Beteiligungsgesellschaften
AMO-Flor Bergheim GmbHLiquidiert
Am Sodagraben 2, 50127 Bergheim, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Friedrich -genannt Fritz- Armbruster seit 2.6.2010 | Liquidator |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 92.86% | |
S***** L****AMO-Flor-Gärtnergemeinschaft GmbH | 3.40% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
AMO-Flor-Gärtnergemeinschaft GmbHEigenbeteiligung | 3.75% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMO-Flor Bergheim GmbHBergheimJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 02.06.2010 bis zum 31.12.2010Bilanz zum 31. Dezember 2010AKTIVA
erstellt: Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit 02.06.2010 bis 31.12.2010
F. Anhang1. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (§ 284 Abs. 2 HGB)Aktiva Der Jahresabschluss 31.12.2010 wird nicht mehr unter der Prämisse der Betriebsfortführung ("going concern") aufgestellt, sondern zu Abwicklungs- und Zerschlagungswerten. Der Beginn der Liquidation war am 02. Juni 2010 im Handelsregister eingetragen. Das Ende der Liquidation wurde am 21.11.2011 im Handelsregister eingetragen. Die Firma ist damit erloschen. Der Mietvertrag für den Blumenhof in Bergheim wurde durch Vergleich zum 31.12.2009 beendet. Ein neuer Blumenhof ist nicht angemietet. Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vorgenommen. Steuerrechtliche Sonderabschreibungen wurden nicht wahrgenommen. Ab Beginn der Liquidation, dem 02.06.2010, gibt es kein Anlagevermögen mehr. Alles wird als Vorräte ausgewiesen, da zum alsbaldigen Verkauf bestimmt. Bei den Vorräten erfolgt die Bewertung zu Anschaffungskosten bzw. niedrigen Tageswerten. Fehlerhafte Artikel wurden abgeschrieben bzw. ausgebucht. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu Anschaffungskosten bewertet oder zum niedrigeren Zeitwert. Innerhalb der sonstigen Vermögensgegenstände wurden alle am Stichtag erkennbaren Risiken in Form von Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Uneinbringliche Forderungen wurden ausgebucht. Bankbestände und Kasse werden zum Nennwert ausgewiesen. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden aufgelöst. Fremdwährungen wurden zum amtlichen Stichtagskurs umgerechnet. Passiva Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt € 210.000,-- am 31.12.2010. Es handelt sich um Stammkapital. Ausweis erfolgt zum Nennwert. Verlustvortrag und Jahresfehlbetrag sowie der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag werden zum Nennwert ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen sind nicht erforderlich. Bei der Bewertung der sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen worden. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. 2. Sonstige Pflichtangaben(§ 285 Nr. 1 bis 29 HGB)1a. Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 0,--. 1b. Es waren zum Bilanzstichtag Verbindlichkeiten durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert und zwar wie folgt: 1. Darlehen Birgit Armbruster Merzenhausen € 40.000,--, ausbezahlt mit € 20.000,-- am 27.7.2009 und mit € 20.000,-- am 9.12.2009. Der Restsaldo am 31.12.2010 beträgt € 4.000,--. Das Darlehen ist unbesichert. Es besteht eine Rangrücktrittsvereinbarung. 2. Darlehen Fritz Armbruster Merzenhausen aufgebaut durch die Bezahlung einer Vielzahl von Einzelbeträgen während der Liquidationsphase. Saldo am 31.12.2010 € 15.372,72. Es besteht eine Rangrücktrittsvereinbarung. Herr Fritz Armbruster ist alleinvertretungsberechtigter Liquidator und wesentlich beteiligter Gesellschafter. 2. - entfällt - 3. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich zusammen aus:
4. Tätigkeitsbereich ausschließlich Handel mit Blumen und Gartenbedarf bis 31.12.2009. In 2010 Abwicklung. Regionale Verteilung der Kunden war überwiegend BRD. 5. - entfällt - 6. Es fallen keine Steuern vom Einkommen an auf außerordentliche Einkünfte. 7. Anzahl Arbeitnehmer Alle Arbeitnehmer des Blumenhofes Bergheim wurden Form- und fristgerecht bis Ende 2009 gekündigt. Ab 02.06.2010 nur noch gelegentliche Aushilfen. 8a./ 8b. entfallen Umsatzkostenverfahren wird nicht angewandt. 9a./ 9b. Aufsichtsrat, Beirat gibt es nicht. Bezüglich der Geschäftsführer wird die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 9c. Vorschüsse, Kredite, Haftungsverhältnisse der Gesellschaft für Mitglieder des Geschäftsführungsorganes bestehen am 31.12.2010 nicht mehr. 10. Mitglieder des Geschäftsführungsorganes Herr Fritz Armbruster- Gärtnermeister -
Frau Birgit Armbruster - Floristin -
11. Beteiligungen bestehen nicht. 11a.- entfällt - 12. Sonstige Rückstellungen bestehen für folgende Risiken:
13. Es bestehen keine Geschäfts- und Firmenwerte. 14. Eine Mutter-Kapitalgesellschaft gibt es seit dem 30. Januar 2008 mit einem Stammkapitalanteil von € 10.000,-- (= 25 %) und seit dem 14. Februar 2008 von € 15.000,-- (=25 %). Alle übrigen Anteile befinden sich in Händen natürlicher Personen. Durch die Kapitalerhöhung vom 20. November 2009 ist der Anteil des unveränderten Stammanteiles von 25 % auf 7,14 % gesunken. Die Muttergesellschaft lautet: Amoflor Gärtnergemeinschaft GmbH,
Lt. Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 30. Januar 2008 ist die Amoflor Gärtnergemeinschaft GmbH allein befugt, die Rechte aller Gesellschafter gegenüber der Geschäftsführung zu vertreten, Anweisungen zu erteilen und Überwachungen vorzunehmen. 15. - entfällt, da keine Personenhandelsgesellschaft - 16. - entfällt, da Gesellschaft keine AG ist - 17. Honorare von Abschlussprüfern entfallen, da die Gesellschaft nicht prüfungspflichtig ist. 18. entfällt, da die Gesellschaft keine Finanzinstrumente besitzt. 19. entfällt, da die Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente besitzt. 20. entfällt, da § 340 e HGB nur Anwendung findet bei Jahresabschlüssen von Kreditinstituten und Finanzdienstleistungsinstituten. 21. Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen mit nahe stehenden Gesellschaften und Personen gibt es. Das kurzfristige Darlehen Birgit Armbruster ist unverzinslich. Das kurzfristige Darlehen Fritz Armbruster ist ebenfalls unverzinslich. 22. entfällt, da die Gesellschaft keine Forschung und Entwicklung betreibt. Es wurde keine selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände aktiviert. 23. Steuerrechtliche Abschreibungen i.S. § 254 HGB gibt es nicht. 24. Rückstellungen für Pensionen gibt es nicht. 25. entfällt, da keine Vermögensgegenstände mit Schulden aufgerechnet werden nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB. 26. entfällt, da die Gesellschaft keine Anteile oder Anlageaktien hält an inländischen Investmentvermögen. 27. entfällt, da die Gesellschaft keine Verbindlichkeiten und Haftungsverhältnisse hat, die unter der Bilanz (§ 251 HGB) oder im Anhang (§ 268 Abs. 7 Halbsatz 1 HGB) auszuweisen sind. 28. entfällt, da die Gesellschaft keine selbstgeschaffenen immateriellen Vermögenswerte aktiviert und auch keine aktiven latenten Steuern. 29. Die Gesellschaft hat erhebliche Verlustvorträge. Die Gesellschafterversammlung hat die Liquidation der Gesellschaft beschlossen. Eintrag Handelsregister 02.06.2010. Es wird keine Nutzungsmöglichkeit der Verluste mehr geben. Daher werden keine aktiven latenten Steuern aktiviert. Die Liquidation war am 21.11.2011 beendet ohne Nutzung der Verluste. 3. Ergänzungen3.1. Jahresabschluss 31. Dezember 2010 Dies ist die Liquidations-Zwischenbilanz per 31. Dezember 2010. Am 02. Juni 2010 wurde der Liquidationsvermerk im Handelsregister eingetragen. Die Liquidationseröffnungsbilanz wurde errichtet auf den 02. Juni 2010, 0:00 Uhr. Der Fehlbetrag für die Zeit 02.06.2010 bis 31.12.2010 beträgt - € 3.756,92. Der Betrag wird auf neue Rechnung vorgetragen zusammen mit den Verlustvorträgen. 3.2. Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern und Geschäftsführern Gegenüber dem Gesellschafter / Liquidator Herrn Fritz Armbruster bestehen Verbindlichkeiten in folgender Höhe:
Keine vereinbarte Laufzeit. Jederzeit fällig. Keine Verzinsung. 3.3. Leasingverträge Es bestanden Leasingverträge in 2010 für einen Gabelstapler und einen VW Caddy. Der Vertrag des VW Caddy ist am 31.01.2010 ausgelaufen. Der Gabelstapler-Vertrag ist abgewickelt. 3.4. Bürgschaften Es bestehen keine Bürgschaften gegenüber Dritten. 3.5. Prokuren Von 23. August 2006 bis 12. Februar 2008 bestand die Einzel-Prokura für Frau Birgit Armbruster. 3.6. Fristigkeiten von Forderungen und Verbindlichkeiten
3.7. Außerordentliche Aufwendungen Bestehen nicht in der Zeit 02.06. bis 31.12.2010. 3.8. Beendigung des Blumenhofes in Bergheim Durch Vergleich mit dem Vermieter und Hauptdarlehensgeber, den Eheleuten Renate und Dr. Horst Schulte, UR-Nr. 567/2009 des Notars Kristian Schatz, Schwelm, vom 20. November 2009 war es möglich, das Mietverhältnis einvernehmlich zum 31.12.2009 zu beenden und den Blumenhof Bergheim, Am Sodagraben 2, abzuwickeln. Sämtliche Darlehen an Eheleute Dr. Schulte wurden bis zum 31.12.2009 mit allen Raten bedient und die verbliebenen Restvaluten wurden durch Einmalzahlungen getilgt. Das Darlehen Schmalz, einer den Eheleuten Dr. Schulte nahe stehenden Person, wurde in gleicher Weise abgewickelt. Insoweit war die Liquidationsphase durch diese hohen Verbindlichkeiten nicht mehr belastet. Das gesamte Anlagevermögen einschließlich des VW-Busses war zum Verkauf bestimmt und wurde daher als Umlaufvermögen ausgewiesen. Der Abverkauf en bloc ist im Mai 2010 erfolgt mit Ausnahme des VW-Busses. Wegen des strengen Niederstwertprinzip war eine Abwertung auf den zu erwartenden Verkaufspreis geboten. Es war noch mit einer erheblichen Nachzahlung für Nebenkosten 2009 des früheren Blumenhofes zu rechnen. Entsprechend den Werten aus 2008 wurde das Risiko mit einer Rückstellung i.H.v. € 14.000,-- abgebildet. Die endgültige Abrechnung ist im Herbst 2010 in dieser Höhe erfolgt. Die Abwicklung wurde ermöglicht durch die Kapitalerhöhung um € 150.000,-- vom 20. November 2009, die sofort in bar voll eingezahlt wurde. Vom 02.06.2010 bis zum Tage der Erstellung dieses Anhanges werden Abwicklungsarbeiten vorgenommen. Die Liquidation ist im Handelsregister am 02.06.2010 eingetragen. 3.9. Risiko der Überschuldung und Illiquidität Zum Stichtag 31.12.2010 besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von € 21.492,82. Durch die Bewertung aller Vermögensgegenstände zu Liquidationswerten und aller Verbindlichkeiten zu Erfüllungswerten in der Höhe, wie per heute die noch drohenden Geldabflüsse vermutet werden, sind alle bekannten Risiken aufgedeckt und passivisch ausgewiesen. Der VW-Bus dürfte einen Marktwert von ca. € 5.000,--haben. Trotzdem dürfte die Gesellschaft über kein positives Reinvermögen zu Liquidationswerten bewertet verfügen zum Stichtag 31.12.2010. Mit einer unbelasteten Barliquidität von lediglich € 1.676,51 am 31.12.2010 war nicht genügend Liquidität vorhanden, um alle konkreten Verbindlichkeiten zu begleichen. Um eine geordnete Liquidation zu ermöglichen, trat Frau Birgit Armbruster mit ihrem Darlehen i. H. v. € 40.000,-- hinter alle anderen Verbindlichkeiten zu-rück. Saldo am 31.12.2010 € 4.000,--. Frau Birgit Armbruster ist Tochter des Gesellschafter/Geschäftsführers/Liquidators Fritz Armbruster. Die Rangrücktrittsvereinbarung datiert vom 15.12.2009 und bezieht sich auf den gesamten Darlehensbetrag von € 40.000,--. Daneben besteht ein Darlehen des Gesellschafter / Liquidators Fritz Armbruster mit einem Saldo von € 15.372,72 am 31.12.2010. Hierüber hat er am 06.11.2011 eine Rangrücktrittsvereinbarung mit der Gesellschaft geschlossen. Vermögensstatus zum 31.12.2010 zu Liquidationswerten:
Eine Überschuldung im Sinne der Insolvenzordnung besteht möglicherweise in Höhe von € 2.120,10. Da aber der Gesellschafter / Liquidator Fritz Armbruster durch eine Barkapitalerhöhung von € 150.000,-- am 20. November 2009 und durch Zahlungen von über € 20.000,-- an Gläubiger der Gesellschaft im zweiten Halbjahr 2010 die Liquidation überhaupt erst ermöglicht hat, wird die geringe Unterdeckung von € 2.120,10, der im Wesentlichen noch Rückstellungen gegenüber stehen, als unbedenklich angesehen. Auch das wird der Liquidator noch ausgleichen. 3.10. Größenklasse gem. § 267 HGB Grenzwerte für Kleine Kapitalgesellschaft lt. § 267 (1) HGB
Die Gesellschaft hatte:
Die Gesellschaft überschreitet nicht 2 der 3 Merkmale gem. § 267 (1) HGB. Die Gesellschaft ist kleine Kapitalgesellschaft bis zum 31.12.2010. Am 31.12.2010 sind keine Arbeitnehmer mehr beschäftigt.
Merzenhausen, den 30.11.2011 Fritz Armbruster, Liquidator |
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