Stammdaten

Register
Amtsgericht Wittlich HRB 31770
Eingetragen
15.7.1993
Branche
Großhandel mit Mehl und GetreideproduktenHerstellung von TeigwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung von und der Handel mit Teigwaren. Ferner alle Tätigkeiten, die mit den vorgenannten in Zusammenhang stehen sowie der Handel mit Waren aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jakob Hübinger
seit 16.1.2024
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (9)

NameAnteil
R***** N***
9.02%
J**** H*******
6.77%
A****** F**** B********
4.99%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
50.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Giacobbe - Pasta GmbH

Bitburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Gesamtwirtschaft und Branchenentwicklung

Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes konnte sich die deutsche Wirtschaft trotz schwieriger Rahmenbedingungen mäßig behaupten und einen Verlust des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes (BIP) von -0,3 % verzeichnen. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Ursache der ausbleibenden wirtschaftlichen Erholung war die hohe Inflation.

Auch die deutsche Ernährungswirtschaft erlebte gemäß der Bundesvereinigung der deutschen Ernährungsindustrie (BVE) eine harte Belastungsprobe.

Gestörte Lieferketten, Materialknappheit und deutlich gestiegene Preise bei Rohstoffen und Energie belasteten die Unternehmen erheblich, teilweise bis in Jahr 2023 hinein. Eine Entspannung konnte erst Mitte des Jahres verzeichnet werden.

Hinzu kamen neben dem Fachkräftemangel weitere bürokratische Mehrbelastungen.

Mit mehr als 600.000 Beschäftigten in rd. 6.000 Betrieben zählt die Branche zu den wichtigsten Industriezweigen Deutschlands und ist überwiegend klein- und mittelständisch geprägt. Sie erwirtschaftete einen Umsatz von 232,6 Milliarden Euro, das bedeutet einen preisbereinigten Umsatzverlust von 1,6 % im Vergleich zum Vorjahr.

Ein Erfolgsgarant ist die enge Anbindung der gesamten Wertschöpfungskette an den Wettbewerbsstandort Deutschland - von Erzeugung, Produktion, Logistik bis zum Vertrieb sowie Forschung und Entwicklung. Lebensmittel "Made in Germany" stehen für hohe Qualität, Sicherheit, Geschmack und Verbrauchernähe.

In Zukunft werden die Themen "Industrie 4.0" und Digitalisierung in der modernen, nachhaltigen Lebensmittelherstellung geschultes Personal und Fachkräfte noch stärker fordern, um eine Produktion nach höchsten Standards zu ermöglichen.

2. Geschäftsverlauf

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Seit über 25 Jahren steht der Name Giacobbe für Kreativität und Erfolg mit mediterranem Genuss. Neben einer breiten Palette an ausgezeichneten Pasta-Convenience-Produkten ist die Gesellschaft zum Marktführer für Lasagne in Deutschland geworden. Im Geschäftsjahr 2023 hat sich der Absatzmarkt bedingt und vor allem durch Einführung neuer Produkte erhöht. Daneben hat sich die Beendigung jeglicher Corona-Auflagen positiv auf den Umsatz ausgewirkt, der um 11,9 % gegenüber dem Vorjahr angestiegen ist.

Produktion

Die Herstellung hochwertiger Qualitätsprodukte in den einzelnen Geschäftsfeldern erfolgt mit Hilfe modernster Produktionstechnik. Auch das Zusammenspiel der Rohstoffe mit der Prozessanlage ist von hoher Bedeutung. Zur Optimierung der Produktionsabläufe, insbesondere der Kühlung und Lagerhaltung, wurden 2022 erhebliche Investitionen getätigt, die in 2023 in Betrieb genommen wurden. Durch hochmoderne Frostertechnik werden Qualitätsverluste vermieden.

Die Gesellschaft verfügt über ein strenges Qualitätsmanagementsystem und ist nach den IFS-Food-Standards sowie als Bio-Betrieb zertifiziert.

Beschaffung

Bei der Beschaffung von Rohstoffen legen wir höchste Qualitätsmaßstäbe an und setzen zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit auf bewährte, langjährige Lieferanten als Partner.

Strenge Prüfverfahren von der Wareneingangskontrolle über Laboruntersuchungen bis zur Produktions- und Auslieferungsprüfung gewährleisten unseren Anspruch auf Qualitätssicherheit.

Die Preisentwicklung an den für uns wichtigen Rohstoffmärkten entsprach den Erwartungen. Trotz zunehmender Liefer- und Materialengpässe war die Versorgungssicherheit gewährleistet.

Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres entfielen i. W. auf die Modernisierung der Produktionsanlagen, sowie technische Anlagen und Maschinen. Insgesamt wurden T€ 858 in Sachanlagen investiert. Damit wurden die Voraussetzungen an die Kapazitäten einer nachhaltigen Produktion geschaffen.

Die Finanzierung erfolgte aus dem Cash-flow.

Personal

Eine wesentliche Voraussetzung für nachhaltigen Unternehmenserfolg ist ein motiviertes Team. Unsere bestens ausgebildeten Mitarbeiter bilden die Basis für eine leistungsstarke Partnerschaft mit unseren Kunden. Die Zusammensetzung des Managements blieb bis Ende 2023 unverändert, der Personalstamm der gewerblichen Mitarbeiter stabil. Zum 31.12.2023 hat der langjährige Geschäftsführer, Herr Rainer Nels, sein Amt auf den bisherigen Vertriebsleiter, Herrn Jakob Hübinger, übertragen.

Ertragslage

Das Rohergebnis ist um T€ 445 auf T€ 8.935 gestiegen. Nach Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen (i.W. der Lager- und Transportkosten), wurde ein Ergebnis vor Steuern von T€ 3.002 (Vj. T€ 2.440) erzielt. Nach Abzug von Steuern und Teilgewinnabführung verbleibt ein Jahresüberschuss von T€ 2.038 (Vj. T€ 1.667).

Vermögenslage

Die Bilanzsumme reduzierte sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um T€ 935 auf T€ 11.324. Dabei sind insbesondere die Vorräte sowie die Bankverbindlichkeiten zurückgegangen. Die Eigenkapitalquote liegt bei beachtlichen 80,9 % (Vorjahr 67,9 %).

Die Vermögensverhältnisse sind geordnet und solide finanziert.

Finanzlage

Der Kapitalbedarf des Geschäftsjahres 2023 wurde durch Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit dargestellt. Sämtliche Verpflichtungen wurden jederzeit fristgerecht erfüllt. Die Finanzlage ist geordnet und solide.

Neue Eigentümerstruktur

Nach 30 Jahren verkaufte der bisherige Alleingesellschafter, Herr Nels, seine Anteile mehrheitlich an die Hamburger Beteiligungsgesellschaft BPE, welche seit über 25 Jahren auf Nachfolgeregelungen im deutschen Mittelstand spezialisiert ist.

Weitere Anteile wurden durch Herrn Hübinger, den langjährigen Vertriebsleiter, übernommen.

Der gesellschaftliche Eigentümerwechsel wurde bereits am 22. Dezember 2023 vollzogen.

Im Vordergrund der künftigen Strategie steht die kontinuierliche Weiterentwicklung des deutschen und internationalen Geschäfts, der Ausbau der Produktion am Standort Bitburg sowie die Marktpositionierung als Qualitätsführer in den bekannten Sortimentsbereichen.

3. Risiken und Chancen der künftigen Entwicklung

Die Herausforderungen und auch die Risiken sind hohe Produktions- und Lohnkosten, steigende Anforderungen an Qualität und Nachhaltigkeit und immer mehr Regulierung. Hinzu kommen ein hoher Fachkräftebedarf sowie die Digitalisierung, die aber auch Optimierungsmöglichkeiten in der Produktion eröffnet.

Unsere Managementziele berücksichtigen derartige Faktoren und sind auf die Risikovermeidung bzw. -minimierung ausgerichtet. Dabei gilt es, Chancen zu erkennen und auch zu realisieren. Mit den in 2022 und 2023 getätigten Investitionen haben wir die Voraussetzungen für zukunftsorientierte und nachhaltige Produktionsmöglichkeiten geschaffen. Dieses Konzept hat sich bisher bestens bewährt.

Mit der neuen Gesellschafterstruktur werden unter Beibehaltung der bewährten Unternehmensphilosophie und -kultur weitere Marktchancen erschlossen.

Umfassendes Markt-Know-How, Flexibilität, Qualität und maximale Kundenorientierung gehören zu unseren Stärken und sind Garant für die Erhaltung unserer Wettbewerbsfähigkeit als Voraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg sowie die Realisierung von Marktchancen. Durch weitere Produktinnovationen und -varianten wollen wir unseren Kunden einen nachhaltigen Mehrwert bieten. Mit Giacobbe profitieren unsere Kunden von nachfragestarken High-Convenience-Sortimenten mit kurzen Aufbereitungszeiten und einfachem Handling in tiefgekühlter Spitzenqualität zu einem optimalen Preis-/Leistungsverhältnis.

4. Ausblick

Die Folgen der Mehrwertsteuer-Anpassungen zum 01.01.2024 auf 19 % werden den Preis- und Margendruck erheblich erhöhen.

Aktuelle Trends wie Nachhaltigkeit und Digitalisierung werden zusätzlich Auftrieb bekommen. Damit werden die Herausforderungen für die kommenden Geschäftsjahre nicht kleiner.

Wir von Giacobbe sehen uns allerdings auf Basis unserer Marktstellung, Innovationskraft und Betriebsstruktur für die Zukunft gut aufgestellt. Dies zeigt unser Bekenntnis zum Standort Bitburg. Gerade Pizza, Pasta und Co. erfreuen sich wachsender Beliebtheit.

Auf der Grundlage unserer Erfolgsrechnung erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024, trotz Belastungen durch die Ukraine-Krise, einen Anstieg der Umsatzerlöse sowie ein positives Jahresergebnis. Auch dem Geschäftsverlauf 2024 sehen wir optimistisch entgegen.

 

Bitburg, den 10.07.2024

Jakob Hübinger, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 6.943.617,11 6.838.916,56
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.228,00 480,00
II. Sachanlagen 6.722.911,57 6.639.294,73
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.785.469,07 2.659.971,07
2. technische Anlagen und Maschinen 1.809.916,50 1.327.542,85
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 101.526,00 172.853,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.000,00 2.478.927,31
III. Finanzanlagen 218.477,54 199.141,83
B. Umlaufvermögen 4.365.440,15 5.387.953,48
I. Vorräte 1.350.963,63 2.352.346,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.466.446,27 1.613.534,08
1. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 44.772,16
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.466.446,27 1.568.761,92
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 9.000,00 9.000,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.548.030,25 1.422.073,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 14.566,00 32.085,00
Summe Aktiva 11.323.623,26 12.258.955,04

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 9.158.458,98 8.320.164,46
I. Gezeichnetes Kapital 50.000,00 50.000,00
II. Gewinnvortrag 7.070.164,46 6.603.626,64
III. Jahresüberschuss 2.038.294,52 1.666.537,82
B. Rückstellungen 1.581.256,99 1.148.768,95
C. Verbindlichkeiten 583.907,29 2.790.021,63
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 1.661.352,38
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 1.661.352,38
2. sonstige Verbindlichkeiten 583.907,29 1.128.669,25
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 583.907,29 818.249,81
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 0,00 170.677,52
Summe Passiva 11.323.623,26 12.258.955,04

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 8.935.426,99 8.489.694,01
2. Personalaufwand 3.108.583,26 3.104.713,15
a) Löhne und Gehälter 2.584.343,85 2.631.096,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 524.239,41 473.616,30
davon für Altersversorgung 70.382,86 35.044,18
3. Abschreibungen 697.038,62 467.110,73
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 697.038,62 467.110,73
davon außerplanmäßige Abschreibungen 76.971,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.144.278,11 2.475.610,92
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 751,27 602,80
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 33.133,46 20.316,63
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 16.236,57 22.377,09
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 884.249,93 696.023,49
8. Ergebnis nach Steuern 2.118.173,96 1.744.175,26
9. sonstige Steuern 7.676,18 7.434,18
10. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 72.203,26 70.203,26
11. Jahresüberschuss 2.038.294,52 1.666.537,82

3. Anhang FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss zum 31.12.2023

Der Jahresabschluss der Giacobbe-Pasta GmbH

Sitz: Bitburg

Amtsgericht: Wittlich HRB 31770

wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden gem. § 265 Abs. 5 S. 2 HGB um folgende Posten erweitert:

- Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen,

- Forderungen gegen Gesellschafter,

- Auf Grund eines Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gem. § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt, und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Zugänge des Geschäftsjahres wurden zeitanteilig nach der linearen Methode abgeschrieben.

Die Anschaffungskosten beweglicher Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens von mehr als 250,00 Euro und bis zu einem Wert von 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- unverpfändete Rückdeckungsversicherungen zum geschäftsplanmäßigen Deckungskapital.

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sowie das gezeichnete Kapital wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zu Nennwerten bewertet.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde für Aufwendungen der Folgejahre zeitanteilig angesetzt.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung des Aktivprimats bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 658.294,00 Euro. Die Ermittlung erfolgte nach der PUC - Methode (Projected Unit Credit Methode) unter Verwendung eines Zinssatzes vom 1,82 % (Vereinfachungsregel), eines Rententrends von 2,00 % bzw. 0,50 % sowie der Richttafel 2018 G nach Klaus Heubeck.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die Geschäftsjahre 2021, 2022 und 2023 betreffenden Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet und mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage I/4) zu entnehmen.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage I/4) zu entnehmen.

Sonstige Rückstellungen

Sachverhalte Euro
Personalbereich 58.271,77
Übrige 28.400,00
Summe 86.671,77

Verrechnungen von Vermögensgegenständen und Schulden

Für die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten wurden folgende Werte ermittelt:

Euro
Erfüllungsbetrag der Schulden (Pensionsrückstellungen/Aktivprimat) 658.294,00
Zeitwert der verrechneten Vermögenswerte (Rückdeckungsansprüche)
(entspricht den Anschaffungskosten) 278.007,41
Bilanzausweis 380.286,59
Verrechnete Aufwendungen (Zinsen) 11.593,00
Verrechnete Erträge (Zinsen) 9.372,48

Bei der Pensionsrückstellung ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem handelsrechtlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 7 Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 2.050,00 Euro. Dieser unterliegt der Ausschüttungssperre.

Restlaufzeit von Verbindlichkeiten und Besicherung

Bezeichnung Stand 31.12.2023 davon mit einer RLZ
Euro < 1 Jahr 1 bis 5 Jahre > 5 Jahre
1. Verbindlichkeiten gg. Bank 0,00 0,00 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.661.352,38) (1.661.352,38) (0,00) (0,00)
2. Verbindlichkeiten aus L+L 171.744,53 171.744,53 0,00 0,00
(Vorjahr) (543.041,92) (543.041,92) (0,00) (0,00)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 412.162,76 412.162,76 0,00 0,00
(Vorjahr) (585.627,33) (385.885,41) (139.741,92) (60.000,00)
Summe 583.907,29 583.907,29 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.790.021,63) (2.590.279,71) (139.741,92) (60.000,00)

Abzinsung

In der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von 11,6 TEuro (Vj. 12,5 TEuro) enthalten.

4. Sonstige Angaben

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von 9.108.458,98 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppe Zahl
Gewerbliche Mitarbeiter 39
Angestellte 21
Anzahl gesamt 60

Namen der Geschäftsführer

Zum 31. Dezember 2023 hat Herr Rainer Nels sein Amt als Geschäftsführer niedergelegt.

Zum Geschäftsführer wird mit Wirkung zum 8. Dezember 2023 Herr Jakob Hübinger, wohnhaft in Bitburg, bestellt.

ausgeübter Beruf: Geschäftsleitung

Von den Angaben der Organbezüge wurde im Hinblick auf § 286 Abs. 4 HGB abgesehen.

Bericht des Aufsichtsrats

Eine Berichtspflicht nach §171AktG liegt nicht vor.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Bitburg, den 12. Juli 2024

Jakob Hübinger, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 12.07.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Giacobbe - Pasta GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Giacobbe - Pasta GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Giacobbe - Pasta GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 12.07.2024

AUDITTAX Prof. Raber GmbH
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Klaus Weber, Wirtschaftsprüfer

Maik Schmieder, Wirtschaftsprüfer

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