Sana Kliniken Muldental GmbH
Selbe AdresseErbringung von ergotherapeutischen Dienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Klaus Josef Wiendl seit 9.4.2026 | Geschäftsführer |
Ingo Herrmann seit 13.7.2023 | Prokura |
Alexander Koitzsch seit 13.7.2023 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 89.90% | |
Landkreis Leipzig | 10.10% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Servicegesellschaft Muldental gGmbHWurzenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Gliederung: I. Allgemeines II. Darstellung des Geschäftsverlaufs III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung IV. Prognosebericht I. Allgemeines Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Dienstleistungen, insbesondere Gebäude- und Unterhaltsreinigung, Catering, Sicherheit- und Empfangsdienste, Sterilgutversorgung, Facility-Management sowie Hol- und Bringedienst vorwiegend für die Muldentalkliniken GmbH, Gemeinnützige Gesellschaft und die Soziale Dienste Muldental gGmbH. Die Muldentalkliniken GmbH, Gemeinnützige Gesellschaft, Wurzen (im Folgenden auch Muttergesellschaft genannt) ist alleinige Gesellschafterin der Servicegesellschaft Muldental gGmbH (kurz: SGM). II. Darstellung des Geschäftsverlaufs 1. Grundlagen der Geschäftstätigkeit Die Geschäftstätigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr in unverändertem Umfang fortgeführt. Die Sterilgutlogistik, die bis 2022 ausgelagert war, wird seit 2023 mit eigenen Mitteln durchgeführt. Kern der Geschäftstätigkeit sind personalintensive Dienstleistungen im Unternehmensverbund. Relevanter Materialaufwand entsteht nur im Bereich des Catering, welcher die Speisenversorgung für den Unternehmensverbund an drei angemieteten Küchenstandorten sicherstellt. Auch die übrigen Geschäftsbereiche erbringen ihre Leistungen in den Räumlichkeiten der Muldentalkliniken GmbH und der Soziale Dienste Muldental gGmbH. Im Dezember 2022 wurde die Satzung der Gesellschaft geändert, um die Anerkennung der Gemeinnützigkeit der Gesellschaft ab dem 1.01.2023 zu erreichen. Ziel war eine Verbesserung der Eingliederung der Gesellschaft in den gemeinnützigen Konzern der Muldentalkliniken GmbH - Gemeinnützige Gesellschaft. 2. Ertragslage Die Höhe der Umsatzerlöse ergibt sich im Wesentlichen aus den für alle Leistungsbereiche vertraglich festgelegten Budgets. Mehr- bzw. Mindererlöse werden im Reinigungsbereich durch Zusatzleistungen, im Facility-Management durch Monatspauschalen sowie im Sterilisationsbereich durch die Sterilisationseinheiten (STE) bestimmt. Im Bereich Catering wurde im Berichtsjahr mit einem Kostendeckungsmodell abgerechnet. Leistungen an Dritte werden in geringem Umfang in der Sterilgutversorgung für niedergelassene Ärzte und im Reinigungsbereich erbracht. Darüber hinaus stellen die Cafeterien ihr Angebot Dritten zur Verfügung Umsatzerlöse des Berichtszeitraums setzen sich wie folgt zusammen:
Die Umsatzsteigerungen zum Vorjahr sind im Wesentlichen auf Preissteigerungen zurückzuführen. Die Sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 8; Vj.: TEUR 9) beinhalten im Vorjahr im Wesentlichen Erträge aus Erstattungen der öffentlichen Hand für Personalkosten. Der Materialaufwand des Geschäftsjahres 2023 verteilt sich vorwiegend auf Aufwendungen für Lebensmittel (TEUR 703, Vj.: TEUR 675), auf Aufwendungen für bezogene Leistungen im Bereich Sterilisation (TEUR 271, Vj.: TEUR 340) und Warenbezug zur Weiterveräußerung im Konzern. Der Personalaufwand betrug im Geschäftsjahr TEUR 3.437 (Vj.: TEUR 3.249). Die Beschäftigtenzahl in Vollkräften (VK) stieg um 1,8% auf 81 Vollkräfte. Tatsächlich ist der Anstieg auf den Basiseffekt aus der erst im Verlauf des Vorjahres erfolgten Übernahme der Küche Brandis zurückzuführen. Diese Küche wurde 2023 erstmals ganzjährig betrieben. In den übrigen Geschäftsbereichen stagniert die Mitarbeitendenzahl, im Bereich Reinigung ist sie aufgrund der schwierigen Personalakquise rückläufig. Die Erhöhung der Personalkosten von rund 5,7% beruht auf dem Anstieg der tariflichen Vergütungen bzw. Änderungen im Vergütungsgerüst. Die Höhe der sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2023 TEUR 377 (Vj.: TEUR 350). Darin enthalten sind die Managementgebühren (TEUR 187, Vj.: TEUR 153) sowie Mietaufwendungen (TEUR 125, Vj.: TEUR 116) für die benötigten Räume. Das Ergebnis vor Steuern war im Geschäftsjahr positiv und betrug TEUR 76. Der Anstieg ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass die zum Jahresanfang vereinbarten Vergütungen mit den Kunden höhere Kostensteigerungen abbildeten, als tatsächlich benötigt wurden. Es wurde im Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 81 erzielt (Vj.: Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 21). 3. Vermögenslage In nachstehender Tabelle ist der Vermögens- und Kapitalaufbau der Servicegesellschaft Muldental gGmbH, Wurzen, im Vergleich zum Vorjahr dargestellt:
Anlagevermögen ist in der SGM nicht vorhanden. Die Gesellschaft weist zum Jahresende Vorräte in Höhe von TEUR 32 (Vj.: TEUR 32) aus. Zum Bilanzstichtag standen der Gesellschaft liquide Mittel in Höhe von TEUR 11 (Vj.: TEUR 27) zur Verfügung. Die Gesellschaft wurde im IV. Quartal 2023 erstmals in den Cash-Pool der Muttergesellschaft eingebunden Im abgelaufenen Geschäftsjahr war der Kapital- bzw. Liquiditätsbedarf jederzeit vollumfänglich gedeckt. Das Eigenkapital der Gesellschaft hat sich durch den Überschuss des Jahres 2023 erhöht. III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Zukünftig ist mit weiteren steigenden Einkaufspreisen und Personalkosten zu rechnen. In allen Betriebsbereichen wird es auch weiterhin zu deutlichen Steigerungen der Personalkosten kommen. Diesem Risiko wird dadurch entgegengewirkt, dass die Verträge und Budgets mit der Muttergesellschaft an Preiserhöhungen und Tariferhöhungen angepasst werden. Eine Akquise von Kunden außerhalb des Konzerns Muldentalkliniken ist nicht geplant. Die Risiken der Gesellschaft begründen sich im Leistungsgeschehen der verbundenen Unternehmen. Die Gesellschaft ist in ihrem Bestand davon abhängig, dass die verbundenen Unternehmen Leistungen in ausreichendem Umfang und kostendeckend von der Servicegesellschaft Muldental gGmbH erbringen lassen. Sollte der Bezug dieser Leistungen in der Zukunft entfallen oder in erheblichem Umfang vermindert werden, kann der Bestand der Servicegesellschaft Muldental gGmbH gefährdet sein. Der Gesellschafter beabsichtigt, seine Geschäftsanteile an der Unternehmensgruppe im Rahmen eines strukturierten Bieterverfahrens zu veräußern (= M&A-Prozess). Diesem Vorhaben hat der Kreistag des Landkreises Leipzig mit Beschluss vom 17.01.2024 zugestimmt (Az. BV-2023/153-1). Auch die Gesellschaft soll hiernach zusammen mit der Muttergesellschaft (Muldentalkliniken gGmbH) verkauft werden. Der M&A-Prozess, der auch die Gesellschaft betrifft, ist mittlerweile in vollem Gang: Die Gesellschaft hat den vom M&A-Berater koordinierten Datenraum mit den abgefragten Informationen befüllt. Wenngleich die Verwaltung nach wie vor weitere personelle Ressourcen benötigt, hat sie ein Transaktionsteam aufgesetzt, das den Verkaufsprozess begleitet. Nach eigenen Angaben ist der vom Gesellschafter beauftragte M&A-Berater mit der Zusammenarbeit von Geschäftsführung und Transaktionsteam äußerst zufrieden. Zwischenzeitlich haben die Besichtigungstermine der einzelnen Gesellschaften und Örtlichkeiten begonnen. Sowohl die Geschäftsführung, die leitenden Mitarbeitenden der Verwaltung, die ärztlichen Direktoren, die Mehrheit der Mitarbeitenden und des Betriebsrats stehen einem Unternehmensverkauf und damit Gesellschafterwechsel sehr aufgeschlossen gegenüber. Die Geschäftsführung wirbt ausdrücklich dafür, dass ein Gesellschafterwechsel eine nachhaltige Chance für die Zukunft der Gesellschaft darstellt. Mit diesem Ausblick besteht allseits die Hoffnung, dass die Gesellschaft auch künftig zukunftsfähig ist. Unabhängig vom vorgenannten M&A-Prozess ist geplant, in 2024 Teile der Schwesterngesellschaft Soziale Dienste Muldental gGmbH zu veräußern oder Geschäftsbetriebsteile einzustellen. Diese Veränderungen werden auch Auswirkungen auf die Leistungsbeziehung zur Servicegesellschaft Muldental haben, sind aber in ihrer Ausprägung aktuell noch nicht abschließend abzuschätzen. Ein weiteres Risiko ergibt sich aus der angespannten Liquiditätssituation der Muttergesellschaft. Aufgrund der Abhängigkeit der Gesellschaft von Aufträgen der Muttergesellschaft besteht aus Sicht der Geschäftsführung eine wesentliche Unsicherheit, die erhebliche Zweifel an der Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufkommen lässt. Die Entscheidung, in welcher Form die von der Servicegesellschaft Muldental gGmbH erbrachten Dienstleistungen nach Erwerb der Geschäftsanteile an der Muttergesellschaft zukünftig erbracht werden, obliegt dem Erwerber und neuen Gesellschafter. IV. Prognosebericht Gemäß unserem Wirtschaftsplan gingen wir für 2024 von einem Jahresüberschuss von TEUR 21 aus, die planmäßigen Umsatzerlöse werden im Vergleich zum Berichtsjahr etwa entsprechend der allgemeinen Teuerungsrate leicht ansteigen. Planungsgrundlage war ein in 2024 gegenüber 2023 unveränderter Geschäftsverlauf. Absehbar moderate Kostensteigerungen werden an die Abnehmer/Kunden weitergegeben. Aufgrund der im Konzern anstehenden Veränderungen diverser Geschäftsbereiche ist die inhaltliche Ausgestaltung der Gesellschaft in 2024 nicht vorhersagbar. Hierzu verweisen wir auf die vorherigen Ausführungen. Aufgrund der Systematik der Leistungsabrechnung mit den Leistungsempfängern und der Tatsache, dass bei der SGM entstehende Kosten an die Leistungsempfänger weiterberechnet werden, wird die SGM auch zukünftig in der Lage sein, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Die Zahlungsströme werden im Rahmen einer fortlaufenden Überprüfung der Liquiditätsplanung und -entwicklung überwacht.
Wurzen, 16. Oktober 2024 Julia
Alexandra Schütte
Bilanz zum 31. Dezember 2023
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
AnhangI. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft ist eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Leipzig, unter HRB 22944. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Der Jahresabschluss wurde jedoch aufgrund der Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023 wurde auf Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Wurzen und ist eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der Muldentalkliniken GmbH, Gemeinnützige Gesellschaft, Wurzen. Die Muttergesellschaft befindet sich einer absehbar angespannten Liquiditätssituation. Bezüglich der wichtigsten Ereignisse und Gegebenheiten, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit unseres Unternehmens zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen sowie sich hierauf beziehende Maßnahmen/Pläne der gesetzlichen Vertreter zum Umgang mit diesen Ereignissen und Gegebenheiten verweisen wir auch auf unsere Darstellungen im Lagebericht in den Abschnitten "II. Grundlagen der Geschäftstätigkeit" sowie "III. Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung". Der Jahresabschluss wurde unter der Going- Concern-Prämisse aufgestellt. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Erläuterung zur Bilanz Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder mit den niedrigeren Wiederbeschaffungswerten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt und sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen Gesellschafter sowie die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen und Darlehensgewährung. Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennbetrag bilanziert. Das Stammkapital der Servicegesellschaft beträgt TEUR 25. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die sonstigen Rückstellungen betreffen insbesondere betriebsübliche Verpflichtungen für noch zu gewährenden Urlaub und Mehrarbeit sowie für ausstehende Rechnungen. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen und innerhalb eines Jahres fällig. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus der Lohn- und Gehaltsabrechnung in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 18) sowie aus Steuern in Höhe von TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 29). Ferner werden hier Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 1) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter (TEUR 12; Vorjahr: TEUR 156) resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse resultieren im Wesentlichen aus der Speisenversorgung, aus Reinigungsleistungen und Hol- und Bringedienst, aus Sicherheits- und Rezeptionsdienst, aus Beschaffungsleistungen, Facility-Management sowie aus Sterilisationsleistungen. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland und im Wesentlichen mit dem Gesellschafter oder der Schwestergesellschaft Soziale Dienste Muldental gGmbH erzielt. Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 25). III. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse i. S. v. § 251 HGB liegen nicht vor. Zum Abschlussstichtag bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Durchschnittliche Mitarbeiter nach Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 97 Arbeitnehmer (Vorjahr: 97) beschäftigt. Diese verteilen sich auf die Geschäftsbereiche wie folgt:
Geschäftsführung im Jahr 2023 Geschäftsführer: Mike Schuffenhauer wurde am 10. Mai 2023 abberufen (seit 10.05.2023: Julia Alexandra Schütte). Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr 2023 keine Vergütung von der Gesellschaft. Organe der Gesellschaft - die Gesellschafterversammlung - die Geschäftsführung Konzernzugehörigkeit Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Muldentalkliniken GmbH, Gemeinnützige Gesellschaft, Wurzen, welche den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister offengelegt. Geschäfte mit nahestehenden Personen Geschäfte i. S. d. § 285 Nr. 21 HGB wurden im Wirtschaftsjahr nicht abgewickelt. Die Geschäfte im Bereich der Konzerngruppe wurden zu marktüblichen Geschäftsbedingungen vorgenommen. Abschlussprüferhonorar Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da diese im Konzernabschluss der Muldentalkliniken GmbH, Gemeinnützige Gesellschaft, Wurzen, enthalten ist. Nachtragsbericht Mit Kreistagsbeschlusses vom 17.01.2024 wurde die Veräußerung der Anteile des Landkreises Leipzig der Muldentalkliniken GmbH an einen anderen Träger sowie die Veräußerung von Teilen des Geschäftsbetriebs der Tochtergesellschaft Soziale Dienste Muldental gGmbH beschlossen. Die Markterkundung für den Anteils-verkauf soll in 2024 abgeschlossen sein. Gleichzeitig wurde beschlossen, die Gesellschaft von Seiten des Gesellschafters mit allen notwendigen finanziellen Mitteln auszustatten, um den Verkaufsprozess ohne Insolvenz abschließen zu können. Mit der Veräußerung der Anteile sind Änderungen im Leistungsbezug zur Mutter- und Schwestergesellschaft ab 2024 zu erwarten, sofern die Gesellschaft in die Strukturen eines zukünftigen Trägers eingegliedert wird. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 80.754,77 auf neue Rechnung vorzutragen.
Wurzen, 16.10.2024 Julia
Alexandra Schütte
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Servicegesellschaft Muldental gGmbH, Wurzen, Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Servicegesellschaft Muldental gGmbH, Wurzen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Servicegesellschaft Muldental gGmbH, Wurzen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit Wir verweisen auf den Abschnitt I. "Allgemeine Angaben" im Anhang sowie die Angaben in Abschnitt III. (Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung) des Lageberichts, in denen die gesetzliche Vertreterin beschreibt, dass sich die Muttergesellschaft in einer absehbar angespannten Liquiditätssituation befindet, welche aufgrund der Abhängigkeit der Gesellschaft von der Beauftragung durch die Muttergesellschaft, ein erhebliches Risiko für den Bestand auch der Gesellschaft darstellt. Wie im Anhang sowie in Abschnitt III. (Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung) dargelegt, zeigen diese Ereignisse und Gegebenheiten zusammen mit den anderen dort aufgeführten Sachverhalten, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und die ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Abs. 2 Satz 3 HGB darstellt. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind bezüglich dieses Sachverhalts nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreterin für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzliche Vertreterin ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die gesetzliche Vertreterin dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die gesetzliche Vertreterin verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Leipzig, 21. Oktober 2024 RSM
Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Hartmut
Pfleiderer
Daniel
Preißler
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