Media Markt TV-HiFi-Elektro GmbH Wiesbaden
Selbe AdresseGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eric Wolfgang Brenner seit 24.5.2024 | Prokura |
Alexander Hausherr seit 11.7.2023 | Prokura |
Lukas Maximilian König seit 23.7.2020 | Geschäftsführer |
Benjamin Klein seit 24.7.2012 | Geschäftsführer |
Rolf Marko Laudenbach seit 12.7.2004 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 61.05% | |
R*** M**** L********* | 5.55% |
D**** K**** | 2.60% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Consortium Holding GmbHEigenbeteiligung | 26.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Consortium Gastronomie GmbHWiesbadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023AKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
Anhang 20231. Allgemeine Angaben Die Firma der Gesellschaft lautet: Consortium Gastronomie GmbH. Sitz der Gesellschaft ist Wiesbaden. Eingetragen ist die Consortium Gastronomie GmbH im Handelsregister des Amtsgerichts Wiesbaden unter der Nummer HRB 21228. Der Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden nach den Bestimmungen der §§ 265 ff. HGB gegliedert. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Gesamtkostenverfahren. Wesentliche Abweichungen von den Bilanzierungs- oder Bewertungsmethoden des Vorjahres liegen nicht vor. Die im vorliegenden Jahresabschluss dargestellten Vorjahresbeträge sind zur besseren Vergleichbarkeit der Verbindlichkeiten aus fremden Aufwerterguthaben wie folgt angepasst worden:
Bei den Vorräten wurden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und die Waren gemäß § 265 Abs. 7 HGB zusammengefasst ausgewiesen, da dies für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes im Sinne des § 264 Abs. 2 HGB nicht erheblich ist. Soweit ein Wahlrecht bei der Darstellung im Anhang oder in der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung besteht, wurden die Angaben überwiegend im Anhang gemacht. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und über den Zeitraum der Nutzung (Nutzungsdauer 3-5 Jahre) planmäßig, linear abgeschrieben. Sachanlagen wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die Abschreibungen erfolgten linear auf Basis der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3-23 Jahre). Zugänge an geringwertigen Vermögensgegenständen mit Anschaffungskosten von bis zu € 800,00 wurden entsprechend § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Wert, der den Vermögensgegenständen am Abschlussstichtag beizulegen war, angesetzt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen wurden zum Nennwert bewertet. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bilanziert. Die Kassenbestände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit den Kontoständen zum Bilanzstichtag ausgewiesen. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Der Ansatz erfolgt zu Nennwerten. Die Rückstellungen wurden in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften abzudecken. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung auf den Abschlussstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze wurden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechend durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, welche von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wurden. Die Pensionsverpflichtungen wurden mit einem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem jeweiligen Rückzahlungsbetrag angesetzt. Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten vereinnahmte Beträge für Umsatzerlöse bzw. sonstige betriebliche Erträge, die auf das Geschäftsjahr 2024 oder spätere Geschäftsjahre entfallen. 3. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz a. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt Anlagenspiegel 2023
[SS1]: Die Bewegungen im Anlagenspiegel müssen bitte noch korrigiert werden:
b. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Der Erfüllungsbetrag von Pensionsverpflichtungen wurde unter Anwendung versicherungsmathematischer Grundsätze nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde von dem Wahlrecht nach § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Die Pensionsverpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Zum Abschlussstichtag ergibt sich ein Rechnungszins in Höhe von 1,83 %. Der angenommene Gehaltstrend beträgt 2,5 %, der angenommene Rententrend 2,25 % und der angenommene BBG-Trend 2,25 %. Die Sterbewahrscheinlichkeiten basieren auf der Heubeck'schen Richttafeln 2018 G. Die laufenden Rentenverpflichtungen wurden mit ihrem Barwert angesetzt. Nach den Änderungen des Handelsgesetzbuches durch das "Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften" hat die Abzinsung von Pensionsrückstellungen zwingend mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre (früher: sieben Geschäftsjahre) zu erfolgen. Der Unterschiedsbetrag zwischen den beiden Wertansätzen zum 31. Dezember 2023 beträgt € 344. Der Unterschiedsbetrag ist ausschüttungsgesperrt. c. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. Beträge mit einem nicht unerheblichen Umfang für die Inanspruchnahme aufgrund einer möglichen Vertragsverletzung, Verpflichtungen gegenüber dem Personal sowie Rückstellungen für Ansprüche aus bestehenden Vertragsverhältnissen. Die Ansprüche aus bestehenden Vertragsverhältnissen machen nicht mehr als 10 % und die Verpflichtungen gegenüber dem Personal nicht mehr als 30 % des Gesamtbetrages der sonstigen Rückstellungen aus. Der Anteil der Rückstellung für die Inanspruchnahme aus der Vertragsverletzung am Gesamtbetrag der sonstigen Rückstellungen liegt unter 40 %. d. Verbindlichkeiten Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von € 7.396.989,30 (Vj. € 3.440.626,88) enthalten. e. sonstige finanzielle Verpflichtungen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:
f. Angaben zu nicht in der Bilanz enthaltenen Geschäften Um die Liquidität des Unternehmens weiter zu stärken, wurden im Wirtschaftsjahr Sale & Lease Back Verträge für rund 700 TEUR abgeschlossen. Dem Liquiditätszufluss im Berichtsjahr stehen für die Überlassung der zugrunde liegenden Vermögensgegenstände in den folgenden 5 Jahren jährliche Zahlungen in Höhe von 189 TEUR gegenüber. Diese sind in den sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten. 4. Erläuterungen und Angaben zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung a. Umsatzerlöse Wie im Vorjahr wurden sämtliche Umsatzerlöse im Inland erzielt. Dabei teilen sich die Umsatzerlöse nach Geschäftsfeldern wie folgt auf:
b. Aufwendungen und Erträge außergewöhnlicher Größenordnung Aufgrund von Analysen unserer Kartensysteme und erfolgter Systemanpassungen waren Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 327 auszubuchen. c. periodenfremde Aufwendungen und Erträge Im Berichtsjahr sind periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (TEUR 45), Erstattungen von Vorjahresansprüchen (TEUR 28) und der Ausbuchung verjährter Verbindlichkeiten aus Überzahlungen (TEUR 22) entstanden. Außerdem sind periodenfremde Aufwendungen für Sozialversicherungsbeiträge (TEUR 147), Forderungsverluste und Wertberichtigungen (TEUR 35) und der Zuführung zu Rückstellungen für Vorjahressachverhalte (TEUR 117) angefallen. 5. Sonstige Angaben a. Durchschnittliche Arbeitnehmerzahl nach Gruppen Im Jahresdurchschnitt 2023 waren 889 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in folgenden Personengruppen beschäftigt:
b. Namen aller Mitglieder des Geschäftsführungsorgans Geschäftsführer zum Bilanzstichtag waren:
Es sind keine Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB über die Gesamtbezüge erforderlich (§ 286 Abs. 4 HGB). c. Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der K2 Beteiligungen GmbH, Wiesbaden, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen aufstellt und im elektronischen Unternehmensregister veröffentlicht. d. Abschlussprüferhonorar Das Abschlussprüferhonorar ist in dem das Unternehmen einbeziehenden Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens enthalten. e. Angaben zum Jahresergebnis Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrages ergibt sich ein Jahresüberschuss von € 0,00.
Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Wiesbaden, 31.08.2024 Benjamin Klein, Geschäftsführer Lukas König, Geschäftsführer Rolf Laudenbach, Geschäftsführer Lagebericht für das Geschäftsjahr 20231. Grundlagen des Unternehmens Die Consortium Gastronomie GmbH (im Folgenden kurz: Consortium) ist eine 100 % Tochtergesellschaft der Consortium Holding GmbH. Sie hat sich als Business Caterer auf gastronomische Dienstleistungen für Unternehmen spezialisiert. Derzeit unterhält Consortium mehr als 65 gastronomische Betriebe. Diese Betriebe werden entweder im Namen der Auftraggeber in deren Geschäftsräumen oder aber in eigener Regie mit öffentlicher Nutzung geführt wie beispielsweise das Lunch-Restaurant OpernTurm oder das Lunch-Restaurant TaunusTurm in Frankfurt. Weitere Leistungsbereiche sind das Betreiben von Kaffeebars und die Erbringung gastronomischer Dienstleistungen in Kundenkonferenzzonen sowie der Etagenservice. Darüber hinaus bietet Consortium hochwertiges Eventcatering an. Wesentliche Standorte der Gesellschaft zum 31.12.23 befanden sich im Rhein-Main Gebiet, in Nordrhein-Westfalen sowie in Süddeutschland. 2. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Laut Statischem Bundesamt kam die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im nach wie vor krisengeprägten Umfeld ins Stocken. Das lag zum einen an der durch den Ukrainekrieg getriebenen Teuerung gegenüber 2022 in Höhe von 5,9% im Jahresdurchschnitt (Lieferkettenschwierigkeiten, gestiegene Nahrungsmittel-preise, gestiegene Energiepreise), ungünstigen Finanzierungsbedingungen (steigende Zinsen) sowie eine geringe Nachfrage im In- und Ausland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom starken Rückgang infolge der Corona-Pandemie setzte sich nicht fort. Gegenüber 2022 schrumpfte die Wirtschaftsleistung um 0,3%. Für das Gastgewerbe wurden im Jahr 2023 real 1,1% und nominal 8,5% mehr Umsätze erzielt als im Vorjahr. Die Differenzen zwischen realen und nominalen Umsätzen spiegeln das gestiegene Preisniveau im Gastgewerbe wider. Im Vergleich zum Jahr vor der Pandemie, 2019, war der reale Umsatz im Jahr 2023 um 11,3% niedriger, während der nominale Umsatz um 8,8% höher ausfiel. b) Geschäftsverlauf Consortium erzielte im Jahr 2023 Umsätze in Höhe von T€ 89.384. Dies entspricht einem Wachstum von T€ 29.120 bzw. 48,32% gegenüber dem Vorjahr. Damit lag der realisierte Umsatz über dem prognostizierten Umsatz von T€ 85.000. Das hohe Wachstum ist vor allem auf Neugeschäft und wieder steigende Gästezahlen zurückzuführen. Die Gästezahlen in den Betriebsrestaurants sind trotz Wachstum aufgrund der mittlerweile etablierten Homeoffice Regelungen weiter unter dem Niveau von 2019. Der Rohertrag ist prozentual gesunken, da den höheren Umsätzen auch höhere Warenkosten gegenüberstehen, die aufgrund der höheren Gästezahlen und der Entwicklung der Rohwaren durch die Energiekrise gestiegen sind. Die Geschäftsführung betrachtet die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 als sehr positiv. Trotz der starken äußerlichen Einflüsse (hohe Teuerungsraten insbesondere im Bereich Energie und Lebensmittel, schwache Wirtschaftsentwicklung) ist es gelungen, das starke Wachstum aus dem Vorjahr fortzusetzen. c) Ertragslage Die Umsatzerlöse sind von T€ 60.264 im Vorjahr auf T€ 89.384 gestiegen und damit noch stärker als prognostiziert. Dies resultiert zum einen durch das Neugeschäft im Bereich Business Catering und zum anderen durch die höhere Auslastung in den bestehenden Business Catering Betriebsstätten, da mehr Gäste die Restaurants besucht haben und dies zu einer höheren Auslastung führte. Die Aufteilung der Umsätze nach Geschäftsfelder sah wie folgt aus:
Die Materialaufwandsquote ist zudem im Vergleich zum Vorjahr weiter gestiegen. Der Hauptgrund ist der Anstieg der Gästezahlen in den einzelnen Betrieben und die inflationsbedingten Kostenzuwächse. Die Personalaufwandquote hat sich dagegen um ca. 3,5%-Punkte verringert, da die gestiegene Zahl der Gäste zu einer effizienteren Auslastung des Personals führte. Der gestiegene totale Personalaufwand gegenüber dem Vorjahr ist durch den Anstieg der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern von 722 im Jahr 2022 auf 889 im Jahr 2023 zu erklären. Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr gestiegen, da aufgrund des Neugeschäfts zusätzliche Sachanlagegüter angeschafft werden mussten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,8% erhöht, was im Wesentlichen auf höheren Reparaturen und Instandhaltungen zurückzuführen ist. Das abgeführte Jahresergebnis liegt um T€ 1.262 bzw. 23% höher als im Vorjahr. Auch der Planwert wurde deutlich (mehr als 10%) übertroffen. d) Vermögenslage Das Gesamtvermögen gegenüber dem Vorjahr hat sich um 38,8% auf T€ 19.801 erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des starken Neugeschäfts stark gestiegen. Analog haben sich auch die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung stark erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich aufgrund noch nicht ausgezahlter Gewinne aus dem Abführungsvertrag weiter erhöht. Die sonstigen Rückstellungen haben sich durch mögliche Inanspruchnahme von Aufwerterguthaben, Nebenkostennachzahlungen für gemietete Flächen sowie Nachzahlungen für die Sozialversicherung in Summe um T€ 544 erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme und des weiterhin bestehenden Gewinnabführungsvertrags auf 21,6% gesenkt. Die geordnete Vermögens- und Finanzlage erlaubt es der Gesellschaft auch künftig, erfolgreich am Markt auftreten zu können. e) Finanzlage Die Gesellschaft hat im Jahr 2023 starkes Neugeschäft gewinnen können. Für diese neuen Betriebsstätten wurden Investitionen getätigt. Im Rahmen von Sale & Lease Back Verträgen in Höhe von T€ 700 wurden diese Investitionen jedoch liquiditätsschonend ausgelagert. Da in der Summe die Abgänge und Abschreibungen die Investitionen des Berichtsjahres übersteigen, hat sich das Anlagevermögen um TEUR 228 verringert. Der Finanzmittelfonds der Gesellschaft besteht, wie im Vorjahr, aus liquiden Mitteln sowie geringen Bankverbindlichkeiten und hat sich stark auf T€ 4.559 erhöht. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr T€ 8.854 (Vorjahr T€ 4.330), wobei Ausgangsgröße für die Bestimmung dieser Cashflows das Jahresergebnis vor Abführung an die Gesellschafterin ist. Die Kreditlinien der Banken wurden nicht in Anspruch genommen. f) Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung werden die geplanten Umsatzziele aus der strategischen Planung abgeleitet, bei Bedarf angepasst und die Kennzahlen "Umsatz pro Mitarbeiter" und "Umsatzrendite" berechnet. Darüber hinaus stehen das Umsatz- und Ergebniswachstum, gemessen am Jahresergebnis, im Mittelpunkt der Planung und Erfolgsmessung. Die Umsatzrendite wird mit dem Gewinn vor Steuern und Gewinnabführung im Verhältnis zu den Umsatzerlösen berechnet. Diese liegt bei 7,55% (Vorjahr 9,11%). In unserer Planung waren wir noch von einer Rendite auf Vorjahresniveau ausgegangen, diese Erwartung konnte aufgrund der Kostentreiber beim Materialaufwand aber nicht realisiert werden. Der Umsatz pro Mitarbeiter wird auf Basis der Gesamtmitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt ermittelt. Er beträgt T€ 101 und liegt damit deutlich über dem Vorjahres- und dem Planniveau von T€ 82. 3. Erklärung zur Unternehmensführung Derzeit beträgt der Frauenanteil in unseren oberen Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung 29,9%. Der Frauenanteil in der Geschäftsführung beträgt 0%. Da wir uns unabhängig von Geschlecht, Rasse oder Herkunft auf die fachlichen als auch persönlichen Eigenschaften unserer Führungskräfte fokussieren, haben wir in diesem Zusammenhang keine Zielgröße des Frauenanteils für die Geschäftsführung und die oberen Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung definiert. 4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht a) Chancen- und Risikobericht Risiken Kostensteigerungen sind in der Branche, insbesondere durch die jüngere Vergangenheit, als wesentliches Ertragsrisiko bekannt. Die Geschäftsführung erwartet für das Jahr 2024 einen geringeren Anstieg der Preissteigerungen für die Rohwaren, als in den zwei vergangenen Jahren. Auf der Einkaufsseite wurden in den Vorjahren erfolgreiche Lieferantendiversifizierungen und Vereinbarungen getroffen, um den künftigen Preissteigerungen durch die Energiekrise und den Lohnsteigerungen entgegenzuwirken. Verkaufspreise und Kundenkonditionen wurden zudem konsequent erhöht. Consortium ist dabei im kontinuierlichen Dialog mit allen Kunden, um Kostensteigerungen weiterzugeben oder den Kosten durch Konzeptoptimierung entgegenzuwirken. Durch die Mehrwertsteuererhöhung wird das Jahr 2024 auch weiterhin zu großer Herausforderung für die gesamte Branche werden, da diese in Form von Preiserhöhung in der Regel durch die Gäste, oder durch die Arbeitgeber kompensiert werden muss. Der Wettbewerb um die noch verbliebenen Arbeitskräfte im Gastgewerbe verbleibt und nimmt weiter stetig zu. Dazu kommen in 2024 neue Tarifabschlüsse in den unterschiedlichen Bundesländern auf die Branche zu, die zu steigenden Personalkosten führen werden und weitergegeben werden müssen. Im Personalbereich bestehen zusätzlich Risiken in Form von Engpässen, Austritt der Angestellten und damit verbundenem Verlust von Wissen, Erfahrung und Routine. Diese Risiken sind durch die Corona-Krise verstärkt worden, da sich Angestellte im Gastgewerbe nach krisensicheren Arbeitsplätzen in anderen Branchen umgesehen haben. Consortium setzt daher auch in diesen Zeiten kontinuierlich auf Aus- und Weiterbildung und ein effizientes Personalmanagement sowie ein digitales Personalrecruiting. Dazu wurde und wird das Personalteam auch um weitere Fach- und Führungskräfte verstärkt. Die Geschäftsführung wird die strukturierte Organisationsentwicklung weiterführen, um auch in der Zukunft die Unternehmensabläufe effizient zu halten und dieses Risiko im Personalbereich abzudecken. Ein weiteres Geschäftsrisiko ist nach wie vor, von einem Lebensmittelskandal betroffen zu sein. Consortium ergreift alle möglichen Maßnahmen, um einen Lebensmittelskandal zu verhindern. Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer werden regelmäßig geschult und die Prozesse werden digitalisiert, um die Kontrollen noch effizienter und sicherer überwachen zu können. Zudem wurde bereits vor Jahren mit einem zertifizierten Dienstleister ein erfolgreiches Hygienesystem etabliert, welches nun auch vollständig digitalisiert wurde. Im Rahmen unseres Geschäftsmodells besteht das Risiko von Kündigungen bestehender Verträge, die auf unbestimmte Zeit geschlossen wurden, oder deren fest vereinbarte Vertragslaufzeit endet und die dann unbefristet fortgeführt werden. In 2023 wurden lediglich 4 kleinere Betriebe abgegeben. Es wird erwartete, dass der daraus resultierende Umsatzrückgang in Zukunft durch bereits gewonnenes Neugeschäft kompensiert werden kann. Aufgrund der Anzahl der Betrieb und deren Umsatzverteilung gehen wir allerdings von keinem bestandsgefährdenden Risiko aus, wenn einzelne bedeutsame Betriebe die Verträge kündigen oder nicht verlängern würden. Das Unternehmen verfügt seit vielen Jahren über eine solide Finanzierung und ist auch auf eine Fortsetzung aktueller Krisen vorbereitet. Chancen Trends wie Gesundheit, Qualität, Natürlichkeit und Nachhaltigkeit sind weiterhin stark gefragt. Die Anforderungen diese Trends auch gleichzeitig auszuwerten und messbar in KPI's (beispielsweise Foodwaste Kennzahlen, CO 2 Werte etc.) darzustellen, kann Consortium aufgrund rechtzeitig aufgebauter Strukturen zukünftig erfüllen. Viele Arbeitgeber erhoffen sich des Weiteren durch die Gastronomie einen Grund für eine bessere Auslastung aufgrund höherer Anwesenheit in Ihren Immobilien. Consortium kann die zusätzlichen Anforderungen an die Gastronomie erfüllen und ist aufgrund der Flexibilität und Kreativität der Ansicht, sich damit einen Wettbewerbsvorteil zu erarbeiten und diesen zu bestätigen. Die Digitalisierung, zum einen im Bereich der Verkaufs- und Konsumprozesse, sowie im Administrativen zur Prozessoptimierung, ist und bleibt ein Bereich, um einen Vorteil gegenüber den Mitbewerbern zu erlangen. Durch internes Know-How wird die Digitalisierung in allen Unternehmensbereichen vorangetrieben, um Mitarbeitern und Kunden zeitgemäße Lösungen anbieten zu können und auch in diesem Bereich ein Vorreiter in der Branche zu sein. Consortium fokussiert sich weiterhin auf das Motto "Einfach gutes Essen" und "ausgezeichneter Service". Consortium sieht sich als Mittelständler für kreative, individuelle und nachhaltige Konzepte und kann dadurch weiterhin Erfolge in der Neukundengewinnung verzeichnen. Das Ziel bleibt nach wie vor, die vorhandene Marktposition zu festigen und auszubauen. b) Prognosebericht Die Prognosen für die deutsche Wirtschaft sind ernüchternd. Während die Bundesregierung von 0% Wachstum des Bruttoinlandsprodukts ausgeht, geht das Institut für Makroökonomie und Wirtschaftsforschung im März 2024 von einem Rückgang von 0,2% und der Internationale Währungsfonds im April 2024 von einer Steigerung von 0,2% aus. Laut einer Umfrage des Bundesverbands DEHOGA blicken die Verantwortlichen im Gastgewerbe dem Jahr 2024 pessimistisch entgegen. Die Branche rechnet aufgrund der aktuellen Marktbeurteilung mit Umsatz- und Gewinnrückgängen für 2024. Im ersten Quartal 2024 gingen der Umsätze der Caterer und Verpflegungsdienstleistungen real um 10 % zurück. Vor dem Hintergrund einer wachsenden Kostensensibilität der Gäste bleiben steigende Kosten in den Bereichen Personal, Lebensmittel, Energie, zunehmende Bürokratie und die Erhöhung der Mehrwertsteuer die akuten Herausforderungen in der Branche. Insbesondere bei den Personalkosten ist mit deutlichen Kostensteigerungen zu rechnen, da regionale Tarifverträge für das Gastgewerbe in 2024 auslaufen. Der neue Tarifabschluss im hessischen Gastgewerbe sieht beispielsweise eine Erhöhung um 5,7% ab Juli 2024 und eine weitere Steigerung ab März 2025 um 6,4% vor. Die Geschäftsführung blickt auf ein weiteres, herausforderndes Geschäftsjahr 2024, geprägt von einem schwierigen Umfeld infolge der Kostensteigerungen der Vorjahre und der stagnierenden Wirtschaft in Deutschland. Zudem wird die Mehrwertsteuererhöhung in der Gastronomie von 7% auf 19% ab dem 01. Januar 2024 zu einer weiteren Preissteigerung führen. Trotz dieser Entwicklungen ist die Geschäftsführung überzeugt, dass das Jahr 2024 ähnlich positiv verlaufen wird, wie das Jahr 2023. Kostenseitig wird sich die Teuerung der Energie und Lebensmittel verlangsamen, die Tarifabschlüsse in der Branche werden jedoch zu höheren Personalaufwendungen führen, die über Preisanpassungen und operative Effizienzgewinne in den Abläufen abgefedert werden müssen. Das positiv verlaufene Jahr 2023, bei dem die Umsatzprognose von T€ 85.000 übertroffen werden konnte, bildet die Basis für die Prognose in 2024. Das starke Neukundengeschäft aus 2023 wird in 2024 sein vollständiges Potential erreichen und damit auch das Auslaufen einiger weniger Bestandsverträge kompensieren. Vor diesem Hintergrund plant die Geschäftsführung mit einem Umsatzwachstum für 2024 auf ca. T€ 95.000 und einem Jahresergebnis von ca. T€ 7.100. Die Umsatzrendite wird sich leicht verringern, da vermutlich die Mehrwertsteuererhöhung nicht vollständig über die Preise weitergegeben werden kann und die Organisationsstruktur wird weiter verstärkt werden. Dadurch werden der Personalaufwand und die Mitarbeiterzahl auch wieder über Vorjahresniveau erwartet. Der Umsatz pro Mitarbeiter wird sich vermutlich auf dem Vorjahresniveau von T€ 101 bewegen. Die Geschäftsführung erwartet für 2024 das erste Jahr nach Corona, das mit Ausnahme der Mehrwertsteuererhöhung nicht mehr wesentlich von Sondereffekten beeinflusst wird. Die Kostensteigerungen beim Personal müssen weiter eng beobachtet werden und eine zeitnahe Gegensteuerung ist jederzeit im Fokus. Consortium ist für diese Zeit gut aufgestellt und blickt aufgrund der aktuellen Gegebenheiten weiter sehr optimistisch in die Zukunft.
Wiesbaden, den 31. August 2024 Benjamin Klein, Geschäftsführer Lukas König, Geschäftsführer Rolf Laudenbach, Geschäftsführer BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Consortium Gastronomie GmbH, Wiesbaden Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Consortium Gastronomie GmbH, Wiesbaden, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Consortium Gastronomie GmbH, Wiesbaden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Falls wir auf Grundlage der von uns durchgeführten Arbeiten zu dem Schluss gelangen, dass eine wesentliche falsche Darstellung dieser sonstigen Informationen vorliegt, sind wir verpflichtet, über diese Tatsache zu berichten. Wir haben in diesem Zusammenhang nichts zu berichten. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Minden, den 30. September 2024 ARTAG
Allgemeine Revision & Treuhand Aktiengesellschaft
Anja Ottensmeier, Wirtschaftsprüferin Stefan Schulte, Wirtschaftsprüfer |
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