Stammdaten

Register
Amtsgericht Mainz HRB 32355
Eingetragen
22.3.1993
Branche
BeteiligungsgesellschaftenBe- und Verarbeitung von Naturwerksteinen und NatursteinenHerstellung von Werkzeugmaschinen zur Bearbeitung von Steinen, Beton und sonstigen mineralischen Stoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von Steinen, das Schneiden, Schleifen, Verlegen und Versetzen von Steinen sowie der Handel mit diesen. Die Gesellschaft kann auch artverwandte Geschäfte betreiben und sich an anderen Unternehmen beteiligen, gleich welcher Art. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen zu erbringen. Die Gesellschaft ist berechtigt, gleichartige Gesellschaften zu gründen, zu erwerben, sich an solchen zu beteiligen, deren Vertretung zu übernehmen und Niederlassungen zu errichten, und zwar im In- und Ausland.

Historie

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Management

NameRolle
Uwe Wilhelm Frey
seit 30.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Alzey
26.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Willy Frey GmbH

Alzey

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Bilanz zum 31. Dezember 2010

AKTIVA

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 373,50 544,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 630,50 1.004,00 852,50
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 69.551,23 61.522,58
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 40.000,00 109.551,23 26.600,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26.897,88 25.593,49
2. sonstige Vermögensgegenstände 275,78 27.173,66 190.031,63
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.051,71 4.187,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 1.091,00 1.094,00
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 5.705,22 0,00
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 126.705,48 80.373,05
272.282,30 390.798,76
272.282,30 390.798,76

PASSIVA

Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Verlustvortrag - 105.937,64 - 54.954,89
III. Jahresfehlbetrag - 46.332,43 - 50.982,75
nicht gedeckter Fehlbetrag 126.705,48 80.373,05
buchmäßiges Eigenkapital 0,00 0,00
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 172.610,00
2. sonstige Rückstellungen 3.450,00 3.450,00 3.590,20
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 24.282,56 0,00
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 24.282,56 (Euro 0,00)
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 40.388,24 26.606,73
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 40.388,24 (Euro 26.606,73)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 14.246,87 28.848,49
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 14.246,87 (Euro 28.848,49)
4. sonstige Verbindlichkeiten 189.914,63 268.832,30 159.143,34
- davon gegenüber Gesellschaftern Euro 183.174,22 (Euro 141.358,05)
- davon aus Steuern Euro 5.995,56 (Euro 10.037,10)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 69,49 (Euro 202,12)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 189.914,63 (Euro 159.143,34)
272.282,30 390.798,76
272.282,30 390.798,76

Anhang

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Willy Frey GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst.

Die im Rahmen des Übergangs auf das BilMoG möglichen Beibehaltungswahlrechte wurden, soweit zutreffend, nicht ausgeübt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, angesetzt. Die Sachanlagen werden linear abgeschrieben. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern werden in den Zugangsjahren 2008 und 2009 entsprechend der Poolabschreibung gem. § 6 Abs. 2a EStG linear über fünf Jahre abgeschrieben. Ab dem Geschäftsjahr 2010 werden die geringwertigen Wirtschaftsgüter entsprechend den Regelungen des § 6 Abs. 2 EStG im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vorräte sind zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen wurden die Anschaffungskosten auf Basis der effektiven Einstandspreise ermittelt. Für die unfertigen Leistungen erfolgte die Bewertung unter Berücksichtigung des Fertigungsgrades zu Herstellungskosten.

Forderungen wurden zum Nominalwert angesetzt. Dem allgemeinen Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung zu Kundenforderungen Rechnung getragen.

Aufgrund der gesetzlichen Bestimmungen im Rahmen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) sind Vermögensgegenstände, soweit sie ausschließlich zur Erfüllung des Pensionsversprechens angelegt wurden und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, nach § 246 Abs. 2 HGB mit der zugrunde liegenden Pensionsverpflichtung zu saldieren. Hierbei ist nach der gebotenen Saldierung ein aktivischer Überhang in Höhe von EUR 5.705,22 unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Danach wurden die Rückstellungen nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen mittels der "Projected-Unit-Credit-Methode" errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005" von Klaus Heubeck verwendet. Im Berichtsjahr wird erstmalig ein von der Deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 5,15 % bei der Bewertung zugrunde gelegt. Die Pensionsrückstellungen betragen Euro 200.145,00.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden, soweit sich durch das BilMoG keine Änderungen ergeben.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Pensionsrückstellungen

Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) angewendet.

Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:

Zinssatz 5,15 %
erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen 0,00 %
zugrunde gelegte Sterbetafel Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck

Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen war eine Zuführung der Rückstellungen erforderlich. Es wird jedoch vom Wahlrecht nach Art. 67 Abs. 1 S. 1 EGHGB kein Gebrauch gemacht.

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden Euro
Erfüllungsbetrag der Pensionsverpflichtung 200.145,00
Zeitwert der verrechneten Rückdeckungsversicherung 205.850,22
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 5.705,22
Fortgeführte Anschaffungskosten der Rückdeckungsversicherung 205.850,22
verrechnete Zinsaufwendungen 3.093,00
verrechnete Erträge 19.226,28
Erträge aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen 16.133,28

Verpflichtungen aus der Pensionszusage sind durch eine Rückdeckungsversicherung gesichert, die ausschließlich zur Erfüllung der Pensionsverpflichtung dient und dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen ist. Sie wurde nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB) im Geschäftsjahr 2010 erstmals mit der zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Die in der vorstehenden Tabelle genannten Zeitwerte wurden aus dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung am Abschlussstichtag abgeleitet und entsprechen den fortgeführten Anschaffungskosten.

Sonstige Pflichtangaben

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Person geführt:

Geschäftsführer: Uwe Frey ausgeübter Beruf: Betonstein- und Terrazzo Herstellermeister
Geschäftsführerin: Hildegard Frey ausgeübter Beruf: Geschäftsführerin/Rentnerin

Unterschrift der Geschäftsleitung

 

Alzey, 16.12.2011

gez. Uwe Frey

gez. Hildegard Frey

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