Stammdaten

Register
Amtsgericht Bamberg HRB 54
Vorher
Fränkische Leuchten GmbH
Eingetragen
11.6.1952
Branche
BeteiligungsgesellschaftenHerstellung von Lampen und LeuchtenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Die Herstellung und der Vertrieb von Leuchten jeglicher Art. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte tätigen, die diesem Unternehmenszweck förderlich und dienlich sind, und sich an Unternehmen mit gleichem oder ähnlichem Gegenstand beteiligen und deren Geschäftsführung und Vertretung übernehmen. Sie kann Zweigniederlassungen errichten. Sie kann Interessengemeinschaften und Organschaftsverhältnisse begründen, wenn diese den Unternehmenszweck fördern.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andrea Rottner
seit 8.7.2024
Prokura
Karsten Opl
seit 10.10.2023
Prokura
Stefan Nestmann
seit 4.10.2021
Prokura
Geschäftsführer
Michael Kohlmann
seit 26.11.2002
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
24.99%
:* O*** K*******
14.28%
14.28%

Ungelöste Beteiligungen (4)

NameAnteil
Regiolux GmbHEigenbeteiligung
3.57%
Regiolux GmbHEigenbeteiligung
0.06%

Gesellschafter
Beta

7 Gesellschafter

GmbH-Struktur

5 von 7 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Otto Kirchner
Königsberg in Bayern
3.926.500 €
39.27%
Kirchner Regiolux Verwaltungs GbR
Germany
1.427.650 €
14.28%
Erbengemeinschaft nach der am 28.01.2016 verstorbenen Annemarie Kirchner-Gruhn
Germany
1.427.650 €
14.28%
I** K************
1.427.650 €
14.28%
E** G****
1.427.650 €
14.28%

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Regiolux GmbH

Königsberg in Bayern

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

für das Geschäftsjahr 2023 I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Regiolux ist ein international agierender Leuchtenhersteller mit langer Tradition und produziert hochwertige Leuchtensysteme auf LED-Basis mit einem breiten Spektrum an technischen Leuchten für Industrie, Gewerbe, Verwaltungen, Bildungseinrichtungen, öffentliche Bereiche und Handel. Das Unternehmen steht für zukunftsfähige und nachhaltige Lichtkonzepte und ganzheitlichen Service im professionellen Bereich. Die Produkte stehen für Qualität "Made in Germany". Der Kundenkreis ist überwiegend der Elektrofachgroßhandel.

2. Forschung und Entwicklung

Der Fokus im Bereich der Forschung und Entwicklung liegt vorwiegend auf Neuentwicklung von innovativen und hocheffizienten LED-Produkten sowie smarten Lichtmanagement-Systemen.

II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt war in Deutschland im Jahr 2023 um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland stagnierte 2023 aufgrund eines krisengeprägten Umfeldes. Nach wie vor hohe Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen aufgrund steigender Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die Bauinvestitionen in Deutschland erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr nominal um 1,4 %, real (preisbereinigt) gingen diese jedoch um 5,2 % zurück.

Die deutsche Elektro- und Digitalindustrie konnte zum dritten Mal in Folge trotz eines schwierigen Umfelds die reale, preisbereinigte Produktion um 1,4 % steigern. Dabei profitierten die Unternehmen jedoch von historisch hohen Auftragsbeständen. Neubestellungen gingen bereits ab dem 2. Quartal zurück.

2. Geschäftsverlauf

Der Regiolux-Umsatz betrug im Geschäftsjahr 66.079 T€ und lag damit auf Vorjahresniveau. Der Inlandsumsatz erhöhte sich gegenüber 2022 um 4 % auf 46.477 T€, der Umsatz im Export sank um 9 % auf 19.602 T€.
Die Exportquote beträgt 30 % (Vorjahr 32 %). Der Umsatzanteil von Kunden aus Staaten der Europäischen Union liegt bei ca. 29 %, der Anteil von Kunden aus Staaten außerhalb der Europäischen Union bei ca. 1 %.

Der Auftragsbestand lag mit ca. 6.200 T€ zum 31.12.2023 im Vergleich zum Vorjahr (14.000 T€) auf einem wesentlich niedrigeren aber branchenüblichen Niveau.

Die Materialquote sank 2023 auf 47,1 % (Vorjahr 52,4 %), was auf Kostensenkungen im Materialeinkauf zurückzuführen ist.

Im Berichtzeitraum betrug die durchschnittliche Zahl der aktiv beschäftigten Mitarbeiter 252 (Vorjahr 236). Die Personalkosten haben sich um ca. 11 % gegenüber dem Vorjahr erhöht. Im Personalaufwand sind für das Jahr 2023 1.458 T€ (Vorjahr 1.340 T€) für die Mitarbeiter-Gewinnbeteiligung enthalten.

Das Jahresergebnis 2023 ist im Vergleich zu 2022 auf ähnlichem Niveau. Es setzt sich wie folgt zusammen:


2023
2022
Veränderung

T€
T€
T€
in %
Rohergebnis
Betriebsergebnis
35.628
6.904
32.925
6.873
2.703
31
8,2
0,5
Finanzergebnis
306
100
206
     206,0
Steuern
-2.019
-1.881
-138
-7,4
Jahresergebnis
5.191
5.092
99
1,9


3. Lage

a. Ertragslage

Ertragslage
2023
2022

T€
in %
T€
in %
Umsatzerlöse
66.079
99,8
66.158
97,9
Bestandsveränderungen
82
0,2
1.430
2,1
Gesamtleistung
66.161
100,0
67.588
100,0
Sonstige betriebliche Erträge
651
1,0
743
1,1
Materialaufwand
-31.183
-47,1
-35.406
-52,4
Personalaufwand
-17.900
-27,1
-16.094
-23,8
Abschreibungen
-1.369
-2,1
-1.450
-2,2
Sonst. betr. Aufwendungen
-9.456
-14,3
-8.508
-12,5
Betriebsergebnis
6.904
10,4
6.873
10,2
Finanzergebnis
306
0,5
100
0,1
Vorsteuerergebnis
7.210
10,9
6.973
10,3
Steuern
-2.019
-3,1
-1.881
-2,8
Jahresergebnis
5.191
7,8
5.092
7,5


Der Umsatz im abgelaufenen Geschäftsjahr war im Vergleich zum Vorjahr geringfügig niedriger. Die Umsatzrendite (Definition siehe 4.) betrug 13,1 % (Vorjahr 12,5 %).

b. Finanzlage


2023
2022
Veränderung

T€
T€
T€
Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit
10.534
2.454
8.080
Cash-Flow aus Investitionstätigkeit
-5.721
-440
-5.281
Cash-Flow aus Finanzierungstätigkeit
-2.612
-2.585
-27
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds
2.201
-571
2.772
Finanzmittelfond am Anfang der Periode
9.096
9.667
-571
Finanzmittelfond am Ende der Periode
11.297
9.096
2.201


Der Cash-Flow i.e.S. (Definition siehe 4.) beträgt rd. 6.400 T€ (VJ rd. 6.300 T€).

c. Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft hat sich gegenüber dem Vorjahr in der Struktur etwas verändert. Der Anteil des Anlagevermögens stieg auf ca. 29 %, der Anteil des Umlaufvermögens sank auf unter 71 %.

Vermögensstruktur
31.12.2023
31.12.2022
Veränderung

T€
in %
T€
in %
T€
in %
Anlagevermögen
12.752
28,6
10.084
24,5
2.668
26,5
Umlaufvermögen
31.619
70,8
30.733
74,7
886
2,9
dav. Vorräte
12.254
27,5
14.419
35,1
-2.165
-15,0
dav. Ford. LuL
2.992
6,7
3.929
9,6
-937
-23,8
dav. sonstige Ver-mögensgegen-stände/liquide Mittel
16.018
35,9
12.283
29,9
3.735
30,4
Aktive RAP
251
0,6
307
0,8
-56
-18,2
Bilanzsumme
44.622
100,0
41.124
100,0
3.498
8,5
Kapitalstruktur
31.12.2023
31.12.2022
Veränderung

T€
in %
T€
in %
T€
in %
Eigenkapital
30.459
68,3
27.881
67,8
2.578
9,2
Rückstellungen
11.696
26,2
11.606
28,2
90
0,8
Verbindl./ PRAP
2.467
5,5
1.637
4,0
830
5,0
dav. Verbindl. LuL
1.429
3,2
691
1,7
738
106,8
Bilanzsumme
44.622
100,0
41.124
100,0
3.498
8,5


Die Eigenkapitalquote ist im abgelaufenen Geschäftsjahr trotz einer deutlich höheren Bilanzsumme von 67,8 % auf 68,3 % gestiegen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung werden die Kennzahlen Umsatzrendite und Cash-Flow i.e.S. herangezogen.

Die Umsatzrendite wird mit dem Ergebnis vor Steuern plus die im Aufwand enthaltene Mitarbeitergewinnbeteiligung im Verhältnis zu den Umsatzerlösen errechnet.

Der Cash-Flow i.e.S. errechnet sich aus der Summe Jahresergebnis, Abschreibungen und Veränderung längerfristiger Rückstellungen.

5. Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Lage kann weiterhin als gut bezeichnet werden.

III. Personalbericht

Die Zahl der im Berichtsjahr bei Regiolux aktiv Beschäftigten betrug umgerechnet auf Vollzeitäquivalente durchschnittlich 235 (Vorjahr 222). Davon entfallen auf den gewerblichen Bereich 111 (Vorjahr 107) und auf Angestellte 124 (Vorjahr 115). Die Anzahl der Auszubildenden betrug 10 (Vorjahr 9). Der Qualifikationsstand der Mitarbeiter wird durch interne und externe Schulungsmaßnahmen laufend verbessert.

IV. Prognosebericht
Die Unternehmensentwicklung ist auf die Applikationsfelder Industrie, Logistik, Retail, Office, Sport und Gesundheit ausgerichtet und bildet damit das weiterhin starke Rückgrat für den zukünftigen Erfolg. Unterstützt wird dies durch eine ständige Optimierung des Portfolios und Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz unserer Produkte.

Seit diesem Geschäftsjahr ist ein Innovationsmanagement mit den erforderlichen Prozessen und nötigen personellen Ressourcen geschaffen worden, um die aktuellen und zukünftigen technologischen Entwicklungen zielgerichtet und marktorientiert in neue Produkte einfließen zu lassen.

Die vertriebliche Konzentration auf Schlüsselkunden (Key Accounts) zeigt neben den Aktivitäten des Flächenvertriebs deutliche Erfolge, sodass dieses Element der Vertriebsstrategie weiter ausgebaut wird.

Im Rahmen der Digitalisierungsstrategie wird neben dem weiteren Ausbau des CRM (Customer-Relationship-Management-System) in den Bereichen Marketing, Vertrieb und Service auch das Projektmanagement auf Basis einer Cloud-Lösung im Unternehmen implementiert. Das bestehende ERP-System SAP (Enterprise Resource Planning) wird auf S4/HANA umgestellt, um zukünftig alle unternehmensrelevanten Prozesse hochgradig automatisiert, digitalisiert und zukunftssicher steuern zu können. Nachhaltige Energiegewinnung sowie die Reduktion von CO2-Emmisionen im gesamten Unternehmen stehen deutlich im Fokus.

Die Entwicklung der in 2022 gegründeten Tochtergesellschaft Regiolux Nederland B.V. verläuft nach wie vor positiv und verzeichnet eine erfolgreiche Entwicklung im niederländischen Markt unter der eigenen Marke.

Weitere Expansionen wurden in Tschechien unternommen, um zukünftig die Märkte in Tschechien und der Slowakei tiefer zu durchdringen und erfolgreich zu bearbeiten.

In der Geschäftspolitik sind keine wesentlichen Veränderungen geplant.

Aufgrund der erwarteten sinkenden Nachfrage auf den Absatzmärkten und dem bereits geringeren Auftragseingang wird für das Geschäftsjahr 2024 ein Umsatzrückgang von rd. 10 % gegenüber dem sehr starken Geschäftsjahr 2023 erwartet. Damit wird ein gegenüber Vorjahr deutlich reduziertes positives Ergebnis prognostiziert.

Mit der Unternehmensplanung ist dieLiquidität gesichert

V. Chancen- und Risikobericht
1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die Risikofaktoren Bezug von elektronischen Komponenten und die deutlich erhöhten Logistikkosten haben sich seit Beginn des Geschäftsjahres relativiert und liegen nun wieder auf einem Niveau wie vor der Krise. Der Abbau von höheren Beständen ist im laufenden Geschäftsjahr sukzessive erfolgt und stellt nur noch ein geringes Risiko da. Deutlicher sind hohe Energiekosten zu spüren, wobei die Entwicklung als weiterhin unsicher einzustufen ist.

Darüber hinaus sind Wettbewerber, die aufgrund hoher Personalkosten in Deutschland ihre Produktionsstandorte ins europäische Ausland verlagert haben, in ihrer Preispolitik deutlich spürbar.

Ertragsorientierte Risiken

Die Ertragsrisiken liegen vor allem in der gesamtwirtschaftlichen Situation, die eine sinkende Nachfrage und einen geringeren Auftragseingang zur Folge hat.
Weiterhin starker Wettbewerb führt zu einem umkämpften Marktumfeld, was insbesondere im internationalen Projektgeschäft zu sinkenden Preisen und Margen führt.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken zurzeit nicht erkennbar.
Währungsrisiken, die die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft beeinflussen könnten, sind kaum vorhanden.

Die Liquiditätslage ist weiterhin gut.

2. Chancenbericht

Unsere Chancen liegen im weiteren Ausbau des Vertriebs im nationalen und internationalen Umfeld sowie der Erweiterung des Portfolios sowie des Service-Angebotes. Stärkere Konzentration auf Nachhaltigkeit wird das Unternehmen neben seiner Innovationsfähigkeit zukünftig weiter entwickeln lassen.

Der Einzug von künstlicher Intelligenz (KI) innerhalb der Branche ist erkennbar und fordert seitens der Politik klare und unbürokratische Regulatoren, um nicht durch ein hohes Maß an Rechtsunsicherheit und unnötigen Kosten zu einer Innovationsbremse zu werden. KI als Schlüsseltechnologie hat eine strategische Bedeutung und wird zukünftig unter anderem deutlich stärker im Bereich Lichtmanagement Anwendung finden.

Durch unsere bewährten Erfolgsfaktoren Kompetenz, Flexibilität und Zuverlässigkeit ist das Unternehmen ein beliebter Partner rund um die perfekte Beleuchtung im professionellen Umfeld.

Die Marke Regiolux ist gut und stabil im Markt etabliert.

3. Gesamtaussage

Die wirtschaftliche Entwicklung ist aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Schwächephase schwer abzuschätzen. Vor dem Hintergrund der finanziellen Stabilität des Unternehmens und der bereits umgesetzten Maßnahmen ist die Gesellschaft für die Bewältigung möglicher Risiken gerüstet.

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht erkennbar.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenZu den Finanzinstrumenten der Gesellschaft zählen Finanzanlagen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Finanzanlagen betreffen im Wesentlichen Wertpapiere des Anlagevermögens und die verbundenen Unternehmen, die Regiolux im Rahmen einer mehrjährigen Planung und dem laufenden Controlling permanent überwacht. Zur Absicherung bestehender Risiken auf der Kundenseite hat Regiolux die Außenstände im offenen Factoringverfahren abgetreten und eine Warenkreditversicherung abgeschlossen. Die Gesellschaft verfügt darüber hinaus über ein effizientes Mahnwesen.

Verbindlichkeiten werden kontinuierlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Inanspruchnahme von Skonto beglichen.

Die Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird u. a. anhand einer Liquiditätsplanung im Rahmen des Liquiditätsmanagements überwacht, die an aktuelle Änderungen angepasst wird. Die Liquiditätsplanung ist Basis für die Finanzmitteldisposition und dient der Absicherung des Liquiditätsrisikos.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen
Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Königsberg, 31.01.2024

Geschäftsführung


Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 12.751.761,55 10.083.996,31
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 507.646,82 478.590,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutz- und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 309.959,00 465.598,00
2. geleistete Anzahlungen 197.687,82 12.992,00
II. Sachanlagen 4.539.299,73 4.052.322,23
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 619.978,53 708.206,53
2. technische Anlagen und Maschinen 1.017.356,00 1.384.464,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.983.052,00 1.582.812,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 918.913,20 376.839,70
III. Finanzanlagen 7.704.815,00 5.553.084,08
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2.367.767,91 2.134.388,80
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 11.522,06 10.681,93
3. Beteiligungen 2.556,46 2.556,46
4. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.500.000,00 0,00
5. sonstige Ausleihungen 822.968,57 3.405.456,89
B. Umlaufvermögen 31.619.613,63 30.733.275,31
I. Vorräte 12.253.757,38 14.418.600,64
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 7.026.160,61 9.007.461,76
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.357.494,06 1.375.381,55
3. fertige Erzeugnisse und Waren 3.870.102,71 4.035.757,33
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.368.537,03 7.218.738,87
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.991.707,74 3.929.543,57
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 355.269,45 102.442,88
3. sonstige Vermögensgegenstände 3.021.559,84 3.186.752,42
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.997.319,22 9.095.935,80
C. Rechnungsabgrenzungsposten 250.669,91 306.450,93
Bilanzsumme, Summe Aktiva 44.622.045,09 41.123.722,55

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 30.459.496,48 27.880.288,66
I. gezeichnetes Kapital 10.000.000,00 10.000.000,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -362.900,00 -362.900,00
2. eingefordertes Kapital 9.637.100,00 9.637.100,00
II. Gewinnrücklagen 17.136.127,05 15.037.133,53
1. satzungsmäßige Rücklagen 16.773.227,05 14.674.233,53
2. andere Gewinnrücklagen 362.900,00 362.900,00
III. Bilanzgewinn 3.686.269,43 3.206.055,13
B. Rückstellungen 11.696.104,00 11.606.149,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.657.342,00 5.829.102,00
2. Steuerrückstellungen 670.765,00 248.000,00
3. sonstige Rückstellungen 5.367.997,00 5.529.047,00
C. Verbindlichkeiten 2.466.130,36 1.636.970,64
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.411,26 331,31
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.429.152,32 690.909,98
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 343.318,71 453.945,75
4. sonstige Verbindlichkeiten 692.248,07 491.783,60
davon aus Steuern 323.708,12 163.251,29
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 0,00 13.206,20
D. Rechnungsabgrenzungsposten 314,25 314,25
Bilanzsumme, Summe Passiva 44.622.045,09 41.123.722,55

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 66.078.988,58 66.157.776,60
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 82.190,25 1.429.842,54
3. sonstige betriebliche Erträge 650.552,47 743.474,78
davon Erträge aus Währungsumrechnung 94.110,73 73.319,34
4. Materialaufwand 31.183.247,73 35.406.378,00
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 28.933.127,92 32.957.495,17
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.250.119,81 2.448.882,83
5. Personalaufwand 17.899.815,02 16.093.914,08
a) Löhne und Gehälter 15.197.812,77 13.725.829,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.702.002,25 2.368.084,34
davon für Altersversorgung 11.049,69 -148.347,84
6. Abschreibungen 1.368.875,80 1.450.129,46
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.368.875,80 1.450.129,46
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 9.456.208,79 8.507.678,34
davon Aufwendungen aus Währungsumrechnung 11.625,80 145.990,21
davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB 100.000,00 200.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen 100.000,00 200.000,00
8. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags erhaltene Gewinne 6.770,80 146,91
9. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 175.377,68 48.851,95
10. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 125.973,51 25.485,26
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 102.519,00 174.411,53
davon aus Abzinsung 0,00 108.331,00
12. Steuern vom Einkommen und Ertrag 1.936.359,08 1.798.466,45
13. Ergebnis nach Steuern 5.272.827,87 5.174.600,18
14. sonstige Steuern 81.758,65 82.595,43
Jahresüberschuss 5.191.069,22 5.092.004,75

Ergebnisverwendung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Jahresüberschuss 5.191.069,22 5.092.004,75
2. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 594.193,73 494.320,00
3. Einstellungen in Gewinnrücklagen 2.098.993,52 2.380.269,62
4. Bilanzgewinn 3.686.269,43 3.206.055,13

Anhang

Regiolux GmbH, Königsberg/Bayern
(Registergericht Bamberg HRB 54)

1. Allgemeine Angaben
Der Jahresabschluss der Regiolux GmbH wurde nach den Vorschriften des HGB, des GmbH-Gesetzes und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages (Rücklagenbildung) aufgestellt.

Die Gesellschaft gilt zum 31.12.2023 als große Kapitalgesellschaft i.S. § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie bisher nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Teilweise werden die Angaben aus Bilanz-Davon-Vermerken im Anhang gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich nicht geändert.

Allen vorhersehbaren Risiken wurde bei der Bewertung der Vermögens- und Schuldposten nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung linearer Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Der Werteverzehr wird durch Vornahme planmäßiger Absetzungen berücksichtigt. Bei Zugängen des beweglichen Sachanlagevermögens wurde die planmäßige Jahresabschreibung zeitanteilig (pro-rata-temporis) nach der linearen Methode verrechnet.

Geringwertige Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250,00 und EUR 1.000,00 werden im Jahr des Zugangs in analoger Anwendung von § 6 Abs. 2 a EStG erfasst und abgeschrieben. Die Abschreibungen werden wie folgt vorgenommen:

Immaterielle Vermögensgegenstände
3 - 5 Jahre linear
Gebäude und Außenanlagen
5 - 50 Jahre linear
technische Anlagen und Maschinen
2 - 13 Jahre linear
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2 - 13 Jahre linear
geringwertige Vermögensgegenstände bis unter EUR 250,00  
100 % im Jahr der Anschaffung  
ab EUR 250,00 bis EUR 1.000,00
5 Jahre linear  


In begründeten Einzelfällen erfolgt die Abschreibung degressiv zur besseren Darstellung der wirtschaftlichen/technischen Abnutzung.

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Die verzinslichen Ausleihungen und Versicherungen werden zum Nennwert, die unverzinslichen Ausleihungen mit dem Barwert bewertet, oder dem niedrigeren beizulegenden Wert. Festverzinsliche Wertpapiere des Anlagevermögens werden, da beabsichtigt ist sie bis zur Fälligkeit zu halten, grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Bei Hinweisen auf eine dauerhafte Wertminderung erfolgt eine Abschreibung auf den beizulegenden Wert.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind mit den gewogenen durchschnittlichen Anschaffungskosten oder einem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Fertige und unfertige Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bewertet, die Einzelkosten für Material und Lohn sowie Material- und Fertigungsgemeinkosten und den fertigungsbedingten Werteverzehr des Anlagevermögens beinhalten. Fremdkapitalzinsen werden nicht einbezogen. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen, flüssige Mittel und sonstige Vermögensgegenstände werden unter Abzug gebotener Wertberichtigungen zum Nennwert bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko ist in Form eines pauschalen Abschlags berücksichtigt.

Den Berechnungen der Rückstellungen für Pensionen sind die in § 253 HGB enthaltenen Bestimmungen und die anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik zugrunde gelegt.

Als Bewertungsverfahren kommt die Projected Unit Credit Methode (Anwartschaftsbarwert-verfahren) zur Anwendung. Dabei wurde pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt.

Den Berechnungen liegen die  Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck unter Ansatz einer monatlich vorschüssigen Zahlungsweise, einem Zinsfuß von 1,83 %, einem Rententrend von 2,5 % p.a. und einem Anwartschaftstrend von 0 % p.a. zugrunde.

Durch die Änderung des Zeitraums zur Ermittlung des durchschnittlichen Zinssatzes für die Diskontierung der Altersvorsorgeverpflichtungen von sieben auf zehn Geschäftsjahren ergibt sich ein Unterschiedsbetrag von EUR 57.178, welcher einer Gewinnausschüttungssperre unterliegt.

Dieser ermittelt sich wie folgt:

Durchschnitt 7 Jahre (Zins 1,76%):
6.018.278 EUR
Durchschnitt 10 Jahre (Zins 1,83 %):
5.961.100 EUR
Unterschiedsbetrag
57.178 EUR


Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit einem der Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle vorhersehbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und sind mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Passivierung der Verbindlichkeiten ist mit dem Erfüllungsbetrag erfolgt. Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nennwert angesetzt.

Die zum Bilanzstichtag bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden gem. § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs bewertet. Im Davon-Vermerk werden in der Gewinn- und Verlustrechnung neben den unrealisierten auch die realisierten Währungsergebnisse ausgewiesen.

Für temporäre Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen werden gem. § 274 HGB latente Steuern ermittelt und, soweit sich ein Passivüberhang ergibt, in der Bilanz auf der Basis eines Ertragssteuersatzes von rund 28 v.H. ausgewiesen.

3. Erläuterungen zur Bilanz zum 31. Dezember 2023
Anlagevermögen
Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich im Einzelnen aus dem beigefügten Anlagegitter.

Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ergibt sich aus der nachstehenden Übersicht. Beteiligungen unter 20 v.H. sind nicht aufgeführt:


Gesellschafts-
Beteiligungs-
Eigenkapital
Ergebnis

Kapital
quote
31.12.2023
2023

TEUR

TEUR
TEUR
lichtwerk GmbH, Königsberg

2.050

100,0 v.H.

2.549

231
 
Regiolux Logistik GmbH,




Königsberg
25
100,0 v.H.
25
0 1)

Regiolux Nederland B.V., Woerden/Niederlande
 
25  
100,0 v.H.
   34 2)  
9 2)  

TPLN
 
  TPLN
TPLN
Regiolux Polska sp.z.o.o. Wroclaw/Polen
100
100,0 v.H.
 301 2)
- 58 2)


TCZK

TCZK
TCZK  
Artlite Studio, spol.s.r.o Hradec Kálové/Tschechien
200
  51,0 v.H.
    - 3)
-  3)
 


1)  Es besteht ein Ergebnisabführungsvertrag.
2)  Werte per 31.12.2022  -  Abschluss per 31.12.2023 liegt noch nicht vor.
3)  Abschluss per 31.12.2023 liegt noch nicht vor.

Der beizulegende Zeitwert der mit einem Buchwert in Höhe von TEUR 4.500 bilanzierten festverzinslichen Wertpapiere des Anlagevermögens beträgt TEUR 4.472. Hinweise auf eine dauerhafte Wertminderung sind nicht ersichtlich.


Forderungen gegen verbundene Unternehmen
2023
2022

TEUR
TEUR
Davon entfallen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
227
38


Sonstige Vermögensgegenstände
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 1 (i.V. TEUR 1) enthalten.

Guthaben bei Kreditinstituten:
Darin enthalten Festgelder mit gestaffelter Fristigkeit bis maximal 7.11.2024 über insgesamt TEUR 3.000.

Latente Steuern

Aus von der Handelsbilanz abweichenden steuerlichen Wertansätzen errechnen sich bei einem Steuersatz von 28% zum Abschlussstichtag im Saldo Steuerentlastungen von TEUR 681 (davon Steuerbelastungen TEUR 8), die im Wesentlichen die Rückstellung für Pensionen und die Rückstellungen für Urlaub/Zeitguthaben betreffen. Die unterschiedlichen Wertansätze ergeben sich dabei aus der Abzinsung, Trendannahmen, Kosten- und Preissteigerungen bei Ermittlung des notwendigen Erfüllungsbetrages sowie steuerlicher Ansatzverbote. Aufgrund des ausgeübten Wahlrechts, auf den Ansatz eines aktivischen Saldos zu verzichten, wurde zum Abschlussstichtag vom zulässigen Ausweis aktiver latenter Steuern abgesehen.

Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen gliedern sich wie folgt:


2023
2022

TEUR
TEUR
Umsatzabhängige Aufwendungen
1.930
2.170
Verpflichtungen gg. Arbeitnehmern
2.460
2.720
Ausstehende Rechnungen
963
524
Sonstige ungewisse Verbindlichkeiten
15
115

5.368
5.529

Verbindlichkeitenspiegel




Restlaufzeiten




31.12.2023
bis 1 Jahr
über 1 Jahr
mehr als 5 Jahre
1.
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
1.411,26 €
1.411,26 €
-
-


(331,31 €)
(331,31 €)
-
-
2.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1.429.152,32 €
1.429.152,32 €
-
-


(690.909,98 €)
(690.909,98 €)
-
-
3.
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
343.318,71 €
39.560,71 €
303.758,00 €
303.758,00 €


(453.945,75 €)
(146.336,75 €)
(307.609,00 €)
(307.609,00 €)

davon aus Lieferungen und Leistungen
39.560,71 €
39.560,71 €
-
-


(146.336,75 €)
(146.336,75 €)
-
-
4.
Sonstige Verbindlichkeiten
692.248,07 €
692.248,07 €
-
-


(491.783,60 €)
(491.783,60 €)
-
-
Für Teile der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen geschäftsübliche Eigentumsvorbehalte.


4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit
vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

4.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse

Umsatzerlöse

Von den Umsatzerlösen entfallen auf:
2023

2022
TEUR TEUR
Inland
46.477

44.697
EG-Staaten
18.896

20.682
Sonstige Staaten
706

779

66.079

66.158


4.2  Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge / Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Der Zinsaufwand aus der Bilanzierung der Rückstellungen für Pensionen und Jubiläum, einschließlich des Ergebnisses aufgrund der Veränderung des zugrundeliegenden Zinssatzes, wird im Zinsergebnis ausgewiesen.

4.3 Aperiodische Erträge und Aufwendungen

In den Umsatzerlösen (Erlöskürzungen) sind TEUR 61 aus der Auflösung von Bonirückstellungen und in den sonstigen betrieblichen Erträgen TEUR 208 aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen enthalten. Die aperiodischen Aufwendungen beinhalten TEUR 31, bedingt durch nicht ausreichende Rückstellungsbeträge aus Vorjahren.

5. Sonstige Angaben

5.1. Anzahl der Arbeitnehmer
Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich aktiv beschäftigt:


2023

2022
Ltd. Angestellte
3

3
Arbeiter
120

114
Angestellte
129

119

252

236
davon männlich
132

121
  weiblich
120

115
Die Anzahl der ruhenden Arbeitsverhältnisse betrug:
14

16
Die Anzahl der Auszubildenden betrug:
10

9


5.2. Gesellschaftsorgane
Geschäftsführung:
Herr Marco Steffenmunsberg, Bamberg, Geschäftsführer der Regiolux GmbH.

Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB unterlassen.

5.3. Sonstige Angaben
Es besteht seit 23.08.2004 ein Factoringvertrag mit einem Factoringunternehmen. Zur zügigen Beschaffung liquider Mittel veräußert die Gesellschaft permanent Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an den Factor. Die Chancen der Gesellschaft liegen in der schnelleren Realisierung flüssiger Mittel. Besondere Risiken bestehen dabei nicht.

Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2023 beträgt TEUR 59. Für die Prüfung des Jahresabschlusses 2023 inkl. der Konzernabschlussprüfung sind TEUR 44 zurückgestellt. TEUR 15 betreffen die steuerliche Beratung.

Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 40.

    5.4. Nachtragsberichterstattung

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nach dem Schluss des Geschäftsjahrs eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, haben sich bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses nicht ergeben.

6. Ergebnisverwendung

Der Bilanzgewinn der Gesellschaft ermittelt sich wie folgt:
TEUR
Gewinnvortrag
594
Jahresüberschuss 2023
5.191

5.785
abzüglich Einstellung in Gewinnrücklagen gem. Gesellschaftervertrag
-2.099

3.686



Die Geschäftsführung schlägt eine Gewinnausschüttung aus dem ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von rd. 2,5 Mio. EURan die Gesellschafter und den Vortrag des danach verbleibenden Bilanzgewinns auf neue Rechnung vor.

 

Königsberg, 31. Januar 2024

Marco Steffenmunsberg


Anlagespiegel



Anschaffungs- und Herstellungskosten


01.01.2023
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2023


EUR
EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen





I.
Immaterielle Ver-






mögensgegenstände






1. Entgeltlich erworbene Kon-






zessionen, gewerbliche Schutz-





rechte und ähnliche Rechte und





Werte sowie Lizenzen






an solchen Rechten






und Werten
3.237.107,34
10.568,00
117.592,79
12.992,00
3.143.074,55

2. geleistete Anzahlungen
12.992,00
197.687,82
0,00
-12.992,00
197.687,82


3.250.099,34
208.255,82
117.592,79
0,00
3.340.762,37

II. Sachanlagen






1. Grundstücke, grund-






stücksgleiche Rechte






u.Bauten einschl. der






Bauten auf fremden






Grundstücken
21.396.035,85
19.023,45
0,00
7.618,70
21.422.678,00

2. technische Anlagen u.






Maschinen
11.599.847,20
32.688,00
2.368.638,98
0,00
9.263.896,22

3. andere Anlagen, Be-






triebs- und Geschäfts-






ausstattung
13.658.843,24
991.447,65
1.114.259,56
99.221,00
13.635.252,33

4. geleistete Anzahlungen und






Anlagen im Bau
376.839,70
648.913,20
0,00
-106.839,70
918.913,20


47.031.565,99
1.692.072,30
3.482.898,54
0,00
45.240.739,75
III.
Finanzanlagen


 



1. Anteile an verbundenen






Unternehmen
2.134.388,80
233.379,11
0,00
0,00
2.367.767,91

Ausleihungen an verbun-






dene Unternehmen
0,00



0,00

2. Beteiligungen
2.556,46
0,00
0,00
0,00
2.556,46

3. Ausleihungen an verbundene






Unternehmen
11.684,43
0,00
0,00
0,00
11.684,43

4. Wertpapiere des Anlagevermögens
0,00
4.500.000,00
0,00
0,00
4.500.000,00

5. sonstige Ausleihungen
3.413.447,44
319.456,07
2.901.944,39
0,00
830.959,12

6.







0,00
0,00
0,00
0,00
0,00


5.562.077,13
5.052.835,18
2.901.944,39
0,00
7.712.967,92
Gesamt
55.843.742,46
6.953.163,30
6.502.435,72
0,00
56.294.470,04


Abschreibungen kumuliert


01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023


EUR
EUR
EUR
EUR
A. Anlagevermögen




I.
Immaterielle Ver-





mögensgegenstände





1. Entgeltlich erworbene Kon-





zessionen, gewerbliche Schutz-





rechte und ähnliche Rechte und





Werte sowie Lizenzen





an solchen Rechten





und Werten
2.771.509,34
179.199,00
117.592,79
2.833.115,55

2. geleistete Anzahlungen
0,00
0,00
0,00
0,00


2.771.509,34
179.199,00
117.592,79
2.833.115,55

II. Sachanlagen





1. Grundstücke, grund-





stücksgleiche Rechte





u.Bauten einschl. der





Bauten auf fremden





Grundstücken
20.687.829,32
114.870,15
0,00
20.802.699,47

2. technische Anlagen u.





Maschinen
10.215.383,20
399.796,00
2.368.638,98
8.246.540,22

3. andere Anlagen, Be-





triebs- und Geschäfts-





ausstattung
12.076.031,24
675.010,65
1.098.841,56
11.652.200,33

4. geleistete Anzahlungen und





Anlagen im Bau
0,00
0,00
0,00
0,00


42.979.243,76
1.189.676,80
3.467.480,54
40.701.440,02
III.
Finanzanlagen





1. Anteile an verbundenen





Unternehmen
0,00
0,00
0,00
0,00

Ausleihungen an verbun-
0,00


0,00

dene Unternehmen
0,00


0,00

2. Beteiligungen
0,00
0,00
0,00
0,00

3. Ausleihungen an verbundene





Unternehmen
1.002,50
0,00
840,13
162,37

4. Wertpapiere des Anlagevermögens
0,00
0,00
0,00
0,00

5. sonstige Ausleihungen
7.990,55
0,00
0,00
7.990,55

6.






0,00
0,00
0,00
0,00


8.993,05
0,00
840,13
8.152,92
Gesamt
45.759.746,15
1.368.875,80
3.585.913,46
43.542.708,49


Buchwerte


31.12.2023
31.12.2022


EUR
EUR
A. Anlagevermögen


I.
Immaterielle Ver-



mögensgegenstände



1. Entgeltlich erworbene Kon-



zessionen, gewerbliche Schutz-



rechte und ähnliche Rechte und



Werte sowie Lizenzen



an solchen Rechten



und Werten
309.959,00
465.598,00

2. geleistete Anzahlungen
197.687,82
12.992,00


507.646,82
478.590,00

II. Sachanlagen



1. Grundstücke, grund-



stücksgleiche Rechte



u.Bauten einschl. der



Bauten auf fremden



Grundstücken
619.978,53
708.206,53

2. technische Anlagen u.



Maschinen
1.017.356,00
1.384.464,00

3. andere Anlagen, Be-



triebs- und Geschäfts-



ausstattung
1.983.052,00
1.582.812,00

4. geleistete Anzahlungen und



Anlagen im Bau
918.913,20
376.839,70


4.539.299,73
4.052.322,23
III.
Finanzanlagen



1. Anteile an verbundenen



Unternehmen
2.367.767,91
2.134.388,80

Ausleihungen an verbun-



dene Unternehmen
0,00
0,00

2. Beteiligungen
2.556,46
2.556,46

3. Ausleihungen an verbundene



Unternehmen
11.522,06
10.681,93

4. Wertpapiere des Anlagevermögens
4.500.000,00
0,00

5. sonstige Ausleihungen
822.968,57
3.405.456,89

6.




0,00
0,00


7.704.815,00
5.553.084,08
Gesamt
12.751.761,55
10.083.996,31

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 17.05.2024 festgestellt und eine Ausschüttung von EUR 3.266.182,29 aus dem Bilanzgewinn beschlossen.
Auf neue Rechnung vorgetragen werden EUR 420.087,14.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS


An die Regiolux GmbH
Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der Regiolux GmbH, Königsberg i. Bayern, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Regiolux GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
· entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und · vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
· identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.
· gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.
· beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.
· ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungs­legungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.
· beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.
· beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.
· führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.

 

Würzburg, 25. März 2024

Kruse
Wirtschaftsprüfer

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