Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Werner Automobile GmbH
Haferwende 35, 28357 Bremen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Matthias Bußmann seit 21.7.2023 | Prokura |
Anke Möller seit 26.8.2014 | Prokura |
Thomas Werner seit 5.7.2005 | Geschäftsführer |
Matthias Werner seit 5.7.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Thomas WernerWerner Holding GmbH+1 | 50.00% |
Matthias WernerWerner Holding GmbH+1 | 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Werner Automobile GmbHBremenJahresabschluss zum 31.12.2006Lagebericht zu 20061) Darstellung des GeschäftsverlaufsDas Geschäftsjahr 2006 war durch unterschiedliche Entwicklungen bei den verschiedenen Marken und Standorten mit einem nicht zufrieden stellenden Jahresergebnis gekennzeichnet. Die Vergleichbarkeit zum Jahresabschluss 2005 ist weitestgehend gegeben, da sich nur am Standort Bremen durch die Integration der Marke Kia Veränderungen ergeben haben. Insgesamt wurden aufgrund einer insgesamt schwierigen Lage im Automobilhandel und sich verschärfenden Problemen bei den Marken Smart und Saab die angestrebten Ziele nicht erreicht. Der Umsatz sank von T€ 24.548,8 um 9,6 % auf T€ 22.200,9 und auch der Bereich der Anderen Erträge sank um T€ 22,5 auf T€ 90,5. Die Entwicklung des Jahresüberschusses war stark geprägt von außerordentlichen Entwicklungen, während das Betriebsergebnis weiter verbessert werden konnte. So stieg der betriebliche Rohertrag um 6,3 % von T€ 4.135,6 auf T€ 4.394,1, während die Personal- und Sachkosten und Abschreibungen weiter gesenkt werden konnten. Der Jahresüberschuss war nach einem leicht positiven Ergebnis in 2005 von T€ 6,5 negativ in Höhe von T€ 166,6. Die Marke smart hat wieder ein sehr schwieriges Geschäftsjahr absolviert, welches durch die Einstellung des forfour und eine lange Zeit unklare Entwicklung der Marke insgesamt gekennzeichnet war. Der Auslauf des Fortwo führte ebenfalls zu Umsatzeinbußen sowohl bei Neuals auch bei Gebrauchtwagen. Die negative Entwicklung der Marke Saab wurde dadurch ausgelöst, dass durch die Einsetzung eines zweiten Händlers im Marktverantwortungsgebiet die Verkaufszahlen herstellerseitig deutlich verbessert werden sollten. Dies ist nicht eingetreten. Vielmehr teilen sich jetzt zwei Händler das gleiche geringe Volumen, was zusätzlich zu weiteren Ertragseinbußen führt. Die Marke Kia war insgesamt für unser Haus noch stabil. Allerdings ist auch hier durch eine weitere Verdichtung des Händlernetzes eine deutliche Intensivierung des Wettbewerbs mit entsprechenden Auswirkungen auf die Margen eingetreten. Die Integration der Marke am Standort Bremen führte nur zu einer Verlagerung der Verkäufe und erbrachte nicht die geplante Steigerung des Neuwagenabsatzes. Der zusätzliche Verkauf junger Gebrauchter konnte die Margenverluste im Bereich Neuwagen nicht kompensieren. Positiv hat sich an allen Standorten und bei allen Marken der stabilisierende Einfluss des Service ausgewirkt. Die Personalkosten konnten in 2006 von T€ 2176,3 auf T€ 2004,3 um 7,9 % gesenkt werden. Dies ist ausschließlich am Standort Bremen geschehen, weil die kleineren Standorte Stuhr und Bremerhaven personell auf ein Mindestmass reduziert sind. Im Jahresdurchschnitt waren 65 Vollzeitkräfte, davon 20 Auszubildende sowie 2 Teilzeitkräfte und 3 Aushilfen beschäftigt (§ 285 Nr.7 HGB). Die Optimierung des Personaleinsatzes erfolgte unter anderem durch die Zentralisierung von Buchhaltung und Disposition und eine höhere Produktivität der Servicemitarbeiter. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen waren insgesamt stabil und konnten um 1,2% auf T€ 2.106,0 gesenkt werden. Die Abschreibungen sind von T€ 417,0 auf T€ 392,8 um 5,8 % gesunken. Im Bereich der Fahrzeugbestände konnte der Werteverzehr reduziert werden, während die Investition in zusätzliche Vorführ- und Mobilitätsfahrzeuge für Kia eine Steigerung der Abschreibungen auslöste. Aufgrund der Verbesserungen des Rohertrags und der Kostensenkungen wurde das Betriebsergebnis um T€ 206,2 verbessert, auch wenn es nach wie vor noch negativ war. Der weitere Anstieg der Marktzinsen führte neben der Neuberechnung der Zinsen zur Muttergesellschaft und gestiegenen Fahrzeugbeständen bei Kia zu um 32,9% erhöhten Zinsaufwendungen in Höhe von T€ 257,2. Damit verschlechterte sich das Finanzergebnis um T€ 63,7. Die Neutralen Erträge und Aufwendungen zeigen die größten Veränderungen durch den Wegfall bzw. Kürzung periodenfremder Erträge und Aufwendungen. Insbesondere die Unterstützungsleistungen von smart fielen um T€ 413,0 niedriger als im Vorjahr aus, sodass die Neutralen Erträge von T€ 733,4 auf T€ 239,1 und die Neutralen Aufwendungen von T€ 186,5 auf T€ 7,5 sanken. Darüber hinaus ist zu erwähnen, dass erstmalig die Zertifizierung nach der DIN ISO Norm 9002 für alle Standorte erreicht und das Qualitätssiegel "smart & smile" erneut bestätigt wurde. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 166,6 wird aufgrund des seit 1. Januar 2003 wirksamen Ergebnisabführungsvertrages an die Werner Holding GmbH übertragen. 2) Darstellung der Lage der GesellschaftDas Jahr 2006 war wieder von einer strukturellen Marktschwäche im Pkw-Geschäft bestimmt, die auch durch vorgezogene Käufe zum Jahresende aufgrund der Mehrwertsteuererhöhung nicht kompensiert werden konnte. Erschwerend wirkten sich die markenspezifischen Probleme aus. So ist der Neuwagenabsatz bei smart durch die Einstellung des forfour und den in 2007 anstehenden Modellwechsel des fortwo stark rückläufig gewesen. Auch das Vorführwagen- und Gebrauchtwagengeschäft litt darunter und erbrachte rückläufige Umsätze. Wie bereits dargestellt führte die Installierung eines zweiten Händlers für Bremen bei der Marke Saab zu stark rückläufigen Umsätzen im zweiten Halbjahr. Hier waren die Vorführwagen- und Gebrauchtwagenumsätze trotzdem leicht über Vorjahresniveau. Kia verzeichnete leichte Steigerungen im Neuwagenumsatz allerdings zu Lasten der Marge, da der Wettbewerb massiv über den Preis geführt wurde. Ein gewissen Ausgleich schaffte das Geschäft mit jungen Gebrauchten, was sich sowohl im Umsatz als auch im Ertrag positiv entwickelte. Der Service trug insgesamt zu einer Stabilisierung der wirtschaftlichen Situation bei. Allerdings zeigen auch hier die knappen Budgets der Kunden Wirkung, sodass über alle Marken und Standorte ungefähr die Vorjahreswerte erreicht wurden. Am Standort Bremerhaven wird im zweiten Halbjahr ein Mercedes-Benz Service eingerichtet, um dadurch höhere Erträge im Service zu erreichen. Insgesamt ist aber festzustellen, dass aufgrund der Marktschwäche und der individuellen Markenprobleme nur leichte Fortschritte erzielt worden sind. Insbesondere die Vorleistungen in die Marke Kia haben sich bisher nicht entsprechend positiv ausgewirkt. Die Vermögenslage wird gekennzeichnet durch eine Ausweitung der Bilanzsumme um 31,6% von T€ 5.728,0 auf T€ 7.537,0, die auf der Aktivseite durch erhöhte Vorräte (+T€ 839,1), Forderungen (+T€ 648,0) und Liquide Mittel (+T€ 368,7) steigen, während auf der Passivseite besonders die Einstellung in die Sonderposten mit Rücklagenanteil (T€ 423,2) und die Rechnungsabgrenzungsposten (T€ 770,4) ins Gewicht fallen. Hier sind die Unterstützungsleistungen des Herstellers smart abgebildet, die im Zusammenhang mit der Einstellung des forfour gezahlt wurden und zum Ausgleich zukünftiger Verbindlichkeiten dienen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten stieg um T€ 1.294,6, während die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der gleichen Höhe sanken. Zu erwähnen ist die neu gebildete Rückstellung für geleistete Überstunden in Höhe von T€ 24,0, die der periodengerechten Zuordnung dient. Die im Vorjahr gebildete Rückstellung für Archivierungskosten gemäß § 257 HGB i.V. mit § 147 AO blieb unverändert. Das Eigenkapital beläuft sich auf T€ 1.500 (Vorjahr T€ 1.500) und beträgt 19,9 % (Vorjahr 26,2 %) der Bilanzsumme. Der Cash - Flow aus der Umsatztätigkeit beträgt T€ 226. Durch Zugänge im Bereich Vorführwagen (T€ 312) und Gebrauchtwagenbestand und Forderungen (T€ 1.502) bei erhöhten Verbindlichkeiten (T€ 2.194) ergibt sich ein Cash - Flow aus laufender Geschäftstätigkeit von T€ 606. Bei einem Cash - Flow aus Investitionstätigkeit (T€ -18) und aus Finanzierungstätigkeit (T€ - 219) ergibt sich ein erhöhter Finanzmittelbestand von T€ 488. 3) Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungDie aktuelle Situation im Jahr 2007 erfährt trotz der allgemeinen konjunkturellen Erholung eine Fortführung und sogar eine Verschärfung der Situation zum Vorjahr. Da die Absatzplanungen aller Hersteller erneut zu optimistisch ausgefallen ist, treffen eine rückläufige Nachfrage auf ein nochmals erhöhtes Angebot mit den entsprechenden wirtschaftlichen Folgen. Die Hoffnungen der Marke smart liegen im neuen Produkt fortwo, welches insgesamt positiv im Markt aufgenommen wird. Besonders die von der Einzigartigkeit des Produktes überzeugten Kunden stehen nach wie vor treu zur Marke. Schwieriger ist die Situation bei reinen Preis-/Rabattkäufern, die jetzt auf ein viel größeres Wettbewerbsangebot als noch vor ein paar Jahren treffen. Der Abverkauf von in Zahlung genommenen forfour bzw. Leasingrückläufern sollte durch die Unterstützungsmaßnahmen des Herstellers erfolgreich gelingen. Für die Marke Saab wird es immer schwieriger, ein nachhaltiges Geschäft zu betreiben, da der bundesweite Absatz nochmals rückläufig war. Hier wird es darauf ankommen, trotz eines geringen Bestandes an Fahrzeugen noch ein Verkaufsgeschäft aufrecht zu erhalten und gleichzeitig die enormen Standzeiten zu senken. Bei Kia sind die Rückläufer aus den im letzten Jahr getätigten Flottengeschäften zeitnah zu vermarkten und gleichzeitig müssen die angestrebten hohen Stückzahlen im Neuwagenbereich zu Erreichung der Verkaufsprämien verkauft werden. Die erhoffte finanzielle Unterstützung im Flottenbereich wie in 2006 ist bisher unterblieben, was den Absatz nicht erleichtert hat. Trotzdem ist dieses Wechselspiel bisher zufrieden stellend gelungen. Die Bestandsentwicklung wird insgesamt nach unten führen, um besser auf die immer schneller werdenden Preisveränderungen reagieren zu können. 4)
Vorgänge von besonderer Art nach Abschluss des
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31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
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| A. Anlagevermögen | ||
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | 70.081,51 | 99.422,51 |
| II. Sachanlagen | 1.437.830,06 | 1.470.670,06 |
| III. Finanzanlagen | 275.000,00 | 275.000,00 |
| B. Umlaufvermögen | ||
| I. Vorräte | 3.721.055,92 | 2.881.971,62 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 1.507.844,20 | 859.725,95 |
| III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks | 487.974,71 | 119.262,60 |
| C. Rechnungsabgrenzungsposten | 36.992,44 | 22.176,50 |
| Bilanzsumme, Summe Aktiva | 7.536.778,84 | 5.728.229,24 |
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Passiva |
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31.12.2006
EUR |
31.12.2005
EUR |
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| A. Eigenkapital | ||
| I. gezeichnetes Kapital | 1.500.000,00 | 1.500.000,00 |
| B. Sonderposten mit Rücklagenanteil | 423.229,00 | 0,00 |
| C. Rückstellungen | 175.442,04 | 159.104,82 |
| D. Verbindlichkeiten | 4.667.707,80 | 4.069.124,42 |
| E. Rechnungsabgrenzungsposten | 770.400,00 | 0,00 |
| Bilanzsumme, Summe Passiva | 7.536.778,84 | 5.728.229,24 |
Gewinn- und Verlustrechnung
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01.01.2006
31.12.2006 EUR |
01.01.2005
31.12.2005 EUR |
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| 1. Rohergebnis | 4.605.216,10 | 4.827.974,89 |
| 2. Personalaufwand | 2.004.326,79 | 2.176.292,51 |
| a) Löhne und Gehälter | 1.644.839,44 | 1.772.920,68 |
| b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 359.487,35 | 403.371,83 |
| 3. Abschreibungen | ||
| a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs | 392.832,62 | 417.063,89 |
| 4. sonstige betriebliche Aufwendungen | 2.114.541,73 | 2.031.926,86 |
| 5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 4.030,71 | 4.097,20 |
| 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 257.090,87 | 193.503,99 |
| 7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | - 159.545,20 | 13.284,84 |
| 8. Sonstige Steuern | 7.010,86 | 6.829,85 |
| 9. Erträge aus Verlustübernahme | 166.556,06 | 0,00 |
| 10. Auf Grund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne | 0,00 | 6.454,99 |
| 10. Jahresüberschuss | 0,00 | 0,00 |
Anhang
1. Allgemeine Angaben
Das voll eingezahlte gezeichnete Stammkapital beläuft sich zum 31.12.2006 auf 1.500.000 €.
Mit der alleinigen Gesellschafterin, der Werner Holding GmbH, wurde ein
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit Wirkung zum 01. Januar 2003 geschlossen. Ab 01. Januar 2003 ist die Werner Holding GmbH demzufolge ertragsteuerrechtlicher Organträger. Außerdem besteht eine umsatzsteuerliche Organschaft. Organträger ist die Muttergesellschaft der Werner Holding GmbH, die Werner Beteiligungs-Holding GmbH & Co. KG.
Der Jahresabschluss 2006 der Werner Automobile GmbH ist von der Geschäftsführung nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches unter Berücksichtigung des GmbH-Gesetzes erstellt. Die Bewertung erfolgte nach den Grundsätzen der Unternehmensfortführung (Going-Concern-Prinzip gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB). Bei der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Alle erforderlichen Angaben, die laut Gesetz wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfolgen können, werden im Anhang ausgewiesen.
In 2006 wurden die Vertriebskosten i.H.v. T€ 217 in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis im Wareneinsatz (T€ 250). Ferner wurde die Erstattung der Zulassungsgebühren i.H.v. T€ 35 unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis im Umsatz (T€ 41).
2. Erläuterung zur Bewertung und Bilanzierung
Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen erfolgen nach der degressiven bzw. linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungszeiten. Der Übergang zur linearen Abschreibung erfolgt in dem Geschäftsjahr, in dem durch diese eine höhere Abschreibung erzielt wird. Geringwertige Anlagegegenstände werden im Geschäftsjahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und als Abgang erfasst. Zugänge werden mit den Anschaffungskosten bewertet.
Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.
Vorräte werden zu den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Abschläge wegen Überalterung oder Preisherabsetzungen werden vorgenommen. Die Abschläge der Ersatzteile stellen planmäßige Abwertungen unter Zugrundelegung einer vierjährigen Gängigkeit dar.
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände (davon keine mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) werden mit den Nennbeträgen abzüglich angemessener Einzel- und Pauschalwertberichtigungen (1% des um die Einzelwertberichtigungen bereinigten Nettobetrages der Forderungen) bilanziert.
Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um kurzfristige Abgrenzungen.
Steuerrückstellungen wurden aufgrund der Organschaft zur Werner Beteiligungs-Holding GmbH & Co. KG sowie der Werner Holding GmbH nicht gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.
Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.
3. Angaben
über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit
einem
Betrag von mindestens 20% der Anteile.
Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nahe stehende Unternehmen berichtet:
| Firmenname | Anteilshöhe | Jahresergebnis 2006 | Eigenkapital |
| Rosier Compact Car GmbH | 49,0 % | € 59.595,72 | € 596.887,53 |
4. Angaben
und Erläuterungen zu einzelnen Posten
der Bilanz und derGewinn- und Verlustrechnung
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens wird im Anlagengitter auf der Folgeseite dargestellt.
Vorräte
Innerhalb der Vorräte werden die zum 31.12.2006 vorhandenen Fertigerzeugnisse und Waren i.H.v. T€ 3.721 (Vj. T€ 2.882), davon Neuwagen i.H.v. T€ 1.753 (Vj. T€ 1.143) sowie Gebrauchtwagen i.H.v. T€ 1.451 (Vj. T€ 1.133) ausgewiesen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen i.H.v. T€ 1.453 (Vj. T€ 687) enthalten Wertberichtigungen i.H.v. T€ 47 (Vj. T€ 40) Bonusguthaben.
Eigenkapital
Das gezeichnete und voll eingezahlte Kapital beträgt € 1.500.000,00. Es wird zu 100 % von der Werner Holding GmbH gehalten: Seit 01.01.2003 besteht der Gewinnabführungsvertrag mit der Gesellschafterin. Der Jahresfehlbetrag wird in voller Höhe von der Werner Holding GmbH übernommen, so dass der Bilanzgewinn mit € 0,00 ausgewiesen wird.
Sonderposten mit Rücklageanteil
Der Sonderposten betrifft Investitionszuschüsse der Smart GmbH, Böblingen, die auf die Restmietdauer verteilt werden.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.
Innerhalb der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin i.H.v. T€ 1.386 enthalten.
1.1.2006 - 31.12.2006
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt 1.627.981,41 EUR.
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt 2.037.063,69 EUR.
1.1.2005 - 31.12.2005
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beträgt 2.881.429,22 EUR.
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt 742.474,65 EUR.
Personalaufwand
Der Posten setzt sich zusammen aus Löhnen und Gehältern i.H.v. T€ 1.645 und sozialen Abgaben i.H.v. T€ 359.
Abschreibungen
Die Entwicklung der Abschreibungen kann dem oben aufgeführten Anlagengitter entnommen werden. Sie entfallen auf Abschreibungen des immateriellen Anlagevermögens i.H.v. T€ 35, auf Vorführwagen und Betriebsfahrzeuge i.H.v. T€ 175 und auf die übrige Betriebs- und Geschäftsausstattung i.H.v. T€ 183.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen im Wesentlichen Aufwendungen für Raumkosten von T€ 597, Personalgestellung von T€ 211, Kfz-Kosten von T€ 128, Marketingkosten T€ 147 sowie EDV-Kosten von T€ 142.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der Posten betrifft im Wesentlichen Zinsaufwendungen für die Darlehensverbindlichkeiten sowie die Finanzierungsumlage gegenüber der Gesellschafterin i.H.v. T€ 203.
4. Sonstige Pflichtangaben
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen bestehen i.H.v. T€ 526 jährlich.
Es bestehen Rücknahmeverpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen in Höhe von T€ 5.024 von 2007 bis 2011.
Haftungsverhältnisse
Die Werner Automobile GmbH bürgt bis zu einem Betrag von T€ 6.800 für einen Kontokorrentkredit der Gesellschafterin, der Werner Holding GmbH. Der Kontokorrentkredit valutiert am Bilanzstichtag T€ 5.454.
Die Gesellschaft haftet zudem gesamtschuldnerisch bis T€ 1.000 für einen Betriebsmittelkredit der Werner Holding GmbH bei der OLB (Oldenburgische Landesbank). Der Kredit valutiert am Bilanzstichtag mit T€ 900.
Personal
Die Gesellschaft beschäftigt im Durchschnitt des Jahres 2006 65 Vollzeitarbeitnehmer, davon 21 Auszubildende sowie zusätzlich 2 Teilzeitkräfte und 3 Aushilfen.
Mitglieder der Geschäftsführung
Geschäftsführer sind Thomas Werner und Matthias Werner.
Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Verwendung des Bilanzgewinns
Seit dem 1. Januar 2003 ist der Ergebnisabführungsvertrag vom 19. August 2002 mit der Werner Holding GmbH wirksam.
Mutterunternehmen
Mutterunternehmen ist die Werner Beteiligungs-Holding GmbH & Co. KG, Weyhe, die zum 31. Dezember 2006 einen Konzernabschluss aufstellt, in welchen die Gesellschaft einbezogen wird.
Bremen, 10. Juli 2007
Werner Automobile GmbH
Thomas Werner, Geschäftsführung
Matthias Werner, Geschäftsführung
Entwicklung des Anlagevermögens
| Anschaffungs-/Herstellungskosten | ||||
| 01.01.2006 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2006 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Gewerbliche Schutzrechte sowie Lizenzen an solchen Rechten | 199.539,86 | 5.798,58 | 0,00 | 205.338,44 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 199.539,86 | 5.798,58 | 0,00 | 205.338,44 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 644.796,23 | 0,00 | 0,00 | 644.796,23 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.550.957,35 | 990.217,66 | 800.093,49 | 1.741.081,52 |
| Summe Sachanlagen | 2.195.753,58 | 990.217,66 | 800.093,49 | 2.385.877,75 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und sonstige Ausleihungen | 275.000,00 | 0,00 | 0,00 | 275.000,00 |
| Summe Finanzanlagen | 275.000,00 | 0,00 | 0,00 | 275.000,00 |
| Summe Anlagevermögen | 2.670.293,44 | 996.016,24 | 800.093,49 | 2.866.216,19 |
| Abschreibungen | ||||
| 01.01.2006 | Zugänge | Abgänge | 31.12.2006 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| Gewerbliche Schutzrechte sowie Lizenzen an solchen Rechten | 100.117,35 | 35.139,58 | 0,00 | 135.256,93 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 100.117,35 | 35.139,58 | 0,00 | 135.256,93 |
| II. Sachanlagen | ||||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 129.336,23 | 80.399,00 | 0,00 | 209.735,23 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 595.747,29 | 277.294,04 | 134.728,87 | 738.312,46 |
| Summe Sachanlagen | 725.083,52 | 357.693,04 | 134.728,87 | 948.047,69 |
| III. Finanzanlagen | ||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und sonstige Ausleihungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Finanzanlagen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| Summe Anlagevermögen | 825.200,87 | 392.832,62 | 134.728,87 | 1.083.304,62 |
| Buchwerte | ||
| 31.12.2006 | 31.12.2005 | |
| I. Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Gewerbliche Schutzrechte sowie Lizenzen an solchen Rechten | 70.081,51 | 99.422,51 |
| Summe immaterielle Vermögensgegenstände | 70.081,51 | 99.422,51 |
| II. Sachanlagen | ||
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 435.061,00 | 515.460,00 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.002.769,06 | 955.210,06 |
| Summe Sachanlagen | 1.437.830,06 | 1.470.670,06 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und sonstige Ausleihungen | 275.000,00 | 275.000,00 |
| Summe Finanzanlagen | 275.000,00 | 275.000,00 |
| Summe Anlagevermögen | 1.782.911,57 | 1.845.092,57 |
Bestätigungsvermerk
Der Jahresabschluss wurde wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offen gelegt. Dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk am 10. Juli 2007 erteilt.
"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den Jahresabschlussbestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhangunter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Werner Automobile GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.
Bremen, den 10. Juli 2007
Clostermann
& Jasper Partnerschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
Siegel
gez. Clostermann, Wirtschaftsprüfer
gez. Gampper, Wirtschaftsprüfer
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