Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 753294
Eingetragen
13.7.2015
Branche
Herstellung von Maschinen für die Metallerzeugung, von Walzwerkseinrichtungen und GießmaschinenHerstellung von Werkzeugmaschinen für die MetallbearbeitungHerstellung von Lagern, Getrieben, Zahnrädern und Antriebselementen
Gegenstand
Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Komponenten und Dienstleistungen (Engineering) im Bereich Maschinenbau, Automobilbau, Metallverarbeitung und Elektrotechnik, und der Handel mit artverwandten Produkten und Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Georgia Brielmann
seit 11.10.2021
Geschäftsführer
Petrus Holzbrecher
seit 13.7.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

25.00% identifiziert75.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
25.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter
Beta

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Name
Ort
Betrag
Anteil
MEZ Beteiligungs-GmbH + Co. KG
Germany
600.000 €
75.00%
Georgia Brielmann
Mössingen
200.000 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

MEZ GmbH

Reutlingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1 Geschäftsmodell des Unternehmens

Als schwäbischer Mittelständler sind wir Partner für intelligente Blechverarbeitung. Gegenstand unseres Unternehmens ist die Entwicklung, Herstellung und der Vertrieb von Maschinenverkleidungen und Komponenten und Dienstleistungen (Engineering) in den Bereichen Maschinenbau, Nutzfahrzeugbau, Metallverarbeitung und Elektrotechnik sowie der Handel mit artverwandten Produkten und Dienstleistungen. Das Angebot der MEZ GmbH umfasst folgende Leistungen:

• Entwicklungs- und Konstruktionsdienstleistungen

• Laserschneiden und Kanten von Blechteilen

• Schweißbaugruppen aus Blech

• Maschinenteile

• Maschinenverkleidungen

• Krankabinen und Fahrerhäuser

• Komplette Geräte wie Filter oder Klima- und Temperatursimulationsanlagen

• Maschinen (Rohrmesszellen) und Maschinenkomponenten

• Montagedienstleistungen

Bei Bedarf sind wir für den Kunden Systempartner, das heißt, wir bieten ihm das gesamte Leistungsspektrum von der Entwicklung bis zur Montage vor Ort.

Die Kunden unseres Unternehmens sind zum größten Teil dem Maschinen- und Anlagenbau zuzuordnen und zwar insbesondere zu den Sparten Baumaschinen, Werkzeugmaschinen und Fertigungssysteme, Prüfmaschinen, Automatisierungstechnik, Verfahrenstechnik, Lasersysteme für die Materialbearbeitung sowie Oberflächentechnik. Unser Marktgebiet ist Deutschland und die Schweiz, wobei die meisten Kunden ihren Sitz in Süddeutschland haben. Wir liefern aber auch an deren Produktionsstandorte im europäischen Ausland.

1.2 Forschung und Entwicklung

Wir entwickeln im Kundenauftrag. Eine Entwicklungstätigkeit für eigene Produkte findet nicht statt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau blickt auf ein getrübtes 2023 zurück. Insgesamt blieben die Aufträge im Gesamtjahr 2023 real 12 Prozent unter ihrem Vorjahreswert, und weiterhin ist eine Trendwende nicht erkennbar. "In den großen Absatzmärkten Europa, den USA, China fehlt es an Vertrauen in einen dauerhaften globalen Konjunkturaufschwung, den gerade die Investitionsgüterindustrie benötigen würde", kommentiert VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers die Jahresbilanz der Bestellungen.

Eigene Grafik, Zahlenquelle: VDMA

2.2 Geschäftsverlauf

a) Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Umsatzerlöse übertrafen 2023 den Vorjahreswert um 1,2 %. Die Gesamtleistung lag um 3,2 % unter dem Vorjahr.

Der Auftragsbestand lag am 31.12.2023 um 54,9 % unter dem Vorjahr. Der Auftragseingang des Jahres 2023 lag um 57,6 % unter dem Wert des Vorjahres. Die Auftragsreichweite betrug im Dezember 3,0 Monate (Vorjahr 5,7 Monate).

b) Beschaffung

Wir sind mit sinkenden Rohmaterialpreisen ins Geschäftsjahr 2023 gestartet. In Q1 haben die Notierungen gegenüber dem Jahresende 2022 um ca. 10% nachgelassen. In Q2 wurden wir aber bereits wieder mit steigenden Preisen konfrontiert. Die abschwächende Nachfrage hat dann in Q3 und Q4 wieder für fallende Notierungen gesorgt. Im Gesamtjahr 2023 war der Einkaufspreis für Stahlbleche im Durchschnitt um ca. 26,5% niedriger als im Vorjahr. Bei Aluminiumblechen (-26%) und Edelstahlblechen (-35%) sind die Durchschnittspreise ebenfalls gefallen. Für 2024 rechnen wir mit gleichbleibenden oder etwas fallenden Bezugspreisen für unser Rohmaterial.

Der Beschaffungsmarkt war insgesamt in 2023 weiter angespannt. In verschiedenen Materialgruppen gab es immer wieder Engpässe in der Lieferkette, die sich zum Jahresende weitgehend auflösten.

Energieintensive Prozesse wie z.B. in der Oberflächenveredelung hatten nach wie vor ein hohes Preisniveau - waren aber im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls rückläufig.

Unser Wareneinsatz ist in Summe um 8,9% auf 10,45 Mio. € gesunken.

Für das Jahr 2024 rechnen wir insgesamt mit einer entspannten Materialversorgung.

c) Personal

Die erhöhte Umsatzplanung erforderte zu Jahresbeginn den Aufbau des Personalbestands. Im Jahresverlauf wurde diese Entwicklung aufgrund der veränderten Rahmenbedingungen ohne Maßnahmen angepasst. Der Personalbestand fiel im Jahresverlauf auf 117 Mitarbeiter am 31.12.23, ein Jahr zuvor waren es 123 Mitarbeiter gewesen. Die Personalkosten sanken sich um 1,4 %.

d) Ergebnis

Das Jahr schloss mit einem Jahresüberschuss von T€ 603 (Vorjahr Jahresüberschuss T€ 449).

2.3 Lage

a) Ertragslage

Wesentliche Ergebnisquelle ist die Lieferung von Umhausungen aus Blech, sie steuern unverändert 99,3 % zu den Bruttoerlösen bei (Vorjahr 97,8 %). 0,7 % entfielen auf Konstruktionsleistungen (Vorjahr 0,7 %). Der Rohertrag stieg auf T€ 11.473 (Vorjahr T€ 10.420).

Im ersten Quartal des Jahres 2024 lagen die Umsatzerlöse um 23,6 %, die Gesamtleistung liegt um 20,2 % unter dem Vorjahr. Die Gesamtleistung liegt in diesem Zeitraum 11,8 %, der Auftragseingang 6,2 % unter Plan. Mit einem Auftragsbestand von T€ 4.153, erwarten wir im zweiten Halbjahr Rückenwind und rechnen damit uns dem geplanten Planergebnis anzunähern, jedoch nicht gänzlich zu erreichen.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist aufgrund der mit unseren Banken vereinbarten Finanzierung stabil. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben um 48,8 % abgenommen und betragen jetzt T€ 912 bzw. 18,2 % der Bilanzsumme (Vorjahr 29,5 %). Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sind im Verhältnis zum Vorjahr T€ 259 geringer und betragen T€ 495 (Vorjahr T€ 754). Die Debitorenlaufzeit betrug über das Jahr 2023 30 Tage, die Kreditorenlaufzeit im selben Zeitraum 28 Tage.

Zur Sicherung der Liquidität bestehen ausreichende Linien bei Banken. Die kurzfristige Liquiditätssituation - gemessen am Bestand an Forderungen ./. Verbindlichkeiten + freie Kontokorrentlinien - hat sich auf T€ 1.748 erhöht (Vorjahr T€ 1.412).

Die Investitionen beliefen sich im Jahr 2023 auf T€ 266, davon wurden 53 T€ in Geschäftsbauten investiert. Außerdem wurde Software (5 T€), Betriebsvorrichtungen (19 T€), Fahrzeuge (26 T€), Betriebs- und Geschäftsausstattung (121 T€) und Hardware (6 T€) beschafft. 31 T€ betrug der Zugang geringwertiger Wirtschaftsgüter.

c) Vermögenslage

Die Bilanz weist Eigenkapital in Höhe von T€ 2.092 aus (Vorjahr T€ 1.489), das sind 41,6 % der Bilanzsumme (Vorjahr 24,7 %).

Die Passivseite weist im Vergleich zum Vorjahr gesunkene Rückstellungen in Höhe von T€ 598 (Vorjahr T€ 1.174) auf. Die Kreditverbindlichkeiten sanken um 48,8 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Lieferanten sanken auf T€ 495, nach T€ 754 im Vorjahr. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestanden in Höhe von T€ 29 (Vorjahr T€ 46). Die sonstigen Verbindlichkeiten stiegen auf T€ 885 (Vorjahr T€ 794).

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Unser Controlling stützt sich auf mehrere Kenngrößen:

Die Arbeitsproduktivität messen wir als Wertschöpfung (Umsatz ./. Wareneinsatz) in Beziehung zu den geleisteten Arbeitsstunden. Dieser Wert verbesserte sich im Gesamtjahr 2023 um 2,9 %. Der Umsatz pro Mitarbeiter erhöhte sich um 6,3 %.

Die Umsatzrendite berechnen wir als EBIT im Verhältnis zur Gesamtleistung. Sie stieg sich von 3,49 % im Jahr 2022 auf 4,81 % im Jahr 2023.

3. Prognosebericht

In unserer Planung waren wir für das Jahr 2024 aufgrund der Information unserer Kunden von einem Umsatzrückgang von 18,0 % ausgegangen. Ende des ersten Quartals 2024 lag der Umsatz um 11,6, der Auftragseingang um 6,2 Prozent unter Plan. Die Konjunkturforscher erwarten eine Trendwende im zweiten Halbjahr.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikobericht

Das ZEW titelte am 19.03.24: Optimistischere Konjunkturerwartungen und erwartete Zinswende. ZEW-Präsident Prof. Achim Wambach, PhD kommentierte: "Die Konjunkturerwartungen für Deutschland steigen deutlich. Parallel dazu gehen mehr als 80 Prozent der Befragten davon aus, dass die EZB in den kommenden sechs Monaten Zinssenkungen vornehmen wird. Gestiegene Konjunkturerwartungen für China sowie den gefallenen Wechselkurserwartungen für den Dollar gegenüber dem Euro sowie das Verharren der konjunkturellen Lageeinschätzung auf sehr niedrigem Niveau relativieren die gestiegenen Konjunkturerwartungen."

Das ifo-Institut meldete am 22.03.24: Die Stimmung unter den Unternehmen bessert sich merklich. "Insbesondere die Erwartungen der Unternehmen fielen deutlich weniger pessimistisch aus. Auch die Einschätzungen zur aktuellen Lage verbesserten sich." Im Verarbeitenden Gewerbe hat sich das Geschäftsklima markant verbessert, ebenso legte der Erwartungsindikator deutlich zu.

Im Stahlbereich ist die Versorgungssituation stabil. MEZ hat keine Versorgungsengpässe in der Rohmaterialversorgung.

Die Situation auf den Beschaffungsmärkten hat sich im Jahresverlauf 2023 entspannt. Die Einkaufspreise sind weiterhin auf hohem Niveau - eine Rückkehr auf "Vor Corona Konditionen" ist nicht sehr wahrscheinlich. Hierfür tragen vor allem die hohen Energie-, Transport- und Logistikkosten Rechnung.

Die optimistische Erwartung im Verarbeitenden Gewerbe bestätigt unsere Einschätzung eines Aufschwungs im zweiten Halbjahr. Unter Berücksichtigung unseres Auftragsbestands und konstanten Auftragseingangs, unserer Eigenkapital- und Liquiditätssituation gehen wir zum heutigen Stand davon aus, dass die Fortführung der Gesellschaft gesichert ist.

4.2 Chancenbericht

Wir sehen gute Möglichkeiten, unsere Marktstellung als Blechspezialist halten zu können. Durch unser Profil als Systemanbieter mit ausgewiesenen Stärken in der Blechkonstruktion, Engineering und Projektmanagement sind wir in der Lage, Aufträge durch unser Leistungsprofil und weniger über den Preis zu akquirieren.

Das mittelfristig erwartete Wachstum werden wir durch Ausbau unserer Kapazitäten, gezielte Auswärtsvergabe und überschaubaren Investitionen in Technologie und Digitalisierung meistern können.

4.3 Gesamtaussage

Wir bewegen uns in einem Markt, der konjunkturellen Schwankungen ausgesetzt ist und auf die Entwicklungen der globalen Finanzmärkte reagiert. Hinzu kommen weiterhin möglicherweise Folgen einer schlechteren Verfügbarkeit von Rohstoffen und Komponenten aufgrund des Kriegs in Osteuropa und daraus resultierenden Sanktionen. Die Auswirkungen gestiegener Konjunkturerwartungen für China sowie gefallene Wechselkurserwartungen für den Dollar gegenüber dem Euro können die Investitionsbereitschaft beeinflussen. Dies stellt alles ein gewisses Risikopotenzial dar. Die Nachfrage nach unseren Leistungen ist weiterhin groß. Die Forecasts unserer Kunden für das zweite Halbjahr 2024 und 2025, sowie unsere stabile Finanzlage unterstreichen unsere positiven Erwartungen. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden oder seine Entwicklung beeinträchtigen könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Über konkrete Aufträge hinausgehende Preisvereinbarungen schließen wir mit Rohstoffzuschlägen ab, die sich am Zeitpunkt der Lieferung orientieren. Dadurch wird das Risiko der auf hohem Niveau stabilisierten Stahlpreise weitgehend eliminiert.

Unsere Kundenforderungen sind gegen Ausfälle versichert. Seit Bestehen des Versicherungsschutzes mussten jedoch keine Forderungsverluste geltend gemacht werden. Die Bonität von Neukunden wird überprüft. Es besteht ein angemessenes Debitorenmanagement.

Die derzeitige Liquidität ist ausreichend, um innerhalb der vereinbarten Ziele zu bezahlen. Zur Disposition der liquiden Mittel wird täglich eine Liquiditätsvorschau auf Tagesbasis, wöchentlich eine Vorschau über die nächsten 13 Wochen und monatlich ein Forecast für die nächsten zwölf Monate erstellt.

6. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Reutlingen, 16.04.2023

MEZ GmbH

Georgia Brielmann

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.081.708,37 1.031.091,18
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 54.158,00 68.275,00
II. Sachanlagen 1.027.550,37 962.816,18
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 53.163,37
2. technische Anlagen und Maschinen 532.377,00 610.249,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 442.010,00 346.519,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 6.048,18
B. Umlaufvermögen 3.922.167,36 4.993.929,01
I. Vorräte 2.535.060,28 3.176.114,16
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.297.643,30 1.815.451,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 70.651,92 69.802,99
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 89.463,78 2.363,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9.853,79 15.940,62
Summe Aktiva 5.013.729,52 6.040.960,81

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 2.082.198,04 1.488.990,31
I. Gezeichnetes Kapital 800.000,00 800.000,00
II. Bilanzgewinn 1.282.198,04 688.990,31
davon Gewinnvortrag 688.990,31 239.564,30
B. Rückstellungen 597.840,40 1.173.638,27
C. Verbindlichkeiten 2.321.618,08 3.378.332,23
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 912.301,10 1.783.355,37
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 223.432,13 898.225,46
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 688.868,97 885.129,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 28.859,18 46.470,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 28.859,18 46.470,77
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.380.457,80 1.548.506,09
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.075.487,51 1.151.790,87
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 304.970,29 396.715,22
D. Passive latente Steuern 12.073,00
Summe Passiva 5.013.729,52 6.040.960,81

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 10.636.114,58 10.349.811,24
2. Personalaufwand 6.745.122,95 6.838.365,20
a) Löhne und Gehälter 5.439.317,29 5.751.046,32
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.305.805,66 1.087.318,88
davon für Altersversorgung 17.896,35 16.183,73
3. Abschreibungen 209.505,91 205.698,10
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 209.505,91 201.536,65
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 4.161,45
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.676.047,43 2.539.840,69
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 22,11 14,26
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 21,78
davon aus verbundenen Unternehmen 21,78
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.577,31 8.923,53
davon aus verbundenen Unternehmen 11.193,53 7.985,95
davon Erträge aus Abzinsung 518,60 607,40
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 147.254,71 107.358,10
davon an verbundene Unternehmen 72.600,04 29.567,64
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 260.554,88 201.896,46
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung von latenten Steuern 12.073,00
9. Ergebnis nach Steuern 610.206,01 465.598,00
10. sonstige Steuern 3.387,28 4.107,99
11. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 13.611,00 12.064,00
12. Jahresüberschuss 593.207,73 449.426,01
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 688.990,31 239.564,30
14. Bilanzgewinn 1.282.198,04 688.990,31

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: MEZ GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Reutlingen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 753294

Der Jahresabschluss der MEZ GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des HGB aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgstellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung des Anhangs wurden die Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 Abs. 1 Nr. 2 HGB in Anspruch genommen.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Vermögensgegenstände mit einem Wert von 250,00 Euro bis 1.000,00 Euro wurden analog der steuerlichen Regelungen (§ 6 Abs. 2a EstG) in einem Sammelposten erfasst, der jährlich zu 20% Gewinn mindernd aufgelöst wird.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Aufträge erfolgte retrograd ausgehend von den Verkaufspreisen mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Herstellungskosten einschließlich Verwaltungsgemeinkosten.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vorjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbildung gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Mitzugehörigkeitsvermerke

Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit wird dazu folgende Erläuterung gegeben.

Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende Posten und Sachverhalte:

Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in der Bilanz mit 28.859,18 Euro (Vorjahr: 46.470,77 Euro). Diese sind in voller Höhe gleichzeitig Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern. Darin sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 13.159,62 Euro enthalten.

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 186.597,39 4.940,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 186.597,39 4.940,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 53.163,37 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.047.586,10 19.481,00 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.219.005,66 188.587,91 36.860,72
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6.048,18 0,00 6.048,18
Summe Sachanlagen 2.272.639,94 261.232,28 42.908,90
Summe Anlagevermögen 2.459.237,33 266.172,28 42.908,90
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 191.537,39
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 191.537,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 53.163,37
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 1.067.067,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.370.732,85
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 0,00 2.490.963,32
Summe Anlagevermögen 0,00 2.682.500,71
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 118.322,39 19.057,00 0,00 0,00 137.379,39
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 118.322,39 19.057,00 0,00 0,00 137.379,39
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 437.337,10 97.353,00 0,00 0,00 534.690,10
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 872.486,66 93.095,91 36.859,72 0,00 928.722,85
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.309.823,76 190.448,91 36.859,72 0,00 1.463.412,95
Summe Anlagevermögen 1.428.146,15 209.505,91 36.859,72 0,00 1.600.792,34
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 54.158,00 68.275,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 54.158,00 68.275,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 53.163,37 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 532.377,00 610.249,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 442.010,00 346.519,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 6.048,18
Summe Sachanlagen 0,00 1.027.550,37 962.816,18
Summe Anlagevermögen 0,00 1.081.708,37 1.031.091,18

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 1.182,4 1.182,4 0
sonstige Vermögensgegenstände 115,2 70,7 44,5
Summe 1.297,6 1.253,1 44,5
Art der Forderung zum Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
31.12.2022 TEuro kleiner 1 Jahr
TEuro
größer 1 Jahr
TEuro
aus Lieferungen und Leistungen 1.703,8 1.703,8 0
sonstige Vermögensgegenstände 111,7 41,9 69,8
Summe 1.815,5 1.745,6 69,8

Angaben zum Eigenkapital

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt auf Grund eines Beschlusses der Gesellschafter - vor Feststellung des Jahresabschlusses - zur vollständigen Ergebnisverwendung.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2023
TEuro
Stand zum 31.12.2022
TEuro
Rückstellung für Personalaufwendungen 469,7 672,9
Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen 29,9 31,1
Rückstellungen für Verpflichtungen gegenüber Dritten 98,2 85,0
Summe 597,8 798,0

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 99.999,90 Euro (Vorjahr: 166.666,58 Euro).

Angaben zu Restlaufzeitvermerken

Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit Restlaufzeit
31.12.2023 TEuro bis 1 J.
TEuro
1 bis 5 J.
TEuro
größer 5 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 912,3 223,4 588,9 100,0
aus Lieferungen und Leistungen 495,3 495,3 0,0 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 28,9 28,9 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 885,1 580,1 130,0 175,0
Summe 2.321,6 1.327,7 718,9 275,0
Art der Verbindlichkeit zum Gesamtbetrag davon mit Restlaufzeit
31.12.2022 TEuro bis 1 J.
TEuro
größer 1 J.
TEuro
gegenüber Kreditinstituten 1783,4 898,2 885,1
aus Lieferungen und Leistungen 754,4 754,4 0,0
gegenüber verbundenen Unternehmen 46,5 46,5 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 794,1 397,4 396,7
Summe 3.378,4 2.096,5 1.281,80

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Globalabtretung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von A bis Z sowie Sicherungsübereignung des Warenlagers in Reutlingen-Gönningen besichert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind durch Eigentumsvorbehalte besichert.

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 28.859,18 Euro (Vorjahr: 46.470,77 Euro).

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 28.859,18 Euro (Vorjahr: 46.470,77 Euro) enthalten.

Latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 12.073,00 Euro.

Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: 12.073,00 Euro.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Neben den in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten sind die folgenden Haftungsverhältnisse zu vermerken:

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
Euro
aus Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften 11.250,00
aus Gewährleistungsverträgen 107.141,00
aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 27.247,92
Summe 145.638,92

Die Geschäftsführung schätzt das Risiko der Inanspruchnahme aus den vorgenannten Haftungsverhältnissen als gering ein.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 1.213.292,00 Euro sonstige finanzielle Verpflichtungen. Davon betreffen 774.658,11 Euro das Folgejahr.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von 672.434,85 Euro enthalten. Davon betreffen 537.947,88 Euro das nächste Geschäftsjahr.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Personalaufwand

In den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 17.896,35 Euro (Vorjahr: 16.183,73 Euro) enthalten.

Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 20,67 Euro (Vorjahr: 11,68 Euro) enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 22,11 Euro (Vorjahr: 8,34 Euro) enthalten.

Zinsen und ähnliche Erträge

In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 518,60 Euro (Vorjahr: 607,40 Euro) enthalten.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Aufwendungen zur Zuführung latenter Steuern in Höhe von12.073,00 Euro (Vorjahr: 0,00 Euro) enthalten.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 86,00
leitende Arbeiter 3,00
Angestellte 20,75
leitende Angestellte 6,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 115,75

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführerin: Georgia Brielmann ausgeübter Beruf: Betriebswirtin

Vergütung der Geschäftsführer

Bezüglich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wurde die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Reutlingen-Gönningen, den 16.08.2024

gez. Georgia Brielmann

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss der MEZ GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MEZ GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 11. Juli 2024

HWS GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Volker Zehnle, Wirtschaftsprüfer

Michael Lacher, Wirtschaftsprüfer

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