Saxonia LEASING GmbHLiquidiert
08527 Plauen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Saxonia LEASING GmbHPlauenJahresabschluss
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| Euro | Euro | |
| 1. Barreserve | ||
| a. Kassenbestand | 40.003,41 | |
| 3. Forderungen an Kreditinstitute | ||
| a. täglich fällig | 219.138,66 | |
| 4. Forderungen an Kunden | 391.649,25 | |
| a. Forderungen aus Leasing/Mietkauf | 7.264.938,61 | |
| b. einzelwertberichtigte Forderungen | 64.550,32 | |
| c. debitorische Kreditoren | 26.033,52 | |
| 4. Forderungen an Kunden | 7.747.171,70 | |
| 7. Beteiligungen | 602.000,00 | |
| 11. Immaterielle Anlagewerte | 72.522,00 | |
| 12. Sachanlagen | ||
| a. Vermietvermögen | 25.437.881,00 | |
| b. eigenes Anlagevermögen | 192.221,65 | |
| c. Grundstücke | 340.000,00 | |
| 12. Sachanlagen | 25.970.102,65 | |
| 14. Sonstige Vermögensgegenstände | 2.777.712,25 | |
| 15. Rechnungsabgrenzungsposten | 468.709,37 | |
| 18. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | ||
| a. gezeichnetes Kapital | 500.000,00 | |
| d. Bilanzverlust | 1.683.389,11 | 1.183.389,11 |
| Aktiva | 39.080.749,15 | |
|
Passiva |
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| Euro | Euro | |
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | ||
| a. täglich fällig | 1.957.100,76 | |
| b. mit vereinbarter Laufzeit oder Kündigungsfrist | 21.650.375,26 | |
| 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden | ||
| b. andere Verbindlichkeiten | 77.951,42 | |
| 5. Sonstige Verbindlichkeiten | 3.365.329,51 | |
| a. aus Lieferungen und Leistungen | 1.122.787,56 | |
| b. kreditorische Debitoren | 22.246,92 | |
| c. kreditorische Debitoren Rechtsfälle | 363,67 | |
| d. Verbindlichkeiten gg. Verbundene Unternehmen | 40.442,92 | |
| 6. Rechnungsabgrenzungsposten | 10.706.235,38 | |
| 7. Rückstellungen | ||
| c. sonstige Rückstellungen | 137.915,75 | |
| Passiva | 39.080.749,15 |
Gewinn-
und Verlustrechnung
für den Zeitraum vom 1.1.2009 bis
31.12.2009
| € | |
| 1. Zinsaufwendungen | 4.443.097,53 |
| 2. Provisionsaufwendungen | 337.336,21 |
| 3. Aufwand des Handelsbestandes | |
| a. sonstiger Wareneinkauf | 2.962,83 |
| 4. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen | |
| a. Personalaufwand | |
| aa. Löhne und Gehälter | 285.669,51 |
| bb. Soziale Aufwendungen u. Aufwendungen f. Altersvorsorge | 48.473,96 |
| b. andere Verwaltungsaufwendungen | 495.446,37 |
| 5. Abschreibungen auf immat. Anlagewerte u. Sachanlagen | 6.569.489,14 |
| 6. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 29.183,27 |
| 12. Steuern vom Einkommen und Ertrag | -6.453,60 |
| 13. Sonstige Steuern | 490,78 |
| Summe Aufwendungen | 12.205.696,00 |
| 1. Zinserträge aus | |
| a. Kredit- und Geldmarktgeschäften | 3.405.685,04 |
| 2. Laufende Erträge aus: | |
| b. Beteiligungen | 80 |
| 8. Sonstige betriebliche Erträge | 8.478.938,23 |
| 10. Außerordentliche Erträge | 14.736,97 |
| 12. Jahresfehlbetrag | 306.255,76 |
| Summe Erträge | 11.899.440,24 |
Anhang
für das Geschäftsjahr 2009
A. Grundsätzliche Angaben
Der Jahresabschluss der Saxonia LEASING GmbH zum 31. Dezember 2009 ist entsprechend den Vorschriften des Handelsrechts erstellt worden, gleichzeitig wurden die Sondervorschriften für Finanzdienstleistungsunternehmen beachtet.
Dabei wurde das gesetzliche Gliederungsschema für Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung im Hinblick auf die Besonderheiten des Leasinggeschäfts gemäß § 265 Abs. 5 HGB modifiziert.
Die wahlweise bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke und Angaben sind grundsätzlich im Anhang aufgeführt.
B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Besonderheiten des Leasinggeschäfts sind wie nachfolgend beschrieben berücksichtigt.
Das Leasingvermögen wird innerhalb des Anlagevermögens gesondert ausgewiesen.
Bei der Forfaitierung von Leasingforderungen werden die Erlöse (Einnahmen) aus dem Verkauf zukünftig fälliger Leasingraten an Kreditinstitute innerhalb des passiven Rechnungsabgrenzungspostens und die Auflösungsbeträge innerhalb der Umsatzerlöse ausgewiesen.
Der Ausweis "Forderungen aus Mietkaufverträgen" enthält die Objektwerte zuzüglich des Mietkaufzinses, der den Fremdzins enthält.
Gleichzeitig wird ein passiver Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe der Mietkaufzinsen gebildet. Die Mietkaufzins-Abgrenzung wird degressiv aufgelöst und unter den Umsatzerlösen vereinnahmt.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist um die Positionen "Erträge und Aufwendungen aus Vermietungen" erweitert; sie enthalten die dem Leasinggeschäft direkt zurechenbaren Aufwendungen, insbesondere die Abschreibungen auf das Leasingvermögen sowie die Aufwendungen aus der Ausbuchung der Restbuchwerte beim Verkauf der Objekte.
In die Umsatzerlöse werden die Erlöse aus Verkäufen von Gegenständen des Leasingvermögens einbezogen. Diese gehören zur gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einer Leasinggesellschaft.
Die Bewertungsgrundsätze sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Die Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt.
Die planmäßigen Abschreibungen auf das eigengenutzte Anlagevermögen erfolgen unter Zugrundelegung branchenüblicher Nutzungsdauern.
Zugänge werden im Zugangsjahr monatsgenau abgeschrieben.
Die Abschreibungen werden grundsätzlich nach der linearen Methode vorgenommen.
Geringwertige Anlagegüter wurden über eine Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.
Bei Wegfall der Gründe für eine frühere außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen.
Im Jahresabschluss zum 31.12.2009 wurde erstmals ein Grundstück sowie Gebäude bilanziert. Es handelt sich dabei um ein Betriebsanwesen in Weischlitz.
Der Kauf aus der Insolvenzmasse wurde zur Vermeidung eines jahrelangen Rechtsstreites realisiert, da von Saxonia verleaste Maschinen durch den Immobiliengläubiger im Haftungsverbund eingeklagt waren. Das Betriebsanwesen ist komplett vermietet (notarieller Mietvertrag mit Kaufoption). Der Mieter hat eine Anzahlung auf die Kaufoption von 100.000,00 Euro (rd. 30 %) geleistet. Grundlage des Kaufpreises bildet ein aktuelles Gutachten der VR Bank Hof.
Das Gutachten geht von einem Wert in Höhe von ca. 600 T Euro aus. Das Objekt wurde mit den Anschaffungskosten bilanziert.
Das Leasingvermögen, das sich im wirtschaftlichen Eigentum der Gesellschaft befindet, wird mit den Anschaffungskosten aktiviert und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei Neuanschaffungen des Jahres 2009 nach der linearen Methode pro rata temporis abgeschrieben.
Die lineare Abschreibung wird auch auf in Vorjahren zugegangenes Vermietvermögen angewandt.
Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennwert angesetzt, erkennbare Ausfallrisiken werden durch individuelle Abschläge berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung von den Forderungen abgesetzt.
Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden die Unterschiedsbeträge gemäß § 250 Abs. 3 HGB ausgewiesen.
Die Auflösung der Zinsanteile erfolgt nach der Barwertmethode.
Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt.
Bei der Bemessung von Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken sowie ungewissen Verbindlichkeiten angemessen und ausreichend Rechnung getragen.
Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt.
Die unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzten Einnahmen aus dem Verkauf von Leasingforderungen bzw. die Marge aus verkauften Mietkaufforderungen werden linear aufgelöst; die abgegrenzten Mietsonder- und Mietvorauszahlungen werden ebenfalls linear über die Vertragslaufzeit der jeweiligen Verträge aufgelöst.
Die sich beim Verkauf der Leasingforderungen als Differenz zwischen Nominalwert und Barwert ergebenden Zinsanteile werden entsprechend der Laufzeit der betreffenden Verträge aktivisch abgegrenzt.
Gemäß BMF-Schreiben vom 19. Februar 1992 löst die Gesellschaft den abgegrenzten Zinsanteil aus der Forfaitierung dieser Verträge linear auf. In der Gewinn- und Verlustrechnung werden die Auflösungsbeträge (Zinsanteile) mit den Bruttoumsatzerlösen verrechnet.
C. Angaben und Erläuterungen zum Jahresabschluss
I. Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der Anlagepositionen im Geschäftsjahr 2009 ist dem Anlagespiegel, als Anlage zur Bilanz, zu entnehmen.
2. Forderungen aus Mietkaufverträgen
Mietkaufforderungen in Höhe von EUR 4.121,6 (Vorjahr EUR 3.920.1) haben eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.
3. Eigenkapital
Das zum Bilanzstichtag im Handelsregister eingetragene Stammkapital beträgt EUR 500.000,00.
4. Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen gebildet für Abschluss- und Prüfungskosten, für die Bestandssicherungsverpflichtung der Leasinggegenstände und das Bonitätsrisiko sowie für Beitreibungs- und Verwaltungskosten.
5. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind überwiegend durch Sicherungsübereignung von Leasingobjekten und Forderungsabtretung gesichert.
Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.
Die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:
Verbindlichkeiten in T-EUR
| mit Restlaufzeiten | |||
| bis zu einem Jahr | ein bis fünf Jahre | über fünf Jahre | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 4.390,4 | 18.382,3 | 834,8 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.185,8 | 0,0 | 0,0 |
| sonstige Verbindlichkeiten | 3.443,3 | 0,0 | 0,0 |
| 9.019,5 | 18.382,3 | 834,8 | |
C. Bestätigungsvermerk zum Jahresabschluss
I. Bestätigungsvermerk
Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und dem Lagebericht 2009 der
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Saxonia LEASING GmbH |
unter dem Datum vom 21.4.2010 den nachfolgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk:
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
,,Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechtrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes der Saxonia LEASING GmbH für das Geschäftsjahr vom 1.1.2009 bis 31.12.2009 geprüft.
Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften - und ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages - liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft.
Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen.
Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.
Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.
Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft.
Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Essen, den 21.4.2010
ks
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Dipl.-Kffr. Steffi Krätzschmar, Wirtschaftsprüferin
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