GfK Bank GmbHLiquidiert

42657 Solingen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Wuppertal HRB 14776
Vorher
G.f.K. Gesellschaft für Kauffinanzierungen mit beschränkter Haftung
Eingetragen
8.3.2004
Branche
Kreditinstitute des SparkassensektorsKreditinstitute mit SonderaufgabenInstitute für Factoring-Geschäfte
Gegenstand
Das Betreiben von Teilzahlungs- /Finanzierungsgeschäften.

Historie

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Management

NameRolle
Klaus-Dieter Erdmann
seit 23.12.2019
Liquidator

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Haan
50.000 DM
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

GfK Bank GmbH

Solingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2016 bis zum 30.06.2017

Bilanz

Aktiva

  30.06.2017 30.06.2016
EUR EUR TEUR
Barreserve      
a) Kassenbestand 5.745,84   6
b) Guthaben bei Zentralnotenbanken 0,00   0
    5.745,84  
Forderungen an Kreditinstitute      
a) täglich fällig 46.070,46   7
    46.070,46  
Forderungen an Kunden   893.770,01 1.062
a) darunter: durch Grundpfandrechte gesichert 0,00    
Beteiligungen   0,00 0
a) darunter: an Kreditinstituten 0,00    
Sonstige Vermögensgegenstände   7.934,78 8
Rechnungsabgrenzungsposten   128,00 0
Summe der Aktiva   953.649,09 1.083

Passiva

     
    30.06.2017 30.06.2016
  EUR EUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten      
a) täglich fällig 0,00   0
b) mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist 0,00   0
    0,00  
Sonstige Verbindlichkeiten   119,00 90
Rechnungsabgrenzungsposten   129.875,91 166
Rückstellungen      
a) Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00   0
b) Steuerrückstellungen 2.248,00   3
c) andere Rückstellungen 6.800,00   7
    9.048,00  
       
Eigenkapital      
a) gezeichnetes Kapital 25.564,59   26
b) Kapitalrücklage 766.937,83   767
c) Gewinnrücklagen 0,00   0
    792.502,42  
d) Bilanzgewinn/Bilanzverlust   22.103,76 24
Summe der Passiva   953.649,09 1.083
    30.06.2017 30.06.2016
    EUR TEUR
Eventualverbindlichkeiten      
a) Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen   0,00 50

Gewinn- und Verlustrechnung

2016/2017 2015/2016
EUR TEUR
1. Zinserträge aus    
a) Kredit- und Geldmarktgeschäften 124.852,47 151
2. Zinsaufwendungen - 1.280,57 -12
  123.571,90  
3. Laufende Erträge aus    
a) Aktien und anderen nicht festverzinslichen Wertpapieren 0,00 0
b) Beteiligungen 0,00 3
4. Sonstige betriebliche Erträge 591,97 1
5. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen    
a) Personalaufwand    
aa) Löhne und Gehälter - 12.145,20 -12
ab) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.047,05 -2
darunter:    
für Altersversorgung 0,00  
b) andere Verwaltungsaufwendungen -77.258,03 -92
6. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 32.713,59 37
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -10.609,83 -11
8. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 22.103,76 26
9. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0,00 0
10. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 22.103,76 26

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Jul i 2016 bis 30. Juni 2017

der GfK Bank GmbH, Solingen

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung

Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen der Verordnungen über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (Kreditinstituts-Rechnungslegungsverordnung RechKredV) zu berücksichtigen. Von der Vorschrift des § 265 Abs. 5 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Im Einzelnen waren dies folgende Grundsätze und Methoden:

Die Barreserve, Forderungen an Kreditinstitute, Forderungen an Kunden und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten bewertet. Bei den Forderungen an Kreditinstitute und an Kunden wurde auf eine niedrigere Bewertung zur Berücksichtigung besonderer Risiken des Geschäftszweiges des Kreditinstituts gemäß § 340f. HGB verzichtet, da dies nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nicht notwendig war.

Die Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden gliedern sich nach folgender Fristigkeit auf:

  TEUR
- bis 3 Monate 198
- mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 328
- mehr als 1 Jahr bis 4 Jahre 414

Als (aktiver) Rechnungsabgrenzungsposten wurden Vorauszahlungen für künftige Zeiträume zeitanteilig abgegrenzt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der (passive) Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt die Restgebühren aus Teilzahlungsfinanzierungsdarlehen; die Abgrenzung erfolgt nach Maßgabe der um einen Faktor erweiterten sog. "78er Formel".

Die Position "Steuerrückstellungen" beinhaltet den noch zu erwartenden Steueraufwand für das Geschäftsjahr. Die Position "andere Rückstellungen" beinhaltet unter anderem Rückstellungen für Kosten für Jahresabschlussprüfung und Aufbewahrung. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die sonstigen Verbindlichkeiten und anderen Rückstellungen gliedern sich nach folgender Fristigkeit auf:

TEUR  
- bis 3 Monate 2
- mehr als 3 Monate bis 1 Jahr 0
- mehr als 1 Jahr bis 5 Jahre 0

Auf die Bildung eines Sonderpostens "Fonds für allgemeine Bankrisiken" zur Berücksichtigung besonderer Risiken des Geschäftszweiges des Kreditinstituts wurde gemäß § 340g HGB verzichtet, da dies nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nicht notwendig war.

Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Angaben zum Jahresergebnis

Der Jahresabschluss weist einen Jahresüberschuss von TEUR 22,1 aus. Der Abschlussprüfer hat für das Geschäftsjahr TEUR 7 für Abschlussprüfung und TEUR 3 für sonstige Leistungen berechnet.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Das Jahresergebnis stammt ausschließlich aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Eine Aufteilung des Steueraufwands auf die Teilergebnisse der gewöhnlichen und außergewöhnlichen Geschäftstätigkeit erübrigt sich daher.

Sonstige Pflichtangaben

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr betrug 3 Personen.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte durch folgende Personen geführt:

Frau Andrea Drache, Dipl.-Kauffrau, Haan

Herr Ralf Drache, Dipl.-Kaufmann, Haan.

Im Geschäftsjahr wurden TEUR 8,2 Geschäftsführervergütungen gezahlt.

Angaben zur Ergebnisverwendung

Es ist vorgesehen, den Jahresüberschuss auszuschütten.

 

Solingen, den 25.09.2017

gez. Ralf Drache

gez. Andrea Drache

Lagebericht zum Jahresabschluss auf den 30. Juni 2017

(einschließlich Offenlegungsbericht nach § 26a KWG und Angaben zur SolvV und InstitutsVergV)
der GfK Bank GmbH, Solingen

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Unser Geschäftsfeld besteht aus dem Betreiben von Teilzahlungsfinanzierungsgeschäften mit Kunden der Firma Wilh. Drache KG, Solingen.

Das Verkaufsprogramm der Wilh. Drache KG umfasst Schmuck und Kunstgegenstände sowie eine Kochgeschirrserie.

Unser Standort befindet sich in Solingen, Zweigniederlassungen werden zurzeit nicht unterhalten.

Unsere Kunden sind derzeit ausschließlich in Deutschland ansässig.

B. Darstellung des Geschäftsverlaufes und des Geschäftsergebnisses der Gesellschaft

Der Geschäftsverlauf im Geschäftsjahr 2016/2017 vollzog sich in einem ausgeglichenen Rahmen.

Bei niedrigeren Zinserträgen ist das Ergebnis zum Vorjahr um T€ 3,8 niedriger.

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl lag im Geschäftsjahr bei 3 (Vorjahr 3).

Die Geschäftsentwicklung in dem Geschäftsjahr 2016/2017 verlief im Rahmen des allgemeinen Konsumverhaltens; auch für das laufende Geschäftsjahr stellen sich die Verhältnisse nicht anders dar.

C. Darstellung der Lage der Gesellschaft (Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage)

1. Ertragslage

Das abgelaufene Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von T€ 22,1. Gegenüber dem Vorjahr stellt dies eine Ergebnisminderung von T€ 3,8 dar.

Im Geschäftsjahr verminderten sich insbesondere die Zinserträge (T€ 25,8), die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen verminderten sich (T€ 15,0) und die Zinsaufwendungen haben sich vermindert (T€ 10,6).

Für das laufende Geschäftsjahr rechnen wir wieder mit einem positiven Ergebnis und einer weiterhin positiven Ertragssituation.

Die Ergebnisentwicklung des laufenden Jahres verlief bisher im Rahmen unserer Planzahlen.

2. Finanzlage

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr zufrieden stellend.

Wir rechnen damit, auch zukünftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können.

3. Vermögenslage

Unsere Vermögenslage zum 30.06.2017 ist durch einen Anteil der Forderungen an Kunden an der Bilanzsumme von 93,7 % gekennzeichnet.

Sonstige Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten machen 0,8 % der Bilanzsumme aus.

Der Anteil des Eigenkapitals an der Bilanzsumme zum Bilanzstichtag (ohne Bilanzgewinn) beträgt 83,1 % (Vorjahr: 73,2 %).

Die wirtschaftliche Lage unseres Unternehmens - Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage - ist auch zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Lageberichtes als geordnet und stabil zu bezeichnen.

D. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 289 Abs. 2 Nr. 1 HGB haben sich nicht ereignet.

E. Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Risiken der zukünftigen Entwicklung im Sinne von unternehmensbestandsgefährdenden Risiken oder Risiken, die die Entwicklung des Unternehmens beeinträchtigen und somit wesentlichen Einfluss auf die Vermögens- Finanz- und Ertragslage nehmen könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Aufgrund der unbeschränkten Ausfallbürgschaft der Wilh. Drache KG sind Kreditrisiken de facto nicht vorhanden.

Eine negative Beeinträchtigung des Geschäftsverlaufes wäre denkbar, wenn es im Zuge der Veränderung des Verbraucherverhaltens vor dem Hintergrund der aktuellen konjunkturellen Situation zu einem Rückgang des Kreditgeschäftes kommen würde. Angesichts der Kostenstruktur und der Eigenkapitalausstattung des Instituts sind allerdings auch in diesem Falle keine ernsthaften Risiken zu erwarten.

Die Chancen auf eine positiv ausgeglichene wirtschaftliche Unternehmenslage sehen wir unter Betrachtung unserer unternehmensinternen und branchenspezifischen Kenntnisse als gegeben und umsetzbar an.

F. Solvabilitätsbericht

1. Refinanzierung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgte die Refinanzierung insbesondere über Eigenmittel.

2. Eigenmittelausstattung

Die SolvV fand bei keiner übergeordneten Gesellschaft Anwendung.

Zum Bilanzstichtag betragen die Eigenmittel TEUR 793 (Vorjahr: TEUR 793).

Sowohl das Kernkapital und das harte Kernkapital betragen jeweils TEUR 793 (Vorjahr: TEUR 793). Die Beträge setzen sich aus TEUR 26 (Vorjahr: TEUR 26) als hartes Kernkapital anrechenbare Kapitalinstrumente und TEUR 767 (Vorjahr: TEUR 767) sonstige Rücklagen zusammen.

Die "Leverage Ratio" zum 31.12.2016 beträgt 84,2 %. Der Wert errechnet sich aus dem Verhältnis des bilanziellen Eigenkapitals in Höhe von TEUR 793 zu den außerbilanziellen Verpflichtungen in Höhe von TEUR 942.

Zum Bilanzstichtag betragen die Eigenmittelanforderungen TEUR 936. Nach Abzug der risikogewichteten Positionsbeträge für das Kredit-, das Gegenparteiausfall- und das Verwässerungsrisiko sowie Vorleistungen in Höhe von TEUR 680 errechnet sich der Gesamtrisikobetrag der Risikopositionen für operationelle Risiken mit TEUR 256.

Der Überschuss des harten Kernkapitals beträgt TEUR 750, der des Kernkapitals TEUR 736 und der der Gesamteigenmittel TEUR 718. Diese Überschüsse ermitteln sich wie folgt:

hartes Kernkapital TEUR 793 abzüglich des Betrages des mit 4,5 % multiplizierten Gesamtrisikobetrages in Höhe von TEUR 936,

Kernkapital TEUR 793 abzüglich des Betrages des mit 6 % multiplizierten Gesamtrisikobetrages in Höhe von TEUR 936,

Gesamteigenmittel TEUR 793 abzüglich des Betrages des mit 8 % multiplizierten Gesamtrisikobetrages in Höhe von TEUR 936.

3. Risikomanagement

Die Geschäftsführung hat die nachhaltige Geschäftsstrategie und eine dazu konsistente Risikostrategie festgelegt. Die mittelfristig ausgelegte Strategie für das Kreditgeschäft sieht vor allem ein sorgsam ausgesuchtes Kundenneugeschäft vor, bei dem die in jahrelanger Übung gefestigte Kreditwürdigkeitsprüfung die Grundlage für die Kreditvergabe bildet. Die Umsetzung dieser Strategien ist durch festgelegte Abläufe und Kriterien vorgegeben.

Die Mitarbeiterkapazität ist in quantitativer wie qualitativer Hinsicht angemessen; die technisch-organisatorische Ausstattung (EDV-Systeme) ist genau auf unsere Anforderung ausgerichtet.

Das Kreditanbahnungsgeschäft, die Kreditwürdigkeitsbeurteilung sowie die Kreditbearbeitung sind organisatorisch getrennt; die Überwachung der Abläufe erfolgt kontinuierlich unmittelbar durch die Geschäftsführung, insbesondere die sensiblen Bereiche Risikomanagement und -Controlling.

Die Einrichtung einer Innenrevision war im Hinblick auf unsere Betriebsgröße nicht veranlasst. Diese Funktionen werden durch die Geschäftsführer übernommen werden. Die Kontrollen der Geschäftsführer umfassen vor allem:

Die stichprobenweise Prüfung der Rateneinzahlungen, des Debitorenkontokorrents und des Mahnwesens, die stichprobenweise Überprüfung der eingeholten Auskünfte über die Kreditnehmer (Bonitätsprüfung), zum Teil aus Anlass der Rückrechnung an den Bürgen, die lückenlose Prüfung der Zahlungsausgänge, laufende Kontrolle der EDV-Organisation sowie des gesamten Rechnungswesens und die stichprobenweise Prüfung des gesamten Meldewesens.

Folgende Risikoarten werden im Risikomanagement insbesondere unterschieden:

Strategische Risiken

Als strategische Risiken bezeichnen wir Risiken, die sich aus unserem Geschäftsmodell sowie aus unserem Wettbewerbsumfeld ergeben. Das strategische Risiko wird quantifiziert als Anteil an der Soll-/Ist-Abweichung der Gewinn- und Verlustrechnung, der nicht auf andere Risiken zurückzuführen ist.

Kreditrisiken und Adressenausfallrisiken

Wir führen Teilzahlungfinanzierungsgeschäfte mit Kunden der Wilh. Drache KG (GmbH & Co.) durch. Die Kunden der Wilh. Drache KG stellen grundsätzlich gemeinsam mit dieser bei uns den Antrag auf Gewährung eines Darlehens in Höhe des jeweiligen Restkaufpreises.

Die Wilh. Drache KG hat sich verpflichtet, nur solche Kreditanträge gemeinsam mit den Kunden zu stellen, bei denen die Bonität des Kunden sorgfältig geprüft wurde. Wir sind berechtigt, die eingereichten Kreditanträge an andere Finanzierungsinstitute weiterzuleiten, wovon im Berichtsjahr kein Gebrauch gemacht wurde.

Die Wilh. Drache KG übernimmt bei allen in- und ausländischen Darlehensverträgen die Delkrederehaftung. Persönlich haftende Gesellschafterin der Bürgin ist die Drache Beteiligungs-GmbH mit einem Stammkapital von TEUR 25.

Mit Beschluss vom 28.10.1974 haben wir der Wilh. Drache KG ein Kreditrahmenkontingent von umgerechnet TEUR 8.948 bewilligt.

Es wurden keine langfristigen Teilzahlungsdarlehen (mehr als 47 Raten) gewährt. Kurz-, mittel- und langfristige so genannte Nichtratenkredite sind ebenfalls nicht gewährt worden.

Es sind Darlehen im Teilzahlungsfinanzierungsgeschäft mit der Wilh. Drache KG in Höhe von insgesamt TEUR 544 (Vorjahr TEUR 697) gewährt worden. Die Wilh. Drache KG ist in Höhe von TEUR 26 (Vorjahr TEUR 57) als Bürge in Anspruch genommen worden.

Die Kundenforderungen zum Abschlussstichtag betragen insgesamt TEUR 894. Es handelt sich um Teilzahlungsdarlehen mit insgesamt 627 Einzelposten und einer Ursprungslaufzeit von

mehr als 12 Monaten EUR 808.289,13
bis zu 12 Monaten EUR 85.480,88
Gesamt EUR 893.770,01

In den Forderungen mit einer Ursprungslaufzeit

von mehr als 12 Monaten sind EUR 29.650,50
und von bis zu 12 Monaten sind EUR 1.397,00

enthalten, die gegen wirtschaftlich selbständige Privatpersonen bestehen. Die übrigen Forderungen betreffen wirtschaftlich nicht selbständige Privatpersonen.

Nach einer Mahnstatistik vom 31.07.2017 ergeben sich zum Abschlussstichtag Forderungen in Höhe von insgesamt EUR 1.365,50 in den Mahnstufen 1 bis 2.

Die Entwicklung sowie die Bonität des Kreditgeschäfts (Inland) sind aus nachstehenden Zusammenstellungen ersichtlich:

Stand 01.07. Zugang Tilgung Rückbelastung Stand 30.06.
Geschäftsjahr TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
1973/74 - 2006/07   90.576   7.752  
2007/08 1.235 1.058 928 65 1.300
2008/09 1.300 1.098 940 55 1.403
2009/10 1.403 1.317 1.003 101 1.616
2010/11 1.616 920 978 76 1.482
2011/12 1.482 881 961 92 1.310
2012/13 1.310 914 783 30 1.411
2013/14 1.411 705 881 64 1.171
2014/15 1.171 839 751 44 1.215
2015/16 1.215 697 793 57 1.062
2016/17 1.062 544 686 26 894
Stand 1.7.1973     Rückbelastungsquote
(Beginn der Untersuchung)   5.822     8.362 x 100 /105.371 =
    105.371      7,9 % (VJ 8,0 %)

Großkredite im Sinne des § 13 Abs. 1 bis 3 KWG bestehen nicht. Es wurden keinem einzelnen Kreditnehmer Kredite von insgesamt mehr als EUR 750.000,00 oder 10 % des anrechenbaren Eigenkapitals des Kreditinstituts gewährt.

Operationelle Risiken

Unter diesem Risikosegment erfassen wir die personellen, technischen organisatorischen und rechtlichen Risiken. Tatsächliche Verluste aus operativen Risiken fielen im Berichtsjahr nicht an.

Mit Bescheid vom 30.10.1995 des BAK sind wir von den Vorschriften des Geldwäschegesetzes insoweit freigestellt, als die durch das Geldwäschegesetz konstituierten Pflichten durch das Betreiben von Bankgeschäften i.S.v. § 1 Abs. 1 Nrn. 1 bis 9 GwG begründet werden.

Laut Mitteilung der BaFin vom 19.07.2012 ist die Freistellung widerrufen. Die Befreiung erfolgte seinerzeit gemäß § 1 Abs. 1 Satz 4 GwG in der Fassung vom 29.11.1993. Diese Rechtsvorschrift wurde durch das Geldwäschebekämpfungsergänzungsgesetz vom 13.08.2008 gestrichen und durch das Geldwäscheoptimierungsgesetz vom 22.12.2011 geändert. Wir haben mit Schreiben vom 18.10.2012 der BaFin mitgeteilt, dass wir auf die Freistellung von den Pflichten nach dem Geldwäschegesetz verzichten.

Gemäß § 25a Abs. 1 KWG sowie § 14 Abs. 2 GwG haben wir geschäftsbezogene, kundenbezogene und transaktionsbezogene Risiken identifiziert, klassifiziert und die jeweiligen präventiven Maßnahmen festgelegt.

Wertpapierdienstleistungen werden nicht erbracht. Damit entfällt die Prüfung der Verhaltensregeln und Meldepflichten nach § 36 Abs. 1 WpHG.

Für die Bank, einschließlich der Datenverarbeitung besteht ein Notfallplan. Der Rückgriff auf Daten ist sichergestellt.

Belastung der Vermögenswerte

Es lagen keine belasteten Vermögenswerte vor.

Refinanzierungsrisiken

Unter Refinanzierungsrisiken fassen wir als Nichthandelsinstitut folgende Risiken zusammen:

Solvabilitätsrisiken: Durch den hohen Anteil von Eigenkapital (s. a. nachfolgendes Liquiditätsbild) an der Refinanzierung war das Berichtsjahr durch eine hohe Solvabilität gekennzeichnet.

Liquiditätsrisiken: Im kurzfristigen Bereich erfolgt die Überwachung von Risiken aus Zahlungsstromschwankungen durch die tägliche Gegenüberstellung der Zahlungsein- und -ausgänge mit historisch basierten Erwartungen und Zahlungsstromprognosen sowie durch die LiqV Methodik.

Zur Vermeidung mittelfristiger Liquiditätsengpässe erfolgen regelmäßige Planungen der Geschäftsführung.

Nach der Bilanz zum Abschlussstichtag wird das folgende Liquiditätsbild erstellt, das unsere Liquiditätsvorsorge zeigt:

Laufzeitband I Laufzeitband II Laufzeitband III Laufzeitband W insgesamt
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Zahlungsmittel          
Kassenbestand 6 0 0 0 6
Forderungen an Kreditinstitute 46 0 0 0 46
Vermögensgegenstände 3 0 0 0 3
Forderungen an Kunden 53 98 131 197 479
  108 98 131 197 534
Zahlungsverpflichtungen          
Sonstige Verbindlichkeiten 2 0 0 0 2
  2 0 0 0 2
+ Über-/ -Unterdeckung + 106 +98 + 131 + 197 + 532

Zahlungsmittel und Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als 12 Monaten werden hierbei nicht berücksichtigt.

Zum Bilanzstichtag ergibt sich eine Liquiditätskennzahl für das Laufzeitband I von 54,0 sowie eine Beobachtungskennzahl für das Laufzeitband II von 0.

Zinsänderungsrisiken: Im Berichtsjahr erfolgte die Refinanzierung insbesondere über Eigenmittel.

Unter Risikogesichtspunkten wird das Zinsänderungsrisiko als unwesentlich eingestuft.

Währungs- und sonstige Marktpreisrisiken: Währungs- und sonstige Marktpreisrisiken bestanden nicht.

G. Angaben gem. Instituts-VergV

Im Geschäftsjahr 2016/2017 wurden insgesamt Vergütungen i. H. v. TEUR 14,2 gezahlt. Es handelt sich ausschließlich um fixe monatliche Zahlungen ohne variable Bestandteile für drei Arbeitnehmer.

 

Solingen, den 25.09. 2017

gez. Ralf Drache

gez. Andrea Drache

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der GfK Bank GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.07.2016 bis 30.06.2017 geprüft.

Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfungen vorgenommen.

Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise über die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Den vorstehenden Prüfungsbericht erstatten wir in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorschriften und den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berichterstattung bei Abschlussprüfungen (IDW PS 450).

Eine Verwendung des oben wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichtes in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zutrifft oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird, auf § 328 HGB wird verwiesen.

 

Solingen, den 12. Oktober 2017

KUBAK DORNBACH Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Kubak, Wirtschaftsprüfer

gez. Höhmann, Wirtschaftsprüfer

P R O T O K O L L
über die Gesellschafterversammlung
der Firma GfK Bank GmbH, Solingen

Unter Verzicht auf die Einhaltung von Frist- und Formvorschriften ist die Gesellschafterversammlung zusammengetreten und hat folgendes beschlossen:

1.

Der Jahresabschluss zum 30.06.2017 mit einer Bilanzsumme von EUR 953.649,09 und einem Jahresüberschuss von EUR 22.103,76 wird hiermit festgestellt.

2.

Der Geschäftsführung wird Entlastung für das abgelaufene Geschäftsjahr erteilt.

3.

Der Gesellschafter beschließt aus dem Geschäftsjahresergebnis 2016/2017 einen Betrag von EUR 22.103,76 auszuschütten. Nach Abzug der Kapitalertragsteuer in Höhe von 25% sowie 5,5% Solidaritätszuschlag beträgt die Barauszahlung EUR 16.274,84.

Die Auszahlung soll am 05.12.2017 erfolgen.

4.

Weitere Beschlüsse werden nicht gefasst.

 

Solingen, den 22.11.2017

gez. Ralf Drache

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