KONFORM Kunststoff + Technik GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kay-Guido Jäger seit 19.11.2024 | Geschäftsführer |
David Rummert seit 19.11.2024 | Prokura |
Silvio Eschrich seit 19.11.2024 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% | |
| 30.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Polycomb GmbHAuengrundJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Handelsbilanz zum 31.12.2023Polycomb GmbHAuengrund OT CrockAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung vom 01.01.2023 bis 31.12.2023Polycomb GmbHAuengrund OT Crock
Anhang 2023Polycomb GmbH, AuengrundAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der zum 01.01.2009 entgeltlich erworbene Firmenwert der KONFORM Kunststoff und Technik GmbH wurde im Anschaffungsjahr 2009 mit seinen Anschaffungskosten aktiviert und wird gemäß § 255 Abs. 4 S. 3 HGB a.F. i.V.m. § 7 Abs. 1 S. 3 EStG über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer wurde bei Erwerb nach wirtschaftlichen Bewertungsmaßstäben unter Berücksichtigung durchschnittlicher Kundenbindungsdauern zur Wertermittlung dieser Kundenstämme mit 15 Jahren angesetzt. Im Geschäftsjahr beträgt der Firmenwert 1,00 Euro. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für bewegliche Vermögensgegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als 250,00 EUR aber nicht mehr als 1.000,00 EUR wurde ein Sammelposten gebildet, der linear über 5 Jahre abgeschrieben wird. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die der Gesellschaft gewährten Investitionszuschüsse und Investitionszulagen wurden bis zum Jahr 2008 gem. R 34 Abs. 2 EstR i.V.m. § 247 Abs. 3 HGB a.F. ergebnisneutral in den Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen eingestellt. Der Sonderposten wird entsprechend der Nutzungsdauer der geförderten Vermögensgegenstände ratierlich aufgelöst. Von dem Beibehaltungswahlrecht gemäß Artikel 67 Abs. 3 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel zum 31.12.2023Polycomb GmbHAuengrund
Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt 120.000,00 DM (61.355,03 EUR). Sonderposten für Investitionszuschüsse und -zulagen Die Entwicklung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse und -zulagen stellt sich wie folgt dar:
Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten Rückstellungen für Personalkosten sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:
Restlaufzeit der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beträgt:
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind, abgesehen von den KfW-Krediten, mit banküblichen Sicherheiten versehen (Buchgrundschulden, Sicherungsübereignungen Maschinen und Anlagen, Raumsicherungsübertragungen Waren und Inventar, Globalzession). Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen besteht der übliche Eigentumsvorbehalt. Abgaben zu den sonstigen Verbindlichkeiten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten:
Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres ergeben sich aus dem Anlagespiegel. Die Verringerung des Sonderpostens mit Rücklageanteil in Höhe von 3.360,40 € wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. Die Angabe nach § 285 Nr. 9a HGB wird unter Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist nicht mit Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belastet. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von 10.630,00 Euro. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Das Unternehmen hält Anteile im Sinne des § 285 Nr. 11 HGB. Detailangaben werden unter Verweis auf § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 1 HGB unterlassen. Unterschrift der Geschäftsführung
Auengrund OT Crock, den 4.September 2024 Roland Emig, Geschäftsführer D. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen der Unternehmung Die Polycomb GmbH produziert in Crock technische Kunststoffteile und Baugruppen. Es werden technische Kunststoffe für Sicht- und Funktionsteile vorrangig für die Automobilindustrie, in kleinerem Umfang für die Elektronikindustrie sowie die Logistikbranche hergestellt. Über die reine Herstellung von technischen Kunststoffteilen auf Maschinen für Kunststoffspritzguss hinaus werden mit anschließenden Montageschritten einbaufertige Teile hergestellt und ausgeliefert. Die Polycomb liefert sowohl direkt als Tier 1) an Original Equipment Manufacturer (nachfolgend kurz "OEM") der Branche Automotive als auch als Komponenten- und Teilelieferant (Tier 2 - n) an Systemlieferanten der Branche. Die für die Produktion der Artikel notwendigen Werkzeuge sind in der Regel Eigentum der Kunden und werden durch Polycomb genutzt und über die vereinbarte Laufzeit der Artikel in einem betriebsbereiten Zustand gehalten. Das Unternehmen produziert nur am Standort Crock, die 100% Tochter Konform GmbH ist am Standort integriert. Als Serien- und Entwicklungslieferant der Volkswagen-Gruppe werden Projekte von der Idee bis zur Serienlieferung begleitet. Polycomb entwickelt für die vorgegebenen Anforderungen des Kunden (Teiledimension und -geometrie sowie spezifische Anforderungen aufgrund des Einsatzzweckes) den Prozess zur Herstellung des Teils, legt auf Basis des Prozesses ein Werkzeug aus, beschafft das Werkzeug, fährt den Prozess bis zur Serienreife ein und beliefert den bzw. die Kunden mit Teilen im Serienprozess. Nach Ende der Serienlieferung werden Teile im Ersatzteilgeschäft in kleineren Stückzahlen nachgeliefert, die Verpflichtung zur Lieferung von Ersatzteilen kann ggf. bis zu 15 Jahre bestehen. B. Wirtschaftsbericht a. Branchenentwicklung und Geschäftsverlauf im Jahr 2023 Die großen internationalen Automobilmärkte haben im Gesamtjahr 2023 einen deutlichen Anstieg der Neuzulassungen verzeichnet. Im Vergleich zum Jahr 2022 war die Fahrzeugverfügbarkeit deutlich verbessert, was sich positiv auf den Pkw-Absatz auswirkte. Hinzu kommen schwache Vorjahreswerte, die zu einem Basiseffekt geführt haben. Dieser hatte jedoch zuletzt immer weniger unterstützende Wirkung auf die Wachstumsraten. Dennoch bleibt das Geschäftsumfeld für die Automobilwirtschaft herausfordernd: Insbesondere in Europa, aber auch in anderen Weltregionen, kam es infolge von geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten zuletzt zu einer gedämpften gesamtwirtschaftlichen Nachfrage und damit zu einem verhaltenen Wirtschaftswachstum. Auch die nach wie vor hohen Energie- und Verbraucherpreise wirkten sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Nachfrage aus. Auf dem europäischen Pkw-Markt (EU, EFTA & UK) wurden im Jahr 2023 gut 12,8 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen und damit 14 Prozent mehr als im Vorjahr. Die Erholung verlief jedoch weiterhin schleppend: Der europäische Pkw-Markt lag mit den Zahlen 2023 noch immer knapp ein Fünftel (-19 Prozent) unter den Neuzulassungen des Vorkrisenniveaus von 2019. Im Monat Dezember wurden mit gut 1,0 Mio. Einheiten 4 Prozent weniger Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahresmonat. Maßgeblich für den Rückgang war der schwache deutsche Markt, auf dem infolge eines Ende 2022 wirksamen Sondereffektes im Elektrosegment (Änderungen bei der Förderung von E-Autos) im Dezember 2023 insgesamt deutlich weniger Neufahrzeuge zugelassen wurden. Die fünf größten europäischen Einzelmärkte entwickelten sich im abgelaufenen Monat wie folgt: Frankreich (+15 Prozent), Spanien (+11 Prozent), Vereinigtes Königreich (+10 Prozent), Italien (+6 Prozent), Deutschland (-23 Prozent). Auf dem chinesischen Pkw-Markt wurden 2023 knapp 25,8 Mio. Pkw neu zugelassen. Nie wurden in China in einem Jahr mehr Pkw verkauft. Im Vergleich zum Vorjahr 2022 stiegen die Pkw-Verkäufe im abgelaufenen Jahr um 11 Prozent und gegenüber 2017, dem bisherigen Rekordjahr, betrug das Plus knapp 7 Prozent. Der chinesische Pkw-Markt widersetzte sich damit dem Trend einer an Dynamik verlierenden chinesischen Gesamtwirtschaft und war eine wichtige Stütze der ansonsten zuletzt schwächelnden Konjunktur. Im Monat Dezember lag das Wachstum bei 24 Prozent. Ein weiterer Rekord: Die knapp 2,8 Mio. verkauften Pkw waren das höchste jemals in einem Monat erreichte Absatzniveau. Der US-Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) entwickelte sich im Jahr 2023 dynamisch. In den Vereinigten Staaten sind die Light-Vehicle-Verkäufe im vergangenen Jahr zweistellig um 12 Prozent gestiegen. Insgesamt wurden knapp 15,5 Mio. Fahrzeuge abgesetzt. Damit liegt der Markt allerdings noch knapp 9 Prozent unter dem Vorkrisenniveau von 2019. Im Monat Dezember stiegen die Verkäufe im Vergleich mit dem Vorjahresmonat kräftig um 13 Prozent auf ein Volumen von 1,4 Mio. Einheiten. Der Absatz auf dem mexikanischen Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) ist im Jahr 2023 deutlich gestiegen. Mit knapp 1,4 Mio. neu registrierten Einheiten wurden rund ein Viertel (+25 Prozent) mehr Neufahrzeuge registriert als noch im Vorjahr 2022. Bemerkenswert ist, dass sich der Markt damit bereits wieder 3 Prozent oberhalb des Vorkrisenniveaus von 2019 befindet. Im Dezember wurden insgesamt gut 142.800 Light Vehicle abgesetzt, 18 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In Japan zeigte sich der Pkw-Markt im Jahr 2023 dynamisch. Insgesamt konnte im Jahresverlauf ein Volumenwachstum in Höhe von 16 Prozent realisiert werden. Es wurden 4,0 Mio. Pkw neu zugelassen. Der japanische Markt ist damit der viertgrößte Pkw-Einzelmarkt weltweit. Die Absatzlücke zum Vorkrisenniveau von 2019 beträgt allerdings noch rund 7 Prozent. Im Dezember wurden 301.600 Pkw abgesetzt. Das sind gut 6 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Auf dem indischen Pkw-Markt schwächte sich das Wachstum zuletzt etwas ab, verblieb aber weiterhin positiv. Im Gesamtjahr 2023 legten die Pkw-Verkäufe um 8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Es wurden 4,1 Mio. Neufahrzeuge registriert. Damit kann der indische Pkw-Markt den dritten Platz der weltweit größten Pkw-Einzelmärkte behaupten, den er im vergangenen Jahr erstmals von Japan übernommen hatte. Im Monat Dezember wurde ein verhaltenes Wachstum in Höhe von gut 3 Prozent auf 242.900 Pkw erreicht. Der brasilianische Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) entwickelte sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich positiv. Insgesamt wurden im Jahresverlauf knapp 2,2 Mio. Einheiten abgesetzt, 11 Prozent mehr als noch im Jahr 2022. In Relation zum Vorkrisenniveau liegt der Markt allerdings noch um gut 18 Prozent im Minus. Im Monat Dezember wurde ein Verkaufsvolumen in Höhe von 236.700 Light Vehicle erreicht. Das entspricht einem Plus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. (Quelle VDA, Pressemeldung vom 18.01.2024) Nach den Veröffentlichungen des VDA (Verband der Automobilindustrie) zum ersten Halbjahr 2024 ist auch die Entwicklung der ersten Monate durchaus positiv. (Quelle: Internationale Märkte im ersten Halbjahr 2024 VDA Pressemeldung vom 18.07.2024) Die internationalen Automobilmärkte haben sich im ersten Halbjahr mehrheitlich positiv entwickelt. In Europa (EU, EFTA & UK) und den USA wuchs der Markt mit geringer Rate im unteren einstelligen Bereich. In China erreichte der Pkw-Absatz im ersten Halbjahr ebenfalls ein Plus, zuletzt zeigten sich im Lichte einer schwachen Konsumlage in China allerdings im zweiten Quartal deutliche Marktrückgänge. Der japanische Pkw-Markt ist inmitten einer Rezession. Auf dem europäischen Pkw-Markt wurden im ersten Halbjahr dieses Jahres 6,9 Mio. Fahrzeuge neu zugelassen, rund 4 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dennoch liegt die Absatzlücke zum Jahr 2019 im bisherigen Jahresverlauf immer noch bei 18 Prozent. Die fünf größten Einzelmärkte entwickelten sich in den ersten sechs Monaten ähnlich: Das Vereinigte Königreich und Spanien wuchsen um 6 Prozent, Deutschland und Italien um 5 Prozent und in Frankreich legten die Neuzulassungen um 3 Prozent zu. Im Monat Juni verbuchte der europäische Markt ein Plus von 4 Prozent auf 1,3 Mio. Pkw. In China wurden im ersten Halbjahr knapp 9,9 Mio. Pkw verkauft, 3 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die noch positive Marktdynamik speist sich allerdings aus dem starken Jahresauftakt und ließ im zweiten Quartal deutlich nach. Im Juni gab es einen Rückgang des Marktes um 8 Prozent, es wurden 1,8 Mio. Pkw zugelassen. Der Absatz auf dem Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Trucks) in den Vereinigten Staaten ist in den in den Monaten Januar bis Juni um 2 Prozent auf 7,8 Mio. Fahrzeuge gestiegen. Dabei wurden im Juni 1,3 Mio. Light Vehicle verkauft, 3 Prozent weniger als im Vorjahresmonat. Der jüngste Rückgang ist jedoch im Lichte von Hackerattacken auf zahlreiche Händler in den Vereinigten Staaten zu sehen, die im vergangenen Monat für deutliche Einschränkungen sorgten. Der mexikanische Light-Vehicle-Markt ist im ersten Halbjahr 2024 deutlich gewachsen. Mit einem Volumen von 707.700 Light Vehicle lag der Markt 12 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im abgelaufenen Monat Juni stiegen die Verkäufe im Vergleich zum Vorjahresmonat um 8 Prozent auf ein Volumen von 122.700 Einheiten. Der Pkw-Absatz in Japan ging in den ersten sechs Monaten dieses Jahres um 12 Prozent zurück. In diesem Zeitraum wurden insgesamt 1,8 Mio. Pkw verkauft. Im Juni lag der Absatz mit 311.900 Pkw um 6 Prozent unter dem Vorjahresniveau. Auf dem indischen Pkw-Markt setzte sich der Wachstumstrend des Vorjahres auch in der ersten Jahreshälfte fort: Mit 2,2 Mio. Pkw wurden so viele Fahrzeuge verkauft wie noch nie zuvor in einem Halbjahr in Indien. Im Vergleich zum Vorjahr lag das Plus bei 7 Prozent. Im Juni legte der Markt um 5 Prozent auf 294.200 Pkw zu. Der brasilianische Light-Vehicle-Markt (Pkw und Light Duty) ist im ersten Halbjahr des Jahres um 15 Prozent gewachsen und erreichte ein Niveau von 1,1 Mio. Fahrzeugen. Im Juni betrug das Plus 13 Prozent, wodurch ein Marktvolumen von 202.600 Fahrzeugen erzielt wurde. b. Mitarbeiter Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl im Jahr 2023 lag bei 82 (Vorjahr 77). Im Jahr 2023 wurden die Kapazitäten durch den Wechsel vom 3-Schicht-Betrieb in einen rollierenden 4-Schicht-Betrieb erhöht. Es wurde hierfür auch zu einem hohen Maß auf den Einsatz von Zeitarbeitskräften zurückgegriffen, um die Nachfrage der Kunden (Abrufe) befriedigen zu können. Die Personalkosten für eigenes Personal sind bedingt durch die gesteigerte Produktion um ca. 11% gestiegen. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die durchgängig hohe Auslastung und die Leistungserbringung im 4-Schicht-Betrieb sowie Ergänzungen in der Personalstruktur (u.a. Projektmanagement und HR) zurückzuführen. 2024 werden voraussichtlich weitere eigene Mitarbeiter eingestellt, um eine ausgewogenere Struktur im Hinblick auf das Verhältnis von eigenem Personal zu Zeitarbeitskräften zu erreichen und weiterhin die Struktur z.B. in Vertrieb und Projektmanagement sowie der Instandhaltung und den Fachkräften für Einrichtarbeiten zu stabilisieren. c. Investitionen Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich im Geschäftsjahr 2023 auf 31,4 TEUR (im Vorjahr: 99,5 TEUR) und betrafen jeweils zur Hälfte einen Kompressor und EDV-Ausstattung. Die Investitionsplanung 2024 ist noch nicht abgeschlossen, Technik - und Finanzierungssondierungen wurden gestartet. d. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgte 2023 einerseits über Banken (KSK-Hildburghausen, Commerzbank und KfW) sowie ergänzen über Gesellschafterdarlehen. Bis Ende Mai 2023 unterstützte der Hauptkunde die Entwicklung des Unternehmens auch durch die Verkürzung der Zahlungsziele. Im Jahr 2023 wurden sowohl die bestehenden Darlehen als auch die Kontokorrentvereinbarungen durch die Hausbanken fortgeführt. Die Finanzierungspartner begleiteten den Transformationsprozess konstruktiv. Die bestehenden Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie anderen Finanzierungspartnern wurden im Geschäftsjahr planmäßig durch Tilgungen reduziert, Zinszahlungen erfolgten nach Plan. Eine Rückzahlung von Gesellschafterdarlehen bzw. Zinszahlungen auf Gesellschafterdarlehen erfolgte nicht. e. Lage des Unternehmens Die Gesellschaft hat das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 34 TEUR bei einem Aufwand aus Gewinnabführung von 307 TEUR abgeschlossen. Im Vorjahr war das negative Jahresergebnis von 153 TEUR durch einen Ertrag auf Verlustübernahme in Höhe von 117 TEUR beeinflusst. Insgesamt war Ertragslage in 2023 zufriedenstellend. Auf der Kostenseite waren die deutlich gestiegenen Kosten für den Energiebezug, die zunächst nur langsam reduzierten Materialkosten sowie die deutlich gestiegenen Instandhaltungsaufwendungen belastend. Die Ertragslage war insbesondere durch eine Zunahme der Umsatzerlöse um 20,6% auf 15,8 Mio. Euro geprägt. Neben der Umsatzsteigerung wurde die Gesamtleistung auch von einer Erhöhung der fertigen und halbfertigen Erzeugnisse beeinflusst, sodass eine Zunahme der Gesamtleistung von 30,8% auf 16.189 TEUR (Vorjahr 12.373 TEUR) zu verzeichnen war. Korrespondierend hierzu war eine Zunahme des Materialaufwands von 24,2 % auf 9.120 TEUR (Vorjahr 7.345 TEUR) zu verzeichnen, wobei der Anstieg bei den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe rd. 19% und bei den Aufwendungen für bezogene Leistungen, im Wesentlichen bedingt durch eine Erhöhung des Einsatzes an Leiharbeitern, um rd. 118% anstieg. Zusammengefasst konnten die gestiegenen Materialpreise in den Verhandlungen mit dem Hauptkunden weitgehend abgefangen werden. Die signifikant gestiegenen Energiepreise wurden aufgrund der Verträge mit dem Versorger erst 2023 wirksam und konnten bisher nicht weitergegeben werden. Das handelsrechtliche Rohergebnis lag gegenüber dem Vorjahr mit 7.163 (Vorjahr 5.183 TEUR) um 38,1% höher als im Vorjahr. Bei einer Zunahme der Personalkosten von rd. 10,9% auf 3.193 TEUR (Vorjahr 2.880 TEUR), hauptsächlich begründet durch erhöhten Mitarbeitereinsatz, einer Zunahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen von rd. 88 % auf 3.652 TEUR (Vorjahr 1.380 TEUR), im Wesentlichen begründet durch erhöhte Reparatur- und Instandhaltungsaufwendungen sowie Reklamationskosten, sowie aufgrund abgeführter Gewinne von 307 TEUR (Vorjahr: Ertrag aus Verlustübernahme 117 TEUR) resultiert im Geschäftsjahr insgesamt ein Jahresüberschuss von 34 TEUR nach -153 TEUR im Vorjahr. Die Umsatzrentabilität betrug 0,22 % (vor Gewinnabführung 2,20 %). f. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 hat sich im Vergleich zum Vorjahr nur gering erhöht. Der Rückgang des Anlagevermögens bei gleichzeitiger Erhöhung der Forderungen und Rückstellungen bewirken einen Anstieg um 4,3% auf 10.287 TEUR. (Das Anlagevermögen umfasst 44,7% (Vorjahr: 54,4%) der Bilanzsumme. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen belaufen sich auf 17,3% (Vorjahr 8,5%) und die Vorräte (einschließlich Projektaufträge) auf 32,6% (Vorjahr 29,7%) der Bilanzsumme. Die Eigenkapitalquote beträgt rd. 29,0% (Vorjahr 27,6%). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten machen rund 44,2% (Vorjahr 46,3%) der Bilanzsumme aus, wobei die Kontokorrentlinien einen wesentlichen Anteil beitragen. Die laufenden Kredittilgungen wurden überwiegend durch die Inanspruchnahme bestehender Kontokorrentlinien und Bankguthaben gedeckt, die Liquiditätsentwicklung war 2023 unter Berücksichtigung der Kostensituation (insbesondere Energiekosten) sowie der Instandhaltungsaufwendungen zufriedenstellend. Es bestehen zum 31. Dezember 2023 nicht genutzte Kontokorrentkreditlinien von rd. 1.391 TEUR (1.691 TEUR inkl. Festgeld). Der Cashflow des Jahres 2023 ist hauptsächlich geprägt durch den negativen Liquiditätseffekt aus der Rücknahme der Zahlungszielverkürzung des Hauptkunden, der sich ein einer Erhöhung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen niederschlägt. Daneben ergibt sich durch die Gewinnabführung im Berichtsjahr eine signifikante Verminderung des Jahresergebnisses und bei einem Ausgleich der als Verbindlichkeit ausgewiesenen Gewinnabführungen in Folgejahren auch eine korrespondierende Liquiditätsbelastung. Im Berichtsjahr konnte der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von TEUR +53 nur zum Teil den Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von TEUR -796 und Cashflow aus Investitionstätigkeit von TEUR - 31 decken, wodurch sich eine zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds von -774 TEUR ergab, der im Wesentlichen durch bestehende Kontokorrentlinien gedeckt war.
Im Jahr 2023 war das Unternehmen auf der Basis der Finanzierungsstruktur inklusive Nutzung der Kontokorrentrahmen jederzeit in der Lage, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zum 27. August 2024 bestehen nicht genutzte Kontokorrentlinien von 2.292 TEUR (2.592 TEUR inkl. Festgeld). C. Prognosebericht Im Rückblick hat sich die Konjunktur in Deutschland schwächer entwickelt als erwartet, denn die schwache Nachfrage aus dem In- und Ausland hat im vergangenen Jahr die deutsche Wirtschaft ausgebremst und belastet weiterhin die Entwicklung. Nachdem die Wirtschaftsleistung im Jahr 2023 drei Quartale stagnierte, ging sie im Schlussquartal um 0,3 Prozent zum Vorquartal zurück. Das gleiche Minus schlug auch im Gesamtjahr zu Buche. Während die Nachfrage aus dem Ausland wegen der schwächelnden globalen Industrieproduktion nachließ, dämpften die wiederholten Zinsanhebungen der Europäischen Zentralbank (EZB) sowie die hohen Inflationsraten auch die Binnennachfrage. Obwohl die Verbraucherpreise seit Anfang 2023 insbesondere wegen rückläufiger Energiepreise fast durchgehend weniger zulegten, lag die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt noch bei 5,9 Prozent. (Quelle: DIW Wochenbericht 10 / 2024, S. 145-156) https://www.ifw-kiel.de/de/publikationen/aktuelles/erholungverzoegert-sich/ "Die deutsche Konjunktur fasst zwar im Laufe des Jahres wieder Tritt, große Sprünge sind aber nicht in Sicht. Es mehren sich die Anzeichen, dass vor allem strukturelle Probleme auf der Wirtschaft lasten. Schwachpunkt bleiben die privaten Investitionen, auch weil die Wirtschaftspolitik viel Unsicherheit schürt", so Stefan Kooths, Konjunkturchef am IfW Kiel. Zudem schätzt das IfW Kiel die unternehmerische Investitionstätigkeit nunmehr deutlich schwächer ein. Ausrüstungsinvestitionen dürften im laufenden Jahr um 1,3 Prozent zurückgehen. Die Bauinvestitionen stehen weiter unter Druck, der Wohnungsbau schrumpft mit 4 Prozent sogar noch stärker als in den beiden Jahren zuvor. Ab dem nächsten Jahr sind aber wieder kleine Steigerungsraten von rund 1 Prozent in den genannten Bereichen möglich. (Quelle Frühjahrsprognose IfW Kiel vom 6.3.2024) Die Geschäftsführung der Polycomb rechnet aufgrund der weiter steigenden Entfernung der Politiker vom praktischen Leben und dem wahrzunehmenden Versuch des Erzwingens einer schnellen grünen Wirtschaft eher mit einer stark reduzierten konjunkturellen Entwicklung. Für 2023 hatte die Planung eine Gesamtleistung von 14,1 Mio. Euro vorgesehen. Ob der Unsicherheiten war die Polycomb weiterhin von einem konservativen Planansatz ausgegangen. Für 2023 ging die bisherige Geschäftsführung nach wie vor von Versorgungsproblemen in Bezug auf Halbleiter und ähnliche Elektronikkomponenten aber auch generell Vormaterialien aus. Es waren zu Beginn 2023 einzelne Fahrzeugmodelle bei den Autohändlern nicht bestellbar. Im Laufe des Jahres 2023 haben sich die Preisniveaus der Grundmaterialien wieder etwas abgesenkt, die Verfügbarkeit von Vormaterialien hat sich zwischenzeitlich wieder verbessert und auch Lieferzeiten sind zwischenzeitlich wieder auf ein normalisiertes Niveau zurückgegangen. Aufgrund der politischen Entscheidungen werden allerdings voraussichtlich auch zukünftig die Energiepreise in Deutschland deutlich über dem bereits vor dem Ukraine-Krieg hohen Niveau liegen - ein Wiedererreichen des Niveaus ist unwahrscheinlich bis unmöglich. Dies wird auch die Preisgestaltung von Materiallieferanten - soweit sie den politisch gewünschten Kostensteigerungen nicht aus dem Wege gehen können - deutlich beeinflussen. Die bedeutsamsten Leistungsindikatoren des Unternehmens ist der Umsatz und das Jahresergebnis. In Summe wurden im Jahr 2023 auch Nachholeffekte auch bei Volumenmodellen sichtbar, ergänzend wirkt sich die Erhöhung der Preise auf den Umsatz aus, so dass die Polycomb mit 16,0 Mio. EUR Umsatz den Wert des Jahres 2022 deutlich übertreffen konnte und insoweit die Prognose basierend auf vorläufigen Zahlen eingehalten werden konnte, bei einem leicht positiven Ergebnis von 34 TEUR. Die Konjunktur in Deutschland tritt nach Einschätzung des BMF aktuell auf der Stelle. Nachdem im 1. Quartal 2024 noch ein Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in preis-, saison- und kalenderbereinigter Rechnung gegenüber dem Vorquartal zu beobachten gewesen war, gab es im 2. Quartal 2024 nach erster Schätzung des Statistischen Bundesamts einen leichten Rückgang. Quantitative Angaben zu den einzelnen Komponenten liegen noch nicht vor. Qualitativ berichtete das Statistische Bundesamt, dass verwendungsseitig insbesondere die Investitionen in Ausrüstungen und Bauten rückläufig gewesen seien. (Quelle: Monatsbericht des BMF (bundesfinanzministerium.de) Aufgrund der bis dato auch in 2024 verhaltenen bis nicht zufriedenstellen Entwicklung - gestützt durch unterschiedliche Ausführungen zur konjunkturellen Entwicklung - geht die Geschäftsführung nicht von einer Wiederholung des umsatzstarken Jahres 2023 aus. Ausgehend von den vorläufigen Zahlen 2024 erwarten wir für 2024 aufgrund eines leichten Rückgangs im Umsatz mit den bisherigen Schlüsselkunden einen Umsatz insgesamt auf einem Niveau von ca. 14,0 bis 14,5 Mio. EUR. Dies schafft erste freie Kapazitäten und erleichtert die Verfolgung von Projekten mit ehemaligen und neuen Kunden. Mit diesem konservativ geplanten Umsatz und einer Beruhigung der Beschaffungspreise sowie einem leichten Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen wird von einem gegenüber 2023 leicht verbesserten Jahresergebnis ausgegangen. 2025 wird basierend auf den vorläufigen Zahlen 2024 mit einem Umsatz von ca. 14,0 bis 15,0 Mio. EUR gerechnet bei einem im Vergleich zu 2024 leicht verbesserten Jahresergebnis. D. Chancen- und Risikobericht Der verantwortungsbewusste Umgang mit Chancen und Risiken ist ein entscheidender Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Daher nimmt das Risikomanagement in der Geschäftspolitik der Gesellschaft einen entsprechenden Stellenwert ein. Die Überwachung und Steuerung der Risikotragfähigkeit zielt auf den "Going Concern" (Grundsatz der Unternehmensfortführung) ab. Die Erfassung der Risiken und Chancen sowie die dazugehörigen Steuerungs- und Kontrollinstrumente werden kontinuierlich weiterentwickelt und verbessert. Die sich aus dem laufenden Berichtswesen ergebenden Informationen werden aktiv für die Steuerung und die strategische Ausrichtung des Unternehmens genutzt. Im Rahmen regelmäßiger Prozesse wird die Ergebnis- und Liquiditätssituation der Gesellschafft regelmäßig überwacht, einem Planabgleich unterzogen und eine Früherkennung von Fehlentwicklungen gewährleistet. Die zu Ende 2022 und Beginn 2023 entstandenen Lücken in der Personalstruktur, z. B. Entfall der professionellen Buchhaltung und der gezielten Personalbetreuung, konnten zwischenzeitlich mit geeignetem Personal geschlossen werden. Die Steuerungsfähigkeit ist ggü. Mitte 2023 deutlich verbessert und wird mit dem Abschluss des Geschäftsjahres 2023 wieder ein zur Unternehmensgröße passendes Maß erreichen. a) Chancen Die langjährig konstruktive und verlässliche Zusammenarbeit mit dem Hauptkunden bietet auch für die Zukunft Chancen und Potentiale für Geschäftsentwicklung. Die Marktveränderungen, mit Änderungen der strategischen Ausrichtung von Wettbewerbern sowie dem Ausscheiden von Wettbewerbern aus dem Markt bieten bei Anwendung der technischen Fähigkeiten Chancen für die Entwicklung der Polycomb, auch wenn die Planungen zunächst tendenziell konservativ aufgestellt wurden. Ferner bieten sich im Bereich der Zukunftstechnologien Elektromobilität einige vielversprechende Ansatzpunkte für das technische Know-how der Polycomb GmbH. Die Expertise im Spritzguss - insbesondere bei technisch komplexen Aufgabenstellungen - lässt sich auch auf weitere Produkte bis hin zu reinen "Eigenprodukten" anwenden, auch dies bietet Chancen. b) Risiken der künftigen Entwicklung Volkswirtschaftliche, demographische und branchentypische Risiken können in negativen Entwicklungen, die sich hemmend auf die Nachfrage auswirken könnten, resultieren. Das sind auf absehbare Zeit die Risiken der Preissteigerung, insbesondere beim Energieeinsatz (Strom und Kraftstoff) und der damit im Zusammenhang stehenden Konjunkturrisiken, die die Arbeitsplatzsicherheit und die Kaufkraft der Endkunden beeinflussen könnten. Hinzu kommen mittel- und langfristig wirkende Risiken aus der Umweltdiskussion (E-Mobilität und sonstige alternative Antriebslösungen) und damit einhergehend steigende Anforderungen der Gesetzgeber. Hier gilt es, die sich anbahnenden Entwicklungen mittels gezielter Marktbeobachtung und Einschätzung der Wettbewerbssituation genau zu verfolgen. Ergänzend ist es für die Gesellschaft wesentlich, die Vertriebsaktivitäten auch auf andere Branchen auszuweiten, um die Abhängigkeit von der Branche Automotive reduzieren zu können. Es bestehen weiterhin politische Risiken in Bezug auf die Rahmenbedingungen für das Unternehmen. Dies betrifft politische Entscheidungen zum Energiemix, zur gewünschten Mobilitätsform, zu Rahmenbedingungen der Beschäftigung wie z. B. Mindestlöhne, zu Richtlinien zu Lieferketten sowie zu weiteren bürokratischen Anforderungen. Die weitere Entwicklung ist schwer vorhersehbar und von uns nicht beeinflussbar. Nach unserer Wahrnehmung ist der Einfluss der politischen Risiken in den letzten zwei Jahren signifikant gestiegen. Das von einem Wirtschaftsverständnis losgelöste Handeln der politischen Administration wird zunehmend zu einem eigenständigen Risiko, die Effekte und weiteren Entscheidungen sind aus praktischer Sicht eher erratisch und tendenziell ideologiegetrieben und sind daher absolut nicht vorhersehbar. Ein weiteres zentrales Risiko besteht in unserer starken Abhängigkeit von unserem Hauptkunden. Der Erfolg unseres Unternehmens hängt maßgeblich von dessen Entscheidungen bezüglich Auftragsvolumen, Produktanforderungen und Zahlungsbedingungen sowie dessen Vertriebserfolg im Mobilitätsmarkt ab. Des Weiteren stehen die Polycomb vor dem Risiko des technologischen Wandels, der die Nachfrage nach neuen Produkten und Innovationen beeinflusst. Um wettbewerbsfähig zu bleiben, müssen das Unternehmen sicherstellen, technologisch auf dem neuesten Stand zu bleiben und wieder kontinuierlich Innovationen vorantreiben. Schwankungen in den Preisen von Rohstoffen und Materialien stellen ein weiteres Risiko dar, das die Kostenstruktur beeinträchtigen und die Margen beeinflussen konnte. Eine effektive Beschaffungsstrategie ist unerlässlich, um diese Risiken zu minimieren und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu erhalten. Polycomb ist auch den Risiken in der Lieferkette ausgesetzt. Störungen oder Unterbrechungen, sei es durch Naturkatastrophen, politische Unruhen oder andere externe Faktoren, könnten die Produktionsfähigkeit beeinträchtigen und zu Verzögerungen bei der Lieferung sowie in Konsequenz zu Umsatzeinbrüchen führen. Die Einhaltung strenger regulatorischer Anforderungen ist ein weiteres Risiko, dem Polycomb gegenübersteht. Die Automobilindustrie unterliegt umfangreichen Vorschriften in Bezug auf Umweltschutz, Sicherheit und Emissionsstandards. Polycomb muss sicherstellen, dass alle relevanten Vorschriften eingehalten werden, um mögliche Strafen oder Sanktionen zu vermeiden. Darüber hinaus verstärkt sich im Marktumfeld die Intensität des Wettbewerbs, sowohl von etablierten Unternehmen als auch von neuen Marktteilnehmern. Um die Wettbewerbsposition zu stärken, muss Polycomb sich weiterentwickeln und differenzierte Produkte und Dienstleistungen anbieten. Zuletzt müssen sind die Risiken in Bezug auf technologische Sicherheit und Datensicherheit zu berücksichtigen. Mit zunehmender Vernetzung und Digitalisierung ist Polycomb einem erhöhten Risiko von Cyberangriffen und Datenverlusten ausgesetzt. Es müssen robuste Sicherheitsmaßnahmen implementiert werden, um sensible Informationen zu schützen und die Integrität der Produkte zu gewährleisten. Polycomb ist daher Teilnehmer im TISAX Verfahren und hat für 2024 die Erneuerung des TISAX Labels erreicht. Für Produkt- und sonstige Haftungsrisiken bestehen Versicherungen. Zusätzlich sind für bestimmte Einzelrisiken Rückstellungen gebildet. Die regelmäßig erfolgende Risikoanalyse, insbesondere im Hinblick auf Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken, bestimmte auch im Berichtsjahr die Schwerpunkte der Überwachungsinstrumente (z.B. Forderungsmanagement und EDV-Notfallplanung). Auf Grund der aktuellen Kundenstruktur wird das Risiko jedoch als gering eingeschätzt. Die betriebliche Tätigkeit birgt Risiken von technischen Ausfällen (Energieversorgung, EDV-Störung, Maschinenausfälle, Werkzeugausfälle etc.), die zu temporären Produktionsausfällen führen können. Deren Eintrittswahrscheinlichkeit ist jedoch gering. Durch deutlich intensivierte vorbeugende Wartung und Ersatz- und zukünftige Neuinvestitionen wird für eine nachhaltige Verbesserung der Produktionssicherheit gesorgt und das Risiko von Produktionsausfällen weiter gemindert. Ergänzend hat die Polycomb GmbH für Versicherungsschutz, welcher insbesondere auch das Betriebsunterbrechungsrisiko im Brandfall deckt, gesorgt. Regelmäßig, mindestens jährlich, wird eine Überprüfung durchgeführt, ob und inwieweit der Versicherungsschutz geänderten Gegebenheiten angepasst werden muss. Die aktuelle Überprüfung der Versicherungen läuft noch, der Termin mit dem Sachverständigen des Versicherers ist auf Mai 2024 fixiert. Als kritisch wird die Verfügbarkeit hinsichtlich der benötigten Mitarbeiter eingeschätzt. Bei technischem Personal ist der Bedarf im Landkreis Hildburghausen kaum noch abzudecken, da die Arbeitslosenrate bei rd. 5 % liegt. Verstärkt wird deshalb auf den Einsatz ausländischer Mitarbeiter gesetzt. In diesem Zusammenhang ist die Zusammenarbeit mit Zeitarbeitsfirmen weiter als gegeben anzusehen. Spitzen können so gut abgefedert und Personalausfälle kompensiert werden. 2023 war die Beschaffung von Kapazitäten teilweise schwierig, zu Beginn des Jahres 2024 wird - auch wegen nachlassender Konjunktur - die Versorgungslage sichtbar besser. In Summe ist das Risiko aus der Finanzierung wesentlich und wird weiterhin im Mittelpunkt stehen. Neben belastbaren betrieblichen Prozessen ist durch geeignete Maßnahmen die Sicherung weiterer Investitionen für Wachstum und Optimierung des Unternehmens von besonderer Bedeutung. Mit verbesserten Ergebnissen, Fortsetzung der direkten und vertrauensvollen Kommunikation zu den Maßnahmen mit den Banken und Finanzierungspartnern sowie weiteren Maßnahmen ist von einer Fortsetzung der konstruktiven Zusammenarbeit als Basis für die weitere Unternehmensentwicklung auszugehen. c) Spezieller Risikobericht: Polycomb steht in direkter Abhängigkeit des VW-Konzerns als Hauptkunden. Die Geschäftsbeziehung mit VW prägt maßgeblich die Umsatzstruktur und die Ertragslage des Unternehmens. Jegliche Entscheidungen oder Veränderungen seitens des VW-Konzerns könnten daher erhebliche Auswirkungen auf Polycomb haben. Eine Verschlechterung der Geschäftsbeziehung, eine Reduzierung von Aufträgen oder Vertragsänderungen seitens VW könnten zu einem signifikanten Umsatzrückgang führen und die finanzielle Stabilität beeinträchtigen. Darüber hinaus könnten Veränderungen in der Strategie, Produktionsplanung oder Marktstellung von VW die Nachfrage nach von Polycomb produzierten Produkten und Dienstleistungen direkt beeinflussen. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Polycomb aus finanzieller Sicht vollständig vom VW- Konzern und dessen Geschäftspolitik abhängig ist. Der Fortbestand der Gesellschaft hängt somit direkt von der finanziellen Situation des VW-Konzerns sowie dessen Entscheidungen mit Bezug auf unser Unternehmen ab. Bei erneuten Kostensteigerungen für Material und Energie ist Going Concern der Polycomb GmbH davon abhängig, dass diese Kosten auch weiterhin im Rahmen von Preiserhöhungen an den Hauptkunden weitergegeben werden können, um eine auskömmliche Gewinnmarge zu erzielen. Für Polycomb ist daher die Reduzierung der Abhängigkeit und die Erreichung eines ausgewogenen Verhältnisses in der Kundenstruktur wesentliches Vertriebsziel. Die Entwicklung dieser Struktur wird auf Grund der Projektlaufzeiten im Bereich Automotive sowie der allgemein schwächeren Konjunktur allerdings Jahre benötigen. d) Geschäftsausblick Die Maßnahmen des Jahres 2022 haben sich auch 2023 positiv auf die Entwicklung der Gesellschaft ausgewirkt. Das Ergebnis 2023 zeigt, - trotz zusätzlicher Belastungen z. B. durch eine Vervielfachung der Energiepreise - einen deutlich positiven Trend. Die ersten Monate des Jahres 2024 bestätigen die bisherige Einschätzung, dass sich die insgesamt positive Entwicklung fortsetzt. Um die Weiterentwicklung der Gesellschaft besser überwachen zu können und Risiken frühzeitig zu erkennen, werden neben den üblichen Kontrollmechanismen u.a. folgende Instrumentarien zur Früherkennung und Vermeidung künftiger Risiken eingesetzt:
Die bisher zur Risikosteuerung eingeleiteten Maßnahmen waren grundsätzlich geeignet den negativen Einflüssen auf das Unternehmen entgegenzuwirken.
Auengrund - Ortsteil Crock, 4. September 2024 Roland Emig, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Polycomb GmbH, Crock Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Polycomb GmbH, Crock,- bestehend aus der Bilanz zum 31.Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Polycomb GmbH, Crock, für das Geschäftsjahr vom 1. Dezember 2023 bis zum 31.Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Hinweis zur Hervorhebung eines Sachverhalts Wir verweisen auf die Ausführungen der gesetzlichen Vertreter im Abschnitt "Spezieller Risikobericht" des Lageberichts. Die Polycomb GmbH ist aus finanzieller Sicht vollständig vom VW-Konzern und dessen Geschäftspolitik abhängig. Der Fortbestand der Gesellschaft hängt somit direkt von der finanziellen Situation des VW Konzerns sowie dessen Entscheidungen mit Bezug auf die Polycomb GmbH ab. Bei erneuten Kostensteigerungen für Material und Energie ist Going Concern der Polycomb GmbH davon abhängig, dass diese Kosten auch weiterhin im Rahmen von Preiserhöhungen an den Hauptkunden weitergegeben werden können und eine auskömmliche Gewinnmarge mit diesem verhandelt werden kann. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht sind diesbezüglich nicht modifiziert. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 4. September 2024 R&D
GmbH
Johanna Dragon, Wirtschaftsprüferin Angelika Helm, Wirtschaftsprüferin |
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