GSW Gold SolarWind Service GmbH

Otto-Hiendl-Straße 15, 94356 Kirchroth, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Straubing HRB 11499
Eingetragen
30.11.2009
Branche
Betrieb von KläranlagenElektrizitätserzeugung aus erneuerbaren Energieträgern zur VerteilungHerstellung von Solarwärmekollektoren
Gegenstand
Technische Betriebsführung von umweltund naturverträglichen Objekten, insbesondere Wind- und Solarenergieanlagen. Des Weiteren kann die Gesellschaft solche Anlagen auch selbst betreiben.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lucia Gold
seit 7.1.2016
Geschäftsführer
Christian Gold
seit 5.11.2011
Geschäftsführer
Josef Gold
seit 30.11.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter
Beta

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Christian Gold
Windberg
11.250 €
45.00%
Lucia Gold
Bogen
10.750 €
43.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

GSW Gold SolarWind Service GmbH

Kirchroth

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

der GSW Gold SolarWind Service GmbH

Inhaltsverzeichnis

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen

2. Geschäftsverlauf

3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

a) Ertragslage

b) Finanzlage

c) Vermögenslage

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

III. Prognosebericht

IV. Chancenbericht

V. Risikobericht

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die GSW Gold SolarWind Service GmbH (im Folgenden auch "Firma" oder "GSW" genannt) hat ihren Sitz in Kirchroth.

GSW plant, projektiert und errichtet als Generalunternehmer PV-Freilandanlagen aller Größen bis 130 MW. Dabei beschränkt sich GSW auf die Regionen Niederbayern und Oberpfalz. Die Anlagen werden an die Dach- bzw. Flächeneigentümer oder an Bürgergesellschaften, welche von einer Schwestergesellschaft, der GSW Gold SolarWind Management GmbH konzipiert wird, weiterverkauft. Eine weitere Geschäftstätigkeit ist die technische Betriebsführung, Wartung und Service von Photovoltaikanlagen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland im Jahr 2023 war durch ein schwieriges makroökonomisches Umfeld gekennzeichnet. Der russische Angriffskrieg in der Ukraine, der bereits seit Februar 2022 andauert, setzte die Wirtschaft weiterhin unter Druck. Steigende Energiepreise, hohe Inflationsraten und restriktivere Geldpolitiken der Zentralbanken prägten das Jahr. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) schrumpfte im Vergleich zum Vorjahr um 0,3 %ii Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt. Gründe für die leichte Rezession waren insbesondere die hohen Energie- und Rohstoffpreise, ungünstige Finanzierungsbedingungen durch stark gestiegene Zinsen sowie eine gedämpfte Nachfrage sowohl aus dem Inland als auch aus dem Ausland. Trotz dieser Herausforderungen blieb der Arbeitsmarkt relativ stabil: Die Zahl der Erwerbstätigen stieg um 0,7 % auf 45,9 Millionen Personeniiii Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt. Dies zeigt, dass der Arbeitsmarkt auch in Krisenzeiten eine gewisse Widerstandskraft aufweist.

Entwicklungen in der Branche der Erneuerbaren Energien iii

iii Photovoltaik-Zubau 2023: Deutschland erreicht 14 Gigawatt, Europa 56 Gigawatt - pv magazine Deutschland

Die Branche der Erneuerbaren Energien zeigte im Jahr 2023 erneut eine dynamische Entwicklung und spielte eine entscheidende Rolle bei der Sicherung der Energieversorgung und der Reduzierung der Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen. Der Ausbau von Photovoltaik (PV)-Anlagen erreichte ein Rekordniveau. Insgesamt wurden etwa 14 Gigawatt (GW) neu installiert, was einer Verdoppelung gegenüber dem Vorjahreswert von 7,5 GW entspricht. Ende 2023 waren damit deutschlandweit PV-Anlagen mit einer Gesamtkapazität von über 81,7 GW installiert.v Dies stellt eine signifikante Steigerung im Vergleich zu den 67,4 GW am Ende des Jahres 2022 dar.

Die Investitionen in den Ausbau der Erneuerbaren Energien stiegen weiter an und erreichten ein neues Rekordniveau. Für die Errichtung neuer Anlagen wurden insgesamt fast 37 Milliarden Euro investiert.iviv Erneuerbare-Investitionen in Deutschland stiegen 2023 um 67 Prozent auf Rekordwert von fast 37 Milliarden Euro - pv magazine Deutschland Ein großer Teil der Wertschöpfung entfiel dabei auf die deutsche Wirtschaft, insbesondere in den Bereichen Herstellung, Installation und Wartung der Anlagen. Dies unterstreicht die Bedeutung der Branche als Motor für Innovation, Beschäftigung und Wirtschaftswachstum.

Fördermechanismen und Struktur des PV-Zubaus vii

Der Ausbau von Photovoltaikanlagen wurde auch 2023 durch verschiedene Fördermechanismen unterstützt:

EEG-Einspeisevergütung: Etwa 54 % des gesamten PV-Zubaus (ca. 7,7 GW) entfielen auf kleinere Dach- und Freiflächenanlagen, die durch garantierte Einspeisevergütungen nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert wurden.

EEG-Ausschreibungen: 34 % des Zubaus (ca. 4,9 GW) wurden durch EEG-Ausschreibungen realisiert. Dies betrifft größere Dach- und Freiflächenanlagen mit einer Leistung von über 750 Kilowatt.

Anlagen ohne EEG-Förderung: Bemerkenswert ist der Zuwachs bei Anlagen, die ohne EEG-Förderung betrieben werden. Diese machten etwa 12 % des Zubaus aus, was einer Leistung von ca. 1,7 GW entspricht. Dies deutet auf eine zunehmende Marktfähigkeit von PV-Anlagen hin, die unabhängig von staatlichen Subventionen wirtschaftlich betrieben werden können.

Herausforderungen und Ausbauziele

Das im EEG 2023 festgelegte Ziel, bis 2030 eine installierte PV-Leistung von 215 GW zu erreichenvv § 4 EEG 2023 - Einzelnorm, bleibt eine Herausforderung. Um dieses Ziel zu erreichen, müsste in den verbleibenden Jahren ein jährlicher Zubau von durchschnittlich etwa 19-20 GW erfolgen. Dies setzt jedoch erhebliche Anstrengungen voraus, sowohl im Hinblick auf den Ausbau von Produktionskapazitäten für PV-Module als auch auf die Optimierung von Genehmigungsverfahren und die Bereitstellung geeigneter Flächen.

Ein zentrales Problem ist weiterhin der Fachkräftemangel in der Branche. Die stark gestiegene Nachfrage nach Installationen von PV-Anlagen und anderen EE-Systemen hat zu Engpässen bei qualifizierten Arbeitskräften geführt. Zudem sind die Lieferketten teilweise noch von den Nachwirkungen der Corona-Pandemie und geopolitischen Spannungen beeinträchtigt.

Bedeutung für die Gesamtwirtschaft vi

vi So läuft der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland | Bundesregierung

Die Entwicklung der Erneuerbaren Energien und insbesondere des Photovoltaiksektors hatte im Jahr 2023 eine erhebliche positive Wirkung auf die deutsche Volkswirtschaft. Der hohe Investitionsbedarf in die Energiewende schuf zahlreiche Arbeitsplätze in den Bereichen Forschung, Produktion, Installation und Wartung. Auch die exportorientierte Industrie profitierte von der weltweit steigenden Nachfrage nach Erneuerbaren Energien, wodurch deutsche Unternehmen ihre Marktposition stärken konnten.

Der Sektor bleibt ein Schlüsselbereich für die Transformation der deutschen Wirtschaft hin zu mehr Klimaschutz und einer höheren Energieunabhängigkeit. Trotz der großen Fortschritte ist jedoch ein weiter beschleunigtes Wachstum nötig, um sowohl die nationalen Klimaziele als auch die ambitionierten EU-Ziele für 2030 zu erreichen.

2. Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr verlief aufgrund unseres bisher größten Photovoltaik-Freiflächenprojekts mit eigenem Umspannwerk außerordentlich positiv. Entgegen der Prognose von 2022 konnte der Jahresüberschuss deutlich gesteigert werden, von 4,3 Mio. EUR auf 6,9 Mio. EUR. Durch den kontinuierlichen Ausbau von PV-Freiflächenanlagen steigt auch die Leistung unserer technischen Betriebsführung stetig an. Ein weiterer Erfolgsfaktor war die Reduzierung der Lieferzeiten, die in Kombination mit stabilen Geschäftsbeziehungen wesentlich zur positiven Entwicklung beitrug. Zudem haben sich die Preise der meisten verbauten Komponenten im Geschäftsjahr reduziert. Einzig Mittelspannungs- und Hochspannungskomponenten verzeichneten eine Preissteigerung.

3. VFE-Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft sind im Geschäftsjahr 2023 mit ca. 48,7 Mio. EUR nach knapp 39,5 Mio. EUR im Jahr 2022 um 23 % gestiegen und lagen damit genau im Rahmen der Erwartungen. Die Umsatzerlöse im Bereich PV-Dach betrugen dabei 1,1 Mio. EUR (Vorjahr 2,3 Mio. EUR), im Bereich PV-Freiland 45,1 Mio. EUR (Vorjahr: 35,0 Mio. EUR) und im Bereich Wartung/technische Betriebsführung 2,4 Mio. EUR (Vorjahr: 2,3 Mio. EUR).

Die Bestandsveränderung an unfertigen Erzeugnissen, Leistungen und Roh-Hilfs- und Betriebsstoffen beträgt 3,5 Mio. EUR (Bestandserhöhung). Der Materialaufwand stieg deutlich um 10,5 Mio. EUR auf 39,5 Mio. EUR an, das Rohergebnis berechnet aus Gesamtleistung zzgl. sonstigen betrieblichen Erträgen und abzüglich des Materialaufwands als Saldo aus Gesamterlös und Materialaufwand stieg sank von ca. 8,8 Mio. EUR auf 12,8 Mio. EUR. Dieser Anstieg liegt genau im Rahmen der Erwartungen, und kommt überwiegend aus dem Bereich Projektbau PV-Freiland. Aufgrund der langen Planungsphase und vorliegenden Genehmigungen ist eine ziemlich genaue Abschätzung der Auftragslage möglich, die Projektgröße stieg stetig an. Das Wachstum entspricht der Geschäftspolitik von GSW. Auch im Jahr 2023 behielt man bei, neue Anfragen zurückzuweisen, um den geplanten Auftragsumfang abarbeiten zu können. Die Rohergebnisquote belief sich somit auf 26,29 % und lag damit leicht unter der des Vorjahres. Die Personalaufwendungen haben sich leicht um 0,31 Mio. EUR mit 2,39 Mio. EUR erhöht. Aufgrund Effizienzsteigerungen aufgrund der größeren PV-Anlagen und Neuanschaffung von Baumaschinen für den Projektbau veränderte sich die Mitarbeiterzahl unwesentlich, die Mehraufwendungen kamen von Gehaltserhöhungen und Sonderzahlungen. Das Auftragsvolumen konnte ohne Neueinstellungen bewältigt werden. Das Betriebsergebnis lag mit 9,56 Mio. EUR um 63 % über dem Vorjahreswert von 5,85 Mio. EUR. Der Jahresüberschuss liegt mit 6,94 Mio. EUR um 63 % über dem Vorjahreswert von 4,25 Mio. EUR. Damit konnte der Gewinn im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert werden.

b) Finanzlage

Das Finanzmanagement der GSW ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen. Es bestehen keinerlei Bankverbindlichkeiten. Der Bestand an liquiden Mitteln hat sich aufgrund des operativen Cashflows im Stichtagsvergleich auf 11,9 Mio. EUR erhöht (Vorjahr: 7,8 Mio. EUR).

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 hat sich im Vergleich zum Vorjahr (20,4 Mio. EUR) deutlich erhöht und beträgt 28,4 Mio. EUR. Die wesentliche Veränderung auf der Aktivseite betrifft den Kassenbestand, welcher um 4,15 Mio. EUR auf 11,93 Mio. EUR anstieg. Auf der Passivseite spiegelt sich dies am Gewinnvortrag im Vorjahresvergleich wider, welcher um 6,24 Mio. EUR auf 14,50 Mio. EUR gestiegen sind. Das Eigenkapital erhöhte sich von 8,26 Mio. EUR auf 14,50 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote in Höhe von 51 % erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr (41 %) deutlich und bewegt sich damit auf einem sehr hohen Niveau.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss / Eigenkapital) im Berichtszeitraum sank von 51,45 % im Vorjahr auf 47,87 % im Jahr 2023, da der Jahresüberschuss gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen ist. Der Umsatz des Unternehmens betrug 48,69 Mio. EUR (VJ: 39,55 Mio. EUR), der Jahresüberschuss 6,94 Mio. EUR (VJ: 4,25 Mio. EUR), daraus ergibt sich eine Umsatzrendite (Jahresüberschuss / Umsatz) von 14,26 % (VJ: 10,75 %), was den wesentlichen finanziellen Leistungsindikator darstellt.

III. Prognosebericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten für das Jahr 2024 bleiben stabil, wobei die fortschreitende Transformation der Energiebranche hin zu erneuerbaren Energien weiterhin von politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Unterstützung profitiert. Die anhaltenden Auswirkungen der Energiekrise sowie die Notwendigkeit, Klimaziele zu erreichen, stärken die Bedeutung der Branche für Erneuerbare Energien, insbesondere der Photovoltaik.

Politische Maßnahmen wie das novellierte Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) schaffen weiterhin attraktive Rahmenbedingungen für Investitionen in PV-Anlagen, insbesondere durch verbesserte Vergütungssätze und eine Vereinfachung von Genehmigungsverfahren. Die Nachfrage nach PV-Freiflächenanlagen und Dachlösungen bleibt hoch, da gestiegene Strompreise die Wirtschaftlichkeit von PV-Projekten für Investoren und Endkunden weiter verbessern.

Branchenspezifische Entwicklungen

Die Photovoltaik-Branche wird 2024 von folgenden zentralen Entwicklungen geprägt:

a) Stabile Nachfrage: Die gestiegenen Stromerlöse und die sinkenden Kosten für PV-Komponenten (mit Ausnahme von Mittel- und Hochspannungskomponenten) fördern weiterhin die Attraktivität von PV-Anlagen.

b) Technologischer Fortschritt: Effizienzsteigerungen bei Modulen und Wechselrichtern sowie der verstärkte Einsatz von Speicherlösungen treiben die Wettbewerbsfähigkeit der Photovoltaik weiter voran.

c) Ausbau der Infrastruktur: Der Ausbau von Netzinfrastruktur, insbesondere durch zusätzliche Umspannwerke, wird wichtiger, um die wachsende Einspeisekapazität erneuerbarer Energien zu bewältigen.

d) Fachkräftemangel: Der Bedarf an qualifiziertem Personal in der Branche bleibt hoch. Effiziente Projektsteuerung und die Automatisierung von Bauprozessen gewinnen daher an Bedeutung.

Geschäftserwartungen der GSW für das Jahr 2024

a) Auftragslage und Umsatz:

Die Auftragslage bleibt weiterhin sehr positiv. Aufgrund bereits gesicherter Projekte und einer stabilen Nachfrage wird für 2024 ein Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau erwartet. Größere Projekte wie PV-Freiflächenanlagen mit dazugehörigen Umspannwerken stehen dabei im Fokus.

b) Beschäftigtenzahl:

Die Anzahl der Beschäftigten bleibt voraussichtlich stabil. Eine Steigerung der Effizienz wird vor allem durch den Einsatz moderner Baumaschinen und optimierter Projektmanagement-Methoden erreicht.

c) Investitionen:

Um den gestiegenen Anforderungen an größere und komplexere Bauprojekte gerecht zu werden, plant die GSW erneut erhebliche Investitionen in Baumaschinen und technisches Equipment. Dies soll die Kapazitäten erweitern und die Wettbewerbsfähigkeit stärken.

d) Kosten- und Preisentwicklung:

Während die Preise für die meisten PV-Komponenten stabil oder rückläufig bleiben, wird mit steigenden Kosten für Mittel- und Hochspannungskomponenten gerechnet. Dies wird in der Projektkalkulation berücksichtigt, sodass keine negativen Auswirkungen auf die Rentabilität der Projekte zu erwarten sind.

e) Marktchancen:

Zusätzliche Chancen ergeben sich durch die verstärkte Nachfrage nach Speicherlösungen und Kombinationsprojekten, bei denen PV-Anlagen mit Speichern und Ladelösungen für Elektromobilität kombiniert werden.

Risiken und Herausforderungen

a) Lieferketten: Obwohl sich die Lieferzeiten in 2023 deutlich verbessert haben, besteht weiterhin ein Risiko durch mögliche Engpässe bei einzelnen Komponenten, insbesondere im Bereich der Hochspannungstechnik.

b) Regulatorische Änderungen: Anpassungen an Fördermechanismen oder gesetzliche Vorschriften könnten Einfluss auf geplante Projekte haben.

Fazit und Ausblick

Die GSW erwartet für das Jahr 2024 eine weiterhin stabile Geschäftsentwicklung mit einem Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau. Durch gezielte Investitionen in Maschinen und optimierte Prozesse wird das Unternehmen seine Marktposition stärken und auf die wachsende Nachfrage nach Photovoltaik-Lösungen flexibel reagieren können.

Für das Jahr 2025 wird aufgrund größerer Projekte mit einem weiteren Wachstum gerechnet. Durch Verträge mit Subunternehmen kann diese Spitze kurzfristig sehr gut abgedeckt werden.

Die Branche bleibt zukunftsträchtig, und GSW sieht sich gut aufgestellt, um von den positiven Rahmenbedingungen zu profitieren.

IV. Chancenbericht

In der Gesamtbetrachtung sieht GSW vielversprechende Chancen für die weitere Geschäftsentwicklung. Diese Einschätzung leitet sich durch folgende Aspekte her:

a) GSW ist bereits seit über 25 Jahren in der Branche tätig, und als authentischer Partner im Bereich der erneuerbaren Energien bekannt. Durch diese langjährige Expertise ist die Marktstellung von GSW hervorragend.

b) GSW profitiert in erheblichem Maße von den durch ihre Schwestergesellschaft GSW Gold SolarWind Management GmbH entwickelten Bürgerenergiekonzepten, auf dieser die hohe Auftragslage beruht. Hierdurch steigert sich die Akzeptanz bei der Umsetzung von neuen Projekten erheblich.

c) GSW beschränkt sich ausschließlich auf Projekte in Deutschland bzw. in den Regionen Niederbayern und Oberpfalz. Die Planbarkeit der Wirtschaftlichkeit von Erneuerbaren Energien-Projekten für den Kunden hängt maßgeblich von den gesetzlichen Förderungen und Bestimmungen im Betreiberland ab. Da Deutschland im Gegensatz zum Ausland als sehr verlässlich angesehen wird, reduziert diese Beschränkung der Auftragsregion auch das Kundenausfallrisiko.

1. Stabilität und Verlässlichkeit: Deutschland hat ein gut etabliertes und verlässliches rechtliches und regulatorisches Umfeld für erneuerbare Energien. Dies schafft Vertrauen bei den Kunden, da sie sich auf die gesetzlichen Rahmenbedingungen und Förderungen verlassen können. Diese Stabilität kann zu einer höheren Nachfrage nach Projekten führen.

2. Reduziertes Risiko: Durch die Fokussierung auf eine bestimmte Region kann GSW das Kundenausfallrisiko minimieren. Kunden, die in einem stabilen und vorhersehbaren Markt operieren, sind weniger anfällig für wirtschaftliche Schwankungen oder politische Unsicherheiten, was die Wahrscheinlichkeit von Auftragsausfällen verringert.

3. Marktkenntnis und Expertise: Die Konzentration auf eine spezifische Region ermöglicht es GSW, tiefere Marktkenntnisse und Expertise in Bezug auf lokale Gegebenheiten, Vorschriften und Förderprogramme zu entwickeln. Dies kann zu einer besseren Projektplanung und -umsetzung führen, was wiederum die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens stärkt.

4. Kundennähe: Durch die geografische Fokussierung kann GSW engere Beziehungen zu lokalen Kunden und Partnern aufbauen. Dies fördert nicht nur die Kundenzufriedenheit, sondern kann auch zu wiederkehrenden Aufträgen und Empfehlungen führen.

5. Nachhaltige Entwicklung: Die Konzentration auf erneuerbare Energien in einer stabilen Region unterstützt die nachhaltige Entwicklung und den Übergang zu einer grüneren Wirtschaft. Dies kann GSW als verantwortungsbewusstes Unternehmen positionieren, was in der heutigen Zeit für viele Kunden und Investoren von Bedeutung ist.

Insgesamt bietet die Fokussierung auf Deutschland und insbesondere auf die Regionen Niederbayern und Oberpfalz GSW Gold SolarWind Service GmbH die Möglichkeit, sich als verlässlicher Partner im Bereich erneuerbare Energien zu etablieren und von den stabilen Rahmenbedingungen zu profitieren.

d) GSW profitiert von der sehr hohen Eigenkapitalquote, womit eine kreditfreie Vorfinanzierung der Projekte problemlos möglich ist.

1. Finanzielle Flexibilität: Mit einer hohen Eigenkapitalquote kann GSW Projekte ohne externe Finanzierungsmittel vorfinanzieren. Dies ermöglicht eine schnellere Umsetzung von Projekten, da keine Zeit für die Beantragung und Genehmigung von Krediten benötigt wird.

2. Risikominimierung: Eine kreditfreie Vorfinanzierung reduziert das finanzielle Risiko für das Unternehmen. GSW ist weniger anfällig für Zinsänderungen oder wirtschaftliche Unsicherheiten, die die Rückzahlung von Krediten beeinflussen könnten. Dies kann die Stabilität des Unternehmens erhöhen.

3. Attraktivität für Investoren: Eine hohe Eigenkapitalquote signalisiert finanzielle Solidität und Stabilität. Dies kann das Vertrauen von Investoren und Partnern stärken und die Wahrscheinlichkeit erhöhen, dass sie in zukünftige Projekte investieren oder Kooperationen eingehen.

4. Wettbewerbsvorteil: GSW kann sich von Wettbewerbern abheben, die auf Fremdkapital angewiesen sind. Die Fähigkeit, Projekte ohne Kredite zu finanzieren, kann zu schnelleren Entscheidungen und einer effizienteren Projektumsetzung führen, was einen Wettbewerbsvorteil darstellt.

5. Bessere Margen: Durch die Vermeidung von Zinszahlungen und anderen Kosten, die mit der Fremdfinanzierung verbunden sind, kann GSW die Gesamtkosten der Projekte senken. Dies kann zu höheren Gewinnmargen führen und die Rentabilität des Unternehmens steigern.

6. Langfristige Planung: Mit einer soliden Eigenkapitalbasis kann GSW langfristige Strategien entwickeln und umsetzen, ohne sich um kurzfristige finanzielle Verpflichtungen sorgen zu müssen. Dies fördert nachhaltiges Wachstum und Stabilität.

Insgesamt bietet die hohe Eigenkapitalquote GSW die Möglichkeit, finanziell unabhängig und flexibel zu agieren, was in der dynamischen Branche der erneuerbaren Energien von großem Vorteil ist.

e) GSW profitiert ebenfalls von den langfristigen Betriebsführungsverträgen für alle größeren Kundenprojekte ab 100 kWp, welche die Firmenzukunft auf eine sehr solide Basis stellen, und auch für Fachpersonal eine attraktive und sichere Zukunft bietet.

f) Auch die Energiewende im Allgemeinen, die Stromerzeugung aus Sonne und Wind im Besonderen nimmt seitdem Ukraine-Krieg eine herausragende Rolle am Strommarkt ein, da diese Stromerzeugung der einzige Schlüssel zu einer günstigen und stabilen Stromerzeugung für die Privathaushalte, Gewerbe- und Industriebetriebe darstellt, neben dem, dass dies auch der einzige Schlüssel für eine lebenswerte Zukunft auf der Erde für uns und unsere Nachkommen ist.

V. Risikobericht

Die wesentlichen Risiken im Zusammenhang mit der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft stellen sich wie folgt dar:

1. Umfeld- / Branchenrisiken:

Das Geschäftsjahr 2023 war weiterhin geprägt von den wirtschaftlichen und geopolitischen Auswirkungen des Ukraine-Kriegs. Die Energie- und Inflationskrise blieb ein bestimmender Faktor, führte jedoch nicht zu wesentlichen Verzögerungen in der Projektentwicklung oder der Realisierung von Solarparks. Durch vorausschauende Planung und strategische Beschaffung konnten wir uns frühzeitig mit den benötigten Materialien eindecken und damit Lieferengpässe und Preisschwankungen in der Beschaffung weitgehend abfedern.

Ein zentrales Risiko bleibt die Entwicklung der Beschaffungspreise, insbesondere bei Mittel- und Hochspannungskomponenten. Gleichzeitig wird dieses Risiko durch die erhöhte Wirtschaftlichkeit von Solarparks ausgeglichen: Die gestiegenen Strompreise ermöglichen höhere Vertriebspreise, was sich positiv auf die Rentabilität auswirkt. Vor diesem Hintergrund sehen wir uns gut positioniert, um die aktuellen Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

Für die Solarbranche bleiben politische und gesetzliche Rahmenbedingungen von entscheidender Bedeutung. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) bildet weiterhin das wichtigste Förderinstrument für den Ausbau von Photovoltaik-Anlagen. Die energiepolitischen Ziele der Bundesregierung, die durch die Krise zusätzlich an Bedeutung gewonnen haben, sehen vor, den jährlichen Zubau der Photovoltaik bis 2026 auf 22 Gigawatt zu steigern und dieses Niveau langfristig zu halten. Bis 2030 soll eine kumulierte und installierte PV-Leistung von 215 Gigawatt in Deutschland erreicht werden.

Die wachsende Bedeutung der Energiewende hat die politische Bereitschaft zur Beschleunigung des Ausbaus erneuerbarer Energien nachhaltig verstärkt. Dies bietet der Branche insgesamt und speziell der GSW-Gruppe hervorragende Entwicklungsmöglichkeiten. Mit unseren Kompetenzen und Erfahrungen sowie einer kontinuierlichen Anpassung an die Marktbedingungen sind wir überzeugt, von diesen positiven Rahmenbedingungen profitieren zu können und die anstehenden Risiken erfolgreich zu meistern.

2. Personal und Organisation

Die Vollbeschäftigung in unserer Region, sowie Fachkräfte- und Nachwuchsmangel stellt eine Herausforderung für jeden Betrieb, insbesondere für kleine und mittelständige Unternehmen dar. Qualifizierte und motivierte Mitarbeiter sind für GSW von herausragender Bedeutung. Zur Gewinnung und Bindung von Mitarbeitern positionieren wir uns als überdurchschnittlich attraktiver Arbeitgeber und beteiligen unsere Arbeitnehmer am Unternehmenserfolg. Die Nachwuchs-Geschäftsführung mit Christian und Lucia Gold als junges Führungsduo ist vollumfänglich etabliert. Die Mitarbeiter sind hochmotiviert und es zeigt sich ein großer Zusammenhalt im Team. Zusätzliches qualifiziertes und motiviertes Personal zu gewinnen ist in unserer Region aufgrund der oben genannten Vollbeschäftigung und der boomenden Branche schwierig. Jedoch setzt die GSW verstärkt auf die Steigerung der Bekanntheit in den sozialen Medien, bietet Praktikums- und Werkstudentenstellen an, und wirbt aktiv für neue Auszubildende, sodass das Team wachsen kann.

 

Kirchroth, den 20.03.2025

Lucia Gold, Geschäftsführer

Christian Gold, Geschäftsführer

Josef Gold, Geschäftsführer

i Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt

ii Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2023 um 0,3 % gesunken - Statistisches Bundesamt

iii Photovoltaik-Zubau 2023: Deutschland erreicht 14 Gigawatt, Europa 56 Gigawatt - pv magazine Deutschland

iv Erneuerbare-Investitionen in Deutschland stiegen 2023 um 67 Prozent auf Rekordwert von fast 37 Milliarden Euro - pv magazine Deutschland

v § 4 EEG 2023 - Einzelnorm

vi So läuft der Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland | Bundesregierung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.188.493,00 1.052.333,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 97.299,00 111.389,00
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 93.049,00 111.389,00
2. geleistete Anzahlungen 4.250,00
II. Sachanlagen 1.091.194,00 940.944,00
1. technische Anlagen und Maschinen 464.411,00 468.122,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 626.783,00 472.822,00
B. Umlaufvermögen 27.207.469,18 19.338.924,67
I. Vorräte 15.000.933,50 9.044.958,47
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 774.124,19 957.242,68
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 10.496.921,27 6.954.520,80
3. geleistete Anzahlungen 3.729.888,04 1.133.194,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 273.669,85 2.507.083,80
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 262.863,55 1.295.986,73
2. sonstige Vermögensgegenstände 10.806,30 1.211.097,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 11.932.865,83 7.786.882,40
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.918,68 1.250,00
Aktiva 28.403.880,86 20.392.507,67

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 14.504.730,10 8.261.183,30
I. eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Bilanzgewinn 14.492.230,10 8.248.683,30
davon Gewinnvortrag 7.548.683,30 3.997.915,47
B. Rückstellungen 3.579.152,91 1.414.344,11
1. Steuerrückstellungen 3.289.946,63 1.105.696,53
2. sonstige Rückstellungen 289.206,28 308.647,58
C. Verbindlichkeiten 10.319.997,85 10.716.980,26
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 9.676.806,80 9.759.149,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9.676.806,80 9.759.149,05
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 108.947,75 158.580,71
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 108.947,75 158.580,71
3. sonstige Verbindlichkeiten 534.243,30 799.250,50
davon aus Steuern 533.253,49 607.200,83
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 945,14 911,87
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 534.243,30 799.250,50
Passiva 28.403.880,86 20.392.507,67

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Umsatzerlöse 48.689.349,52 39.547.445,65
2. Erhöhung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.542.400,47 -1.833.314,57
3. sonstige betriebliche Erträge 91.646,31 72.527,76
4. Materialaufwand 39.458.807,15 28.961.365,52
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 35.120.858,96 26.099.743,27
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.337.948,19 2.861.622,25
5. Personalaufwand 2.389.818,94 2.081.163,57
a) Löhne und Gehälter 1.921.051,49 1.708.191,20
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 468.767,45 372.972,37
davon für Altersversorgung 3.743,37 2.916,24
6. Abschreibungen 312.704,94 247.809,06
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 312.704,94 247.809,06
7. sonstige betriebliche Aufwendungen 660.231,64 638.290,65
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 64.792,94 1.608,21
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.617.024,52 1.603.830,42
10. Ergebnis nach Steuern 6.949.602,05 4.255.807,83
11. sonstige Steuern 6.055,25 5.040,00
12. Jahresüberschuss 6.943.546,80 4.250.767,83
13. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 7.548.683,30 3.997.915,47
14. Bilanzgewinn 14.492.230,10 8.248.683,30

Anhang zum Jahresabschluss per 31.12.2023

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der GSW Gold SolarWind Service GmbH mit Sitz in Kirchroth (Amtsgericht Straubing, HRB 11499) wurde auf der Grundlage der Regelungen des §§ 242 ff. HGB und des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 HGB einzustufen. Größenabhängige Erleichterungen gem. § 327 HGB bei der Erstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige lineare Abschreibung vermindert.

Die Zugänge zu den Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt, und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bei der Folgebewertung wurden die Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des abnutzbaren Sachanlagevermögens vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer angesetzt.

Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu 800,00 € werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

A. Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände II. Sachanlagen
1. entgeltlich Erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
EUR
2. geleistete Anzahlungen
EUR
1. technische Anlagen und Maschinen
EUR
2. anderer Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
EUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten 01.01.2023 213.899,00 0,00 748.432,17 955.406,93
Zugänge 4.250,00 109.350,00 329.719,57
Abgänge 702,76 29.488,60
Umbuchungen 19.954,37
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023 213.899,00 4.250,00 857.079,41 1.275.592,27
Kumulierte Abschreibung 01.01.2023 102.510,00 0,00 280.310,17 482.584,93
Abschreibung Geschäftsjahr 18.340,00 113.060,00 181.304,94
Abgänge 701,76 15.080,60
Umbuchungen
Kumulierte Abschreibung 31.12.2023 120.850,00 0,00 392.668,41 648.809,27
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 31.12.2023 93.049,00 4.250,00 464.411,00 626.783,00
A. Anlagevermögen
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen Im Bau
EUR
Summe Anlagevermögen
EUR
Anschaffungs-/Herstellungskosten 01.01.2023 0,00 1.917.738,10
Zugänge 19.954,37 463.273,94
Abgänge 30.191,36
Umbuchungen -19.954,37 0,00
Anschaffungs-/ Herstellungskosten 31.12.2023 0,00 2.350.820,68
Kumulierte Abschreibung 01.01.2023 0,00 865.405,10
Abschreibung Geschäftsjahr 312.704,94
Abgänge 15.782,36
Umbuchungen
Kumulierte Abschreibung 31.12.2023 0,00 1.162.327,68
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Buchwert 31.12.2023 0,00 1.188.493,00

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet, unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und Anschaffungskostenminderungen (§§ 253 Abs. 1. 255 Abs 1 HGB) oder zu dem niedrigen beizulegenden wert am Bilanzstichtag (§ 253 Abs. 4 HGB).

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet (§ 255 Abs. 2 Satz 2 HGB).

Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden nicht offen von den Vorräten abgesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. zu den Anschaffungskosten angesetzt. Alle erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt.

Das Guthaben bei Kreditinstituten wurde zum Nennwert angesetzt.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt. Die nicht eingeforderten ausstehenden Einlagen auf das gezeichnete Kapital wurden vom gezeichneten Kapital offen abgesetzt.

Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen erfolgte nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung des Erfüllungsbetrags und wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren sowie künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von größer einem Jahr werden mit ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangen sieben Geschäftsjahren abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die bisher verwendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung Posten des Anlagevermögens ist unter Punkt II. angegeben.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind in Höhe von 15.094,56 € Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen weisen eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr auf.

3. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (Urlaub, Überstunden, Tantiemen), Rückstellungen für Jahresabschlusserstellung und -prüfung sowie für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen.

Bezeichnung Bestand 31.12.2022 Bestand 31.12.2023
Rückstellung Boreas 3.968,67 € - €
Rückstellung HWK 15.259,40 € 23.168,10 €
Rückstellung für Personal 250.518,03 € 233.429,74 €
Rückstellung für Abschluss und Prüfung 6.000,00 € 6.000,00 €
Rückstellung Wirtschaftsprüfung 30.000,00 € 24.000,00 €
Rückstellung für Aufbewahrungspflicht 2.901,48 € 2.608,44 €
Gesamt 308.647,58 € 289.206,28 €

4. Verbindlichkeiten

Gesamtbetrag RLZ bis zu einem Jahr RLZ 1 bis 5 Jahre RLZ mehr als 5 Jahre
Verbindlichkeiten 10.319.997,85 € 10.319.997,85 € 0,00 € 0,00 €
(Vorjahr) 10.716.980,26 € 10.761.980,26 € 0,00 € 0,00 €
sonstige Verbindlichkeiten 534.243,30 € 534.243,30 € 0,00 € 0,00 €
(Vorjahr) 799.250,50 799.250,50 0,00 0,00
Davon aus Steuern 533.253,49 € 533,253,49 € 0,00 € 0,00 €
(Vorjahr) 607.200,83 € 607.200,83 € 0,00 € 0,00 €
Davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 945,14 € 945,14 € 0,00 € 0,00 €
(Vorjahr) 911,87 € 911,87 € 0,00 € 0,00 €
Davon gegenüber Gesellschaftern 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
(Vorjahr) 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Davon erhaltene Anzahlungen 9.676,806,80 € 9.676.806,80 € 0,00 € 0,00 €
(Vorjahr) 9.759.149,05 € 9.759.149,05 € 0,00 € 0,00 €
Davon Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 108.947,75 € 108.947,75 € 0,00 € 0,00 €
(Vorjahr) 158.580,71 € 158.580,71 € 0,00 € 0,00 €

Die Verbindlichkeiten sind in voller Höhe nicht besichert.

5. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum 31.12.2023 bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietverhältnissen in Höhe von 69.600,00 € und aus Leasingverträgen 17.500,00 € pro Jahr.

6. Zeitraumfremde Erträge

Als zeitraumfremde Erträge wurden zum einen Nachberechnungen für die technische Betriebsführung der Jahre 2019, 2020 und 2021 und zum anderen eine Abgrenzung zur Nachberechnung des 2022 mit einem Betrag von insgesamt 29.164,59 € erfasst.

I. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiteranzahl

Die Anzahl der Mitarbeiter betrug in 2023: 33 (Vorjahr: 38)

Davon Angestellte 14 Angestellte und 19 Arbeiter.

2. Geschäftsführung

Im Geschäftsjahr erfolgte die Geschäftsführung der Gesellschaft durch die Geschäftsführer:

Lucia Gold, Diplom-Kauffrau (univ.)

Christian Gold, Elektromeister

Josef Gold, Kaufmann

Lucia Gold, Christian Gold und Josef Gold sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Von der Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

II. Ergebnisverwendung

Der handelsrechtliche Jahresabschluss per 31.12.2023 weist einen Jahresüberschuss von 6.943.546,80 € aus.

Der Gewinnvortrag zum 31.12.2023 beträgt 7.548.683,30 €.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird folgende Ausschüttung beschlossen:

Gold Lucia 250.000,00 €
Gold Christian 250.000,00 €
Insgesamt brutto 500.000,00 €

 

Kirchroth, den 20.03.2025

Josef Gold, Geschäftsführer

Lucia Gold, Geschäftsführerin

Christian Gold, Geschäftsführer

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 20.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die GSW Gold SolarWind Service GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der GSW Gold SolarWind Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GSW Gold SolarWind Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/1-v3-hgb-ja-non-pie/ eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil unseres Bestätigungsvermerks.

 

Regen, 20.03.2025

REDONIS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jakob Eisenreich, Wirtschaftsprüfer, Geschäftsführer

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