Stammdaten

Register
Amtsgericht Memmingen HRB 1916
Vorher
Richard Geiß GmbH
Eingetragen
3.9.1986
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von sonstigen anorganischen Grundstoffen und Chemikalien
Gegenstand
Aufarbeitung, Verarbeitung und Transport von chemischen Produkten aller Art sowie das Handeln und Makeln mit chemischen Produkten aller Art, die Beratung im Bereich chemischer Produkte aller Art, des Weiteren der Service unter Einsatz von chemischen Produkten aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Bastian Geiß
seit 7.2.2011
Geschäftsführer
Alexander Just
seit 30.4.2010
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

60.00% identifiziert40.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
60.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Richard Geiss GmbHEigenbeteiligung
40.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

89331 Burgau
184.250 €
60.00%
Germany
122.800 €
40.00%

Beteiligungen

NameAnteil
40.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Richard Geiss GmbH

Rettenbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RICHARD GEISS GMBH, RETTENBACH

A Darstellung des Geschäftsverlaufes

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Die Energiekrise kennzeichnete die gesamtwirtschaftliche Entwicklung im Berichtsjahr. Auf Grund der stark gestiegenen Energiepreise und des hohen Anteils der energieintensiven Industriezweige an der deutschen Bruttowertschöpfung entwickelte sich die deutsche Wirtschaft sehr schwach. Hinzu kommt die globale Schwächung der Wirtschaft infolge der Corona-Pandemie, welche noch immer nicht gänzlich überwunden ist. Diese Faktoren, kombiniert mit anhaltendem Fachkräftemangel und der massiven Anhebung der Leitzinsen durch die EZB um 4,5% seit Mitte 2022, führen zu nachhaltigen Wachstumshemmnissen.

Das globale außenwirtschaftliche Umfeld ist stark eingetrübt. Die konjunkturelle Dynamik der Weltwirtschaft hat infolge der geldpolitischen Straffung durch die Zentralbanken und insbesondere auch der schleppenden Entwicklung Chinas deutlich nachgelassen. In vielen Regionen der Welt belasten die hohen Inflationsraten die privaten Konsumausgaben. Das Wachstum des globalen BIP ist im Vergleich zum Vorjahr nochmals auf nun 3,2% gesunken (VJ: 3,5%).

Auch im Euro-Raum war keine spürbare Konjunkturerholung im Berichtsjahr zu verzeichnen. Die geldpolitische Straffung hatte negative Auswirkungen auf die Binnennachfrage und die vergleichsweise schwache Exportentwicklung dominierte die Konjunktur. Die verschiedenen Volkswirtschaften und Wirtschaftsbereiche waren von der Corona-Pandemie und der Energiekrise asymmetrisch betroffen. Auf Grund der unterschiedlichen Struktur und der daraus folgenden Abhängigkeiten der Energieversorgung und der Wertschöpfung sind die Auswirkungen in den Mitgliedstaaten unterschiedlich. Die Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsproduktes im Euro-Raum lag im Jahre 2023 bei 0,2%, die Inflation bei 6,4%.

Die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen waren in Folge der gestiegenen Leitzinsen erschwert. Nach den Terrorangriffen der Hamas auf Israel am 07. Oktober 2023 hat sich die Unsicherheit über die Entwicklung der Öl- und Erdgaspreise stark erhöht. Ein exorbitanter Ausbruch der Preise ist jedoch bislang ausgeblieben.

Die deutsche Wirtschaft leidet neben allen auch die Weltwirtschaft betreffenden Faktoren insbesondere unter der politisch motivierten Dekarbonisierung. Unter dieser grünen Transformation leiden insbesondere die energieintensiven Industriezweige, welche jedoch gleichzeitig zu einem Großteil für den Wohlstand und die allgemeine wirtschaftliche Entwicklung des Standortes Deutschland verantwortlich zeichnen. Der Druck zur Durchführung von Investitionen bei gleichzeitig erhöhten Abgaben, gestiegenen Rohstoffpreisen und hohen Finanzierungskosten lässt die Industrie in Deutschland gegenüber dem Ausland zurückfallen. Die Produktionskosten steigen und die preisliche Wettbewerbsfähigkeit nimmt spürbar ab. Auch der politisch vielbeworbene Bürokratieabbau ist in der Industrie bislang nicht angekommen. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland, gemessen an der Veränderung des Bruttoinlandsproduktes im Vergleich zum Vorjahr, lag im Jahre 2023 bei -0,2% (2022: 1,8%). Die durchschnittliche Inflationsrate lag im Jahr 2023 bei 5,9% (2022: 6,9%).

(Quellen: Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung; Jahresgutachten 2023/24 | Statista)

Entwicklung des Unternehmens

Das Berichtsjahr war gezeichnet durch eine schwache Konjunktur, deutlich rückläufige Preise auf dem Lösemittelmarkt bei anhaltend hohen Energiekosten. Die Umsätze über alle Unternehmensbereiche fielen im Vergleich zum Vorjahr, in welchem auf Grund der globalen Lieferschwierigkeiten die Lösemittelpreise markant hoch waren, lagen jedoch deutlich über den Umsätzen aus 2021 und den "Vor-Corona-Zeiten". Durch die Optimierung der Drehrohrofenanlage konnte der Bezug von Erdgas im Vergleich zum Vorjahr um 22% reduziert und damit der Kostenanstieg im Energiebereich abgefedert werden.

Die Auswirkungen der wirtschaftlichen Situation auf die Geschäftsbereiche des Unternehmens waren im Berichtsjahr sehr unterschiedlich.

Der Bereich Textilreinigung ist weiterhin rückläufig. Die hohen Kosten für Strom, Gas und Heizöl belasten die energieintensiven Textilreinigungsbetriebe stark. Die hohen Finanzierungskosten erschweren neue Investitionen und der Fachkräftemangel ist in dieser Branche besonders markant, so dass oftmals keine Nachfolge gefunden werden kann. Dahingehend hatte der Bereich Textilreinigung sinkende Umsätze zu verzeichnen.

Im Geschäftsbereich der Oberflächenreinigung konnten die Umsätze bei moderat gestiegenen Mengen konstant gehalten werden. Der Ukraine-Krieg zeigt auch in diesem Bereich seine Auswirkungen und zeichnet hier für einen schwierigeren Absatzmarkt mitverantwortlich.

Der Geschäftsbereich Chemische und Pharmazeutische Industrie war geprägt von rückläufiger Nachfrage bei starkem Druck auf die Preise. Die Umsatzerlöse fielen auf das Vor-Corona-Niveau. Die Kostenanstiege insbesondere im Bereich Abfallbeseitigung konnten durch die Optimierung der Ofenanlage kompensiert werden.

Der Bereich Lohnreinigung war besonders von der schwachen Konjunktur in der Automobilindustrie betroffen. Ein Rückgang des Auftragsvolumens bei gleichbleibend hoher Kostenstruktur führte zu einem geringeren Deckungsbeitrag.

Die Richard Geiss GmbH steht für Nachhaltigkeit, Kreislaufwirtschaft und Ressourceneffizienz. Im Berichtsjahr konnte das Unternehmen erstmals ganzjährig von der Optimierung des Drehrohrofens profitieren. Ein Großteil der bei der Destillation entstehenden Abfälle konnte somit im eigenen Unternehmen einer thermischen Verwertung zugeführt werden. Auf diese Weise gewinnen wir Energie in Form von Dampf für die Herstellung von Regeneraten, lange Transportwege entfallen und die Destillationsrückstände werden optimal genutzt. Gleichzeitig verringern wir den Einsatz fossiler Primärenergie.

Entwicklung des Rohergebnisses

Das Rohergebnis im Geschäftsjahr 2023 betrug 19.149 T€. Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 3.666 T€. Im Jahr 2023 hat die Gesellschaft somit einen Rückgang des Rohergebnisses von 16,1 % gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.

Produktion

Die unternehmerischen Produktionsbereiche gliedern sich in die Aufarbeitung von halogenhaltigen und halogenfreien Lösemitteln. Die Aufarbeitung findet in jeweils getrennten Produktionsbereichen statt.

Folgende Auditierungen wurden im Jahr 2023 und erneut im Jahr 2024 ohne Einschränkungen bestätigt:

ISO 9001:2015 Qualitätsmanagement

ISO 14001:2015 Umweltmanagement

ISO 45001:2018 Arbeitssicherheitsmanagement

ISO 50001:2018 Energiemanagement

Entsorgungsfachbetrieb (EfB) gemäß §§ 56 und 57 KrWG

Die erfolgreiche SQAS-Begutachtung, welche den sicheren Umgang mit chlorierten Kohlenwasserstoffen beinhaltet, fand im April 2021 statt.

Im März 2024 wurde die Auditierung als Fachbetrieb nach WHG erfolgreich bestätigt.

Beschaffung

Die Situation hinsichtlich der Verfügbarkeit und Lieferfähigkeit hat sich im Berichtsjahr weitestgehend normalisiert. Die Preise für Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe sind hingegen nur moderat zurückgegangen. Kosten für Energie, Abfallbeseitigung und Transport sind im Berichtsjahr weiter gestiegen. Unser langfristiges Ziel bleibt es, mittels strategischem Einkaufsmanagement und gezielter Lieferantenauswahl die Lieferantenstruktur und die Beschaffungskosten zu optimieren.

Die Lieferantenbewertung und -auswahl erfolgt gemäß den Grundsätzen ordentlicher Betriebsführung sowie den Zielsetzungen der ISO 9001, 14001, 45001 und 50001.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2023 wurden Sachanlagen im Gesamtwert von 463 T€ aktiviert.

Im Wesentlichen betreffen diese Investitionen in Betriebs- und Laborausstattung mit 93 T€, den Bau eines freitragenden Vordaches mit 66 T€ sowie den Kauf technischer Anlagen und Maschinen mit 28 T€. Daneben wurden weitere Ersatz- und Optimierungsinvestitionen im Bereich Fuhrpark mit 238 T€ und Geschäftsausstattung mit 35 T€ getätigt.

Auch künftig werden weitere Investitionen folgen, um den Anforderungen und Potentialen des Marktes gerecht zu werden. Durch permanente Instandhaltung und Wartung der Anlagen ist das Unternehmen anlagentechnisch gut gerüstet. Die Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung im aktuellen Geschäftsjahr werden auf Grund genereller Preissteigerung über dem Niveau des Vorjahres liegen.

Finanzierung

Die Finanzierung des operativen Geschäfts und der Ersatzinvestitionen erfolgt aus dem laufenden Geschäftsergebnis.

Ersatzinvestitionen im Bereich Fuhrpark werden größtenteils über Leasing oder Mietkauf abgebildet.

Personal

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte das Unternehmen 105 Personen, 52 Angestellte und 53 gewerbliche Mitarbeiter. Derzeit beschäftigt die Richard Geiss GmbH vier Auszubildende, hiervon einen im kaufmännischen und drei im gewerblichen Bereich.

Die Fluktuation unter den Mitarbeitern ist nach wie vor gering. Freiwillige betriebliche Altersvorsorge wird angeboten und auch genutzt. Als Betriebsarzt ist seit 01.04.2023 die WMF GmbH, vertreten durch Dr. Thomas Hingerl, Geislingen/Steige, bestellt. Berufskrankheiten sind bisher nicht bekannt.

Umweltschutz

Aufgrund der Ausrichtung des Unternehmens werden alle umweltschutzrelevanten Maßnahmen eingehalten und durchgeführt.

Die Richard Geiss GmbH hat sich als Unternehmensziel gesetzt, endliche Ressourcen im Bereich der Lösemittel wieder zurückzugewinnen und den Lösemittelanteil aus der Altware durch professionelle Aufbereitungstechniken in höchster Qualität dem originären Markt zurückzuführen. Die Lösemittel werden in einem kontinuierlichen Kreislauf geführt und bleiben erhalten. Damit leistet die Richard Geiss GmbH und jeder Kunde mit dem Einsatz eines Geiss-Destillates durch die Einsparung endlicher Ressourcen einen wichtigen Beitrag zum Umweltschutz sowie zur Senkung der Energieaufwendungen und minimiert zugleich das Aufkommen von Problemabfällen. Die Richard Geiss GmbH trägt durch ihre unternehmerische Tätigkeit erheblich zur Reduzierung des CO 2 -Ausstoßes bei. Die auf Basis des GHG-Protocol & ISO 14067 ermittelte CO 2 -Einsparung durch Lösemittelrückgewinnung im Vergleich zu primär hergestellten Produkten belief sich im Berichtsjahr insgesamt auf über 31.000 Tonnen CO 2 -Äquivalent.

B. Darstellung der Lage

Vermögenslage

Im Berichtsjahr wurde im Wesentlichen in ein freitragendes Vordach (+66 T€), in technische Anlagen und Maschinen (+28 T€) sowie in den Bereich Fuhrpark und Betriebs- und Geschäftsausstattungen (+ 366 T€) investiert. Die Anlagenintensität - Anteil des Anlagevermögens (EUR 6.358.824,66) im Verhältnis zur Bilanzsumme (EUR 16.723.846,94) - lag im Berichtsjahr bei 38 %.

Die Investitionspolitik orientiert sich an den wirtschaftlichen Erfordernissen und den unternehmerischen Möglichkeiten. Die Abschreibungspolitik wird durch den gesetzlichen Rahmen vorgegeben.

Finanzlage

Die Geschäftsanteile der Richard Geiss GmbH halten Herr Bastian Geiß zu 60%, weitere 40% entfallen auf die Gesellschaft selbst. Die Eigenkapitalquote beträgt 72 %.

Weitere Details zur Finanzstruktur können ebenso wie die Liquiditätssituation aus den Bilanzzahlen abgeleitet werden.

Ertragslage

Wesentliche Einflussgrößen auf das Ergebnis des Berichtsjahres 2023 waren sinkende Marktpreise bei halogenfreien Lösemitteln, anhaltend hohe Energiepreise, steigende Entsorgungskosten und eine schwache Konjunktur, insbesondere in der Automobilbranche.

Auf Grund der diversifizierten Produkte, der breitgefächerten Geschäftsfelder, der Branchenvielfalt unserer Kunden und der sich daraus ergebenden Möglichkeit zur Reaktion auf sich ändernde Markterfordernisse sieht das Unternehmen sich für die kommenden Geschäftsjahre gut aufgestellt.

Künftiger Unternehmenserfolg ist jedoch maßgeblich von stabilen Wirtschaftsstrukturen und klaren politischen Leitlinien abhängig. Die derzeitige politische Zielrichtung der Dekarbonisierung trifft den deutschen Industriesektor und hier insbesondere die energieintensive Chemiebranche beträchtlich mit massiven Auswirkungen auf das Bruttoinlandsprodukt im Berichtsjahr und in den Folgejahren. Gleichzeitig mangelt es der Recyclingwirtschaft an politischer Unterstützung im Sinne der Abschaffung formeller Hürden.

Als lösemittelaufbereitendes Unternehmen sind wir in einem Nischenmarkt tätig, welches auf ein Lösemittelpreisniveau angewiesen ist, das die Aufarbeitung und den Einsatz von Destillaten fördert sowie kalkulierbare Abfallentsorgungskosten und -möglichkeiten bietet. Hierzu bedarf es einer zukunftsgerichteten und konstanten Wirtschaftspolitik sowie einer gesetzlichen und sozialen Berechenbarkeit des wirtschaftlichen Umfeldes.

Diese Rahmenbedingungen sind global, insbesondere aber auch national derzeit nicht gegeben. Dies zeigt sich beispielsweise in der derzeitigen Energiepolitik, welche durch fehlende Unterstützung im energieintensiven Industriesektor - als Motor der Gesamtkonjunktur und damit einhergehend des Wohlstandes der Bevölkerung - die Unternehmen im Stich lässt.

Eine Prognose für das laufende Geschäftsjahr 2024 in Zeiten globaler Konflikte, hoher Finanzierungskosten, steigender Energie- und Abfallentsorgungskosten bleibt schwierig wie nie. Der Geschäftsjahresauftakt zeigt einen stabilen Umsatz bei weiter steigenden Kosten.

Der Jahresüberschuss im Berichtsjahr beträgt EUR 2.291.516,21 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 35,7 % gesunken.

Sparten/Segmente - Entwicklung und Lage

Der Tätigkeitsbereich des Unternehmens gliedert sich in zwei Hauptbereiche der Lösemittelaufbereitung sowie der Lohnreinigung.

Die Lösemittelaufbereitung umfasst:

1.

halogenhaltige organische Lösemittel und

2.

halogenfreie organische Lösemittel

zu a)Diese Stoffe werden aus den Bereichen

- Textilreinigung

- industrielle Teilereinigung

- Pharmazie

- sonstige chemische Anwendungsgebiete

übernommen und aufgearbeitet.

Ebenfalls werden die dabei gewonnenen Destillate in diesen Anwendungsbereichen wieder eingesetzt, wodurch sie wirtschaftlich interessanter sowie auch nachhaltiger als frisch produzierte Waren sind. Eine durch die ETHOS Research, Manchester im Jahre 2013 durchgeführte Studie bestätigt beispielsweise die Einsparung von 90 % an Treibhausgasen bei Recycling von Perchlorethylen gegenüber dessen Neuproduktion.

In 2022 wurde eine Product Carbon Footprint Studie, deren Ermittlungsgrundlage auf dem GHG-Protocol & ISO 14067 beruht, erstellt. Auf das Berichtsjahr 2023 bezogen ergab sich eine CO 2 -Einsparung durch Lösemittelrückgewinnung im Vergleich zu primär hergestellten Produkten von insgesamt über 31.000 Tonnen CO 2 -Äquivalent.

Im betrieblichen Rechnungswesen ist die Entwicklung in dieser Lösemittelgruppe aufgezeigt. Aufgrund der langjährigen Aufzeichnungen können eindeutige Trends erkannt und für die unternehmerischen Entscheidungen verwertet werden.

zu b) Diese Stoffe können speziellen Anwendungsbereichen bzw. Branchen nicht eindeutig zugeordnet werden. Besondere Anwendungsgebiete sind jedoch die chemische Industrie, Pharmazie und Lackindustrie.

Häufig fallen diese Produkte auch als Sekundärstoffe in der chemischen Grundproduktion an, und zwar als Mehrstoffgemische. Durch qualifizierte Aufarbeitung/Destillation sind diese Stoffe in ihre Grundsubstanzen trennbar und können somit wiederverwertet werden.

Anwendung finden diese Produkte wieder in der chemischen Industrie sowie für hochqualifizierte Einsatzbereiche. Somit können durch die im Unternehmen installierte Aufarbeitungstechnik nachhaltig Ressourcen geschont werden. Die bereits oben erwähnte Studie der ETHOS Research, Manchester bestätigt im Bereich der halogenfreien organischen Lösemittel, beispielsweise für Tetrahydrofuran, die Einsparung von 89 % an Treibhausgasen bei Recycling gegenüber dessen Neuproduktion.

Die bestehenden Geschäftsbeziehungen und die Ertragsprognose für diesen Unternehmensbereich sind positiv, unterliegen jedoch wie bereits geschildert den derzeitigen Unsicherheiten.

Das Geschäftsfeld der Lohnreinigung sah sich im Berichtsjahr mit einer schwachen Konjunktur der Automobilbranche konfrontiert. Der Gesamtjahresumsatz in diesem Bereich ging moderat zurück, während die Kosten konstant hoch blieben. In dem Geschäftsbereich der Lohnreinigung bieten wir unseren Kunden die Möglichkeit, unser fundiertes und ausgereiftes Wissen bezüglich der einzusetzenden Lösemittel und ihrer Pflege, als Dienstleistung im Bereich der Metallentfettung in Anspruch nehmen zu können. Unseren Kunden steht eine hochmoderne Metallentfettungsanlage zur Verfügung. Die zu reinigenden Teile können in Gitterboxen durch Schwenken, Rotieren, im Vollbad, durch Fluten, Schwallfluten oder Dampfentfetten gereinigt werden. Zur Erzielung besonders kurzer Taktzeiten erfolgt die anschließende Trocknung im Vakuum. Durch diese hocheffiziente Art der Reinigung können wir unseren Kunden äußerst attraktive Konditionen bei höchsten Reinigungsstandards bieten. Je nach Kundenwunsch können die Teile nach der Reinigung im selben Arbeitsvorgang zusätzlich konserviert werden. Durch den Einsatz von Perchlorethylen oder alternativ modifiziertem Alkohol als Reinigungsmedien schließen wir auch im eigenen Unternehmen den Kreis zur optimalen Nutzung von Synergien.

Die Ertragslage entsprach den prognostizierten Erwartungen an das Berichtsjahr.

C. Prognose-, Risiken- und Chancenbericht

Das verstärkte Nachhaltigkeitsbewusstsein der Industrie bestärkt den Geschäftszweck der Richard Geiss GmbH mit der Ausrichtung auf ganzheitliche Kreislaufwirtschaft. Der Einsatz von qualitativ hochwertigsten Destillaten der Richard Geiss GmbH trägt dabei nicht nur zur Ressourcen- und damit Umweltschonung bei, sondern leistet auch einen enormen sozialen Beitrag für unsere Gesellschaft, welcher zudem für unsere Kunden auch noch einen wirtschaftlichen Vorteil mit sich bringt. Das politische Ziel der Dekarbonisierung über marktwirtschaftliche Instrumente wie insbesondere die CO 2 -Bepreisung verkennt jedoch, dass in der bestehenden Hochpreisphase -insbesondere hinsichtlich Energie- eine zusätzliche Belastung durch weitere Abgaben der Industriestandort Deutschland deutlich an Attraktivität verliert. Das produzierende Gewerbe, allen voran die Automobilindustrie und die Chemisch-pharmazeutische Industrie ist der "Motor Deutschlands" und schafft neben einer Vielzahl von Arbeitsplätzen die größte Wertschöpfung und damit den entsprechenden Wohlstand. Diese Branchen sind gleichzeitig sehr energieintensiv, womit deren internationale Wettbewerbsfähigkeit auf Grund der zunehmenden Abgaben- und Kostenlast stetig abnimmt. Die derzeitigen alternativen Technologien zu fossilen Energien sind sowohl aus Kostengründen, wie auch aus Sicht der Effizienz nicht konkurrenzfähig.

Die Schwierigkeiten Deutschlands verdeutlicht auch die jüngst veröffentliche Rangliste der wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt, die des IMD World Competitiveness Center (WCC). Deutschland verliert seit Jahren an Wettbewerbsfähigkeit und ist mittlerweile von Platz 6 im Jahr 2014 auf Platz 24 abgerutscht. Begründet wird dieses schlechte Abschneiden Deutschlands neben den Folgen des Ukraine-Kriegs, der damit einhergehenden eingebremsten Wirtschaftsleistung und der Inflation mit einem politischen Kollateralschaden. Die Abgabenlast in Deutschland ist im Vergleich zu anderen Volkswirtschaften besonders hoch und wird als gravierender Wettbewerbsnachteil angesehen.

Auch das Ziel der Förderung der Kreislaufwirtschaft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz kann nur funktionieren, sofern neben der Förderung der Bereitschaft zur Verwendung von wiederaufbereiteten Produkten, den Unternehmen, welche diese Kreislaufwirtschaft betreiben anstatt neuen Hindernissen, Unterstützung wiederfährt. Hier steht die Kreislaufwirtschaft vielen bürokratischen wie auch rechtlichen Hürden gegenüber, weil dem Thema Recycling von Produkten viel zu oft keine rechtliche Würdigung wiederfährt.

Die Politik und die Gesetzgebung sind heute stärker denn je gefordert, die Rahmenbedingungen zu schaffen, die dem Streben nach Nachhaltigkeit eine international wettbewerbsfähige Grundlage bietet.

Für das Geschäftsjahr 2024 gehen wir von einem positiven, wenn auch im Vergleich zum Berichtsjahr rückläufigen Jahresergebnis aus.

 

Rettenbach, den 16. Juli 2024

gez. Bastian Geiß, Geschäftsführender Gesellschafter

gez. Peer Linse, Kaufmännischer Geschäftsführer

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

RICHARD GEISS GMBH, RETTENBACH

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 6.358.824,66 6.930.325,37
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1,53 1,53
II. Sachanlagen 5.295.837,40 5.867.338,11
III. Finanzanlagen 1.062.985,73 1.062.985,73
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.276.566,03 10.650.999,61
I. Vorräte 1.506.062,15 2.879.301,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.423.580,47 3.096.239,57
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.549.375,48 2.659.385,27
2. Forderungen gegen Gesellschafter 239.934,15 233.948,04
3. Sonstige Vermögensgegenstände 634.270,84 202.906,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.346.923,41 4.675.458,76
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 88.456,25 110.304,35
16.723.846,94 17.691.629,33

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 11.987.800,57 11.896.284,36
I. Gezeichnetes Kapital 184.250,00 184.250,00
II. Bilanzgewinn 11.803.550,57 11.712.034,36
B. RÜCKSTELLUNGEN 1.849.464,83 1.613.438,84
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 211.723,48 220.585,54
2. Steuerrückstellungen 401.039,44 369.949,03
3. Sonstige Rückstellungen 1.236.701,91 1.022.904,27
C. VERBINDLICHKEITEN 2.886.581,54 4.181.906,13
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 462.767,51 653.330,56
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 31.052,32 7.984,18
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 651.425,42 1.251.960,99
4. Sonstige Verbindlichkeiten 1.741.336,29 2.268.630,40
16.723.846,94 17.691.629,33
D. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE 442.113,89 322.113,89
I. Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten 442.113,89 322.113,89

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 19.148.887,25 22.815.602,11
2. Personalaufwand -7.170.105,73 -6.987.911,74
a) Löhne und Gehälter -6.122.194,57 -6.029.342,51
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.047.911,16 -958.569,23
- davon für Altersversorgung: EUR 15.338,76 (Vorjahr: EUR 15.338,76)
3. Abschreibungen -1.031.854,78 -991.678,47
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.031.854,78 -991.678,47
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -7.797.224,42 -9.780.883,99
5. Betriebsergebnis 3.149.702,32 5.055.127,91
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 59.838,13 25.620,86
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -31.947,83 -34.762,67
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -857.305,75 -1.361.491,33
9. Ergebnis nach Steuern 2.320.286,87 3.684.494,77
10. Sonstige Steuern -28.770,66 -120.626,49
11. Jahresüberschuss 2.291.516,21 3.563.868,28
12. Gewinnvortrag 9.512.034,36 8.148.166,08
13. Bilanzgewinn 11.803.550,57 11.712.034,36

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

RICHARD GEISS GMBH, RETTENBACH

.1 ALLGEMEINE ANGABEN

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht:

Firmenname laut Registergericht: Richard Geiss GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Rettenbach
Registergericht: Amtsgericht Memmingen
Register-Nummer: 1916

Der Jahresabschluss der Richard Geiss GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Bilanz gemäß § 266 Abs. 1 HGB sowie der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB macht die Gesellschaft keinen Gebrauch. Die größenanhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

.2 BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden fand nicht statt.

Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen angesetzt.

Sachanlagen werden mit den um planmäßige Abschreibungen verminderten Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten sind neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten notwendige Gemeinkosten einbezogen. Die Abschreibungen richten sich nach der branchenüblichen, betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer und erfolgen nach der linearen Methode. Ab dem Jahr 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter bis 800,00 EUR im Jahr der Anschaffung sofort abgeschrieben.

Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende, niedrigere Wert angesetzt.

Bewertet werden die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe mit den Anschaffungskosten, diese wurden überwiegend mit den Einstandspreisen ermittelt. Für Büromaterial wurde ein Festwert gebildet von 1.533,88 EUR.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten einbezogen sind.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag angesetzt. Zweifelhafte Forderungen wurden auf den niedrigeren beizulegenden Wert zum Stichtag einzeln wertberichtigt. Uneinbringliche Forderungen wurden voll abgeschrieben. Das allgemeine Forderungsrisiko wurde ausreichend durch Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt.

Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bewertet.

Auf der Aktivseite wurden Rechnungsabgrenzungsposten für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, welche den Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen. Sie wurden mit dem Nennwert bewertet.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet.

Die Pensionsrückstellungen betragen zum 31.12.2023 211.723,48 EUR.

Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten werden in Höhe des Betrages gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung der Verpflichtung notwendig ist. Die Rückstellungsbeträge werden nur abgezinst, wenn die zugrundeliegenden Verbindlichkeiten einen Zinsanteil enthalten.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Alle übrigen Posten werden mit dem Nennwert angesetzt.

.3 ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind im Anlagespiegel (Anlage 1.3, Seite 7) dargestellt.

Es bestehen zum 31.12.2023 sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).

Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 239.934,15 EUR (Vorjahr: 233.948,04 EUR).

Das Eigenkapital setzt sich zusammen aus dem gezeichneten Kapital und dem Bilanzgewinn.

Der Bilanzgewinn entwickelt sich in 2023 wie folgt:

EUR
Bilanzgewinn 01.01.2023 11.712.034,36
Gewinnausschüttung -2.200.000,00
Jahresüberschuss 2.291.516,21
Bilanzgewinn 31.12.2023 11.803.550,57

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 1.042,63 EUR. Dieser Unterschiedsbetrag ist zur Ausschüttung gesperrt.

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren angewandt.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 1,82 %
Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
Zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck

Die sonstigen Rückstellungen entfallen hauptsächlich auf unterlassene Reparaturen, ausstehende Rechnungen, rückständige Verarbeitung sowie Urlaubslöhne.

Sonstige Verbindlichkeiten aus Steuern bestehen in Höhe von 226.072,35 EUR (Vorjahr: 260.991,35 EUR) und im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 11.116,74 EUR (Vorjahr: 12.886,92 EUR).

Die Restlaufzeiten sind im nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel dargestellt:

Davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag 31.12.2023
EUR
bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahre
EUR
von mehr als fünf Jahre
EUR
davon durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert Sicherheit
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 462.767,51 82.428,00 289.239,13 91.100,38 2.500.000,00 Grundschuld
Vorjahr 653.330,56 127.618,86 326.889,29 198.822,41 2.500.000,00 Grundschuld
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 651.425,42 651.425,42 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 1.251.960,99 1.251.960,99 0,00 0,00 0,00
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 31.052,32 31.052,32 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 7.984,18 7.984,18 0,00 0,00 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 1.741.336,29 1.741.336,29 0,00 0,00 0,00
Vorjahr 2.268.630,40 1.950.471,40 318.159,00 0,00 0,00
Summe 2.886.581,54 2.506.242,03 289.239,13 91.100,38 2.500.000,00
Vorjahr 4.181.906,13 3.338.035,43 645.048,29 198.822,41 2.500.000,00

.4 HAFTUNGSVERHÄLTNISSE

Am Abschlussstichtag bestehen Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB laut den Angaben unter der Bilanz.

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit schätzen wir als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor.

Nach § 4 BImSchG handelt es sich bei der Gesellschaft um einen genehmigungspflichtigen Betrieb.

.5 SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 497.994,38 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen handelt es sich um folgende Sachverhalte:

Sachverhalt EUR
Leasingverträge 387.500,57
Mietverträge 110.493,81

.6 NACHTRAGSBERICHT

Die Folgen der weltweiten Konflikte, der nationalen Dekarbonisierungspolitik bei hohen bürokratischen Anforderungen an unternehmerisches Handeln und parallel fehlender klarer politischer Ausrichtung, führen zu einer schwachen Konjunktur mit rezessiver Tendenz. Dies wird sich auf die bisherige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage spürbar auswirken.

.7 SONSTIGE ANGABEN

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 105 (im Vorjahr durchschnittlich 101) Arbeitnehmer beschäftigt, davon 52 Angestellte und 53 gewerbliche Arbeitnehmer.

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Geschäftsführer: Herr Bastian Geiß ausgeübter Beruf: Kaufmann

Geschäftsführer: Herr Peer Linse ausgeübter Beruf: Kaufmann

Die Gesellschaft hat keinen Aufsichtsrat.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von 11.803.550,57 EUR auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Rettenbach, den 23. Juli 2024

Bastian Geiß, Geschäftsführer

Peer Linse, Geschäftsführer

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.358,03 0,00 0,00 0,00 104.358,03
Geschäfts- oder Firmenwert 132.935,89 0,00 0,00 0,00 132.935,89
237.293,92 0,00 0,00 0,00 237.293,92
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 6.643.735,25 65.556,78 44.945,12 0,00 6.754.237,15
Technische Anlagen und Maschinen 13.482.669,41 27.693,70 0,00 0,00 13.510.363,11
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.408.078,40 365.911,39 33.535,72 -13.857,41 8.793.668,10
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 95.930,84 4.145,00 -78.480,84 0,00 21.595,00
28.630.413,90 463.306,87 0,00 -13.857,41 29.079.863,36
FINANZANLAGEN
Sonstige Finanzanlagen 1.062.985,73 0,00 0,00 0,00 1.062.985,73
1.062.985,73 0,00 0,00 0,00 1.062.985,73
29.930.693,55 463.306,87 0,00 -13.857,41 30.380.143,01
ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zuführungen
EUR
Auflösungen
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 104.356,50 0,00 0,00 104.356,50
Geschäfts- oder Firmenwert 132.935,89 0,00 0,00 132.935,89
237.292,39 0,00 0,00 237.292,39
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.481.509,68 66.218,00 0,00 4.547.727,68
Technische Anlagen und Maschinen 11.019.647,64 500.111,94 0,00 11.519.759,58
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.261.918,47 465.524,84 -10.904,61 7.716.538,70
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
22.763.075,79 1.031.854,78 -10.904,61 23.784.025,96
FINANZANLAGEN
Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
23.000.368,18 1.031.854,78 -10.904,61 24.021.318,35
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,53 1,53
Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
1,53 1,53
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.206.509,47 2.162.225,57
Technische Anlagen und Maschinen 1.990.603,53 2.463.021,77
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.077.129,40 1.146.159,93
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.595,00 95.930,84
5.295.837,40 5.867.338,11
FINANZANLAGEN
Sonstige Finanzanlagen 1.062.985,73 1.062.985,73
1.062.985,73 1.062.985,73
6.358.824,66 6.930.325,37

Der Jahresabschluss wurde am 25.07.2024 von der Gesellschafterversammmlung festgestellt.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Richard Geiss GmbH, Rettenbach

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Richard Geiss GmbH, Rettenbach, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Richard Geiss GmbH, Rettenbach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, 23. Juli 2024

ECOVIS Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Manfred Busch, Wirtschaftsprüfer

Sabrina Metzdorf, Wirtschaftsprüferin

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