Stammdaten

Register
Amtsgericht Siegen HRB 2600
Vorher
Lachmann & Rink Ingenieurgesellschaft für Prozeßrechner und Mikrocomputeranwendungen mbHLachmann & Rink Ingenieurgesellschaft für Prozeßrechner- und Mikrocomputeranwendungen mbH
Eingetragen
25.4.1983
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von PrüfmaschinenEntwicklung und Programmierung von Anwendungssoftware
Gegenstand
die Durchführung von Hardware- und Softwareentwicklungen für Prozessrechnerund Mikrocomputeranwendungen. Des Weiteren erstellt und vertreibt das Unternehmen auch komplette Systemlösungen in den Bereichen Steuerungs- und Automatisierungstechnik, einschließlich der Inbetriebnahme und Wartung. Zusätzlich erbringt das Unternehmen im Bereich der elektronischen Datenverarbeitung Beratungs- und Ausbildungsleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Thore Olaf Klein
seit 9.1.2024
Geschäftsführer
Claudius Rink
seit 3.7.2014
Geschäftsführer
Frank Böcking
seit 3.7.2014
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.

Gesellschafter

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 4 angezeigt

Thomas Lachmann
Siegen
15.000 €
50.00%
Kreuztal
9.000 €
30.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Lachmann & Rink GmbH

Freudenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

INHALTSVERZEICHNIS

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 49.674,00 95.182,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.639.986,90 1.744.912,90
2. technische Anlagen und Maschinen 97.358,00 105.002,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 872.556,00 527.645,00
4. Betriebs- und Geschäftsausstattung im Bau 66.517,16 0,00
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1,00 1,00
2.726.093,06 2.472.742,90
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 127.066,00 207.761,00
2. geleistete Anzahlungen 0,00 2.400,00
127.066,00 210.161,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.405.678,17 2.967.216,94
2. sonstige Vermögensgegenstände 97.018,84 216.476,36
2.502.697,01 3.183.693,30
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 4.129.648,08 1.813.300,08
6.759.411,09 5.207.154,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 162.480,86 143.444,56
9.647.985,01 7.823.341,84

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Gewinnvortrag 5.237.647,35 4.965.594,62
III. Jahresüberschuss 2.080.469,17 872.052,73
7.348.116,52 5.867.647,35
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 297.941,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 433.086,00 383.053,00
731.027,00 383.053,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 976.942,51 1.073.806,95
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 224.467,94 103.219,50
3. sonstige Verbindlichkeiten 367.431,04 395.615,04
- davon aus Steuern EUR 336.980,53 (Vorjahr EUR 363.876,98)
- davon im Rahmen der sozialen Sichert EUR 28.872,88 (Vorjahr EUR 29.351,65)
1.568.841,49 1.572.641,49
9.647.985,01 7.823.341,84

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 15.290.999,38 13.590.873,35
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 8.887.626,58 8.228.866,85
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 1.611.130,65 1.363.719,27
davon für Altersversorgung EUR 82.433,54 (Vorjahr: EUR 74.899,72) 10.498.757,23 9.592.586,12
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 450.931,94 337.911,39
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens soweit diese in der Kapitalgesellschaft übliche Abschreibungen überschreiten 0,00 474.321,89
450.931,94 812.233,28
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.309.851,04 1.140.432,95
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 26.609,38 4.588,86
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (Vorjahr: davon außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen EUR 515.999,00) 0,00 515.999,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.839,70 15.328,13
8. Steuern vom Einkommen und Ertrag 952.988,68 635.859,00
9. Ergebnis nach Steuern 2.092.240,17 883.023,73
10. sonstige Steuern 11.771,00 10.971,00
11. Jahresüberschuss 2.080.469,17 872.052,73

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

1. Allgemeines

Die Lachmann & Rink GmbH, Freudenberg ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Freudenberg und ist im Handelsregister beim Amtsgericht Siegen unter HRB 2600 eingetragen.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist der Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember eines Jahres.

2. Angaben zu angewandten Bilanzierungs- und Bewertungs- und Ausweismethoden

Gegenüber dem Vorjahr wurden keine Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vorgenommen.

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss berücksichtigt worden.

Im Einzelnen werden wie folgt bewertet:

ANLAGEVERMÖGEN

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf die Zugänge der immateriellen Vermögensgegen-stände erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Als Nutzungsdauer wird bei Software drei Jahre unterstellt.

Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Den planmäßigen Abschreibungen wurde die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes zugrunde gelegt. Die Abschreibungen beim beweglichen Anlagevermögen erfolgten linear, im Zugangsjahr zeitanteilig.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800 wurden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.

UMLAUFVERMÖGEN

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie an Handelswaren sind mit den Einstandspreisen unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips aktiviert. Fehlende oder geringe Marktgängigkeit wurden durch entsprechende Abschläge berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

EIGENKAPITAL

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert.

RÜCKSTELLUNGEN

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten wurden zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

RECHNUNGSABGRENZUNGEN

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen bzw. Einzahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen.

3. Erläuterungen zu Bilanzposten

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres aus dem beigefügten Anlagenspiegel zu ersehen. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das Eigenkapital beträgt zum 31. Dezember 2023 7.348 TEUR.

Sonstige Rückstellungen

Unter der Position "sonstige Rückstellungen" werden im Wesentlichen Kosten für Tantiemen, für interne und externe Jahresabschlusskosten und die Urlaubsansprüche der Mitarbeiter zurückgestellt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeitenspiegel

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit < 1 Jahr Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit 1 Jahr bis 5 Jahre Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Summe
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 102.612,00 410.448,00 463.882,51 976.942,51
Vorjahr 102.612,00 410.448,00 560.746,95 1.073.806,95
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 224.467,94 0,00 0,00 224.467,94
Vorjahr 103.219,50 0,00 0,00 103.219,50
sonstige Verbindlichkeiten 367.431,04 0,00 0,00 367.431,04
Vorjahr 395.615,04 0,00 0,00 395.615,04
694.510,98 410.448,00 463.882,51 1.568.841,49

Für von Kreditinstituten gewährte Darlehen wurden Grundpfandrechte in Höhe von 1.576 TEUR auf das Betriebsgrundstück Hommeswiese 129, Freudenberg, bestellt.

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Ergebnisdarstellung erfolgt vor Gewinnverwendungsbeschluss.

5. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB betragen 147 TEUR (Vorjahr: 242 TEUR). Es handelt sich um Verpflichtungen aus bestehenden Leasing- und Mietverträgen. Ausgewiesen wird der Nominalwert der Verpflichtungen aufgrund der vertraglichen Laufzeiten.

TEUR
Laufzeit kleiner als 1 Jahr 74
Laufzeit zwischen 1 Jahr und 5 Jahren 73
147

Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären.

6. Sonstige Angaben

Angaben zur Geschäftsführung

Geschäftsführer am Stichtag 31.12.2023 waren Herr Adrianus Bijlard, Diplomingenieur, Siegen, und Herr Claudius Rink, Diplominformatiker, Kreuztal. Mit Eintragung ins Handelsregister vom 9.1.2024 wurde Herr Bijlard als Geschäftsführer abberufen und Herr Thore Klein, Neunkhausen, als neuer Geschäftsführer berufen.

Gesamtprokura gemeinsam mit einem Geschäftsführer wurde Herrn Frank Böcking, Kreuztal, erteilt.

Die Geschäftsführer vertreten die Gesellschaft allein.

Die Angaben zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführung unterbleiben unter Hinweis auf die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB.

Beteiligung

Die Gesellschaft hält einen Geschäftsanteil an der ELMA-Tech Gesellschaft für innovative Schweiß- und Beschichtungstechnologie mbH i.L., Morsbach. Die Beteiligung beträgt unverändert 24%. Die Beteiligungsgesellschaft hat im Dezember 2022 Insolvenz angemeldet. Das Insolvenzverfahren wurde am 1.3.2023 eröffnet.

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden 130 (Vorjahr 121) Arbeitnehmer beschäftigt.

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Freudenberg, den 4. März 2024

Thore Klein, Geschäftsführer

Claudius Rink, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 17. April 2024 festgestellt.

Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 670.626,11 3.777,25 0,00 0,00 674.403,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.084.257,97 0,00 0,00 101.377,54 3.185.635,51
2. technische Anlagen und Maschinen 119.872,87 0,00 0,00 119.872,87
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.902.732,92 650.935,69 59.973,52 -101.377,54 2.392.317,55
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 66.517,16 0,00 66.517,16
0,00 650.935,69 0,00 0,00 5.764.343,09
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 516.000,00 0,00 0,00 0,00 516.000,00
6.293.489,87 654.712,94 59.973,52 0,00 6.954.746,45
Kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 575.444,11 49.285,25 0,00 624.729,36
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.440.722,61 104.926,00 0,00 1.545.648,61
2. technische Anlagen und Maschinen 14.870,87 7.644,00 0,00 22.514,87
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.273.710,38 289.076,69 43.025,52 1.519.761,55
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 3.087.925,03
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 515.999,00 0,00 0,00 515.999,00
3.820.746,97 450.931,94 0,00 4.228.653,39
Nettobuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 49.674,00 95.182,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.639.986,90 1.643.535,36
2. technische Anlagen und Maschinen 97.358,00 105.002,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 872.556,00 629.022,54
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 66.517,16 0,00
2.676.418,06 2.377.559,90
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 1,00 1,00
2.726.093,06 2.472.742,90

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. allgemeine wirtschaftliche Lage

2. Geschäftsmodell des Unternehmens

3. Forschung und Entwicklung

4. Consulting

II. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf

2. Energiemanagement/Klima- und Umweltschutz

3. Lage

4. Ertragslage

5. Finanzlage und Vermögenslage

6. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancen und Risikobericht

1. Ertragsorientierte Risiken

2. Finanzwirtschaftliche Risiken

3. Risikomanagement

V. Gesamtaussage

I. Grundlagen des Unternehmens

1. allgemeine wirtschaftliche Lage

Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat seine Prognose für das Weltwirtschaftswachstum im laufenden Jahr leicht angehoben, was vor allem an höheren Wachstumserwartungen für die USA und China liegt. Deutschlands und Frankreichs Prognosen wurden dagegen erneut gesenkt. Wie der IWF in der Aktualisierung seines Weltwirtschaftsausblicks von Oktober 2023 schreibt, werden für 2024 und 2025 Wachstumsraten von 3,1 (bisher: 2,9) und 3,2 (3,2) Prozent prognostiziert. Damit liegt das erwartete Wachstum weiter unter dem Durchschnittswert der Jahre 2000 bis 2019 von 3,8 Prozent, wofür der IWF die hohen Zentralbankzinsen, die Rücknahme der fiskalischen Unterstützung und das schwache Produktivitätswachstum verantwortlich macht. Allerdings zählt der Bericht auch etliche Risiken auf, die eine Verschlechterung der Wirtschaftslage zur Folge hätten: eine weitere Verschärfung der Corona-Situation in China, eine Eskalation des russischen Angriffskriegs in der Ukraine und eine Schuldenkrise. In seiner aktualisierten Prognose rechnet der IWF in diesem Jahr mit einem globalen Wachstum von 2,9 Prozent. Das sind 0,2 Prozentpunkte mehr als noch im Oktober angenommen - allerdings ist das Wachstum im Vergleich mit den vergangenen zwei Jahrzehnten unter dem historischen Durchschnitt. Für das Jahr 2024 wird ein Wachstum von 3,1 Prozent erwartet. Für Deutschland sagt der IWF für 2025 wieder eine Beschleunigung des Wirtschaftswachstums auf 1,6 Prozent voraus. Allerdings sind das 0,4 Prozentpunkte weniger als bei der Oktober-Prognose. Auch in den USA rechnet der Währungsfonds mit einer Abkühlung der Konjunktur auf 1,7 Prozent Wachstum. Der IWF hält es für möglich, dass Software auf Basis Künstlicher Intelligenz mittelfristig höhere Produktivität und Einkommen bringen kann. Zugleich gehen die Experten davon aus, dass dies in entwickelten Volkswirtschaften schneller zu spüren sein werden.

IT-Trends der Zukunft

1. Trend: Künstliche Intelligenz (KI)

Zwar steht die KI-Technologie noch am Anfang, doch wird sie sich in den kommenden Jahren laut Technik-Experten und -Expertinnen mit rasanter Geschwindigkeit weiterentwickeln. Im Jahr 2024 sollen vor allem Large Language Modelle (LLMs) rauskommen. Dabei handelt es sich um KI-Systeme, die darauf trainiert sind, Sprache zu verstehen, zu verarbeiten und zu generieren. Large Language Modelle werden beispielsweise zur Beantwortung von Fragen, Texterstellung, Zusammenfassungen von Texten oder zur Erstellung von Codes eingesetzt. Einer der wohl bekanntesten LLMs ist beispielsweise ChatGPT. Das Programm ist in der Lage, natürliche Sprache in verschiedenen Kontexten zu verstehen, Texte zu erstellen und komplexe Aufgaben im Bereich der natürlichen Sprachverarbeitung zu bewältigen. Capgemini rechnet für die Zukunft mit einem wachsenden Bedarf an kleinen, kosteneffizienten Modellen, die sich auch für verschiedene Endgeräte eignen. Daneben soll 2024 vor allem die Optimierung von KI-Systemen im Vordergrund stehen.

2. Trend: Quantentechnologie

Quantencomputing gilt als zukunftsweisende Technologie, die viele Bereiche des alltäglichen Lebens verändern könnte. Fachleute versprechen, dass Quantencomputer bald schon Berechnungen ermöglichen werden, die auch Supercomputer nicht in überschaubarer Zeit bewältigen können. Neben den enormen Chancen, die Quantencomputer bieten, gehen mit ihnen große Sicherheitsrisiken einher. Denn spezielle Quantensysteme können heutige Techniken zur Verschlüsselung digitalisierter Daten leichter knacken. Daher ist die Entwicklung quantenresistenter Algorithmen von entscheidender Bedeutung, um die Datensicherheit in Zukunft gewährleisten zu können. Noch in diesem Jahr (2024) wird in den USA das National Institute of Standards and Technology (NIST) den Standard für die sogenannte Post-Quantum- Kryptographie (PQC) veröffentlichen - Verschlüsselungsalgorithmen, die gegen Quantenangriffe resistent sein sollen

3. Trend: Halbleiter

Halbleiter bilden die Grundlage für eine Vielzahl von elektronischen Bauelemente, darunter Transistoren, Dioden und integrierte Schaltkreise (ICs). Diese Bauelemente sind wesentliche Bestandteile von Computern, Mobilgeräten, Sensoren, Kommunikationsgeräten und vielen anderen elektronischen Systemen. Laut der World Trade Organization (WHT) sind sie das derzeit meistgehandelte Produkt. Und obwohl sich Mikrochips mit einer Größe von zwei Nanometern einer physikalischen Grenze nähern, wird die Rechenleistung aufgrund von Durchbrüchen in der Materialwissenschaft, beim 3D-Chip-Stacking und in der Mikro- und Nanofabrikation aller Voraussicht nach weiter steigen. Gleichzeitig erwarten Fachleute dadurch neue Regulierungen, Geschäftsmodelle, Fabriken und Fertigungs-Services in der Halbleiter- Industrie.

4.Trend: Batterien

Die Weiterentwicklung der Batterieleistung spielt eine entscheidende Rolle für eine nachhaltige, zuverlässige und effiziente Energieversorgung. Darüber hinaus sind leistungsstarke Batterien ein wichtiger Baustein der Elektromobilität. Laut Capgemini wird sich in der Batterietechnologie Einiges tun: Die Leistung von Batterien wird sich weiterhin verbessern, während ihre Kosten aller Voraussicht nach sinken werden. Neben Lithium-Ionen-Batterien, die sich als Standard in der Elektromobilität durchsetzen werden, werden auch andere Batterietechnologien erforscht. Dazu zählen beispielsweise kobaltfreie Natrium-Ionen-Batterien oder Festkörperbatterien. Letztere sollen bereits 2024 auf den Markt kommen. Sie gelten als eine vielversprechende Batterietechnologie, da sie eine hohe Speicherkapazität aufweisen, verhältnismäßig kostengünstig sind und die Abhängigkeit von seltenen Materialien verringern.

5. Trend: Weltraumtechnologien

Neue Entdeckungen, technologische Innovationen und strategische Ziele treiben die Raumfahrtindustrie voran. Diese wird inzwischen nicht mehr nur von staatlichen Einrichtungen, sondern auch von privaten Akteuren unterstützt. Zusätzlich beschleunigen Technologien wie Satellitensysteme, Quantencomputer, umfangreiche Datenmengen (Big Data) und neueste Mobilfunktechnologien die Entwicklung der Raumfahrtindustrie. Für das Jahr 2024 sagen Fachleute daher Fortschritte im Bereich nachhaltiger Raumfahrtantriebe (elektrisch oder nuklear) voraus. Gleichzeitig rechnen sie dadurch mit neuen Durchbrüchen in den Bereichen Telekommunikation, Computing und Erdbeobachtung. Insbesondere der letzte Punkt kann im Kampf gegen den Klimawandel und bevorstehende Naturkatastrophen von großer Bedeutung sein.

149.000 Stellen in der IT unbesetzt

Der Mangel an IT-Fachkräften verschärft sich weiter. In den deutschen Unternehmen sind aktuell 149.000 Stellen für IT-Expertinnen und -Experten unbesetzt. Das sind noch einmal 12.000 mehr als vor einem Jahr, als 137.000 Stellen offen waren. Das sind Ergebnisse der neuen Bitkom-Studie zum Arbeitsmarkt für IT-Fachkräfte, für die 853 Unternehmen aller Branchen repräsentativ befragt wurden. Nur während der Corona-Pandemie 2020 und 2021 wurde der kontinuierliche Anstieg der vergangenen Jahre unterbrochen, und die Zahl offener Stellen fiel kurzzeitig unter die Marke von 100.000.

Aktuell halten gerade einmal 2 Prozent der Unternehmen das Angebot an IT-Fachkräften auf dem Arbeitsmarkt für ausreichend, vor einem Jahr waren es noch 8 Prozent. Zugleich sagen 70 Prozent (2022: 74 Prozent), es herrsche ein Mangel an IT-Fachkräften. Und mit Blick auf die Zukunft überwiegt die Skepsis: Nur 3 Prozent erwarten, dass der Mangel abnehmen wird (2022: 2 Prozent), aber 77 Prozent befürchten, dass sich die Situation verschärft (2022: 70 Prozent). Bereits heute merken 6 von 10 Unternehmen (60 Prozent), dass sich Stellen für IT-Fachkräfte langsamer besetzen lassen als andere Stellen, im Schnitt bleiben freie Positionen 7,7 Monate unbesetzt. Vor einem Jahr waren es noch 7,1 Monate. In jedem fünften Unternehmen (21 Prozent) liegt der Schnitt bei 10 bis 12 Monaten, bei 4 Prozent ist es sogar mehr als ein Jahr.

Unternehmen setzen auch auf Quereinsteiger

Die Zahl der Absolventinnen und Absolventen eines Studiums der Fächergruppe Informatik ist 2022 leicht gestiegen, von 32.125 auf 34.385. Aufgenommen haben ein solches Studium zuletzt 72.389 Personen. Es studieren immer noch zu wenig junge Menschen und vor allem auch zu wenig Frauen Informatik. Und die Abbrecherquote liegt dauerhaft über 50 Prozent und ist damit viel zu hoch. Den steigenden Bedarf an IT-Fachkräften wird sich nicht durch Hochschulabsolventen decken lassen. In den vergangenen zwölf Monaten wurden IT-Stellen am häufigsten mit Bewerberinnen und Bewerbern besetzt, die eine duale Berufsausbildung wie Fachinformatik abgeschlossen haben (44 Prozent). Einen IT- oder IT-nahen Hochschulabschluss hatten 16 Prozent, 17 Prozent haben ein solches Studium zwar begonnen, aber nicht abgeschlossen. Und rund ein Viertel (23 Prozent) sind Quereinsteigerinnen und Quereinsteiger. Der Quereinstieg in die IT ist eine attraktive Möglichkeit. Inzwischen gibt es auch eine Vielzahl von Angeboten, die Interessierte dabei unterstützen, etwa Programmier-Bootcamps.

Schwierige Stellenbesetzung: Gehalt, Qualifikation - aber auch interne Gründe

Nur 3 Prozent der Unternehmen haben keine Probleme bei der Besetzung von IT-Stellen. Umgekehrt erhält rund jedes vierte Unternehmen (26 Prozent) faktisch keinerlei Bewerbungen auf Jobangebote für IT-Fachkräfte. Und die Unternehmen stehen bei der Besetzung offener Stellen vor einer Vielzahl weiterer Herausforderungen. Dazu gehören Gehaltsvorstellungen der Bewerberinnen und Bewerber, die nicht zum gewachsenen Gehaltsgefüge des Unternehmens (61 Prozent) oder der jeweiligen Kompetenzen (56 Prozent) passen. Häufig sind Bewerberinnen und Bewerber auch fachlich unterqualifiziert (46 Prozent) oder ihnen fehlt es an den notwendigen Soft-Skills (41 Prozent). 35 Prozent der Unternehmen sehen fehlende Deutschkenntnisse als eine Schwierigkeit, 18 Prozent fehlende Fremdsprachenkenntnisse. 11 Prozent haben spezifische Anforderungen an Kenntnisse über neueste Technologien, die nicht erfüllt werden - nur 3 Prozent beklagen fachlich überqualifizierte Bewerbungen.

Aber es gibt auch Gründe, die in den Unternehmen selbst liegen. 40 Prozent räumen ein, dass sie die Anforderungen der Bewerberinnen und Bewerber an mobiles Arbeiten nicht erfüllen können, 29 Prozent fordern Reisebereitschaft oder Umzug. Rund ein Fünftel (19 Prozent) der Unternehmen kann die Wünsche nach Weiterbildung nicht erfüllen, fast ebenso viele (18 Prozent) stellen fest, dass sie ihre Personalentscheidungen zu langsam treffen. Und 6 Prozent halten die Bewerberinnen und Bewerber für zu alt.

Unternehmen verstärken ihre Weiterbildungsanstrengungen

Angesichts des schwierigen Arbeitsmarktes für IT-Fachkräfte setzen Unternehmen verstärkt auf Weiterbildung. 54 Prozent verfügen über eine zentrale Weiterbildungsstrategie, um digitale Kompetenzen zu vermitteln. 2017 waren es erst 37 Prozent. Und sogar 67 Prozent bilden die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen Bereichen weiter, das ist fast eine Verdopplung innerhalb der vergangenen sechs Jahre (2017: 37 Prozent). Eine deutliche Mehrheit von 70 Prozent sagt, dass Unternehmen für die Weiterbildung der Beschäftigten zu Digitalthemen selbst verantwortlich sind. Allerdings geben 34 Prozent auch an, dass Beschäftigte keine Lust auf einschlägige Weiterbildungen haben. Ebenfalls 34 Prozent sagen, es fehle die Zeit dafür, und 22 Prozent können sich nach eigenen Angaben solche Weiterbildungen nicht leisten.

Rekrutierung im Ausland: Zu wenig Information, zu viel Bürokratie

Die Rekrutierung von IT-Fachkräften aus dem Ausland ist nur für ein Fünftel der Unternehmen (22 Prozent) ein Thema. Seit Einführung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes 2020 haben das gerade einmal 8 Prozent versucht, weitere 14 Prozent können es sich für die Zukunft vorstellen. Jene Unternehmen, die im Ausland rekrutiert haben, beklagen zu wenig Informationen über den Einwanderungsprozess (75 Prozent) sowie einen sehr hohen bürokratischen Aufwand (67 Prozent). 44 Prozent sagen, dass die Visum-Erteilung zu lange gedauert hat, bei 8 Prozent wurde ein Visum abgelehnt. Ein Viertel (24 Prozent) sieht fehlende Deutschkenntnisse bei den Bewerberinnen und Bewerbern als Problem und 5 Prozent, dass deren Qualifikationen hierzulande nicht anerkannt wurden.

Jedes zweite Unternehmen setzt Hoffnungen auf KI

Möglicherweise kann Künstliche Intelligenz künftig dazu beitragen, den Fachkräftemangel zu lindern. Rund die Hälfte der Unternehmen (48 Prozent) glaubt, dass KI im eigenen Unternehmen dabei helfen kann. Jeweils 4 von 10 Unternehmen erwarten, dass nahezu alle Beschäftigten mit KI in Berührung kommen werden (43 Prozent) und dass sich nahezu alle Tätigkeiten im Unternehmen durch KI verändern werden (40 Prozent). 44 Prozent gehen davon aus, dass KI die Beschäftigten im Unternehmen überfordern wird, 38 Prozent bieten entsprechende Weiterbildungen an.

Dabei erwarten die Unternehmen, dass KI die Beschäftigten bei Standardaufgaben entlasten wird (57 Prozent), bei der individuellen Weiterbildung helfen (51 Prozent) und IT-Fachkräfte unterstützen kann, etwa beim Programmieren (42 Prozent). 40 Prozent meinen, dass KI das Schreiben von Arbeitszeugnissen übernehmen wird. Ein Drittel sieht Potenzial bei der Bewertung von Arbeitsleistungen (32 Prozent) oder der Vorauswahl von Bewerberinnen und Bewerbern (31 Prozent). Rund ein Viertel hält den KI-Einsatz bei der Bewertung der Arbeitsbelastung (26 Prozent) und dem Onboarding (23 Prozent) neuer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für möglich. Nur 15 Prozent gehen davon aus, dass KI bei keiner dieser Aufgaben unterstützen kann.

2. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Lachmann & Rink GmbH (L&R) ist seit 40 Jahren der verlässliche Partner for Smart Industrial Solutions. Südwestfalen größtes Beratungs- und Entwicklungszentrum für Industriesoftware begleitet die Digitalisierungsvorhaben von Technologie- und Weltmarktführer über deren kompletten Entwicklungsprozess zum Projekterfolg.

L&R unterstützt als Berater und praktischer Problemlöser Firmen aus dem industriellen Umfeld bei der Entwicklung und Umsetzung von Aufgaben in den Bereichen Smart Product, Smart Machine und Smart Factory. Für L&R passende Aufgaben stammen aus dem Bereich neuer Technologien, PC-Applikationen, Leitrechnern, Datenbanksystemen, Visualisierungsaufgaben, Maschinen-/ Anlagensteuerungen oder Embedded-Applikationen und Mikrocontrollerlösungen sowie L&R-Consulting.

Die Zielgruppe wird bestimmt durch folgende Kenngrößen:

Maschinenbau/Anlagenbau in Deutschland: > 100 MA, > 20 Mio. Umsatz.

Produzierendes Gewerbe in Deutschland: > 500 MA, > 100 Mio. Umsatz

3. Forschung und Entwicklung

Nicht jedes Maschinenbauunternehmen kann KI-Expertise abbilden. Hier kann externe Unterstützung helfen, um überhaupt mit KI zu starten. Lachmann & Rink hat das Thema KI in sein Leistungsportfolio fest verankert und dazu eine strategische Allianz mit dem Dortmunder Unternehmen Point 8 GmbH geschlossen.

II. Wirtschaftsbericht

Wir fokussieren uns weiterhin auf die Markt- sowie Technologieführer unserer Zielgruppe (deutscher Maschinen- und Anlagenbau, deutsches produzierendes Gewerbe).

Durch ihre starke Marktposition haben unsere Kunden einen hohen Innovationsgrad, der dafür sorgt, technologisch immer auf neuestem Stand zu sein. Wir unterstützen diese Kunden bei der Umsetzung ihrer Ideen und beraten sie auch außerhalb ihres eigenen Anwendungswissen. Die Branchenvielfalt unserer Kunden verschafft uns Unabhängigkeit.

Unsere transparente und sehr termintreue Arbeitsweise, unsere konsequent iterativen Entwicklungsprozesse schaffen Vertrauen beim Kunden und uns die Freiheit, Prozesse optimieren zu können und auf dynamische Entwicklungen in den Projekten schnell und effizient reagieren zu können.

1. Geschäftsverlauf

Entgegen der gesamtkonjunkturellen Lage in Deutschland wurde Lachmann und Rink GmbH ihrem Kerngeschäft nicht geschwächt.

Die Personalkosten sind um 9,4 % gestiegen was einem Mitarbeiterzuwachs auf durchschnittlich 130 Personen geschuldet ist. In den Personalkosten sind deutliche Gehaltserhöhungen enthalten, um auf dem Fachkräftemarkt konkurrenzfähig zu bleiben. Des Weiteren wurde im Januar 2023 eine Inflationsprämie pro Mitarbeiter in Höhe von 1.500 EUR geleistet.

Die variablen sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind auf Vorjahrsniveau. Das Ergebnis vor Ertragsteuern ist gegenüber dem Vorjahr um 1.526 TEUR gestiegen. Der Jahresüberschuss erhöht sich von 872 TEUR auf 2080 TEUR.

Trotz des sehr guten Ergebnisses ist die Prognose für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Jahr 2024 recht düster. Die Stimmung in den Chefetagen der Branche ist getrübt, und die Entscheidungsträger rechnen mit einem Wachstumsrückgang. Hier sind einige wichtige Punkte: Die Wachstumserwartung hat sich ins Negative gedreht, und die Mehrheit der Befragten blickt pessimistisch auf die Entwicklung der deutschen Wirtschaft im Jahr 2024.

Weltweite Entwicklung: Rund zwei Drittel der Befragten rechnen weltweit nicht mit einer positiven Konjunktur im Jahr 2024.

Die durchschnittliche Umsatzerwartung für 2024 liegt bei -2,4 %, ein erneuter Rückgang gegenüber dem Vorquartal.

Der Anteil der Entscheider, die mit steigenden Gesamtkosten rechnen, liegt bei 52 %.

Trotz dieser Herausforderungen bleibt die Beschäftigung im Maschinen- und Anlagenbau im Inland bei knapp 1,03 Millionen Menschen. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Branche in den kommenden Jahren entwickelt. Unsere Auftragslage ist bis Mitte 2024 sehr gut. Wir haben Vollauslastung, benötigen jedoch ab Juli 2024 neue Kunden und neue Entwicklungsprojekte, um das geplante Wachstum auch umzusetzen. Auch unsere Bestandskunden haben die Auftragsbücher voll, so dass wir davon ausgehen, entgegen der Gesamtprognosen weiter erfolgreich zu wachsen.

2. Energiemanagement/Klima- und Umweltschutz

Mit unserem Solarpark leisten wir seit 2019 einen wichtigen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Die Heizungsanlage im Bestandsgebäude Freudenberg wurde um eine Wärmepumpe und Wasserspeicher erweitert. Dies hat die Reduktion des Gasverbrauches und eine effizientere Nutzung der Photovoltaikanlage zur Folge.

Unsere Parkflächen sind mit fünf Ladesäulen mit jeweils zwei Ladestationen ausgestattet. Weitere Ladesäulen sind bei für die Gebäudeerweiterung geplant.

3. Lage

Die Lage des Unternehmens ist auch zukünftig positiv zu bewerten. Das Voranschreiten der Digitalisierung und neuer Technologien, die Auftragslage und die Anfrage unserer Dienstleistungen, stimmt uns zuversichtlich und wachstumsorientiert. Wir planen konkret eine Gebäudeerweiterung in Freudenberg (Bauantrag ist gestellt) und einen Umzug in ein größeres Mietobjekt in Dortmund (Mitte 2024).

4. Ertragslage

Unser Gesamtumsatz ist im Jahr 2023 um 10,9 % gestiegen. Der Handels-Umsatz ist um rund 35,2 % zum Vorjahresniveau gefallen. Das Geschäftsfeld Handel ist weiterhin ein Auslaufmodell und konzentriert sich auf bestehende Langzeit-Kundenaufträge.

Die Softwareentwicklung ist nach wie vor mit 13,25 % Umsatzsteigerung und einem Umsatz von 14,8 Mio. EUR unser stärkstes Standbein. Das Geschäftsmodell Consulting ist unser Türöffner für neue Projekte. Indem wir mit unseren Kunden Anforderungen erarbeiten, schaffen wir gleichzeitig die Basis, um diese gemeinsam mit dem Kunden zu entwickeln.

2023 2022 Veränderung
TEUR TEUR TEUR %
Rohergebnis 15.115 13.435 1.680 12,50
Personalaufwand 10.499 9.593 906 9,44
Abschreibungen 451 1.328 -877 -66,04
Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.309 1.140 169 14,82
neutrales Ergebnis 179 135 44 32,59
Ergebnis vor Steuern 3.033 1.508 1.525 101,13
Ertragssteuern 953 636 317 49,84
Jahresüberschuss 2.080 872 1.208 138,53

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um rund 906 TEUR erhöht. Während des Berichtjahres beschäftigten wir 130 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (121 im Vorjahr).

Auch im Jahr 2023 wurden individuelle leistungsbezogene Gehaltserhöhungen sowie eine allgemeine Gehaltserhöhung von 3,0 % gewährt. Weiterhin wurde im Januar 2023 pro Mitarbeitenden eine IFP in Höhe von 1.500 EUR geleistet.

5. Finanzlage und Vermögenslage

2023 2022 Veränderung %
AKTIVA
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände 50 95 -45 -47,37
Sachanlagen 2.676 2.378 298 12,53
2.726 2.473 253 10,23
Umlaufvermögen
Vorräte 127 210 -83 -39,52
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.503 3.184 -681 -21,39
Liquide Mittel 4.129 1.813 2.316 127,74
Rechnungsabgrenzungsposten 162 143 19 13,29
6.921 5.350 1.571 29,36
9.647 7.823 1.824 23,32
PASSIVA
Eigenkapital 7.348 5.868 1.480 25,22
Rückstellungen 731 383 348 90,86
Verbindlichkeiten (inkl. Rechnungsabgrenzungsposten) 1.568 1.572 -4 -0,25
9.647 7.823 1.824 23,32

Unsere Finanzlage ist stabil und unbedenklich zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen 10,13 % der Bilanzsumme aus.

Darin enthalten ist ein Darlehen zur Finanzierung des Grundstücks mit Parkplätzen und Ladesäuleninfrastruktur.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2,32 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

Für die Zukunft sind Investitionen in Höhe von rund 3,5 Millionen Euro geplant. Darin enthalten sind Ersatzinvestitionen in Hardware (50 TEUR) und Netzwerkinfrastruktur (200 TEUR). Der größte Anteil der Investitionen (rund 3,25 Millionen EUR) ist für eine Gebäudeerweiterung in Freudenberg gedacht. Es sollen 40 weitere Arbeitsplätze sowie Open Space Bereiche für Kunden- und Mitarbeiter Workshops entstehen. Auf rund 245 m 2 Dachfläche wird eine PV-Anlage installiert und liefert Strom für zwei Wärmepumpen (Fußbodenheizung & Klimatisierung).

Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Die flüssigen Mittel sind im abgelaufenen Geschäftsjahr um 128 % gestiegen. Das Eigenkapital beträgt 7.348 TEUR.

6. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen der monatlichen BWA, der Umsatzrendite und der Liquiditätsplanung heran.

Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, dem Cashflow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und beträgt im Geschäftsjahr 13,39 % (Vorjahr: 6,17 %). Der Cashflow beträgt TEUR 2.531 TEUR (Vorjahr TEUR 1.726 TEUR).

Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als sehr gut bezeichnet werden.

III. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, bleibt Lachmann & Rink strategisch ausgerichtet. Diese erarbeiteten Handlungsstrategien sind richtungsweisend für die Unternehmensführung, kontinuierliches Wachstum (Umsatz, Mitarbeiter) sowie insbesondere für die Erreichung der Unternehmensziele.

Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv.

Der Jahresüberschuss 2023 beträgt 2.080 TEUR. Der einmalige Einbruch des Jahresergebnisses 2022 hängt mit der Insolvenz der Elma-Tech GmbH zusammen.

In unserer Planung gehen wir von einer Gesamt-Umsatzsteigerung von ca. 8 % im Jahre 2024 im Vergleich zu 2023 aus, bei gleichzeitiger Personalkostenerhöhung von 5 %. Die Softwareentwicklung prognostizieren wir mit einem Plus von 7,5 %. Unsere Umsatzerwartung liegt in der Softwareentwicklung bei 15,8 Millionen.

Der Zuwachs hängt stark von Neueinstellungen und schneller Einarbeitung ab.

Unser Standort in Dortmund soll personell weiter ausgebaut werden. Wir haben größere Büroräume gefunden und sind gerade in Mietverhandlungen. Der Umzug ist für Mitte des Jahres 2024 geplant. Der Standort wird räumlich verdoppelt. Wir streben bis zu 35 Mitarbeiter an und wollen den Softwareentwicklungs-Dienstleister L&R auch im Ruhrgebiet als Marke etablieren.

Mit dem geplanten Neubau in Freudenberg schaffen wir weitere Arbeitsplätze, um auch räumlich für Wachstum vorbereitet zu sein. Wir schaffen aber auch kreative Arbeitsflächen im Open Space Stil, um mehr Mitarbeiterbegegnung, mehr Raum für Ideen und mehr Inspiration für gemeinsames, erfolgreiches Arbeiten zu gewährleisten. Auch wenn das mobile Arbeiten nicht mehr wegzudenken ist, wünschen sich Fachkräfte von morgen eine angenehme Atmosphäre und innovatives Arbeiten am Arbeitsplatz.

Mit dem Wechsel in der Geschäftsführung zum 01.01.2024 werden die Unternehmensziele neu definiert. Die Geschäftsführung verstärkt die Unternehmensvision und erarbeitet den Purpose (Unternehmenszweck) weiterhin die Unternehmensziele und die Ableitung der daraus resultierenden Ziele der Bereiche und Teams des Unternehmens. Das Zielkonzept beinhaltet die ESG-Konformität des Unternehmens, den Markenausbau, die größtmögliche Kundenunabhängigkeit. Unsere Erfolgsgaranten sind zufriedene Kunden und hochqualifizierte Mitarbeitende, die eine Bindung zum Unternehmen haben. Zielsetzung ist es Führungstalente zu entdecken und gleichermaßen auszubilden und zu fördern und dabei ein sicherer und attraktiver Arbeitgeber zu bleiben. In 10 Jahren wollen wir sowohl Leistung als auch Belegschaft verdoppeln. Dieses Ziel lässt sich durch einen hohen Grad an Digitalisierung und Unabhängigkeit von Fach- und Führungskräften erreichen. Dabei ist es von essenzieller Bedeutung, technologisch immer der Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein, um den Anschluss nicht zu verpassen.

IV. Chancen- und Risikobericht

Bei der strategischen Ausrichtung von Lachmann & Rink steht der Fokus auf dem Kundennutzen: Bei wem (Zielgruppe) sind wir warum (Leistungen) erfolgreich?" - Weil wir Technologie- und Weltmarktführer im industriellen Umfeld mit unserer Vorgehensweise in der Entwicklung überzeugen. Die Geschäftsführung prüft in monatlichen Strategiesitzungen den Stand der Aufträge und Projekte, das Einhalten der Ziele, die personelle Aufstellung und die sich ergebenden Chancen.

Die Strategietagungen, die Nähe zu Projekten, Mitarbeitern und Fachabteilungen ist richtungsweisend für die Unternehmensführung. Das regelmäßige Reporting und der Austausch sind ein Garant des kontinuierlichen Wachstums (Umsatz, Mitarbeiter) sowie ein wichtiges Kontrollinstrument insbesondere für die Erreichung der Unternehmensziele und zeitgerechtes Nachbessern. Lachmann und Rink ist zwar als Marke etabliert, nur gilt es, uns und unser Leistungsspektrum sowohl für potenzielle Kunden als auch für zusätzliches Personal noch bekannter zu machen. Ein strategisches Marketing ist dabei von essenzieller Bedeutung. Ebenso jedoch Technologieoffenheit und Innovationsbereitschaft.

Als Software-Entwicklungshaus richten wir unsere Marketing-Maßnahmen zum größten Teil digital aus. Wir nutzen Social Media und Vernetzungsplattformen wie Facebook, Instagram, LinkedIn und Xing und haben einen You - Tube Channel etabliert. Regelmäßige Blogbeiträge auf unserer Homepage zu neuen Technologien, kostenlose Webinare für Kunden und Vernetzungspartner dienen dazu, die Marke L&R bekannter zu machen und uns als innovativen Dienstleister auch über die Region hinaus zu etablieren.

Wir wollen wesentlich bekannter werden und unsere Dienstleistungen bundesweit anbieten. Präsenzveranstaltungen und Messen, Teilnahmen an Marketingwettbewerben, sowie Netzwerktreffen stärken den digitalen Auftritt begleitend. Wir beschäftigen derzeit 3 Vollzeitkräfte im strategischen-; digitalen-; und social Media Marketing.

1. Ertragsorientierte Risiken

Unser wichtigster Erfolgsfaktor ist auch weiterhin unser Personal. Bei aktuell über 149.000 nicht besetzten Stellen im IT-Bereich kämpfen wir nach wie vor um Mitarbeitende und versuchen, uns über ein besonders gutes Betriebsklima sowie eine Vielfalt von Programmiersprachen, Projekten und Zukunftstechnologien von Mitbewerbern positiv abgrenzen. Der Fachkräftemangel gehört zu unseren stärksten ertragsorientierten Risiken.

Zur Stellenausschreibung nutzen wir diverse Recruiting Portale und sind präsent auf allen gängigen Recruiting Messen. Wir pflegen gute Kontakte zu Hochschulen und begleiten zahlreiche Masterabsolventen. Der Mix aus Berufseinsteigern und Berufserfahrenen wir nach wie vor angestrebt.

2. Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken nicht erkennbar und zu erwarten.

3. Risikomanagement

Unsere Zielsetzung ist, die Risiken der betrieblichen Geschäftstätigkeit systematisch zu identifizieren und bestehende Risiken sowie mögliche Konsequenzen aus der Übernahme von Risiken zu kennen, um dadurch die Geschäfte risikobewusst steuern zu können, das heißt, kalkulierte Risiken einzugehen und existenzgefährdende Risiken auszuschließen.

Die an unseren Risikoprozessen beteiligten Ebenen sind die Geschäftsleitung, die Entwicklungsleitung, das Controlling und der Vertrieb. Es wird eine Risikobetrachtung für die Bereiche Technologie, Aufwand, Komplexität sowie zeitliche Umsetzung vollzogen und die Bewertung wird dokumentiert. Termin- oder Kurssicherungsgeschäfte wurden mangels Bedarfs nicht abgeschlossen.

Das interne Risikomanagement für Lachmann & Rink Prozesse, wird über Controlling, Auswertungswesen, finanzbuchhalterische Prozesse und dem Qualitätsmanagement gesteuert.

VI. Gesamtaussage

Wir sind ein nach ISO 9001 zertifiziertes Unternehmen. Unsere Kennzahlen und Planungen ermitteln wir aus monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen, aus Qualitätsberichten, Managementberichten, Reklamationsberichten und Projektstandkontrollen, die in unserer Datenbank und anderen Controlling Plattformen erfasst und ausgewertet werden.

Alle Ebenen tagen regelmäßig, setzen Ziele, prüfen die Ergebnisse, werten aus und bessern, wenn nötig, rechtzeitig nach. Eine ständig aktualisierte Vertriebs- und Entwicklungsprognose sorgt dafür, dass Chancen und Risiken frühzeitig erkannt werden. Unser Marketingteam, kommuniziert professionell und Zielgruppenorientiert nach außen.

Die Gesellschaft verfügt über einen zahlungskräftigen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Zahlungseingänge werden durch Zahlungspläne kontrolliert und überwacht. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird für jedes Projekt ein Projekt - und Zahlungsplan erstellt, der einen Überblick über den Projektstand, sowie die Geldaus- und Eingänge vermittelt. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden und die Lieferfähigkeit der Lieferanten auftragsbezogener Projekte. Zu Beginn eines Wirtschaftsjahres werden Zielvorgaben definiert. Um diese zu erreichen, werden Maßnahmen des Controllings und der Mitarbeiterentwicklung getroffen.

Um unseren Innovationsgrad zu halten, wird anhand einer Schulungsmatrix der individuelle Schulungsbedarf pro Mitarbeiter festgelegt. Die Investitionen zahlen sich durch hochqualifiziertes Personal und einer wachsenden Auftragslage aus. Das Unternehmen Lachmann & Rink zeichnet sich durch ein gutes Betriebsklima und vertrauensvolles Miteinander aus.

Durch jährliche interne und externe Auditierung ist gewährleistet, dass wir unsere hohen Qualitätsansprüche halten.

Die Geschäftsführung zeichnet sich durch ein risikobewusstes Ausgabeverhalten und durch transparente Kommunikation aus.

Die Zukunft der L&R GmbH sieht wachsend und wirtschaftlich sehr sicher aus.

 

Freudenberg, 4. März 2024

Claudius Rink, Geschäftsführer

Thore Klein, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Lachmann & Rink GmbH, Freudenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Lachmann & Rink GmbH, Freudenberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Lachmann & Rink GmbH, Freudenberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 4. März 2024

Beeh & Happich GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Johann Peter Klein, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.

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