Karl.Mobil GmbH
Selbe AdresseVermietung von Schienenfahrzeugen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Marco Paul Plate seit 4.12.2025 | Prokura |
Frank Könemann seit 24.2.2025 | Geschäftsführer |
Bernhard Artz seit 21.8.2015 | Prokura |
Ina Hanhus seit 21.8.2015 | Prokura |
Simone Böhne seit 22.2.2012 | Geschäftsführer |
Karsten Krüger seit 22.2.2012 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Karlchen's Backstube GmbHHerfordJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023I. Grundlagen I.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Karlchen's Backstube GmbH ist ein mittelständisches, familiengeführtes Bäckerei-Filialunternehmen. Neben den klassischen Produkten wie Brot und Brötchen stellt Karlchen's Backstube ebenso ein volles Sortiment an feinen Backwaren und Konditoreiprodukten im Frischebereich her. Darüber hinaus wird das Sortiment in ausgewählten Standorten durch attraktive, gastronomische Angebote und Sortimente ergänzt, mit dem Ziel der besseren Auslastung dieser Filialen über den gesamten Verkaufstag. Das Geschäftsmodell ist im Wesentlichen regional auf die Hauptzielgruppe der Endverbraucher fokussiert, an welche das Produktsortiment über die 65 eigenen Filialen angeboten wird. Ebenso gehören aber auch überregionale Großabnehmer und Wiederverkäufer aus dem Bereich der Bäckerei- und Gastronomiezulieferer zum Kundenkreis der Karlchen's Backstube GmbH. Die Unternehmenssteuerung erfolgt durch eine rollierende Ertrags- und Finanzplanung. Dabei dienen der Umsatz, die Liquiditätsplanung und das operative Ergebnis nach Zinsen (EBT) als wesentliche Kennzahlen für die Beurteilung des Geschäftsverlaufs und die Lage der Gesellschaft. I.2. Forschung und Entwicklung Der Lebensmittelmarkt ist geprägt von ständig neuen Ernährungstrends (vegan, vegetarisch, laktosefrei, etc.), die auch im Bäckerei- und Konditoreibereich, aber gerade bei dem Produktsortiment der Snackartikel nicht Halt machen. Da sich die Verzehrgewohnheiten der Verbraucher zunehmend in Richtung Außer-Haus-Verzehr verändern, müssen die Produkt- aber auch Verpackungslösungen ständig überdacht und überarbeitet werden. Eine interne Produkt- und Sortimentsentwicklung findet daher bei uns regelmäßig statt. II. Wirtschaftsbericht II.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Zahl der Bäckereihandwerksbetriebe hat laut der in der Handwerksrolle eingetragenen Betriebe im Jahr 2023 abermals abgenommen. Für das Jahr 2023 sind dort 365 (Vorjahr 358) Betriebe weniger verzeichnet, welche den Markt vermutlich mangels wirtschaftlicher Ertragskraft oder mangels Nachfolger verlassen haben. Aufgrund eines Wandels bei den Ernährungsgewohnheiten seiner Kunden, verändert der klassische Bäcker an vielen Standorten seine Shopkonzepte von der reinen Bäckereifiliale hin zu Gastrokonzepten mit integrierten Bäckereiverkaufstheken. Das deutsche Bäckerhandwerk konnte sich, trotz schwieriger, wirtschaftlicher Rahmenbedingungen, im Jahr 2023 behaupten. Der Jahresumsatz stieg im Vergleich zum Jahr 2022 auf 17,55 Mrd. Euro, und der Durchschnittsumsatz pro Betrieb stieg ebenfalls wieder an, von 1.694.000 Euro auf 1.899.000 Euro. Nach der sehr herausfordernden Situation des Energiemarktes im Vorjahr, haben sich die Energieversorgung und Energiepreise im Jahr 2023 wieder entspannt, wenngleich die Strom- und Erdgaspreise signifikant höher blieben als noch vor der Energiekrise. Unsere Marktstellung als regionale Handwerksbäckerei im Premiumsegment wurde auch im Geschäftsjahr 2023 der hohen Kundennachfrage nach qualitativ hochwertigen Lebensmitteln gerecht. Unsere Wettbewerbssituation hat sich nach unserer Einschätzung im Vergleich zu den Vorjahren nicht nennenswert verändert. II.2. Geschäftsverlauf Im Geschäftsverlauf des Jahres 2023 konnte, wie schon im Vorjahr, ein positives Ergebnis erreicht werden. Wir erzielten ein positives Jahresergebnis i. H. von 294 T€. II.3. Lage II.3.1 Ertragslage (a) Umsätze Der Umsatz liegt bei 37 Mio. €. Dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 3.991 T€, was zum einen auf die Erhöhung unserer Verkaufspreise und zum anderen auf die Eröffnung zwei neuer, umsatzstarker Standorte zurückzuführen ist. Die Filialzahl ist im Geschäftsjahr 2023 zum Bilanzstichtag gegenüber dem Vorjahr um zwei Filialen gestiegen. (b) Rohstoffe, Handelsware Von dem im Geschäftsjahr weiter rückläufigen Preis unseres Hauptrohstoffs "Mehl" profitierten wir aufgrund eines noch Ende 2022 geschlossenen Kontrakts zur Absicherung des zu diesem Zeitpunkt bereits gesunkenen Preises erst ab dem 3. Quartal. Daneben stiegen im Jahr 2023 die Preise für die ebenso wesentlichen Rohstoffe Zucker und Kakao stark an. Trotz dieser Umstände konnte der Wareneinsatz im Geschäftsjahr 2023 um 0,9 % auf 19,9 % gesenkt werden. (c) Mitarbeiter / Personalkosten Durch die übliche Umwandlung von Vollzeit- in Teilzeitstellen, Neueinstellungen aufgrund der Eröffnung neuer Verkaufsstandorte und zur besseren personellen Absicherung von Geschäftsprozessen, hat sich die durchschnittliche Kopfanzahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr um 80 Mitarbeiter/innen erhöht. Insgesamt betrug die durchschnittliche Mitarbeiteranzahl 663, davon 13 Auszubildende (Vorjahr 584, davon 13 Auszubildende). Bedingt durch die Neueinstellungen, aber auch aufgrund gestiegener Einarbeitungskosten durch die in der Bäckereibranche stark zunehmende Mitarbeiterfluktuation im Verkauf, stiegen die Personalkosten um 1.748 T€ gegenüber dem Vorjahr. Die Personalkostenquote (Personalaufwand im Verhältnis zu den Umsatzerlösen) sank von 46,0 % im Vorjahr, leicht auf 45,5 % im Geschäftsjahr. (d) Sonstiger betrieblicher Aufwand Die sonstigen Aufwendungen sind um 1.282 T€, gestiegen. Die Steigerung resultiert weitestgehend aus Kosten für den Ausbau der neuen Betriebsimmobilie, welche die Produktion und Verwaltung beinhalten, sowie neuer Verkaufsstandorte. (e) Zinsergebnis Das Finanzergebnis blieb mit -164 T€ negativ und resultiert zu einem Großteil auf der Erweiterung der Produktionskapazitäten im neuen Betriebsgebäude. (f) Ergebnis Das positive Jahresergebnis in Höhe von 294 T€ stieg im Vergleich zum Vorjahr durch eine deutlich verbesserte Umsatzlage sowie durch rückläufige Einkaufspreise im Energie- und Rohstoffbereich. II.3.2. Finanzlage Die Eigenkapitalquote ist im Berichtsjahr vor dem Hintergrund einer um 11,7 % gestiegenen Bilanzsumme gegenüber dem Vorjahr leicht, um 0,8 %-Punkte, auf 23,3 % (VJ 24,1 %) gesunken. Die Verbindlichkeiten sind größtenteils aufgrund von Investitionen in die Ausstattung der neuen Produktion angestiegen (10.096 T€, Vorjahr 8.808 T€). Die Verbindlichkeiten mit einer Fristigkeit bis zu 1 Jahr stiegen durch kurzfristige Vorfinanzierungen um 1.464 T€ (VJ 404 T€), die Verbindlichkeiten mit einer Fristigkeit größer 5 Jahre stiegen um ca. 12 %, bei insgesamt gut 14,6 % gestiegenen Verbindlichkeiten. Die Sachanlagenzugänge des Geschäftsjahres betrugen 3.070 T€ und haben sich im Vergleich zum Vorjahr mit 5.138 T€ verringert. Die Liquidität war während des gesamten Geschäftsjahres sichergestellt. Die getätigten Investitionen wurden im Wesentlichen durch langfristige Finanzierungen über Kreditinstitute sowie aus dem Cash-Flow vorgenommen. Zu den wesentlichen Finanzinstrumenten unseres Unternehmens zählen die Finanzanlagen, die sonstigen Forderungen und Vermögensgegenstände sowie die Guthaben bei Kreditinstituten. Auf der Passivseite gehören die Posten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die Mietkäufe unter den sonstigen Verbindlichkeiten zu den relevanten Finanzinstrumenten. II.3.3. Vermögenslage Das Anlagevermögen dominiert das Bilanzbild der Bäckerei mit einem Anteil von 80,7 % der Bilanzsumme. Das Umlaufvermögen erhöhte sich um 318 T€ und beträgt zum Stichtag 2.964 T€ (VJ 2.646 T€). Die liquiden Mittel betragen zum Stichtag 596 T€ (VJ 849 T€) und damit 3,8 % des Gesamtvermögens. II.3.4. Gesamtaussage Durch gezielte Management-Maßnahmen konnten wir unseren Umsatz, insbesondere auch im Bereich Snack- und Heißgetränke steigern sowie durch rückläufige Kosten für Energie und Rohwaren ein positives, operatives Unternehmensergebnis erzielen. Durch den Umzug in die neuen Produktionsräume und den daraus entstandenen erweiterten Kapazitäten haben wir die Basis für eine weitere Expansion und Umsatzausweitung in den nächsten Jahren geschaffen. Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens beurteilt die Geschäftsführung insgesamt als gut. III. Prognosebericht Unserer Unternehmensplanung 2024 lag eine kostenstellenbezogene Detailplanung unter realistischen Annahmen zugrunde. Die darin getroffenen Annahmen beruhen auf Erfahrungen aus den Vorjahren bzw. Mehrjahresverträgen und den für das Geschäftsjahr 2024 bereits begonnenen oder umgesetzten operativen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und Rationalisierung von Produktions-, Vertriebs- und Verwaltungsprozessen. Den fortlaufenden, Inflationsbedingten Kostensteigerungen, vor allem aufgrund gestiegener Personalkosten u. a. aufgrund des Fachkräftemangels, wurde mit Effizienzmaßnahmen zur Kostenreduzierung, sowie mit Preiserhöhungen für unsere Produkte begegnet. Branche und Geschäftsfeld der Unternehmung lassen grundsätzlich darauf schließen, dass weiterhin Umsätze in den Kernsegmenten Brot, Brötchen, Feingebäck und Kuchen generiert werden können. Vorausschauend arbeitet die Unternehmung bereits heute mit einer täglichen Liquiditätsplanung, um mögliche Risiken frühzeitig erkennen zu können. Für künftige Geschäftsjahre gehen wir von einer positiven Liquiditätslage aus, so dass wir jederzeit unseren Zahlungsverpflichtungen nachkommen können. Wir rechnen für die kommenden Wirtschaftsjahre unter Zugrundelegung aller unserer Einzelmaßnahmen, die in Einklang mit dem übergeordneten Ziel der weiteren Stabilisierung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft stehen, mit einem weiter steigenden Umsatz sowie aufgrund der verbesserten Rohstoff- und Energiekostensituation mit positiven Ergebnissen. Die vorläufigen Zahlen des Jahres 2024 bestätigen diese Annahmen und zeigen einen Umsatzzuwachs um mehr als 6 %. IV. Chancen- und Risikobericht Der Chancen- und Risikobericht umfasst das Jahr 2024. Die Risiken sind brutto dargestellt (vor Umsetzung von Risikobegrenzungsmaßnahmen). Die Chancen und Risiken beschreiben mögliche künftige Entwicklungen oder Ereignisse, die zu einer positiven bzw. negativen Prognoseabweichung führen können. IV.1. Chancenbericht Nach der sich weiter abschwächenden Energiekrise und deren Folgen verbessert sich die Kostensituation für unser Unternehmen deutlich positiv und führt zu einer verbesserten Ertragslage unseres Unternehmens. Durch eine weiterhin flexible und schnelle Anpassung an die Bedürfnisse unserer Kunden versuchen wir die damit verbundenen Umsatzchancen zu nutzen um die Umsatzpotenziale, z. B. im "To Go"-und Café-Geschäft, weiter zu heben. Chancen ergeben sich weiterhin durch die Schließung bzw. den Verkauf von derzeit ertragsschwachen Standorten und Eröffnung neuer, umsatzstarker Standorte, die die Ertragslage des Unternehmens weiter verbessern. Die gute Bonität und das anerkannte Image der Gesellschaft führen zu häufigen und guten Standortangeboten von Vermieterseiten. Die deutlich volatiler gewordenen Rohstoff-, Personal- und Energiemärkte beschleunigen die voranschreitende Marktbereinigung in unserer Branche in den nächsten Monaten weiterhin stark. Dies bietet auch im erweiterten Einzugsgebiet der Karlchen's Backstube Chancen für neue Standorte und einen Umsatzwachstum. Weitere Chancen für Wachstum auf bestehender Fläche bestehen in der Sortimentsoptimierung in allen Warengruppen. Dies ist weiterhin ein erklärtes Unternehmensziel, auch für 2025. Wir beurteilen die Chancen mit einer hohen Eintrittswahrscheinlichkeit. IV.2. Risikobericht IV.2.1. Branchenspezifische Risiken Durch die Inflation veränderte sich das Kaufverhalten der Kunden derzeit zunehmend in Richtung des Lebensmitteldiscounts. Kunden kaufen seltener ein und bevorraten sich bevorzugt mit günstigen Backwaren aus der Industrieproduktion. Die Backwaren- und Snackkonzepte der Backwarendiscounter, des Lebensmitteleinzelhandels und der Tankstellenshops werden kontinuierlich in Fläche und Produktsortimentsbreite ausgebaut und steigern zudem zunehmend die Qualität. Aufgrund ständiger Markt- und Konkurrenzbeobachtung an allen Standorten sowie durch die schnelle Anpassung unseres Sortiments an die Kundenbedürfnisse aber auch aufgrund der inzwischen wieder deutlich abgeschwächten Inflation, beurteilen wir das Risiko als gering da wir frühzeitig mit gezielten Marketing- und Verkaufsmaßnahmen dagegen steuern. Ein weiteres Risiko für den wirtschaftlichen Erfolg wird durch die Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Mitarbeiter bestimmt. Die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter hat mehr denn je höchste Priorität, auch vor dem Hintergrund der Störung des Betriebsablaufs und krankheitsbedingten Personalkostensteigerungen. Diesem begegnen wir mit einem zentral implementierten, betrieblichen Gesundheitsmanagement, das bereits präventiv wirkt. Auf diese Weise soll das Risiko krankheitsbedingter Fehlzeiten in der Belegschaft und die daraus resultierenden Auswirkungen auf den Betriebsablauf und die Personalkosten minimiert werden. IV.2.2. Ertragsorientierte Risiken Als wesentliche Risiken sind hier die derzeitig weiterhin z. T. hohen und volatilen Beschaffungspreise für Energie und Rohstoffe zu nennen, die nur zum Teil auf die Kundschaft umgelegt werden können. Diese Parameter können die Ertragslage nachhaltig beeinflussen, da ein Ende des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine noch nicht abzusehen ist aber auch andere Krisenregionen u. a. zu Störungen der Lieferketten führen, welche sich negativ auf die Preise auswirken. Daneben reagieren die Rohstoffmärkte für Bäckereirohstoffe weiterhin sehr sprunghaft und deutlich mit Preiserhöhungen aufgrund von Ernteausfällen durch zunehmende Klimaveränderungen. IV.2.3. Finanzwirtschaftliche Risiken Finanzwirtschaftliche Risiken erkennen wir wegen der bestehenden mittel- bis langfristigen Fremdfinanzierung und des erwarteten Cash-Flows sowie des derzeitigen Zinsniveaus im Prognosezeitraum nicht. Das skizzierte veränderte wirtschaftliche Umfeld hat auch Einfluss auf die Finanzlage und wurde für das Jahr 2024 entsprechend berücksichtigt. Für das Jahr 2025 gehen wir derzeit von einer weiteren, leichten Entspannung bei den Beschaffungspreisen aus, was sich dann auch positiv auf die Liquiditätslage auswirken wird. IV.3. Gesamtaussage Wir beurteilen mögliche Abweichungen zu unseren Prognosen über die Chancen und Risiken im Prognosezeitraum für insgesamt gering.
Herford, den 24. März 2025 Karlchen's Backstube GmbH gez. Karsten Krüger gez. Simone Böhne BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023KARLCHEN'S BACKSTUBE GMBH, HERFORDAKTIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023- Inhaltsübersicht - a. Erforderliche Angaben 1. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und andere formelle Besonderheiten 2. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung (§284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 4. Sonstige Pflichtangaben b. Anlagengitter (Anlage 1) a. Erforderliche Angaben
Im Rahmen der Anhangserstellung werden die Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes beachtet. 1. Angaben und Erläuterungen zur Gliederung und andere formelle Besonderheiten 1.1 Mitzugehörigkeitsvermerke (§ 265 Abs. 3 HGB) Gemäß § 265 Abs. 3 HGB ergibt sich bei folgenden Posten in der Bilanz Mitzugehörigkeit zu einem anderen Posten:
1.2 davon - Vermerke (§ 268 Abs. 4 und 5 HGB) Zur besseren Übersichtlichkeit werden die "davon - Vermerke" in Bezug auf die Forderungen und Verbindlichkeiten gemäß § 268 Abs. 4 und 5 HGB zusammen mit den Angaben nach § 285 Nr. 1 und 2 HGB im Anhang gezeigt. 2. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zur Bilanzierung und Bewertung (§ 284 Abs. 2 Nr. 1 HGB) Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte wurden aktiviert und planmäßig in 15 Jahren abgeschrieben. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Als Nutzungsdauer wurden regelmäßig drei Jahre zugrunde gelegt, wenn sich nicht aufgrund einer Nutzungsdauervereinbarung oder aufgrund der Laufzeit eines Rechts ein abweichender Zeitraum ergibt. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bei der Ermittlung der Anschaffungskosten wurden Anschaffungsnebenkosten, Anschaffungskostenminderungen sowie nachträgliche Anschaffungskosten berücksichtigt. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten linear nach der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Darüber hinaus sind technischer Fortschritt und wirtschaftliche Veralterung gebührend berücksichtigt. Von der Bewertungsfreiheit nach § 6 Abs. 2 EStG ist ausnahmslos Gebrauch gemacht worden. Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Soweit erforderlich erfolgten Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgte zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 S. 1 und 2 HGB unter Einbeziehung der notwendigen Gemeinkosten und anderer Kostenbestandteile nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB. Hierbei wurde das strenge Niederstwertprinzip eingehalten. Nicht aktivierungspflichtige Kosten und anteilige Fremdkapitalzinsen sind bei der Bewertung nicht berücksichtigt. Die Fertigerzeugnisse sind mit den Herstellungskosten angesetzt, die nach der retrograden Methode ermittelt werden. Ausgehend von den Verkaufspreisen wurden Abschläge für den Gewinn, Erlösschmälerungen und Vertriebs- und Verwaltungskosten in angemessener Höhe vorgenommen. Das strenge Niederstwertprinzip wurde auch hierbei berücksichtigt. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht berücksichtigt. Die Handelswaren sind zu Anschaffungskosten bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die liquiden Mittel wurden zum Nennbetrag angesetzt. Der Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben des Geschäftsjahres, die zu Aufwand in folgenden Geschäftsjahren führen. Das ausgewiesene Stammkapital wurde zum Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der Projected-Unit-Credit-Methode bewertet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck verwendet. Als Zinssatz wurde der von der Deutschen Bundesbank vorgegebene durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 1,82 % (Stand Dezember 2023) zu Grunde gelegt. Es wurde ein Rententrend von 2,00 % berücksichtigt. Rückstellungen sind unter Zugrundelegung vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle dem Grunde und der Höhe nach bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbaren Risiken und Verpflichtungen am Bilanzstichtag gebildet worden, Rückstellungen mit einer Restlaufzeit größer ein Jahr wurden entsprechend abgezinst. Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Hinweise zur Darstellung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) (§ 284 Abs. 3 HGB) Die Darstellung der Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens (Anlagegitter) ist in Anlage 1 zum Anhang abgebildet. Bei den Abschreibungen wurden zu den kumulierten Abschreibungen auch die Abschreibungen des Geschäftsjahres ausgewiesen. 3.2 Angabe zur Geschäfts- oder Firmenwertabschreibung (§ 285 Nr. 13 HGB) Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Die planmäßige Verteilung des aktivierten Wertes wurde auf 15 Jahre festgelegt. Die planmäßige Verteilung auf 15 Jahre entspricht der tatsächlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. 3.3 Angaben zu Restlaufzeiten von Forderungen (§ 268 Abs. 4 Satz 1 HGB) Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 465 TEUR (Vorjahr: 217 TEUR) Es bestehen Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 15 TEUR (Vorjahr: 15 TEUR), davon gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 0 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR). Alle weiteren Forderungen haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3.4 Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG) Zum Bilanzstichtag bestanden folgende Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern:
Für Mitzugehörigkeitsvermerke vergleiche Anhang Teil 1.1. 3.5 Hinweise zu den Pensionsrückstellungen (§ 253 Abs. 6, § 285 Nr. 24 und 25 HGB) Gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden Pensionsverpflichtungen mit dem zugehörigen Deckungsvermögen verrechnet. Der beizulegende Zeitwert zum 31.12.2023 beträgt 46 TEUR. Der Erfüllungsbetrag der verrechneten Verpflichtung zum 31.12.2023 beträgt 700 TEUR. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung in Höhe von 13 TEUR ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag im Sinne des § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB beträgt 8 TEUR. Es wurden Aufwendungen i:H.v. 13 TEUR mit Erträgen i.H.v. 1 TEUR verrechnet. 3.6 Angaben zu den Verbindlichkeiten (§ 268 Abs. 5 Satz 1, § 285 Nr. 1 und 2 HGB) Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute betragen 5.342 TEUR (Vorjahr: 5.706 TEUR) und gegenüber verbundenen Unternehmen 1.087 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr in Höhe von 5.739 TEUR (Vorjahr: 4.441 TEUR), davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.670 TEUR und gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 874 TEUR. Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 4.357 TEUR (Vorjahr: 4.336 TEUR), davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 3.672 TEUR und gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 214 TEUR. Es bestehen Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren in Höhe von 775 TEUR (Vorjahr: 879 TEUR). Die Verbindlichkeiten sind besichert durch Bürgschaften, Grundpfandrechte und Sicherungsübereignungen in Höhe von insgesamt 5.342 TEUR Es bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte bei den gelieferten Waren. 3.7 Angaben zu Haftungsverhältnissen nach (§ 251 i.V.m. §§ 268 Abs. 7, 285 Nr. 27 HGB)
Aus unserer Sicht besteht keine drohende Inanspruchnahme. 3.8 Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 258 Nr. 3 HGB) Neben den Verbindlichkeiten und den Haftungsverhältnissen bestanden am Bilanzstichtag sonstige finanzielle Verpflichtungen mit einem Jahreswert in Höhe von 3.297 TEUR. Diese bestehen aus Leasingverträgen für technische Geräte und Kfz sowie den Mietverträgen für die Filialen. Die Leasingverträge haben eine Restlaufzeit von 3 bis 89 Monaten und die Mietverträge haben eine Restlaufzeit von 6 bis 114 Monaten. Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verpflichtungen aus Mietverträgen. 4. Sonstige Pflichtangaben 4.1 Angabe der Arbeitnehmerzahl (§ 285 Nr. 7 HGB) Die Gesellschaft hatte im Berichtszeitraum durchschnittlich folgende Anzahl an Arbeitnehmern beschäftigt:
Auszubildende und Organmitglieder wurden nicht einbezogen. 4.2 Angaben über die Geschäftsführung/Vorstand und Aufsichtsrat (§ 285 Nr. 10 HGB) Die Gesellschaft wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr und bis zur Bilanzaufstellung von den nachfolgend aufgeführten Geschäftsführern vertreten: Karsten Krüger, Kaufmann, Bad Oeynhausen und Simone Böhne, Kauffrau, Herford. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 4.3 Angaben von Organbezügen (§ 285 Nr. 9a und b HGB) Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde in Ausübung des Wahlrechts gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4.4 Angaben von Organkrediten (§ 285 Nr. 9 c HGB) Zum Bilanzstichtag bestanden Darlehen an die Mitglieder der Geschäftsführung in Höhe von 1.314 TEUR. Die Darlehen haben eine Laufzeit bis zum 31. Dezember 2024. Eine Tilgung ist nicht vorgesehen. Die Darlehen werden mit 1,25 % p. a. verzinst. Sicherheiten wurden nicht vereinbart; § 43 a GmbHG wurde beachtet. 4.5 Vorschlag über die Verwendung des Jahresergebnisses (§ 285 Nr. 34 HGB)Das vorliegende Geschäftsjahr schließt mit einem Jahresüberschuss von 294 TEUR. Auf Vorschlag der Geschäftsführung soll das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Herford, den 24. März 2025 Karlchen's Backstube GmbH gez. Karsten Krüger gez. Simone Böhne
Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Karlchen's Backstube GmbH, Herford Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Karlchen's Backstube GmbH, Herford, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Karlchen's Backstube GmbH, Herford, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Oeynhausen, 15. April 2025 ECOVIS
Audit AG
Dipl.-Kfm. Nils Weinberger, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Bw. Burkhard Osterwisch, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Kfm. Nils Weinberger, Wirtschaftsprüfer Dipl.-Bw. Burkhard Osterwisch, Wirtschaftsprüfer Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte mit Gesellschafterbeschluss vom 24.04.2025. |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
7 nahegelegene Organisationen
Vermietung von Schienenfahrzeugen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Großhandel mit sonstigen Baustoffen und Bauelementen
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen