Dold Holzwerke GmbHLiquidiert

79256 Buchenbach, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Freiburg HRB 2027
Eingetragen
28.3.1980
Branche
Bearbeitung und Veredlung von HolzVeredlung von HolzwarenGroßhandel mit Roh- und Schnittholz
Gegenstand
Der Betrieb eines Sägewerks, die Ver- und Bearbeitung von Holz, die Produktion und der Vertrieb von Holzprodukten aller Art, insbesondere von Schalungsplatten und kunststoffbeschichteten Platten, einschließlich des Handels mit Fremdprodukten, sowie die Entwicklung und Anwendung von Verfahren zur industriellen Auswertung verschiedener Werkstoffkombinationen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Matthias Dirk Huber
seit 9.3.2023
Geschäftsführer
Nikolaus Faller
seit 30.4.2020
Geschäftsführer
Geschäftsführer
Joachim Faller
seit 16.3.2006
Prokura

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dold Holding GmbH

Buchenbach

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021

KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2021

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.660,00 87.282,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 280.733,39 338.816,16
3. Geleistete Anzahlungen 6.300,00 6.300,00
343.693,39 432.398,16
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.892.611,41 8.504.254,36
2. technische Anlagen und Maschinen 6.942.178,00 5.791.175,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.348.307,90 1.245.230,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.472.811,70 957.603,57
18.655.909,01 16.498.262,93
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 19.398,64 19.398,64
2. Sonstige Ausleihungen 6.028,46 6.028,46
25.427,10 25.427,10
19.025.029,50 16.956.088,19
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.786.481,17 5.290.594,80
2. Unfertige Erzeugnisse 950.614,90 711.661,79
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 8.954.405,59 5.294.799,08
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 231.234,88
19.691.501,66 11.528.290,55
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.553.845,81 2.514.089,61
2. Sonstige Vermögensgegenstände 4.482.071,13 2.949.349,57
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: Euro 4.040,08 (EURO 4.040,08)
8.035.916,94 5.463.439,18
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.729.938,46 380.132,08
32.457.357,06 17.371.861,81
C. Rechnungsabgrenzungsposten 70.587,14 66.786,62
51.552.973,70 34.394.736,62

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital
gezeichnetes Kapital 1.202.000,00 1.202.000,00
- Nennbetrag eigener Anteile -402.000,00 -402.000,00
800.000,00 800.000,00
II. Gewinnrücklagen
1. Andere Gewinnrücklagen 41.754,43 41.754,43
2. Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung 463.381,29 463.381,29
III. Konzerngewinnvortrag 15.365.663,14 8.353.848,26
IV. Konzernjahresüberschuss 15.816.352,78 7.011.814,88
32.487.151,64 16.670.798,86
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.157,00 5.415,00
2. Steuerrückstellungen 3.945.379,90 2.369.320,49
3. Sonstige Rückstellungen 4.194.674,02 3.311.591,94
8.145.210,92 5.686.327,43
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.662.588,24 4.165.727,97
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.853.149,80 5.495.465,07
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.048.837,04 1.895.105,52
- davon aus Steuern: Euro 148.487,74 (EURO 160.453,48)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: Euro 130.886,14 (EURO 154.970,67)
10.564.575,08 11.556.298,56
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 79.163,63
E. Passive latente Steuern 356.036,06 402.148,14
51.552.973,70 34.394.736,62

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2021 bis 31.12.2021

Dold Holding GmbH

Buchenbach

Geschäftsjahr Vorjahr
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse 118.279.233,17 83.608.676,56
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.898.559,62 -58.945,38
3. Sonstige betriebliche Erträge 393.387,99 2.189.413,96
122.571.180,78 85.739.145,14
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 61.474.644,70 40.576.965,55
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.802.865,49 3.323.274,97
66.277.510,19 43.900.240,52
56.293.670,59 41.838.904,62
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 14.135.759,81 13.293.912,15
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.664.557,11 2.582.723,53
- davon für Altersversorgung: Euro 9.252,43 (Euro 8.833,27) 16.800.316,92 15.876.635,68
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 2.428.112,98 2.071.636,72
b) auf Geschäfts- und Firmenwert aus Kapitalkonsolidierung 58.082,77 58.082,77
2.486.195,75 2.129.719,49
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 15.936.431,04 14.336.579,99
21.070.726,88 9.495.969,46
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 93,60 93,60
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 155,09 2.081,37
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 208.916,37 301.670,87
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.999.740,14 2.138.690,44
- davon aus latenten Steuern: Euro 313.183,95 (Euro 65.117,50)
12. Ergebnis nach Steuern 15.862.319,06 7.057.783,12
13. Sonstige Steuern 45.966,28 45.968,24
14. Konzernjahresüberschuss 15.816.352,78 7.011.814,88

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2021

A. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss und Konzernabschlussstichtag

Die Dold Holding GmbH hat nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) einen Einzelabschluss und als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss aufgestellt. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Freiburg i. Br. unter der Nr. HRB 7053 eingetragen.

Sitz der Gesellschaft ist Buchenbach.

Sofern Angaben wahlweise in der Bilanz oder im Anhang gemacht werden können, wurde weitgehend der Vermerk im Anhang gewählt.

Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr.

Der Konzernabschluss wurde auf den 31.12.2021, den Abschlussstichtag des Mutterunternehmens sowie sämtlicher Tochterunternehmen, aufgestellt.

B. Angaben zum Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis umfasst die folgenden Gesellschaften im In- und Ausland, an denen der Dold Holding GmbH, Buchenbach, unmittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht:

Name des Unternehmens Sitz Anteil am Kapital in %
Dold Holzwerke GmbH Buchenbach 100
Dold Puidutööstus OÜ Viljandi/Estland 100

Gegenüber dem Vorjahr hat sich der Konsolidierungskreis nicht geändert.

C. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden

Für Anteilserwerbe bis 2009 erfolgte die Kapitalkonsolidierung nach der bis dahin zulässigen Buchwertmethode, im Übrigen nach der Neubewertungsmethode. Dabei erfolgte die Verrechnung mit dem Eigenkapital auf der Grundlage der Wertansätze zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung der Tochterunternehmen in den Konzernabschluss (01.01.2001 bzw. 31.12.2007 für die gesamt erworbenen Anteile an der Dold Puidutööstus OÜ, vormals Dold Puidutööstus AS).

Aus der Kapitalkonsolidierung der Bioenergie Sonnen Pellet GmbH ist ein Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von Euro 580.827,70 entstanden. Der Geschäfts- und Firmenwert wird gemäß § 309 Abs. 1 HGB i. V. m. § 253 Abs. 3 HGB über einen Zeitraum von zehn Jahren linear abgeschrieben. Der Restbuchwert des Geschäfts- und Firmenwerts beträgt Euro 280.733,39.

Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden passivischen Unterschiedsbeträge in Höhe von Euro 463.381,29 aus der Erstkonsolidierung werden im Eigenkapital unter den Gewinnrücklagen gesondert als Ausgleichsposten aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen.

Der Gesamtbetrag setzt sich wie folgt zusammen:

Name der Gesellschaft Euro
Dold Holzwerke GmbH 269.862,14
Dold Puidutööstus AS 193.519,15
463.381,29

Die seit der erstmaligen Aufstellung des Konzernabschlusses erwirtschafteten Jahresergebnisse werden unter dem Konzerngewinn- bzw. Konzernverlustvortrag ausgewiesen.

Die Schuldenkonsolidierung erfolgte nach § 303 Abs. 1 HGB durch Eliminierung der Forderungen mit den entsprechenden Verbindlichkeiten zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen.

Soweit in den Konzernabschluss zu übernehmende Vermögensgegenstände ganz oder teilweise auf Lieferungen zwischen Konzernunternehmen beruhen, wurden die Zwischenergebnisse eliminiert.

Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfolgt gemäß § 305 Abs. 1 HGB durch Verrechnung der Umsatzerlöse und sonstigen betrieblichen Erträge zwischen den Konzernunternehmen mit den auf sie entfallenden Aufwendungen. Die Zinserträge und ähnliche Erträge sind ebenso mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet worden.

Auf konzernspezifische Anpassungsvorschriften im Rahmen der Vollkonsolidierung, die sich in einem vorhersehbaren Zeitraum wieder ausgleichen, wurden latente Steuern gemäß § 306 HGB gebildet.

Der Berechnung latenter Steuern liegt ein unternehmensindividueller Steuersatz von 27,725% zugrunde.

Die Konsolidierungsmethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten worden.

D. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss entsprechend den gesetzlichen Vorschriften einheitlich nach den bei der Dold Holding GmbH geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Im Einzelnen wurden im Konzern folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet:

Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wurden mit drei bis sechs Jahren angesetzt.

Ein Geschäfts- und Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wird gemäß § 309 Abs. 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 3 HGB über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben.

Im Übrigen wurde das Sachanlagevermögen zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten und, sofern deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern wurden mit drei bis 50 Jahren angesetzt.

Bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Der Abgang dieser Vermögensgegenstände wird im Geschäftsjahr nach dem Zugangsjahr unterstellt.

Bei Zugängen von beweglichem Sachanlagevermögen wird die Abschreibung monatsgenau vorgenommen.

Abweichend von den vorstehenden Ausführungen ist für Maschinenwerkzeuge ein Festwert gebildet.

Beteiligungen und sonstige Ausleihungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Umlaufvermögen

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Soweit bei der Bewertung Durchschnittswerte in Ansatz gebracht wurden, sind zur Berücksichtigung der unterschiedlichen Qualitäten Abschläge vorgenommen worden.

Unfertige Erzeugnisse und Leistungen wurden entsprechend ihrem Fertigstellungsgrad mit den Herstellungskosten bewertet. Anteilige Gemeinkosten wurden in zulässigem Umfang aktiviert.

Fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten bewertet. Die Ermittlung der Herstellungskosten erfolgte zum Teil nach der retrograden Methode ausgehend vom Verkaufspreis der Erzeugnisse abzüglich angemessener Abschläge für Verwaltungs-, Vertriebskosten sowie nicht realisierte Gewinne.

Waren sind zu ihren Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Darüber hinaus wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. In den übrigen Fällen werden nur etwaige Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden jeweils zum Nennwert angesetzt.

Passivposten

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet.

Die Pensionsrückstellung wurde nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der Rentenbarwertmethode bewertet.

Im Übrigen sind Rückstellungen für noch nicht veranlagte Steuern und für alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten auf der Grundlage der voraussichtlichen Inanspruchnahme in Höhe des voraussichtlichen Erfüllungsbetrages gebildet worden.

Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die, den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden, durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben bzw. zehn Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden.

Verbindlichkeiten wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden am Bilanzstichtag mit dem Devisenkassamittelkurs bewertet. In den übrigen Fällen werden nur etwaige Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in den nachfolgenden Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden die sich daraus insgesamt ergebenden Steuerbelastungen passiviert.

Die auf den Vorjahresabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden beibehalten.

E. Angaben zur Konzernbilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens im Jahr 2021 ist aus der beigefügten Anlage zum Anhang ersichtlich.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Beträge ausgewiesen, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Vorsteuererstattungsansprüche in Höhe von Euro 177.818,29 (Vorjahr Euro 146.275,33), sowie Erstattungsansprüche aus Energiesteuern in Höhe von Euro 385.694,83 (Vorjahr Euro 339.885,78).

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels Rentenbarwertverfahren errechnet. Als Finanzierungsbeginnalter wird das versicherungsmathematische Alter der Versorgungsberechtigten zu Beginn des Wirtschaftsjahres des Unternehmenseintritts angesetzt. Die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen zugrunde gelegt. Ein Gehaltstrend war nicht zu berücksichtigen. Soweit relevant, wurde ein Rententrend mit 1,00% p.a. berücksichtigt.

Die Rückstellung wurde nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB bewertet. Dabei wurde im Berichtsjahr ein durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,87% zugrunde gelegt, der dem bei der Deutschen Bundesbank gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung veröffentlichten Abzinsungszinssatz bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren entspricht.

Der bei der Bewertung der Pensionsrückstellungen zugrunde gelegte durchschnittliche Marktzinssatz wurde gemäß der gesetzlichen Regelung aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren ermittelt. Der ausschüttungsgesperrte Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren beträgt Euro 127,00.

Verbindlichkeiten

Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.

mit einer Restlaufzeit von
Gesamt bis zu einem Jahr mehr als ein Jahr mehr als fünf Jahren Gesicherte Beträge Art und Form der Sicherheiten
T€ T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.663 1.373 2.290 326 3.663 1
(4.166) (3.072) (1.094) (197) (4.046)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.853 5.853 0 0 0 2
(5.495) (5.495) (0) (0) (0)
sonstige Verbindlichkeiten
a) aus Steuern 148 148 0 0 0
(160) (160) (0) (0) (0)
b) im Rahmen der sozialen Sicherheit 128 128 0 0 0
(155) (155) (0) (0) (0)
c) Übrige 772 693 79 0 0
(1.580) (1.404) (175) (0) (0)
10.565 8.196 2.369 326 3.663
(11.556) (10.287) (1.269) (197) (4.064)

Bei den Angaben in Klammern handelt es sich um Vorjahresbeträge.

1)

Sicherungsübereignungen Warenlager/Maschinen, Sicherungszession Forderungen, Grundschulden, Verpfändungen

2)

Vertragsbedingte Eigentumsvorbehalte

Latente Steuern

Differenzen in den Wertansätzen auf Einzelabschlussebene, die zu aktiven latenten Steuern führen, ergeben sich postenbezogen, bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie bei den sonstigen Rückstellungen. Passive latente Steuern ergeben sich bei den Posten Grundstücken, grundstücksgleichen Rechten und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sowie technischen Anlagen und Maschinen.

Bei der Berechnung der latenten Steuern wurde ein unternehmensindividueller Steuersatz von 27,725 % zu Grunde gelegt. Insgesamt stehen aktiven latenten Steuern von rund TEuro 83 passive latente Steuern von rd. TEuro 439 gegenüber.

Auf erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen, die sich in einem vorhersehbaren Zeitraum wieder ausgleichen, werden latente Steuern nach § 306 HGB in Höhe der unternehmensindividuellen Steuersätze gebildet, diese lagen bei 27,725%. Insgesamt stehen daraus aktiven latenten Steuern von TEuro 28 (Vorjahr: TEuro 14) passive latente Steuern von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 0) gegenüber.

Der Ausweis der Steuern erfolgt saldiert.

Die latenten Steuern haben sich wie folgt entwickelt:

31.12.2019 Zugang Verbrauch /Abgang Auflösung 31.12.2020
Aktive latente Steuern 64T€ 41T€ 22T€ 0T€ 83T€
Passive latente Steuern 466T€ 0T€ 27T€ 0T€ 439T€
Passivüberhang 402T€ -43T€ 5T€ 0T€ 356T€

F. Rechtsformspezifische Angaben zur Konzernbilanz

Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen. Bei dem in der Bilanz ausgewiesenen Posten sonstige Verbindlichkeiten handelt es sich in Höhe von Euro 580,60 (Vorjahr: Euro 503.912,00) zugleich um eine Verbindlichkeit gegenüber Gesellschafter im Sinne des § 42 Abs. 3 GmbHG.

G. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse des Konzerns teilen sich nach geografischen Märkten folgendermaßen auf:

Deutschland: 31,7%
Länder innerhalb der EU: 46,5%
Nicht EU-Länder: 21,8%

Die Umsatzerlöse werden überwiegend erzielt durch den Verkauf von ungehobeltem und gehobeltem Schnittholz sowie Dreischicht- und Leimholzplatten und Biobrennstoffen.

In den Zinsaufwendungen sind Euro 229,70 (Vorjahr: Euro 302,82) aus der Abzinsung von Rückstellungen nach § 253 Absatz 2 HGB enthalten.

Unter dem Posten sonstige betriebliche Erträge sind Euro 25.988,13 (Vorjahr: Euro 1.469,77) aus der Währungsumrechnung ausgewiesen.

Unter dem Posten sonstige betriebliche Aufwendungen sind Euro 16.593,04 (Vorjahr: Euro 27.953,24) aus der Währungsumrechnung ausgewiesen.

H. Angaben zur Konzernkapitalflussrechnung

Die Konzernkapitalflussrechnung wurde nach den Grundsätzen des DRS 21 des DRSC e.V. aufgestellt.

Der Finanzmittelfonds entspricht der Bilanzposition Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks abzüglich der kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Überleitungsrechnung nach DRS 21 TZ 52. b):

Bilanz Fonds
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.729.938,46 4.729.938,46
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten -3.662.588,24
davon im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition -190,87 -190,87
davon übrige -3.662.397,37
4.729.747,59

I. Sonstige Angaben

Ein konsolidiertes Unternehmen hat fast vollständig seine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen an einen Factor abgetreten. Das Delkredere wird innerhalb eines vereinbarten Limits vom Factor übernommen. Das Factoring dient neben der kurzfristigen Verbesserung der Liquidität und der Kapitalstruktur insbesondere der Planungssicherheit im Finanzmanagement.

Es bestehen diverse Leasingverträge, bei denen es sich zum Teil um sogenanntes Operating Leasing handelt, die in der Konzernbilanz nicht abgebildet werden. Die Leasingverträge bewirken eine nutzungsadäquate Aufwandsverteilung der Anschaffungs- und Finanzierungskosten der geleasten Vermögensgegenstände. Die aus den Vertragsverhältnissen resultierenden Zahlungsverpflichtungen sind aus der folgenden Aufstellung ersichtlich.

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Bezeichnung Jährlich Gesamt
T€ T€
aus Mietverhältnissen 202 Unbefristet
aus Leasingverträgen 1.856 4.895

Das von dem Abschlussprüfer des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt TEuro 48. Es handelt sich hierbei um die Honorare für Abschlussprüfungsleistungen.

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich beschäftigt:

Anzahl
Kaufmännische und technische Angestellte 71
Gewerbliche Arbeitnehmer 266
337

Die Berechnung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB.

Die Dold Holding GmbH hält eigene Anteile in Form einer Stammeinlage im Nennbetrag von 402.000,00 Euro (33,45% des Stammkapitals).

Das Tochterunternehmen Dold Holzwerke GmbH erfüllt die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 HGB und wird in der Folge von der Befreiung bei den Offenlegungspflichten Gebrauch machen.

 

Buchenbach, den 30. August 2022

gezeichnet: Erwin G. Dold, Geschäftsführer

gezeichnet: Nikolaus Faller, Geschäftsführer

gezeichnet: Carsten Doehring, Geschäftsführer

KONZERNANLAGENSPIEGEL

Dold Holding GmbH

2021

Anschaffungs-, Herstellungs- kosten 01.01.2021 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungs- kosten 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.064.441 0 556.851 0 507.590
2. Geschäfts- und Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 580.828 0 0 0 580.828
3. geleistete Anzahlungen 6.300 0 0 0 6.300
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.651.569 0 556.851 0 1.094.718
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.634.541 861.731 1.598 0 20.494.674
2. technische Anlagen und Maschinen 35.231.800 1.731.145 497.929 1.046.906 37.511.923
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 3.917.425 405.391 129.476 0 4.193.340
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 957.604 1.562.114 0 -1.046.906 1.472.812
Sachanlagen 59.741.370 4.560.381 629.003 0 63.672.748
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 19.399 0 0 0 19.399
2. Sonstige Ausleihungen 6.847 0 0 0 6.847
Finanzanlagen 26.245 0 0 0 26.245
Anlagevermögen 61.419.183 4.560.381 1.185.854 0 64.793.711
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2021 Abschreibungen Geschäftsjahr + sonstige Zugänge Abgänge Umbuchungen Zuschreibungen Geschäftsjahr Kumulierte Abschreibungen 31.12.2021
Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 977.159 30.622 556.851 0 0 450.930
2. Geschäfts- und Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 242.012 58.083 0 0 0 300.094
3. geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
Immaterielle Vermögensgegenstände 1.219.170 88.705 556.851 0 0 751.024
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 11.130.286 472.957 1.181 0 0 11.602.062
2. technische Anlagen und Maschinen 29.440.626 1.622.221 493.102 0 0 30.569.745
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 2.672.195 302.313 129.476 0 0 2.845.032
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0 0
Sachanlagen 43.243.107 2.397.491 623.759 0 0 45.016.839
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0 0 0 0 0 0
2. Sonstige Ausleihungen 818 0 0 0 0 818
Finanzanlagen 818 0 0 0 0 818
Anlagevermögen 44.463.095 2.486.196 1.180.610 0 0 45.768.681
Buchwert 31.12.2021 Buchwert 31.12.2020
Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 56.660 87.282
2. Geschäfts- und Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung 280.733 338.816
3. geleistete Anzahlungen 6.300 6.300
Immaterielle Vermögensgegenstände 343.693 432.398
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.892.612 8.504.255
2. technische Anlagen und Maschinen 6.942.178 5.791.175
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 1.348.308 1.245.230
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.472.812 957.604
Sachanlagen 18.655.909 16.498.263
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 19.399 19.399
2. Sonstige Ausleihungen 6.028 6.028
Finanzanlagen 25.427 25.427
Anlagevermögen 19.025.030 16.956.088

Eigenkapitalspiegel Dold Holding GmbH zum 31.12.2021

Eigenkapital Rücklagen
gezeichnetes Kapital eigene Anteile Kapitalrücklage § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen Konsolidierungsausgleichsposten
Euro Euro Euro Euro Euro
Stand 31.12.2019 1.202.000,00 -2.000,00 798.605,12 4.010.149,31 463.381,29
Vortrag Konzernjahresüberschuss
Kapitalherabsetzung durch den Erwerb eigener Anteile -400.000,00 -798.605,12 -3.968.394,88
Einstellung in /Entnahme aus Rücklagen
Dividenauszahlung/ Ausschüttung
Konzernjahresüberschuss
Umgliederung
Stand 31.12.2020 1.202.000,00 -402.000,00 0,00 41.754,43 463.381,29
Vortrag Konzernjahresüberschuss
Einstellung in /Entnahme aus Rücklagen
Dividenauszahlung/ Ausschüttung
Konzernjahresüberschuss
Umgliederung
Stand 31.12.2021 1.202.000,00 -402.000,00 0,00 41.754,43 463.381,29
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag Konzernjahresüberschuss/ -fehlbetrag, der dem Mutterunternehmen zuzurechnen ist Konzernbilanzgewinn Konzerneigenkapital
Gesamt
Euro Euro Euro
Stand 31.12.2019 0,00 0,00 8.353.848,26 14.825.983,98
Vortrag Konzernjahresüberschuss 8.353.848,26 0,00 -8.353.848,26 0,00
Kapitalherabsetzung durch den Erwerb eigener Anteile -5.167.000,00
Einstellung in /Entnahme aus Rücklagen 0,00
Dividenauszahlung/ Ausschüttung 0,00
Konzernjahresüberschuss 7.011.814,88 7.011.814,88
Umgliederung 0,00
Stand 31.12.2020 8.353.848,26 7.011.814,88 0,00 16.670.798,86
Vortrag Konzernjahresüberschuss 7.011.814,88 -7.011.814,88 0,00
Einstellung in /Entnahme aus Rücklagen 0,00
Dividenauszahlung/ Ausschüttung 0,00
Konzernjahresüberschuss 15.816.352,78 15.816.352,78
Umgliederung 0,00
Stand 31.12.2021 15.365.663,14 15.816.352,78 0,00 32.487.151,64

Konzern-Kapitalflussrechnung

Dold Holding GmbH

2021 2020
Euro Euro
1. Periodenergebnis (Überschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) 15.816.352,78 7.011.814,88
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 2.486.195,75 2.129.719,49
3. +/- Zunahme / Abnahme der Rückstellungen 882.824,08 141.398,86
4. +/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen / Erträge 28.822,19 77.720,54
5. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -10.758.380,06 -1.755.366,40
6. +/- Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -567.747,38 883.730,03
7. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -42.078,69 -1.050.074,25
8. +/- Zinsaufwendungen / Zinserträge 208.437,98 299.193,08
9. - Sonstige Beteiligungserträge 0,00 0,00
10. +/- Aufwendungen / Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0,00 0,00
11. +/- Ertragsteueraufwand/-ertrag 4.999.740,14 2.138.690,44
12. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0,00 0,00
13. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0,00 0,00
14. -/+ Ertragsteuerzahlungen -3.469.792,81 -1.288.125,16
15. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 9.584.373,98 8.588.701,51
16. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens 0,00 0,00
17. - Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0,00 -33.951,81
18. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 47.322,69 1.375.930,57
19. - Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -4.560.381,06 -4.612.550,81
20. + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
21. - Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen 0,00 0,00
22. + Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 0,00 0,00
23. - Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0,00 0,00
24. + Einzahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0,00 0,00
25. - Auszahlungen auf Grund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition 0,00 0,00
26. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0,00 0,00
27. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0,00 0,00
28. + Erhaltene Zinsen 155,09 2.081,37
29. + Erhaltene Dividenden 93,60 93,60
30. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit -4.512.809,68 -3.268.397,08
31. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens 0,00 0,00
32. + Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern 0,00 0,00
33. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0,00 -5.167.000,00
34. - Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter 0,00 0,00
35. + Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten 2.568.696,00 0,00
36. - Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten -1.075.333,23 -467.891,17
37. + Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen / Zuwendungen 0,00 0,00
38. + Einzahlungen im Zusammenhang mit Erträgen von außer- gewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0,00 0,00
39. - Auszahlungen im Zusammenhang mit Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung 0,00 0,00
40. - Gezahlte Zinsen -208.686,67 -301.368,05
41. - Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens 0,00 0,00
42. - Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter 0,00 0,00
43. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 1.284.676,10 -5.936.259,22
44. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 6.356.240,40 -615.954,79
45. +/- Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -9.931,52 1.415,06
46. +/- Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,00 0,00
47. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -1.616.561,29 -1.002.021,56
48. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode 4.729.747,59 -1.616.561,29

Die Zusammensetzung des Finanzmittelfonds ist im Anhang erläutert.

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021

Dold Holding GmbH

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Die Dold Holding GmbH führt die Beteiligungsgesellschaften der Dold-Gruppe, die als produzierende Unternehmen der Holzindustrie zugehörig sind.

Die Dold Holzwerke GmbH betreibt am Stammsitz in Buchenbach/Deutschland einen integrierten Standort der Holzbearbeitung und -verarbeitung mit den Geschäftsbereichen Sägewerk, Hobelwerk, Massivholzplatten und Bioenergie.

Die Dold Puidutööstus OÜ betreibt am Sitz in Viljandi/Estland eine Produktion von Massivholzplatten, namentlich Einschicht- und Dreischichtplatten. Diese Massivholzplatten sowie zugekauftes Massivholz werden mit angeschlossener Oberflächenbehandlung und Weiterverarbeitung zu Innenausbauprodukten veredelt.

Die Hauptabsatzmärkte der Dold Holzwerke GmbH für die Geschäftsbereiche Sägewerk und Hobelwerk sind der europäische Holzhandel und die Holzbau- und Möbelindustrie mit den Schwerpunkten Frankreich, Deutschland und Schweiz. Daneben ist die Verpackungsindustrie ein wichtiger Abnehmer; hier sind insbesondere die Märkte Italien und Deutschland von Bedeutung.

Der Markt für Bioenergie (Pellets und Strom) ist regional in der Nähe des Standortes Buchenbach/Deutschland.

Die Hauptabsatzmärkte beider Unternehmen für den Geschäftsbereich Massivholzplatten sind der europäische Holzhandel und die Holzbau- und Möbelindustrie mit den Schwerpunkten Schweiz, Deutschland und Frankreich sowie der nordeuropäische Holzhandel.

Beide Unternehmen folgen im Geschäftsbereich Massivholzplatten einer einheitlichen und abgestimmten Geschäftspolitik; der Vertrieb in Mitteleuropa erfolgt dabei über die Dold Holzwerke GmbH. Nordeuropa wird von Dold Puidutööstus OÜ betreut.

1.2. Forschung, Entwicklung und Umwelt

Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten haben sich im Berichtsjahr auf die Weiterentwicklung der Produktionsprozesse und -mittel konzentriert.

So wurde für den Geschäftsbereich Massivholzplatten gemeinsam mit einem Maschinen- und Anlagenbauer eine Anlage zur Erzeugung von Lamellen für die Massivholzplattenproduktion konzipiert. Die Inbetriebnahme dieser Anlage bei der Dold Holzwerke GmbH erfolgt zum Jahreswechsel 2022/23.

Danach ist geplant, diese Technologie auch bei Dold Puidutööstus OÜ einzusetzen.

Bei der Dold Holzwerke GmbH wurde im Geschäftsbereich Massivholzplatten der Scanner für die Lamellen ersetzt, um eine genauere Sortierung der Qualitäten zu erreichen und die Wertschöpfung zu erhöhen.

Für den Geschäftsbereich Hobelwerk der Dold Holzwerke GmbH wurde eine komplexe Mechanisierung und Automatisierung konzipiert, ebenfalls gemeinsam mit einem Maschinen- und Anlagenbauer. Hier ist die Inbetriebnahme für das Frühjahr 2024 vorgesehen.

Für die Infrastruktur der Dold Holzwerke GmbH haben wir ein Biomasseheizwerk konzipiert mit Unterstützung eines spezialisierten Ingenieurbüros, das noch im Jahr 2022 den Betrieb aufnehmen wird. Dieses stellt zusätzliche Prozesswärme bereit für die Holztrocknung und die Pelletproduktion.

Ergänzend haben wir im Berichtsjahr weitere 3 Trockenkammern bestellt, die im Herbst 2022 in Betrieb gehen werden.

Im Geschäftsbereich Bioenergie der Dold Holzwerke GmbH wurden im Berichtsjahr die im Vorjahr installierten Walzenpressen optimiert und eine innovative Aufbereitung des Quetschenwassers entwickelt und installiert.

Für Dold Puidutööstus OÜ wurde eine innovative Anlage zur Herstellung von Mittellagen für die Dreischichtplatten-Produktion entworfen und in Auftrag gegeben, die aufgrund der gestörten Lieferketten erst zum Jahreswechsel 2022/2023 in Betrieb gehen wird.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

In unserem Hauptmarkt Bauwirtschaft gab es im Berichtsjahr in Europa eine deutliche Erholung nach dem von Corona geprägten Jahr 2020. Insgesamt erreichte das Bauvolumen in Europa wieder das Niveau von 2019.

In unseren Hauptmärkten war die Entwicklung der Bauwirtschaft uneinheitlich:

In Deutschland ging 2021 das Bauvolumen leicht zurück (-1,2%), allerdings ging hier im Jahr 2020 auch kein Einbruch voraus (Vorjahr 1,3%).

In Frankreich wuchs 2021 das Bauvolumen stark (+6,7%), was allerdings den Rückgang (Vorjahr -11,6%) des Jahres 2020 nicht kompensieren konnte.

In der Schweiz wuchs das Bauvolumen leicht (1,0%) nach einem Rückgang im Jahr 2020 (Vorjahr -0,3%).

Die nordeuropäischen Märkte sind unterschiedlich stark gewachsen (Schweden 8,4% nach 2,4% im Vorjahr, Norwegen 2,6% nach -1,7% im Vorjahr, Finnland 1,8% nach -0,6% im Vorjahr).

(Quelle: Press Release 93rd EUROCONSTRUCT Conference vom 10.06.2022)

Innerhalb der Bauwirtschaft ist für die Dold Holding GmbH der Holzbau und der Innenausbau von besonderer Bedeutung. Die Holzbauquote entwickelt sich seit Jahren dynamischer als die Bauwirtschaft insgesamt, sowohl für Wohngebäude als auch für Nichtwohngebäude.

In Deutschland stieg die Holzbauquote im Jahr 2021 weiter auf 21,3% (Vorjahr 20,4%, 2011: 15,2%).

(Quelle: statista.com, Abfrage vom 17.08.2022)

Unterstützt wird die positive Entwicklung der Holzbauquote durch die zunehmende Bedeutung der Nachhaltigkeit in Gesellschaft, Medien und Politik.

Für den Geschäftsbereich Bioenergie der Dold Holzwerke GmbH von großer Bedeutung ist die Anzahl der installierten Pelletfeuerungen; im Berichtsjahr lag diese Zahl mit 86.500 etwa 40% über dem Vorjahr. Die Klimaziele und die Förderungen werden hier weiter für starken Zubau sorgen.

(Quelle: Pressemitteilung des DEPV vom 18.02.2022: "Pelletmarkt in Deutschland wächst weiter")

2.2. Geschäftsverlauf

Die Belebung der Absatzmärkte übertraf unsere Erwartungen deutlich und äußerte sich in einer stark erhöhten Nachfrage aus allen wesentlichen Märkten für Schnittholz, Hobelwaren und Massivholzplatten. Eine sehr hohe Nachfrage in USA und China fand Niederschlag in den Medien, was die mitteleuropäische Nachfrage zusätzlich anheizte. Es waren Steigerungen der Absatzpreise möglich, wie sie erstmalig in unserer Branche aufgetreten sind.

Die Umsatzerlöse sind um 41,5% gestiegen (Vorjahr -2,4%).

In dieser aufgeheizten Marktlage haben wir unsere Partner und langjährigen Stammkunden bevorzugt bedient und so die Kundenbindung weiter verstärkt.

2.2.1 Dold Holzwerke GmbH

Die Absatzmengen von Schnittholz, Hobelwaren und Pellets konnten leicht gesteigert werden.

In der Folge stieg unser Umsatz im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr um 43,2% (Veränderung im Vorjahr: -2,6%). Die größten Steigerungen haben dabei die Produkte des Sägewerkes mit 58,6% und des Hobelwerks mit 58,0% erfahren, in beiden Fällen hauptsächlich durch Steigerungen der Absatzpreise.

Der Umsatz im Geschäftsbereich Massivholzplatten wuchs um 31,4%, nahezu vollständig aus Preisgründen. Der Umsatz mit Platten, die bei Dold Puidutööstus OÜ gefertigt werden, ist um 14,5% gestiegen. Dabei handelt es sich um diejenigen Lieferungen, die nicht direkt aus Estland zum Kunden geliefert werden können, in der Regel um Teilmengen.

Der Umsatz mit Pellets stieg um 14,8%, im Wesentlichen durch eine größere Produktionsmenge.

2.2.2 Dold Puidutööstus OÜ

Die Absatzmenge von Einschichtplatten konnte leicht gesteigert werden und der Umsatz deutlich um 30,9%.

Die Absatzmenge von Dreischichtplatten ist gefallen, hauptsächlich aufgrund von Produktionseinschränkungen aufgrund von Wartungsarbeiten an der Infrastruktur und durch einen Ausfall der Prozesswärmeversorgung. Der Umsatz stieg um 25,4%.

Aufgrund der Preisentwicklung wurde bei Dold Puidutööstus insgesamt ein Umsatzwachstum verzeichnet in Höhe von 28,5% (Vorjahr 6,1%).

2.2.3 Wesentliche Investitionen

Die Investitionen des Jahres 2021 umfassen im Wesentlichen:

Dold Holzwerke GmbH
Bioenergie: Zweite Pelletverladung 580 t€
Erweiterung Pelletwerk 777 t€
Infrastruktur: Mobile Energiezentrale 289 t€
Luftvorwärmung BMHKW 282 t€
Massivholzplatten: Woodeye Scanner 258 t€
Dold Puidutööstus OÜ
Gebäude: Hallenerweiterung Dreischichtplatten-Produktion 633 t€
Renovierung von Zimmern in der Gemeinschaftsunterkunft 200 t€

2.2.4 Personal- und Sozialbereich

Im Durchschnitt der Quartale wurden 337 Arbeitskräfte beschäftigt.

Dem Arbeitskräftemangel begegnen wir unter anderem mit der gezielten Anwerbung von Arbeitskräften aus dem Ausland, wobei wir auf die Erfahrungen des Schwesterwerkes Dold Puidutööstus in Viljandi, Estland zurückgreifen.

2.3. Lage

Ertragslage

Die Ertragslage hat sich gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert: die wie erwartet steigenden Preise für den Rohstoff Rundholz und den Rohstoff Schnittholz konnten kompensiert werden durch stark steigende Verkaufspreise.

Die Umsatzerlöse gesamt sind um rund 41,5% (34.671 t€) auf 118.279 t€ gestiegen, während sie im Vorjahr noch um 2,4% auf 83.609 t€ gesunken waren.

Das Ergebnis vor Ertragssteuern und Zinsen (EBIT) beträgt 21.071 t€ (Vorjahr 9.496 t€).

Unter Berücksichtigung der Abschreibungen ergibt sich ein EBITDA von 23.557 t€ (Vorjahr 11.626 t€).

Das Finanzergebnis beträgt -209 t€ (Vorjahr -300 t€) und hat sich damit um 91 t€ gegenüber dem des Vorjahres verbessert.

Der Jahresüberschuss beträgt 15.816 t€ (Vorjahr 7.012 t€).

Finanz- und Vermögenslage

Unsere Vermögens- und Finanzlage schätzen wir als gut ein.

Ein Blick auf die Vermögensstruktur der Gesellschaft zeigt, dass zum Bilanzstichtag 37% (Vorjahr 49%) des Vermögens im Anlagevermögen gebunden sind, wobei das Anlagevermögen um 13,1 % gewachsen ist.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind größtenteils an ein Factoring-Unternehmen abgetreten und werden deshalb als solche nicht ausgewiesen.

Das Umlaufvermögen ist deutlich um 86,8% gestiegen (um 15.085 t€), wofür im Wesentlichen die Vorräte mit 8.163 t€ und die Guthaben mit 4.350 t€ verantwortlich sind.

Die Lieferantenverbindlichkeiten belaufen sich auf 11,4% (Vorjahr 16%) der Bilanzsumme.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig unter Inanspruchnahme von Skonti ausgeglichen.

2.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für die Steuerung der Beteiligungsgesellschaften ziehen wir deren Quartalsergebnisse heran. Wir betrachten Kennzahlen für Kosten und Arbeitsproduktivität sowie die Umsatz-, Absatz- und Ergebnisentwicklung, insbesondere in Form des EBIT und des EBITDA.

2.5. Gesamtaussage

Die Entwicklungen von Umsatz und Ergebnis im Berichtsjahr überstiegen unsere Erwartungen deutlich. Die Umsatzsteigerung lag mit 41,5% über der Prognose von 30%, was im Wesentlichen auf die Steigerungen der Verkaufspreise zurückzuführen ist.

Auch Jahresüberschuss und EBITDA lagen sehr deutlich über den Prognosen von 5.500 t€ und 8.000 t€, wiederum bedingt durch die hohen Steigerungen der Verkaufspreise.

Die Märkte waren teilweise von Übertreibungen gekennzeichnet, insbesondere die Schnittholzmärkte, so dass Korrekturen unausweichlich sind.

3. Prognosebericht

In unserem Hauptmarkt Bauwirtschaft in Europa wird für das Jahr 2022 mit 2,3% ein deutlich reduziertes Wachstum erwartet, für unsere Hauptmärkte bedeutet dies im Detail:

In Deutschland wird für das Jahr 2022 Stagnation erwartet (0,0%).

In Frankreich wird 2022 das Bauvolumen weiterwachsen (+3,3%), womit das Niveau von 2019 noch nicht erreicht würde.

In der Schweiz wird ein leichtes Wachstum (0,2%) des Bauvolumens erwartet.

Für unsere Hauptmärkte in Nordeuropa werden Steigerungen im Bauvolumen prognostiziert:

(Quelle: Press Release 93rd EUROCONSTRUCT Conference vom 10.06.2022)

Gegenüber den überhitzten Märkten des Jahres 2021 werden Schnittholz, Hobelware und Massivholzplatten im Jahr 2022 eine Abkühlung erfahren. Wir erwarten, dass die Verkaufspreise sinken werden, jedoch das Niveau der Jahre 2018 und 2019 weiterhin übertroffen werden wird.

Durch einen Unfall hat die Dold Holzwerke GmbH am 24.03.2022 den Kran verloren, der zur Rundholzmanipulation diente. Damit hat sich unsere Produktionsleistung im Geschäftsbereich Sägewerk vorübergehend um etwa 15% reduziert. Ersatz in Form eines Portalbaggers wurde bereits bestellt; die Inbetriebnahme erwarten wir für den Jahreswechsel 2022/2023.

Nach dem russischen Einmarsch in der Ukraine haben sich alle Energiepreise stark erhöht, so auch die Preise für Pellets und Strom. Wir erwarten, dass das Preisniveau für Pellets und für Strom weiter steigen wird.

Wir beabsichtigen, die Abhängigkeit von der Neubaukonjunktur zu verringern und streben für die Dold Holzwerke GmbH einen höhere Pelletproduktion an. Die in den Vorjahren getätigten Investitionen in die Veredlung unserer Massivholzplatten zielen auf Innenausbau und Sanierung und vergrößern ebenfalls die Unabhängigkeit vom Neubau.

Wir erwarten, dass der Markt für den Rohstoff Rundholz von hoher Nachfrage und von zunächst steigenden Preisen geprägt sein wird. Im Laufe des Jahres 2022 rechnen wir damit, dass der Preisanstieg zum Erliegen kommt.

Für den Rohstoff Schnittholz erwarten wir analog zu den Verkaufspreisen für das von der Dold Holzwerke GmbH produzierte Schnittholz im Jahresverlauf stark sinkende Preise.

Insgesamt erwarten wir einen Umsatzrückgang um etwa 10 %; das Ergebnis wird nach unserer Prognose ebenfalls zurückgehen, wir rechnen mit einem von EBIT von 6.500 t€ und einem EBITDA von 9,5 t€.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1. Risikenbericht

Branchenspezifische Risiken

Ein besonderes Risiko durch Konzentration auf bestimmte Kundengruppen, Absatzmärkte oder Produkte besteht nicht.

Die Bauwirtschaft könnte durch die stark steigenden Kosten einen Dämpfer erhalten und das Bauvolumen sinken. Dadurch könnte auch der Absatz von Holzprodukten erschwert werden.

Wir beobachten, dass die Folgen des Ukrainekrieges zu einer gesamtwirtschaftlichen Abkühlung führen; dies könnte mit Verzögerung auch die Bauwirtschaft betreffen.

Fehlende Baustoffe werden weiterhin bei Bauprojekten zu Verzögerungen führen und dazu, dass unsere Kunden Aufträge verschieben.

Fehlgeleitete Naturschutz- und Biodiversitätsbestrebungen könnten zu einer Einschränkung der Nutzung von Wald als Rohstoffquelle führen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Steigende Zinsen wirken dämpfend auf die Baukonjunktur, wobei wir diesen Effekt erst für die zweite Jahreshälfte 2022 und für die Folgejahre erwarten.

Die starke Dynamik der Kosten im Bausektor erhöht die Gefahr von Forderungsausfällen. Die Dold Holzwerke treten die überwiegende Mehrzahl der Forderungen an ein Factoring-Unternehmen ab. Bei beiden Unternehmen besteht eine Warenkreditversicherung, so dass ein sehr geringes Risiko von Forderungsausfällen besteht.

Rechtliche Risiken

Es bestehen keine Risiken, die über das übliche Unternehmerrisiko hinausgehen.

Liquiditätsrisiken

Der notwendige Finanzbedarf ist nach aktuellem Stand durch die eingeräumten Darlehen und Kontokorrentlinien der Hausbanken gewährleistet. Es bestehen keine Risiken, die über das übliche Risiko hinausgehen.

Lieferantenrisiken

Durch den Krieg in der Ukraine findet von dort weniger Schnittholz den Weg nach Europa; Schnittholz aus Russland und Weißrussland unterliegt seit Juli 2022 Sanktionen der EU. Auch Dold Puidutööstus hat einen Teil des Rohstoffs Schnittholz über estnische Händler von russischen Sägewerken bezogen. Bereits im Berichtsjahr 2021 haben wir begonnen, andere Quellen zu bevorzugen und neue Lieferanten zu gewinnen. Es ist uns gelungen, unseren Schnittholzbedarf mit skandinavischen Lieferanten zu decken; daher schätzen wir das Beschaffungsrisiko als gering ein.

4.2. Chancenbericht

Durch den Krieg in der Ukraine findet von dort weniger Schnittholz den Weg nach Europa; Schnittholz aus Russland und Weißrussland unterliegt spätestens ab Juli 2022 Sanktionen der EU. Die Importe der EU aus diesen Ländern haben etwa 10% des verbrauchten Schnittholzes in Europa entsprochen. Hier ergeben sich Chancen für den Absatz von Schnittholz und Hobelwaren.

Das in den Koalitionsvertrag aufgenommene Ziel der Bundesregierung, jährlich 400.000 Wohnungen zu bauen, wird im Jahr 2022 deutlich verfehlt werden, im Jahr 2021 ging die Zahl der fertiggestellten Wohnungen sogar leicht zurück auf unter 300.000. Der Wohnraumbedarf besteht weiter, so dass die Regierung möglicherweise Fördermaßnahmen beschließen und damit die Bauwirtschaft beleben wird.

Die Fluchtbewegungen aus der Ukraine verschärfen die Wohnungsknappheit und erhöhen den Bedarf an Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen usw. Dies könnte der europäischen Bauwirtschaft insgesamt zugutekommen.

Die Bedeutung der Nachhaltigkeit wird weiter zunehmen. Die Maßnahmen gegen den Klimawandel werden den Einsatz von Holz als Baustoff weiter forcieren aufgrund der CO-Speicherfunktion. Wir erwarten daher, dass die Holzbauquote weiter steigt.

Der Bereich Bioenergie profitiert nachhaltig von der Abkehr von fossilen Brennstoffen und von den anhaltenden staatlichen Förderungen sowie von der durch den Ukrainekrieg hervorgerufenen Energieknappheit.

4.3. Gesamtaussage

Die zukünftigen Aussichten für die Entwicklung des Unternehmens und seiner Beteiligungsgesellschaften sind nach unserer Einschätzung, unter Abwägung der Chancen und Risiken, gut. Nach Einschätzung der Geschäftsführung ist bis Anfang 2023 mit gedämpften Geschäftsaussichten, in der Folge und auch in den kommenden Jahren mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.

Bestandsgefährdende Risiken sind nicht ersichtlich.

5. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Neben Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten setzen die Beteiligungsgesellschaften der Dold Holding GmbH die Finanzinstrumente Factoring und Kreditversicherung ein. Andere Finanzinstrumente finden keine Anwendung.

Mit der Mehrzahl der Kunden arbeiten wir seit Jahren partnerschaftlich zusammen. Die Dold Holzwerke GmbH tritt die überwiegende Mehrzahl der Forderungen an ein Factoring-Unternehmen ab.

Auf die Abtretung der Forderungen verzichten wir nur in begründeten Ausnahmefällen, so z.B. bei Kunden mit ausgezeichneter Bonität.

Ergänzend besteht bei beiden Unternehmen eine Warenkreditversicherung, so dass ein sehr geringes Risiko von Forderungsausfällen besteht.

 

Buchenbach, im August 2022

Die Geschäftsführung

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dold Holding GmbH, Buchenbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der Dold Holding GmbH, Buchenbach, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Konzernkapitalflussrechnung und dem Konzerneigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Dold Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2021 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2021 bis zum 31. Dezember 2021 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung.

Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freiburg, den 31. August 2022

MORISON Riedlinger AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Kischel-Leibrecht, Wirtschaftsprüfer

Dressler, Wirtschaftsprüfer

Ergänzende Pflichtangaben

1. Billigung des Konzernabschlusses

Der Konzernabschluss wurde am 28.10.2022 gebilligt.

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