Stammdaten

Register
Amtsgericht Dresden HRB 19643
Vorher
Leybold Vacuum Dresden GmbHOerlikon Leybold Vacuum Dresden GmbH
Eingetragen
23.11.2004
Branche
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen GerätenHerstellung von PrüfmaschinenHerstellung von Dampfkesseln und Kesseln zum Erzeugen von überhitztem Wasser
Gegenstand
Entwicklung, Fertigung, Vertrieb von Produkten der Vakuumtechnik, insbesondere Vakuumpumpen, Vakuumsystemen und Pumpständen, Bauelementen, Meß- und Analysengeräten und die Erbringung technischer Dienstleistungen auf dem Gebiet der Vakuumtechnik (insbesondere Engineeringund Serviceleistungen) sowie der Ausbau der Technologien auf diesem Gebiet durch Entwicklung und Erforschung neuer Verfahren.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Martina Pospisilova
seit 15.7.2024
Prokura
Anne Hoppe
seit 15.7.2024
Prokura
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Atlas Copco Airpower N.V.BEL
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
100.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Leybold Dresden GmbH

Dresden

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 400.144,66 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werte 0,00 935,89
400.144,66 935,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.645,95 213.677,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 239.964,69 280.507,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 846.564,00 915.855,99
4. Anlagen im Bau 171.558,20 86.667,72
1.312.732,84 1.496.708,69
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 9.001,96 9.001,96
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1,00 1,00
9.002,96 9.002,96
1.721.880,46 1.506.647,54
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.252.893,42 1.658.672,25
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 629.091,49 810.642,46
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 57.029,07 138.874,58
1.939.013,98 2.608.189,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.356.499,08 3.493.957,65
2. Sonstige Vermögensgegenstände 119.195,59 125.243,88
3.475.694,67 3.619.201,53
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0,00 34,15
5.414.708,65 6.227.424,97
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.712,76 5.924,50
7.144.301,87 7.739.997,01

Passiva

31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 871.194,49 871.194,49
III. Gewinnrücklagen 37.811,89 37.811,89
IV. Gewinnvortrag 1.130,89 1.130,89
1.010.137,27 1.010.137,27
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.891.354,13 1.777.610,68
1.891.354,13 1.777.610,68
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.812.890,57 2.309.326,11
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 2.347.723,54 2.567.893,73
3. Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern EUR 68.749,94 (Vj. EUR 64.421,12) 82.196,36 75.029,22
4.242.810,47 4.952.249,06
7.144.301,87 7.739.997,01

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023

2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 20.880.421,33 19.774.863,77
2. Verminderung (Vj. Erhöhung des Bestands) an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -316.094,66 310.478,99
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 400.144,66 0,00
4. Sonstige betriebliche Erträge
davon aus der Währungsumrechnung EUR 5.232,38 (Vj. EUR 6.395,19) 58.640,95 26.119,09
21.023.112,28 20.111.461,85
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 6.701.263,03 6.632.297,37
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 803.492,72 702.547,82
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 6.226.460,60 5.708.073,59
b) Soziale Abgaben 1.175.181,11 1.087.613,37
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 456.691,55 519.503,23
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.409.082,36 4.342.122,94
davon aus der Währungsumrechnung EUR 15.204,51 (Vj. EUR 11.775,03)
19.772.171,37 18.992.158,32
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 7.177,77 5.985,70
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon an verbundene Unternehmen EUR 33.749,87 (Vj. EUR 3.880,34)
davon aus der Aufzinsung EUR 4.769,00 (Vj. EUR 4.221,00) 44.504,57 14.418,28
-37.326,80 -8.432,58
11. Ergebnis nach Steuern 1.213.614,11 1.110.870,95
12. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -1.213.614,11 -1.110.870,95
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 400.144,66 0,00 400.144,66
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 29.508,92 0,00 1.957,55 27.551,37
29.508,92 400.144,66 1.957,55 427.696,03
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.793.274,74 2.633,29 0,00 1.795.908,03
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.499.118,91 10.938,56 5.091,49 1.504.965,98
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.002.356,53 176.387,46 148.265,99 4.030.478,00
4. Anlagen im Bau 86.667,72 84.891,91 1,43 171.558,20
7.381.417,90 274.851,22 153.358,91 7.502.910,21
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 9.001,96 0,00 0,00 9.001,96
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1,00 0,00 0,00 1,00
9.002,96 0,00 0,00 9.002,96
7.419.929,78 674.995,88 155.316,46 7.939.609,20
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 28.573,03 935,89 1.957,55 27.551,37
28.573,03 935,89 1.957,55 27.551,37
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.579.596,80 161.665,28 0,00 1.741.262,08
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.218.611,87 51.480,91 5.091,49 1.265.001,29
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.086.500,54 242.609,47 145.196,01 3.183.914,00
4. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
5.884.709,21 455.755,66 150.287,50 6.190.177,37
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
5.913.282,24 456.691,55 152.245,05 6.217.728,74
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 400.144,66 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 935,89
400.144,66 935,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 54.645,95 213.677,94
2. Technische Anlagen und Maschinen 239.964,69 280.507,04
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 846.564,00 915.855,99
4. Anlagen im Bau 171.558,20 86.667,72
1.312.732,84 1.496.708,69
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 9.001,96 9.001,96
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 1,00 1,00
9.002,96 9.002,96
1.721.880,46 1.506.647,54

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

1. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss der Leybold Dresden GmbH, Dresden, (nachfolgend auch "Gesellschaft" genannt) wird unter Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) für Kapitalgesellschaften und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Leybold Dresden GmbH mit Sitz in Dresden wird beim Amtsgericht Dresden unter der Registernummer HRB 19643 geführt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke im Anhang vorgenommen.

Der Jahresabschluss wurde gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB nach den Grundsätzen zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufgestellt.

Die Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

Haftungsverhältnisse oder Bezüge früherer Organmitglieder gemäß § 285 Abs. 9 HGB sind nicht vorhanden.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Erworbene und selsbtgeschaffene Immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abgrenzung von Forschung und Entwicklung erfolgt anhand intern definierter Phasen. Der Einbezug von Entwicklungskosten in die Herstellungskosten der selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände erfolgt, wenn Beschluss über den Übergang in die Entwicklungsphase geschlossen wurde. Zinsen für Fremdkapital gemäß § 255 Abs. 3 Satz 2 HGB werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie angemessene Aufwendungen für soziale Einrichtungen des Betriebs, für freiwillige soziale Leistungen und für die betriebliche Altersversorgung gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB wurden nicht aktiviert.

Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die übliche Nutzungsdauer liegt zwischen drei und zehn Jahren.

Mietereinbauten entsprechend der Restlaufzeit des Mietvertrages
Technische Anlagen und Maschinen 6-10 Jahre
Hub- und Förderanlagen 6-10 Jahre
Apparate und Geräte 5-10 Jahre
Büromöbel 10 Jahre
PC und EDV-Anlagen 3-7 Jahre
Sonstige Betriebseinrichtungen 5-10 Jahre
Geringwertige Wirtschaftsgüter bis Anschaffungsjahr 2019 5 Jahre

Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungs- und Herstellungskosten unter EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung als sonstiger betrieblicher Aufwand erfasst. Anlagegüter mit Anschaffungskosten ab EUR 800,00 werden als Einzelanlage geführt.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten bewertet.

Der Ermittlung der Anschaffungskosten für die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe liegen gewogene Durchschnittswerte zugrunde. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen und fertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert aus der verlustfreien Bewertung bewertet. Die Herstellungskosten enthalten, wie im Vorjahr, das Fertigungsmaterial nebst den Bestandteilen aus eigener Fertigung, die Fertigungslöhne, Material- und Lohngemeinkosten sowie angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung. Ferner werden Abschreibungen, soweit sie der Produktion zugerechnet werden können, berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bewertet.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Rohstoffe, unfertigen Erzeugnisse sowie Waren wurden insgesamt um TEUR 66 wertgemindert. Bei Vorräten, die seit 2 Jahren nicht mehr verwendet werden, erfolgt eine Wertkorrektur zu 100 %. Bei einer Reichweite über zwölf Monate auf Basis des Verbrauchs der letzten zwölf Monate erfolgt ein hälftiger Wertabschlag.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bewertet.

Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet.

Als aktiver Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit diese Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, ausgewiesen.

Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag bewertet.

Die Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung so bemessen, dass sie den erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen ausreichend Rechnung tragen. Sie sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre gemäß der durch die Deutsche Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen Abzinsungssätze abgezinst. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen.

Im Jahr 2014 wurden für die drei Mietobjekte in Dresden neue Mietverträge mit einer Laufzeit vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2023 abgeschlossen. Diese wurden bis zum 30. Juni 2025 verlängert. Aufgrund dessen wurden die bestehenden Rückstellungen für Rückbaukosten unter dem Aspekt der zu erwartenden Inflation für die restlichen eineinhalb Jahre der Vertragslaufzeit mit jährlich einem Prozentpunkt Anstieg bewertet und im Gegenzug nach den Regeln des Handelsrechts abgezinst.

Des Weiteren wurde wie im Vorjahr ein versicherungsmathematisches Gutachten zur Bewertung der Jubiläumsverpflichtungen eingeholt, was zur Erhöhung der Jubiläumsrückstellungen im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 21 (Vj. TEUR 14) führte.

Die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen erfolgt unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 1,75 % (Vj. 1,44%) p. a. (7-Jahres-Durchschnittszinssatz) und auf der Grundlage der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach versicherungsmathematischen Grundsätzen. Die Bewertung erfolgt nach dem Projected-Unit-Credit-Verfahren. Es wurde eine normale Fluktuation gemäß Heubeck unterstellt. Die Annahme für künftige Gehaltserhöhungen beträgt jährlich 3 % (Vj. 3%), die für die Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenzen zur Sozialversicherung 2 % (Vj. 2%).

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Aufgrund der steuerlichen Organschaft sind auf Ebene der Organgesellschaft keine Steuerrückstellungen sowie latenten Steuern zu bilanzieren.

Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs umgerechnet.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt (siehe Anlage zum Anhang).

Gemäß HGB § 248 Abs. 2 und § 255 Abs. 2a HBG wurde das Wahlrecht zur Akkumulierung selbst erstellter immaterieller Vermögensgegenstände über Anlagen im Bau ausgeübt. Es handelt sich um zwei Projekte in der Entwicklungsphase, zum einen um ein 4K-Cooling-System und zum anderen um das Projekt "Water pump".

Des Weiteren besteht eine Beteiligung an der Leybold do Brasil Ltda mit Sitz in Jundiai, Brasilien, in Höhe von ursprünglich 1% (TEUR 9). Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag TBRL 12.423 bei einem Ergebnis von TBRL 3.767. Dies entspricht bei Umrechnung mit dem Währungskurs zum Bilanzstichtag einem Eigenkapital in Höhe TEUR 2.310 von und einem Jahresergebnis von TEUR 701.

3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von insgesamt TEUR 3.356 (Vj. TEUR 3.494) betreffen nach ihrer Art in Höhe von TEUR 3.112 (Vj. TEUR 3.131) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und in Höhe von TEUR 244 (Vj. TEUR 363) sonstige Forderungen.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 3.329 (Vj. TEUR 3.488) die Gesellschafterin und in Höhe von TEUR 28 (Vj. TEUR 6) die Schwesterunternehmen Leybold France SAS, Edwards Technology Trading (Shanghai) Co., Ltd., Edwards Ltd. Und Leybold UK Ltd.. Sämtliche Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Außerdem werden Reisekosten-Vorschüsse an Mitarbeiter in Höhe von TEUR 0,3 (Vj. TEUR 3) ausgewiesen, die als Vorschuss bestehen bleiben und erst bei Ausscheiden eines Mitarbeiters zurückgezahlt werden sowie kurzfristige Forderungen aus der Gehaltsabrechnung in Höhe von TEUR 3 (Vj. TEUR 3). Grundsätzlich sind diese Vorschüsse jederzeit fällig, sodass eine Abzinsung nicht in Betracht kommt.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Geleistete Anzahlungen in Höhe von TEUR 59 (Vj. TEUR 11) sowie debitorische Kreditoren in Höhe von TEUR 57 (Vj. TEUR 89), welche eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr besitzen.

3.3 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von unverändert TEUR 100 wird vollständig von der Leybold GmbH, Köln, gehalten.

3.4 Rückstellungen

Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückbau- und Substanzerhaltungsverpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 386 (Vj. TEUR 384), Rückstellungen aus Jubiläumszuwendungen in Höhe von TEUR 356 (Vj. TEUR 335), ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von TEUR 289 (Vj. TEUR 307), Prämien in Höhe von TEUR 262 (Vj. TEUR 214), Urlaubs- und Weihnachtsgeld in Höhe von TEUR 244 (Vj. TEUR 248), Resturlaub und Überstunden in Höhe von TEUR 146 (Vj. TEUR 174), Restrukturierungskosten in Höhe von TEUR 127 (Vj. 0), Archivierungskosten in Höhe von TEUR 24 (Vj. TEUR 21) sowie übrige Rückstellungen in Höhe von TEUR 57 (Vj. TEUR 95).

3.5 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von insgesamt TEUR 2.348 (Vj. TEUR 2.568) betreffen nach ihrer Art in Höhe von TEUR 2.215 (Vj. TEUR 2.425) sonstige Verbindlichkeiten, davon 1.214 (Vj. TEUR 1.111) aus dem Ergebnisabführungsvertrag und TEUR 1.001 (Vj. TEUR 1.314) aus Cash-Pooling, sowie in Höhe von TEUR 120 (Vj. TEUR 93) Lieferungen und Leistungen gegenüber der Edwards Ltd., Leybold Nederland B.V., AC Services s.r.o., AC India Ltd., AC Airpower N.V., AC Holding GmbH, AC Vacuum Belgium N.V. und Edwards Vacuum Technology sowie in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 50) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Gesellschafterin.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und sind nicht durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres 2023 wurden vorwiegend mit der Gesellschafterin und somit im Inland erzielt.

Die Leistungen des Servicegeschäfts trugen zu 38,2 % (Vj. 39,5 %) zum Umsatz bei (TEUR 7.968; Vj. TEUR 7.790).

Der Umsatz aus dem Contract Manufacturing von Kryo-Produkten und Entwicklungsleistungen trug zu 61,8 % (Vj. 60,5 %) zum Umsatz bei (TEUR 12.880; Vj. TEUR 11.953).

Zudem erzielt die Gesellschaft Umsätze in Höhe von TEUR 32 (Vj. TEUR 32) durch diverse weitere Leistungen.

4.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge betreffen im Wesentlichen die Auflösung von Rückstellungen und Steuerrückerstattungen, welche zu periodenfremden Erträgen in Höhe von TEUR 20 führen.

4.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 4.409 (Vj. TEUR 4.342) setzen sich im Wesentlichen aus TEUR 2.059 (Vj. TEUR 1.643) Verwaltungsaufwand, TEUR 1.218 (Vj. TEUR 1.486) übrige Aufwendungen, TEUR 726 (Vj. TEUR 724) Betriebsaufwand, TEUR 249 (Vj. TEUR 276) Vertriebsaufwand und TEUR 157 (Vj. TEUR 213) sonstigem Personalaufwand zusammen.

4.4 Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne

Der Gewinn des Geschäftsjahres vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023 in Höhe von TEUR 1.214 ist aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags vom 8. November 2016 an die Leybold GmbH, Köln, abzuführen.

Aufgrund des Vorliegens eines Gewinnabführungsvertrags erfolgt kein Ausweis von Ertragsteuern in der Gewinn- und Verlustrechnung.

5. Sonstige Angaben

5.1 Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer betrug:

2023 2022
Angestellte (Vollzeitbeschäftigte) 40 38
Arbeiter (Vollzeitbeschäftigte) 55 54
Teilzeitbeschäftigte 21 19
116 111

5.2 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen ergeben sich folgende finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3a HGB:

TEUR
Geschäftsjahr 2024 515
Geschäftsjahre 2025 - 2027 308
823

Die Gesellschaft sieht Vorteile in der Schaffung zusätzlicher Liquidität. Risiken werden darin gesehen, dass laufende Verpflichtungen über die Laufzeit der Verträge entstehen.

5.3 Geschäftsführung

Mitglieder der Geschäftsführung waren im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023:

Bram Richard A. Houpeline, Boortmeerbeek / Belgien, hauptberuflicher Geschäftsführer

Thomas Johannes Sogalla, Brühl, Geschäftsführer der Leybold GmbH, Köln (bis 29. Februar 2024)

Bezüglich der Angaben zu den Geschäftsführerbezügen wird von der Befreiungsmöglichkeit gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

5.4 Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der Leybold GmbH, Köln, und gleichzeitig Konzerngesellschaft der Atlas Copco AB, Stockholm/Schweden. Die Atlas Copco AB stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis der Unternehmen auf. Der Konzernabschluss ist auf der Homepage der Atlas Copco Gruppe im Bereich Investor Relations abrufbar.

Mit der Leybold GmbH, Köln, besteht ein Ergebnisabführungsvertrag sowie körperschaftsteuerliche und gewerbesteuerliche Organschaft. Mit der Leybold GmbH, Köln, besteht ferner eine umsatzsteuerliche Organschaft.

5.5 Ergebnisverwendungsvorschlag

Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages wird der Gewinn an die Alleingesellschafterin

Leybold GmbH, Köln, abgeführt. Die Geschäftsführung schlägt darüber hinaus vor, den bestehenden Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

5.6 Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung haben sich nach dem Stichtag nicht ergeben.

 

Dresden, den 7. Oktober 2024

gez. Bram Houpeline, Geschäftsführer

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

1 Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell

Die Leybold Dresden GmbH ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Leybold GmbH, Köln, die wiederum eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Atlas Copco Airpower N.V. mit Sitz in Wilrijk (Belgien) ist. Atlas Copco ist ein international führender Anbieter von industriellen Produktivitätslösungen. Zu den Produkten und Dienstleistungen gehören Luft- und Gasverdichtungsgeräte, Generatoren, mobile Bau- und Stromversorgungen, Industriewerkzeuge und Montagesysteme, Vakuumtechnik und damit verbundene Dienstleistungen.

Die Leybold Dresden GmbH stellt am Standort Dresden Vakuumkomponenten (Produkte der Tiefsttemperaturtechnik = Kryotechnologie) her und bietet den Kunden der Leybold GmbH, Köln, an den Standorten Dresden und Berlin Serviceleistungen, die teilweise auch für weltweite Kunden erbracht werden.

Die Leybold Dresden GmbH ist ein großer Reparaturstandort für Leybold-Produkte und deckt das gesamte aktive Leybold Reparaturprogramm ab.

1.2 Ziele und Strategien

Die Leybold Dresden GmbH hat zwei operative Aktivitäten, das Service Technology Center (STC) in Verbindung mit dem Geschäftsbereich Vakuumtechnik Service (VTS) und die Product Company (PC) Kryotechnologie in Verbindung mit dem Geschäftsbereich Scientific Vacuum Division (SVD).

Im Geschäftsbereich Scientific spielt die Product Company eine wichtige Rolle bei der Herstellung und Entwicklung von Kryo-Produkten mit Fokus auf den Wissenschaftsmarkt und neue Technologien. Um die Kundenzufriedenheit zu erhöhen und den Kundenstamm zu vergrößern, werden die Kryo-Produkte kontinuierlich verbessert und weiterentwickelt, wobei der Schwerpunkt auf Energieeinsparung, Zuverlässigkeit und Benutzerfreundlichkeit durch Projektmanagement liegt. Um ein von unseren Kunden anerkannter Lieferant zu werden, muss unsere Produktionsstrategie nach operativer Exzellenz streben und schlank und agil werden und sich damit an neue Marktanforderungen anpassen können.

In der Division Vacuum Technique Service spielt das Service Technology Center (STC) eine wichtige Rolle bei der Reparatur und Wartung von Produkten, die unter der Marke Leybold von den Divisionen Industrial Vacuum, Scientific Vacuum und Vacuum Technique Service vertrieben werden. Die Hauptaktivitäten konzentrieren sich auf die Weiterentwicklung des Reparaturportfolios und die Verbesserung der Effizienz, der Qualität und der Reparaturdurchlaufzeiten, was durch ein Programm für operative Exzellenz erreicht werden soll. Der Fokus des Customer Center (CC) Deutschland liegt auf der Stärkung des Verkaufs von Dienstleistungen und auf Verbesserungen im Bereich Kundenservice, um eine höhere Effizienz und bessere Kundenzufriedenheit zu erreichen.

1.3 Leistungsindikatoren

Wesentliche interne Steuerungsgrößen zur Unternehmensüberwachung sind die folgenden finanziellen und nichtfinanziellen Leistungsindikatoren:

Finanzielle Leistungsindikatoren:

• Umsatz 2022: MEUR 19,77 2023: MEUR 20,88 Plan: MEUR 15 - 17
• Jahresergebnis 2022: TEUR 1.111 2023: TEUR 1.214 Plan: TEUR 750 - 850

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren:

• Lieferpünktlichkeit 2022: 90 % 2023: 93 % Plan: 95 %
• Mitarbeiterunfälle 2022: 0 2023: 0 Plan: 0

In der PC wurde im Vergleich zu 2022 eine Umsatzsteigerung um 7,5 % verzeichnet. Diese wurde in den ersten drei Quartalen des Jahres 2023 mit einem sehr starken Q1 realisiert, resultierend auf dem hohen Auftragsbestands Ende 2022 aufgrund der starken Auftragseingänge im letzten Halbjahr 2022. Ab 2023 sind wir von rückläufigen Auftragseingängen betroffen, die auf eine Verlangsamung des Halbleitermarktes zurückzuführen sind, in dem kryogene Produkte in verschiedenen Prozessen eingesetzt werden. Dies führte zu einem reduzierten Auftragsbestand am Ende des dritten Quartals 2023 und zu einem starken Umsatzrückgang im vierten Quartal um 30-40%. Im vierten Quartal hat unser Hauptkunde Coherent bekannt gegeben, dass er eine alternative Technologie gefunden hat, die zuverlässiger und effizienter ist. Dies hat zur Folge, dass Coherent in naher Zukunft keine neuen Geräte bestellen und den Service-Support ab Q2 2024 reduzieren wird. Ab Mitte 2023 nahmen die Qualitätsprobleme im Feld zu, hauptsächlich Kinderkrankheiten der neuen Produkte und Kühlungsinstabilitäten mit unseren neueren COOLPOWER Kaltköpfen. Es wurden Pläne für Abhilfemaßnahmen aufgestellt, aber die Auswirkungen werden erst 2024 sichtbar werden. Um unabhängiger von einzelnen Kunden zu werden, setzen wir unsere Investitionen in die Diversifizierung unseres Produktportfolios in neue Varianten fort, wie z.B. einem neuen COOLPAC Kompressors, der vier COOLPOWER Kaltköpfe antreiben kann, ein COOLPAC Kompressor, der in der Lage ist, Wasserdampf zu pumpen sowie das 4 Kelvin COOLPOWER Projekt.

Das STC hatte einen Umsatzrückgang von 2,4 % für die rückgemeldeten produktiven Stunden in 2023 im Vergleich zum Vorjahr. Dies ist durch einen Rückgang des Auftragsvolumen 2023 zu begründen, wodurch ebenfalls die produktiv rückmeldenden Mitarbeiter für 2023 reduziert wurden. Somit wurden sowohl weniger produktive Stunden erbracht als auch 14% weniger Produkte fertiggestellt. Das aus den Geschäftsfeldern zu erwartende Wachstum konnte erreicht, der Rückgang in einem Geschäftsfeld jedoch damit nicht kompensiert werden. Aktuell liegt der Fokus auf der Anpassung an die geänderten Bedarfe, um die Produktivität und Durchlaufzeiten in den weiterhin stabil nachgefragten Produktgruppen zu stabilisieren und zu verbessern. Besonders im Hinblick auf Lieferzeiten konnten in 2023 eine signifikante Verbesserung verzeichnet werden. Die Inbetriebnahme eines Kalibrierlabors konnte entgegen dem Projektplan nicht in 2023 realisiert werden, und dessen Entwicklung dauert weiterhin an. Auf Grund einer Budgetplanung mit höherem Volumen für 2023 und des unterjährigen ungeplanten Rückgangs in der Auftragslage, konnte die Kostendeckung des STC nicht erreicht werden. Das unter den Erwartungen liegende Ergebnis wurde durch weitere signifikante Preissteigerungen, z.B. für Energie, Logistik und Verpackung, zusätzliche Fremdleistungen und hohe Kosten für die Personalbeschaffung beeinflusst.

Da der Umsatz des CC im Kundencenter Deutschland ausgewiesen wird, berechnet die Leybold Dresden GmbH die Kosten des lokalen CC, d.h. für Field Service und Marketing an die Leybold GmbH weiter. Diese Kosten haben sich im Jahr 2023 mit TEUR 845,8 (Vorjahr TEUR 1.208,0) auf Grund von Personalabgängen verringert.

Im Vorjahr wurde ein Gesamtumsatz nach Ausgleichsrechnungen zwischen MEUR 19 - 20 prognostiziert. Der Umsatz in Höhe von MEUR 20,88 in 2023 liegt somit leicht über der Prognose. Dies ist darauf zurückzuführen, dass bei der Prognose damit gerechnet wurde, dass sich der Ukraine-Russland-Konflikt, Lieferengpässe sowie Preiserhöhungen negativer auf die Umsatzentwicklung auswirken. Insbesondere wurde damit gerechnet, dass Kunden ihre Aufträge stärker auf unterschiedliche Lieferanten verteilen, um somit das Risiko von kompletten Lieferausfällen zu verringern.

Zudem konnte wie im Vorjahr prognostiziert ein positives Jahresergebnis nach erfolgten Ausgleichsrechnungen erzielt werden. Mit einem Jahresergebnis von TEUR 1.214 wurde ein Jahresüberschuss über der im Vorjahr prognostizierten Bandbreite von TEUR 950 und 1.000 erzielt. Dies ist insbesondere durch den höheren Umsatz in 2023 begründet.

Arbeitsunfälle konnten wie im Vorjahr geplant vollständig vermieden werden.

Die Lieferpünktlichkeit entsprach den Zielvorgaben. Die Auswirkungen verspäteter Lieferungen unserer Lieferanten wurden im Jahr 2023 stark reduziert, und wir konnten unsere Kapazitäten effizient anpassen, ohne die Lieferleistung zu beeinträchtigen.

Personal

Zum 31. Dezember 2023 waren 91 Mitarbeiter fest (2022: 96) sowie 19 Mitarbeiter befristet (2022: 19) angestellt. Hiervon entfielen 39 Mitarbeiter auf den Bereich der Product Company (2022: 36), 62 Mitarbeiter auf den Bereich Service (2021: 70) und 9 Mitarbeiter auf den Bereich Verwaltung (2022: 9). Im Jahr 2023 wurden zwei Auszubildende im technischen Bereich unter Vertrag genommen.

Forschung und Entwicklung

Leybold Dresden beschäftigt 13 (2022: 12) Mitarbeiter in der Forschung und Entwicklung in verschiedenen Projekten im Vakuumbereich mit Kosten in Höhe von TEUR 1.920 (2022: 1.686). Das entspricht circa 9 % (2022: 9%) vom Umsatz (unter Einbeziehung eines Mark-Ups von 5 %).

Sicherheit, Gesundheit, Umwelt

Qualität, Umweltschutz und Arbeitssicherheit stehen im Mittelpunkt der Konzernpolitik. Das Arbeitsschutz- und Umweltmanagementsystem wird zusammen mit dem QM-System in einem integrierten SHEQ-Managementsystem umgesetzt. Die Anforderungen der ISO 9001:2015 (Qualitätsmanagement), ISO 14001:2015 (Umweltmanagement) und ISO 45001:2018 (Arbeitsschutzmanagement) wurden in einem Matrixaudit durch LRQA (Lloyds Register Quality Assurance) im Jahr 2023 rezertifiziert. Unabhängig davon wurde unser Unternehmen auch nach ISO 50001 im Jahr 2022 (Energiemanagement) zertifiziert.

Wir achten auf die Ressourcen, die wir in unseren Prozessen einsetzen. Zu diesem Zweck berichten wir über den Energieverbrauch in Form von direkter und indirekter Energie sowie von erneuerbarer und nicht erneuerbarer Energie. 2018 wurde eine Vereinbarung mit dem Energielieferanten getroffen, der ab 2019 ausschließlich mit weltweit anerkannten Projekten arbeiten wird, die nachweislich Standards wie Voluntary Carbon Standards (VCS) oder Gold Standard (GS) erfüllen, von Wasserkraftprojekten bis hin zu Biomasseprojekten mit sozioökonomischem Mehrwert. Der Strom wird vollständig aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt und anschließend in das europäische Stromnetz eingespeist. Im Jahr 2023 ist der Stromverbrauch in der PC um etwa 19 % gesunken, was auf eine Änderung der Prüfstrategie für COOLPAK-Produkte zurückzuführen ist.

Die Verbesserung der Energieeffizienz unserer Kunden ist uns wichtig. Aus diesem Grund achten wir bei unserer Produktentwicklung auf energieeffiziente Produktlinien. Wir führen Listen verbotener und eingeschränkter Stoffe, um sicherzustellen, dass nur zugelassene Stoffe in der Produktions- und Lieferkette verwendet werden.

Wir behalten in unserer Lieferkette die CO 2 -Emissionen im Auge und streben deren Reduzierung an. Wir versuchen, Abfälle zu vermeiden und sicherzustellen, dass Abfälle wiederverwendet oder recycelt werden. Wir verfolgen die verschiedenen Arten von Abfällen, die im Produktionsprozess anfallen, einschließlich regulierter oder gefährlicher Abfälle. Metallische Produktionsabfälle stellen den Großteil unseres Abfallvolumens dar. Sämtliche Abfälle werden nur von zertifizierten Entsorgungsunternehmen entgegengenommen (99 % recovery & recycling).

Corporate Social Responsibility wird als wichtige Verantwortung und Aufgabe in der Gruppe gesehen. Die Atlas Copco Unternehmen engagieren sich mit entsprechenden Maßnahmen in ihrem lokalen Umfeld. Die Atlas Copco Gruppe unterstützt die Organisation "Water for All", eine von Mitarbeitern getragene Organisation, die sich für die Verbesserung der Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern einsetzt.

Die im Unternehmen vorhandenen Risikomanagementsysteme ("Disaster Recovery", "Business Contingency", ISO usw.) und Richtlinien werden weiterentwickelt und ausgebaut, auch im Hinblick auf das Jahr 2023. Ein allgemeiner Business Continuity Plan (BCP) wurde für 2023 aktualisiert, wobei der Schwerpunkt auf der Informationstechnologie und der Sicherung der Betriebstechnologie liegt. Es wurde ein Plan erstellt, der 2024 getestet werden soll.

Kommerzielle und nichtkommerzielle Maßnahmepläne und Kennzahlen werden durch sogenannte Company Review Meetings, Balance Sheet Reviews, Business Boards und Legal Boards auf Compliance überprüft. Ein zentral bei der Atlas Copco AB angesiedeltes Compliance-Management Team unterstützt und überprüft die Maßnahmen der Gesellschaften.

2 Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach den letzten Schätzungen des IMF (International Monetary Fund) vom Januar 2024 lag das weltweite Wachstum (World Output) 2023 bei + 3.1%*. Das globale Wirtschaftswachstum hat sich im Vergleich zu 2022 abgeschwächt. Die Gründe für das geringere Wachstum waren der sinkende Konsum wegen der hohen Inflation, stark gestiegene Zinsen sowie Turbulenzen im Bankensektor in den USA und im Immobiliensektor in China.

Laut dem Internationalen Währungsfonds wurden für die für Leybold relevanten Regionen folgende Wirtschafts- Wachstumsraten erreicht:

2020 2021 2022 2023 *
Vereinigte Staaten -4,3 % 5,7 % 1,9 % 2,5 %
Euro Region -8,3 % 5,2 % 3,4 % 0,5 %
Deutschland -6,0 % 2,6 % 1,8 % -0,3 %
China 1,9 % 8,1 % 3,0 % 5,2 %
Japan -5,3 % 1,7 % 1,0 % 1,9 %

Quelle: IMF World Economic Outlook Update, Jan 2024,

* Schätzung

Der weltweite Markt für Vakuumgeräte sowie Ersatzteile und Service für diese Geräte ist im Berichtsjahr 2023 um 1,2 % gegenüber 2022 gewachsen.

Hierbei ist festzustellen, dass die Nachfrage aus dem Marktsegment Halbleiter um 0,5 % gestiegen ist, während die Nachfrage im allgemeinen Markt für diese Produkte um 1,8 % zugenommen hat.

Laut ISVT (International Statistics for Vacuum Technology) ist der Markt für Geräte im Bereich Vacuumtechnologie um 2,3 % gewachsen. Der Markt für Ersatzteile und Zubehör ist hingegen um 3.3 % zurückgegangen.

Quelle: International Statistics on Vacuum Technology

2.2 Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

Ertragslage

Die Leybold Dresden GmbH ist als Contract Manufacturer sowie als Service Agent für die Leybold GmbH, Köln, tätig. Es gibt daher keinen Drittkundenumsatz. Die erbrachten Leistungen werden konsequenterweise an das Mutterhaus in Köln abgerechnet.

Der Gesamtumsatz der Gesellschaft belief sich auf EUR 20,88 Mio. (Vj. EUR 19,77 Mio.) und hat somit die im Vorjahr erstellte Prognose übertroffen.

Im Servicegeschäft wurden die geleisteten Arbeitsstunden der Leybold GmbH, Köln, in Rechnung gestellt, da die Serviceleistungen mit den Kunden im Namen und für Rechnung der Leybold GmbH, Köln, abgewickelt wurden. Diese Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 % gesunken und trugen zu 38,2 % (Vj. 39,5 %) zum Umsatz bei (TEUR 7.968; Vj. TEUR 7.790). Die Reduzierung resultiert aus einer gesunkenen Anzahl der produktiven Mitarbeiter, trotz einer Erhöhung des Stundensatzes.

Der übrige Umsatz resultiert aus dem Contract Manufacturing von Kryo-Produkten und den Entwicklungsleistungen für die Leybold GmbH, Köln. Diese Leistungen sind im Jahr 2023 gegenüber dem Vorjahr um 7,7 % gestiegen und trugen zu 61,8 % (Vj. 60,5 %) zum Umsatz bei (TEUR 12.880; Vj. TEUR 11.953).

Sonstige Erträge wurden in Höhe von TEUR 32 (Vj. TEUR 32) erzielt.

Die Materialaufwendungen haben sich um TEUR 170 erhöht. Dies korreliert mit dem erhöhten Volumen an Ablieferungen im Bereich PC.

Die Personalaufwendungen sind um TEUR 606 gestiegen, die Abschreibungen um TEUR 63 gesunken.

Die Erhöhung der sonstigen betrieblichen Aufwendungen um TEUR 67 setzt sich wie folgt zusammen:

Der Betriebsaufwand (v.a. Mieten, Instandhaltung) stieg um TEUR 2.

Der Verwaltungsaufwand erhöhte sich um TEUR 415 (Versicherungen, Beiträge, Rechts- und Beratungskosten, Leasing, Entsorgung, Arbeitsmittel, Telefon, Porto, Intercompany Dienstleistungen/Umlagen etc.).

Der Vertriebsaufwand verringerte sich um TEUR 27 (Packmaterial, Reisekosten, Repräsentationsaufwendungen).

Die sonstigen Personalkosten fielen um TEUR 55 (Fortbildung, Arztkosten, sonstige freiwillige soziale Leistungen, Personalbeschaffungskosten).

Die übrigen Aufwendungen reduzierten sich um TEUR 268 (sonstige Dienstleistungen, Arbeitnehmerüberlassung, Frachten und Lagerkosten, Rückstellung ausstehende Rechnungen, etc.).

Das negative Finanzergebnis verstärkte sich um TEUR 29 aufgrund gestiegener Zinsaufwendungen.

Zur Erreichung des innerhalb einer der aktuellen Benchmark-Studie folgenden Spanne gelegenen Ziel-Mark-Up wurden im Bereich Service Ausgleichsrechnungen in Höhe von TEUR 1.237 und im Bereich Produktion/ Entwicklung in Höhe von TEUR 456 an die Muttergesellschaft erstellt.

Zur Ermittlung dieser Ausgleichsbeträge wird nach Abschluss der Ertragsbuchungen das Ergebnis der jeweiligen Sparte ins Verhältnis zum Umsatz gesetzt und die Differenz zu den gemäß Benchmark-Studie zu erzielenden Prozentsätzen berechnet. Diese wird mittels zusätzlicher Rechnung bzw. Gutschrift an die Muttergesellschaft vor der Ergebnisabführung in beiden Gesellschaften gebucht.

Der abzuführende Gewinn des Jahres 2023 in Höhe von insgesamt TEUR 1.214 (inklusive Finanzergebnis) liegt 9 % über dem im Vorjahr erreichten Niveau (TEUR 1.111) und ist auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages an die Leybold GmbH, Köln, abzuführen.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme in Höhe von TEUR 7.144 hat sich im Vergleich zum Vorjahr mit TEUR 7.740 um TEUR 596 verringert.

Vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 wurden von der Leybold Dresden GmbH Investitionen in Höhe von TEUR 675 (2022: TEUR 283) getätigt, das entspricht ca. 3,2 % des Umsatzes (2022: 1,4 %). Davon entfielen TEUR 400 auf in der Entwicklung befindliche Projekte, TEUR 244 (darunter TEUR 97 Anlagen im Bau) auf Betriebs- und Geschäftsausstattung, TEUR 28 (darunter TEUR 17 Anlagen im Bau) auf technische Anlagen und Maschinen und TEUR 3 auf Mietereinbauten.

Das Vorratsvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 669 auf TEUR 1.939 verringert. Zudem sind die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 144 auf TEUR 3.476 gesunken.

Insgesamt ist das Umlaufvermögen um TEUR 811 gesunken, während das Anlagevermögen um TEUR 215 stieg.

Das Eigenkapital blieb mit TEUR 1.010 unverändert. Zum 31. Dezember 2023 beträgt die Eigenkapitalquote 14,14 % (per 31. Dezember 2022: 13,0 %). Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 1.722 ist durch das Eigenkapital zu 58,7 % (per 31. Dezember 2022: 67,0 %) abgedeckt.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 496 gesunken. Zudem verringerten sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen um TEUR 220. Die Verringerung der Bilanzsumme auf der Passivseite ist somit im Wesentlichen auf den Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber Dritten sowie der Minderinanspruchnahme des Cashpools um TEUR 313 zurückzuführen.

Finanzlage

Die Verbindlichkeiten aus dem Cash Pool gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um TEUR 313 von TEUR 1.314 per 31. Dezember 2022 auf TEUR 1.001 per 31. Dezember 2023. Die Gesellschaft finanziert sich aus dem operativen Geschäft, über einen Cash-Pool innerhalb des Konzerns und ohne direkte Fremdfinanzierung.

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war zu jedem Zeitpunkt des Geschäftsjahres gegeben.

Die Erwartungen für das Geschäftsjahr 2023 hinsichtlich eines gesteigerten Umsatzes haben sich bestätigt, der Ausweis eines positiven Jahresergebnisses vor Ergebnisabführung jedoch nur unter Berücksichtigung der bereits erwähnten Ausgleichsrechnungen.

2.3 Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Unter Berücksichtigung der oben genannten Informationen kann die wirtschaftliche Lage des Unternehmens als zufriedenstellend bezeichnet werden. Das Geschäftsjahr 2023 zeigt einen stark positiven Trend bei den Einnahmen, aber aufgrund der Verlangsamung des Halbleitermarktes sind die Einnahmen bereits im vierten Quartal deutlich gesunken.

Erforderlichenfalls wurden Maßnahmen ergriffen, um die Kapazität anzupassen und die Kosten entsprechend den geschäftlichen Anforderungen zu senken. Die Integration in die Atlas Copco Gruppe schreitet weiter voran und soll zu weiteren Synergien in den Bereichen Wachstum, Know-how und Rentabilität führen.

3 Chancen- und Risikobericht

Die Risiken, denen ein Unternehmen ausgesetzt ist, lassen sich unterscheiden in operative Risiken und Finanzrisiken. Zur ersten Gruppe gehören z.B. Geschäfts-, Absatz- und Gewinnrisiken, Kundenkreditrisiken, Zulieferrisiken, Rohstoff- und Energiepreisrisiken und Vermögensrisiken. Zur zweiten Gruppe gehören z.B. die Währungsrisiken.

Kommerzielle und nichtkommerzielle Maßnahmepläne und Kennzahlen werden durch sogenannte Company Review Meetings, Balance Sheet Reviews, Business Boards und Legal Boards auf ihre Einhaltung überprüft. Ein zentral bei der Atlas Copco AB angesiedeltes Compliance-Management Team unterstützt und überprüft die Maßnahmen der Gesellschaften.

3.1 Finanzielle Risiken

Das Unternehmen erbringt Leistungen ausschließlich für das Mutterunternehmen in Köln und unterliegt somit derzeit den allgemeinen Marktrisiken des Gesellschafters. Marktschwankungen werden durch entsprechende Anpassungen im Produktions- und Servicebereich ausgeglichen. Durch die Einbindung des Unternehmens in den Organkreis der Leybold GmbH, Köln, sind die finanziellen Risiken der Leybold Dresden GmbH als gering einzustufen.

Entsprechend den Konzernrichtlinien ist ein Cash Pool in Höhe von maximal EUR 4 Mio. vereinbart. Zum Stichtag bestehen Verbindlichkeiten aus dieser Vereinbarung in Höhe von TEUR 1.001.

Es besteht eine umsatz-, gewerbe- und körperschaftsteuerliche Organschaft mit der Leybold GmbH, Köln, als Organträgerin und der Leybold Dresden GmbH, Dresden, als Organgesellschaft. Das steuerliche Risiko liegt somit im Wesentlichen bei der Organträgerin. Zum Bilanzstichtag ergeben sich keine wesentlichen steuerlichen Risiken. Im Jahr 2023 wurde eine Betriebsprüfung zur Lohnsteuer der Jahre 2019-2022 begonnen, welche noch nicht abgeschlossen wurde. Die steuerlichen Risiken trägt die Leybold GmbH, Köln, als Organträger.

Durch die erweiterten Verantwortlichkeiten der Product Companies innerhalb der Leybold Dresden GmbH ist grundsätzlich mit einer Erhöhung der finanziellen Risiken z. B. bei der Produktentwicklung und der Produktqualität zu rechnen. Die derzeitigen Geschäftsmodelle belassen jedoch die finanziellen Risiken weiterhin bei der Leybold GmbH in Köln. Die Leybold Dresden GmbH ist durch den bestehenden Ergebnisabführungsvertrag und dem damit verbundenen Ausgleich von eventuellen Verlusten zwischen der Mutter- und deren Dresdner Tochtergesellschaft von den grundsätzlichen Finanzrisiken abgeschirmt.

Wesentliche Vermögensrisiken werden durch entsprechende Versicherungen abgedeckt. Mit der Einbindung in das zentrale Cash-Management-System ist sichergestellt, dass ausreichende Liquidität zur Verfügung steht. Zusätzlich benötigte Mittel können von verbundenen Unternehmen in Form von Darlehen aufgenommen werden.

3.2 Operative Risiken

Zu den Maßnahmen einer Risikobegrenzung im Atlas Copco Konzern gehört insbesondere der Abschluss von Einkaufskontrakten mit Kunden, die Preis- und Mengenvereinbarungen beinhalten.

Lieferanten und Dienstleister werden hinsichtlich ihrer Qualität und Lieferfähigkeit überprüft.

Leybold Dresden bedient sich hier auch der zentralisierten Dienstleistungen der für das Risikomanagement verantwortlichen Organisationseinheiten des Atlas Copco Konzerns.

Über die Dokumentation von Entwicklungsergebnissen ist sichergestellt, dass erarbeitetes Know-how erfasst wird.

Die Bedeutung einzelner Know-how-Träger als Schlüsselfunktion ist damit verringert, d.h. bei Verlassen des Unternehmens ist der Wissensbestand in keiner Weise gefährdet. Das Unternehmen ist in die Patentstrategie des Konzerns eingebunden.

Innerhalb des weltweiten Atlas Copco Konzerns existieren ein ausgeprägtes IT-gestütztes Risikomanagement und ein Frühwarnsystem. Zentrale Inhalte und Vorgaben sind im weltweiten agierenden Atlas Copco Konzern in einem Richtlinienhandbuch "THE WAY WE DO THINGS" zusammengefasst.

Die Einhaltung wird durch die zentrale Abteilung "Internal Audit & Assurance" u.a. in internen Audits überprüft. Länderspezifische Regelungen ergänzen diese und werden durch zusätzliche, auch externe Audits ergänzt. Die Beschäftigten werden nach Maßgabe der Regelungen geschult.

Die Gesamtbeurteilung der Risiken und Chancen hat ergeben, dass die Risiken insgesamt beherrschbar sind und die identifizierten Risiken in ihrer Gesamtheit keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken darstellen.

3.3 Chancen

Eine der Chancen von Unternehmen besteht darin, das Nettoumlaufvermögen kontinuierlich zu senken, um weniger kapitalabhängig und flexibler zu sein und somit in die Produktentwicklung investieren zu können. Dies geschieht durch die kontinuierliche Überwachung unserer Vorräte und Lieferantenverbindlichkeiten. Der Lagerbestand wird im Verhältnis zum Umsatz kontinuierlich gesenkt, indem zu hohe und alte Lagerbestände abgebaut und die Logistikprozesse optimiert werden. Die Lieferantenverbindlichkeiten werden erhöht, indem den Lieferanten über Supply Chain Finance eine Lieferfinanzierung durch die Atlas Copco Gruppe angeboten wird. Dabei werden die Verbindlichkeiten gegenüber den Lieferanten durch eine Bank zwischenfinanziert.

Die Investitionen in Forschung und Entwicklung werden auf hohem Niveau bleiben, um das neue Produktportfolio und die Kundenlösungen kontinuierlich weiterzuentwickeln. Somit können wir als Contract Manufacturer den Kunden unserer Muttergesellschaft einen besseren Service bieten und die Marktpräsenz stärken.

Durch die Erhöhung der Investitionen in den Produkt-Support kann unseren indirekten und direkten Kunden eine engere und schnellere Unterstützung geboten werden, was zu einer verbesserten Produktqualität und besseren Lösungen für spezifische Anpassungen führt.

Eine weitere Chance besteht darin, die Durchlaufzeiten unseres Produktportfolios und unserer Dienstleistungen zu verkürzen. Damit werden wir flexibler auf kundenspezifische Lösungen reagieren können, was wiederum einen positiven Einfluss auf unser Geschäft hat. Erreicht wird dies durch unser Programm Operational Excellence, das auf kontinuierliche Verbesserung und schlanke Prozesse setzt.

4 Prognosebericht

Die Prognose des IMF für 2024 zeigt das globale Wachstums auf geschätzten 3,1 % und liegt damit auf derselben Höhe wie die Schätzung des globalen Wachstums im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Das globale Wachstum liegt damit unter dem historischen Wachstum zwischen 2000 und 2019 von 3,8%. Das niedrigere Wachstum ist auf höhere Zinssätze der Zentralbank zur Bekämpfung der Inflation, den Rückzug der fiskalischen Unterstützung bei hoher Verschuldung, die die wirtschaftliche Aktivität belastet, und das niedrige zugrunde liegende Produktivitätswachstum zurückzuführen.

2021 2022 2023 * 2024 **
Vereinigte Staaten 5,7 % 1,9 % 2,5 % 2,1 %
Euro Region 5,2 % 3,4 % 0,5 % 0,9 %
Deutschland 2,6 % 1,8 % -0,3 % 0,5 %
China 8,1 % 3,0 % 5,2 % 4,6 %
Japan 1,7 % 1,0 % 1,9 % 0,9 %

Quelle: IMF World Economic Outlook Update, Jan 2024),

* Schätzung,

** Prognose

Auch die Leybold Dresden GmbH geht im Geschäftsjahr 2024 von einem leicht rückläufigen Geschäft in den Kernmärkten aus. Die geschätzte Bandbreite der Umsatzentwicklung liegt zwischen MEUR 15 - 17. Hieraus erwartet die Gesellschaft, dass ein Jahresergebnis innerhalb einer Bandbreite von TEUR 750 und TEUR 850 erzielt werden kann.

Bei einer geplanten Aufrechterhaltung des Personalbestandes liegt der Fokus auf einem konsequenten Kostenmanagement und dem Abbau der in der Vergangenheit aufgebauten Bestände.

Die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren Lieferpünktlichkeit und Mitarbeiterunfälle stehen auch in den Folgeperioden unverändert im Fokus. Bei der Lieferpünktlichkeit streben wir unverändert eine Quote von 95 % an. Ziel bei den Mitarbeiterunfällen ist eine Vermeidung jeglicher Unfälle.

 

Dresden, den 7. Oktober 2024

gez. Bram Houpeline, Geschäftsführer

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Leybold Dresden GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Leybold Dresden GmbH, Dresden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Leybold Dresden GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Köln, 24. Oktober 2024

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