2425 office GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Jan Christoph Kelter seit 11.4.2017 | Prokura |
Christian Plätke seit 26.6.2001 | Geschäftsführer |
Holger Jansen seit 26.6.2001 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
7 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 7 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 7.60% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
IN-telegence GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023IN-telegence GmbH, Köln
Bilanz zum 31.12.2023IN-telegence GmbH, KölnAKTIVA
PASSIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Informationen zum Unternehmen Die IN-telegence GmbH mit Sitz in Köln (nachfolgend auch IN-telegence) ist ein Telekommunikationsnetzbetreiber, der seit 1997 im Markt vertreten ist und seine Dienstleistungen ausschließlich Geschäftskunden anbietet. Dazu erarbeitet IN-telegence im Rahmen eines Beratungsansatzes gemeinsam mit dem Kunden ganzheitliche Telefoniekonzepte und -lösungen, zur Optimierung des telefonischen Kundendialogs und zugehöriger Geschäftsprozesse. Die Gesellschaft ist unter der Nr. HRB 34038 im Handelsregister des Amtsgerichts Köln eingetragen. 1) Grundlagen der Abschlusserstellung Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen wurden vollumfänglich in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie unter Berücksichtigung der einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Gliederung des Jahresabschlusses der IN-telegence erfolgt unter Anwendung der §§ 265 ff. HGB. Für die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wird dabei das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB zu Grunde gelegt. Das Geschäftsjahr von IN-telegence entspricht dem Kalenderjahr. Die Gesellschaft erstellt ihren Jahresabschluss in Euro. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 enthält keine Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit oder der Gliederung zum Vorjahr. Angaben, die wahlweise in der Bilanz oder im Anhang ausgewiesen werden können, sind im Anhang aufgeführt. 2) Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einzelner Bilanzposten Die Vorschriften und Wahlrechte zur Bewertung wurden unverändert zum Vorjahr wie folgt angewandt: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung planmäßig abgeschrieben. Es handelt sich im Wesentlichen um Software, die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt fünf Jahre. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer ermittelt. Die Nutzungsdauern orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800 werden im Geschäftsjahr der Anschaffung nach ihrem Zugang unmittelbar in voller Höhe abgeschrieben und im Anlagespiegel als Abgang erfasst. Außerplanmäßige Abschreibungen gem. § 253 Abs. 3 Satz 3 HGB werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Berechnung der Abschreibungen basiert auf folgenden Nutzungsdauern:
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Zur Berücksichtigung des allgemeinen Kreditrisikos im Zusammenhang mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Forderungsbestands (ohne Umsatzsteuer) gebildet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Den Pensionsrückstellungen liegt ein versicherungsmathematisches Gutachten zu Grunde. Es wurde auf der Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und unter Berücksichtigung eines von der Deutschen Bundesbank zur Verfügung gestellten Durchschnittszinssatzes nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung (RückAbzinsV) sowie zukünftiger Renten- und Gehaltssteigerungen ermittelt. Bei der Bewertung wurde das modifizierte Teilwertverfahren, ein Zinssatz von 1,82 % (i.Vj. 1,78 %) für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren sowie zukünftige Rentenerhöhungen von jährlich 1,5 % (i. Vj. 1,5 %) zugrunde gelegt. Zur Sicherung von Pensionsverpflichtungen, wurden bei der Gesellschaft Rückdeckungsversicherungen abgeschlossen, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung der Pensionsverpflichtungen dienen (sog. Planvermögen). Die Rückdeckungsversicherung wurde gem. § 246 Absatz 2 Satz 2 HGB mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen verrechnet. Der die Rückdeckung übersteigende Betrag wird unter dem gesonderten Posten "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen werden für ungewisse Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Sie berücksichtigen sämtliche erkennbaren Risiken und ungewisse Verpflichtungen. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen bzw. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden mit dem jeweiligen Währungskurs am Bilanzstichtag umgerechnet. 3) Erläuterungen zu einzelnen Bilanzposten Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. a) Immaterielle Vermögensgegenstände Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um EDV-Software, eine Internetpräsenz sowie Lizenzen. b) Sachanlagen Bei den Grundstücken und Gebäuden handelt es sich um Einbauten auf fremden Grundstücken und Außenanlagen. Unter technischen Anlagen und Maschinen werden die Vermittlungseinrichtung und die Übertragungstechnik ausgewiesen. Andere Anlagen und Maschinen betreffen Hardware und Büroausstattung. c) Finanzanlagen Die Gesellschaft ist mit einem Kapitalanteil von 100% an der telegra GmbH, Köln, beteiligt. Zum 31. Dezember 2023 beträgt das Eigenkapital des verbundenen Unternehmens unverändert TEUR 72 und der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung der telgra an die IN-telegence TEUR 1.060. d) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Es bestanden zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. e) Es bestanden zum Bilanzstichtag Forderungen gegen verbundene Unternehmen (telegra GmbH) in Höhe von TEUR 1.254 (im Vj. TEUR 1.713). f) Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen Gesellschafter beinhalten zum Bilanzstichtag Forderungen aus unverzinslichen, besicherten Darlehen an Gesellschafter-Geschäftsführer in Höhe von TEUR 594 (i.Vj. TEUR 650). Die Forderungen gegen Gesellschafter haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. g) Sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände von TEUR 941 (i.Vj. TEUR 1.082) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Darlehen an nahestehende Unternehmen und Mitarbeiter sowie Steuerforderungen. Sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 690 (i.Vj. TEUR 1.004) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. h) Rechnungsabgrenzungsposten Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen im Wesentlichen abgegrenzte Gebühren für Softwarenutzung und andere Services. i) Passiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung Der Barwert der Pensionsverpflichtungen beträgt per 31. Dezember 2023 TEUR 800. Mit diesem verrechnet wurde die zur Erfüllung der Schulden aus der Pensionszusage abgeschlossene Rückdeckungsversicherung; der Anspruch aus der Rückdeckungsversicherung ist dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen. Der von der Versicherung mitgeteilte beizulegende Zeitwert der Ansprüche aus der Rückdeckungsversicherung beträgt TEUR 629 und entspricht den Anschaffungskosten. Der Saldo von TEUR - 171 wird gem. § 246 Abs. 2 S. 3 HGB unter dem gesonderten Posten "Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen" ausgewiesen. Im Geschäftsjahr wurden Erträge in Höhe von TEUR 13 verrechnet. j) Eigenkapital Das Stammkapital der Gesellschaft sowie die Kapitalrücklage betragen zum 31. Dezember 2023 TEUR 462 bzw. TEUR 3.000. Das Eigenkapital enthält nicht-ausschüttungsfähige Beträge in Höhe von TEUR 4, die aus dem Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 S. 3 HGB, welcher sich aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz (1,82%) und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz (1,74%) ergibt, resultieren. k) Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für noch nicht abgegoltene Urlaubsansprüche, Prüfungs- und Jahresabschlussaufwendungen sowie ausstehende Berufsgenossenschaftsbeiträge gebildet. l) Übrige Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, sowie die sonstigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Im Berichtsjahr werden kreditorische Debitoren in Höhe von TEUR 1.146 EUR (i. Vj. TEUR 1.609) unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. 4) Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung a) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus dem Förderprojekt "OPAKA" in Höhe von TEUR 49 (i.Vj. TEUR 29), und Erträge aus der Verrechnung von Sachbezügen (Kfz-Nutzung) von TEUR 65 (i.Vj. TEUR 64). b) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung von TEUR 8 (i.Vj. TEUR 7). c) Zinserträge und -aufwendungen Die Zinserträge im Geschäftsjahr 2023 ergaben sich insbesondere aus Darlehen an nahestehende Unternehmen. Die Zinsaufwendungen beinhalten im Wesentlichen die Zinsen aus Altersversorgungsverpflichtungen gem. § 246 Abs. 2 HGB. d) Unternehmensverträge Mit Datum vom 17. Juli 2015 hat die IN-telegence GmbH mit der telegra GmbH rückwirkend für die Zeit ab 1. Januar 2015 einen Gewinnabführungsvertrag abgeschlossen. Die telegra GmbH hat sich demnach verpflichtet, ihren gesamten Gewinn - mit Ausnahme von vorvertraglichen Gewinnvorträgen - an die IN-telegence GmbH abzuführen. Für das Geschäftsjahr 2023 ist der gesamte Gewinn in Höhe von TEUR 1.060 an die IN-telegence GmbH abgeführt worden. 5) Sonstige Angaben a) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen erwachsen der Gesellschaft in den nächsten 5 Jahren finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt TEUR 1.871 (im Vj. TEUR 1.782). b) Arbeitnehmer Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2023 beschäftigten Arbeitnehmer betrug 61,5 (im Vj. 59,6). Diese teilen sich auf nachfolgende Bereiche auf:
c) Geschäftsführung Mitglieder der Geschäftsführung im Geschäftsjahr 2023 waren: Holger Jansen, Diplom-Informatiker Christian Plätke, Diplom-Informatiker Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wurde unter Anwendung des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. d) größenabhängige Erleichterungen Die Gesellschaft nimmt die Erleichterungsvorschrift des § 288 Abs. 2 HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch. e) Angaben nach § 285 Nr. 33 HGB (Nachtragsbericht) Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. f) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn vollständig auf neue Rechnung vorzutragen.
Köln, den 02.05.2024 IN-telegence GmbH Geschäftsführung Holger Jansen Christian Plätke Entwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Kunden, Märkte, Produkte Die IN-telegence GmbH mit Sitz in Köln (nachfolgend auch IN-telegence) ist ein Telekommunikationsnetzbetreiber, der seit 1997 im Markt vertreten ist und seine Dienstleistungen ausschließlich Geschäftskunden anbietet. Dazu erarbeitet IN-telegence im Rahmen eines Beratungsansatzes gemeinsam mit dem Kunden ganzheitliche Telefoniekonzepte und -lösungen, zur Optimierung des telefonischen Kundendialogs und zugehöriger Geschäftsprozesse. Ziele hierbei sind Kostensenkungen für den Kunden und die Steigerung der Zufriedenheit seiner Kunden aufgrund von kürzeren Bearbeitungszeiten der Anliegen. IN-telegence kann auf komplexe Standardlösungen zurückgreifen, dem Kunden aber auch maßgeschneiderte individuelle Lösungen anbieten. Hierbei ist erfolgsentscheidend, dass IN-telegence als Symbiose zwischen einem Netzbetreiber und einem Softwareunternehmen (oder auch Systemhaus) agiert, so dass die Telekommunikationsleistung und die Softwarelösung aus einer Hand angeboten werden können. Mit der Tochter telegra GmbH werden über einen weiteren Vertriebskanal Unternehmen insbesondere hochstandardisierte cloudbasierte Produkte angeboten. IN-telegence fungiert an dieser Stelle als primärer Lieferant und Dienstleister für die telegra GmbH. Der überwiegende Teil der Produktpalette, die durch telegra vertrieben wird, stammt aus dem Hause der IN-telegence. Darüber hinaus stellt IN-telegence der telegra GmbH vertriebs- und verwaltungstechnische Dienstleistungen zur Verfügung. Beschaffung Alle Dienstleistungen basieren im Wesentlichen auf Interconnection-Leistungen der Deutschen Telekom. Personal Die Personalstruktur der IN-telegence gliedert sich gemäß der Fachabteilungen in Netztechnik, Softwareerstellung, IT-Betrieb, Billing, Kundenservice, Marketing, Produktmanagement und Vertrieb sowie Recht/Regulierung/Personal. Der Schwerpunkt bei der IN-telegence liegt auf dem Gebiet der technischen Bereiche. Der Personalbestand im Jahr 2023 betrug durchschnittlich 61,5 Mitarbeiter. Die Zahl der Auszubildenden im Jahr 2023 betrug durchschnittlich insgesamt 1 - die Ausbildung erfolgte im Ausbildungsberuf Fachinformatiker/ Fachrichtung Anwendungsentwicklung. Wirtschaftsbericht Wirtschaftliche Rahmenbedingungen Spätestens seit der Corona-Pandemie Anfang 2020 ist das Thema digitaler Wandel in aller Munde und dürfte, über alle Wirtschaftszweige hinweg, eine hohe Priorität in der Unternehmensstrategie der meisten deutschen Unternehmen genießen. Hinzu kommen laufend neue Durchbrüche auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz. Ein Thema, dem man sich faktisch gar nicht mehr entziehen kann. Diese Entwicklung gepaart mit der gesunkenen Wirtschaftsleistung Deutschlands um 0,3% im Jahr 2023 und dem anhaltenden Fachkräftemangel drängen die Unternehmen geradezu, sich zeitnah mit der digitalen Transformation von Infrastruktur und Geschäftsprozessen auseinanderzusetzen. Durch den Einsatz digitaler Anwendungen, nach Möglichkeit kombiniert mit künstlicher Intelligenz, erhofft man sich in den entsprechenden Einsatzgebieten erhebliche Effizienz- bzw. Produktivitätssteigerungen, ohne dafür die personellen Kapazitäten erhöhen zu müssen. Dass es sich bei den angebotenen Lösungen um Cloud-Lösungen handelt, wird im Grunde schon vorausgesetzt. Diese haben sich aufgrund ihrer vielfältigen Vorteile mittlerweile als Standard etabliert. Hieraus leiten sich aber auch hohe Anforderungen sowohl seitens der Gesetzgeber als auch seitens der Kunden hinsichtlich der DSGVO-konformität und der Cybersicherheit ab. Im Bereich der professionellen Servicetelefonie müssen State-of-the-Art-Kommunikationslösungen alle Kommunikationskanäle (Sprache, Email, Messaging etc.) in einer Oberfläche zur Verfügung stellen. Der Mitarbeiter hat mit solch einer Oberfläche (auch als "Cockpit" bezeichnet) die Möglichkeit, sämtliche Anfragen unabhängig vom Eingangskanal zu bearbeiten. Die Unterstützung durch KI-Systeme wird in diesem Sektor immer stärker nachgefragt. Die Kombination solcher Lösungen bietet IN-telegence allein oder auch gemeinsam mit diversen Technologie-Partnern an. Der Gesamtmarkt der Servicerufnummern setzt sich im Wesentlichen aus den Gassen 0800, 0180, 0900 und den geographischen Rufnummern (auch Ortsnetzrufnummern genannt) zusammen. Obwohl die geographische Rufnummer im klassischen Sinne keine Servicerufnummer ist, hat sie aber verstärkt als Substitut für die 0800er- und 0180er-Rufnummern durchgesetzt. Die geographischen Rufnummern fallen nicht unter die Regelungen zur kostenlosen Warteschleife und der EU-Verbraucherrechterichtlinie und sind damit einfacher, mit weniger Verwaltungsaufwand und weniger Rechtsrisiken zu nutzen. Was die Entwicklung der Marktvolumina der einzelnen Rufnummerngassen im Jahr 2023 betrifft, so ist festzuhalten, dass im Grunde das Volumen in allen Bereichen leicht zurückgegangen ist. Grundsätzlich greifen aber Geschäftskunden, die eine neue Rufnummer einsetzen, aus den o.g. Gründen im Regelfall zu einer geographischen Rufnummer. Geschäftsverlauf Das Wachstum im Cloud-Geschäft, insbesondere im Bereich der Callcenter Software (ACD), konnte in diesem Jahr weiter fortgesetzt werden. Jedoch fiel dieses im Vergleich zum Vorjahr in Summe deutlich geringer aus. Wesentliche Träger des Umsatzwachstums sind die Leistungen gegenüber der telegra GmbH, auf die fast ausschließlich das Neukundengeschäft entfällt. Hier konnten einige neue Kunden, auch im Bereich des KI-gestützten Voicebots, hinzugewonnen werden. Im Bereich der Servicerufnummern verläuft die Entwicklung bei IN-telegence gegenläufig zum Cloud-Geschäft. Hier verzeichnen wir einen deutlichen Rückgang der Volumina sowie der Umsätze. Die Umsatz- und Ertragsentwicklung verlief in allen Gassen insgesamt rückläufig. Die stärksten Rückgänge sind auf die geographische Gasse sowie auf die 0800er-Gasse zurückzuführen. Einen Beitrag zu dieser Entwicklung leistet die vermehrte Umstellung einiger Kunden auf den Rückruf. So landen Anrufer nicht mehr in der Warteschleife, sondern werden zu einem späteren Zeitpunkt zurückgerufen. Damit gelingt es Servicecentern Spitzenzeiten zu glätten und ihren Personaleinsatz zu optimieren. Für uns verlagert sich damit das Anrufvolumen von den Servicerufnummern auf die Outbound-Telefonie. Hier sind die Anrufdauern in Summe jedoch deutlich kürzer. Insgesamt hat sich der Geschäftsverlauf ähnlich unseren Erwartungen entwickelt. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage Die folgenden Leistungsindikatoren geben einen Überblick über den Verlauf des abgelaufenen Geschäftsjahres, wobei das EBITDA und das Rohergebnis die für die interne Steuerung verwendeten bedeutsamsten Leistungsindikatoren darstellen. Ertragslage: Die IN-telegence erreichte im Geschäftsjahr 2023 einen Umsatz von 10,7 Mio. EUR (Vorjahr 11,3 Mio. EUR). Dies entspricht einem Rückgang von ca. 5,7 % gegenüber dem Vorjahresumsatz. Gerechnet hatten wir mit stagnierenden Umsatzerlösen, aber gleichzeitig leicht steigenden Roherträgen. Der Rohertrag, ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 8,2 Mio. EUR, ist gegenüber dem Vorjahr (8,3 Mio. EUR) um ca. 1,2% gesunken. Der Rückgang im Servicerufnummerngeschäft bei der IN-telegence war höher als der Umsatzanstieg gegenüber der telegra. Bezieht man den Anstieg des Beteiligungsergebnisses von der telegra mit ein, wird der gesunkene Rohertrag bei der IN-telegence kompensiert, so dass man bei der marktseitigen Entwicklung insgesamt von einer Stagnation sprechen kann. Gemäß unserer Prognose stiegen die Personalaufwendungen 2023 deutlich an, aber auch die Sachaufwendungen erhöhten sich wie erwartet aufgrund weiterer Maßnahmen zur Optimierung der technischen Infrastruktur. Diese Entwicklungen führten insgesamt zu einer dementsprechend deutlichen Reduzierung des Gesamtergebnisses. Der Jahresüberschuss in Höhe von 0,5 Mio. EUR ist gegenüber dem Vorjahr (1,1 Mio. EUR) deutlich gesunken. Im Vorjahr war zusätzlich auch ein periodenfremder Ertrag in Höhe von 0,4 Mio. EUR auf Grund einer Erstattung der Bundesnetzagentur enthalten. Das Ergebnis ohne Berücksichtigung von Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) beträgt 1 Mio. EUR (Vorjahr 2,1 Mio. EUR). Auch beim EBITDA sowie beim Jahresüberschuss hatten wir im Vorfeld mit deutlich rückläufigen Entwicklungen gerechnet. Vermögenslage- und Finanzlage: Die Gesamtinvestitionen beliefen sich 2023 auf 0,4 Mio. EUR (Vorjahr 0,2 Mio. EUR). Ursprünglich geplant waren ca. 0,5 Mio. EUR. Der Großteil der Investitionen waren Ausgaben für die neue Contact Center-Lösung, die Aufrüstung der Vermittlungsplattform sowie für die Optimierung der Infrastruktur. Der Rest sind Ersatzinvestitionen. Die Eigenkapitalquote der IN-telegence GmbH erhöhte sich leicht auf 69,9 % (Vorjahr 64,6 %). Im Jahr 2023 reduzierte sich die Nettoliquidität (Veränderung Flüssige Mittel/ Bankguthaben sowie Bankverbindlichkeiten) um rund 0,2 Mio. EUR. (Vorjahr Erhöhung um 0,6 Mio. EUR). Der Hintergrund ist, dass dem positiven Cashflow (Jahresüberschuss + Abschreibungen + Veränderung Rückstellungen + Veränderung der operativen kurzfristigen Forderungen (Restlaufzeit unter einem Jahr) + Veränderung der kurzfristigen Verbindlichkeiten) i. H. v. 0,8 Mio. EUR (Vorjahr 1,6 Mio. EUR) als Indikator für den Überschuss der zahlungswirksamen Erträge über die zahlungswirksamen Aufwendungen die Mittelabflüsse aus Investitionen (0,4 Mio. EUR) sowie die Ausschüttungen an Gesellschafter (0,5 Mio. EUR) gegenüberstanden. Im Jahr 2023 standen zu jeder Zeit ausreichend liquide Mittel zur Verfügung. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Im Folgenden sind die Risiken und Chancen in der Reihenfolge ihrer Bedeutung für das Unternehmen dargestellt. Risiken Weltweit ist eine Zunahme bzw. Zuspitzung der Krisenherde zu beobachten. Der andauernde Krieg in der Ukraine, die Eskalation im Nahostkonflikt, die angespannte Lage in Bezug auf Taiwan als prominente Beispiele sorgen insgesamt für zunehmende Unsicherheit auch auf den Märkten. Aktuell ist die Entwicklung der Inflation rückläufig und die Preisentwicklungen am Energiemarkt scheinen sich derzeit, allerdings immer noch auf erhöhtem Niveau, stabilisiert zu haben. Die Prognosen zum Wirtschaftswachstum in Deutschland für das Jahr 2024 bewegen sich zwischen -0,3% und 0,3%, was eine Stagnation bedeuten würde. Gesamtwirtschaftlich kann man momentan nur schwer von einer positiven Entwicklung ausgehen. Bislang haben wir aber weder bei unseren Lieferanten noch bei unseren Kunden Kenntnisse über erhebliche negative Auswirkungen erlangt. Allerdings haben die letzten Jahre gezeigt, wie kurzfristig, schnell und gravierend sich Lagen verändern können. Dementsprechend können wir nur schwer abschätzen, ob die Stabilität bei unseren Lieferanten und Kunden auch mittelfristig so bestehen bleibt. Negativ äußern kann sich das in Form eines erhöhten Nachfragerückgangs oder durch überdurchschnittlich hohe Zahlungsausfälle. Bislang gab es in dieser Hinsicht aber noch keinerlei Anzeichen. Ob und welche Maßnahmen getroffen werden müssten oder könnten, wird im Rahmen eines fortlaufenden Planungsprozesses bewertet. Aufgrund unserer Liquiditätsausstattung sind wir jedoch in der Lage, möglicherweise eintretende Krisenszenarien im Planjahr 2024 zu überbrücken. Ein wachsendes Risiko sind Cyberangriffe auf Unternehmen in Form von Datendiebstahl bis hin zur Unterbrechung des Geschäftsbetriebs. In letzter Zeit werden immer mehr dieser Fälle bekannt. Ziel ist es in der Regel eine Geldzahlung zu erpressen. Wie bei nahezu allen Unternehmen kann eine derartige Attacke auch bei uns wirtschaftlich erhebliche negative Folgen nach sich ziehen. Somit genießt das Thema Cybersicherheit bei uns höchste Priorität, dass wir zusätzlich durch jährliche Pentests extern überprüfen lassen. Aufgrund der steigenden Attraktivität im Segment der Cloud-Lösungen erhöht sich hier kontinuierlich die Anzahl an direkten Mitbewerbern, so dass mittlerweile in allen Marktbereichen, in denen die IN-telegence vertreten ist, eine starke Wettbewerbssituation mit hohem Preisdruck wahrzunehmen ist. Somit ist laufend das Risiko von Wechseln seitens der Bestandskunden gegeben, aber auch die Akquise von Neukunden wird herausfordernder. Wichtig ist für die kleinen und mittelständischen Unternehmen, dass die Nischen, die sie sich aufgebaut haben, erhalten bleiben und nicht von den großen Unternehmen oder von branchenfremden Softwareunternehmen besetzt werden. Als Dienstleistungsunternehmen mit Schwerpunkt auf Softwarelösungen ist der wesentliche Erfolgs- und gleichzeitige Kostenfaktor das Personal. Es wird zunehmend schwieriger und kostenintensiver, Mitarbeiter im benötigten Umfang und benötigter Qualität zu beschaffen. Dies trifft in besonderem Maße auf Softwareentwickler zu. Hinzu kommt der Faktor Zeit, da sich der Prozess bis zur Einstellung des entsprechenden Mitarbeiters zunehmend verlängert. Wir arbeiten ständig daran unsere Attraktivität als Arbeitgeber zu verbessern, um die Mitarbeiterbindung zu stärken und die Fluktuation möglichst gering zu halten. Die Ertragsentwicklung im Bereich der 0900-er Rufnummern ist seit Jahren rückläufig und wird unsererseits entsprechend planerisch berücksichtigt. Wir gehen davon aus, dass das Volumen der IN-telegence auch zukünftig weiterhin abnehmen wird. Trotz dieser Entwicklung möchten wir auch zukünftig unseren Kunden in diesem Bereich unsere volle Expertise zur Verfügung stellen. Insgesamt ist jedoch festzustellen, dass die Marktanteile immer stärker umkämpft werden. Somit besteht das Risiko, dass die Umsätze nicht in geplanter Höhe realisiert werden können. Bezüglich der pragmatischen Umsetzung der Zahlungsdiensterichtlinie im Rahmen des Zahlungsdiensteaufsichtsgesetz hat die IN-telegence 2023 die Bedingungen für die Ausnahmeregelung erfüllt und wird sie aller Voraussicht auch zukünftig erfüllen, so dass nicht die Notwendigkeit besteht, die sehr aufwändigen Anforderungen an ein Zahlungsinstitut erfüllen zu müssen. Ab Dezember 2024 wird sich das Abrechnungs- und Auszahlungsverfahren für die Gassen 0900 und 118 ändern. Die organisatorischen und technischen Änderungen sind überschaubar und bereits weitestgehend umgesetzt. Die Verfahrensänderung wirkt sich auch auf den erzielbaren Ertrag je Minute sowohl bei uns als auch bei unseren Kunden aus. Hier bleibt abzuwarten, wie sich unsere Kunden zukünftig diesbezüglich aufstellen werden. Die Auswirkungen auf das Geschäftsjahr 2024 fallen aufgrund des Umstellungszeitpunkts noch verhältnismäßig gering aus. Chancen Mit dem Ziel die Abhängigkeiten vom Rufnummernmarkt zu reduzieren, bietet die IN-telegence ihren Kunden bereits seit Jahren professionelle Cloud-Lösungen hinsichtlich des telefonischen Kundendialogs an. Zur Unterstützung dieses Geschäftsbereiches wurde 2015 die telegra GmbH gegründet, die unter neuer Konzeption den stetig an Akzeptanz gewinnenden Markt für Cloud-Produkte bearbeiten soll. Bislang übertraf die telegra jedes Jahr die im Vorfeld gesteckten Ziele. Auch im Jahr 2023 hat die telegra ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr erneut steigern können. Das Wachstum entsprach den gesetzten Zielen. Da wir davon ausgehen, dass sich Cloud-Anwendungen auch zukünftig immer weiter durchsetzen werden, ist das weitere Wachstum der telegra der wesentliche Eckpfeiler in der Unternehmensstrategie der IN-telegence. Unseren grundsätzlich zurückhaltenden Ansatz im Rahmen der Umsatzplanung behalten wir aufgrund der geschilderten wirtschaftlichen Gesamtsituation bei, wodurch grundlegend Potenzial entsteht, dass unsere Erwartungen übertroffen werden. Die Stagnation des deutschen Wirtschaftswachstums muss für uns nicht nur ein Risiko sein. Steigender Kostendruck und stagnierende Umsätze zwingen Unternehmen, ihren Ressourceneinsatz zu optimieren und Prozesse effizienter zu gestalten. Unternehmen mit einem wesentlichen Geschäftsanteil in der Kundenkommunikation könnten dadurch vermehrt und auch schon früher als ursprünglich geplant nach Lösungen suchen, wie sie IN-telegence und telegra anbieten. Auch der anhaltende Trend bei Unternehmen ihren Mitarbeitern dauerhaft Homeoffice-Lösungen anzubieten, kann noch zusätzliche Potenziale erzeugen. Weitere Chancen ergeben sich durch den aktuell immer stärker werdenden KI-Hype, der vor allem durch ChatGTP ausgelöst wurde, und zu einem deutlichen Anstieg des Interesses an KI-basierten Lösungen im Bereich der Kundenkommunikation führt. Neben unserem bereits etablierten Voice-Bot entwickeln wir bereits weitere KI-unterstützte Tools, die zur Optimierung des Ressourceneinsatzes bei unseren Kunden führen sollen. Aber auch der Voice-Bot selbst wird laufend weiterentwickelt und soll durch den Einsatz generativer KI seine zukünftigen Einsatzmöglichkeiten deutlich ausweiten. Sollte sich dieses hohe Maß an Interesse fortsetzen und entsprechend in Nutzer umwandeln lassen, könnten die daraus erzielten Umsätze unsere Erwartungen übersteigen. Hierzu werden wir die Vermarktung aber auch vor allem die Weiterentwicklung unserer Lösungen für den KI-basierten automatisierten Kundendialog vorantreiben. Diese Lösungen können als Stand-alone-Lösung z.B. für Terminvereinbarungen als auch in Kombination mit der Contact-Center-Lösung verwendet werden. Prognose Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir bei der IN-telegence mit Umsatzerlösen in gleicher Höhe wie 2023, aber einem gleichzeitig leicht steigenden Rohertrag. Wir gehen hierbei von einer weiteren Verschiebung zugunsten des margenstarken Cloud-Geschäfts, akquiriert durch die telegra, aus. Dies begründet sich zum einen aus den im Laufe des Vorjahres gewonnenen Neukunden, die dieses Jahr vollumfänglich in den Umsatzzahlen berücksichtigt sind, und zum anderen durch bereits vorhandene Projekte sowie weitere Interessenten. Insgesamt sind die geplanten Umsätze mit Blick auf die zuvor beschriebenen Risiken erneut verhalten eingeplant. Der Anstieg der Personalkosten liegt in Summe planerisch leicht über dem Anstieg des Rohertrags. Die Sachaufwendungen werden im Jahr 2024 insgesamt leicht unter dem Niveau des Vorjahres geplant. Verantwortlich hierfür ist vor allem der Wegfall einzelner Aufwendungen nach erfolgreicher Durchführung der Maßnahmen zur Optimierung der technischen Infrastruktur. Dementsprechend gehen wir planerisch von einem leichten Ergebnisrückgang bei der IN-telegence aus. Das Beteiligungsergebnis der telegra wird 2024 erneut etwas höher ausfallen als im Vorjahr, so dass nach dessen Berücksichtigung das Unternehmensergebnis (Jahresüberschuss) auf ähnlichem Niveau mit dem Vorjahresergebnis liegt. Beim EBITDA rechnen wir aus heutiger Sicht ebenfalls mit einem Jahresergebnis 2024 auf dem Niveau von 2023. Wir planen ca. 0,3 Mio. EUR Investitionen für die Aufrüstung unserer Rechenleistung, den Einkauf neuer Netzwerktechnik und Ausgaben für die Vermittlungsplattform ein.
Köln, den 10.07.2024 Die Geschäftsführung Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die IN-telegence GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der IN-telegence GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IN-telegence GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 28. August 2024 KPMG
AG
Cremer, Wirtschaftsprüfer Gall, Wirtschaftsprüfer |
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