Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 211777
Eingetragen
8.5.2014
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und BekleidungszubehörEinzelhandel mit BekleidungGroßhandel mit Sportartikeln und -zubehör
Gegenstand
Beratung, Vermittlung und Online-Vertrieb von Bekleidung, Schuhen und Sportartikeln sowie persönlicher Schutzausrüstung (PSA).

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Christian Kernbichl
seit 8.5.2014
Geschäftsführer
Marco Kroner
seit 8.5.2014
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
50.00%
50.00%

Gesellschafter

2 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Marsstraße 4, 85221 Dachau
12.500 €
50.00%
Birkerstraße 14, 80636 München
12.500 €
50.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Merkkur GmbH

Karlsfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

1. Wirtschaftliche Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

1.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Laut dem Statistischen Bundesamt verzeichnete das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt 2023 einen Rückgang um 0,3%, was hauptsächlich auf die Verunsicherung von Produzenten, Investoren sowie Konsumenten zurückzuführen ist. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wurde im Jahr 2023 durch ein krisengeprägtes Umfeld negativ beeinflusst. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Die Erholung der deutschen Wirtschaft vom Einbruch während der Corona-Krise hat sich nicht weiter fortgesetzt. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 lediglich um 0,7 % höher.

Für die Merkkur GmbH wegweisend ist die Entwicklung auf den Konsumgütermärkten. Der private Konsum nahm im Jahr 2023 preisbereinigt um 0,8 % gegenüber dem Vorjahr ab und entfernte sich damit wieder vom Vorkrisenniveau des Jahres 2019 (-1,5 %). Dies dürfte vor allem auf die hohen Verbraucherpreise zurückzuführen sein. Von Rückgängen waren vor allem die Bereiche betroffen, in denen die Preise im Jahresverlauf entweder auf dem hohen Niveau des Vorjahres verharrten oder sogar noch weiter anstiegen.

1.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Merkkur GmbH, ansässig in 85757 Karlsfeld, ist vor allem im Online-Vertrieb von Schuhen und Bekleidung tätig. Der Onlinehandel schwankt: Durch die Krisen der letzten Jahre hat sich das Kaufverhalten von Konsumentinnen und Konsumenten stark verändert - und damit auch die Rolle des Onlinehandels. Während die Umsätze sich während der Pandemie-Jahre 2020 und 2021 stiegen, gingen sie im Jahr 2022 um -2,6 auf 99,5 Mrd. Euro zurück. Nun prognostiziert das IFH Köln in seinem „Branchenreport Onlinehandel“ wieder eine Rückkehr zum Aufstiegstrend. So sollen die Umsätze um 0,9% auf 100,4 Mrd. ansteigen. Zwar sei der Onlinehandel zwar weiterhin von den Umsätzen der Pandemiejahre entfernt, im Vergleich zum Vor-Coronajahr 2019 liegt aber ein Anstieg von 30 Mrd. Euro vor.

2. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf ist als sehr zufriedenstellend zu bezeichnen. Die auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Strategie der Merkkur GmbH hat sich besonders positiv in den gesteigerten Umsatzerlösen niedergeschlagen.

Der Jahresüberschuss ist dagegen im Vorjahresvergleich um 125 TEUR auf 739 TEUR zurückgegangen, jedoch muss dieser Rückgang vor dem Hintergrund eines schwierigen wirtschaftlichen Gesamtumfeldes gesehen werden. Zur Verbesserung des Kundenservice und zur Anpassung an die gestiegenen Anforderungen des Marktumfeldes sind erhebliche Kosten für die Optimierung der Logistikprozesse und der Personalentwicklung angefallen, die vollständig aus dem laufenden Cashflow finanziert wurden.

3. Finanzbericht

3.1 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme der Merkkur GmbH ist wegen der nachhaltig verfolgten Wachstumsstrategie auch im Jahr 2023 weiter angestiegen. Der Anstieg des Vorratsvermögens wurde vor allem durch zusätzliche Fremdfinanzierungen aber auch durch das weiter steigende Eigenkapital refinanziert. Die solide Eigenkapitalquote der Merkkur GmbH von 30,6 % signalisiert langfristige finanzielle Stabilität. Die Liquidität war zu jeder Zeit ausreichend, um den Geschäftsbetrieb ordnungsgemäß abzuwickeln. Aufgrund des zu erwartenden positiven Cashflows sind weitere Finanzierungsmaßnahmen im laufenden Geschäftsjahr 2024 nicht geplant. Maßnahmen zur Optimierung unserer betrieblichen Prozesse wurden vollständig aus dem laufenden Cashflow finanziert.

3.2 Ertragslage

Die Merkkur GmbH konnte ihre Umsatzziele für 2023 übertreffen und verzeichnete im Vorjahresvergleich einen mehr als soliden Anstieg.

Trotz erhöhter Kosten für Logistikdienstleistungen und Personalaufwendungen konnte ein zufriedenstellender Jahresüberschuss von 739 TEUR erzielt werden, der auf der einen Seite unter dem des Vorjahres liegt (864 TEUR) aber andererseits die positiven Auswirkungen der im Geschäftsjahr 2023 abgeschlossenen strategischen Maßnahmen und die Anpassungsfähigkeit des Unternehmens unter Beweis stellt.

4. Chancen und Risiken

4.1 Chancen

Die Erweiterung des Online-Angebots und die fortschreitende Digitalisierung sind wesentliche Wachstumstreiber. Partnerschaften mit bestehenden und neuen Lieferanten sowie die Erschließung neuer Marktsegmente durch diversifizierte Produktkategorien bieten weitere Expansionsmöglichkeiten.

4.2 Risiken

Zielsetzung unseres Risiko- und Chancenmanagements ist es, frühzeitig Risiken und Chancen zu identifizieren, die die Ertragskraft des Unternehmens beeinflussen können. In der Folge werden rechtzeitig entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen, um bei einem in der Regel nicht vorhersehbarem Eintritt von Risikosituationen notwendige Entscheidungen zu treffen.

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Branchenrisiken

Die wirtschaftliche Unsicherheit bleibt eine Herausforderung. Laut Angaben von de.statista.com lagen die Konsumausgaben für Schuhe in Deutschland so hoch wie noch nie. Laut Marktprognose wird das Volumen auch in den nächsten Jahren weiter anwachsen. Unerwartete Krisen wie die Corona-Pandemie oder der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine mit all seinen Folgen können diese Trends aber auch unvorhergesehen umkehren.

Zudem ist der Schuhmarkt stark trendabhängig, woraus sich ständig Risiken aus unerwarteten Veränderungen des Konsumverhaltens ergeben. Die Merkkur GmbH passt ständig aktiv die Sortimente an die Kundenwünsche an, was natürlicherweise mit Akzeptanzrisiken verbunden ist. Deren Minimierung erfordert kontinuierliche Marktbeobachtung, Kreativität und das frühzeitige Erkennen und Aufgreifen von neuen Trends.

Markt- und Wettbewerbssituation

Der anhaltende Preiswettbewerb könnte ebenfalls Druck auf die Margen ausüben. Insgesamt stellen wir auch im Jahr 2023 einen sich verstärkenden Preiswettbewerb fest. Um unsere Wettbewerbsposition weiter zu verbessern, haben wir uns im Laufe des Jahres 2023 darauf konzentriert, die Logistikprozesse und die Personalentwicklung zu optimieren. Damit werden wir den gestiegenen Anforderungen gerecht und verbessern unseren Kundenservice weiter.

Finanzwirtschaftlichen Risiken

Als finanzwirtschaftliche Risiken sehen wir Liquiditäts-, Zins- und Währungsrisiken an.

Grundsätzlich begegnen wir diesen Risiken mit einer Strategie aus Finanzplanung, insbesondere einer kurz- und langfristige Liquiditätsplanung, Absicherung gegenüber Risiken und Vermeidung von Risiken.

Das Liquiditäts- und Zinsrisiko haben wir durch den Abschluss von teilweise langfristigen Finanzierungen für unseren fast ausschließlich kurzfristigen Kapitalbedarf deutlich minimiert. Es stehen zudem ausreichende kurzfristige Finanzierungslinien zur Verfügung, so dass die Zahlungsfähigkeit der Merkkur GmbH jederzeit sichergestellt ist.

Dazu kommt eine verantwortungsvolle Thesaurierungspolitik, wodurch auch erhebliche Anteile unseres Kapitalbedarfs durch langfristig zur Verfügung stehendes Eigenkapital abgedeckt werden.

Der Großteil unserer Umsätze wird in Euro abgewickelt, daher sehen wir das Währungsrisiko trotz grundsätzlich bestehender Risiken jedoch als unwesentlich an.

IT-Risiken

Die Abhängigkeit von digitalen Plattformen birgt technologische Risiken. Dazu kommt, dass die Gefährdungslage im Cyber-Raum hoch ist und auch dauerhaft hoch bleiben wird. Die Merkkur GmbH hat zur Vermeidung dieser Risiken ausreichende organisatorische und technische Maßnahmen zum Schutz der IT-Sicherheit eingeführt. Insbesondere die standardisierte Absicherung der mobilen Arbeitsweise der Mitarbeiter bedarf im Geschäftsmodell der Merkkur GmbH größter Aufmerksamkeit.

5. Ausblick und Prognose

Für das Jahr 2024 rechnet die Geschäftsführung mit einer Fortsetzung der positiven Unternehmensentwicklung, basierend auf den getätigten Investitionen und der strategischen Ausrichtung. Ein weiteres Umsatzwachstum wird erwartet, wobei die Personalanzahl stabil gehalten wird und keine zusätzlichen Finanzierungsmaßnahmen geplant sind.

6. Abschlussbemerkung

Die Geschäftsführung der Merkkur GmbH beurteilt das Geschäftsjahr 2023 als erfolgreich. Die strategischen Entscheidungen und Anpassungen haben zu einer robusten Wettbewerbsposition und zu einer optimistischen Prognose für die Zukunft geführt. Die Gesamtlage des Unternehmens wird positiv bewertet, und es sind keine besonderen Vorgänge nach dem Ende des Geschäftsjahres 2023 eingetreten.

 

Karlsfeld, den 20. März 2024

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 37.965,00 58.748,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.744,00 4.437,00
II. Sachanlagen 33.311,00 52.401,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 33.311,00 52.401,00
III. Finanzanlagen 1.910,00 1.910,00
1. Beteiligungen 410,00 410,00
2. Sonstige Finanzanlagen 1.500,00 1.500,00
B. Umlaufvermögen 10.519.396,87 8.090.223,61
I. Vorräte 9.637.207,35 6.231.255,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 693.359,25 614.765,11
1. Forderungen gegen Gesellschafter 200,64
2. sonstige Vermögensgegenstände 693.158,61 614.765,11
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 188.830,27 1.244.203,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.085,60 4.233,69
Summe Aktiva 10.593.447,47 8.153.205,30

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.243.225,42 2.504.438,37
I. eingefordertes Kapital 12.500,00 12.500,00
1. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
2. nicht eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Bilanzgewinn 3.230.725,42 2.491.938,37
davon Gewinnvortrag 2.491.938,37 1.628.179,64
B. Rückstellungen 560.274,04 853.983,35
C. Verbindlichkeiten 6.789.948,01 4.794.783,58
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.901.058,94 1.546.115,80
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.154.528,50 19.617,29
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.746.530,44 1.526.498,51
2. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 9,14 3.303,61
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 9,14 3.303,61
3. sonstige Verbindlichkeiten 3.888.879,93 3.245.364,17
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 3.888.608,40 3.245.364,17
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 271,53
Summe Passiva 10.593.447,47 8.153.205,30

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.988.652,13 3.706.322,59
2. Personalaufwand 2.102.466,76 1.729.812,44
a) Löhne und Gehälter 1.889.165,01 1.560.447,01
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 213.301,75 169.365,43
davon für Altersversorgung 1.065,91 1.075,28
3. Abschreibungen 37.327,88 41.187,44
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 37.327,88 41.187,44
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 759.271,96 701.233,82
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 10.650,87 5.578,81
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 19,32 22,50
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,04 386,00
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.650,91 19.209,70
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 302.166,93 351.441,73
9. Ergebnis nach Steuern 738.787,05 863.845,96
10. sonstige Steuern 87,23
11. Jahresüberschuss 738.787,05 863.758,73
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.491.938,37 1.628.179,64
13. Bilanzgewinn 3.230.725,42 2.491.938,37

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Merkkur GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Karlsfeld
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: München
Register-Nr.: 211777

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Der Betrag der in den kumulierten Abschreibungsbeträgen nicht enthaltenen Sofortabschreibungen beläuft sich auf:

Zu den Abschreibungen im Zusammenhang mit Zugängen und Abgängen sowie Umbuchungen im Laufe des Geschäftsjahres sind folgende Angaben zu machen:

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.130,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 6.130,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 175.919,20 16.544,88 0,00
Summe Sachanlagen 175.919,20 16.544,88 0,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 410,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 1.500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 1.910,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 183.959,20 16.544,88 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 6.130,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 6.130,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 192.464,08
Summe Sachanlagen 0,00 192.464,08
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 410,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 1.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.910,00
Summe Anlagevermögen 0,00 200.504,08
kumulierte Abschreibung 01.01.2023
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.693,00 1.693,00 0,00 0,00 3.386,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.693,00 1.693,00 0,00 0,00 3.386,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 123.518,20 35.634,88 0,00 0,00 159.153,08
Summe Sachanlagen 123.518,20 35.634,88 0,00 0,00 159.153,08
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 125.211,20 37.327,88 0,00 0,00 162.539,08
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 2.744,00 4.437,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 2.744,00 4.437,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 33.311,00 52.401,00
Summe Sachanlagen 0,00 33.311,00 52.401,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 410,00 410,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 1.500,00 1.500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 1.910,00 1.910,00
Summe Anlagevermögen 0,00 37.965,00 58.748,00

Sonstige Vermögensgegenstände

In den Sonstigen Vermögensgegenständen sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Einnahmen führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Einnahmen erfasst wurden.

Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen

In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden.

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 1.706.519,53 EUR (Vorjahr: 100.000,00 EUR).

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 16,00
Angestellte 26,00
leitende Angestellte 2,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 32,00
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter 16,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter 28,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Christian Kernbichl ausgeübter Beruf: Geschäftsführer
Weitere Geschäftsführer: Marco Kroner ausgeübter Beruf: Geschäftsführer

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Die Geschäftsführung beschließt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung:

Der Jahresüberschuss beträgt 738.787,05 EUR.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von 3.230.725,42 EUR, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden 3.230.725,42 EUR vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 11.07.2024 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Merkkur GmbH, Karlsfeld

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Merkkur GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Merkkur GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Oberhausen, den 28. Juni 2024

Niederrhein GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Stefan Hesse, Wirtschaftsprüfer

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