechnet. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen Verbindlichkeiten aus dem zentralen Zahlungsverkehr in Höhe von T€ 1.570, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.396, welche mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 128 sowie Forderungen aus der Ergebnisabführung in Höhe von T€ 633 verrechnet wurden. C. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Im Geschäftsjahr bestehen sonstige betriebliche Erträge in Höhe von T€ 318 (Vorjahr T€ 261). Insgesamt sind T€ 242 (Vorjahr T€ 176) anderen Geschäftsjahren zuzuordnen; davon entfallen T€ 15 (Vorjahr T€ 173) auf die Auflösung von Rückstellungen des Vorjahres. III. Sonstige Angaben Mitarbeiter Die nachfolgende Tabelle zeigt die durchschnittliche Zahl der Mitarbeiter (ohne Auszubildende):
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der zu zahlenden sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt:
Es handelt sich hierbei im Wesentlichen um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen, die nicht gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse bestanden im Geschäftsjahr nicht. Außerbilanzielle Geschäfte gemäß § 285 Nr. 3 HGB Die DS Smith Rhein Display GmbH hat im Geschäftsjahr einen Teil ihrer Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen eines Factoring-Vertrages abgetreten. Diese Maßnahme dient der Reduktion der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und damit dem Ziel der Liquiditätsverbesserung. Ein Vorteil ist die Übertragung des Ausfallrisikos der verkauften Forderungen auf den Käufer. Die Abhängigkeit vom Factor stellt ein Risiko dar. Zum Bilanzstichtag betrug der Saldo der verkauften Forderungen T€ 6.010. Angaben zum Mutterunternehmen Oberste inländische Muttergesellschaft ist die DS Smith Stange B.V & Co. KG, Nürnberg. Die DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG wird in den Konzernabschluss der DS Smith Plc, London, Großbritannien, einbezogen. Die DS Smith Plc, London, Großbritannien, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Ein in die deutsche Sprache übersetzter Konzernabschluss zum 30. April 2015 und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2014/2015 werden im elektronischen Bundesanzeiger zur Veröffentlichung eingereicht. Es besteht eine umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft zur Gesellschaft DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG, Nürnberg. Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt:
Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Absatz 4 HGB verzichtet, da im Berichtsjahr nur ein Geschäftsführer bestellt war. Jahresergebnis Der Jahresfehlbetrag, vor Ergebnisabführung des Geschäftsjahres vom 1. Mai 2014 bis 30. April 2015, beträgt T€ 633 und wird lt. Ergebnisabführungsvertrag von der Gesellschafterin DS Smith Packaging Deutschland Stiftung & Co. KG ausgeglichen.
Kaarst, den 01. August 2016 Die Geschäftsführung Per Vinge Frederiksen Ulrich Metzger Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2014/15
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DS Smith Rhein Display GmbH, Kaarst, für das Geschäftsjahr vom 1. Mai 2014 bis 30. April 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der DS Smith Rhein Display GmbH, Kaarst, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 1. August 2016 Deloitte
GmbH
Gregg, Wirtschaftsprüferin Blüm, Wirtschaftsprüferin |
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