LMG Manufacturing GmbH
Zur Selkeaue 1, 06467 Seeland, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Bernd Johannes Georg Egelkraut seit 16.9.2024 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Jaya Hind International B.V. | 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
LMG Manufacturing GmbHStadt SeelandJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.03.2024Amtsgericht Stendal HRB 28719Bilanz zum 31. März 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. März 2024
ANHANG 2024Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss der LMG Manufacturing GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erhaltene Investitionszuschüsse sind gem. § 247 Abs.3 HGB a.F. i.V.m. Art. 67 Abs.3 EGHGB sowie R 6.5 EStR in einen Sonderposten für Investitionszuschüsse eingestellt. Die Auflösung des Sonderpostens erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Wirtschaftsgüter. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Auf Zugänge bei beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens wurde die Abschreibung pro rata temporis ab dem Zeitpunkt der Anschaffung oder Fertigstellung in vollen Monatsbeträgen in Anspruch genommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis Euro 800,00 wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. In den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden für Vermögensgegenstände, die regelmäßig ersetzt werden, mit den Werten gemäß § 240 Abs. 3 HGB angesetzt (Festwerte). Die Bewertung erfolgt zu Anschaffungskosten im Jahr der Inventuraufnahme. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Vor- und Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz auch die notwendigen Teilwertabschreibungen sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Aktivierte Disagiobeträge Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind keine Disagiobeträge enthalten. Anlagenspiegel zum 31.03.2024
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren Die Angaben sind auf Seite 5 in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengestellt. Die Umsatzerlöse wurden entsprechend § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung eines Investitionszuschusses in Höhe von TEUR 4 sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 865. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind keine außergewöhnlichen Aufwendungen enthalten. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen Nachzahlungen des Geschäfts- und Vorjahres. Diese resultieren aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und Verlustrückträgen. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch:
Die Angabe der Geschäftsführerbezüge entfällt, da die Gesellschaft von den Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB gebraucht macht. Verbindlichkeitenspiegel zum 31.03.2024
Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer (ohne Auszubildende) beträgt damit 243. Nachtragsbericht: Es sind nach dem Abschluss des Rumpfgeschäftsjahres 2024 keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten. Ergebnisverwendung: Das Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von EUR 13.728,90 ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss unter Hinzurechnung zum Gewinnvortrag, auf neue Rechnung vorzutragen.
Seeland, 06.05.2024 Geschäftsführer: Gez. Clemens von Reyher LAGEBERICHT RUMPFGESCHÄFTSJAHR 01.01.2024 - 31.03.2024Inhalt 1. Grundlagen der LMG Manufacturing GmbH a. Geschäftsmodell der LMG Manufacturing GmbH b. Forschung und Entwicklung 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen b. Geschäftsverlauf und Lage i. Ertragslage ii. Finanzlage iii. Vermögenslage C. Finanzielle Leistungsindikatoren d. Gesamtaussage 3. Prognosebericht 4. Chancen- und Risikobericht 1. Grundlagen der LMG Manufacturing GmbH a. Geschäftsmodell der LMG Manufacturing GmbH Die LMG Manufacturing GmbH ist ein produzierendes Unternehmen in der Automotive-Branche für Aluminiumdruckguss und dessen mechanische Bearbeitung, sowie weiterer Wertschöpfungsschritte bis zum Komponentenbau. Das Produktportfolio umfasst nicht nur Motorhalter, Aggregatträger oder verschiedene Gehäuse, sondern auch Leichtbauteile für E-Autos. Gießwerkzeuge, die dafür erforderlichen Formeinsätze und Fräsvorrichtungen werden von der LMG Manufacturing GmbH entsprechend den Kundenanforderungen entwickelt. Mit der langjährigen, fundierten Expertise in der Automotive-Branche ist die LMG Manufacturing GmbH am Standort Sachsen-Anhalt ein zuverlässiger Partner für die Automobilindustrie. Sie kennt die Kunden, ihre Anforderungen, das agile Umfeld, ist regional sehr nahe und richtet Ihre Produktentwicklung genau auf diese Bedürfnisse aus. b. Forschung und Entwicklung Der Fokus der LMG Manufacturing GmbH liegt in der Beratung und Realisierung einer optimierten Produzierbarkeit von Bauteilen. Ziele sind die Erhöhung der Ausbringungsmengen, Reduzierung von Wartung und gleichzeitig Gewährung einer gleichbleibend hohen Qualität unter Einhaltung aller gesetzlichen und Unternehmensstandards. Im bestehenden Bauteileportfolio unserer Kunden werden Konzepte und neue Ideen auf Machbarkeit geprüft und in den Produktionsprozess eingeführt. 2. Wirtschaftsbericht a. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Veränderungen der Aluminiumgießereien in Deutschland, die bereits in den vergangenen Jahren begonnen hat, dauern noch an und es ist nicht absehbar, wann sich der Markt stabilisieren wird. Auch die Automobilindustrie, als größter Kunde der Aluminium-Gießereiindustrie, steht vor einem gravierenden Wandel. Die Forderungen nach drastischer Reduzierung der CO 2 Emission werden immer stärker. Gewichtsreduzierung und E-Mobilität wurden als wesentliche Hebel identifiziert. Als Folge wird sich das heutige Artikelportfolio der Aluminium-Gießereiindustrie "revolutionär" verändern. Die Hybridisierung als zu erwartender "Zwischenschritt" zur E-Mobilität, wird bei Baugruppen wie den Getrieben noch einmal deutlich höhere Anforderungen an die Gießereien stellen als bei den aktuellen Produkten. Die letztendlichen Auswirkungen für die Gießereiindustrie sind im vollen Umfang zurzeit noch nicht abzusehen. Die Ukraine-Krise und die Volatilität der Energiekosten haben neben den oben genannten Rahmenbedingungen den Druck in der gesamten Gießereibranche deutlich erhöht. Die LMG Manufacturing GmbH hebt sich von der Branche Aluminiumgießerei insoweit ab, da sie zu den wenigen Gießereien gehört, die selbst eine eigene mechanische Bearbeitung im Hause hat und so gezielt auf die Kundenwünsche eingehen kann. Schnelle Reaktionszeiten bei Änderungen von Lieferabrufen, Reduzierung der CO 2 Emissionen bei Erstellung der Produkte durch fehlenden Transportwege zwischen Gießerei und Bearbeitungszentrum sind nur einige Wettbewerbsvorteile der LMG Manufacturing GmbH. Die Ansprüche der LMG Manufacturing GmbH an die Qualität der eigenen Produkte in den letzten Jahren führte dazu, dass das Unternehmen für einen neuen Auftrag im Bereich der Elektromobilität nominiert wurde. Die erheblichen Investitionen in das Unternehmen führen zu einer Erweiterung des Produktportfolios und der Kernkompetenzen. Dies stärkt die Position der LMG Manufacturing GmbH als Aluminiumdruckgießer und Komponentenfertiger auf dem europäischen Markt. b. Geschäftsverlauf und Lage Die Fokussierung der letzten Jahre auf den Aufbau eines neuen Managements, Durchführung von notwendigen Investitionen, Restrukturierung und Etablierung von vorhandenen und neuen Prozessen war ein wichtiger Schritt und hat dem Unternehmen die notwendige Stabilität gebracht. Durch die Erfahrung und die Motivation der Mitarbeiter haben wir für das ganze Unternehmen in kurzer Zeit unterstützende IT-Systeme eingeführt, Zertifizierungen von 14001, 50001, 45001 und IATF 16949 erfolgreich neu- bzw. rezertifiziert und einen großen Mehrwert dadurch geschaffen. Das Rumpfgeschäftsjahr 01.01.2024 - 31.03.2024 war von der Inbetriebnahme der Serienproduktion in der neu errichteten Produktionshalle, der Komplettierung der Anlagentechnik und Infrastruktur und dem Beginn der Automatisierung der Neuproduktion geprägt. Neben der kontinuierlichen Fortführung des Bestandsgeschäftes wurden auch notwendige Investitionen und Instandhaltungsmaßnahmen an den Bestandsanlagen durchgeführt, was sich auch entsprechend auf das Ergebnis ausgewirkt hat. Der Vergleich der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Rumpfgeschäftsjahres 01.01.2024 - 31.03.2024 mit dem Vorjahr ist nur eingeschränkt möglich, zeigt aber deutlich die Auswirkungen der Inbetriebnahme der neuen Anlagentechnik. i. Ertragslage
Der zeitanteilige Umsatz hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 19% erhöht, was mit dem Serienstart der neuen Produkte zu erklären ist. Das Betriebsergebnis ist durch die Inbetriebnahmesituation und einer noch unvollständigen Automatisierung der Produktionsprozess geprägt. Die Kostentreiber sind neben der Unterauslastung der installierten Kapazität vor allem Personalkosten, Energiekosten und Instandhaltungskosten. ii. Finanzlage Die Eigenkapitalquote liegt bei 76,5 %, im Vergleich zum Vorjahr von 83,5%. Ein so hoher Wert ist,trotz des Rückgangs im Geschäftsjahr, im Branchenvergleich unüblich. Grund für den Rückgang sind im Wesentlichen gestiegene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Mittel- bzw. langfristiges Fremdkapital im Unternehmen gibt es zum 31.12.2023 nicht. Die LMG Manufacturing GmbH hat im Berichtsjahr die geplanten Investitionen umgesetzt. Die Investitionen erstrecken sich auf das gesamte Unternehmen hauptsächlich in Gebäude, Infrastruktur und Produktionsanlagen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist 583 T€. Der positive Cashflow folgt vor allem aus der Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und leistungen (+2.788 T€) welchen eine Erhöhung der Lagerbestände (-1.786 T€) entgegenläuft. Ein weiterer wesentlicher Einfluss war die Zunahme der Debitoren (-974 T€) und die Abnahme der sonstigen kurzfristigen Aktiva (+124 T€). iii. Vermögenslage
Das Anlagevermögen wurde um Restarbeiten am Gebäude und den Infrastruktureinrichtungen erhöht, die Automatisierung wurde teilweise begonnen. Das Anlagevermögen beläuft sich aktuell auf 19.334 T€ (Vorjahr 17.488 T€), davon sind 573 T€ (Vorjahr 568 T€) für Immaterielle Vermögensgegenstände, Grundstücke und Gebäude 9.251 T€ (Vorjahr 10.066 T€), Technische Anlagen und Maschinen 6.416 T€ (Vorjahr 3.367 T€), BGA 1.875 T€ (Vorjahr 670T€) und Anlagen im Bau 1.218 T€ (Vorjahr 2.817 T€). Die Investitionen wurden durch die Einzahlungen in das gezeichnete Kapital und in die Kapitalrücklage im Vorjahr und dem laufenden Geschäftsjahr finanziert. Die Bestandswerte sind im Berichtsjahr bei 5.425 T€ (Vorjahr 3.034 T€). Der Anstieg ist der Vorbereitung der neuen Serienproduktion in der neuen Produktionshalle geschuldet. c. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf:
Wir ziehen für die Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Material- und Personalquote, EBITDA, EBIT, EBT und net working capital in Betracht. Die Umsatzerlöse belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 7.832 bei einem Betriebsergebnis von TEUR -130 und einem net working capital TEUR 3.656. Die Materialeinsatzquote liegt im Geschäftsjahr bei 42% (Vorjahr 33%). Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der Aufnahme der neuen Produktionsteile. Die Personaleinsatzquote liegt im Geschäftsjahr bei 34% (Vorjahr 35%). Die Quote liegt damit nahezu auf Vorjahresniveau. Das EBITDA liegt im Berichtsjahr bei TEUR 343, bei Abschreibungen in Höhe von TEUR 537 ergibt sich ein EBIT von TEUR -194. d. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir unter den aktuellen externen Rahmenbedingungen als sehr gut ein. Eine gute Auftragslage sorgt für die Auslastung der neuen und bestehenden Anlagen. Niedrigere Energiekosten wirken sich auf die Kostenstruktur aus, von der auch Kunden profitieren. Die Volatilität der Lieferabrufe von Kunden durch Chipmangel, Halbleiterengpass und gestörte Lieferketten durch die Ukraine-Krise bleibt erhalten und erschweren eine effiziente und kontinuierliche Produktionsplanung. Trotz der Herausforderungen, die von außen gegeben sind, schafft es die LMG Manufacturing GmbH in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern und dem Betriebsrat diese gemeinsam erfolgreich zu meistern. Das konsequente Finanzmanagement ist darauf fokussiert, Verbindlichkeiten stets innerhalb der vereinbarten Fristen abzuwickeln und Forderungen im Wochenrhythmus zu monitoren. Im Rumpfgeschäftsjahr 01.01. - 31.03.2024 treffen alle Inbetriebnahme bedingten Herausforderungen zusammen und beeinflussen wesentlich die Lage in diesem kurzen Zeitraum. Die Unterstützung der Jaya Hind Gruppe ist jederzeit gegeben. 3. Prognosebericht Die Branchenentwicklung wird weiterhin durch Konsolidierungen im Wettbewerb gekennzeichnet sein. Durch die Anforderungen der Automobilindustrie, insbesondere im Bereich der E-Mobilität, wird sich das Produktportfolio in der Aluminiumgießerei mit den Zielsetzungen ausweiten, den Leichtbau zu unterstützen. Anforderungen werden hierbei je nach Einsatzgebiet der Produkte deutlich steigen. Um diese Herausforderungen als Unternehmen zu meistern, wurden in vielen Bereichen die ersten Schritte erfolgreich umgesetzt, so dass eine Umsatzsteigerung um bis zu 50% erwartet wird. Die begonnenen Investitionen, speziell die Automatisierung, werden im Jahr 2024/2025 fertig gestellt, weitere Optimierungen umgesetzt und weitere Projekte zur Produktionsreife entwickelt. Die LMG Manufacturing GmbH verändert, durch die bereits getätigten Schritte, aktuell ihre Position und die Wahrnehmung am Markt. Eine deutliche höhere Wertschöpfung kann dem Kunden angeboten werden. Das erlangte Know-how, zusammen mit den Kapazitäten unserer Entwicklungspartner, wird das Unternehmen von einem Build to print Lieferanten zu einem Entwicklungslieferanten, mit neuen Kernkompetenzen weiterentwickeln. Das Bearbeitungsspektrum bietet nun neben dem klassischen Schmelzen, Gießen und zerspanender Bearbeitung auch die Produktionsverfahren Kunststoffspritzgießen, Dispensen und Verpressen. Prozessbegleitende qualitätssichernde Mess- und Laborleistungen ergänzen das Portfolio der LMG Manufacturing GmbH. Wir erwarten für die nächsten Jahre ein großes Wachstum und eine Stabilisierung der Auslastung. Das Management und auch die Gesellschafter streben ein gesundes Wachstum an, sodass neue Projekte nach Abschluss der erfolgreichen Umsetzung des aktuellen Projektes in Angriff genommen werden. Diese diesen Maßnahmen werden ein weiteres Wachstum ermöglichen und damit einhergehend eine Stabilisierung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Kurzfristig werden technische Anlaufschwierigkeiten gemeistert und Kapitalmaßnahmen zur Unterstützung eingeleitet. 4. Chancen- und Risikobericht Die Konsolidierung der Branche in der Aluminiumgießereiindustrie und der Anstieg der E-Mobilität, wird zu einem deutlichen Anstieg der Nachfrage auf dem Markt führen. Durch die zukünftige Diversifizierung der Produkte wird ein enormer Investitionsbedarf nötig sein, um die Anforderungen entsprechend zu erfüllen. Die komplett eigenfinanzierte Gesellschaft stellt hierbei kein Risiko, sondern eine Chance dar. Verkaufspreisrisiken sind nicht vorhanden, da es langfristige Verträge mit den Kunden gibt. Hierzu werden quartalsweise die Materialteuerungszuschläge auf Basis der Markpreise ermittelt und entsprechend den Kunden in Rechnung gestellt. Währungsrisken und Forderungsausfälle sind bei der LMG durch die Kunden- und Beschaffungsstruktur nicht gegeben. Risiken für die künftige Entwicklung der LMG Manufacturing GmbH liegen im Bereich der Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Energie Durch die Verknappung der Zukaufprodukte und gestörte Lieferketten liegt die Herausforderung darin, die nötige Beschaffungsmenge einzukaufen und dabei die Preissteigerungen im Blick zu behalten. Hierzu sind bereits Maßnahmen eingeleitet worden, um das Risiko zu minimieren und zu monitoren. Die anhaltende Inflation und zu erwartende Personalkostensteigerungen bedeuten Risiken, denen durch Prozessoptimierung und Automatisierung entgegengewirkt wird. Vorgesehene Erweiterungen bedürfen dem Ausbau der externen Infrastruktur. Die Versorgung mit qualifizierten Mitarbeitern ist aufgrund des demografischen Wandels ein Risiko, dem die LMG Manufacturing GmbH mit internen Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen begegnet. Durch die Übernahme der LMG Manufacturing GmbH durch die Jaya Hind Group sehen wir ein Überwiegen der Chancen über vorhandene interne und externe Risiken. Die LMG Manufacturing GmbH kann auf einen starken Partner mit einem hohen Erfahrungsschatz im Automotive-Bereich zurückgreifen. Wir werden das Unternehmen weiter entwickeln und zu einem stabilen Aluminiumdruckgusslieferanten mit einer erweiterten Wertschöpfungstiefe und -möglichkeiten ausbauen.
Hoym, 06.05.2024 Geschäftsführung Clemens von Reyher Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die LMG Manufacturing GmbH, 06467 Seeland OT Hoym Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LMG Manufacturing GmbH, 06467 Seeland OT Hoym, - bestehend aus der Bilanz zum 31.03.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.03.2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LMG Manufacturing GmbH, 06467 Seeland OT Hoym, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.03.2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt am Main, den 10.05.2024 BSKP
Revision & Audit GmbH
Thilmann Horn, Wirtschaftsprüfer Jens Vogler, Wirtschaftsprüfer |
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