HSW Logistics GmbH
Selbe AdresseErbringung von Logistikdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
| Prokura | |
Tim Schumann seit 16.5.2025 | Prokura |
Stefan Hütten seit 20.9.2024 | Geschäftsführer |
René Kohlhause seit 7.8.2023 | Prokura |
Felix Zocher seit 14.12.2018 | Prokura |
Jens Möller seit 23.5.2018 | Prokura |
Maik Bastian seit 28.6.2017 | Prokura |
Peter Stöttinger seit 13.8.2013 | Geschäftsführer |
Heiko Brückner seit 3.1.2013 | Geschäftsführer |
Ralf Tietze seit 9.12.2009 | Prokura |
Stefan Schumacher seit 12.4.2002 | Prokura |
Thorsten Koch seit 12.4.2002 | Prokura |
Claudia Harlinghaus seit 12.4.2002 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Felbermayr Holding GmbH | 100.00% |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Haeger & Schmidt Logistics GmbHDuisburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Haeger & Schmidt Logistics GmbH, DuisburgAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung 2023Haeger & Schmidt Logistics GmbH, Duisburg
Anhang 2023I. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Abschluss des Geschäftsjahres Die Haeger & Schmidt Logistics GmbH hat ihren Sitz in 47119 Duisburg und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Duisburg (HRB 8940). Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) und unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) aufgestellt. Die Haeger & Schmidt Logistics GmbH ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, im Anhang aufgeführt. II. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden 1. Bilanzierung und Bewertung der Aktivposten Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von fünf bis zehn Jahren abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert in Höhe von € 250,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Anlagegüter mit einem Wert zwischen € 250 und € 1.000 werden gemäß §6 Abs.2a ESTG in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bilanziert. Niedrigere Ansätze werden gewählt, wenn besondere Umstände vorliegen. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Die Bestände an Roh- Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigen Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben. Die Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos erfolgt durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung. Die Bewertung der flüssigen Mittel erfolgt zum Nennwert. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. 2. Bilanzierung und Bewertung der Passivposten Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt unter Verwendung der HEUBECK-RICHTTAFELN 2018 G von Klaus Heubeck - Lizenz Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln (RT 2018 G) auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method). Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,5 % und Rentensteigerungen von jährlich 2 % zugrunde gelegt, sowie eine Fluktuation in Höhe von 1,75 % p.a. unterstellt. Die Rückstellungen werden pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt und der von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht wird. Der Zinssatz beträgt zum 31. Dezember 2023 1,83 %. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre (1,76 %) und zehn Geschäftsjahren (1,83 %) beträgt T€ 50. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung vertraglicher Rückbauverpflichtungen aus Mietverhältnissen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Bei der Ermittlung der Rückstellungen wurden die (jeweilige) Restmietdauer und voraussichtliche Preis- bzw. Kostensteigerungen von 1,5 % p.a. zugrunde gelegt. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsumrechnung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bilanzposten werden zum Stichtag wie folgt bewertet: Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern seit dem 1. Januar 2010 wird in einer Erläuterung im Anhang separat ausgewiesen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 33,5895 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 17,7645 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 507,5561 %. Zum Bilanzstichtag ergibt sich nach Saldierung der aktiven und passiven latenten Steuern (Gesamtdifferenzenbetrachtung) ein Aktivüberhang der latenten Steuern. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch, so dass ein Ausweis des Aktivüberhangs in der Bilanz unter dem Posten "Aktive latente Steuern" erfolgt. Die ermittelten aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus temporären Differenzen bei den Personal-, insbesondere den Pensionsrückstellungen. III. Erläuterungen zu Bilanzposten Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen (Anteilsbesitz) - d.h. die Unternehmen, von denen die Gesellschaft direkt oder indirekt mindestens 20 % der Anteile besitzt - setzen sich wie folgt zusammen:
Das Eigenkapital und das Ergebnis des Geschäftsjahres der ausländischen Gesellschaften wurden mit dem Mittelkurs der jeweiligen Währung zum 31. Dezember 2023 umgerechnet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren neben Lieferungen und Leistungen (T€ 745; VJ T€ 831) aus dem Cashpool gegen die Felbermayr Holding GmbH (T€ 5.000; VJ T€ 7.100). Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, resultieren aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 670 (Vorjahr T€ 357). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche in Höhe von T€ 978. Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Pensionsrückstellungen Durch den zum 01. Januar 2001 durchgeführten Asset Deal sind sowohl die laufenden Leistungen der betrieblichen Altersversorgung als auch die unverfallbaren Anwartschaften ausgeschiedener Mitarbeiter bei der Haeger & Schmidt GmbH (Verkäufer) bzw. nach einer durchgeführten Verschmelzung bei der DSV Road GmbH (vormals ABX Logistics (Deutschland) GmbH) verblieben. Gemäß dem Kaufvertrag verpflichtet sich Haeger & Schmidt Logistics GmbH, die Verkäuferin im Innenverhältnis von der Inanspruchnahme aus den laufenden Leistungen und unverfallbaren Anwartschaften freizustellen. Der aufgrund dieser Regelung von der Gesellschaft zu passivierende Teil der Pensionsrückstellungen wird ebenfalls unter diesem Posten ausgewiesen. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von T€ 2.509 (Vorjahr T€ 3.251), Abbruchverpflichtungen mit T€ 872 (Vorjahr T€ 758) sowie Jubiläumsverpflichtungen in Höhe von T€ 450 (Vorjahr T€ 459). Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Steuerverbindlichkeiten in Höhe von T€ 458 (Vorjahr T€ 1.112). Alle übrigen Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig und sind unbesichert. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufgliederung nach Sparten
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 1.480; Vorjahr T€ 1.060). Personalaufwand Der Personalaufwand beinhaltet Aufwendungen für die Altersversorgung von T€ 262 (Vorjahr T€ 470). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten keine wesentlichen periodenfremden Aufwendungen. Finanzergebnis Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthalten T€ 117 (Vorjahr T€ 117) aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Für das Geschäftsjahr 2023 belasten die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag mit T€ 1.188 das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ist ein latenter Steuerertrag von T€ 1 (Vorjahr T€ 32) enthalten. V. Ergänzende Angaben Angaben zu den Organen der Gesellschaft Die Geschäftsführer während des Geschäftsjahres waren Peter Stöttinger, Felbermayr Transport- und Hebetechnik GmbH & Co KG, Wels (Österreich) Heiko Brückner, Vorsitzender - CEO, Rheurdt Per Nyström, CFO, Mülheim an der Ruhr. Da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. Angaben über den Beschäftigungsstand Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:
Haftungsverhältnisse Wir haben eine Bürgschaft in Höhe von € 500.000 ,gegenüber dem Zoll sowie eine Bürgschaft in Höhe von € 500.000 ,gegenüber der V&M France ausgesprochen. Letztere dient als Absicherung im Rahmen eines Rechtsgeschäftes zwischen der Schwestergesellschaft Haeger & Schmidt Logistics Belgium N.V. (vorm. RKE N.V.) und V&M France. Aufgrund der wirtschaftlichen Entwicklung der begünstigten Unternehmen wird nicht mit einer Inanspruchnahme gerechnet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte Aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in folgender Höhe:
Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sowie Haftungsverhältnissen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betreffen im Wesentlichen Charterverträge für Schiffe, Bahn und Trucking sowie Miet-, Pacht- und Leasingverträge. In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease-Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Das für den Abschlussprüfer im Geschäftsjahr 2023 als Aufwand erfasste Gesamthonorar beträgt TEUR 21,5 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen. Ausschüttungsgesperrte Beträge i.S.d. § 268 Abs. 8 HGB In Höhe der aktiven latenten Steuern sowie des entstandenen Unterschiedsbetrags aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen besteht eine Ausschüttungssperre. Konzernzugehörigkeit Die Haeger & Schmidt Logistics GmbH wird in den Konzernabschluss der Felbermayr Holding GmbH, Wels (Österreich), einbezogen. Darunter werden keine weiteren Konzernabschlüsse aufgestellt, in welche unsere Gesellschaft einbezogen wird. Der Konzernabschluss der Felbermayr Holding GmbH wird im Firmenbuchgericht Wels (Österreich) offengelegt. Gewinnverwendung Der Jahresüberschuss soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Duisburg, den 13. März 2024 Haeger & Schmidt Logistics GmbH Die Geschäftsführung Die Feststellung des Jahresabschlusses erfolgte am 22. März 2024. Entwicklung des AnlagevermögensHaeger & Schmidt Logistics GmbH, Duisburg
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023I. Geschäftsmodell und organisatorische Struktur Die Haeger & Schmidt Logistics GmbH ist ein auf multimodale Gütertransporte spezialisierter Logistikdienstleister mit Stammsitz in Duisburg-Ruhrort. Alleinige Anteilseignerin der Gesellschaft war zum Bilanzstichtag weiterhin die Felbermayr Holding GmbH, Wels/Österreich. Wir bieten unseren Kunden entlang des Rheines bis zu den Seehäfen Rotterdam und Antwerpen- Brügge und auf den anderen europäischen Binnenschifffahrtstrassen umfangreiche Logistikdienstleistungen an. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die deutsche Wirtschaft war 2023 geprägt von einer geringen Nachfrage aus dem In- und Ausland. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen mit steigenden Zinsen, die die Erholungsphase nach dem tiefen Einbruch infolge der Covid-Krise unterbrach. Die deutsche Wirtschaftsleistung - gemessen am BIP - sank daher im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr um 0,3%. Der dadurch bedingte Rückgang der Industrieproduktion führte zu etwas niedrigeren Energiepreisen. Das resultierte in einer Inflationsrate von 5,9%, etwas niedriger als im Jahr 2022 mit 7,9%. Positive Impulse kamen aus der Automobilindustrie, während alle energieintensiven Industriezweige wie Chemie- und Metallindustrie sinkende Produktions- und Wertschöpfungswerte zu verzeichnen hatten. Des Weiteren war es hinsichtlich der Wasserlage ein Jahr mit weniger starken Ausschlägen. Mit über 3 Millionen Beschäftigten rangiert die Logistik auf Platz 3 nach der Automobilindustrie und dem Handel in Deutschland. Der Umsatz der Branche im Jahr 2023 konnte gemäß der Bundesvereinigung Logistik (BVL) leicht auf € 327 Milliarden gesteigert werden und lag somit mit 2,5% nur etwas höher als das Vorjahr mit € 319 Milliarden. In Europa liegt der Umsatz der Logistik über € 1.180 Billionen, wovon der deutsche Anteil weiterhin bei über 25% liegt. Die Logistik-Branche kann durch seine enge Verzahnung mit den Lieferzeiten als Frühindikator für Konjunkturschwankungen angesehen werden. 2. Lage der Gesellschaft a) Geschäftsverlauf und Ertragslage Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr sind durch obige Faktoren stark im Vergleich zum Vorjahr gesunken. Insgesamt war ein Rückgang um T€ 12.438 auf T€ 125.373 zu verzeichnen. In folgenden Bereichen werden Leistungen für unsere Kunden erbracht:
Bei der Division Inland Navigation sank das Mengenaufkommen im Vergleich zum Vorjahr abermals um 5%, da die Importmengen rückläufig waren. Durch das fehlende Mengenaufkommen fielen die Frachtraten für Neuvergaben zum Jahresende merklich. Durchfallende Einkaufsraten konnte trotz einer Hochwasserlage zum Jahresende hin eine gute Ergebnissteigerung erzielt werden. Das Mengenaufkommen in der Division Projects stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht an. Die restriktive Vergabe von Genehmigungen von Straßentransporten ist ein Faktor für die erzielte Ergebnissteigerung. Ebenso konnte die Division von stabilen Einkaufsraten profitieren und gleichzeitig eine Vielzahl an Spotaufträgen schließen. Die Division Port Logistics/Trucking konnte eine Steigerung der Mengen im konventionellen Stahlbereich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Gegenläufig hierzu ging das Container Stuffing vom niedrigen Vorjahresniveau weiter um 5,9% zurück. Insgesamt konnte das Ergebnis der Division verbessert werden. Bei der Division Intermodal zeigten sich die Auswirkungen einer sich abzeichnenden Rezession durch einen erneuten Rückgang der Containermengen als erstes, was in einem Minus von 61.351 T€ bzw. 17,5% entspricht. Somit litt das ganze Schiffssystem unter einer deutlich zu niedrigen Auslastung. Durch Kostenremanenz konnten alle Bemühungen um Ergebnisverbesserungen nicht zu einem positiven Jahresergebnis führen. Trotz stark rückläufiger Umsatzerlöse und korrespondierender Aufwendungen, steigt das Rohergebnis der Gesellschaft Haeger & Schmidt von T€ 22.445 im Vorjahr auf T€ 23.579. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 1.826 (Vorjahr T€ 1.399) enthalten im Wesentlichen Erträge aus Auflösung von Rückstellungen. Personalaufwendungen stiegen auf T€ 14.071 von T€ 13.004 im Wesentlichen aufgrund der Erhöhung der Mitarbeiteranzahl sowie von üblichen Lohn- und Gehaltssteigerungen. Im Berichtsjahr wurden Beteiligungserträge in Höhe von T€ 2.723 vereinnahmt (Vorjahr T€ 1.425). In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag (T€ 1.188) wurde ein latenter Steuerertrag aus aktiven latenten Steuern in Höhe von T€ 1 saldiert (Vorjahr T€ 32). Die Gesellschaft weist ein positives Finanzergebnis von T€ 40 (Vorjahr T€ -87) aus. Insgesamt ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 4.536 gegenüber dem Vorjahr mit T€ 4.042. b) Finanzlage Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich durch den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und einbehaltenen Überschüssen. Die Gesellschaft ist seit 2017 im Cashpooling des Mutterkonzerns Felbermayr Holding GmbH, Wels, eingebunden. Innerhalb der Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 5.745 (Vorjahr T€ 7.931) sind somit auch diese Darlehensforderungen enthalten. Bankkredite wurden im Berichtsjahr somit unverändert nicht in Anspruch genommen. Die Bankguthaben belaufen sich am Jahresende auf T€ 2.616 (Vorjahr T€ 2.636). c) Vermögenslage Am 31. Dezember 2023 lag die Bilanzsumme bei T€ 41.932 und damit um T€ 2.822 unter dem Vorjahr. Das Anlagevermögen sank mit T€ 18.472 gegenüber dem Vorjahr von € T 18.736. Das Verhältnis Anlagevermögen zum Gesamtvermögen beträgt 44,1% (Vorjahr 41,9%) und das Umlaufvermögen zum Gesamtvermögen 53,1% (Vorjahr 55,7%). Die Anlagendeckung I (Eigenkapital/Anlagevermögen) liegt bei 106,4% (Vorjahr 118,1%), die Anlagendeckung II (Eigenkapital + langfristige Rückstellungen/Anlagevermögen) bei 144,1% (Vorjahr 154,1%). Die Liquidität 2. Grades (flüssige Mittel + kurzfristige Forderungen/kurzfristiges Fremdkapital) beträgt 149,5% (Vorjahr 162,1%). Das Eigenkapital verminderte sich durch die Saldierung einer durchgeführten Ausschüttung an unsere Muttergesellschaft sowie die Einstellung des Jahresüberschusses um T€ 4.536 zum 31. Dezember 2023 auf T€ 19.663. Die sonstigen Rückstellungen sind im Berichtsjahr um T€ 565 auf T€ 5.527 (Vorjahr T€ 6.092) gesunken. Hier sind Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Abbruchverpflichtungen sowie die Urlaubs- und Prämienrückstellungen die wichtigsten Positionen. Die Eigenkapital-Quote (Eigenkapital/Gesamtkapital) beträgt 46,9% (Vorjahr 49,4%), der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals am Gesamtkapital 36,5% (Vorjahr 35,4%). Der kurzfristige Verschuldungsgrad in Höhe von 75,7% (Vorjahr 69,5%) errechnet sich aus dem Verhältnis kurzfristiges Fremdkapital (inkl. kurzfristige Rückstellungen) zum Eigenkapital. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind um T€ 716 auf T€ 9.501 (Vorjahr T€ 8.785) gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind ebenfalls um T€ 162 auf T€ 490 (Vorjahr T€ 328) gestiegen. d) Zweigniederlassung Unsere Präsenz in Frankreich durch die Zweigniederlassung in Strasbourg wurde fortgesetzt und trägt zur Stärkung unserer Position im europäischen Logistiknetzwerk bei. 3. Personal HSL beschäftige 2023 im Durchschnitt 200 Mitarbeiter (Vorjahr 188 Mitarbeiter). Am Stichtag 31. Dezember 2023 befanden sich insgesamt 21 Jugendliche in Ausbildung. Es wird kontinuierlich eine mittel- bis langfristige Personalplanung durchgeführt, um intern und extern die besten Kandidaten für die Besetzung von Stellen gewinnen zu können. Im Rahmen von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden unsere Mitarbeiter in die Lage versetzt, die Herausforderungen eines sich stetig verändernden Umfeldes stellen zu können. Wir haben in folgenden Berufen jeweils Ausbildungsstellen angeboten: Fachkraft für Hafenlogistik (m/w/d), Binnenschiffer (m/w/d), Kaufmann für Spedition und Logistikdienstleistung (m/w/d) sowie Informatikkaufmann (m/w/d). 4. Investitionen Die Investitionen in Höhe von insgesamt T€ 977 betreffen mit T€ 65 Investitionen für Software, mit T€ 15 für geleistete Anzahlungen für Software, mit T€ 423 Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattung und mit T€ 396 in technische Anlagen sowie geleistete Anzahlungen in Höhe von T€ 78. Die getätigten Investitionen spiegeln unsere Verpflichtung zu Innovation und Effizienzsteigerung wider. Insbesondere wurde in Technologien und Anlagen investiert, die unsere operative Leistungsfähigkeit und unseren Nachhaltigkeitsansatz unterstützen. 5. Umweltschutz Für uns als Unternehmen ist Umweltschutz und damit Nachhaltigkeit sehr wichtig. Weltweit verursacht die Logistikbranche ca. 5,5% der gesamten CO 2 -Emissionen. Daher stellt deren kontinuierliche Reduktion einen wichtigen Schwerpunkt unserer wirtschaftlichen Tätigkeit dar. Auch von Kundenseite werden von uns Pläne und Maßnahmen zur Reduktion des CO 2 -Ausstoßes pro Tonnenkilometer gewünscht. Mittelfristig werden die zurzeit verwendeten Antriebssysteme der Binnenschiffe durch andere ersetzt werden müssen. Alle im Unternehmen genutzten Fahrzeuge werden regelmäßig erneuert, um den Stand der Technik abzubilden. Wo sinnvoll einsetzbar, kommen PKW mit Plug-in-Hybrid-Antrieb bzw. reinem Elektroantrieb zum Einsatz. 6. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren spielen neben den finanziellen Kennzahlen eine wichtige Rolle bei der Steuerung unserer Gesellschaft. Diese umfassen soziale, ökologische und ökonomische Aspekte. Es geht beispielsweise um faire und gesetzeskonforme Geschäftspraktiken (Compliance), eine mitarbeiterorientierte Personalpolitik oder den Schutz von Klima und Umwelt. Um die Aufmerksamkeit der Mitarbeiter auf die Einhaltung der wichtigsten Themen von Compliance zu lenken, werden diese in unserem hauseigenen Schulungssystem jedes Jahr geschult. Im Rahmen der Umsetzung des Hinweisgebergesetzes haben wir unsere bereits bestehende externe Meldestelle für anonyme Anzeigen um ein richtlinienkonformes und anonymes Internetportal erweitert. Im Unternehmen hat die Vermeidung von Arbeitsunfällen höchste Priorität für alle Mitarbeiter. Es werden alle notwendigen Schulungen und Unterweisungen der Mitarbeiter durchgeführt und elektronisch dokumentiert. Unser Ziel bleibt es, Arbeitsunfälle vollständig zu verhindern. Neben dem Fokus auf Arbeitssicherheit leben wir eine familienfreundliche Unternehmenskultur, die für gegenseitige Wertschätzung steht. Dazu gehört es, unsere Mitarbeitenden bei der Pflege von Angehörigen zu unterstützen und die Möglichkeit zum mobilen Arbeiten sowie flexible Arbeitszeitmodelle mit Gleitzeit anzubieten. Weitere Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit wie aktive Teilnahme an Sportveranstaltungen, Jobrad und Gesundheitstage bilden unser betriebliches Gesundheitsmanagement. Haeger & Schmidt Logistics hat folgende gültige Zertifizierungen: ISO 9001:2015 GMP + FC Scheme = Küsten- und Binnenschifffahrtstransporte von Futtermitteln GMP B4 = Befrachtung mit Futtermitteln, Binnenschifffahrt ISO 45001:2018 = Managementsystem für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit ISPS = Internationaler Code für die Gefahrenabwehr auf Schiffen und Hafenanlagen AEO = Zugelassener Wirtschaftsbeteiligter - Zollrechtliche Vereinfachungen/Sicherheit EFB = Entsorgungsfachbetrieb. III. Chancen-, Risiko- und Prognosebericht 1. Risikobericht a) Risikomanagementsystem Neben der Wahrnehmung von unternehmerischen Chancen müssen wir als europaweit agierendes Logistikunternehmen besonderes Augenmerk auf die Risikofrüherkennung legen. Wir bewegen uns in einem volatilen Markt, in dem externe Störfaktoren sehr schnell zu großen Ergebnisauswirkungen führen können. Als Teil der weltweiten Logistikwirtschaft ist unser Unternehmen vielen Risiken ausgesetzt. Gleichzeitig können Veränderungen auch Chancen für wirtschaftlichen Erfolg darstellen. Um hier rechtzeitig agieren zu können, haben wir ein Chancen- und Risikomanagementsystem aufgesetzt. Unser zertifiziertes Qualitätsmanagement-System hilft uns, mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, um entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten zu können. Das Risikomanagement ist in unsere gesamte Unternehmensführung integriert. Wir versuchen Risiken möglichst früh zu erkennen und zu bewerten. Einmal erkannte Risiken werden durch geeignete und rechtzeitige Abhilfemaßnahmen entweder vollständig eliminiert oder auf ein Minimum reduziert. In regelmäßigen Abständen werden Szenariorechnungen durchgeführt, um Chancen und Risiken von zukünftigen Entwicklungen abzuschätzen. Die Erkenntnisse hieraus werden mit den Führungskräften diskutiert. b) Risiken Risiken können negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unserer Gesellschaft haben. Je nach Ausprägung können zum Ausgleich starke Eingriffe und Maßnahmen notwendig werden. Unsere Systematik der Risiken lautet wie folgt: • Gesamtwirtschaftliche Risiken Die Gefahr einer Ausweitung des Ukrainekrieges auf benachbarte Länder ist nach wie vor gegeben. Ebenso kann der Krieg in Nahost empfindliche Störungen der Seewege durch den Suezkanal bedeuten. • Konjunkturelle und Branchenrisiken Während fast alle Länder der Welt im Jahr 2023 ein positives Wirtschaftswachstum aufwiesen, hatte Deutschland als einziges führendes Industrieland mit einem Rückgang der Wirtschaftsleistung zu kämpfen. Bisher wurde die Logistikbranche von diesem Rückgang hauptsächlich in einem Gebiet getroffen - nämlich bei den Containerverkehren. Der weltweite Megatrend zu mehr Transportleistungen hat in Deutschland eine Pause eingelegt. • Absatz- und Beschaffungsrisiken Unser Geschäftsmodell basiert sehr stark auf dem gut durchgeführten Einkauf von Logistikleistungen. Durch langfristige Kundenverträge sind wir gehalten, zumindest eine Basisversorgungssicherheit mit externen Kapazitäten sicherzustellen. Daneben werden Leistungen auf dem Spotmarkt eingekauft. Die richtige Einschätzung von kurz- und mittelfristigen Markttrends wird täglich von unseren Experten gefordert. Unser aktives, zentrales Forderungsmanagement reduziert das Ausfallrisiko von Forderungen bislang. Turnusmäßige Bonitätsprüfungen von Neu- und Bestandskunden mittels einer Auskunftei tragen wesentlich dazu bei. Das allgemeine Wechselkursrisiko wird durch die Rechnungstellung in Euro minimiert. Darüber hinaus wird eine Kreditversicherung für größere Debitoren vorgehalten. • Bestandsgefährdende Risiken Derzeit sieht die Geschäftsführung keine bestandsgefährdenden Risiken für die Gesellschaft. 2. Chancenbericht Wir betrachten Innovationen z.B. in der Künstlichen Intelligenz für die Zukunft der Logistik als wichtig und sehen darin auch für unser Unternehmen eine große Chance. Daher beschäftigen wir uns in einigen Gebieten mit dem Einsatz von KI. Neben den naheliegenden Themen wie Effizienzsteigerung und Erhöhung von Qualität sehen wir die Möglichkeiten zur Schaffung von Dienstleistungen und Geschäftsmodellen. Die Chancen überwiegen nach Ansicht der Geschäftsführung die Risiken und somit wird mit Zuversicht im Jahr 2024 gearbeitet. 3. Prognosebericht Das Jahr 2024 wird aus unserer Sicht keine Verbesserung der Lage im Bereich der Containerverkehre erbringen. Es gibt Hochseereedereien, die eine Erholung erst für das Jahr 2025 vorhersagen. Die derzeitigen politischen Rahmenbedingungen sind noch nicht dazu geeignet, um eine Konjunkturwende herbeiführen zu können. Somit ist von einem eher schwachen Marktumfeld mit niedriger Nachfrage und einem ausreichenden Angebot an Transportkapazitäten auszugehen. Diese Einschätzungen haben wir in unsere Budgeterstellung miteinfließen lassen, Auswirkungen von Extremwasserphasen wurden hingegen nicht berücksichtigt. Diese Annahmen führen zu einem geplanten Ergebnis vor Steuern in Höhe von T€ 1.089 für 2024. Für das Geschäftsjahr 2024 erwarten wir einen Umsatz von ca. € 115,1 Mio. Die Prognosen für den Beginn der Erholung der deutschen Wirtschaft für 2024 ist aufgrund der Unsicherheit im weiteren Verlauf des Ukraine-Konflikts sowie die geopolitischen Auswirkungen in China, den USA und anderen Regionen schwierig abzuschätzen. Zusätzlich zu diesen Faktoren stehen auch die Herausforderungen der wirtschaftlichen Erholung in Deutschland und Europa im Zusammenhang mit globalen Handelsverträgen und anderen geopolitischen Entwicklungen im Mittelpunkt. 4. Nachtragbericht Nach dem Abschlussstichtag sind keine wesentlichen Ereignisse eingetreten, die unsere Einschätzungen und Prognosen signifikant beeinflussen würden.
Duisburg, den 13. März 2023 Haeger & Schmidt Logistics GmbH Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Haeger & Schmidt Logistics GmbH, Duisburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Haeger & Schmidt Logistics GmbH, Duisburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Haeger & Schmidt Logistics GmbH, Duisburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Duisburg, den 13. März 2024 VINKEN
· GÖRTZ · LANGE · UND PARTNER
Dipl. - Kfm. Stephan Lange, Wirtschaftsprüfer |
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