Stammdaten

Register
Amtsgericht Bad Oeynhausen HRB 12949
Eingetragen
22.2.2012
Branche
Großhandel mit Zucker, Süßwaren und BackwarenGroßhandel mit Mehl und GetreideproduktenEinzelhandel mit Back- und Süßwaren
Gegenstand
Produktion, Handel und Vertrieb von Waren aller Art, insbesondere von Back- und Konditorwaren sowie Herstellung und Vertrieb von Zubehör im Bäckereihandwerk.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Marco Paul Plate
seit 4.12.2025
Prokura
Frank Könemann
seit 24.2.2025
Geschäftsführer
Bernhard Artz
seit 21.8.2015
Prokura
Ina Hanhus
seit 21.8.2015
Prokura
Simone Böhne
seit 22.2.2012
Geschäftsführer
Karsten Krüger
seit 22.2.2012
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Karsten Krüger
32545 Bad Oeynhausen
50.000 €
50.00%
Simone Böhne
32609 Hüllhorst
50.000 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Karlchen's Backstube GmbH

Herford

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

I. Grundlagen

I.1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Karlchen's Backstube GmbH ist ein mittelständisches, familiengeführtes Bäckerei-Filialunternehmen. Neben den klassischen Produkten wie Brot und Brötchen stellt Karlchen's Backstube ebenso ein volles Sortiment an feinen Backwaren und Konditoreiprodukten im Frischebereich her. Darüber hinaus wird das Sortiment in ausgewählten Standorten durch attraktive, gastronomische Angebote und Sortimente ergänzt, mit dem Ziel der besseren Auslastung dieser Filialen über den gesamten Verkaufstag.

Das Geschäftsmodell ist im Wesentlichen regional auf die Hauptzielgruppe der Endverbraucher fokussiert, an welche das Produktsortiment über die 65 eigenen Filialen angeboten wird. Ebenso gehören aber auch überregionale Großabnehmer und Wiederverkäufer aus dem Bereich der Bäckerei- und Gastronomiezulieferer zum Kundenkreis der Karlchen's Backstube GmbH.

Die Unternehmenssteuerung erfolgt durch eine rollierende Ertrags- und Finanzplanung. Dabei dienen der Umsatz, die Liquiditätsplanung und das operative Ergebnis nach Zinsen (EBT) als wesentliche Kennzahlen für die Beurteilung des Geschäftsverlaufs und die Lage der Gesellschaft.

I.2. Forschung und Entwicklung

Der Lebensmittelmarkt ist geprägt von ständig neuen Ernährungstrends (vegan, vegetarisch, laktosefrei, etc.), die auch im Bäckerei- und Konditoreibereich, aber gerade bei dem Produktsortiment der Snackartikel nicht Halt machen. Da sich die Verzehrgewohnheiten der Verbraucher zunehmend in Richtung Außer-Haus-Verzehr verändern, müssen die Produkt- aber auch Verpackungslösungen ständig überdacht und überarbeitet werden. Eine interne Produkt- und Sortimentsentwicklung findet daher bei uns regelmäßig statt.

II. Wirtschaftsbericht

II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Zahl der Bäckereihandwerksbetriebe hat laut der in der Handwerksrolle eingetragenen Betriebe im Jahr 2023 abermals abgenommen. Für das Jahr 2023 sind dort 365 (Vorjahr 358) Betriebe weniger verzeichnet, welche den Markt vermutlich mangels wirtschaftlicher Ertragskraft oder mangels Nachfolger verlassen haben.

Aufgrund eines Wandels bei den Ernährungsgewohnheiten seiner Kunden, verändert der klassische Bäcker an vielen Standorten seine Shopkonzepte von der reinen Bäckereifiliale hin zu Gastrokonzepten mit integrierten Bäckereiverkaufstheken.

Das deutsche Bäckerhandwerk konnte sich, trotz schwieriger, wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, im Jahr 2023 behaupten. Der Jahresumsatz stieg im Vergleich zum Jahr 2022 auf 17,55 Mrd. Euro, und der Durchschnittsumsatz pro Betrieb stieg ebenfalls wieder an, von 1.694.000 Euro auf 1.899.000 Euro.

Nach der sehr herausfordernden Situation des Energiemarktes im Vorjahr, haben sich die Energieversorgung und Energiepreise im Jahr 2023 wieder entspannt, wenngleich die Strom- und Erdgaspreise signifikant höher blieben als noch vor der Energiekrise.

Unsere Marktstellung als regionale Handwerksbäckerei im Premiumsegment wurde auch im Geschäftsjahr 2023 der hohen Kundennachfrage nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln gerecht. Unsere Wettbewerbssituation hat sich nach unserer Einschätzung im Vergleich zu den Vorjahren nicht nennenswert verändert.

II.2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsverlauf des Jahres 2023 konnte, wie schon im Vorjahr, ein positives Ergebnis erreicht werden. Wir erzielten ein positives Jahresergebnis i. H. von 294 T€.

II.3. Lage

II.3.1 Ertragslage

(a) Umsätze

Der Umsatz liegt bei 37 Mio. €. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 3.991 T€, was zum einen auf die Erhöhung unserer Verkaufspreise und zum anderen auf die Eröffnung zwei neuer, umsatzstarker Standorte zurückzuführen ist. Die Filialzahl ist im Geschäftsjahr 2023 zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um zwei Filialen gestiegen.

(b) Rohstoffe, Handelsware

Von dem im Geschäftsjahr weiter rückläufigen Preis unseres Hauptrohstoffs "Mehl" profitierten wir aufgrund eines noch Ende 2022 geschlossenen Kontrakts zur Absicherung des zu diesem Zeitpunkt bereits gesunkenen Preises erst ab dem 3. Quartal. Daneben stiegen im Jahr 2023 die Preise für die ebenso wesentlichen Rohstoffe Zucker und Kakao stark an. Trotz dieser Umstände konnte der Wareneinsatz im Geschäftsjahr 2023 um 0,9 % auf 19,9 % gesenkt werden.

(c) Mitarbeiter / Personalkosten

Durch die übliche Umwandlung von Vollzeit- in Teilzeitstellen, Neueinstellungen aufgrund der Eröffnung neuer Verkaufsstandorte und zur besseren personellen Absicherung von Geschäftsprozessen, hat sich die durchschnittliche Kopfanzahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr um 80 Mitarbeiter/innen erhöht. Insgesamt betrug die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl 663, davon 13 Auszubildende (Vorjahr 584, davon 13 Auszubildende).

Bedingt durch die Neueinstellungen, aber auch aufgrund gestiegener Einarbeitungskosten durch die in der Bäckereibranche stark zunehmende Mitarbeiterfluktuation im Verkauf, stiegen die Personalkosten um 1.748 T€ gegenüber dem Vorjahr. Die Personalkostenquote (Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) sank von 46,0 % im Vorjahr, leicht auf 45,5 % im Geschäftsjahr.

(d) Sonstiger betrieblicher Aufwand

Die sonstigen Aufwendungen sind um 1.282 T€, gestiegen. Die Steigerung resultiert weitestgehend aus Kosten für den Ausbau der neuen Betriebsimmobilie, welche die Produktion und Verwaltung beinhalten, sowie neuer Verkaufsstandorte.

(e) Zinsergebnis

Das Finanzergebnis blieb mit -164 T€ negativ und resultiert zu einem Großteil auf der Erweiterung der Produktionskapazitäten im neuen Betriebsgebäude.

(f) Ergebnis

Das positive Jahresergebnis in Höhe von 294 T€ stieg im Vergleich zum Vorjahr durch eine deutlich verbesserte Umsatzlage sowie durch rückläufige Einkaufspreise im Energie- und Rohstoffbereich.

II.3.2. Finanzlage

Die Eigenkapitalquote ist im Berichtsjahr vor dem Hintergrund einer um 11,7 % gestiegenen Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr leicht, um 0,8 %-Punkte, auf 23,3 % (VJ 24,1 %) gesunken. Die Verbindlichkeiten sind größtenteils aufgrund von Investitionen in die Ausstattung der neuen Produktion angestiegen (10.096 T€, Vorjahr 8.808 T€). Die Verbindlichkeiten mit einer Fristigkeit bis zu 1 Jahr stiegen durch kurzfristige Vorfinanzierungen um 1.464 T€ (VJ 404 T€), die Verbindlichkeiten mit einer Fristigkeit größer 5 Jahre stiegen um ca. 12 %, bei insgesamt gut 14,6 % gestiegenen Verbindlichkeiten.

Die Sachanlagenzugänge des Geschäftsjahres betrugen 3.070 T€ und haben sich im Vergleich zum Vorjahr mit 5.138 T€ verringert.

Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres sichergestellt. Die getätigten Investitionen wurden im Wesentlichen durch langfristige Finanzierungen über Kreditinstitute sowie aus dem Cash-Flow vorgenommen.

Zu den wesentlichen Finanzinstrumenten unseres Unternehmens zählen die Finanzanlagen, die sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten. Auf der Passivseite gehören die Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Mietkäufe unter den sonstigen Verbindlichkeiten zu den relevanten Finanzinstrumenten.

II.3.3. Vermögenslage

Das Anlagevermögen dominiert das Bilanzbild der Bäckerei mit einem Anteil von 80,7 % der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 318 T€ und beträgt zum Stichtag 2.964 T€ (VJ 2.646 T€). Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag 596 T€ (VJ 849 T€) und damit 3,8 % des Gesamtvermögens.

II.3.4. Gesamtaussage

Durch gezielte Management-Maßnahmen konnten wir unseren Umsatz, insbesondere auch im Bereich Snack- und Heißgetränke steigern sowie durch rückläufige Kosten für Energie und Rohwaren ein positives, operatives Unternehmensergebnis erzielen.

Durch den Umzug in die neuen Produktionsräume und den daraus entstandenen erweiterten Kapazitäten haben wir die Basis für eine weitere Expansion und Umsatzausweitung in den nächsten Jahren geschaffen.

Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens beurteilt die Geschäftsführung insgesamt als gut.

III. Prognosebericht

Unserer Unternehmensplanung 2024 lag eine kostenstellenbezogene Detailplanung unter realistischen Annahmen zugrunde. Die darin getroffenen Annahmen beruhen auf Erfahrungen aus den Vorjahren bzw. Mehrjahresverträgen und den für das Geschäftsjahr 2024 bereits begonnenen oder umgesetzten operativen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Rationalisierung von Produktions-, Vertriebs- und Verwaltungsprozessen.

Den fortlaufenden, Inflationsbedingten Kostensteigerungen, vor allem aufgrund gestiegener Personalkosten u. a. aufgrund des Fachkräftemangels, wurde mit Effizienzmaßnahmen zur Kostenreduzierung, sowie mit Preiserhöhungen für unsere Produkte begegnet. Branche und Geschäftsfeld der Unternehmung lassen grundsätzlich darauf schließen, dass weiterhin Umsätze in den Kernsegmenten Brot, Brötchen, Feingebäck und Kuchen generiert werden können.

Vorausschauend arbeitet die Unternehmung bereits heute mit einer täglichen Liquiditätsplanung, um mögliche Risiken frühzeitig erkennen zu können. Für künftige Geschäftsjahre gehen wir von einer positiven Liquiditätslage aus, so dass wir jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können.

Wir rechnen für die kommenden Wirtschaftsjahre unter Zugrundelegung aller unserer Einzelmaßnahmen, die in Einklang mit dem übergeordneten Ziel der weiteren Stabilisierung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft stehen, mit einem weiter steigenden Umsatz sowie aufgrund der verbesserten Rohstoff- und Energiekostensituation mit positiven Ergebnissen.

Die vorläufigen Zahlen des Jahres 2024 bestätigen diese Annahmen und zeigen einen Umsatzzuwachs um mehr als 6 %.

IV. Chancen- und Risikobericht

Der Chancen- und Risikobericht umfasst das Jahr 2024. Die Risiken sind brutto dargestellt (vor Umsetzung von Risikobegrenzungsmaßnahmen). Die Chancen und Risiken beschreiben mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer positiven bzw. negativen Prognoseabweichung führen können.

IV.1. Chancenbericht

Nach der sich weiter abschwächenden Energiekrise und deren Folgen verbessert sich die Kostensituation für unser Unternehmen deutlich positiv und führt zu einer verbesserten Ertragslage unseres Unternehmens.

Durch eine weiterhin flexible und schnelle Anpassung an die Bedürfnisse unserer Kunden versuchen wir die damit verbundenen Umsatzchancen zu nutzen um die Umsatzpotenziale, z. B. im "To Go"-und Café-Geschäft, weiter zu heben.

Chancen ergeben sich weiterhin durch die Schließung bzw. den Verkauf von derzeit ertragsschwachen Standorten und Eröffnung neuer, umsatzstarker Standorte, die die Ertragslage des Unternehmens weiter verbessern.

Die gute Bonität und das anerkannte Image der Gesellschaft führen zu häufigen und guten Standortangeboten von Vermieterseiten. Die deutlich volatiler gewordenen Rohstoff-, Personal- und Energiemärkte beschleunigen die voranschreitende Marktbereinigung in unserer Branche in den nächsten Monaten weiterhin stark. Dies bietet auch im erweiterten Einzugsgebiet der Karlchen's Backstube Chancen für neue Standorte und einen Umsatzwachstum.

Weitere Chancen für Wachstum auf bestehender Fläche bestehen in der Sortimentsoptimierung in allen Warengruppen. Dies ist weiterhin ein erklärtes Unternehmensziel, auch für 2025.

Wir beurteilen die Chancen mit einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit.

IV.2. Risikobericht

IV.2.1. Branchenspezifische Risiken

Durch die Inflation veränderte sich das Kaufverhalten der Kunden derzeit zunehmend in Richtung des Lebensmitteldiscounts. Kunden kaufen seltener ein und bevorraten sich bevorzugt mit günstigen Backwaren aus der Industrieproduktion.

Die Backwaren- und Snackkonzepte der Backwarendiscounter, des Lebensmitteleinzelhandels und der Tankstellenshops werden kontinuierlich in Fläche und Produktsortimentsbreite ausgebaut und steigern zudem zunehmend die Qualität. Aufgrund ständiger Markt- und Konkurrenzbeobachtung an allen Standorten sowie durch die schnelle Anpassung unseres Sortiments an die Kundenbedürfnisse aber auch aufgrund der inzwischen wieder deutlich abgeschwächten Inflation, beurteilen wir das Risiko als gering da wir frühzeitig mit gezielten Marketing- und Verkaufsmaßnahmen dagegen steuern.

Ein weiteres Risiko für den wirtschaftlichen Erfolg wird durch die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter bestimmt. Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat mehr denn je höchste Priorität, auch vor dem Hintergrund der Störung des Betriebsablaufs und krankheitsbedingten Personalkostensteigerungen. Diesem begegnen wir mit einem zentral implementierten, betrieblichen Gesundheitsmanagement, das bereits präventiv wirkt. Auf diese Weise soll das Risiko krankheitsbedingter Fehlzeiten in der Belegschaft und die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Betriebsablauf und die Personalkosten minimiert werden.

IV.2.2. Ertragsorientierte Risiken

Als wesentliche Risiken sind hier die derzeitig weiterhin z. T. hohen und volatilen Beschaffungspreise für Energie und Rohstoffe zu nennen, die nur zum Teil auf die Kundschaft umgelegt werden können. Diese Parameter können die Ertragslage nachhaltig beeinflussen, da ein Ende des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine noch nicht abzusehen ist aber auch andere Krisenregionen u. a. zu Störungen der Lieferketten führen, welche sich negativ auf die Preise auswirken. Daneben reagieren die Rohstoffmärkte für Bäckereirohstoffe weiterhin sehr sprunghaft und deutlich mit Preiserhöhungen aufgrund von Ernteausfällen durch zunehmende Klimaveränderungen.

IV.2.3. Finanzwirtschaftliche Risiken

Finanzwirtschaftliche Risiken erkennen wir wegen der bestehenden mittel- bis langfristigen Fremdfinanzierung und des erwarteten Cash-Flows sowie des derzeitigen Zinsniveaus im Prognosezeitraum nicht. Das skizzierte veränderte wirtschaftliche Umfeld hat auch Einfluss auf die Finanzlage und wurde für das Jahr 2024 entsprechend berücksichtigt. Für das Jahr 2025 gehen wir derzeit von einer weiteren, leichten Entspannung bei den Beschaffungspreisen aus, was sich dann auch positiv auf die Liquiditätslage auswirken wird.

IV.3. Gesamtaussage

Wir beurteilen mögliche Abweichungen zu unseren Prognosen über die Chancen und Risiken im Prognosezeitraum für insgesamt gering.

 

Herford, den 24. März 2025

Karlchen's Backstube GmbH

gez. Karsten Krüger

gez. Simone Böhne

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

KARLCHEN'S BACKSTUBE GMBH, HERFORD

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 12.696.102,41 11.357.807,57
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 103.929,00 129.109,00
II. Sachanlagen 10.974.111,86 9.877.930,24
III. Finanzanlagen 1.618.061,55 1.350.768,33
B. UMLAUFVERMÖGEN 2.963.958,18 2.645.948,35
I. Vorräte 673.694,13 489.447,73
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.694.131,82 1.307.814,68
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 596.132,23 848.685,94
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 88.471,27 92.955,74
15.748.531,86 14.096.711,66

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 3.686.297,73 3.392.239,49
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Kapitalrücklage 573.907,55 573.907,55
III. Gewinnvortrag 2.718.331,94 2.577.200,58
IV. Jahresüberschuss 294.058,24 141.131,36
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUSCHÜSSE UND ZULAGEN 78.000,00 102.000,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 1.871.151,16 1.774.750,74
D. VERBINDLICHKEITEN 10.096.126,32 8.808.394,96
E. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 16.956,65 19.326,47
15.748.531,86 14.096.711,66

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 30.677.505,41 27.066.627,19
2. Personalaufwand -17.022.021,70 -15.274.426,64
a) Löhne und Gehälter -13.565.436,33 -12.459.560,09
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.456.585,37 -2.814.866,55
- davon für Altersversorgung: EUR 124.625,02 (Vorjahr: EUR 117.392,44)
3. Abschreibungen -1.897.674,27 -1.761.189,21
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.897.674,27 -1.761.189,21
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.999.440,25 -9.717.467,94
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 41.533,62 64.621,84
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens -40.000,00 0,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -164.542,94 -110.081,20
- davon Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 12.768,00 (Vorjahr: EUR 12.987,00)
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -288.301,63 -115.138,69
9. Ergebnis nach Steuern 307.058,24 152.945,35
10. Sonstige Steuern -13.000,00 -11.813,99
11. Jahresüberschuss 294.058,24 141.131,36

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

- Inhaltsübersicht -

a. Erforderliche Angaben

1. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und andere formelle Besonderheiten

2. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung (§284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

4. Sonstige Pflichtangaben

b. Anlagengitter (Anlage 1)

a. Erforderliche Angaben

Firmenname laut Registergericht: Karlchen's Backstube GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Herford
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Bad Oeynhausen
Register-Nr.: Abteilung B Nr. 12949

Im Rahmen der Anhangserstellung werden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes beachtet.

1. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und andere formelle Besonderheiten

1.1 Mitzugehörigkeitsvermerke (§ 265 Abs. 3 HGB)

Gemäß § 265 Abs. 3 HGB ergibt sich bei folgenden Posten in der Bilanz Mitzugehörigkeit zu einem anderen Posten:

a. Sonstige Ausleihungen
- Forderungen gegen Gesellschafter 1.313.738,32 EUR
(VJ: 810.225,64 EUR)
b. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 464.642,87 EUR
(VJ: 216.845,85 EUR)
c. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.087.364,30 EUR
(VJ: 0,00 EUR)

1.2 davon - Vermerke (§ 268 Abs. 4 und 5 HGB)

Zur besseren Übersichtlichkeit werden die "davon - Vermerke" in Bezug auf die Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB zusammen mit den Angaben nach § 285 Nr. 1 und 2 HGB im Anhang gezeigt.

2. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB)

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert und planmäßig in 15 Jahren abgeschrieben.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer wurden regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht aufgrund einer Nutzungsdauervereinbarung oder aufgrund der Laufzeit eines Rechts ein abweichender Zeitraum ergibt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear nach der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Darüber hinaus sind technischer Fortschritt und wirtschaftliche Veralterung gebührend berücksichtigt.

Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG ist ausnahmslos Gebrauch gemacht worden.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich erfolgten Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB unter Einbeziehung der notwendigen Gemeinkosten und anderer Kostenbestandteile nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB. Hierbei wurde das strenge Niederstwertprinzip eingehalten. Nicht aktivierungspflichtige Kosten und anteilige Fremdkapitalzinsen sind bei der Bewertung nicht berücksichtigt.

Die Fertigerzeugnisse sind mit den Herstellungskosten angesetzt, die nach der retrograden Methode ermittelt werden. Ausgehend von den Verkaufspreisen wurden Abschläge für den Gewinn, Erlösschmälerungen und Vertriebs- und Verwaltungskosten in angemessener Höhe vorgenommen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde auch hierbei berücksichtigt.

Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht berücksichtigt.

Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt.

Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben des Geschäftsjahres, die zu Aufwand in folgenden Geschäftsjahren führen.

Das ausgewiesene Stammkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projected-Unit-Credit-Methode bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Als Zinssatz wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,82 % (Stand Dezember 2023) zu Grunde gelegt. Es wurde ein Rententrend von 2,00 % berücksichtigt.

Rückstellungen sind unter Zugrundelegung vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle dem Grunde und der Höhe nach bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und Verpflichtungen am Bilanzstichtag gebildet worden, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr wurden entsprechend abgezinst.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Hinweise zur Darstellung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) (§ 284 Abs. 3 HGB)

Die Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagegitter) ist in Anlage 1 zum Anhang abgebildet. Bei den Abschreibungen wurden zu den kumulierten Abschreibungen auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ausgewiesen.

3.2 Angabe zur Geschäfts- oder Firmenwertabschreibung (§ 285 Nr. 13 HGB)

Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes wurde auf 15 Jahre festgelegt. Die planmäßige Verteilung auf 15 Jahre entspricht der tatsächlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

3.3 Angaben zu Restlaufzeiten von Forderungen (§ 268 Abs. 4 Satz 1 HGB)

Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 465 TEUR (Vorjahr: 217 TEUR)

Es bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 15 TEUR (Vorjahr: 15 TEUR), davon gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). Alle weiteren Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3.4 Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)

Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:

a) Ausleihungen an Gesellschafter 1.313.738,32 EUR
(VJ: 810.225,64 EUR)

Für Mitzugehörigkeitsvermerke vergleiche Anhang Teil 1.1.

3.5 Hinweise zu den Pensionsrückstellungen (§ 253 Abs. 6, § 285 Nr. 24 und 25 HGB)

Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Pensionsverpflichtungen mit dem zugehörigen Deckungsvermögen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert zum 31.12.2023 beträgt 46 TEUR. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Verpflichtung zum 31.12.2023 beträgt 700 TEUR. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 13 TEUR ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt 8 TEUR. Es wurden Aufwendungen i:H.v. 13 TEUR mit Erträgen i.H.v. 1 TEUR verrechnet.

3.6 Angaben zu den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Satz 1, § 285 Nr. 1 und 2 HGB)

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute betragen 5.342 TEUR (Vorjahr: 5.706 TEUR) und gegenüber verbundenen Unternehmen 1.087 TEUR (Vorjahr 0 TEUR).

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 5.739 TEUR (Vorjahr: 4.441 TEUR), davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.670 TEUR und gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 874 TEUR.

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 4.357 TEUR (Vorjahr: 4.336 TEUR), davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.672 TEUR und gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 214 TEUR.

Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von 775 TEUR (Vorjahr: 879 TEUR).

Die Verbindlichkeiten sind besichert durch Bürgschaften, Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen in Höhe von insgesamt 5.342 TEUR

Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte bei den gelieferten Waren.

3.7 Angaben zu Haftungsverhältnissen nach (§ 251 i.V.m. §§ 268 Abs. 7, 285 Nr. 27 HGB)

Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB Betrag
TEUR
aus Bürgschaften /Patronatserklärung) 247
davon gegenüber verbundenen Unternehmen 247

Aus unserer Sicht besteht keine drohende Inanspruchnahme.

3.8 Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 258 Nr. 3 HGB)

Neben den Verbindlichkeiten und den Haftungsverhältnissen bestanden am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Jahreswert in Höhe von 3.297 TEUR. Diese bestehen aus Leasingverträgen für technische Geräte und Kfz sowie den Mietverträgen für die Filialen. Die Leasingverträge haben eine Restlaufzeit von 3 bis 89 Monaten und die Mietverträge haben eine Restlaufzeit von 6 bis 114 Monaten. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen.

4. Sonstige Pflichtangaben

4.1 Angabe der Arbeitnehmerzahl (§ 285 Nr. 7 HGB)

Die Gesellschaft hatte im Berichtszeitraum durchschnittlich folgende Anzahl an Arbeitnehmern beschäftigt:

Arbeitnehmer Durchschnitt
Angestellte 37
Arbeiter 586
Auszubildende 13
Summe 1 636
- Auszubildende 13
Summe 2 623

Auszubildende und Organmitglieder wurden nicht einbezogen.

4.2 Angaben über die Geschäftsführung/Vorstand und Aufsichtsrat (§ 285 Nr. 10 HGB)

Die Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr und bis zur Bilanzaufstellung von den nachfolgend aufgeführten Geschäftsführern vertreten:

Karsten Krüger, Kaufmann, Bad Oeynhausen und

Simone Böhne, Kauffrau, Herford.

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

4.3 Angaben von Organbezügen (§ 285 Nr. 9a und b HGB)

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4.4 Angaben von Organkrediten (§ 285 Nr. 9 c HGB)

Zum Bilanzstichtag bestanden Darlehen an die Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von 1.314 TEUR. Die Darlehen haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024. Eine Tilgung ist nicht vorgesehen. Die Darlehen werden mit 1,25 % p. a. verzinst. Sicherheiten wurden nicht vereinbart; § 43 a GmbHG wurde beachtet.

4.5 Vorschlag über die Verwendung des Jahresergebnisses (§ 285 Nr. 34 HGB)

Das vorliegende Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 294 TEUR.

Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Herford, den 24. März 2025

Karlchen's Backstube GmbH

gez. Karsten Krüger

gez. Simone Böhne

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 102.250,93 987,30 0,00 0,00 103.238,23
Geschäfts- oder Firmenwert 402.413,29 0,00 0,00 0,00 402.413,29
504.664,22 987,30 0,00 0,00 505.651,52
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.362.265,80 1.220.108,51 1.466.956,29 0,00 5.049.330,60
Technische Anlagen und Maschinen 8.976.180,25 916.298,64 151.567,64 171.867,93 9.872.178,60
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 9.032.404,05 919.298,64 44.444,44 215.455,96 9.780.691,17
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.648.294,02 14.674,35 -1.662.968,37 0,00 0,00
22.019.144,12 3.070.380,14 0,00 387.323,89 24.702.200,37
FINANZANLAGEN
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 201.807,80 2.529,79 0,00 0,00 204.337,59
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 5.050,00 1.600,00 0,00 0,00 6.650,00
Sonstige Ausleihungen 1.260.995,49 503.620,03 0,00 200.456,60 1.564.158,92
1.467.853,29 507.749,82 0,00 200.456,60 1.775.146,51
23.991.661,63 3.579.117,26 0,00 587.780,49 26.982.998,40
ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 90.418,93 6.873,30 0,00 97.292,23
Geschäfts- oder Firmenwert 285.136,29 19.294,00 0,00 304.430,29
375.555,22 26.167,30 0,00 401.722,52
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 799.563,99 111.618,80 0,00 911.182,79
Technische Anlagen und Maschinen 5.454.181,89 858.291,64 147.131,93 6.165.341,60
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.887.468,00 901.596,53 137.500,41 6.651.564,12
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
12.141.213,88 1.871.506,97 284.632,34 13.728.088,51
FINANZANLAGEN
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 0,00 0,00 0,00 0,00
Sonstige Ausleihungen 117.084,96 40.000,00 0,00 157.084,96
117.084,96 40.000,00 0,00 157.084,96
12.633.854,06 1.937.674,27 284.632,34 14.286.895,99
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.946,00 11.832,00
Geschäfts- oder Firmenwert 97.983,00 117.277,00
103.929,00 129.109,00
SACHANLAGEN
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.138.147,81 1.562.701,81
Technische Anlagen und Maschinen 3.706.837,00 3.521.998,36
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.129.127,05 3.144.936,05
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 1.648.294,02
10.974.111,86 9.877.930,24
FINANZANLAGEN
Ausleihungen an verbundene Unternehmen 204.337,59 201.807,80
Geschäftsguthaben bei Genossenschaften 6.650,00 5.050,00
Sonstige Ausleihungen 1.407.073,96 1.143.910,53
1.618.061,55 1.350.768,33
12.696.102,41 11.357.807,57

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Karlchen's Backstube GmbH, Herford

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Karlchen's Backstube GmbH, Herford, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Karlchen's Backstube GmbH, Herford, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bad Oeynhausen, 15. April 2025

ECOVIS Audit AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Nils Weinberger, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Bw. Burkhard Osterwisch, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm. Nils Weinberger, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Bw. Burkhard Osterwisch, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 24.04.2025.

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