RFB Fachkräfte Management Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hubertus Berberich seit 21.8.2024 | Geschäftsführer |
Michael Resch seit 5.5.2020 | Prokura |
Oliver Back seit 5.5.2020 | Prokura |
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
R + S Beteiligungs GmbH (vormals: M. Röhner Beteiligungs GmbH)FuldaKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2019R + S Beteiligungs GmbH (vormals M. Röhner Beteiligungs GmbH)1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss Der Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH (vormals M. Röhner Beteiligungs GmbH) zum 31. Dezember 2019 wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des BilRUG aufgestellt. Ergänzend waren die einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, wurden insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 293 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft als Mutterunternehmen verpflichtet einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht zu erstellen. Die R + S Beteiligungs GmbH hat ihren Sitz in Fulda. Sie wird geführt unter der Nummer HRB 7177 des Amtsgerichts Fulda. 2. Angaben zum Konsolidierungs- und Beteiligungskreis 2.1 Voll einbezogene Gesellschaften Zum 31. Dezember 2019 sind, neben der Muttergesellschaft, folgende Gesellschaften nach der Methode der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH einbezogen worden.
Anmerkungen:
1 Diese Gesellschaften machen aufgrund ihrer
Einbeziehung in den Konzernabschluss der R + S Solutions
Beteiligungs GmbH für das Geschäftsjahr 2019
teilweise von den Befreiungsvorschriften gemäß
§ 264 Abs. 3 HGB beziehungsweise § 264b HGB
Gebrauch.
Der Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH ist ein befreiender Konzernabschluss für die R+S Group AG, Fulda, sowie für die Rübsam Beteiligungs Holding GmbH, Fulda, die von der Befreiung gemäß § 264 Abs. 3 HGB i.V.m. § 291 Abs. 1 HGB Gebrauch machen. Mit Wirkung zum 1. August 2019 wurden weitere 9 % an der Solutions One PersonaIvermittlung GmbH, Fulda, übernommen. Weiterhin wird auf die Schutzklausel des § 313 Abs. 3 Satz 1 HGB verwiesen. 2.2 Assoziierte Gesellschaften Zum 31. Dezember 2019 sind folgende Gesellschaften nach der Equity-Methode im Sinne des § 311 ff. HGB in den Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH einbezogen worden
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der assoziierten Gesellschaften entsprechen im Wesentlichen denen der R + S Beteiligungs GmbH Mit Wirkung zum 1. März 2019 wurden weitere 11,67 % an der hiko Systems GmbH, Darmstadt, übernommen. Zum 31. Dezember 2019 beträgt der im Buchwert der hiko systems GmbH enthaltene Unterschiedsbetrag 310.786,43 € und entfällt in voller Höhe auf den Geschäfts- oder Firmenwert. Der Firmenwert wird über eine Dauer von 10 Jahren, bis 2029 linear abgeschrieben. Die Gesellschaft AM Allied Maintenance GmbH, Hamburg, wurde nicht nach der Equity-Methode einbezogen, da sie für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung ist. 3. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 3.1 Konsolidierungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entsprechend den gesetzlichen Vorschriften wurden die Abschlüsse der einzelnen Gesellschaften zur Einbeziehung in den Konzernabschluss nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsrichtlinien aufgestellt. Die Abschlüsse wurden grundsätzlich auf den 31. Dezember erstellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungswerte der Beteiligungen mit dem auf sie entfallenden Eigenkapitalanteil nach Zuordnung von stillen Reserven. Die Erstkonsolidierung erfolgte zum 30. April 2014 beziehungsweise zu dem unter Punkt 2.1 aufgeführten, späteren Zeitpunkt des Erwerbs. Auf der Aktivseite entstandene Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwerte nach § 301 Abs. 3 S. 1 HGB ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsatzerlöse sowie Aufwendungen und Erträge zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Im Konzern werden mehrere Geschäfts- oder Firmenwerte bilanziert, die über 10 - 15 Jahre abgeschrieben werden, da gemäß der, bei der Bewertung der Gesellschaften zugrundeliegenden Unternehmensplanungen von einer Nutzung über diesen Zeitraum ausgegangen wird. Wertminderungen wurde durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- und Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit geringem Wert (früher GWG) wurde wie folgt verfahren: Zugänge mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 250,00 € wurden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand verbucht. Zugänge mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 250,00 € und 800,00 € wurden aktiviert und im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. In Vorjahren gebildete Sammelposten für GWG wurden fortgeführt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die in Ausführung befindlichen Aufträge wurden mit den Material- und Lohneinzelkosten sowie entsprechenden Material- und Fertigungsgemeinkostenzuschlägen bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet, das heißt der verlustfreien Bewertung wird in den Fällen Rechnung getragen, in denen die Verkaufspreise die Herstellungskosten nicht decken. Im Vorratsvermögen wurden erhaltene Anzahlungen auf Aufträge aktivisch von den entsprechenden Herstellungskosten der teilfertigen Aufträge abgesetzt. Die in den Vorräten enthaltenen Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken wurden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprechend einzelwertberichtigt. Liquide Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Sie bestanden überwiegend aus kurzfristig verfügbaren Bankguthaben. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Betrachtungsweisen gemäß § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und Steuerentlastungen pro Steuersubjekt wurden saldiert angesetzt. Aktive und passive latente Steuern verschiedener Steuersubjekte wurden unverrechnet ausgewiesen (§ 274 Abs. 1 Satz 3 HGB). Die Berechnung erfolgte mit einem Steuersatz von 29,13 %. Im Berichtsjahr wurden erstmalig latente Steuern auf Verlustvorträge in Höhe von 6.041 T€ gebildet. Es wurden nur die latenten Steuern auf den Anteil der Verlustvorträge angesetzt, die in den kommenden fünf Jahren voraussichtlich genutzt werden können. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Berechnung wurde auf Basis des versicherungsmathematischen modifizierten Teilwertverfahrens durchgeführt. Die Steuerrückstellungen beinhalteten zum Abschlussstichtag die das Geschäftsjahr und das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften wurden gebildet, wenn am Bewertungsstichtag die voraussichtlich bis zum Projektende auflaufenden Kosten die Abrechnungssumme übersteigen. Der Ausweis erfolgt unter den sonstigen Rückstellungen. Die Berechnung der Jubiläumsrückstellung erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Es wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Abzinsung erfolgte mit einem Zinssatz von 1,97 % (Vorjahr: 2,32 %). Es wurde ein Gehaltstrend von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %), ein BBG-Trend von 2,00 % (Vorjahr: 2,00 %) und eine durchschnittliche Fluktuation von 35,00 % (Vorjahr: 35,00 %) zur Berechnung herangezogen. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Es wurden Zinsswaps zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus variabel verzinslichen Darlehen verwendet. Den Zinsswaps lagen Grundgeschäfte mit vergleichbaren, gegenläufigen Risiken (Mikro-Hedge) zugrunde, auf die identische Faktoren einwirkten. Die Zinsrisiken der Grundgeschäfte waren durch die Sicherungsgeschäfte in vollem Umfang abgesichert. Die Sicherungsgeschäfte wiesen keine zusätzlichen Risiken auf, die das Grundgeschäft nicht enthält. Da sich die gegenläufigen Entwicklungen bei der Darlehensverzinsung und bei der Verzinsung der Zinsswaps ausgeglichen haben, waren die Darlehen und die Zinsswaps als Einheit wirtschaftlich betrachtet wie ein festverzinsliches Darlehen anzusehen. 3.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die bisher üblichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden in den folgenden Fällen geändert: Der Ausweis der Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und für noch zu erbringende Leistungen in Höhe von 1.929 T€ erfolgt im Berichtsjahr erstmalig unter sonstigen Rückstellungen. In den Vorperioden wurden diese Sachverhalte mit dem positiven Auftragsbestand saldiert ausgewiesen. Bei analogem Ausweis hätten in 2018 5.953 T€ unter den Rückstellungen ausgewiesen werden müssen. Die Methodenänderungen beeinflussen die für einen Leser des Jahresabschlusses typischen Kennzahlen. Im Einzelnen sind zu nennen:
3.3 Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährung in Euro Der Konzernabschluss enthielt auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in Euro umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet worden. Haben diese eine Restlaufzeit von unter einem Jahr, ist das Realisationsprinzip nach § 253 Abs. 1 Satz 1 und § 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB nicht anzuwenden. 4. Angaben zur Bilanz 4.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem folgenden Konzernanlagenspiegel zu entnehmen. Die Buchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte gliederten sich zum Bilanzstichtag wie folgt:
4.2 Vorräte Das Vorratsvermögen beinhaltete:
4.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen hatten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalteten im Wesentlichen Steuerrückforderungen, kurzfristige Darlehensforderungen und debitorische Kreditoren. Die sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr betrugen 2.065.662,22 € (Vorjahr: 285.915,31 €). Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind im Rahmen einer Globalzession 48.583 T€ zur Sicherung von Bankdarlehen abgetreten. Des Weiteren sind sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 4.744 T€ zur Sicherung von Bankdarlehen abgetreten. 4.4 4.4 Guthaben bei Kreditinstituten Es sind Bankguthaben in Höhe von 2.436 T€ zur Sicherung von Bankdarlehen verpfändet. 4.5 Aktive latente Steuern Die aktiven latenten Steuern wurden im Wesentlichen auf Verlustvorträge in Höhe von 6.041 T€ (Vorjahr: 0 T€) gebildet. Des Weiteren auf unterschiedliche Wertansätze der Pensions- und Jubiläumsrückstellungen in Handels- und Steuerbilanz sowie auf Grund unterschiedlicher Gewinnverwendungen von Personenhandelsgesellschaften.
4.6 Eigenkapital Die Veränderung des Eigenkapitals ist im Konzerneigenkapitalspiegel gesondert dargestellt. 4.6.1 Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital der R + S Beteiligungs GmbH betrug zum 31. Dezember 2019 50.000,00 € (Vorjahr: 50.000,00 €). 4.6.2 Kapitalrücklagen Die Kapitalrücklagen betrugen zum Stichtag 17.848.754,84 € (Vorjahr: 17.848.754,84 €). Diese beinhalten den technischen passiven Unterschiedsbetrag von 6.308.062,53 € aus der Erstkonsolidierung des R+S Group AG - Teilkonzerns. Die Einbringung der Anteile an der R+S Group AG in die Muttergesellschaft erfolgte im Rahmen einer Sacheinlage zum 30. April 2014. 4.6.3 Bilanzergebnis Das Bilanzergebnis entwickelte sich wie folgt:
4.6.4 Ausschüttungssperre Es bestand eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 HGB in Höhe von 228.708,00€ aus den Abschlüssen der einbezogenen Gesellschaften. 4.7 Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das modifizierte Teilwertverfahren angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergab sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 228.708,00 €. Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:
Die Bewertung des verrechneten Deckungsvermögens erfolgte zu beizulegenden Zeitwerten. Aus den Zinsaufwendungen der Pensionen und den Erträgen aus der Zuführung zum Deckungsvermögen ergab sich insgesamt ein Ertrag von 102.626,97 € (Vorjahr: 58.737,59 €). 4.8 Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen beinhalteten im Wesentlichen Rückstellungen für Körperschaftsteuer in Höhe von 257.717,51 € (Vorjahr: 353.782,44 €) und Gewerbesteuer in Höhe von 194.201,07 € (Vorjahr: 858.900,57 €) für noch nicht veranlagte Besteuerungszeiträume, einschließlich einer Risikovorsorge für die aktuell laufende Betriebsprüfung, sowie sonstige Steuern in Höhe von 266.417,00 € (Vorjahr: 220.417,00 €). 4.9 Sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen waren zum Abschlussstichtag im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten, Nachlaufkosten und Gewährleistungen, Restrukturierungen sowie Abschluss und Prüfung enthalten. 4.10 Verbindlichkeiten Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:
1 = Buchgrundschuld
Eine Abzinsung der langfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erfolgte nicht, da auf Grund der komplexen Struktur und der nicht feststehenden Fälligkeit eine Abzinsung nicht möglich war. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, bestehen wie im Vorjahr vollständig gegenüber Gesellschaftern. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthielten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer, aus Lohn und Gehalt sowie aus Lohn- und Kirchensteuer. In den sonstigen Verbindlichkeiten und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden stille Beteiligungen in Höhe von 7,4 Mio. € ausgewiesen, die im Rang hinter den vorrangigen Verbindlichkeiten zurücktraten. Die stillen Beteiligungen werden 2022 fällig. 4.11 Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Die R+S Group AG, Fulda, hat sich gegenüber den folgenden Gesellschaften verpflichtet, sicherzustellen, dass die Gesellschaften bis zum 31. Dezember 2020 in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren bis zum 31. Dezember 2019 eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Diese Zusage endet mit Ablauf des 31. Dezember 2020 und kann vorher nicht gekündigt werden.
Die R + S solutions GmbH, Hanau, hat sich gegenüber den folgenden Gesellschaften verpflichtet, sicherzustellen, dass die Gesellschaften bis zum 31. Dezember 2020 in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren bis zum 31. Dezember 2019 eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Diese Zusage endet mit Ablauf des 31. Dezember 2020 und kann vorher nicht gekündigt werden. • R + S solutions Stuttgart GmbH, Stuttgart Ebenso hat die RÜBSAM Beteiligungs Holding GmbH, Fulda, sich gegenüber den folgenden Gesellschaften verpflichtet, sicherzustellen, dass die Gesellschaften bis zum 30. Dezember 2020 in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren bis zum 31. Dezember 2019 eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Diese Zusage endet mit Ablauf des 31. Dezember 2020 und kann vorher nicht gekündigt werden.
Des Weiteren hat die RUF Gebäudetechnik GmbH, Kleinheubach, sich gegenüber den folgenden Gesellschaften verpflichtet, sicherzustellen, dass die Gesellschaften bis zum 31. Dezember 2020 in der Weise geleitet und finanziell ausgestattet werden, dass sie in der Lage sind, ihren bis zum 31. Dezember 2019 eingegangenen Verpflichtungen gegenüber ihren Gläubigern nachzukommen. Diese Zusage endet mit Ablauf des 31. Dezember 2020 und kann vorher nicht gekündigt werden. • RUF + SOKO Gebäudetechnik GmbH. Kleinheubach Das Risiko der Inanspruchnahme schätzen wir niedrig ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor (§ 285 Nr. 27 HGB). 4.12 Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern resultierten aus unterschiedlichen bilanziellen Wertansätzen der Rückstellung für Aufbewahrungspflichten in der Handels- und Steuerbilanz. Die passiven latenten Steuern entwickelten sich wie folgt:
5. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 5.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse im Konzern setzten sich wie folgt zusammen:
Nach Absatzmärkten gliedert sich der Umsatz wie folgt:
5.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthielten im Wesentlichen Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von 404.529,12 € (Vorjahr: 337.609,20 €), Erträge aus Sachbezügen in Höhe von 1.233.074,45 € (Vorjahr: 1.406.024,83 €) sowie periodenfremde Erträge im Wesentlichen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 757.889,28 € (Vorjahr: 522.943,40 €) und aus der Herabsetzung von Wertberichtungen auf Forderungen in Höhe von 564.921,07 € (Vorjahr 413.760,09 €). Die Erträge aus der Währungsumrechnung betrugen 7.647,31 € (Vorjahr: 14.751,18 €) und sind gemäß § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen worden. 5.3 Personalaufwand Im Personalaufwand waren Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 1.339.170,09 € (Vorjahr: 1.598.685,17 €) enthalten. 5.4 Außerplanmäßige Abschreibungen Auf Geschäfts- oder Firmenwerte wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 565.168,25 € (Vorjahr: 0,00 €) vorgenommen. 5.5 Sonstiger betrieblicher Aufwand Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalteten eine Vielzahl von Aufwendungen, die im Zusammenhang mit der laufenden Geschäftstätigkeit der Gesellschaft anfallen. Im Wesentlichen waren dies Raumkosten, Fahrzeugkosten. Werbe- und Reisekosten sowie Versicherungen, Beiträge und Abgaben. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung betrugen 7.867,40 € (Vorjahr: 18.283,14 €) und sind gemäß § 277 Abs. 5 Satz 2 HGB unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen worden. 5.6 Zinsaufwand Die Zinsaufwendungen enthielten Aufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen in Höhe von 61.981,00 € (Vorjahr: 63.569,00 €) sowie Aufwendungen aus der Abzinsung von Jubiläumsrückstellungen in Höhe von 6.247,00 € (Vorjahr: 7.811,00 €). 6. Konzernkapitalflussrechnung Die Konzernkapitalflussrechnung zeigt die Herkunft und Verwendung der Zahlungsströme im Geschäftsjahr und im Vorjahr für die laufende Geschäftstätigkeit, die Investitionstätigkeit und die Finanzierungstätigkeit. Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
7. Konzerneigenkapitalspiegel Die sonstigen Veränderungen der Anteile fremder Gesellschafter in Höhe von 125.234,07 € resultierten im Wesentlichen aus dem Kauf weiterer 9 % an der Solutions One Personalvermittlung GmbH, Fulda, durch die Tochtergesellschaft R + S Group AG. 8. Sonstige Angaben Im Geschäftsjahr wurden Zinsswaps zur Absicherung künftiger Zahlungsströme aus variabel verzinslichen (EURIBOR) Darlehen im Zusammenhang mit dem Konsortialkreditvertrag verwendet. Die Zeiträume der Sicherungsbeziehungen enden jeweils mit Endfälligkeit der zugrundeliegenden Darlehen. Diese haben eine Laufzeit bis zum 30. August 2022. Die Swaps haben zum Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von fünf Jahren. Da es sich bei den Zinssicherungskontrakten um Mikro-Hedge-Beziehungen handelte, erfolgte eine Messung von deren Wirksamkeit regelmäßig anhand eines einfachen Vergleichs der Bedingungen und Parameter der Grund- und Sicherungsgeschäfte. Das, mit der aus dem Grundgeschäft und dem Sicherungsgeschäft gebildeten Bewertungseinheit nach § 254 HGB gesicherte Kreditvolumen betrug zum Bilanzstichtag 12.500.000,00 € (Vorjahr: 12.500.000,00 €) Der Marktwert der enthaltenen Zinsswaps betrug zum 31. Dezember 2018 -543.596,01 € (Vorjahr: -301.631,70 €). Zum Bilanzstichtag bestanden folgende finanzielle sonstige Verpflichtungen:
Im Jahresdurchschnitt waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019 waren Herr Markus Röhner, Fulda (bis 18.12.2019), Herr Matthias Heck, Waldeck (bis 18.12.2019), Herr Ralph Burkhardt, Gersfeld (seit 20.11.2019) und Herr Rudolf Mennigen, Weinbach (seit 18.12.2019). Die ausgeübten Berufe der Geschäftsführer sind mit ihrer Organstellung identisch. Die Erleichterungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB wurde in Anspruch genommen. Zum Stichtag bestanden Forderungen gegen Geschäftsführer in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 126.000,00 €). Gemäß § 313 Abs. 2 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Anmerkungen
1 Diese Gesellschaften machen aufgrund ihrer
Einbeziehung in den Konzernabschluss der R . S Beteiligungs
GmbH für das Geschäftsjahr 2019 teilweise von den
Befreiungsvorschriften gemäß § 264 Abs. 3
HGB beziehungsweise § 264b HGB Gebrauch..
Folgende Gesellschaften wurden gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht in den Konzernabschluss einbezogen:
Die Angaben sind dem vorläufigen Jahresabschluss 2019 entnommen. Folgende Gesellschaften waren zum 31. Dezember 2019 persönlich haftende Gesellschafter: Die R + S Verwaltungsgesellschaft mbH, Erfurt war Komplementärin der Neuenberg Terrassen GmbH & Co. KG, Fulda, der R + S Objekt Erfurt Besitz GmbH & Co. KG, Fulda, und der R + S Objekt Lübeck Besitz GmbH & Co. KG, Fulda. Die Rübsam Fachkräfte Verwaltung GmbH, Fulda war Komplementärin der RÜBSAM CuraVita GmbH & Co. KG, Fulda, und der RÜBSAM Fachkräfte GmbH & Co. KG, Fulda. Die WBZ Verwaltung GmbH, Fulda, war Komplementärin der WBZ -Weiterbildung mit Zukunft GmbH & Co. KG, Fulda. Weiterhin wird auf die Schutzklausel des § 313 Abs. 3 HGB verwiesen. Der Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH wird im elektronischen Bundesanzeiger unter der Nummer HRB 7177 des Amtsgerichts Fulda veröffentlicht. Das Honorar des Konzernabschlussprüfers belief sich auf 510 TEUR. Davon 130 TEUR für Abschlussprüfungsleistungen und 380 TEUR für sonstige Leistungen. Nachtragsbericht Im Sommer 2019 wurden personelle Veränderungen beim Finanzvorstand und dem Leiter Finanzen und Controlling der R+S Gruppe vorgenommen. Die neuen Verantwortlichen erlangten Kenntnis davon, dass in den Jahresabschlüssen zum 31. Dezember 2017 und zum 31. Dezember 2018 einiger Konzerntöchter teilweise manipulierte beziehungsweise unvollständige Daten verarbeitet worden waren. Dies führte zu Überbewertungen von Vermögensgegenständen und Unterbewertungen von Schulden. Um die Fehler in der Darstellung der Abschlusspositionen zu beheben, wurden die betroffenen Jahresabschlüsse korrigiert und die Änderungen einer Nachtragsprüfung unterzogen, die Anfang 2020 abgeschlossen wurde. Nach der Feststellung der Bilanzierungsfehler wurde ein Gutachten zur Fortführungsprognose (IDW S6-Gutachten) für die R+S Gruppe notwendig. Dieses wurde ab November 2019 durch die Struktur Management Partner GmbH, Köln, erstellt und liegt aktuell als finale Version vor. Die Fortführungsprognose ist positiv. Im Juni ging die Klage eines Kunden wegen angeblicher Schlechtleistungen und Verzugsschäden über 2.045 T€ ein. Eine finale Prüfung der umfangreichen Klageschrift konnte bis zur Erstellung des Abschlusses noch nicht vorgenommen werden. Nach ersten Einschätzungen dürften die Ansprüche durch den Kläger nur schwer nachzuweisen sein. Aus diesem Grund gehen wir davon aus, dass mit einer Belastung aus der Klage mit überwiegender Wahrscheinlichkeit nicht gerechnet werden muss. Wir haben daher keine Rückstellung für diesen Sachverhalt im Abschluss für 2019 berücksichtigt. Die Corona-Pandemie wirkt sich seit März 2020 auf die laufende Geschäftstätigkeit des Konzerns aus. Dabei werden derzeit die verschiedenen Dachmarken unterschiedlich beeinflusst. In der TGA sind derzeit Corona Einflüsse primär in Form von Bauzeitverschiebungen zu verzeichnen, sodass sich Gesamtleistungen verschieben. Bezüglich der Auftragslage deuten Marktstudien eine Investitionsunsicherheit bei Industriekunden eher im Jahr 2021 an. Das Investitionsverhalten der öffentlichen Auftraggeber kann z. Zt., trotz steigendem ifo Geschäftsklimaindex, noch nicht verlässlich eingeschätzt werden. Im Bereich Personaldienstleistungen sind Corona-induzierte Defizite zu verzeichnen. Hier werden Mitarbeiter weiterhin in Kurzarbeit gesendet. Laut IGZ (Interessensgemeinschaft Deutscher Zeitarbeitsunternehmen) sind fast 90 % Zeitarbeitsunternehmen von Auftragseinbußen betroffen. Der Bereich Handel verzeichnet derzeit keinerlei negative Einflüsse durch die Corona-Pandemie und liegt im Umsatz und im Ergebnis voll auf Plan. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung für die R + S Beteiligungs GmbH vor: Das Jahresergebnis in Höhe von 4.316.537,67 € wird auf neue Rechnung vorgetragen.
10.12 2020 R+S Solutions Beteiligungs GmbH - Konzern Herr Ralph Burkhardt, Geschäftsführer Herr Rudolf Menningen, Geschäftsführer KONZERNANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2019R + S Beteiligungs GmbH - Konzern
Konzernkapitalflussrechnung der R + S Beteiligungs GmbH, Fulda, für das Geschäftsjahr 2019
Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr Veränderungen des Konzerneigenkapitals im Zeitraum 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20191. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Konzernstruktur Die R+S-Group mit der Zentrale in Fulda ist bundesweit einer der größten Komplettanbieter auf dem Gebiet der Gebäudetechnik. Die Obergesellschaft des Konzerns bildet die R + S Beteiligungs GmbH, deren Unternehmensgegenstand die Verwaltung von Beteiligungen sowie Erbringung von Dienstleistungen für Gesellschaften ist, an denen eine direkte oder indirekte Beteiligung besteht. Die Erbringung der entgeltlichen Dienstleistungen wird in Managementverträgen zwischen der R + S Beteiligungs GmbH (vormals M. Röhner Beteiligungs GmbH) und der R+S Group AG, die den Kern der Center-Services darstellt, geregelt. Die Kosten werden in Form von Konzernumlagen weiterberechnet. Die wirtschaftliche Entwicklung der R+S-Group und damit auch der R + S Beteiligungs GmbH wird maßgeblich durch die direkt und indirekt gehaltenen Tochtergesellschaften im In- und Ausland bestimmt. Die R+S-Group tritt als Komplettanbieter in der Gebäudetechnik in den Geschäftsfeldern Elektro-, Industrie-, Daten-, Sicherheits- und Kommunikationstechnik auf. Zusammen mit den Bereichen Energie- und Steuerungstechnik, Heizungs-/Klima-/Lüftungs-/Sanitärtechnik und Projektentwicklung/Revitalisierung sind wir in der Lage, das komplette Leistungsspektrum in der Gebäudetechnik anzubieten. Durch die R + S Stolze GmbH mit Sitz in Lübeck decken wir zusätzlich den Geschäftsbereich Elektrotechnik im Schiffbau ab. Im Geschäftsbereich Handel sind wir als Elektrofachhandel sowohl für Geschäfts- als auch Privatkunden tätig. Die Rübsam-Gruppe verantwortet mit ihrer seit über 25 Jahren kontinuierlich aufgebauten Kompetenz den Personalservice durch die Arbeitnehmerüberlassung qualifizierter technischer Fachkräfte. Die Franke + Pahl GmbH konzentriert sich innerhalb der R+S-Group auf den Geschäftsbereich Industriedienstleistungen. Die R+S-Group bietet ihre Leistungen in Fulda, Bad Salzungen, Berlin, Bremen, Darmstadt, Eching (München), Erfurt, Frankfurt, Gießen, Hamburg, Hanau, Hannover, Kaltenkirchen, Kassel, Kiel, Kleinheubach, Lübeck, Mannheim, Nürnberg, Radebeul (Dresden), Remscheid, Rostock, Schkeuditz (Leipzig), Sörgenloch (Mainz) und Stuttgart an. An folgenden Standorten betreiben wir Ausbildungsstätten von Fachkräften und rekrutieren darüber hinaus ausländische Fachkräfte: Banja Luka (Bosnien und Herzegowina), Budapest (Ungarn), Novi Sad (Serbien), Slavonski Brod (Kroatien), Wroclaw (Polen). Geschäftsführer der R + S Beteiligungs GmbH im Geschäftsjahr 2019 waren Herr Markus Röhner, Fulda (bis 18.12.2019), Herr Matthias Heck, Waldeck (bis 18.12.2019), Herr Ralph Burkhardt, Gersfeld (seit 20.11.2019) und Herr Rudolf Mennigen, Weinbach (seit 18.12.2019). Der Mitarbeiterstand zum 31.12.2019 belief sich auf insgesamt 3.096 (Vorjahr 3.474) Mitarbeiter. Darunter befanden sich 262 (Vorjahr 295) Auszubildende. Für die R+S-Group ist der andauernde Fachkräftemangel, die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte und deren Weiterbildung weiterhin ein kritisches und strategisch wichtiges Thema. Unter anderem in den Personalthemen Recruiting und Weiterbildung übernimmt die Rübsam-Gruppe nach wie vor eine wichtige Position innerhalb der R+S-Group. Die R+S-Akademie bietet uns zusätzlich die Möglichkeit, unsere Fachkräfte gezielt und bedarfsgerecht zu schulen. Hierbei hat sich eine starke Kooperation zwischen der R+S-Akademie und der WBZ - Weiterbildung mit Zukunft GmbH & Co. KG entwickelt, die mit einer Integration der Akademie in die Struktur der WBZ sich vollzog. Für unsere Kunden bedeutet das, dass wir auf technische Neuerungen und auch auf deren spezielle Anforderungen schnell und flexibel reagieren können. Gesamtwirtschaftliches Umfeld Die Wachstumsraten und Wachstumsaussichten der Weltwirtschaft haben sich nach den Einschätzungen der OECD im OECD-Wirtschaftsausblick (AUSGABE 2019/2) in den letzten zwei Jahren kontinuierlich verschlechtert. Die Weltwirtschaft ist in 2019 nach 3,7 % des Vorjahres deutlich geringfügiger nämlich um 2,9 % gewachsen. Die projizierten Wachstumsraten der Folgejahre 2020-2021 werden weiterhin unter 3,0% liegen. Die größte Sorge ist jedoch, dass sich die Aussichten kontinuierlich weiter verschlechtern - nicht so sehr aufgrund etwaiger Konjunkturschocks, sondern aufgrund nicht bewältigter struktureller Herausforderungen. Bereits im dritten Quartal 2018 hat sich ein deutlich schwächeres Wachstum der Wirtschaft im Euroraum gegenüber den Vorjahren abgezeichnet und es wird unverändert fortgesetzt. Das Wirtschaftswachstum 2019 ist unter dem Niveau von 2015. Mit 1,2 % auf Basis des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegt es erneut unter dem Vorjahresniveau von 1,8 %. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland war nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) im Jahr 2019 um 0,6 % höher als im Vorjahr. Das Wachstum hat in 2019 erheblich an Schwung verloren. In den beiden vorangegangenen Jahren war das preisbereinigte BIP deutlich stärker gestiegen, 2017 um 2,5 % und 2018 um 1,5 %. Verglichen mit dem Durchschnittswert der vergangenen zehn Jahre von +1,3 % ist die deutsche Wirtschaft 2019 wesentlich schwächer gewachsen. Die positive wirtschaftliche Wachstumsdynamik wurde vor allem durch die Binnenwirtschaft getragen. Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 1,6 % höher als ein Jahr zuvor und die Konsumausgaben des Staates stiegen um 2,5 %. Auch die Bruttoanlageinvestitionen sind kräftig gestiegen: In Bauten wurde preisbereinigt 3,8 % mehr investiert als ein Jahr zuvor. Besonders stark war der Anstieg im Tiefbau und im Wohnungsbau. Die sonstigen Anlagen, zu denen unter anderem die Investitionen in Forschung und Entwicklung gehören, lagen mit +2,7 % ebenfalls weit über dem Vorjahresniveau. Die Ausrüstungsinvestitionen - darunter fallen hauptsächlich Investitionen in Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge - entwickelten sich dagegen weniger dynamisch und stiegen nur um 0,4 %. Die preisbereinigten Bruttoinvestitionen insgesamt, zu denen neben den Bruttoanlageinvestitionen noch die Vorratsveränderungen (einschließlich des Nettozugangs an Wertsachen) zählen, gingen 2019 im Vorjahresvergleich um 1,7 % zurück. Der merkliche Vorratsabbau ist unter anderem die Folge einer schwachen Industrieproduktion und gestiegenen Exporten. Die deutschen Exporte nahmen im Jahresdurchschnitt 2019 weiter zu, aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren: Preisbereinigt exportierte die deutsche Wirtschaft 0,9 % mehr Waren und Dienstleistungen als 2018. Die preisbereinigten Importe stiegen mit +1,9 % stärker. Den stärksten Zuwachs verzeichnete das Baugewerbe mit einem Plus von 4,0 %. Überdurchschnittlich entwickelten sich auch die Dienstleistungsbereiche Information und Kommunikation sowie die Finanz- und Versicherungsdienstleister mit jeweils +2,9 %. Im Gegensatz dazu gab es in weiten Teilen der Industrie starke Rückgänge: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe ohne Bau, das gut ein Viertel der Gesamtwirtschaft ausmacht, ging um 3,6 % zurück Insbesondere die schwache Produktion in der Automobilindustrie trug zu diesem Rückgang bei. Branchenbezogene Geschäftsfelder Bauindustrie Der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie meldete für das Jahr 2019 einen herausragenden Umsatz von 135 Mrd. Euro, was ein Umsatzwachstum von nominal 6,7 % bedeutet. Das war der höchste gesamtdeutsche Wert. Der starke Anstieg ist auch auf gestiegene Baupreise (+ 4,8 %) zurückzuführen. Neben höheren Preisen für Bauprodukte hat dazu auch die deutliche Tariflohnerhöhung im Jahr 2018 beigetragen. Die Baubetriebe mit 20 und mehr Beschäftigten meldeten ein Umsatzplus von nominal 8,2 %. Der Hauptverband führt die überdurchschnittliche Entwicklung gegenüber der gesamten Branche darauf zurück, dass die kleineren Baubetriebe mit 1 bis 19 Beschäftigten mittlerweile an ihre Kapazitätsgrenzen gestoßen sind. Für die kleineren Betriebe des Bauhauptgewerbes mit bis zu 19 Beschäftigten ist der Wohnungsbau die dominierende Bausparte. Auf ihn entfallen nahezu zwei Drittel des Umsatzes. Da diese Betriebe zur Auftragseingangsstatistik im Bauhauptgewerbe nicht meldepflichtig sind, ist der Wohnungsbau in dieser Statistik deutlich unterrepräsentiert. Mit der wachsenden Betriebsgrößenklasse geht die Bedeutung des Wohnungsbaus drastisch zurück, bei den größeren Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 200 und mehr Beschäftigten machte er im Juni 2019 nur knapp 14 % des Umsatzes aus. In dieser Kategorie überwiegt der Wirtschaftsbau mit einem Anteilswert von 50 %. Die Bausparte Wohnungsbau hat nach wie vor von den niedrigen Hypothekenzinsen, der guten Arbeitsmarktlage, dem steigenden Wohnraumbedarf aufgrund der zunehmenden Bevölkerungswanderung und dem Wunsch von Kapitalanlegern nach einer wertbeständigen Investition profitiert und verzeichnet ein Wachstum von 5,1 % gegenüber dem Vorjahr. Am dynamischsten hat sich der Wirtschaftsbau entwickelt, der um 9,0 % über dem Vorjahresniveau lag. Der Umsatz in diesem Sektor betrug bei den Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten 32,9 % ihres Jahresumsatzes. Hier machen sich die steigenden Investitionen der Unternehmen des Verarbeitenden Gewerbes und der Dienstleister bemerkbar. In den Betrieben mit 50 und mehr Beschäftigten überwiegt der Wirtschaftsbau im März 2019 mit einem Anteil von 40,5 % ihres Jahresumsatzes. Auch der Öffentliche Bau schloss das Baujahr in den Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 50 und mehr Beschäftigten mit einem Anteil von rund 36,5 % an dem Gesamtumsatz dieser Sparte gut ab. Bei den Betrieben mit 200 und mehr Beschäftigten betrug der Anteil 49,4 %. "Die BAUINDUSTRIE ist sehr optimistisch und mit vollen Auftragsbüchern in das Baujahr 2020 gestartet. Sie hat, auch während des coronabedingten Lockdowns, ihre Leistungsfähigkeit als Motor der deutschen Volkswirtschaft eindrucksvoll unter Beweis gestellt. Dennoch erwarten wir für 2020 eine nominale Stagnation des baugewerblichen Umsatzes, d.h. real einen Rückgang um 3 %. Die Corona-Pandemie wird damit auch in unserer Branche deutliche Spuren hinterlassen." Mit diesen Worten bewertet der Präsident des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie, Peter Hübner, die durch die Folgen der Corona-Pandemie stark eingetrübte baukonjunkturelle Aussicht des Verbandes auf das Geschäftsjahr 2020. Er geht allerdings davon aus, dass die Beschäftigtenzahlen in der Branche mit 870.000 stabil bleiben werden. Im Vorjahresvergleich war der reale Auftragseingang im Bauhauptgewerbe im April 2020 kalenderbereinigt 5,3 % niedriger. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum sank der reale Auftragseingang in den ersten vier Monaten des Jahres 2020 kalenderbereinigt um 3,6 %. Neben Basiseffekten aufgrund der außergewöhnlich hohen Auftragseingänge zum Jahresbeginn 2019 kann für diese Entwicklung auch ursächlich sein, dass Unternehmen geplante Bauvorhaben aufgrund der wirtschaftlichen Unsicherheit in der Corona-Krise zurückgestellt haben. Im Bauhauptgewerbe hat sich das Geschäftsklima im Juni 2020 verbessert - wenn auch nicht mit dem Ausschlag wie der allgemeine ifo-Geschäftsklimaindex. Zurückzuführen ist der Aufwärtstrend erneut auf die weniger pessimistischen Erwartungen. Auch bewerteten die Baufirmen ihre aktuelle Lage im Vergleich zum Vormonat wieder etwas besser. Zeitarbeit Die Bundesagentur für Arbeit hat im Januar 2020 im Rahmen der Arbeitsmarktberichterstattung die Broschüre "Blickpunkt Arbeitsmarkt - Aktuelle Entwicklungen der Zeitarbeit" veröffentlicht, auf die im Folgenden Bezug genommen wird. Der Anteil der Leiharbeitnehmer an der Gesamtbeschäftigung liegt in 2019 bei knapp 2,5 %. Die Arbeitnehmerüberlassung reagiert frühzeitig auf Änderungen der konjunkturellen Rahmenbedingungen und ist daher ein Frühindikator für die Entwicklung am Arbeitsmarkt. In 1993 gab es 114.000 Leiharbeitnehmer, 5 Jahre später hatte sich die Zahl verdoppelt und im Juni 2017 waren 1.010.000 Leiharbeitnehmer in Deutschland beschäftigt. Im gleitenden Jahresdurchschnitt Juli 2017 bis Juni 2018 gab es in Deutschland etwas mehr als eine Million Leiharbeitnehmer. Per Ende Juni 2019 kam die Zahl der Leiharbeitnehmer auf 0,95 Millionen. Über 93 % waren sozialversicherungspflichtig beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahr sank ihre Zahl um 83.000 (-9 %). Mit einem Anteil von 71 % (672.000) stellten Männer unverändert das Gros der Zeitarbeitnehmer, der Anteil der Frauen betrug 29 % (276.000). Dagegen ist das Geschlechterverhältnis bei den Beschäftigten insgesamt nahezu ausgeglichen. Fast die Hälfte der Männer ist in Produktionsberufen tätig. Ein gutes Drittel arbeitet in sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungsberufen Frauen arbeiten hingegen vor allem in Dienstleistungsberufen. Mit jeweils gut einem Viertel stehen die Personenbezogenen Dienstleistungsberufe und die sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungsberufe an der Spitze. Ein knappes Viertel der Leiharbeitnehmerinnen arbeitet in kaufmännischen und unternehmensbezogenen Dienstleistungsberufen. Bei männlichen wie weiblichen Leiharbeitnehmern ging der Rückgang vor allem auf Produktionsberufe zurück (Männer -42.000 bzw. -11 %; Frauen -11.000 bzw. -17 %). Die Arbeitnehmerüberlassung ist durch eine große Zahl begonnener und beendeter Beschäftigungsverhältnisse geprägt. Im ersten Halbjahr 2019 begründeten insgesamt 677.000 Arbeitnehmer ein Arbeitsverhältnis mit einem Verleiher. Nach Anstiegen bis zum 1. Halbjahr 2018 auf den Höchststand von 777.000 begonnenen Beschäftigungsverhältnissen liegt deren Zahl aktuell mit -13 % deutlich unter dem Niveau des Vorjahres. Die Mehrzahl der Zeitarbeitnehmer ist unter 35 Jahre. Während ein Drittel aller Beschäftigten jünger als 35 Jahre ist, beträgt die entsprechende Quote bei Zeitarbeitnehmern 49 %. Dagegen ist lediglich jeder achte Leiharbeitnehmer 55 Jahre oder älter. Bei allen Beschäftigten ist in etwa jeder Vierte so alt. Bei den Leiharbeitnehmern ist der Anteil der Personen ohne Berufsabschluss mit 31 % fast doppelt so hoch wie der entsprechende Anteil von 16 % bei allen Beschäftigten. Im Juni 2019 gab es in Deutschland 51.100 Verleihbetriebe. Im Vergleich zum Vorjahr ist ihre Anzahl um 1.200 (-2,4 %) gesunken. Von allen Verleihbetrieben hatten 11.600 bzw. 23 % den Schwerpunkt Arbeitnehmerüberlassung. Der Wert lag damit geringfügig unter dem Niveau des Vorjahresmonats. Der Rückgang bei den Verleihbetrieben ist zum überwiegenden Teil auf die Entwicklung bei den Mischbetrieben zurückzuführen. Deren Zahl verringerte sich gegenüber Juni 2018 um fast 1.100 (-2,8 %) auf 39.500. Gut drei Viertel aller Verleihbetriebe beschäftigten weniger als zehn Leiharbeitnehmer. In 14 % der Betriebe arbeiteten 10 bis 49 Zeitarbeitnehmer und 10 % beschäftigten 50 oder mehr Leiharbeitnehmer. Seit 2016 sind die Anteile der Betriebsgrößenklassen weitestgehend konstant. Handel Mit einem Plus von 11,6 % auf 72,6 Mrd. Euro ist der Brutto-Umsatz mit Waren im E-Commerce im Jahr 2019 weiterhin zweistellig gewachsen. Die Top 5 der Kategorien nach Wachstum wird von der Kategorie "Lebensmittel" mit dem stärksten Wachstum von 17,3 % angeführt. Haushaltswaren & -geräte sind mit 15,3 % auf dem 2. Platz, gefolgt von den Haus- & Heimtextilien mit 14,2 %. Aus den Daten der Jahrespräsentation "Jahresgespräch 2020" des Bundesverbands E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) zeigt sich, dass die Pure-Player um 10,7 % bzw. mehr als 1 Mrd. Euro zusätzlichen Umsatz auf 10,8 Mrd. Euro zulegen konnten. Multichannel-Händler wuchsen am stärksten mit 13,3 % ebenfalls zweistellig. Ihre Umsätze sind auf 25,7 Mrd. Euro gestiegen. Die Online-Marktplätze konnten ihr Volumen in 2019 um 10,8 % auf 33,9 Mrd. Euro steigern und bleiben der größte Vertriebskanal im deutschen E-Commerce. Für den Gesamtmarkt des Interaktiven Handels mit Waren und Dienstleistungen rechnet der bevh mit einem Brutto-Umsatz von mehr als 100 Mrd. Euro. Der E-Commerce-Umsatz mit Waren wird voraussichtlich rund 80 Mrd. Euro brutto (+10 %) erreichen. Schiffbau Die Folgen des seit 2008 fast kontinuierlich sinkenden globalen Auftragsbestands sind eine unzureichende Auslastung der Produktionskapazitäten vieler Werften. Konsolidierung ist ein ständiges Thema. Die weltweite Produktion von Neubauten schrumpfte in den letzten neun Jahren um mehr als ein Drittel gemessen in CGT. Die Lage ist insbesondere in Asien dramatisch. Laut der chinesischen und koreanischen Branchenverbände standen 2019 allein in diesen beiden Ländern im Vergleich zu 2011 rund 350.000 Menschen weniger auf den Lohnlisten der Werften. Der Ausbruch der Pandemie hat den Weltschiffbau in einer denkbar schlechten Verfassung getroffen. 2019 prägte ein weiteres Jahr mit schwacher Nachfrage den Weltschiffbau. Die Auftragseingänge fielen mit 21 Mio. CGT um fast 30% geringer aus als im Vorjahr und blieben rund 40% hinter den weltweiten Ablieferungen von rund 34 Mio. CGT. Das Schrumpfen des globalen Auftragsbuchs setzte sich damit auch in 2019 weiter fort. Bis Ende Dezember 2019 sank der Auftragsbestand auf 79,7 Mio. CGT, 6% weniger als Ende 2018. China ist dabei weiterhin führend und hält einen Marktanteil von 34%. Es folgen Südkorea (26%), Japan (15%) und Europa (EU28 + Norwegen) (15%). Die bestehenden Überkapazitäten in den meisten Frachtschiffsektoren samt sich nur verhalten erholender Frachtraten hielten die Nachfrage nach neuen Schiffen auf einem niedrigen Niveau. Eine Trendwende ist bisher nicht in Sicht. Mit einer geringen Zahl an neuen Aufträgen und massiven unausgelasteten Produktionskapazitäten der Werften bieten einige Werften ihre Leistungen zu Dumpingpreisen an, um im Wettbewerb bestehen zu können. So lag der Newbuilding-Price-Index von Clarksons Research Ende 2019 bei 130 Punkten (178 Punkte in 2008) und verharrt damit das elfte Jahr infolge auf dem Niveau von 2003, als hätten sich 16 Jahre Lohnkostensteigerungen und sonstige Inflation in Luft aufgelöst. Durch Angebotspreise unterhalb der Gestehungskosten wird eine Erholung der Märkte auf ein nachhaltiges Niveau verhindert. Das globale Wettbewerbsumfeld der Schiffbauindustrie wird immer härter. B. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage Die Umsatzerlöse im Konzern setzen sich unter anderem wie folgt zusammen: Elektrotechnik Gebäude Euro 85,1 Mio. (Vorjahr Euro 117,3 Mio.), Elektrotechnik Schiffbau Euro 33,8 Mio. (Vorjahr Euro 16,4 Mio.), Energie- und Steuerungstechnik Euro 30,5 Mio. (Vorjahr Euro 30,6 Mio.), Heizung-Klima-Lüftung-Sanitär Euro 25,3 Mio. (Vorjahr Euro 37,6 Mio.), Projektentwicklung/Revitalisierung Euro 2,5 Mio. (Vorjahr Euro 9,5 Mio.), Handel Euro 69,8 Mio. (Vorjahr Euro 63,7 Mio.), Personalservice/Arbeitnehmerüberlassung Euro 70,7 Mio. (Vorjahr Euro 70,5 Mio.), Industriedienstleistungen Euro 10,3 Mio. (Vorjahr Euro 10,7 Mio.) und übrige Euro 0,8 Mio. (Vorjahr Euro 0,9 Mio.). Die Umsatzerlöse wurden im Geschäftsjahr 2019 zu 99 % und somit über Euro 325,4 Mio. im Inland erzielt. Der Bestand der in Ausführung befindlichen Bauaufträge hat sich um Euro 48,3 Mio. erhöht. Die aktivierten Eigenleistungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEuro 237,7 auf TEuro 311,1 vermindert. Die Gesamtleistung im Geschäftsjahr 2019 liegt mit Euro 377,4 Mio. um Euro 11,1 Mio. oder 3 % über dem Vorjahr. Die Materialaufwandsquote hat sich von 50,9 % auf 49,2 % verringert, der Materialaufwand ist in Summe jedoch absolut um TEuro 170 auf Euro 185,8 Mio. gestiegen. Die Steigerung des Materialaufwands resultiert grundsätzlich aus dem Leistungswachstum. Der Personalaufwand ist insgesamt von Euro 156,9 Mio. (43,0 %) auf Euro 148,5 Mio. (39,3 %) gesunken. Die Quote aus Material- und Personalaufwand ist um 5,4 %punkte auf 88,5 % gesunken (Vorjahr 93,9 %). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 11,8 % bzw. Euro 44,4 Mio. (Vorjahr 11,1 % bzw. Euro 40,6 Mio.). Der absolute Anstieg resultiert u. a. aus gestiegenen verschiedenen betrieblichen Kosten (+ Euro 4,4 Mio.). Im Geschäftsjahr 2019 wurde ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEuro -772 oder -0,2 % (Vorjahr TEuro -22.654 oder -6,2 %) erwirtschaftet. Der Jahresfehlbetrag beläuft sich auf Euro 2,2 Mio., im Vorjahr betrug der Jahresfehlbetrag Euro 23,9 Mio., somit ist eine Veränderung von Euro 21,7 Mio. zu verzeichnen. Das Geschäftsjahr 2019 verlief nicht zufriedenstellend. Das operative Ergebnis war generell erfolgreich, in Bezug auf die Planerreichung. Jedoch wurde dies überkompensiert durch hohe Aufwendungen im Zusammenhang mit der Notwendigkeit der Erstellung von zwei Sanierungsgutachten und den dadurch resultierenden Rechts- und Beratungsaufwendungen und der Abwertungsnotwendigkeit bei den Handelswarenbeständen. Die Gesellschaften der R+S-Group in den Geschäftsbereichen Elektrotechnik Gebäude, Elektrotechnik Schiffbau, Energie- und Steuerungstechnik, Heizung-Klima-Lüftung-Sanitär und Projektentwicklung/ Revitalisierung verfügen per Ende Oktober 2020 über einen Auftragsbestand von ca. Euro 177,8 Mio. Per Ende Oktober 2019 lag der Wert bei ca. Euro 221,8 Mio. Finanzlage Die R + S Beteiligungs GmbH verantwortet über die R+S Group AG das zentrale Finanz- und Cash- Management der R+S-Group, ist als solches darin integriert und verfügt über ausreichend Liquidität und Substanz, um jederzeit ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. Das Guthaben beträgt zum Bilanzstichtag Euro 4,0 Mio. (Vorjahr Euro 8,6 Mio.). Die R+S-Group hat mit einem Bankenkonsortium eine langfristige Finanzierungsvereinbarung getroffen. Die Finanzierung basiert auf Financial Covenants. Durch unvorhergesehene, hohe Verluste im Bereich Schiffbau wurden an zwei Quartalstichtagen in 2018 Covenantsgrenzen überschritten. Dadurch bedingt erhöhten sich die Finanzierungskonditionen temporär und dem Konzern wurde auferlegt, eine Fortführungsprognose (IDW S6-Gutachten) erstellen zu lassen. Das Gutachten wurde ab Dezember 2018 durch die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft erarbeitet und am 17. Juni 2019 vorgelegt. Das Gutachten bescheinigt eine positive Fortführungsprognose. Im Sommer 2019 wurden personelle Veränderungen beim Finanzvorstand und dem Leiter Finanzen und Controlling der R+S Gruppe vorgenommen. Die neuen Verantwortlichen erlangten Kenntnis davon, dass in den Jahresabschlüssen zum 31. Dezember 2017 und zum 31. Dezember 2018 einiger Konzerntöchter teilweise manipulierte beziehungsweise unvollständige Daten verarbeitet worden waren. Dies führte zu Überbewertungen von Vermögensgegenständen und Unterbewertungen von Schulden. Um die Fehler in der Darstellung der Abschlusspositionen zu beheben, wurden die betroffenen Jahresabschlüsse korrigiert und die Änderungen einer Nachtragsprüfung unterzogen, die Anfang 2020 abgeschlossen wurde. Nach der Feststellung der Bilanzierungsfehler wurde ein weiteres Gutachten zur Fortführungsprognose (IDW S6-Gutachten) für die R+S Gruppe notwendig. Dieses wurde ab November 2019 durch die Struktur Management Partner GmbH, Köln, erstellt und liegt aktuell als finale Version vor. Die Fortführungsprognose ist positiv. Im Dezember 2020 wurde über die Tochtergesellschaft R+S Group AG ein Konsortialkreditvertrag in Höhe von Euro 61,8 Mio. mit der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) als Konsortialführer abgeschlossen. Die Vertragslaufzeit ist bis 31. Dezember 2023 befristet. Durch diese Konzernfinanzierung ist die R+S-Group finanziell sehr gut aufgestellt. Die freie Kreditlinie beträgt zum Stichtag 31.12.2019 Euro 56,1 Mio. Der Vertrag kann unter anderem bei verschuldetem Zahlungsverzug der R+S-Group gegenüber dem Bankenkonsortium, Einleitung des Insolvenzverfahrens gegen eine wesentliche Gesellschaft der R+S-Group und Kontrollwechsel der kontrollierenden Gesellschafter an der Obergesellschaft gekündigt werden. Die Kapitalflussrechnung als Instrument des Rechnungswesens erläutert die Ein- und Auszahlungen eines Geschäftsjahres und ermittelt die Liquidität zum Periodenstichtag. Der Cashflow des R + S-Konzerns aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr in der Summe Euro 15,5 Mio. (Vorjahr Euro 11,3 Mio.). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit beziffert einen Finanzmittelabfluss in Höhe von Euro -0,9 Mio. (Vorjahr Euro -3,5 Mio.) im Berichtsjahr. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf Euro -19,3 Mio. (Vorjahr Euro -1,1 Mio.). Der Finanzmittelfonds setzt sich wie folgt zusammen:
Vermögenslage Der Rückgang der Bilanzsumme um Euro 29,5 Mio. auf Euro 124,6 Mio. resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der mit erhaltenen Anzahlungen saldierten in Ausführung befindlichen Bauaufträge um Euro 21,6 Mio. und aus der Reduzierung der sonstigen Rückstellungen sowie der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um insgesamt Euro 8,6 Mio. Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge belaufen sich netto - saldiert mit den erhaltenen Anzahlungen - auf Euro 13,5 Mio. (Vorjahr Euro 35,1 Mio.). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahresniveau von Euro 55,1 Mio. auf Euro 49,5 Mio. leicht gesunken. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um Euro 1,0 Mio. im Wesentlichen durch die Zunahme der Forderungen aus Boni auf rund Euro 15,0 Mio. gestiegen. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote beträgt im Berichtsjahr 2019 5,8 % und liegt bei gesunkener Bilanzsumme unter dem Vorjahreswert (Vorjahr 6,2 %). Die sonstigen Rückstellungen sind vorwiegend auf Grund geringerer Rückstellungen für Personalkosten und Rückstellungen für Nachlaufkosten von Euro 26,0 Mio. auf Euro 20,3 Mio. gesunken. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sanken von Euro 63,0 Mio. auf Euro 48,2 Mio. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gegenüber dem Vorjahr von Euro 33,9 Mio. auf Euro 31,0 Mio. gesunken. Die sonstigen Verbindlichkeiten sanken von Euro 24,4 Mio. auf Euro 22,2 Mio. Zur weiteren Darstellung der Vermögenslage verweisen wir auf die beiliegende Bilanz. C. Nachtragsbericht An dieser Stelle wird auf den Anhang verwiesen. D. Forschungs- und Entwicklungsbericht Die R+S-Group führt keine klassische Forschung und Entwicklung durch. Es erfolgt eine anwenderorientierte Fortentwicklung von Technologien. E. Chancen- und Risikenbericht, Prognose Risiken Die Geschäftspolitik der R+S-Group hat das Ziel, den Bestand der Unternehmensgruppe zu sichern, dauerhaft risikoadäquate Renditen zu erwirtschaften und den Unternehmenswert systematisch und kontinuierlich zu steigern. Zur Erreichung dieses Ziels erfordern unsere Geschäftsaktivitäten ein permanentes, verantwortungsvolles Identifizieren und Abwägen von Risiken und Chancen. Unter Risiken verstehen wir das potenzielle Eintreten interner wie externer Ereignisse, die das Erreichen unserer kurzfristigen und strategischen Ziele negativ beeinflussen und im Extremfall zu einer Bestandsgefährdung führen können. Die Gesamtverantwortung für ein effektives Chancen- und Risikomanagement trägt die Geschäftsführung, insofern ist dieses integraler Bestandteil der Unternehmensführung. Wesentliche Aufgabe des Risikomanagements ist die Identifizierung, Bewertung, Steuerung und Kommunikation von Risiken. Zur Unternehmenssteuerung und Risikominimierung sind prozessintegrierte und -unabhängige, reagible und differenzierte Kontrollinstrumentarien- und -mechanismen im Risikomanagementsystem der R+S-Group vorhanden. Auf etwaige auftretende Risiken kann hiermit kurzfristig reagiert werden. Die mit den Verlusten im Bereich Schiffbau entstandene Risiken wurden durch die Geschäftsführung eingeschätzt, notwendige Sicherungsmaßnahmen eingeleitet und im Jahr 2018 entsprechende Vorsorgen getroffen. In den Stellungsnahmen im Zusammenhang mit dem Fortführungsgutachten wurde die Einschätzung der Geschäftsführung bestätigt. Derzeit sind aus Sicht der Geschäftsführung bestandsgefährdende Risiken weder vorhanden noch erkennbar. Ein weiterhin schwieriges und kritisches Thema ist der Fachkräftemangel in unserer Branche. Mit den eigenen Rekrutierungs- und Schulungszentren in Osteuropa steuert die R+S-Group dieser Herausforderung entgegen. Die Risiken auf der Absatzseite sind aufgrund der erreichten Marktposition der R+S-Group und bundesweiten Präsenz begrenzt und kalkulierbar. Die Beschaffungsseite ist durch volatile Rohstoffpreise geprägt. Der Zentraleinkauf der R+S-Group beobachtet die Preisentwicklungen aufmerksam und trifft ggf. langfristige Beschaffungsvereinbarungen, um diesem Risiko zu begegnen und eine kostensichere Kalkulation zu gewährleisten, die ansonsten gestiegene Einstandspreise in Form höherer Kalkulationsansätze berücksichtigt. Zum Teil werden zur Begrenzung von Zinsänderungsrisiken gezielt derivative Finanzinstrumente bei der R+S Group AG eingesetzt. Die Sicherungsinstrumente werden ausschließlich zur Sicherung von Grundgeschäften, nicht aber zu Spekulationszwecken eingesetzt. Sonstige rechtliche Risiken sind durch Versicherungen wirtschaftlich sinnvoll abgedeckt. Sollte sich die gesamtwirtschaftliche Situation in Folge der Corona-Pandemie weiter abkühlen, ist von deutlichen Umsatzrückgängen auszugehen. Eine verlässliche und abschließende Risikoeinschätzung ist derzeit jedoch aufgrund der unsicheren Entwicklung der Corona-Pandemie nicht möglich. Das Ausmaß der Auswirkungen, vor allem auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung des Konzerns, kann nicht genau beziffert werden und wird maßgeblich von der Dauer und dem Ausmaß der Krise beeinflusst werden. Chancen Chancen sehen wir in unserer klaren strategischen Positionierung am Markt als Komplettanbieter in der Gebäudetechnik mit der Fokussierung auf unsere Kernkompetenzen Elektro-, Industrie-, Daten-, Sicherheits- und Kommunikationstechnik. Megathemen wie Energiewende, -verteuerung und - effizienz, Nachhaltigkeit, Urbanisierung und Digitalisierung bedeuten für unsere relevanten Märkte einen stetig steigenden Bedarf an hochwertiger und intelligenter Gebäudetechnik. Diese Entwicklung betrifft sowohl Neubauten als auch die Sanierung bestehender Objekte. Eine zentrale Aufgabe der Konzernleitung zur Sicherstellung weiteren erfolgreichen Wachstums ist die Gewinnung qualifizierter Fachkräfte. Hierzu sind in der R+S-Group diverse Konzepte und Maßnahmen in Umsetzung wie z. B. Schulungsmaßnahmen durch die R+S-Akademie, da motivierte und hochqualifizierte Mitarbeiter ein immer wichtiger werdender Erfolgsfaktor sind. Wir sehen die Kontinuität des Erfolges unseres Unternehmens positiv und auch zukünftig gesichert. Generelles oberstes Ziel ist unverändert die Erzielung eines profitablen Wachstums zur nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswerts. Wir arbeiten daher konsequent an der Optimierung unserer Systeme und Prozesse und richten alle weiteren Ziele an der Erhaltung und Stärkung der Ertragskraft aus. Prognose Für das Geschäftsjahr 2020 wird auf Grund der getroffenen Annahmen mit einem Jahresfehlbetrag von Euro -13,8 Mio. deutlich unter dem Vorjahr gerechnet. In der TGA sind derzeit Corona Einflüsse primär in Form von Bauzeitverschiebungen zu verzeichnen, sodass sich Gesamtleistungen verschieben. Bezüglich der Auftragslage deuten Marktstudien eine Investitionsunsicherheit bei Industriekunden eher im Jahr 2021 an. Das Investitionsverhalten der öffentlichen Auftraggeber kann z. Zt., trotz steigendem ifo Geschäftsklimaindex, noch nicht verlässlich eingeschätzt werden. Im Bereich Personaldienstleistungen sind Corona-induzierte Defizite zu verzeichnen. Hier werden Mitarbeiter weiterhin in Kurzarbeit gesendet. Laut IGZ (Interessensgemeinschaft Deutscher Zeitarbeitsunternehmen) sind fast 90% Zeitarbeitsunternehmen von Auftragseinbußen betroffen. Der Bereich Handel verzeichnet derzeit keinerlei negative Einflüsse durch die Corona-Pandemie und liegt im Umsatz und im Ergebnis voll auf Plan.
Fulda, 10.12.2020 R + S Beteiligungs GmbH Herr Ralph Burkhardt, Geschäftsführer Herr Rudolf Menningen, Geschäftsführer "Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die R + S Beteiligungs GmbH, Fulda Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der R + S Beteiligungs GmbH, Fulda, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2019, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der R + S Beteiligungs GmbH, Fulda, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) fest- gestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Frankfurt, 10. Dezember 2020 Ebner
Stolz GmbH & Co. KG
Marcus Grzanna, Wirtschaftsprüfer Dr. Volker Hecht, Wirtschaftsprüfer |
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