HW Asset GmbH
Hauptstraße 105, 89343 Jettingen-Scheppach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Fabian Hermann Walz seit 4.3.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Hüttenhofer seit 30.5.2016 | Geschäftsführer |
Horst Uwe Walz seit 30.5.2016 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Horst Uwe WalzHW Holding GmbH | 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 50.00% | |
| 50.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HW Holding GmbHJettingen-ScheppachKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2021A. Darstellung des Konzerns, des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses Die Unternehmensgruppe ist unter der Konzernobergesellschaft HW Holding GmbH in drei rechtlich selbständige Geschäftsbereiche, namentlich "Spiele/Puzzle", "Energie" und "Assets" gegliedert. In diesen Geschäftsbereichen werden unterschiedliche Dienstleistungen für diverse Branchen erbracht. Die einzelnen konsolidierten und nicht konsolidierten Gesellschaften sind dem Anhang zum Konzernabschluss zu entnehmen. 1) Entwicklung der einzelnen Branchen und Gesamtwirtschaft Das Geschäftsjahr 2021 stand weiterhin im Zeichen der weltweiten Covid19 Pandemie, deren Auswirkungen in allen Bereichen des gesellschaftlichen Miteinanders und über das gesamte Kalenderjahr hindurch, erheblich waren. Gestützt durch eine expansive Geld- und Fiskalpolitik stieg das reale weltweite Bruttoinlandsprodukt (Quelle: Prognose Weltbank) demnach um 5,7 % gegenüber dem Vorjahr an. Für die Geschäftsjahre 2022 und 2023 wird bedingt durch ein erwartetes Abebben der Corona Pandemie zunächst mit einem Anstieg um 2,9 % und für 2023 mit einem Wachstum in Höhe von 3,0% gerechnet (Quelle: Prognose Weltbank). Bedingt durch die Invasion in der Ukraine, ist die Weltwirtschaft jedoch erneut in einem Umfeld größter Unsicherheiten gebunden, sodass die vorgenannten Prognosen zu relativieren sind und zwischenzeitlich als überholt gelten. Das Jahr 2022 ist daher in höchstem Maße anfällig für durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine bedingte Unsicherheiten, die den erforderlichen Aufschwung, der als Reaktion auf die Corona Pandemie erwartet wurde, enorm behindern. Staatliche Anreizsysteme zur Entlastung der Bevölkerung sollen diesen Unsicherheiten entgegenwirken, wobei die Analyse und die Bewertung der mittel- und langfristigen Konsequenzen auf die Weltwirtschaft bzw. die Kaufkraftentwicklung von öffentlichen und privaten Haushalten erschwert bleibt. Geschäftsbereich Spiele/Puzzle Die Branchenentwicklung des Geschäftsbereichs Spiele/Puzzle war 2021 von einer starken Nachfrage und insbesondere im ersten Halbjahr von außerordentlichen Engpässen in der Verfügbarkeit von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen geprägt. Insbesondere die Verfügbarkeit von Papieren, Karton und Kartonagen, die die wesentlichen Trägermaterialien für Spiele und Puzzle darstellen, führte zu großen Herausforderungen in der pünktlichen Auftragsabearbeitung. Teilweise konnten erteilte Aufträge aufgrund von ausbleibender Lieferung von Vormaterialien nicht geliefert werden. Um darauf zu reagieren, wurden Aufträge durch unsere Verlagskunden sehr frühzeitig platziert, was zu einem außerordentlich hohen Auftragseingang und -bestand führte. Die Entwicklung der Portfoliounternehmen Friedmann Print Data Solutions GmbH (FPDS) und Höhn Display + Verpackung GmbH (HDV), wurde bedingt durch die anhaltende Corona-Pandemie weiterhin negativ beeinträchtigt, auch wenn die Entwicklung in die richtige Richtung zeigte. Geschäftsbereich Energie Die Branche der regenerativen Energie verzeichnete im Geschäftsjahr 2021 eine gute Entwicklung, selbst wenn diese, wie in den Vorjahren auch, wieder hinter den politischen Ausbauzielen zurückgeblieben ist. Insbesondere im Bereich der Windenergie behindern noch immer zumeist lokale politische Vorbehalte die Vorgaben der Bundesregierung. Der Anstieg der CO 2 Bepreisung hat insbesondere ab Oktober 2021 zu einem deutlichen Anstieg des Preisniveaus an der Strombörse EEX geführt. In Verbindung mit der russischen Invasion in der Ukraine setzte sich diese Entwicklung in 2022 fort und führte zu einer grundlegenden Neuorientierung in der politischen Lagebeurteilung der Energiemärkte, die eine positive Entwicklung des Geschäftsbereichs nach sich zieht. Geschäftsbereich Assets Innerhalb des Geschäftsbereichs Assets werden operativ tätige Energieerzeugungsanlagen auf Basis von Sonne, Wind und Wasser, sowie Gewerbe- und wohnwirtschaftlich genutzten Immobilien betreut und im Rahmen einer langfristig angelegten Entwicklungsstrategie ausgebaut. 2) Geschäftsentwicklung und -ergebnis Die Gesamtleistung der Unternehmensgruppe beträgt zum 31.12.2021 TEUR 110.017, was eine Steigerung in Höhe von 5,3 % ggü. dem Vorjahr darstellt. Die Anteile an den Gesamterlösen der Geschäftsbereiche betragen 92,12 % Spiele/Puzzle, 6,08 % Energie und 1,80 % Assets. Das Ergebnis der vor Ertragsteuern im Konzern beläuft sich zum 31.12.2021 auf TEUR 15.899 und liegt damit deutlich über dem Vorjahresniveau von TEUR -2.966. Die Beurteilung und Einordnung der Geschäftsentwicklung der Unternehmensgruppe ist angesichts der weiterhin einmaligen Ausgangssituation hervorgerufen durch die Corona-Pandemie vielschichtig. Einerseits können wir mit dem Spartenergebnis Spiele/Puzzle angesichts der guten Entwicklung innerhalb der Ludo Fact GmbH als Spartenobergesellschaft nicht zufrieden sein, andererseits profitieren wir insbesondere im Geschäftsjahr 2021 von der strategischen Entscheidung, mit der Sparte Energie einen weiteren Geschäftsbereich entwickelt zu haben, welcher 2021 ganz wesentlich zu dem sehr guten Ergebnis beigetragen hat. Hier ist insbesondere der planmäßige Verkauf von Projektrechten und bereits in Betrieb befindlicher Windenergieanlagen in Schottland als großer Erfolg zu verbuchen. 3) Analyse und Erläuterungen von finanziellen Leistungsindikatoren des Konzerns Die zentralen Größen zur Beurteilung der operativen Leistungsfähigkeit und Stabilität der Unternehmensgruppe stellen das EBITDA (Ergebnis vor Zinsaufwand und -ertrag, Steuern vom Einkommen und Ertrag und vor Abschreibungen) als dynamische Kennzahl aus der Gewinn- und Verlustrechnung und die Entwicklung der Eigenkapitalausstattung bzw. als Gegenposition die Nettoverschuldung bezogen auf das EBITDA dar. Im Geschäftsjahr 2021 betrug das EBITDA in der Unternehmensgruppe TEUR 27.711, nach TEUR 8.451 im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge der Unternehmensgruppe beträgt damit rd. 25,2 %, nach 8,1 % im Vorjahr. Das nominelle Eigenkapital zum 31.12.2021 beläuft sich auf TEUR 59.096 bzw. rd. 34,1 % der Bilanzsumme in Höhe von TEUR 173.427. Unter Berücksichtigung der Gesellschafterdarlehen mit Nachrangcharakter in Höhe von TEUR 5.652 beträgt die wirtschaftliche Eigenkapitalquote rd. 37,3 %. Der Anstieg um 3,7 %-Punkte ist der ausgeprägten Investitionstätigkeit aller Geschäftsbereiche sowie dem Jahresergebnis geschuldet. Die Nettoverschuldung der Unternehmensgruppe beträgt unter Berücksichtigung von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ca. 2,84 x EBITDA. Bezogen auf den Geschäftsbereich Spiele/Puzzle beträgt diese Kennzahl ca. 1,07 x EBITDA. Bedingt durch außerordentlich langfristig ausgelegte Investitionsgüter und der damit verbundenen Anlagenintensität bei Energie- oder Immobilienprojekten beträgt die Nettoverschuldung der übrigen Geschäftsbereiche ca. 1,77 x EBITDA. Weiterhin gilt, dass alle Investitionsprojekte auf den Prüfstand gestellt und nur dann ausgeführt, wenn diese eine überdurchschnittliche Ertragskraft versprechen und zudem im Rahmen der weiteren Entwicklung der Unternehmensgruppe geboten erscheint. 4) Beschaffung Mit einer Materialaufwandsquote in Höhe von 45,9 % stellt die Beschaffung von Rohmaterialien und Komponenten eine der zentralen Herausforderungen in der Unternehmensgruppe dar. Wesentliche Treiber der Beschaffungsmärkte sind hierbei die generelle Nachfrageintensität, sowie die Entwicklung der Rohstoff- und der Devisenmärkte. Zunehmend können gegebenenfalls Zölle oder andere protektionistische Maßnahmen herausfordernd wirken. Zur Vermeidung von Beschaffungsrisiken etablieren wir seit Jahren vertrauensvolle langfristige Partnerschaften mit allen Vorlieferanten in den jeweiligen Produktgruppen, wobei anzumerken ist, dass diese vor dem Hintergrund der globalen Störungen der Supply-Chain vor erheblichen Herausforderungen stand. Detaillierte Zertifizierungsprozesse sichern eine gleichbleibende Qualität und Lieferfähigkeit. Im Gegensatz zu den Vorjahren konnten ungeplante Preissteigerungen oder Verknappungen, trotz größter Anstrengungen, gemeinsam mit unseren Partnern nicht durchgängig vermieden werden. Außerordentliche währungsbedingte Sonderfaktoren waren nicht zu verzeichnen. 5) Investitionen Das Sachanlagevermögen beträgt zum 31.12.2021 rd. TEUR 108.229, nach TEUR 96.188 per 31.12.2020. Im Wesentlichen prägen Grundstücke und Gebäude mit TEUR 39.111 sowie technische Anlagen und Maschinen in Höhe von TEUR 63.130 die Aktivseite der Bilanz. 6) Finanzierungsmaßnahmen Alle Finanzierungsmaßnahmen der Unternehmensgruppe werden fristenkongruent und sofern gefordert mit Eigenmittelanteil finanziert. Alle Finanzierungen langfristiger Maßnahmen werden ohne Zinsänderungsrisiko über die gesamte Projektlaufzeit eingedeckt. Projektfinanzierungen im Geschäftsbereich Energie werden stets ohne Mithaftungen aus dem Konzernverbund finanziert. Kontokorrentlinien stehen in ausreichendem Maße zur Verfügung und werden in Form von Eurokrediten in Anspruch genommen. Um jederzeit flexibel agieren zu können, wurde zu Beginn der Corona Pandemie von dem Sonderkreditprogramm der KfW in Zusammenarbeit mit zwei unserer Hausbanken Gebrauch gemacht. Ausländische Tochterunternehmen werden durch konzerninterne Finanzierungsmaßnahmen in der Weise unterstützt, dass sie jederzeit in der Lage sind, sich bietende Marktchancen zu nutzen. 7) Personal -und Sozialbereiche Die Personalzahlen haben zum 31.12.2021 folgenden Stand:
In Erwartung eines weiterhin ausgeprägten Wettbewerbs um qualifizierte und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter investieren wir mit einer eigene Personalentwicklungsabteilung in Richtung einer antizipativen Aus- und Weiterbildung und entsprechender Programme für unseren Führungsnachwuchs, welcher in den Folgejahren geschäftsbereichsübergreifend und international eingesetzt werden soll. A. Risikobericht und Prognosebericht 1) Risikobericht Allgemeinen Marktrisiken für die Unternehmensgruppe wird durch eine zunehmende Diversifizierung in unterschiedliche Geschäftsbereiche und innerhalb dieser Geschäftsbereiche durch den Ausbau der Internationalisierung und zusätzlicher Marktsegmente begegnet. Beschaffungsrisiken wird grundsätzlich durch langjährige Partnerschaften über alle Komponenten begegnet. Wo möglich und sinnvoll werden Dienstleistungen internalisiert, beispielsweise durch die Anschaffung eigener Transportfahrzeuge, um ggf. im Fall von externen Lieferproblemen dennoch im Sinne der Kunden flexibel handlungsfähig zu sein. Außerordentliche Preisschwankungen beschränken sich im Wesentlichen auf den Währungsbereich, wofür entsprechende Sicherungsinstrumente eingesetzt werden. Finanzierungs- oder Liquiditätsrisiken sind aufgrund der hohen Eigenkapitalausstattung und der Substanz im Geschäftsbereich Assets und Energie derzeit nicht erkennbar. Der Gefahr von Forderungsausfällen wird durch ein sorgfältiges Risikomonitoring und, wo möglich, durch den Einsatz von Warenkreditversicherungsinstrumenten begegnet. Spezielle andere Risiken werden ursachenbezogen analysiert und, soweit möglich und wirtschaftlich geboten, in ihrer Wirkung begrenzt. 2) Prognosebericht Die weltweite Corona Pandemie, nunmehr ergänzt um den Krieg in der Ukraine wird für das Geschäftsjahr 2022 erhebliche und derzeit noch unabsehbare Herausforderungen für die Weltbevölkerung bereithalten. Es bleibt abzuwarten, wie sich die internationale Gemeinschaft dem erneuten Ausbrechen eines Krieges in Europa nachhaltig entgegenstellt und wie sich die geopolitische Lage weiter entwickeln wird. Die Herausforderungen der Prognostik aus den Jahren 2020 und 2021, werden dadurch für das kommende Geschäftsjahr nochmals größer und komplexer. Bezogen auf die Unternehmensgruppe ist mehr denn je grundsätzlich festzustellen, dass sie von ihrem breiten Fundament profitiert und entsprechend auf alle planbaren Entwicklungen reagieren kann. Die bereits abklingende konjunkturelle Lage hat einerseits die Beschaffungsmärkte abkühlen und damit wieder eine hohe Planbarkeit erreichen lassen. Inwiefern sich das Konsumklima in die von der Unternehmensgruppe produzierenden Wirtschaftsgüter auswirken wird, lässt sich noch nicht final beurteilen. Aus der Vergangenheit wissen wir, dass sich die Branche der Brettspiele und Puzzle in konjunkturellen Schwächephase stets stark gezeigt hat. Andererseits kann reduziertes Konsumverhalten, die weitere Sanierung der Höhn Display + Verpackung GmbH nochmals zusätzlich erschweren. Im Geschäftsbereich Energie werden bestehende Projektansätze weiterentwickelt, die im Laufe der kommenden Geschäftsjahre errichtet und in Betrieb genommen werden sollen. Baugenehmigungen für diverse Anlagen und vielversprechende Ansätze im Bereich der Freiflächenphotovoltaik liegen bereits ebenso vor, wie eine Projektpipeline, die eine starke Auslastung der personellen Kapazitäten für die nächsten Jahre sicherstellen wird, sofern die politischen Rahmenbedingungen eine Umsetzung wirtschaftlich ermöglichen. Im Geschäftsbereich Energie wurde insbesondere beschlossen, den in Bau befindlichen Windpark Doennesfjord, welcher in 2022 fertiggestellt werden wird, nach Inbetriebnahme zu veräußern, was zu einer Reduzierung der Verschuldung des Konzerns beitragen wird. Der Geschäftsbereich Assets soll in den Folgejahren weiter ausgebaut und sich auf Investitionen in regenerative Energien, sowie eigen- und fremdgenutzten Immobilien im gewerblichen und wohnwirtschaftlichen Bereich konzentrieren. Für das Geschäftsjahr 2022 und die Folgejahre gehen wir aufgrund der breiten Aufstellung der Gruppe weiterhin von positiven Ergebnissen aus, welche jedoch nicht die Größenordnung des Geschäftsjahres 2021 erreichen werden. Die Prognose basiert auf der aktuellen geopolitischen Lage, welche kontinuierlich überprüft und die geschäftspolitische Stoßrichtung hieran angepasst wird. 3) Zuverlässigkeit des unternehmensinternen Planungssystems sowie der zugrunde gelegten Daten Es bestehen für alle Plandaten (Umsatz/-Kosten-/Liquiditätsplanung) entsprechende monatliche Soll-/Ist-Abgleiche. Ebenso erfolgt ein Beteiligungscontrolling bei den Unternehmenstöchtern. Auf Basis der Abweichungs-Analyse werden bei Bedarf Maßnahmen eingeleitet. Die detaillierten Planzahlen auf monatlicher Basis werden jeweils im November für das Folgejahr erstellt. Aus den Zahlungsströmen wird dann die Liquiditätsplanung auf monatlicher Basis hergeleitet. Es existieren mehrere Planszenarien.
Jettingen-Scheppach, November 2022 KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernkapitalflussrechnungKonzernkapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalspiegel
KonzernanhangI. Allgemeine Angaben Die HW Holding GmbH, mit Sitz in Jettingen-Scheppach, ist beim Registergericht Memmingen unter der HRB 10909 eingetragen. Der Konzernabschluss der HW Holding GmbH wurde auf der Grundlage der Konzernrechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Der Konzernabschluss besteht aus der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzernanhang, der Kapitalflussrechnung und dem Eigenkapitalspiegel. Auf eine Segmentberichterstattung wurde verzichtet. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. II. Konsolidierungskreis 1. Angaben zu allen Konzernunternehmen In den Konsolidierungskreis wurden die folgenden Unternehmen im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogen:
In den Konsolidierungskreis wurden die folgenden Unternehmen im Rahmen der At-EquityKonsoliderung einbezogen:
Folgende Gesellschaften werden nach § 296 HGB nicht konsolidiert:
Im Berichtsjahr wurden folgende Gesellschaften entkonsolidiert:
III. Konsolidierungsgrundsätze Die in die Konsolidierung einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Tochter- und assoziierte Unternehmen wurden entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der HW Holding GmbH geltenden deutschen handelsrechtlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. 1. Angaben zum Konsolidierungsstichtag Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses des Mutterunternehmens aufgestellt. Alle in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen haben den gleichen Abschlussstichtag, nämlich den 31. Dezember 2021 (§ 299 Abs. 2 HGB). 2. Kapitalkonsolidierung Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital der Unternehmen zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung. Zeitpunkt der Verrechnung des konsolidierungspflichtigen Kapitals i.S.d. § 301 Abs. 2 Satz 3 HGB ist grundsätzlich der Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss. Die im Rahmen der Neubewertung aufgedeckten stillen Reserven und stillen Lasten werden im Rahmen der sogenannten HB III (Neubewertungsbilanz) erfolgsneutral in der Position "Neubewertungsrücklage" erfasst. Auf zeitliche Differenzen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz sowie auf quasi-permanente Differenzen werden latente Steuern entsprechend § 306 HGB gebildet. Wesentliche stille Reserven oder stille Lasten ergaben sich nicht. 3. Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung entstandene aktive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- und Firmenwert unter den Immateriellen Vermögensgegenständen entsprechend § 301 Abs. 3 HGB aktiviert und innerhalb der erwirtschafteten Nutzungsdauer von 10 Jahren nach § 309 Abs. 1 HGB abgeschrieben. Auf Grund von Gewinnthesaurierungen der Tochterunternehmen zwischen dem Zeitpunkt des Erwerbs der Beteiligungen und dem Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierungen besitzen passive Unterschiedsbeträge Eigenkapitalcharakter. Die passiven Unterschiedsbeträge werden daher in die Gewinnrücklagen eingestellt. Latente Steuern nach § 306 HGB auf Unterschiedsbeträge werden nicht gebildet. 4. Schuldenkonsolidierung Konzerninterne Ausleihungen, Forderungen, Verbindlichkeiten bzw. Rückstellungen sowie Rechnungsabgrenzungsposten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden entsprechend § 303 Abs. 1 HGB erfolgsneutral eliminiert. Bei den Pflichtangaben zu Haftungsverhältnissen und sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind die Positionen gegenüber einbezogenen Unternehmen eliminiert. Echte Aufrechnungsdifferenzen werden unter Berücksichtigung von latenten Steuern (§ 306 HGB) erfolgswirksam eliminiert. Aufrechnungsdifferenzen aus der Währungsumrechnung werden unter der Position "Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung" erfolgsneutral ausgewiesen. 5. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Konzerninterne Umsätze werden mit den entsprechenden konzerninternen Aufwendungen verrechnet. Aufwendungen und Erträge aus sonstigen Geschäftsvorfällen (Mieten, Pachten, Zinsen etc.) zwischen den einbezogenen Unternehmen werden ebenfalls aufgerechnet. Erträge aus Gewinnanteilen von Personengesellschaften werden ergebniswirksam konsolidiert, ebenso Gewinnausschüttungen von Kapitalgesellschaften. Da die Aufwands- und Ertragskonsolidierung i.d.R. nicht zu unterschiedlichen Wertansätzen führt, sind latente Steuern nach § 306 HGB nicht zu bilden. Differenzen aus der Währungsumrechnung werden jeweils im entsprechenden Posten der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt. 6. Zwischenergebniseliminierung Gewinne und Verluste inklusive nicht aktivierungsfähiger Kosten aus Geschäften zwischen in den Konzernabschluss einbezogener Unternehmen, die in Buchwerte der Aktiva (i.W. Sachanlagevermögen und Vorräte) eingehen, werden eliminiert. Neu entstandene Zwischengewinne bzw. Zwischenverluste des laufenden Geschäftsjahres werden ergebniswirksam erfasst. Aus den Vorjahren resultierende Gewinne oder Verluste werden ergebnisneutral in den Gewinnrücklagen erfasst. Zwischenergebnisse aus Zeiten vor der erstmaligen Konsolidierungspflicht werden nicht eliminiert. Für Zwischengewinne werden aktive, für Zwischenverluste passive latente Steuern nach § 306 HGB gebildet. Es kommt allgemein der Steuersatz des Mutterunternehmens zur Anwendung (Vereinfachungsregelung). 7. Equity-Methode Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen (20 % bis 50 % Anteil) werden nach der Equity-Methode konsolidiert. IV. Grundsätze der Währungsumrechnung Der Konzernabschluss wird in Euro, der funktionalen und der Darstellungswährung des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Bilanzen ausländischer Tochterunternehmen mit Ausnahme des Eigenkapitals werden mit den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag und die Gewinn- und Verlustrechnungen mit dem Jahresdurchschnittskurs entsprechend § 308a HGB umgerechnet. Das Eigenkapital wird mit historischen Kursen umgerechnet. Das Stammkapital wird mit Kursen zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung des Tochterunternehmens in den Konzernabschluss umgerechnet, die Gewinnrücklagen mit den entsprechenden historischen Durchschnittskursen der einzelnen Jahresergebnisse. Bilanzielle Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im Eigenkapital nach den Rücklagen unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung erfasst. Die aus den Kursveränderungen gegenüber dem Vorjahr entstehenden Unterschiedsbeträge werden erfolgsneutral mit dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" und ggf. mit den Anteilen anderer Gesellschafter verrechnet. Auf Währungsumrechnungen nach § 308a HGB findet § 306 HGB (latente Steuern) keine Anwendung. V. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze 1. Bilanzierung und Bewertung Die für den Konzernabschluss geltenden Vorschriften des § 298 HGB wurden beachtet. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der erworbene Geschäfts und Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Anteile an verbundene Unternehmen sowie Beteiligungen (nicht konsolidierter Tochterunternehmen) zu Anschaffungskosten - Genossenschaftsanteile zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Bei den sonstigen Wertpapieren wird eine Abwertung nur beim Vorliegen einer dauernden Wertminderung vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit am Bilanzstichtag keine niedrigeren Wiederbeschaffungspreise vorliegen. Bei den unfertigen Erzeugnissen handelte es sich um am Bilanzstichtag begonnene, aber noch nicht abgeschlossene Fertigungsaufträge. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden auf der Basis von Einzelkalkulationen (im Wesentlichen durch Zuschlagskalkulation) bewertet. Hierbei wurden Materialeinzelkosten zuzüglich Materialgemeinkosten berücksichtigt. Im Bereich der Fertigungskosten erfolgte die Kostenverteilung im Rahmen von Maschinenstundensätzen zuzüglich Fertigungsgemeinkosten. Die Maschinenstundensätze beinhalten alle im Zusammenhang mit einer Maschine stehenden Kosten (Abschreibung, Strom, Miete, Rüstkosten, etc.) inklusive der Personalkosten der Maschinenführer. Zusätzlich zur Zuschlagskalkulation kam bei einzelnen Gesellschaften die retrograde Wertermittlung zum Ansatz. Hier wurden die Erzeugnisse ausgehend vom Verkaufspreis unter Abzug pauschalierter Abschlagssätze entsprechend dem Fertigstellungsgrad bewertet. Handelswaren wurden zu Anschaffungskosten bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert ausgewiesen. Das allgemeine Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend berücksichtigt. Forderungen wurden entsprechend dem unterstellten Risiko einzelwertberichtigt. Kassenbestand und Bankguthaben wurden zum Nennwert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellung wurde nach der modifizierten Teilwertmethode gebildet. Als Rechnungszinssatz (10 Jahresdurchschnitt) kamen 1,87 % zur Anwendung. Sämtliche Trends bezüglich zukünftiger Entwicklungen wurden mit 0,0 % angenommen. Es wurde die Richttafeln 2005G von Klaus Heubeck verwendet. Die Pensionsverpflichtungen (Euro 1.049.138,00) wurden mit dem Vermögen aus Rückdeckungsversicherungen (Euro 487.039,40) saldiert. Der Zinsaufwand aus der Abzinsung beträgt Euro 19.259,00 (Vj. Euro 21.113,00). Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt Euro 80.769,00. Die Ausschüttungssperre betrifft die Pensionsrückstellungen. Die Steuerrückstellungen beinhalten im Wesentlichen die das Geschäftsjahr betreffenden noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Positionen in Fremdwährung werden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. VI. Erläuterungen zur Konzernbilanz 1. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. 2. Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Spalte Konsolidierung betrifft: • Abschreibungen im Rahmen der Kapitalkonsolidierung • Abschreibungskorrekturen im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung • Zugänge sowie Abgänge im Rahmen von Erstkonsolidierungen und Entkonsolidierungen. Die Spalte Währungsumrechnung betrifft: Differenzen aufgrund von Wechselkursschwankungen. Aufgrund der Darstellung mit vollen Eurobeträgen, kann es zu geringfügigen Rundungsdifferenzen kommen. 3. Geschäfts- oder Firmenwert, Passiver Unterschiedsbetrag Die aktiven Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung werden als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und planmäßig über die Nutzungsdauer von 10 Jahre abgeschrieben. Der Firmenwert beinhaltet im Wesentlichen das Know-how bzw. den langjährigen Kundenstamm des einzelnen Tochterunternehmens. Aufgrund dessen wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahren unterstellt. Die im Rahmen der At Equity Methode errechneten Firmenwerte werden ebenfalls über 10 Jahre im Rahmen der Nebenrechnung abgeschrieben. Die Nutzungsdauern bzw. allgemein die Firmenwerte werden jährlich einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen. Hinsichtlich der Veränderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts wird auf den Bruttoanlagenspiegel verwiesen. Die passiven Unterschiedsbeträge der vollkonsoliderten Tochtergesellschaften werden unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen:
Die passiven Unterschiedsbeträge aus der At Equity Methode werden unter den Gewinnrücklagen ausgewiesen:
4. Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen Von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 21 (Vj. TEUR 21) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 225 (Vj. TEUR 56) enthalten, welche rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. 5. Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB) sowie gegenüber Geschäftsführer (§ 314 Abs. 1 Nr. 6c HGB) Gegenüber den Gesellschafter-Geschäftsführern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
6. Derivative Finanzinstrumente Zur Absicherung von Zinsrisiken wurden ein Interest-Rate-Swaps eingesetzt. Der Betrag der offenen Positionen beläuft sich zum Stichtag auf TEUR 962. Der Swap läuft von März 2022 bis März 2027. Der Zinssatz liegt bei 1,71 %. Des Weiteren wurden Devisentermingeschäfte auf USD abgeschlossen in einem Wert von TEUR 1.800. Die Laufzeit ist längstens November 2022. 7. Akivierte Disagiobeträge In die Rechnungsabgrenzungsposten wurde wie im Vorjahr kein Disagiobetrag eingestellt. 8. Gewinnrücklagen Die Gewinnrücklagen betreffen die anderen Gewinnrücklagen. Zusätzlich wurden die passiven Unterschiedsbeträge in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Im Berichtsjahr wurde entsprechend des Beschlusses der Gesellschafterversammlung des Mutterunternehmens der gesamte Konzern-Jahresüberschuss ohne die Gewinnanteile fremder Dritter in die Gewinnrücklagen eingestellt. 9. Latente Steuern Die latenten Steuern beruhen auf nachfolgenden Differenzen: Die aktiven latenten Steuern wurden für Konsolidierungsmaßnahmen (Zwischenergebniseliminierung) gebildet. Die Ermittlung erfolgte aufgrund einer Einzelerfassung. Für die Berechnung wurde ein Ertragsteuersatz in Höhe von 30,0 % verwendet. 10. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte, sowie mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren beträgt TEUR 35.301 (Vj. TEUR 34.524). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte (Sicherungsübereignung, Forderungsabtretungen, Buchgrundschuld) gesichert sind, beträgt TEUR 76.289 (Vj. TEUR 66.263). Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr ist nachfolgend dargestellt:
11. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 12.387 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen im Wesentlichen folgende Sachverhalte: - Mietverpflichtungen - Leasingverpflichtungen - Wartungsverträge VII. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden wie folgt aufgegliedert:
2. Beteiligungserträge Von den Beteiligungserträgen entfallen TEUR 655 (Vj. TEUR 32) auf assoziierte Unternehmen. 3. Aufwendungen im Rahmen der Altersversorgung In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 160 (Vj. TEUR 190) enthalten. 4. Zinsen im Rahmen verbundener Unternehmen Von den Zinsaufwendungen entfallen TEUR 4 (Vj. TEUR 75) auf verbundene nicht konsolidierte Unternehmen. Von den Zinserträgen entfallen TEUR 311 (Vj. TEUR 293) auf verbundene nicht konsolidierte Unternehmen. 5. Abzinsung Von den Zinsaufwendungen entfallen TEUR 28 (Vj. TEUR 29) auf Abzinsungen. Von den Zinserträgen entfallen TEUR 5 (Vj. TEUR 7) auf Abzinsungen. 6. Währungsumrechnung Von den sonstigen betrieblichen Erträgen entfallen TEUR 291 (Vj. TEUR 59), von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen TEUR 329 (Vj. TEUR 984) auf Währungsumrechnungen. 7. Steuerliche Überleitungsrechnung Nachfolgend wesentliche Sachverhalte, welche sich auf die Steuerbelastung ausgewirkt haben.
Die Steuerdifferenz resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf diverser Beteiligungen im Berichtsjahr (siehe oben: entkonsolidierte Gesellschaften). Der Veräußerungsgewinn ist zu 95 % steuerfrei. Des Weiteren liegen bei einzelnen Gesellschaften (z.B. Höhn und Friedmann) Verluste vor. Die restlichen Differenzen entfallen auf unterschiedliche Steuersätze sowie Abschreibungen auf Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von ca. 0,2 MioEUR.. VIII. Sonstige Angaben 1. Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: - Herr Horst Walz, Jettingen-Scheppach, - Herr Fabian Walz, Augsburg, - Herr Thomas Hüttenhofer, Aystetten, - Herr Joachim Finkel, Langenau. 2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
3. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEUR 119 und gliedert sich wie folgt:
4. Befreiender Konzernabschluss Folgende Gesellschaften nehmen die Erleichterungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch: Ludo Fact GmbH, Jettingen-Scheppach HW Asset GmbH, Jettingen-Scheppach vento ludens Holding GmbH, Jettingen-Scheppach. Folgende Gesellschaften nehmen die Erleichterungsvorschriften des § 264b Abs. 1 HGB in Anspruch:
Jettingen-Scheppach, 20. Januar 2023 gez. Horst Walz gez. Fabian Walz gez. Thomas Hüttenhofer gez. Joachim Finkel KonzernanlagespiegelEntwicklung des Konzern-Anlagevermögens 2021
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 20.01.2023 gebilligt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HW Holding GmbH VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der HW Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021, der Konzernkapitalflussrechnung, der Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der HW Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit einem den deutschen gesetzlichen Vorschriften entsprechenden Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses geführt hat. Entgegen § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchstabea HGB wurden im Anhang die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung nicht angegeben. Ebenfalls wurde der Konzernabschluss nicht innerhalb der gesetzlichen Frist aufgestellt. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Konzernabschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neu-Ulm, den 20. Januar 2023 ATC
Unruh und Partner Treuhand- und
Manfred Weydmann, Wirtschaftsprüfer |
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