Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
H + L Baustoff GmbH
Am Lungwitzbach 1, 08371 Glauchau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Andreas Lechner seit 27.6.2022 | Prokura |
Tobias Alexander Lechner seit 27.6.2022 | Prokura |
Michael Peter Hommel seit 6.11.2014 | Prokura |
Bernd Friedrich Lechner seit 6.4.2009 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 33.40% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
H + L Baustoff GmbHGlauchauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Als Hersteller von Fertigbauteilen sowie Rohbauten ist unser Unternehmen in der Baubranche aktiv. Der H+L® Systemrohbau steht für ein modernes und innovatives Bauverfahren. Unsere geschosshohen und massiven Bauteile werden industriell aus umweltfreundlichen Baustoffen vorgefertigt und eignen sich gleichermaßen für private und gewerbliche Bauvorhaben. Mit unserem System entstehen schnell, günstige und zeitgemäße Gebäude mit einem gesunden Wohn- und Arbeitsklima. Wir erbringen dabei die komplette Bandbreite der Leistungen, die für ein Bauvorhaben benötigt werden. Wir übernehmen sämtliche Schritte und liefern alle Produkte von der individuellen Beratung in der Planungsphase bis zur Fertigstellung des Rohbaus. Dazu zählen die vollständige Angebotsbearbeitung, Werksplanung, Produktion, Lieferung und Montage. Präzise und bis ins kleinste Detail ausgearbeitete Systemkomponenten garantieren flüssige Montageabläufe und kürzeste Bauzeiten. So entsteht ein hohes Maß an Effizienz ohne unnötige Reibungsverluste durch Schnittstellen. 2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft ist in Zusammenarbeit mit dem Institut für Angewandte Bauforschung in Weimar und mit der TU Freiberg in Forschungsprojekten involviert. Dies dient der Weiterentwicklung unserer Produkte mit dem Ziel des energieeffizienten und kostengünstigen Bauens. II. Wirtschaftsbericht 1. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche 1.1. Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die konjunkturelle Entwicklung war im Jahr 2023 durch das weiterhin bestehende krisengeprägte Umfeld ins Stocken geraten. Die nach wie vor vorhandenen hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpfen die konjunkturelle Lage. Hinzu kamen die ungünstigen Finanzierungsbedingungen durch die steigenden Zinsen und die geringe Nachfrage aus dem In- und Ausland. Die Erholung der deutschen Wirtschaft, nach dem tiefen Corona-Einbruch im Jahr 2020, setzt sich nicht weiter fort. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP um 0,7 % höher. Nach dem schwachen Jahresausklang 2023 deuteten die Frühindikatoren Anfang des Jahres 2024 auf noch keine Belebung der Konjunktur hin. Die aktuelle Stimmung hat sich auf Grund der belastenden Faktoren, wie zum Beispiel Nachfrageschwäche, Streiks im öffentlichen Verkehr, hoher Krankenstände bei Erwerbstätigen und die bestehenden geopolitischen Spannungen mit Verzögerung bei den Lieferketten, nicht verbessert. Die deutsche Wirtschaft befindet sich im fortschreitenden Jahr 2024 auch weiterhin in einer Stagnation der Konjunktur. Trotz rückläufiger Inflation und der dadurch gestiegenen Kaufkraft bleibt die Stimmung bei den Verbrauchern weiterhin eingetrübt. Die Inflationsrate lag im August 2024 mit 1,9 % seit März 2021 erstmals unter der Zielmarke von 2 %. Die schwache Konjunktur zeigt sich zunehmend am Arbeitsmarkt. Hier fällt der Zuwachs an Erwerbstätigen gegenüber den Vormonaten deutlich geringer aus und die Frühindikatoren zeigen keine Besserung bis zum Ende das Jahres 2024. Laut den OECD-Experten gibt es für die Jahre 2024 und 2025 zwar Anzeichen für die Besserung der globalen Aussichten, auch wenn das Wachstum weiterhin mäßig bleibt. Es wird davon ausgegangen das die Inflation im Laufe des Jahres 2025 auf 3,4 % und zum Ende 2025 in der Nähe der meisten Zentralbankziele von zwei Prozent liegen wird. 1.2. Entwicklung der Branche Das deutsche Bauhauptgewerbe verzeichnet im Jahr 2023 einen preisbereinigten Umsatzrückgang von 5 % zum Vorjahr auf ca. 162,6 Mrd. €. Die zweigeteilte Konjunkturentwicklung im Bauhauptgewerbe setzt sich fort. Die Nachfragte im Wohnungsbau ist schwach. Treiber der Nachfrage im Tiefbau sind Projekte der Mobilitäts- und Energiewende. Die Prognose des ZDB zur Umsatzentwicklung 2024 gegenüber 2023 steht bei real minus drei Prozent. Die Baugenehmigungen für den Wohnungsbau sind weiterhin rückläufig. Unter Berücksichtigung das bereits im Vorjahr die Nachfrage rückläufig war, ist ein kontinuierlicher Rückgang über die letzten zwei Jahre zu erkennen. Im ersten Halbjahr 2023 erreichte der Umsatz im Wohnungsbau ca. 10,75 Mrd. Euro, ein Rückgang um gut 12 Prozent. Die mittlerweile eng beieinanderliegende Rate der nominalen und realen Veränderung der Umsatzentwicklung ist auf einen deutlichen Rückgang der Preisdynamik für Bauleistungen zurückzuführen. Lag die Rate der Preisentwicklung für Bauleistungen zu Ende 2023 noch bei 7 Prozent, liegt der Wert nun noch bei ca. plus ein Prozent. Maßgeblich dafür sind der nachgelassene Druck bei der Entwicklung der Einkaufspreise und der zunehmende Wettbewerb um Aufträge, insbesondere im Wohnungsbau. Für das Jahr 2024 prognostiziert der Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V. aufgrund des Nachfragerückganges der vergangenen Jahre und des Umsatzrückgangs im ersten Halbjahr 2024 sowie der pessimistischen Erwartungen der Bauunternehmen einen Umsatzrückgang von real 4 %. Die konstante Entwicklung der Beschäftigten im Jahr 2023 kann nach den Prognosen des Hauptverbandes im Jahr 2024 nicht gehalten werden und es wird von einem Rückgang um 1 % der Gesamtbeschäftigten im Bauhauptgewerbe ausgegangen. 2. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von T€ 411 erzielt. Die im Vorjahr prognostizierte Geschäftsentwicklung konnte im Ergebnis zwar übertroffen werden ist aber lediglich durch die Erträge aus Beteiligungen entstanden. Die in der Planung prognostizierten Umsatzwerte wurde nicht vollständig erreicht. Trotz der aktuellen Krise der Bauwirtschaft ist unser Auftragsvorlauf weitgehend stabil. 2.1. Ertragslage Die Gesamtleistung verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 18,3 %. Das Rohergebnis, definiert als Betriebsleistung abzgl. Materialaufwand sank demgegenüber nur unterproportional um 6,6 % auf T€ 7.324. Dies ist auf eine verbesserte Materialeinsatzquote zurückzuführen. Die Personalkosten sind um T€ 55 auf T€ 4.924 angestiegen. Das Betriebsergebnis hat sich auf Grund der rückläufigen Gesamtleistung mit T€ -80 gegenüber dem Vorjahr (T€ 340) verschlechtert. Der Jahresüberschuss konnte mit T€ 411 gegenüber dem Vorjahr (T€ 230) gesteigert werden. Diese Steigerung wurde hauptsächlich durch die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von T€ 500 erzielt. 2.2. Vermögenslage Im Geschäftsjahr 2023/2024 verringert sich das Eigenkapital der Gesellschaft durch Gewinnausschüttung auf T€ 2.313. Dies ergibt eine positive Eigenkapitalquote von 52,2 %, die gegenüber dem Vorjahr (46,1 %) weiter verbessert werden konnte. Das Gesamtvermögen der Gesellschaft verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 780 auf T€ 4.429. Die Vermögenslage ist somit stabil und die Finanzierung fristenadäquat. 2.3. Finanzlage Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnte ein Cashflow in Höhe von T€ 756 (definiert als Jahresergebnis + Abschreibungen) erwirtschaftet werden. Es wird aufgrund der erwarteten Ertragslage, der finanziellen Reserven und bestehenden Kreditlinien auch weiterhin damit gerechnet, die finanziellen Verpflichtungen immer rechtzeitig erfüllen zu können. 2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung, • Betriebsergebnis (EBIT) und • Eigenkapitalquote Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Betriebsergebnis, Eigenkapitalquote und den Cashflow heran. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich diese wie folgt entwickelt:
Wir gehen davon aus, im Geschäftsjahr 2024/2025 den Cashflow und die EK-Quote auf diesem guten Niveau halten zu können und bei dem Betriebsergebnis eine Verbesserung zu erzielen. III. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit Chancen und Risiken Der Geschäftsverlauf der Gesellschaft ist abhängig von der konjunkturellen Entwicklung in der Baubranche und speziell im Segment des Wohnungs- bzw. Eigenheimbaus. Der Anstieg der Finanzierungszinsen, das weiterhin hohe Niveau der Baukosten und die allgemeine wirtschaftliche Eintrübung führt hier zu negativen Erwartungen. Inwieweit hier politische Maßnahmen ergriffen werden, um hier eine Trendwende zu errreichen ist aktuell noch nicht absehbar. Da unsere Gesellschaft nur in geringem Maße im besonders betroffenen Eigenheimbau tätig ist, sehen wir aktuell noch keinen erheblichen Auftragseinbruch. Die Nachfrage nach Wohnraum in Deutschland ist ungebrochen, von daher gehen wir mittelfristig von einer Erholung des Immobilienmarktes aus. Risiken bestehen für die Gesellschaft witterungsbedingt durch den üblichen Saisonbetrieb. Verstärkt wird dies durch größere Projektaufträge, die zu schwankenden Auslastungen des Werkes führen. Dabei kommt der Auftragssteuerung besondere Bedeutung zu. Zur Reduzierung der branchenüblichen Forderungsausfälle erfolgt die Lieferung unserer Systemrohbauten (ca. 60 % des Umsatzes) ausschließlich gegen Vorauszahlung. Der Kunde erhält im Gegenzug von der H + L Baustoff GmbH eine Zahlungsbürgschaft. Unsere Gesellschaft hat sich außerdem eine ausreichende Aval-Linie einräumen lassen, damit die Zahlungen der Kunden über Vorauszahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften immer rechtzeitig erfolgen können. Hinzu kommt ein verbleibendes Risiko durch den branchenüblichen Aufwand für eventuelle Mängelbeseitigungen. Ertragschancen sehen wir vor allem durch unsere qualitativ hochwertigen Produkte und durch die verstärkte Einbindung in die Lechner-Firmengruppe. Hierdurch können Synergien im Vertriebs- und Produktionsbereich genutzt werden. IV. Risikomanagement Unsere Gesellschaft hat Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Insbesondere wird eine Unternehmensplanung erstellt, auf deren Basis Umsatz-, Ertrags- und Liquiditätsrisiken beurteilt und in quartalsweisen Besprechungen mit dem steuerlichen- und betriebswirtschaftlichen Berater erörtert werden. Zur Erfassung und Steuerung von Risiken existieren Instrumente, die permanent weiterentwickelt werden. Unser Unternehmen verfügt somit über umfangreiche Planungs- und Kontrollinstrumente, um Geschäftsrisiken frühzeitig zu erkennen und um wirksame Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Vereinbarungen mit unseren Hausbanken über Kredite und Kontokorrentlinien. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen ausgeglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jedweder Art. Im Management der Finanzdispositionen verfolgen wir eine konservative Risikopolitik. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt die Gesellschaft über ein geeignetes Debitorenmanagement. V. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir trotz der negativen Branchenentwicklung nur leicht sinkende Umsätze. Wir gehen aufgrund unserer flexiblen Kostenstruktur davon aus, dass ein leicht verringertes aber erneut deutlich positives Jahresergebnis erwirtschaftet werden kann. Für den ferneren Prognosezeitraum gehen wir davon aus, dass Umsatz und Ertrag eine steigende Tendenz aufweisen und sich demzufolge die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage positiv entwickeln wird. VI. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft betreibt keine Zweigniederlassung. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangI. Allgemeine Angaben Die H + L Baustoff GmbH hat ihren Sitz in 08371 Glauchau, Am Lungwitzbach 1. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HR B 20256 eingetragen. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis 31. März 2024 wurde nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB (§§ 238 ff) unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Vorschriften des GmbH-Gesetzes zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Nach den in § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr, unverändert beibehalten worden. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgten planmäßig entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Vorschriften nach der linearen Methode. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis 800,00 Euro bzw. 1.000,00 Euro wurden im Geschäftsjahr 2023/2024 aktiviert und sofort voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Dabei wurden neben den aktivierungspflichtigen Gemeinkosten auch die Kosten der allgemeinen Verwaltung in Ausübung des Wahlrechts nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB mit einbezogen. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Zinsen wurden bei den Herstellkosten nicht angesetzt. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit ihrem Nennwert, vermindert um Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich, wurden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Kassenbestände und Bankguthaben wurden zu Nominalwerten angesetzt. Die Eigenkapitalpositionen wurden zum Nennwert angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen wurden mit dem nach den Grundsätzen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Sie beinhalten alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden, die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätzen der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank monatlich bekannt gegeben werden. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Höhe der Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Für die Abschreibungen wurden folgende Nutzungsdauern zu Grunde gelegt:
2. Vorräte Für die in Arbeit befindlichen Bauaufträge wurden Material- und Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten aktiviert. Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden mit den Nettoeinkaufspreisen bewertet. Von den in Arbeit befindlichen Bauaufträgen wurden die erhaltenen Anzahlungen offen abgesetzt. 3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 395.408,00 € (Vorjahr 919.520,88 €) ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferung und Leistung enthalten Forderungen ggü. verbundenen Unternehmen in Höhe von 21.697,20 € (Vorjahr 175.230,26 €). Die Forderungen aus Lieferung und Leistung und die übrigen sonstigen Vermögensgegenständen haben Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 4. Rechnungsabgrenzungsposten Unter dem Posten Aktive Rechnungsabgrenzung sind Zahlungen bis zum Bilanzstichtag erfasst, die Aufwand für die folgenden Geschäftsjahre darstellen. In den aktiven Rechnungsabgrenzungen sind keine Beträge für Disagien enthalten. 5. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel
Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind in Höhe von 429 TEuro durch Sicherungsübereignung von Wirtschaftsgütern besichert. Der unter dem Posten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch übliche Eigentumsvorbehalte von Lieferanten besichert. Es bestehen latente Steuerschulden in Höhe von T€ 31 (Vorjahr: T€ 25). Diese sind gegenüber dem Vorjahr um T€ 6 angestiegen. Aktive latente Steuern bestehen nicht. IV. Gewinn- und Verlustrechnung Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Posten Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhaltet Aufwendungen aus der Zuführung zum passiven Steuerabgrenzungsposten in Höhe von 6.270,00 Euro. V. Sonstige Pflichtangaben 1. Haftungsverhältnisse (§ 251 HGB) Die Gesellschaft hat sich nicht verbürgt. Risiken aus Wechseln und Schecks bestehen nicht. Es wurden keine Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestellt. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen. Die Miet- und Pachtverträge haben eine jährliche Laufzeit und eine Verpflichtung in Höhe von 584 TEuro. Bei den Leasingverträgen handelt es sich um 10 Kfz-Leasingverträge. Aus diesen Leasingverträgen wird die Gesellschaft mit 57 TEuro jährlich belastet. Aus den Verträgen bestehen keine Verpflichtungen von mehr als fünf Jahren. Der Gesellschaft wurde von Banken und Versicherungen ein Avalrahmen für Vorauszahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsbürgschaften von insgesamt 3.925 TEuro eingeräumt. 3. Vorschüsse und Kredite an die Geschäftsführung An das Geschäftsführungsorgan wurden keine Kredite gewährt. 4. Namen und Vergütung der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch Herrn Bernd Lechner (Diplom-Bauingenieur) geführt. Bei der Angabe der Bezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. 5. Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält folgende Beteiligungen:
6. Mitarbeiter Mit durchschnittlich 106 Mitarbeitern im aktuellen Geschäftsjahr ist die Zahl der Mitarbeiter gegenüber dem Vorjahr (111 Mitarbeiter) gesunken. Die Mitarbeiter gliedern sich nach Gruppen wie folgt:
7. Honorare für Leistungen des Abschlussprüfers Es wird die Schutzvorschrift des § 288 Abs. 2 S. 3 HGB angewendet. 8. Nachtragsbericht Berichtspflichtige Sachverhalte haben sich nicht ergeben. 9. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 411.009,88 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagenspiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Glauchau, 22.10.2024 gez. Bernd Lechner Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 22.10.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die H + L Baustoff GmbH, Glauchau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der H + L Baustoff GmbH, Glauchau - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der H + L Baustoff GmbH, Glauchau für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. März 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Amberg, den 25. September 2024 HD
BAYERN AUDIT AG
Michael Strasser, Wirtschaftsprüfer |
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