Umformtechnik Crimmitschau GmbH

Kitscherstraße 55, 08451 Crimmitschau, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Chemnitz HRB 21151
Eingetragen
26.1.2004
Branche
Herstellung von Press-, Zieh- und StanzteilenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Kaltfließpressteilen
Gegenstand
industrielle Herstellung von Press-, Ziehund Stanzteilen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Anja Feld
seit 30.3.2011
Prokura
Nico Maydorn
seit 30.3.2011
Prokura
Thomas Schlesinger
seit 26.1.2004
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

1 von 4 angezeigt

Bernsbach
2.162.000 €
94.00%

Beteiligungen

NameAnteil
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Umformtechnik Crimmitschau GmbH

Crimmitschau

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Umformtechnik Crimmitschau GmbH ist ein Auftragsfertiger von Komponenten für die Antriebstechnik, Lufttechnik, sowie für die Hausgeräte- und Automobilindustrie. Das Unternehmen hat dabei eine hohe Fertigungstiefe und bietet nahezu alle Fertigungstechnologien der Metallverarbeitung auf hochmodernen automatisierten Anlagen in hohen Losgrößen an, ist jedoch auch in der Lage, kleine Fertigungslose flexibel und kostengünstig herzustellen. Es wird auf einer bebauten Fläche von ca. 10.000 qm produziert. Die Immobilie befindet sich im Eigentum des Unternehmens.

1.2. Forschung und Entwicklung

In Einzelfällen werden Entwicklungstätigkeiten auf Kundenanforderung durchgeführt.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

2.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Das Geschäftsjahr 2022 / 2023 war geprägt von politischen und wirtschaftlichen Einflüssen, die im Wesentlichen zu einer Verunsicherung der Marktteilnehmer führten, vornehmlich in der Bewertung der Stabilität von Lieferketten, der Entwicklung der Energiepreise und die mit der allgemeinen Verknappung von Ressourcen einhergehenden Preissteigerungen und der daraus resultierenden Inflation.

Neben diesen Preisanstiegen, von denen auch die Vormaterialien der Umformtechnik Crimmitschau GmbH betroffen waren, mussten parallel erhebliche Vorlaufzeiten in der Beschaffung berücksichtigt werden, die bei den meisten Markteilnehmern zu erhöhten Lagerbeständen führten.

Dies ist insofern als sehr anspruchsvolle Situation zu bezeichnen, als dass das zukünftige Marktverhalten der Finalkunden nur schwierig einzuschätzen ist und weiter sehr fragil bleiben wird, insbesondere unter dem Einfluss steigender Zinsen und der Investitionszurückhaltung, nicht nur am Standort Deutschland. Die Binnennachfrage wird aber ein wesentlicher Indikator dafür sein, wie stabil der Produktionsstandort Deutschland in das Jahr 2024 gehen wird. Nimmt diese weiterhin ab, wird es voraussichtlich nicht bei einem kurzen Zyklus des Abschwungs bleiben. Es ist dann eher von einer mittelfristigen Rezession über mindestens das Jahr 2024 oder darüber hinaus auszugehen.

2.2 Geschäftsverlauf

Die Umsatzentwicklung und Kapazitätsauslastung konnte im gesamten Geschäftsjahr als zufriedenstellend bezeichnet werden. Mit dem im Berichtsjahr erzielten Umsatz- und Ergebniswachstum wurden die Planungen erreicht. Die Auslastung wesentlicher Bereiche des Unternehmens war sichergestellt und wies im Berichtsjahr einen positiven Trend auf, der aber im 3. Quartal abflachte und im letzten Quartal eher leicht rückläufig war. Dazu trugen insbesondere die Bereiche Antriebstechnik, Maschinenbau und Lufttechnik bei.

Weiterhin schwach und schwer planbar war erneut der Automotive-Sektor, der im Unternehmen im Wesentlichen die Umsatzentwicklung im Presswerk bestimmt. Insbesondere diese Leit-Branche in Deutschland hat es in den letzten 4 Jahren nicht verstanden, überzeugende Ansätze für eine positive Entwicklung und Wachstum zu liefern. Seit dem Abgasskandal und den damit verbundenen Konsequenzen in 2018 kämpfen insbesondere deutsche Hersteller damit, dass Vorkrisenniveau wieder zu erreichen. Nur durch Sondereffekte (Kurzarbeiterregelung, Ausweis Transformationskosten, Anlaufeffekte von Neumodellen der e-Fahrzeuge, Konzentration auf margenstarke Modelle etc.) war man in der Lage, die eigentlichen Probleme der Branche zu kaschieren. Diese Probleme werden nun mit abnehmender Nachfrage, wachsender Konkurrenz aus dem Ausland, schwachen Lieferanten bei gleichzeitig viel zu hohen Kosten in den eigenen Unternehmen bei geringer Fertigungstiefe, in der kommenden Zeit offenbar - die Folgen und ggf. Schäden auf die Gesamtwirtschaft in Deutschland indes sind nur schwer absehbar.

Preisbereinigt lag bei UTC das Wachstum gegenüber dem Vorjahr insgesamt bei erneut ca. 6 %, sodass das Unternehmen in den letzten 3 Jahren um über 15 % gewachsen ist.

Investitionen wurden im Berichtsjahr in Höhe von 819 TEUR getätigt. Diese betreffen neben üblichen Ersatzinvestitionen auch Erweiterungsinvestitionen zur weiteren Verstärkung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Investitionen wurden aus dem cash-flow erwirtschaftet und finanziert.

Durch den neuen, sehr modernen Maschinenpark ist das Unternehmen sowohl qualitativ als auch kapazitiv gut aufgestellt und nicht zwangsweise kurzfristigen neuen Investitionsverpflichtungen und damit eventuell einhergehender neuer Verschuldung ausgesetzt.

2.3. Personal- und Sozialbereich

Im Jahresdurchschnitt waren 72 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 68). Darüber hinaus wurde noch 1 Lehrling ausgebildet. Aufgrund des Fachkräftemangels konnten nicht alle Planstellen in ausreichendem Maße mit Fachkräften besetzt werden. Es waren weiterhin im Durchschnitt 15 Leiharbeitskräfte vertraglich gebunden.

Das Unternehmen ist nach ISO 9001:2015 zertifiziert und besitzt mehrere Zertifizierungen und Zulassungen im Bereich der Schweiß- und Fügetechnik.

3. Darstellung der Lage

3.1. Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich mit 9.295 TEUR gegenüber dem Bericht des Vorjahres (9.257 TEUR) nicht wesentlich verändert.

Während das Anlagevermögen um 5 % abnahm, erhöhte sich das Umlaufvermögen um 6 %. Die Vorräte stiegen teilweise preisbedingt um 37 % von 851 TEUR auf 1.166 TEUR. Im Gegenzug nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistung zum Bilanzstichtag um 52 % von 1.405 TEUR auf 666 TEUR ab.

Die Finanzlage des Unternehmens kann mit gut bezeichnet werden. Die flüssigen Mittel stiegen um 60% auf 2.712 TEUR. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich um 5 % auf 2.554 TEUR. Öffentliche Corona-Kredite wurden durch mittel-/langfristige Bankdarlehen ersetzt. Bestehende Darlehen wurden planmäßig getilgt. Lieferantenverbindlichkeiten werden unter Ausnutzung von gewährten Skonti beglichen und liegen auf ähnlichem Niveau des Vorjahres unter Berücksichtigung der Umsatzsteigerung.

Die Eigenkapitalausstattung ist im Vergleich zur Branche ebenfalls gut. Das Unternehmen verfügt zum Bilanzstichtag über ein bilanzielles Eigenkapital von 4.304 TEUR (Vorjahr 4.160 TEUR). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 46 % (Vorjahr 45 %).

3.2. Ertragslage

Die Umsatzentwicklung war positiv und der Rohertrag entwickelte sich mit einer Steigerung um 12 % auf 6.545 TEUR zufriedenstellend. Die Abschreibungen in Höhe von 1.064 TEUR wurden verdient und es konnte darüber hinaus ein positives Jahresergebnis ausgewiesen werden.

Die Materialaufwandsquote hat sich leicht erhöht, da die Preissteigerungen im Materialbereich nicht vollständig bzw. nur mit zeitlicher Verzögerung an die Kunden weitergegeben werden konnten.

Auslastungsbedingt erhöhten sich die Personalkosten um 15 %, zudem wurde vermehrt auf das Instrument der Leiharbeit zurückgegriffen. Außerdem wurden durch schrittweise Lohnerhöhungen und erhebliche Sonderzahlungen (Prämien) die inflationsbedingte Mehrbelastung der Arbeitnehmer abzufedern.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich vor dem Hintergrund höherer Instandhaltungskosten aufgrund eines größeren Wasserschadens in einer Fertigungshalle sowie den inflationsbedingten Preissteigerungen in allen Bereichen um 12 % auf 1.409 TEUR.

4. Voraussichtliche künftige Entwicklung einschließlich wesentlicher Chancen und Risiken

4.1. Prognosebericht

Wir gehen von einer verhaltenen, leicht rückläufigen Umsatzentwicklung mit einem ebenfalls leicht rückläufigem Ergebnis aus. Konkrete Prognosen über die Ertragsentwicklung sind aufgrund sehr volatiler Abrufe der Kunden zum Zeitpunkt der Abschlusserstellung nur schwer möglich. Während das 1. Quartal 2023 / 2024 noch auf relativ hohem Niveau fortgeschrieben werden kann, sinken die Auftragsbestände auf das Ende des Kalenderjahres 2023 hin merklich. Durch flexible Reaktionsmöglichkeiten im Bereich der variablen Kosten und einem relativ geringen liquiditätswirksamen Fixkostenblock ist das Unternehmen jedoch in der Lage, diesen Planungen entsprechend zu begegnen.

Die Gesellschaftsverhältnisse im Hinblick auf die Eigentümerstruktur sollen nicht verändert werden.

4.2. Risikobericht

Unser Geschäftsumfeld wird durch die weltweiten konjunkturellen Bedingungen beeinflusst, maßgeblich aktuell aber auch durch politische Einflüsse in Deutschland und teilweise der EU erschwert. Insbesondere sind hier die nationale Energiepolitik zu nennen, aber auch bürokratische Hindernisse in Form von neuen Richtlinien und Gesetzen werden zukünftig die Industrie und damit die gesamte Wirtschaft eher belasten.

Der Ausbruch des Krieges in der Ukraine im Februar 2022 verursachte insbesondere Unsicherheiten in der Versorgungsmenge und der Versorgungspreise der benötigten Energie. Hier wird der Markt permanent beobachtet, um ggf. wieder langfristige und damit planbare Verträge abschließen zu können.

Die anhaltenden Preissteigerungen und Lieferzeitverzögerungen bei Lieferanten können sich nachteilig auf unser Geschäft auswirken. Um den Risiken im Bereich der Rohstoffentwicklung entgegenzuwirken, werden soweit möglich, hier Halbjahresverträge abgeschlossen und gegenüber dem Kunden nach dieser Zeit mit Preisgleitklauseln gearbeitet.

Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Die finanzwirtschaftlichen Risiken des Unternehmens sind begrenzt. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Guthaben bei Kreditinstituten und Verbindlichkeiten. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Ausfallrisiken im Bereich der Forderungen werden durch Debitorenmanagement und eine entsprechende Ausfallversicherung minimiert. Allerdings ist durch die teilweise Abmilderung der Insolvenzantragspflicht derzeit nicht erkennbar, wie hoch die Risiken im Markt insgesamt oder auch in einzelnen Branchen aktuell sind. Hier ist eine genaue Beobachtung der Verhaltensweisen der Kreditversicherer, der Wirtschaftsauskunfteien und des Zahlungsverhaltens der Kunden nötig, um bei Erhöhung von Risiken sofort Maßnahmen zu ergreifen, die das Unternehmen schützen.

Unsere Planungen gehen davon aus, dass eine wesentliche Verschlechterung der Lage gegenüber dem Bilanzstichtag 30.06.2023 nicht eintreten wird. Dennoch wurde sichergestellt, dass ausreichend aktuell nicht benötigte Liquiditätslinien und Barmittel vorhanden sind, um eine mittelfristig anhaltende Konjunkturschwäche oder eine eventuelle unstete Auslastungssituation aufzufangen.

Durch flache Hierarchien, geringe Verschuldung und eine entsprechende Marktorientierung ist das Unternehmen auch weiterhin in der Lage, sehr schnell auf Veränderungen des Marktes zu reagieren.

4.3. Chancenbericht

Insbesondere wird hier der Schwerpunkt auf Branchendiversifikation gelegt bei gleichzeitigem Ausbau der Fertigungstiefe durch Investitionen in ergänzende / angrenzende Technologien. Hierdurch besteht die Chance, sich zukünftig verstärkt am Markt als Komponentenfertiger positionieren zu können und die Marktposition entsprechend auszubauen.

Vorrangige Bedeutung im kommenden Geschäftsjahr werden die Sicherung vorhandener und der Ausbau neuer Geschäftsbeziehungen haben, um die Abhängigkeiten von bestimmten Branchen weiterhin zu reduzieren. Der Ausbau der Montagekapazitäten und Entwicklung zum Produzenten einbaufertiger Komponenten wird Schwerpunkt eines Investitionspaketes mit dem Bau einer neuen Montage- und Logistikhalle sein.

4.4. Gesamtaussage

Unter Beachtung aller derzeit bekannten Gegebenheiten und Fakten liegen keine Risiken vor, welche den Fortbestand unseres Unternehmens in einem absehbaren Zeitraum gefährden.

 

Crimmitschau, den 22. September 2023

gez. Geschäftsführer

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

30.06.2023
EUR
30.06.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 6,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.117.317,36 2.304.816,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.332.104,00 1.992.154,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 267.054,50 322.191,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 846.552,77 188.723,49
Summe Sachanlagen 4.563.028,63 4.807.885,56
III. Finanzanlagen 26.246,00 26.246,00
Summe Anlagevermögen 4.589.279,63 4.834.138,06
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.166.265,09 851.439,19
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 777.479,46 1.856.496,03
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 2.712.568,67 1.693.605,06
Summe Umlaufvermögen 4.656.313,22 4.401.540,28
C. Rechnungsabgrenzungsposten 48.996,94 21.701,47
D. Bilanzsumme Aktiva 9.294.589,79 9.257.379,81

PASSIVA

30.06.2023
EUR
30.06.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 2.300.000,00 2.300.000,00
- Gezeichnetes Kapital: 2.300.000,00 (Vj: 2.300.000,00)
II. Gewinnvortrag 1.510.504,65 1.460.602,36
III. Jahresüberschuss 493.237,65 399.902,29
Summe Eigenkapital 4.303.742,30 4.160.504,65
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 702.738,47 993.695,86
C. Rückstellungen 605.427,80 724.551,18
D. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.554.330,34 2.427.483,57
Summe Verbindlichkeiten 3.682.681,22 3.378.628,12
E. Bilanzsumme Passiva 9.294.589,79 9.257.379,81

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 6.544.639,50 5.821.727,54
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -2.683.112,36 -2.305.972,79
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -584.741,28 -528.691,85
- davon für Altersversorgung: -27.506,84 (Vj: -27.279,63)
Summe Personalaufwand -3.267.853,64 -2.834.664,64
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.063.749,05 -1.129.548,37
Summe Abschreibungen -1.063.749,05 -1.129.548,37
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.430.250,05 -1.254.536,11
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 540,00 0,00
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.883,85 5.585,41
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -67.107,59 -19.986,10
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -205.162,57 -164.994,16
9. Ergebnis nach Steuern 517.940,45 423.583,57
10. Sonstige Steuern -24.702,80 -22.931,28
11. Aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne 0,00 -750,00
12. Jahresüberschuss 493.237,65 399.902,29

Anhang für Offenlegungszwecke

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Umformtechnik Crimmitschau GmbH hat ihren Sitz in Crimmitschau. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 21151 eingetragen.

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH-Gesetzes beachtet.

Gemäß § 267 Abs. 2 HGB ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen.

II. Bilanzierungs und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen, bewertet. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen zwei und fünf Jahren.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich der aufgelaufenen Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten enthalten anteilige Anschaffungsnebenkosten und sind um Anschaffungskostenminderungen gekürzt. Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode gerechnet.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die Roh , Hilfs und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Anschaffungskosten werden nach der Durchschnittswertmethode ermittelt. Für nicht gängige Bestände sind angemessene Wertabschläge vorgenommen worden.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden mit Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. In die Herstellungskosten werden neben dem Fertigungsmaterial und den Fertigungslöhnen auch anteilige Gemeinkosten des Fertigungsbereiches sowie Abschreibungen, soweit sie auf den Produktionsbereich entfallen, einbezogen.

Der Ansatz der geleisteten und erhaltenen Anzahlungen erfolgt mit dem Nennbetrag.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen Rechnung getragen.

Die flüssigen Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.

Der Sonderposten wurde für Investitionszuschüsse und Investitionszulagen für Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens gebildet und wird entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter aufgelöst.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des Erfüllungsbetrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede zwischen den Bilanzansätzen in der Handelsbilanz und in der Steuerbilanz ermittelt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 (1) S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist als Anlage diesem Anhang beigefügt. Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres vermerkt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen Gesellschafter betreffen analog zum Vorjahr in voller Höhe sonstige Vermögensgegenstände.

3. Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

Art der Verbindlichkeit (Vj.-Werte in Klammern) gesamt davon < 1 Jahr davon > 1 Jahr davon > 5 Jahre
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.554 1.379 1.175 10
(2.427) (1.226) (1.201) (0)
gesamt 3.682 2.507 1.175 10
(3.378) (2.177) (1.201) (0)

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.807 sind durch Sicherungsübereignungen/Eigentumsvorbehalte der finanzierten Wirtschaftsgüter besichert.

IV. Sonstige Angaben

1. Anzahl der Mitarbeiter

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr im Durchschnitt 72 Mitarbeiter, davon 62 gewerbliche Arbeitnehmer und 10 Angestellte, beschäftigt.

2. Geschäftsführer

Herr Thomas Schlesinger, alleiniger Geschäftsführer

Von der Schutzklausel gemäß § 286 (4) HGB wird Gebrauch gemacht.

Zum Abschlussstichtag beliefen sich die von der Gesellschaft an den Geschäftsführer gewährten Kredite auf insgesamt T€ 53. Die Kredite wurden mit 1,5 % p.a. verzinst.

3. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Geschäftsführer schlägt vor, den Jahresüberschuss von € 493.237,65 zusammen mit dem Gewinnvortrag von € 1.510.504,65 auf neue Rechnung vorzutragen.

V. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag ereignet.

 

Crimmitschau, 22.09.2023

gez. Geschäftsführer

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.07.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 30.06.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 229.784,37 0,00 0,00 229.784,37
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 257.232,98 0,00 1.952,02 255.280,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.047.761,67 88.599,79 0,00 6.136.361,46
2. Technische Anlagen und Maschinen 15.198.724,48 28.012,60 1.850,00 15.224.887,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 996.707,04 44.453,45 16.546,25 1.024.614,24
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 188.723,49 657.829,28 0,00 846.552,77
Summe Sachanlagen 22.431.916,68 818.895,12 18.396,25 23.232.415,55
III. Finanzanlagen 26.246,00 0,00 0,00 26.246,00
Summe Anlagevermögen 22.715.395,66 818.895,12 20.348,27 23.513.942,51

Abschreibungen

Stand 01.07.2022
EUR
Abschreibungen Berichtsjahr
EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen
EUR
Stand 30.06.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 229.783,37 0,00 0,00 229.783,37
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 257.226,48 0,00 1.950,52 255.275,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.742.945,10 276.099,00 0,00 4.019.044,10
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.206.570,48 688.061,60 1.849,00 13.892.783,08
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 674.515,54 99.588,45 16.544,25 757.559,74
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 17.624.031,12 1.063.749,05 18.393,25 18.669.386,92
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 17.881.257,60 1.063.749,05 20.343,77 18.924.662,88

Buchwerte

Buchwert 30.06.2023
EUR
Buchwert 30.06.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Geschäfts- oder Firmenwert 1,00 1,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 6,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.117.317,36 2.304.816,57
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.332.104,00 1.992.154,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 267.054,50 322.191,50
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 846.552,77 188.723,49
Summe Sachanlagen 4.563.028,63 4.807.885,56
III. Finanzanlagen 26.246,00 26.246,00
Summe Anlagevermögen 4.589.279,63 4.834.138,06

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

Für die Offenlegung wurden die Offenlegungserleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften in Anspruch genommen. Nachstehender Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss:

An die Umformtechnik Crimmitschau GmbH, Crimmitschau

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Umformtechnik Crimmitschau GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Umformtechnik Crimmitschau GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

- führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Chemnitz, den 27. September 2023

AuditConsult Westsachsen GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Erik Starec, Wirtschaftsprüfer

Entsprechenserklärung

Der Jahresabschluss wurde in der Gesellschafterversammlung vom 1. November 2023 festgestellt.

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