Stammdaten

Register
Amtsgericht Leipzig HRB 11351
Eingetragen
7.12.1995
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieErbringung von sonstigen Dienstleistungen der InformationstechnologieIngenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Gegenstand
das Erbringen von Planungs-, Erstellungs-, Aufbau- und Betriebsleistungen für IT Infrastrukturprodukte, die Optimierung von Geschäfts- und IT-Prozessen und die Durchführung von Serviceleistungen für Produkte der Informationstechnik.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Rene Opitz
seit 16.1.2024
Geschäftsführer
Andreas Wilhelm
seit 9.11.2005
Geschäftsführer
Kay Wolter
seit 19.4.2002
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter
Beta

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
Kay Wolter
Bretschneiderstr. 16 04229 Leipzig
120.000 DM
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

WBS IT-Service GmbH

Leipzig

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2022 bis zum 30.09.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

Die WBS IT- Service GmbH wurde am 25.09.1995 gegründet und hat ihren Sitz in Leipzig.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2022/ 2023 nicht verändert.

Das Unternehmen ist einer der führenden Serviceprovider für IT-Infrastrukturen in Mitteldeutschland.

Die Firma WBS IT-Service GmbH ist in Deutschland mit fünf Geschäftsstellen und mehreren Servicestandorten vertreten und beschäftigt ca. 182 Mitarbeiter.

Das Unternehmen ist zertifiziert nach DIN EN ISO 9001:2015, ISO/IEC 27001:2017, DIN EN ISO 14001:2015 sowie ISO IEC 27017:2021.

Durch die Erschließung neuer Märkte entsteht allgemein ein steigender Bedarf an Kommunikation und Informationsaustausch. Immer mehr Geschäfts- und Arbeitsbereiche werden durch moderne Informationstechnologien unterstützt. Die businessorientierten Anwendungen bedürfen eines verfügbaren und sicheren Service. Zur Sicherstellung dieser Leistung sind Experten und Spezialisten gefragt, die über umfangreiche Prozess- und Produkterfahrungen verfügen. Diesen Bedarf greift WBS auf und steht den Unternehmen als IT-Lösungsanbieter und Dienstleister vor Ort auf allen Gebieten der Informationstechnologie zur Verfügung.

WBS vereinigt über 30 Jahre Erfahrung in IT-Beratung und Integration mit innovativen Dienstleistungen. Die WBS Mitarbeiter verfügen über langjährige Projekterfahrung sowie wichtige Herstellerzertifizierungen für aktuelle Technologien.

Mit aufeinander abgestimmten Beratungs- und Serviceleistungen hilft WBS seinen Kunden bei der Etablierung und Optimierung IT-gestützter Geschäftsprozesse und der Absicherung des Systembetriebs. Kernkompetenzen sieht die WBS darin, hoch verfügbare It-Lösungen bereitzustellen und langfristig zu betreuen.

2. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die weltweite Wirtschaftsentwicklung im Jahr 2023 war von geopolitischen Unsicherheiten, steigenden Zinssätzen sowie einer schwankenden Inflation geprägt. Insbesondere die wirtschaftspolitischen Maßnahmen der Zentralbanken zur Bekämpfung der Inflation führten zu einer restriktiveren Kreditvergabe und gedämpften Investitionsbereitschaft in vielen Branchen. Trotz dieser Herausforderungen verzeichnete die globale Wirtschaft ein moderates Wachstum. Insbesondere der europäische Wirtschaftsraum zeigte eine langsame, aber stetige Erholung nach den wirtschaftlichen Auswirkungen der COVID-19-Pandemie und der Energiekrise.

Für Deutschland ergab sich 2023 ein gemischtes Bild: Während die Inflation im Vergleich zum Vorjahr nachließ, blieben Konsum- und Investitionsbereitschaft gedämpft. Die deutsche Wirtschaft stand weiterhin unter Druck durch hohe Energiepreise, Fachkräftemangel und anhaltende Lieferkettenprobleme. Laut einer Analyse des Statistischen Bundesamtes sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Dennoch profitierte der IT-Sektor von einer zunehmenden Digitalisierung und einem steigenden Bedarf an sicheren und effizienten IT-Infrastrukturen.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die IT-Branche entwickelte sich im Jahr 2023 weiterhin dynamisch, getrieben durch Trends wie Cloud-Computing, Künstliche Intelligenz (KI), Automatisierung und Cybersicherheit. Der Markt für IT-Dienstleistungen wuchs trotz der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten, da Unternehmen vermehrt in digitale Transformationsprojekte investierten, um ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.

Besonders relevant für Unternehmen, die Planungs-, Erstellungs-, Aufbau- und Betriebsleistungen für IT-Infrastrukturprodukte anbieten sowie IT-Prozesse optimieren, waren folgende Entwicklungen:

• Cloud-Computing und hybride IT-Infrastrukturen: Unternehmen setzen verstärkt auf hybride Cloud-Lösungen, um Flexibilität, Skalierbarkeit und Kostenersparnisse zu realisieren. Laut einer Studie von Gartner wuchs der Markt für Cloud-Services um 18,5 % im Jahr 2023.

• Cybersicherheit und Datenschutz: Angesichts zunehmender Cyberangriffe und neuer regulatorischer Anforderungen stieg der Bedarf an sicheren IT-Infrastrukturen und Beratungsleistungen im Bereich IT-Sicherheit. Die europäische Cybersicherheitsagentur ENISA verzeichnete 2023 einen Anstieg schwerwiegender Cyberangriffe um 20 % im Vergleich zum Vorjahr.

• Automatisierung und Prozessoptimierung: Unternehmen investierten verstärkt in Automatisierungslösungen zur Effizienzsteigerung, was den Markt für IT-Prozessoptimierung erheblich beeinflusste. Laut einer Untersuchung von McKinsey können Unternehmen durch Automatisierung durchschnittlich 30 % ihrer IT-Betriebskosten einsparen.

• Nachhaltigkeit und Green IT: Die steigende Bedeutung nachhaltiger IT-Infrastrukturen führte zu einer verstärkten Nachfrage nach energieeffizienten Rechenzentren.

Insgesamt blieb der IT-Sektor ein Wachstumsmarkt, wobei Unternehmen, die sich auf maßgeschneiderte Lösungen zur Optimierung von IT-Prozessen und IT-Infrastrukturen konzentrierten, von der anhaltenden Nachfrage nach Digitalisierungslösungen profitieren konnten. Die Marktentwicklung im Jahr 2023 zeigte, dass Unternehmen zunehmend in resiliente und skalierbare IT-Infrastrukturen investierten, um den wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen.

b) Geschäftsverlauf

Einschätzung der Geschäftsleitung

Die Umsatz- und Auftragsentwicklung ist positiv und konnte im Vergleich zum vorangegangenen Wirtschaftsjahr wesentlich gesteigert werden. Die Betriebsleistung konnte um 23% erhöht werden. Das handelsrechtliche Rohergebnis im Sinne des § 276 HGB stieg um 2.575 TEUR auf 15.917 TEUR . Die Entwicklung von Umsatzerlösen und Jahresergebnis lag im Geschäftsjahr oberhalb des prognostizierten Bereichs.

3. Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

a) Ertragslage

Die Ertragslage hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr positiv entwickelt. Der Jahresüberschuss nach Steuern beträgt 1.352 TEUR.

Die Umsatzrendite hat sich um 1,29 Prozentpunkte auf 2,12 % erhöht. Die Material - und Fremdleistungskosten stiegen um 9.223 TEUR auf 47.892 TEUR. Die Materialeinsatzquote stieg dabei auf 75,0 %. Im Vorjahr betrug diese noch 74,3 %. Ein ähnlicher Trend ist auch bei den Personalkosten festzustellen. Hier beläuft sich die absolute Steigerung auf 1.057 TEUR.

Bei der Versorgung mit Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen traten im abgelaufenen Geschäftsjahr keine umfangreichen Engpässe auf.

Unsere Beschaffungs- und Vorratspolitik war darauf ausgerichtet, die zur Projektrealisierung, Dienstleistungserbringung und Fertigung erforderlichen Einsatzstoffe mit geringstmöglichen Beschaffungs-, Lager- und Fehlmengenkosten zum Bedarfszeitpunkt termingerecht bereitzustellen.

b) Finanzlage

In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme in die drei Bereiche Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit aufgeteilt.

Der Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 2.498 TEUR (Vorjahr: 1.892). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr auf -1.083 TEUR (Vorjahr: -203 TEUR) und der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit auf -204 TEUR (Vorjahr: -1.136 TEUR).

Wie auch in den vergangenen Jahren konnten wir die Finanzierung unseres Geschäftsbetriebes ohne Aufnahme von Bankdarlehen bestreiten.

Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der WBS IT-Service GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf 15.162 TEUR. Sie hat sich gegenüber dem Vorjahr (14.324 TEUR) um 5,8 % erhöht.

Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil von Kundenforderungen an der Bilanzsumme von 39,5 % (Vorjahr: 44,7 %) sowie liquiden Mitteln von 37,7 % (Vorjahr 31,5 %) gekennzeichnet.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum Stichtag 28,8 %. Im Vorjahr betrug der Wert 30,4 %.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur zeigen eine solide Struktur unserer Unternehmensfinanzierung. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

d) Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Finanzielle Leistungsindikatoren

Bei der insgesamt sehr positiven Entwicklung der Umsatzerlöse stieg das Jahresergebnis um 919 TEUR auf 1.352 TEUR.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden 182 Mitarbeiter beschäftigt. Durch weitere Investitionen in den Human Resources Bereich ist es gelungen, die Fluktuationsrate auf einem niedrigen Niveau zu halten.

4. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

a) Prognosebericht

Für das Geschäftsjahr 2023/2024 rechnen wir im Absatzbereich mit einer weiteren positiven Entwicklung. Die IT-Ausgaben unserer Auftraggeber dürften auf mittelfristiger Sicht wieder leicht wachsen. Um die eigene Marktstellung zu stärken und den wachsenden Anforderungen der Kunden gerecht zu werden, arbeiten wir auch trotz der Situation verstärkt an der Weiterentwicklung von unseren Serviceangeboten. Im Besonderen werden wir weiter in dem Bereich der höherwertigen Dienstleistungen akquirieren und investieren.

Wir erwarten für dieses Geschäftsjahr einen Umsatzrückgang im höheren einstelligen Prozentbereich. Gleichzeitig rechnen wir jedoch mit einem leicht gestiegenen Jahresergebnis.

b) Risikobericht

Risikomanagement und -methoden

Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden.

Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden.

Die Firma WBS IT-Service GmbH betreibt ein Qualitätsmanagementsystem und ist nach ISO 9001 zertifiziert. Dieses wurde eingeführt, um sicherzustellen, dass unsere Leistungen den Anforderungen unserer Kunden und Lieferanten in höchster Qualität entsprechen. Um Risiken zu vermeiden und um die Qualität unserer Arbeit und der entsprechenden Prozesse kontinuierlich zu verbessern, besitzt die Firma WBS IT-Service GmbH ein internes Überwachungssystem.

Zu diesem gehören u.a.:

• die Anwendung einheitlicher Richtlinien,

• die Auswahl und Schulung von qualifiziertem Personal,

• laufende Prüfungen durch Controlling und Auditierung,

• Abweichungsanalysen,

• Regelung zur Vertretungsvollmacht,

• Maßnahmen zur Funktionstrennung.

Darüber hinaus betreibt die Fa. WBS IT-Service GmbH ein Informations-Sicherheitsmanagement-System nach ISO/IEC 27001 und wurde dementsprechend zertifiziert. Für spezielle Cloudanwendungen für Kunden des Unternehmens liegt eine Zertifizierung nach ISO/IEC 27017 vor.

Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken

Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Durch eine lange Vertragsbindung unserer Lieferanten wird das Preisänderungsrisiko begrenzt.

IT-Risiko

Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Informationssysteme wird durch eine ständige Überwachung der IT-Systeme, deren Datensicherung und der redundanten Auslegung dieser minimiert. Trotzdem ergeben sich aus dem computergestützten Betrieb von Systemen und Datenbanken für Warenwirtschaft, Controlling und Finanzbuchhaltung grundsätzliche Risiken.

Umfeld-, Branchen- und Wettbewerbsrisiken

Die für die WBS IT-Service GmbH wesentlichen gesamtwirtschaftlichen Risiken sind vor allem in einer sich verschlechternden konjunkturellen Entwicklung zu sehen. Diese könnte das Erreichen der Umsatz- und Ergebnisziele gefährden.

Abgabenerhöhungen und Preissteigerungen können zu einer weiteren Reduzierung der Nachfrage führen und sich somit negativ auf die Umsatzentwicklung auswirken.

Mögliche Risiken der Weltwirtschaft bestehen in einem weiteren Anstieg der Bezugspreise.

Weitere Risiken bestehen in der demografischen Entwicklung und dem damit verbundenen, drohenden Fachkräftemangel. Die Kompetenz unserer Mitarbeiter ist von erheblicher Bedeutung, um den Bedürfnissen des Marktes in der Zukunft gerecht zu werden. Unser Anliegen ist es, durch entsprechende Aus- und Fortbildung diesem Trend entgegen zu wirken. Dieses wird auch aus den Zahlen zu den Werkstudenten und Auszubildenden ersichtlich.

Produktrisiken

Produktrisiken können durch mangelhafte Qualität der Produkte unserer Zulieferfirmen entstehen.

Da die WBS IT-Service GmbH annähernd ausschließlich Produkte der marktführenden Hersteller einsetzt, ist dieses Risiko minimiert. Ein latentes Risiko besteht in den geringen Deckungsbeiträgen aus dem klassischen Hardwaregeschäft.

Investitions-/Finanzierungsrisiken

Risiken, die aus wesentlichen Investitionen resultieren, werden durch eine einheitliche Investitionsrechnung bewertet.

Liquiditätsrisiken werden durch ein aktives Zahlungs- und Liquiditätsmanagement minimiert. Es existiert eine organisatorische Trennung der Funktionsbereiche Abwicklung und Kontrolle.

Grundsätzlich kann es zu Forderungsausfällen unserer Kunden kommen. Das Monitoring unserer Kundenbeziehungen, fortlaufende Bonitätsprüfungen und das Vergeben von Kreditlimits wirken diesen Risiken entgegen.

c) Chancenbericht

Wir werden weitere Fokusthemen entwickeln und so versuchen, uns Alleinstellungsmerkmale im Markt zu sichern. Aufmerksam werden wir Trends und Marktentwicklungen beobachten und uns diesen kontinuierlich stellen und uns den Gegebenheiten bei Bedarf anpassen. Die Erkenntnisse aus der Corona-Pandemie können zu einem Umdenken in Richtung Home-Office führen. Wir sehen hierin gute Chancen in der Einrichtung neuer Home-Office-Arbeitsplätze sowie der entsprechenden technischen Unterstützung. Auch in der Kompetenz unserer Mitarbeiter sehen wir eine Grundlage für die weitere Entwicklung unserer Gesellschaft. Durch Aus- und Fortbildung unserer Mitarbeiter werden wir uns künftigen Aufgaben stellen können.

 

Leipzig, 02. April 2025

gez. Kay Wolter, Geschäftsführer

gez. Andreas Wilhelm, Geschäftsführer

gez. Rene Opitz, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.332.271,00 685.175,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 615.505,50 21.760,50
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 615.505,50 21.760,50
II. Sachanlagen 716.765,50 663.415,00
1. technische Anlagen und Maschinen 82.189,00 87.024,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 634.576,50 576.391,00
B. Umlaufvermögen 13.367.423,07 13.529.332,61
I. Vorräte 837.149,97 950.263,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.813.529,30 8.073.436,08
1. sonstige Vermögensgegenstände 6.813.529,30 8.073.436,08
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 13.200,00 16.800,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.716.743,80 4.505.632,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 462.653,76 109.612,27
Bilanzsumme, Summe Aktiva 15.162.347,83 14.324.120,38

Passiva

30.9.2023
EUR
30.9.2022
EUR
A. Eigenkapital 4.359.743,88 4.358.156,55
I. gezeichnetes Kapital 61.355,03 61.355,03
II. Gewinnvortrag 2.946.037,52 3.863.179,01
III. Jahresüberschuss 1.352.351,33 433.622,51
B. Rückstellungen 2.338.862,23 2.291.089,98
C. Verbindlichkeiten 7.903.242,15 7.405.983,75
1. sonstige Verbindlichkeiten 7.903.242,15 7.405.983,75
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 7.903.242,15 7.405.983,75
D. Rechnungsabgrenzungsposten 560.499,57 268.890,10
Bilanzsumme, Summe Passiva 15.162.347,83 14.324.120,38

Gewinn- und Verlustrechnung

1.10.2022 - 30.9.2023
EUR
1.10.2021 - 30.9.2022
EUR
1. Rohergebnis 16.342.341,05 13.821.589,13
2. Personalaufwand 10.934.492,75 9.877.307,93
a) Löhne und Gehälter 9.220.778,37 8.261.618,02
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.713.714,38 1.615.689,91
davon für Altersversorgung 71.851,29 106.342,69
3. Abschreibungen 435.634,43 367.947,86
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 435.634,43 367.947,86
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.955.242,49 2.864.805,80
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.510,25 21.724,67
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.708,72 16.723,92
davon aus Abzinsung 16.496,00 15.171,00
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 634.540,58 260.431,88
8. Ergebnis nach Steuern 1.371.232,33 456.096,41
9. sonstige Steuern 18.881,00 22.473,90
Jahresüberschuss 1.352.351,33 433.622,51

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der WBS IT-Service GmbH zum 30. September 2023 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches - in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzunggesetzes (BilRUG) - aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbHG zu beachten:

Soweit Wahlrechte für Angaben und Erläuterungen in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

Grundsätzliche Änderungen gegenüber dem Vorjahr in Ausübung von Bewertungswahlrechten sind nicht zu verzeichnen.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: WBS IT-Service GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Leipzig
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Amtsgericht Leipzig
Register-Nr.: HRB 11351

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Aktiva

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Für die Abschreibungen gelten die handelsrechtlichen Grundsätze.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis 800,00 EUR wurden analog § 6 Abs. 2 EStG im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Der Sammelposten für geringwertige Wirtschaftsgüter aus Vorjahren wurde fortgeführt.

Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten oder zu Marktpreisen, soweit diese am Abschlussstichtag niedriger gewesen waren.

Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer oder verminderter Verwendbarkeit ergeben, wurden durch Abwertungen berücksichtigt.

Die unfertigen Leistungen wurden zu Herstellungskosten bewertet, die dem jeweiligen Grad der Fertigstellung entsprechen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nominalwerten bilanziert.

Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung zu Forderungen ausreichend Rechnung getragen.

Einzelwertberichtigungen waren in geringem Umfang erforderlich. Uneinbringliche Forderungen wurden abgeschrieben.

Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgte zum Nennwert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen die periodengerechte Abgrenzung von anteiligen Aufwendungen, die auf den Zeitraum nach dem 30. September 2023 entfallen.

Passiva

Eigenkapital

Der Ausweis des Eigenkapitals entspricht den Vorschriften des § 272 HGB i.V.m. § 268 Abs. 3 HGB.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Soweit erforderlich, wurden diese abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB).

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Als Rechnungsgrundlage wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinsfuß von 1,81% verwendet. Der Rechnungszinsfuß wurde entsprechend der Rückstellungsabzinsungsverordnung mit dem Wert für September 2022 (Duration 15 Jahre) bei einer 10-jährigen Durchschnittsbildung angesetzt. Für die Bewertung nach der PUC-Methode war die sogenannte degressive Quotierungsmethode anzuwenden. Ab Rentenbeginn wird eine jährliche Rentenerhöhung von 1,5 % eingerechnet.

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 26 TEUR.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden im Berichtsjahr grundsätzlich beibehalten.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben und Erläuterungen zur Bilanz

Bruttoanlagenspiegel

Gliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sind im Anlagenspiegel (vgl. Anlage A) dargestellt.

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen gegenüber den Gesellschaftern bestanden am 30. September 2023 in Höhe von 90.949,68 EUR (Vorjahr: 994.158,23 EUR).

Eigenkapital

Für das Eigenkapital besteht nach § 253 Abs. 6 HGB n.F. eine Ausschüttungssperre in Höhe von 26 TEUR.

Rückstellungen

Wesentliche Rückstellungen bestanden zum 30. September 2023 für Pensionsverpflichtungen (932 TEUR), für Steuern (43 TEUR) und für sonstige ungewisse Verbindlichkeiten (1.364 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich im wesentlichen aus Urlaubsrücktellungen (955 TEUR), sowie Rückstellungen für Gewährleistungen (299 TEUR) zusammen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

gesamt davon mit einer Restlaufzeit von ...
Euro bis zu 1 Jahr
Euro
1 bis 5 Jahren
Euro
mehr als 5 Jahren
Euro
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.079.979,79 1.079.979,79 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.049.262,84 5.049.262,84 0,00 0,00
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.773.999,52 1.773.999,52 0,00 0,00
7.903.242,15 7.903.242,15 0,00 0,00

Neben den üblichen Eigentumsvorbehalten an dem am Abschlussstichtag noch nicht veräußerten Vermögensgegenständen sind keine weiteren Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche dingliche Rechte gesichert.

Gegenüber Gesellschaftern bestanden am Abschlussstichtag keine Verbindlichkeiten. Auf Verbindlichkeiten aus Steuern entfallen 1.063.066,53 Euro, auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 8.197,24 Euro.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Zum Abschlussstichtag bestehen keine nicht bilanzierten Haftungsverhältnisse.

Angaben zu sonstigen finanziellen Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB

Wesentliche finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB haben zum Abschlussstichtag in Höhe von 2.061 TEUR bestanden. Diese entfallen im Wesentlichen auf Verpflichtungen aus langfristigen Raummietverhältnissen.

Der Vorteil von vorgenannten Verträgen liegt in der geringen Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden können. Derzeit sind keine Anzeichen ersichtlich.

Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung

Entsprechende Aufwendungen und Erträge lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht vor.

Periodenfremde Erträge

In den sonstigen betrieblichen Erträgen werden Erträge aus Wertberichtigungen in Höhe von 15.100,00 EUR sowie unregelmäßige Erträge in Höhe von 13.313,39 EUR ausgewiesen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Steuern vom Einkommen und Ertrag haben das Jahresergebnis mit 634.540,58 EUR belastet.

Ergänzende Angaben

Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang geben entsprechend den gesetzlichen Vorschriften grundsätzlich die wirtschaftliche Lage zutreffend wieder.

Angaben zu den Organen der Gesellschaft

Im Geschäftsjahr gehörten der Geschäftsführung an

Herr Dipl.-Ingenieur Dipl.-Ingenieur Kay Wolter, Leipzig

Herr Dipl.-Kaufmann Andreas Wilhelm, Leipzig

Herr Rene Opitz, Markkleeberg, Bestellung zum Geschäftsführer mit Wirkung ab dem 01.06.2023 auf Grundlage des Geschäftsführervertrages. Die Eintragung in das Handelsregister erfolgte am 16.01.2024.

Die Gesellschaft verzichtet unter Berufung auf § 286 Abs. 4 HGB auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung.

Gewährte Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer

Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:

Kreditentwicklung Betrag
EUR
Stand bisheriger Kredite 994.158,23
Rückzahlungen im Berichtsjahr 994.500,00
Neuvergaben im Berichtsjahr 91.291,45
= neuer Kreditbestand 90.949,68
Kreditkonditionen
Zinssatz 3 %
Laufzeit unbestimmt
Sicherheiten keine

Ergebnisverwendung

Der Jahresabschluss wurde ohne Darstellung der Gewinnverwendung aufgestellt. Die Geschäftsführung schlägt daher vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer lag im Geschäftsjahr bei 182. Es handelt sich ausschließlich um Angestellte.

 

Leipzig, den 02. April 2025

gez. Kay Wolter, Geschäftsführer

gez. Andreas Wilhelm, Geschäftsführer

gez. Rene Opitz, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.10.2022
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 30.09.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 119.418,78 684.817,01 0,00 0,00 0,00 804.235,79
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 119.418,78 684.817,01 0,00 0,00 0,00 804.235,79
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 96.694,98 0,00 0,00 0,00 0,00 96.694,98
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.043.201,91 402.528,72 0,00 145.433,58 0,00 2.300.297,05
Summe Sachanlagen 2.139.896,89 402.528,72 0,00 145.433,58 0,00 2.396.992,03
Summe Anlagevermögen 2.259.315,67 1.087.345,73 0,00 145.433,58 0,00 3.201.227,82
kumulierte Abschreibungen 01.10.2022
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte Abschreibungen 30.09.2023
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 97.658,28 91.072,01 0,00 0,00 0,00 188.730,29
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 97.658,28 91.072,01 0,00 0,00 0,00 188.730,29
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 9.670,98 4.835,00 0,00 0,00 0,00 14.505,98
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.466.810,91 339.727,42 0,00 140.817,78 0,00 1.665.720,55
Summe Sachanlagen 1.476.481,89 344.562,42 0,00 140.817,78 0,00 1.680.226,53
Summe Anlagevermögen 1.574.140,17 435.634,43 0,00 140.817,78 0,00 1.868.956,82
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 30.09.2023
Euro
Buchwert 30.09.2022
Euro
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 615.505,50 21.760,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 615.505,50 21.760,50
Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 0,00 82.189,00 87.024,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 634.576,50 576.391,00
Summe Sachanlagen 0,00 716.765,50 663.415,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.332.271,00 685.175,50

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 03.04.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die WBS IT- Service GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der WBS IT- Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der WBS IT- Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 geprüft.

• Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2022 bis zum 30. September 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Coesfeld, den 03. April 2025

W&N Wirtschaftsprüfer GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Master of Arts Benedikt Burbaum, Wirtschaftsprüfer

gez. Bachelor of Science ppa. Florian Marquardt, Wirtschaftsprüfer

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