Breakdance German HoldCo GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Michael Bracker seit 1.2.2024 | Geschäftsführer |
Craig Michael Bluett seit 25.9.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Breakdance Lux Topco S.à r.l. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Breakdance German MidCo GmbHRaisting (vormals: Frankfurt am Main)Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.20231.1 KONZERNBILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
1.2 KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 01. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
1.3 KONZERN-ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Die Aufstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2023 der Breakdance German MidCo GmbH erfolgt nach den Rechnungslegungsvorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches. Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind alle Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die Breakdance German MidCo GmbH mit Sitz in Raisting wird im Handelsregister beim Amtsgericht München unter HRB 287599 geführt. Alle in den Konzern einbezogenen Unternehmen haben den 31. Dezember als Abschlussstichtag. II. Konsolidierungskreis In den Konsolidierungskreis werden neben der Breakdance German MidCo GmbH, als Konzernobergesellschaft, alle Tochterunternehmen miteinbezogen. Bei diesen Gesellschaften übt die Breakdance German MidCo GmbH direkt oder indirekt die Kontrolle aus. In den Konzernabschluss zum 31.12.2023 sind folgende Tochtergesellschaften, als verbundene Unternehmen im Rahmen einer Vollkonsolidierung, einbezogen worden:
Das Mutterunternehmen, die Breakdance German MidCo GmbH, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Konsolidierungskreis auf. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt im Unternehmensregister und hat für die Gesellschaften HG Medical GmbH, HG Medical Investment GmbH, HG Medical Holding GmbH, Breakdance German BidCo GmbH und Breakdance German MidCo GmbH befreiende Wirkung nach § 264 Abs. 3 HGB. III. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgte nach der Neubewertungsmethode (§ 301 Abs. 1 Satz 2 HGB). Dabei werden die Anschaffungskosten der Anteile an den einbezogenen Tochterunternehmen, mit dem darauf entfallenden Eigenkapital des Tochterunternehmens, zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung in den Konzernabschluss verrechnet. Ein ggf. aktivischer Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- und Firmenwert, ein passivischer wird ggf. als "Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung" nach dem Eigenkapital ausgewiesen. Die Unterschiedsbeträge werden in den Folgekonsolidierungen nach den allgemeinen Bewertungs- und Abschreibungsregeln abgeschrieben bzw. aufgelöst. Der sich aus der Erstkonsolidierung zum 30. Juni 2023 ergebende aktivische Unterschiedsbetrag (Geschäfts- und Firmenwert) in Höhe von insgesamt T€ 133.078 wird pro rata temporis abgeschrieben (Nutzungsdauer 10 Jahre). Forderungen und Verbindlichkeiten wurden innerhalb des Konzernkreises aufgerechnet. Das Gleiche gilt für Umsätze, Erträge und Aufwendungen. Bei den Konsolidierungsvorgängen werden die ertragssteuerlichen Auswirkungen berücksichtigt und latente Steuern in Ansatz gebracht. Zwischengewinne- und Verluste im Rahmen von konzerninternen Transaktionen waren nicht zu verzeichnen. IV. Währungsumrechnung Die Jahresabschlüsse der einbezogenen deutschen Tochterunternehmen sind in Euro aufgestellt, sodass nur für die amerikanischen Tochterunternehmen Währungsumrechnungen erforderlich waren. Die in den Einzelabschlüssen ausgewiesenen Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung sind grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Jahresabschlüsse der HG Medical US BidCo, LLC und der HG Medical USA, LLC. wurde in USD aufgestellt. Entsprechend § 308a HGB wurden die Bilanzpositionen, mit Ausnahme des Eigenkapitals und des Beteiligungsansatzes, mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung wurden dagegen mit einem durchschnittlichen Umrechnungskurs des Geschäftsjahres umgerechnet. Das Eigenkapital wird zum historischen Kurs der Erstkonsolidierung bzw. beim Ergebnisvortrag des Jahres der Entstehung umgerechnet. Der Beteiligungsansatz wird zum Kurs der Erstkonsolidierung umgerechnet. Der entstehende Differenzbetrag aus der unterschiedlichen Umrechnung wurde als "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" in das Eigenkapital eingestellt. V. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt, die denen des Mutterunternehmens entsprechen. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibung bewertet. Die Nutzungsdauer liegt zwischen zwei und fünf Jahren. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden zu Anschaffungskosten bilanziert und mit einer Laufzeit von 10 Jahren entsprechend § 253 Abs. 2 HGB im Zugangsjahr zeitanteilig, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert, da sich nach Ansicht der Geschäftsführung die Nutzungsdauer nicht verlässlich schätzbar ist. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt, sofern im Rahmen der Erstkonsolidierung keine Neubewertung durchgeführt worden ist, zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung planmäßiger, linearer Abschreibungen bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung von betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern. Die Nutzungsdauer liegt zwischen 2 und 33 Jahren. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 800,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit Anschaffungskosten bzw. den niedrigeren beizulegenden Werten zum Stichtag bewertet Unfertige und fertige Erzeugnisse sowie Waren sind unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren (gleitender Durchschnitt) bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich zulässiger Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten werden nicht einbezogen. Dem Lagerhaltungsrisiko, insbesondere dem der Ungängigkeit, wird durch angemessene Wertabschläge Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Bestehende Ausfallrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsforderungen werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem niedrigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten entsprechen den Nominalwerten. Das USD-Fremdwährungskonto in den deutschen Gesellschaften wurde mit dem Devisenkassamittelkurs zum Bilanzstichtag bewertet. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten entsprechen den zeitanteiligen Vorleistungen. Das gezeichnete Kapital entspricht dem Nennbetrag. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aufgrund bestehender Differenzen zwischen den Wertansätzen der Handelsbilanz zu den Wertansätzen der Steuerbilanz, die sich in späteren Geschäftsjahren ausgleichen sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen, werden für die sich insgesamt ergebenden Steuerbelastungen passive latente Steuern (§ 266 Abs. 3 E. HGB) sowie für sich ergebende Steuerentlastungen aktive latente Steuern (§ 266 Abs. 2 D.) gebildet. Die sich ergebenden Steuern wurden verrechnet und in Summe auf der Aktivseite als aktive latente Steuern ausgewiesen. VI. Erläuterung zur Konzernbilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Anlagevermögens mit ihren historischen Anschaffungskosten und den kumulierten Abschreibungen ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres in der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlage zum Anhang) dargestellt. Die Laufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt weniger als ein Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind USt-Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von TEUR 431 bei der Breakdance German BidCo GmbH und in Höhe von TEUR 696 bei der HG Medical Investment GmbH enthalten. Die aktiven latenten Steuern betrugen zum 31. Dezember 2023 TEUR 416 und sind auf steuerliche Sonderabschreibung des Anlagevermögens der HG Medical USA, LLC in der Vergangenheit sowie auf die fortgeführten stillen Reserven der erstmaligen Kapitalkonsolidierung zurückzuführen. Der verwendete Steuersatz beträgt 30,825% in Deutschland und 26,14% hinsichtlich Neubewertungsdifferenzen von US-Gesellschaften. Die latenten Steuern lösen sich durch die Abschreibung der Vermögensgegenstände über die Nutzungsdauer von 1 bis 27 Jahren auf. Die Verbindlichkeiten haben zum Stichtag folgende Restlaufzeiten:
Die zu Gunsten der Gesellschaft bereitgestellten Linien bzw. Avale sind durch umfangreiche Verpfändungen und Grundschulden besichert. Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.008 betreffen in voller Höhe die für das Jahr 2023 noch fällige Körperschaft- und Gewerbesteuer. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 1.413. Für Jahresabschluss- und Prüfungskosten sind Rückstellungen in Höhe von TEUR 70 gebildet worden. Haftungs- und Gewährleistungsrückstellungen entsprechen TEUR 754, für Bonuszahlungen an Kunden wurden TEUR 819 gebildet. VII. Erläuterung zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung Die Umsätze entfallen auf die folgenden Regionen: Umsatzstruktur 2023 nach Regionen (in EUR)
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 532 und TEUR 205 von Auflösung Zinsbegrenzungsgeschäft. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen im Rahmen des Kaufs der HG Medical Gruppe in Höhe von EUR 4,0 Mio. und aus Währungsumrechnung in Höhe von 492 TEUR. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag aus latenten Steuern betragen im Geschäftsjahr TEUR -280. Derivative Finanzinstrumente Bei der Gesellschaft HG Medical GmbH, Raisting, bestehen zum Bilanzstichtag Devisenoptionsgeschäfte mit einem Volumen von 8 Mio. US-$. Die Laufzeit der Geschäfte ist bis zum 30.08.2024 befristet. Der Barwert der Geschäfte beträgt zum Bilanzstichtag insgesamt TEUR 273. VIII. Sonstige Angaben Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2023 erfolgte die Geschäftsführung durch
Für der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird die Befreiungsvorschrift nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Mitarbeiter Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 227 Mitarbeiter. Von den Mitarbeitern waren durchschnittlich 19 Mitarbeiter in der Verwaltung und 197 Mitarbeiter in der Produktion beschäftigt. 11 Mitarbeiter befanden sich in Berufsausbildung. Honorar des Konzernabschlussprüfers Gemäß § 285 Nr. 17 HGB werden TEUR 68 als Gesamthonorare vom Abschlussprüfer in Rechnung gestellt, diese betreffen ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen mit TEUR 7.052 Verpflichtungen aus Leasingverträgen gegenüber Dritten.
Es bestehen Zahlungsverpflichtungen aus Mietverträgen (insbesondere für Werk- und Lagerhallen) in Höhe von TEUR 129 für das Geschäftsjahr 2024 und in Höhe von TEUR 56 für die Jahre 2025 bis 2028. Die Leasinggeschäfte tragen zur Bilanzneutralität und zur Schonung der Liquidität bei und ermöglichen es, den Fuhrpark sowie die Betriebs- und Geschäftsausstattung auf neuestem Stand zu halten. Das Risiko derartiger Geschäfte liegt in der Verpflichtung, die Leasingkosten auch bei Nichtnutzung der Leasingobjekte bis zum Ende der Vertragslaufzeit zu tragen. Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung In den Finanzmittelfonds sind nur Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente einbezogen. Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag ergeben. GewinnverwendungsvorschlagDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Raisting, 19, Juni 2024 Craig Bluett, Geschäftsführer Michael Bracker, Geschäftsführer ENTWICKLUNG DES KONZERN-ANLAGEVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR 2023
1.4 KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2023
1.5 KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGELEigenkapital des Mutterunternehmens
1.6 KONZERN-LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 20231. Grundlagen des Konzerns I. Geschäftsmodell: Der HG Medical Konzern (kurz: "HG Medical") mit Sitz in Raisting ist eine Gruppe von Lohnfertigungsunternehmen, die sich auf die Herstellung von orthopädischen Implantaten spezialisiert hat und deren Muttergesellschaft die Breakdance German MidCo GmbH ist. Hergestellt werden insbesondere für die unteren Extremitäten und den Wirbelsäulenbereich komplexe und technisch anspruchsvolle Implantate wie Knochenschrauben, Knochenplatten, Markraumnägel sowie einzelne Instrumente. Produktionsstandorte von HG Medical sind in Raisting, Weilheim-Schongau, Deutschland und in Huntington, West Virginia, USA. Vom Rohmaterialzuschnitt bis zum verkaufsfertigen Produkt erfolgen nahezu alle Schritte der Wertschöpfungskette bei der HG Medical, sodass die Fertigungstiefe der meisten Produkte bei 100% liegt. Hauptabsatzmarkt ist die USA. Ferner werden auch Kunden in Europa beliefert. II. Gesellschafterstruktur: Im Juli 2023 hat die Breakdance German BidCo GmbH 100% an der HG Medical Holding GmbH erworben. Insofern wird auf der Ebene der Breakdance German MidCo GmbH ein Neukonzern gebildet, in den ab Juli 2023 die HG Medical Holding GmbH und deren Töchter im Zuge des Kontrollerwerbs eingehen Aufgrund der Erstkonsolidierung sind keine Vorjahresvergleichszahlen verfügbar. Die Zugehörigkeit der Konzerngesellschaften ist in folgendem Organigramm dargestellt. Die jeweilige Muttergesellschaft hält immer 100% an der jeweiligen Tochtergesellschaft.
III. Ziele und Strategien: Das Unternehmen verfolgt eine Strategie des profitablen und weitgehend organischen Wachstums. Die Qualitäts- und Kostenführerschaft bauen wir weiterhin aus. Erfolgsfaktoren für die profitable Geschäftsentwicklung sind unter anderem Technologieführerschaft und operative Exzellenz. Die Produktion war auch 2023 im 3-Schicht Betrieb ausgelastet. Ein wesentliches Ziel ist daher auch in 2024 weiterhin der Kapazitätsausbau, sodass Kundenwünsche bedient und eine Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit auf dem Weltmarkt erreicht werden können. Die Branche steht nach wie vor unter Margendruck, da durch die andauernde Konsolidierung der Konkurrenz Symbiosen zum Tragen kommen. HG Medical reagiert durch eine differenzierte Produktstrategie und eine Reduzierung des Prototypenbaus auf diesen globalen Trend. 2. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche und branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen: Die Weltwirtschaft entwickelte sich im Kalenderjahr 2023 mit einem Wachstum von 3,1 Prozent etwas besser als noch vor einem Jahr prognostiziert. Historisch betrachtet war das Jahr 2023 jedoch - die Rezessionsjahre ausgenommen - eines der wachstumsschwächsten der letzten drei Jahrzehnte. Nur im Jahr 2019 war der Zuwachs mit +2,8 Prozent geringer. In den USA (+2,5 Prozent) sowie in mehreren großen Schwellen- und Entwicklungsländern fiel das Bruttoinlandsprodukt 2023 höher aus als zunächst erwartet. Im Falle der USA trug die Dynamik des Konsums entscheidend dazu bei. Im Euro-Raum hingegen verhielten sich die Verbraucher angesichts hoher Inflationsraten und Energiekosten weiterhin zurückhaltend. Zudem litten der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen unter den deutlich gestiegenen Finanzierungskosten. Das Wachstum im Euro-Raum war zusammen mit dem im Vereinigten Königreich mit jeweils +0,5 Prozent das schwächste unter den großen entwickelten Volkswirtschaften. Die direkten und indirekten negativen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine sind in Europa nach wie vor am deutlichsten zu spüren. Während sich das Wachstumstempo in den entwickelten Volkswirtschaften - mit Ausnahme der USA - im abgelaufenen Berichtsjahr gegenüber 2022 deutlich verlangsamte, konnte die Gruppe der Schwellen- und Entwicklungsländer ihre Dynamik mit +4,1 Prozent beibehalten. In China belasteten der Immobiliensektor, geopolitische Verstimmungen mit den USA und der EU sowie schwache Industrieinvestitionen die konjunkturelle Erholung. Das gesamtwirtschaftliche Wachstum lag laut Internationalem Währungsfonds (IWF) bei +5,2 Prozent. Die pandemiebedingten Störungen der Wertschöpfungsketten nahmen im Verlauf des Jahres 2023 sukzessive ab. Die Nationalbanken hielten weitgehend an ihrer restriktiven Geldpolitik fest, wodurch sich die Kreditkosten in mehreren Ländern im Laufe des Berichtsjahres weiter erhöhten. Die Inflationsraten gingen im Jahresverlauf in den meisten Ländern zwar zurück, lagen aber zumeist noch deutlich über dem Zielniveau. Die globale Inflationsrate lag bei geschätzt +6,8 Prozent. Der globale Warenhandel wuchs im Gesamtjahr 2023 nur um geschätzte +0,4 Prozent. Und auch die Industrieproduktion entwickelte sich 2023 mit real +0,8 Prozent sehr schwach. In den entwickelten Volkswirtschaften ging sie um -1,3 Prozent zurück. Nur in den USA konnte ein Rückgang der Industrieproduktion vermieden werden. Die Schwellen- und Entwicklungsländer erreichten dagegen einen Zuwachs von +2,7 Prozent, wobei China (+4,1 Prozent) und die osteuropäischen Länder einschließlich der GUS (+3,4 Prozent) überdurchschnittlich zulegten. Der orthopädische Markt wuchs im Jahr 2023 um +6,3 % auf 59 Milliarden US-Dollar weltweit. Operationen, die während der Pandemie nicht in Betracht gezogen oder verschoben wurden, sind nun vorgenommen worden und erhöhten die Anzahl der orthopädischen Eingriffe über das normale Wachstum hinaus. II. Geschäftsverlauf: Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2023, das durch die unterjährige Konsolidierung nur 6 Monate des operativen Geschäfts beinhaltet, betrug EUR 17,3 Mio. Unter Abzug des Bestandsabbaus an fertigen und unfertigen Erzeugnissen (TEUR -626) erzielte das Unternehmen eine Gesamtleistung von EUR 16,7 Mio. In Summe ist der Geschäftsverlauf aus günstig einzustufen, da das operative Geschäft stärker als der Markt gewachsen ist. III. Ertragslage: Der Rohertrag (Ergebnis nach Materialeinsatz im Verhältnis zu der Gesamtleistung) betrug 79,4%. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,5 Mio. und EUR 0,2 Mio. aus der Auflösung eines Zinsbegrenzungsgeschäfts. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen im Rahmen des Kaufs der HG Medical Gruppe in Höhe von EUR 4,0 Mio. und aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 0,5 Mio. Die Personalaufwendungen betrugen EUR 7,4 Mio. bzw. 44,5% der Gesamtleistung. Das Unternehmen beschäftigte im Berichtsjahr durchschnittlich 227 Mitarbeiter. Die Abschreibungen von EUR 7,4 Mio. beinhalten Abschreibungen auf die Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von EUR 6,7 Mio. Das Finanzergebnis betrug EUR -1,6 Mio. Die Zinsaufwendungen von EUR 1,9 Mio. entfielen im Wesentlichen auf langfristige Darlehen i.H.v. EUR 35,0 Mio. Es verbleibt ein Konzernfehlbetrag von EUR 8,1 Mio., der zum einen Aufwendungen in Höhe von EUR 6,9 Mio. enthält, die auf Auswirkungen der Folgekonsolidierung zum 31.12.2023 zurückzuführen sind und der zum anderen die zuvor erwähnten Aufwendungen im Rahmen des Kaufs der HG Medical Gruppe i.H.v. EUR 4,0 Mio. beinhaltet. IV. Finanz- und Vermögenslage: Die Bilanzsumme des HG Medical Konzerns beträgt in 2023 EUR 156,8 Mio. Das Anlagevermögen (EUR 135,0 Mio.) besteht im Wesentlichen aus dem Geschäfts- und Firmenwert (EUR 126,4 Mio.) sowie aus Grundstücken und Technischen Anlagen (insg. EUR 7,8 Mio.). Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 86%. Im Geschäftsjahr wurden Investitionen hauptsächlich in das Sachanlagevermögen in Höhe von insgesamt EUR 2,7 Mio. getätigt. Die Vorräte (EUR 7,0 Mio.) enthalten insbesondere Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe (EUR 5,8 Mio.). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf EUR 7,5 Mio. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von TEUR 1.413. Für Jahresabschluss- und Prüfungskosten sind Rückstellungen in Höhe von TEUR 70 gebildet worden. Haftungs- und Gewährleistungsrückstellungen entsprechen TEUR 754, für Bonuszahlungen an Kunden wurden TEUR 819 gebildet. Während die Finanzierung des Working Capitals aus dem operativen Cash-Flow der Gesellschaft erfolgt, werden Maschinen und Erweiterungen der Gebäude hauptsächlich über Finance Leasing finanziert. Der Cashflow des Geschäftsjahres ist insgesamt geprägt durch den Unternehmenskauf der HG Medical Gruppe, sodass die Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis (EUR 147,8 Mio.) durch Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens (EUR 121,4 Mio.) und durch Einzahlung aus der Aufnahme von Krediten (EUR 35,0 Mio.) gedeckt wurden. Zum Ende des Geschäftsjahres verfügte der Konzern über zugesagte, aber nicht ausgenutzte Kreditlinien in Höhe von EUR 20,9 Mio. V. Finanzielle Leistungsindikatoren Maßgebliche finanzielle Leistungsindikatoren für das Management sind neben der Gesamtleistung das operative Ergebnis vor Abschreibungen, Leasingsaufwendungen, Zinsen und Steuern (EBITDAL). Das um Einmal- und Sondereffekte bereinigte EBITDAL betrug im Geschäftsjahr EUR 4,9 Mio. und damit 29% der Gesamtleistung. Zur Steuerung dieser Kenngrößen wird auf Basis betriebswirtschaftlicher Zahlen ein Monatsreporting erstellt, dass im Bedarfsfall zeitnahe Gegenmaßnahmen auslösen kann. 3. Prognose-, Chancen und Risikobericht I. Prognosebericht des Managements: Insgesamt ist das Geschäft der HG Medical sehr solide und fußt auf mehreren Großkunden, einer Schicht mittelgroßer Kunden sowie auch einigen sehr erfolgreichen Startups. Mittelfristig sollte das Wachstum vermehrt von Neukunden getrieben werden, insbesondere im Bereich Wirbelsäule, da dieser Bereich innerhalb der Orthopädie schnell wächst und den Maschinenfähigkeiten von HG Medical entspricht. Aufgrund der hohen Nachfrage nach unseren Produkten sowohl von Bestandskunden als auch deren Neuentwicklungen, plant das Management den Ausbau der Kapazitäten auch im Jahr 2024 sowohl am Standort in Raisting wie auch mit einem neuen Standort in den USA. Die Planung für 2024 strebt eine deutliche Steigerung der Gesamtleistung von über 30% im Vergleich zu einem vollen 2023er Jahr an. Des Weiteren sind wir auch bestrebt das Ergebnis entsprechend zu steigern und streben ein um Einmal- und Sondereffekte bereinigtes EBITDAL von über 10 Mio. EUR an. II. Risikobericht: Risikomanagement: Die HG Medical Gruppe ist aufgrund ihrer globalen Geschäftstätigkeit einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt. In Rahmen von regelmäßigen Managementmeetings werden operationale, strategische sowie rechtliche Risiken erfasst, die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens beurteilt sowie mögliche Schäden und deren Auswirkungen auf das Geschäftsergebnis analysiert und bewertet. Den Haftungsrisiken der HG Medical Produkte wird mittels eines ausgeprägten QS- Systems begegnet und risikoadäquat durch Rückstellungen entsprochen. Das größte Risiko sieht das Management derzeit in Form von Kapazitätsengpässen aufgrund der sehr guten Auftragslage. Durch kontinuierliche Erweiterung des Maschinenparks wird dem entgegengewirkt. Währungsrisiken aufgrund der hohen USD-Einnahmen werden durch umfangreiche Zylinderoptionsgeschäfte abgesichert. Saisonale Einflüsse bestehen auf das Geschäft nur in geringen Umfang. Prozessrisiken sind in der Medizintechnik latent vorhanden und werden in Form von Rückstellungen bilanziert. Zu den sonstigen Risiken, welche von dem Management laufend gesteuert und überwacht werden, zählen unter anderem auch steuerliche Risiken, welche sich aus einer unterschiedlichen Auslegung von Bewertungsvorschriften ergeben können. Das Management ist sich den bestehenden Risiken bewusst und hat wesentliche Maßnahmen zu Reduzierung eingeleitet. Darüber hinaus bestehen Notfallpläne falls die bisherigen Aktivitäten nicht ausreichen sollten. Davon ausgenommen sind jedoch kurzfristige Alternativen der Energieversorgung. Ein besonderes Augenmerk gilt auch der IT-Sicherheit. Regelmäßige Audits und Verbesserungsmaßnahmen unterstützen die hohe Sicherheit weiterhin zu gewährleisten. Dabei geht das größte Risiko stets vom Anwender persönlich aus. Mit Hilfe von Schulungen und regelmäßig geplanten Phishing Attacken durch unseren Dienstleister soll die Sensibilität der Mitarbeiter erhöht werden. Unterstützend werden moderne Programme als Frühwarnsystem für Cyberangriffe verstärkt eingesetzt, dennoch verbleibt immer ein Restrisiko das in schlimmsten Fall zu einem temporären Produktionsstillstand führen könnte. Die Risiken in den Produktionsprozessketten werden durch die ISO 13485 hinreichend beschrieben und regelmäßig überwacht. Zusammenfassend wird die Risikosituation des Konzernes als beherrschbar beurteilt, sofern keine weiter geopolitische Eskalation eintritt. III. Chancenbericht: Neukunden werden bei HG Medical überwiegend über persönliche Netzwerke und aktive Ansprache von potentiellen Neukunden akquiriert. Das Netzwerk der bestehenden Gesellschafter und Manger ist insbesondere in den USA breit geflochten und biete hierfür eine sehr gute Basis. HG Medical verfolgt konsequent den Ansatz einer stetigen Automatisierung und einer Verbesserung der Kapazitätsauslastung. Effektivere Einsetzung der Kapazitäten und eine sichere QS und QM. Hier unterscheidet sich HG Medical von seinen wesentlichen Wettbewerbern. Die Anforderungen an die OEM werden durch die neue MDR extrem erhöht. Eine sichere Supply Chain ist dabei existenzsichernd. Das kann HG Medical auf Basis zahlreiche Audits gewährleiten. Der Aufbau von Beständen sichert langfristig die Materialversorgung, zudem wird die eigene Wertschöpfung z.B. durch die Einrichtung eines Reinraumes weiter ausgebaut. Eine eingespielte und erfahrene Belegschaft steht dabei dem Unternehmen zur Verfügung. Auch das Risiko eines Totalausfalls der Produktion durch ein unvorhersehbares Ereignis wird durch die US-Niederlassung und der Verteilung der Produktion auf verschiedene Gebäude am Standort Raisting geschmälert. Die Finanzierung basiert auf einer soliden Zusammensetzung externer Partner sowie einer starken Innenfinanzierung. Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverträgen für neue Kapazitäten werden durch die Einnahmen aus neuen Produkten vollständig gedeckt. Aufgrund ihrer sehr soliden Bonität hat HG Medical einen guten Zugang zum Kapitalmarkt. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Finanzierungsmöglichkeiten zur Absicherung des zukünftigen Wachstums sowie für mittelfristige Kapazitätserweiterungen. Die insgesamt sehr positive finanzielle Situation wurde genutzt, um mit einem Bankenkonsortium über EUR 20,0 Mio zusätzliche Linien für Wachstumsfinanzierung zu vereinbaren. Die Vereinbarung über eine bedarfsgerechte Liquiditätsabsicherung mit einer Hausbank bleibt weiterhin erhalten. Das Management ist bestrebt sowohl durch organisches Wachstum oder auch durch Akquisitionen den Ausbau der Unternehmensgruppe erfolgreich voranzutreiben und seine gute Positionierung im globalen Wettbewerb weiter zu festigen.
Raisting im 19. Juni 2024 Bluett Craig, Geschäftsführer Michael Bracker, Geschäftsführer 1.7 BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Breakdance German MidCo GmbH, Raisting Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Breakdance German MidCo GmbH, Raisting und ihrer Tochtergesellschaften - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023 und der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzern-Eigenkapitalspiegel und der Konzern- Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Breakdance German MidCo GmbH, Raisting für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Landsberg am Lech, den 19. Juni 2024 ECOVIS
Wirtschaftstreuhand GmbH
Armin Weber, Wirtschaftsprüfer Andreas Munk, Wirtschaftsprüfer
Raisting 7.5.2024 Breakdance German HoldCo GmbH vertreten durch | represented by Michael Bracker, Geschäftsführer/Managing Director
Raisting 7.5.2024 Breakdance German MidCo GmbH vertreten durch | represented by Michael Bracker, Geschäftsführer/Managing Director
Raisting 7.5.2024 Breakdance German BidCo GmbH vertreten durch | represented by Michael Bracker Geschäftsführer/Managing Director
Raisting 7.5.2024 HG Medical Holding GmbH vertreten durch | represented by Michael Bracker, Geschäftsführer/Managing Director
Raisting 7.5.2024 HG Medical Investment GmbH vertreten durch | represented by Michael Bracker, Geschäftsführer/Managing Director
Raisting 7.5.2024 HG Medical GmbH vertreten durch | represented by Michael Bracker, Geschäftsführer/Managing Director |
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