Stammdaten

Register
Amtsgericht Rostock HRB 14092
Eingetragen
30.1.2018
Branche
Großhandel mit PhotovoltaikmodulenHerstellung von Solarzellen und SolarmodulenGroßhandel mit elektrischen Haushaltsgeräten
Gegenstand
An- und Verkauf von elektronischen Komponenten aller Art, insbesondere von Solarmodulen und Wechselrichter sowie der Verkauf von Kabel und Unterkonstruktion

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jonas Holtz
seit 30.1.2018
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
JES GROUP GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Solar Express GmbH

Broderstorf (vormals: Rostock)

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

HRB 14092

Bilanz zum 31. Dezember 2021

Aktiva

31.12.2021 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 272,00 1.216,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 43.911,00 61.529,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 89.446,58 0,00
Summe Anlagevermögen 133.629,58 62.745,00
Umlaufvermögen
B. I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 283.627,79 187.109,57
2. geleistete Anzahlungen 131.606,25 6.284,94
415.234,04 193.394,51
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 884.433,39 6.298.759,06
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.885.947,56 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 214.666,65 35.626,41
4.985.047,60 6.334.385,47
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.096.332,23 41.874,92
Summe Umlaufvermögen 6.496.613,87 6.569.654,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.983,33 1.666,66
6.632.226,78 6.634.066,56

Passiva

A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
II. Gewinnvortrag 778.874,90 436.095,52
III. Jahresüberschuss 903.934,72 342.779,38
1.695.309,62 791.374,90
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 550.114,66 199.995,99
2. sonstige Rückstellungen 34.000,00 5.000,00
584.114,66 204.995,99
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 58.204,50 65.190,08
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.294,24 28.936,44
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.365.709,69 3.004.890,74
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 86.083,40 0,00
5. sonstige Verbindlichkeiten 1.836.510,67 2.538.678,41
4.352.802,50 5.637.695,67
6.632.226,78 6.634.066,56

HRB 14092

Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

01.01. bis 31.12.2021 01.01. bis 31.12.2020
1. Rohergebnis 2.785.669,11 1.850.947,06
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 664.927,65 744.202,23
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 58.408,50 73.842,21
723.336,15 818.044,44
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 20.012,38 21.112,52
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 697.095,69 461.982,09
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.725,32 976,12
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 2.045,08 43.761,91
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 440.973,40 163.294,84
8. Ergebnis nach Steuern 904.931,73 343.727,38
9. sonstige Steuern 997,01 948,00
10. Jahresüberschuss 903.934,72 342.779,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2021

Registergericht Rostock (HRB 14092)

I. Allgemeine Hinweise

Der Jahresabschluss der Solar Express GmbH, Broderstorf, zum 31. Dezember 2021 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes GmbHG) aufgestellt worden. Neben den allgemeinen Vorschriften über die Handelsbücher (§§ 238 ff. HGB) kommen auch die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) zur Anwendung.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften teilweise in Anspruch genommen.

Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB angewendet.

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit erfolgen gesetzlich geforderte "davon-Angaben" zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung ausschließlich im Anhang.

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt unter Annahme der Unternehmensfortführung (§ 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB).

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den im Vorjahr angewandten Methoden.

Vermögensgegenstände und Schulden werden zum Abschlussstichtag einzeln bewertet. Das Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet.

Die Bilanzierung der Vermögensgegenstände und Schulden erfolgt im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt. Alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die zum Abschlussstichtag entstanden sind, werden berücksichtigt. Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie realisiert sind.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Die Nutzungsdauern betragen:

Technische Anlagen und Maschinen: 8 Jahre

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 19 Jahre

Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung erfolgen außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Das steuerliche Wahlrecht, so genannte geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 im Jahr des Zugangs in voller Höhe abzuschreiben, wurde in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung auch im Jahresabschluss genutzt.

Die Abschreibungen auf Sachanlagevermögen enthalten keine außerplanmäßigen Abschreibungen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag angesetzt. Spezifische Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nominalwert angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend des Zeitablaufs.

Die Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung. Die Bewertung erfolgte in Höhe der voraussichtlichen Erfüllungsbeträge. Kurzfristige Rückstellungen werden nicht abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage zum Anhang). Die Abschreibungen des Geschäftsjahres - nach Bilanzposten gegliedert - ergeben sich ebenfalls aus dem Anlagenspiegel.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände weisen folgende Restlaufzeiten auf:

insgesamt davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr mehr als einem Jahr
EUR EUR EUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 884.433,39 884.433,39 0,00
im Vorjahr 6.298.759,06 6.298.759,06 0,00
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.885.947,56 3.885.947,56 0,00
im Vorjahr 0,00 0,00 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 214.666,65 214.666,65 0,00
im Vorjahr 35.626,41 35.626,41 0,00
Summe 4.985.047,60 4.985.047,60 0,00
im Vorjahr 6.334.385,47 6.334.385,47 0,00

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten wie im Vorjahr keine Forderungen gegen Gesellschafter.

Die Verbindlichkeiten weisen die folgenden Restlaufzeiten auf:

31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 58.204,50 65.190,08
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 25.064,21 65.190,08
zwischen 1 und 5 Jahren 33.140,29
von mehr als 5 Jahren
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 6.294,24 28.936,44
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 6.294,24 28.936,44
zwischen 1 und 5 Jahren
von mehr als 5 Jahren
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.365.709,69 3.004.890,74
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 2.365.709,69 3.004.890,74
zwischen 1 und 5 Jahren 0,00 0,00
von mehr als 5 Jahren 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 86.083,40 0,00
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 86.083,40 0,00
zwischen 1 und 5 Jahren 0,00 0,00
von mehr als 5 Jahren 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.836.510,67 2.538.678,41
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 1.836.510,67 2.538.678,41
zwischen 1 und 5 Jahren 0,00
von mehr als 5 Jahren 0,00
davon Steuerverbindlichkeiten 1.810.988,54 2.475.491,29
davon Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 378,76 8.144,97
Gesamt 4.352.802,50 4.352.802,50 5.637.695,67 5.637.695,67
davon mit einer Restlaufzeit bis 1 Jahr 4.319.662,21 5.637.695,67
zwischen 1 und 5 Jahren 33.140,29 0,00
von mehr als 5 Jahren 0,00 0,00

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen neben der Inanspruchnahme von Kontokorrentlinien bei Banken Mietkaufverpflichtungen.

Die Besicherung der Mietkaufverpflichtungen erfolgt ebenso wie die Besicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen über den Eigentumsvorbehalt.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten keine Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse entfallen mit EUR 37.979.071,78 (Vorjahr: EUR 28.828.457,09) auf das Inland und mit EUR 1.806.025,72 (Vorjahr: EUR1.869.105,70) auf das Ausland.

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten keine periodenfremden Erträge.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 9.050,92 enthalten.

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge beinhalten in Höhe von EUR 1.446,58 (Vorjahr: EUR 0,00) Zinsen von verbundenen Unternehmen.

Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen beinhalten keine Zinsen an verbundene Unternehmen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen in Höhe von EUR 381.249,85 das Geschäftsjahr 2021.

V. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen ergibt sich aus langfristigen Mietverträgen und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 2.178. Davon bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen TEUR 9.

Mitarbeiter

Im Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 beschäftigte das Unternehmen durchschnittlich 6 angestellte Arbeitnehmer (Vorjahr: 7).

Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2021 berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 19. Der gesamte Betrag entfällt auf Abschlussprüfungsleistungen.

Konzernzugehörigkeit

Die Solar Express GmbH wird in den Konzernabschluss der JES Group GmbH, Broderstorf, einbezogen. Diese stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Zudem wird die Solar Express GmbH wird in den Konzernabschluss der JES.Holding GmbH, Broderstorf, einbezogen, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Beide Konzernabschlüsse sind am Sitz des jeweiligen Mutterunternehmens erhältlich.

Geschäftsführung

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Jonas Holtz, Kaufmann

Auf die Angabe nach § 285 Nr. 9 Buchstabe a) HGB wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Gesellschaft hat dem Geschäftsführer am 16. Juli 2021 ein Darlehen von TEUR 180 gewährt. Das Darlehen hat eine Laufzeit von einem Jahr und wird mit 2,5 % p.a. verzinst. Sicherheiten wurden nicht vereinbart.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 1.682.809,62 bestehend aus dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 778.874,90 und dem Jahresergebnis in Höhe von EUR 903.934,72 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

VI. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Abschlussstichtag eingetreten sind

Der mit dem Einmarsch der russischen Streitkräfte am 24. Februar 2022 gestartete Krieg in der Ukraine hat die geopolitische und wirtschaftliche Lage in Europa stark verändert. Die wesentlichen Staaten haben als Reaktion scharfe Güter- und Finanzmarktsanktionen gegen Russland verhängt. Deren Konsequenz und Dauer sind aktuell nicht einschätzbar.

 

Broderstorf, 6. März 2023

Solar Express GmbH

Die Geschäftsleitung

HRB 14092

Anlagenspiegel zum 31.12.2021

Anschaffungs-, Herstellungs- kosten Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungs- kosten
01.01.2021 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.848,61 0,00 0,00 0,00 4.848,61
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 4.848,61 0,00 0,00 0,00 4.848,61
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 108.958,28 1.450,38 0,00 0,00 110.408,66
Summe Sachanlagen 108.958,28 1.450,38 0,00 0,00 110.408,66
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 89.446,58 0,00 0,00 89.446,58
Summe Finanzanlagen 0,00 89.446,58 0,00 0,00 89.446,58
Summe Anlagevermögen 113.806,89 90.896,96 0,00 0,00 204.703,85
kumulierte Abschreibung Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung
01.01.2021 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.632,61 944,00 0,00 0,00 4.576,61
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 3.632,61 944,00 0,00 0,00 4.576,61
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 47.429,28 19.068,38 0,00 0,00 66.497,66
Summe Sachanlagen 47.429,28 19.068,38 0,00 0,00 66.497,66
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 51.061,89 20.012,38 0,00 0,00 71.074,27
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr Buchwert Vorjahr
31.12.2021 31.12.2020
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 272,00 1.216,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 272,00 1.216,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 43.911,00 61.529,00
Summe Sachanlagen 0,00 43.911,00 61.529,00
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 89.446,58 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 89.446,58 0,00
Summe Anlagevermögen 0,00 133.629,58 62.745,00

Lagebericht für das Jahr 2021

I. GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS

Die Solar Express GmbH importiert über die Standorte Broderstorf und München Solarmodule und Wechselrichter aus China und hat sich in den letzten Jahren zu einem namhaften Großhändler für die vorgenannten Komponenten in Deutschland entwickelt.

Neben dem Heimatmarkt werden noch angrenzende Länder wie Österreich und die Niederlande beliefert. Für 2022 sieht die Planung vor, dass speziell der belgische und der niederländische Markt intensiver bearbeitet werden. Erste Gespräche mit einem potenziellen Vertriebsmitarbeiter wurden bereits geführt.

Aktuell werden rund 75% des Umsatzes mit fremden Dritten generiert und ein Viertel der Umsätze wird innerhalb der Unternehmensgruppe generiert.

Neben Solarmodulen und Wechselrichtern wurde das Lieferprogramm um Heimspeicher erweitert. Zubehör wie Unterkonstruktion und Kabel runden das Lieferprogramm ab, gehören aber nicht zum Kernsortiment.

II. WIRTSCHAFTSBERICHT

Gesamtwirtschaftliche Lage / Branchensituation

Photovoltaikanlagen wandeln die Sonnenstrahlung mittels Solarzellen in elektrische Energie um. Im weltweiten Vergleich gehörte Deutschland zuletzt, neben China, den USA und Japan, zu den führenden Ländern bei der Nutzung von Photovoltaik zur Stromerzeugung.

In Deutschland nahm die installierte Leistung von Photovoltaikanlagen kontinuierlich zu. Im Jahr 2020 waren in Deutschland Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von rund 59 Gigawatt installiert. Die Stromerzeugung dieser belief sich im selben Jahr auf circa 50 Terawattstunden Strom. Die größten Kapazitäten zur Erzeugung von Solarstrom liegen im Süden Deutschlands. Bayern ist aktuell mit Abstand das Bundesland mit den größten Kapazitäten, gefolgt von Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen.

Trotz eines starken Zuwachses innerhalb der letzten Jahre macht Photovoltaik bei der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in Deutschland nur einen vergleichsweisen geringen Anteil aus: Gut 20 Prozent des Stroms aus Erneuerbaren Energien werden hierzulande mithilfe von Photovoltaik produziert. Im Vergleich dazu ist die Windkraft an Land der wichtigste Treiber in Bezug auf die Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien. Der Anteil von Photovoltaik an der gesamten Stromerzeugung betrug im Jahr 2021 8,8 Prozent.

III. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Solar Express GmbH hat den Handel mit Komponenten für die Solarstromerzeugung weiter ausgebaut und die Liefermengen im Handelsbereich kontinuierlich gesteigert. Im Vergleich zum Vorjahr lag die Liefermenge an Drittkunden, im wichtigsten Produktbereich der Solarmodule, um ca. 45% höher als in 2020.

Da der Markt an Heimspeichern kontinuierlich wächst wurde dieser Produktbereich mit ins Portfolio aufgenommen und erste Umsätze wurden in diesem Marktsegment generiert.

Auch nach dem Wegfall der Förderung, im für die Solar Express wichtigen Geschäftsbereich der Dachanlagen bis 750 kWp, per Ende März 2021 konnte der Umsatz der Gesellschaft kontinuierlich gesteigert und die Marktposition gefestigt werden.

Das Ergebnis konnte mit 904 TEUR gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres mit 343 TEUR gesteigert werden.

1. Vermögenslage

Die Vermögensstruktur (Aktivseite) ist durch den hohen Anteil des kurzfristig gebundenen Vermögens (98,0%) gekennzeichnet. Der Rückgang kurzfristiger Forderungen auf 4.987 TEUR (Vorjahr: 6.336 TEUR) wird durch die Erhöhung der liquiden Mittel auf 1.096 TEUR (Vorjahr: 42 TEUR) und der Vorräte auf 415 TEUR (Vorjahr: 193 TEUR) ausgeglichen.

Auf der Passivseite (Kapitalstruktur) sind die wesentlichen Veränderungen durch den Abbau von Verbindlichkeiten im kurzfristigen Fremdkapital (-1.295 TEUR) eingetreten.

Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote der Gesellschaft ist durch den Jahresüberschuss 2021 (904 TEUR) von 11,9% im Vorjahr auf 25,6 % im Berichtsjahr gestiegen.

Das Anlagevermögen ist durch Eigenkapital gedeckt.

2. Finanzlage

Das kurzfristige Fremdkapital ist zum Bilanzstichtag - wie auch im Vorjahr - durch liquide Mittel und kurzfristig realisierbare Forderungen gedeckt. Nach Einbezug der anderen Vorräte ergibt sich eine Überdeckung des "Working capital" (Nettoumlaufvermögen) von 1.594 TEUR, welches sich im Vergleich zum Vorjahr insbesondere wegen höherer liquider Mittel deutlich um 866 TEUR verbesserte.

3. Ertragslage

Das ordentliche Ergebnis hat sich um 879 TEUR auf 1.350 TEUR gegenüber dem Vorjahr wesentlich verbessert. Das neutrale Ergebnis hat sich im Gegensatz zum Vorjahr um 40 TEUR verringert.

Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) erhöhte sich auf 1.364 TEUR (Vorjahr: 570 TEUR).

Die Ertragslage ist im Wesentlichen durch eine gestiegene Gesamtleistung geprägt, welche sich um 29,6% erhöht hat. (39.785 TEUR; VJ. 30.698 TEUR)

Der betriebliche Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen) stieg auf 2.759 TEUR (Vorjahr 1.777 TEUR). Die Rohmarge hat sich von 5,8% auf 6,9% erhöht.

IV. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

1. Chancenbericht

Die Solar Express GmbH hat sich unter den deutschen Großhändlern für Solarkomponenten in den letzten Jahren einen exzellenten Ruf erarbeitet und durch die gute Positionierung sowie die positive Marktlage ist ein erneutes Wachstum in 2022 äußerst wahrscheinlich. Durch die Aufnahme der Heimspeicher ins Lieferportfolio werden auch neue Kundenkreise geöffnet. So sollen zukünftig auch große Installateure im Privatkundensegment beliefert werden. Um eine gezielte Bearbeitung zu ermöglichen wird die Mannstärke im Vertrieb mittelfristig erhöht.

Darüber hinaus wird das schlanke Produktportfolio beibehalten um den Kunden Planungs- und Liefersicherheit zu geben. Im Modulbereich wird darüber nachgedacht einen weiteren Hersteller aufzunehmen um Marktschwankungen noch besser ausgleichen zu können.

2. Risikobericht

Coronapandemie

Im gesamten Berichtsjahr zeigten sich noch Auswirkungen der Coronapandemie, die weltweit zu Störungen in den Lieferketten geführt haben. Ausgehend von Liefer- und Logistikschwierigkeiten vor allem in China, ergaben sich durch fehlende Vorprodukte auch starke Auswirkungen auf die europäische und deutsche Wirtschaft. Sich daraus ergebende mögliche Lieferschwierigkeiten bei Solarkomponenten werden als Risiko erfasst.

Ukraine Krieg

Parallel zur Coronapandemie hat der Krieg Russlands gegen die Ukraine die Welt massiv beeinflusst. Seit dem Kriegsbeginn am 24. Februar 2022 wurden zahlreiche Prozesse in Gang gesetzt, die sich negativ auf die wirtschaftliche Entwicklung von Unternehmen und die gesamten Volkswirtschaften auswirken. Am deutlichsten zeigten sich die Auswirkungen des Krieges an den Energiemärkten. Bereits vor Beginn des Krieges war an den Energiemärkten ein kontinuierlicher Anstieg der Preise für Erdgas und Erdöl sowie Strom zu verzeichnen. Mit Beginn des Krieges hat der Anstieg noch einmal deutlich an Dynamik gewonnen. Diese Entwicklung spiegelt sich auch in gestiegenen Kosten für Transport und Logistik wider. Steigende Einkaufspreise und Transportkosten erhöhen das Risiko abnehmender Gewinne.

Preiswettbewerb mit China

Auch zukünftig ist davon auszugehen, dass die Folgen der Coronapandemie und des Ukraine Krieges Einfluss auf den Import von Solarkomponenten haben werden. China als weltweit größter Produzent und Lieferant von Solarmodulen führt einen rigorosen Preiswettkampf, welcher zum Risiko abnehmender Gewinne und Marktanteile beiträgt.

Fachkräftemangel und demografische Entwicklung

Durch das stetige Wachstum der Gesellschaft und damit verbunden der höhere Bedarf an qualifizierten Fachkräften bei gleichzeitigem Fachkräftemangel, steigt das Risiko, dass Aufträge zeitlich verzögert bearbeitet werden können und diese an Konkurrenten vergeben werden. Dies führt unter Umständen zu abnehmendem Wachstum.

Politische Risiken

Mit Ende der Subventionen für Photovoltaikanlagen im April 2021 und der steigenden Inflation, steigt das Risiko rückläufiger Aufträge für den Bau von Solaranlagen auf privaten und gewerblichen Flächen. Hieraus entsteht das Risiko sinkender Umsatzerlöse.

V. PROGNOSEBERICHT

Durch den weiteren Ausbau der Vertriebsaktivitäten und der positiven Gesamtlage im Bereich der Erneuerbaren Energien wird für 2022 von einem erneuten Wachstum ausgegangen. Darüber hinaus wird die positive Wahrnehmung und steigende Marktdurchdringung der Solar Express GmbH dafür sorgen, dass das Ergebnis in 2022 signifikant gesteigert werden sollte.

 

Broderstorf, 6. März 2023

Geschäftsführung der Solar Express GmbH

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Solar Express GmbH, Broderstorf

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Solar Express GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2021 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Solar Express GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außer-kraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen

 

Rostock, den 10. März 2023

DOMUS AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
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Christmann, Wirtschaftsprüfer

Singer, Wirtschaftsprüfer

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