Bellevue Bad Heilbrunn GmbH & Co. KG
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Tobias Fausch seit 12.6.2018 | Geschäftsführer |
Andreas Hüttner seit 16.4.2014 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
RI-Solution GmbH Gesellschaft für Retail-Informationssysteme, Services und Lösungen mbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lageberichtder RI-Solution GmbHWirtschaftliches UmfeldDie am 13. Dezember 2001 gegründete RI-Solution GmbH Gesellschaft für Retail-Informationssysteme, Services und Lösungen mbH (nachfolgend RI-Solution GmbH oder Gesellschaft genannt) erbringt seit 1. Januar 2002 die operativen Aufgaben im IT-Bereich für ihre Gesellschafter BayWa AG, München und die RWA AG, Wien sowie die Beteiligungsunternehmen der Gesellschafter. Die von der Gesellschaft zu erbringenden Dienstleistungen - festgelegt im Rahmen einer Grundsatzvereinbarung vom 9. Dezember 2002, einem Service-Rahmenvertrag und bis 2001 von den jeweiligen Informatik-Abteilungen erbracht - umfassen die Beratung, Konzeption, Implementierung, den Betrieb und die Betreuung von Retail-Informationssystemen, insbesondere Anwendungs- und Systemlösungen, Daten-Kommunikations- und Infrastrukturlösungen, sowie den Vertrieb von Hard- und Software-Produkten, Zu den wichtigsten Zielen der Gesellschaft zählt die Sicherstellung eines konzernweiten reibungslosen IT-Betriebs von Infrastruktur und Anwendungen. Um einen wirtschaftlichen Betrieb und die Betreuung der Anwendungen und Systeme zu erreichen, werden Harmonisierung und Nutzung standardisierter Systeme vorangetrieben. Die Gesellschaft erteilt den Herren Andreas Hüttner und Markus Schreiner mit Wirkung zum 1. April 2014 Gesamtprokura - die Prokuristen dürfen die Gesellschaft zusammen mit einem Geschäftsführer vertreten. Im Geschäftsjahr 2014 erfolgt eine Restrukturierung der RI-Solution Firmengruppe. Im Rahmen dessen wird die RI-Solution Service GmbH mit der RI-Solution GmbH mit Stichtag 1. Januar 2014 0:00 Uhr verschmolzen. In einem weiteren Schritt bringt die RI-Solution GmbH den Teilbetrieb RI-Solution Niederlassung Wien GmbH als auch den durch Verschmelzung erlangten Teilbetrieb RI-Solution Service GmbH Niederlassung Wien in die RI-Solution Data GmbH mit Stichtag 1. Januar 2014 0:00 Uhr gemäß dem Sach- und Einbringungsvertrag sowie einem entsprechend ausgefertigten Umgründungsplan ein. Dies erfolgt unter der Bedingung der erfolgten Eintragung der Verschmelzung der RI-Solution Service GmbH auf die RI-Solution GmbH. Im Rahmen der Gesellschafterversammlung am 31. März 2014 stimmten die Gesellschafterinnen dem vorgelegten Umgründungsplan, dem Verschmelzungsvertrag als auch dem Sach- und Einbringungsvertrag zu. Die Gesellschaft operiert an den Standorten München und Auerbach. Branchenentwicklung: Die in 2012 erreichte Spitze des Geschäftsklimaindexes kann erst im II. Quartal des Geschäftsjahres 2014 wieder erzielt werden. Der Beginn des Geschäftsjahres 2014 ist durch eine Seitwärtsbewegung basierend auf einer gefestigten, aber verhalten optimistischen Markteinschätzung der Geschäftserwartung der Marktteilnehmer geprägt. Nach dem Anstieg im II. Quartal 2014 verkehrt sich die Aufwärtsbewegung in einen leicht negativen Trend - das Niveau des Vorjahres kann mit Ende des IV. Quartals 2014 wieder erreicht werden. Deutsche Dienstleistungsunternehmen sehen ihre Geschäftssituation (Quelle ifo Institut, Konjunkturtest Dienstleistungen, Dezember 2014) günstiger als im November 2014. Die Branche rechnet im ersten Halbjahr 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum mit einem etwas ansteigenden Umsatzwachstum in den ersten Quartalen. Die zum Jahreswechsel 2013/2014 leicht gestiegene Zahl der Beschäftigten hat sich in der ersten Jahreshälfte 2014 leicht negativ entwickelt, in der 2. Jahreshälfte gab es eine Trendumkehr und das Vorjahresniveau konnte trotz kleiner Korrekturbewegungen wieder erzielt werden. In der Dienstleistungsbranche entwickelt sich das Segment "Datenverarbeitung" gem. eigenen Einschätzungen der Marktteilnehmer weiterhin signifikant besser als der Trend. Die im Geschäftsjahr 2014 im I. Quartal sprunghaft vorgenommene Aufstockung im Personalbestand der Marktteilnehmer hat sich im II. und zu Beginn des III. Quartal ins Gegenteil verkehrt, sich aber mit Ende des III. Quartals und im IV. Quartal wieder positiv entwickelt und das Niveau zum Jahreswechsel 13/14 nahezu erreicht. Die befragten Unternehmen begründeten dies mit einer negativen Markteinschätzung die sich mit Beginn des III. Quartals 2014 ins Gegenteil verkehrt. Für 2015 ist mit einem Preisanstieg und einer Zunahme der Beschäftigten zu rechnen. Für die RI-Solution GmbH ergibt sich aufgrund der starken Orientierung auf den BayWa-Konzern eine deutliche Abhängigkeit von der Geschäftsentwicklung des Konzerns, wobei dieser sich im Marktvergleich krisenfester als der Gesamtmarkt sieht. Geschäftsverlauf und LageDer Schwerpunkt der Tätigkeiten war im ersten Halbjahr 2014 neben den Vorbereitungen für den Umzug der RI-Solution eigenen Rechenzentren zu Kollokatoren, verbunden mit einem Rechenzentrums-Transformationsprojekt und vorbereitenden Maßnahmen für den Umzug der IT-Arbeitsplätze der BayWa Hauptverwaltung an einen Interimsstandort, der Abschluss und erfolgreiche Go Live der SAP Einführungsprojekte bei RWA Slovakia spol. sr.o. sowie Sempol spol. sr.o. Weiterhin wurde für die BayWa AG der spartenübergreifende Ausbau von eBusiness-, eShop- und mobilen Lösungen fortgeführt. Neu-Kunden konnten im Bereich der Konzernbeteiligungen in Deutschland akquiriert werden. Die durch unsere Kunden beauftragten Implementierungsprojekte haben teilweise geschäftsjahresübergreifende Projektlaufzeiten, sodass diese anteilig im laufenden Geschäftsjahr fertiggestellt werden. Der Anteil der durch die Gesellschaft erzielten Umsatzerlöse mit Kunden außerhalb des Gesellschafterkreises steigt von im Vorjahr 17,2 % (zum Gesamtumsatzerlös) auf 18,3 % im Geschäftsjahr 2014, im Wesentlichen ist dies auf Sale & Lease-Back-Umsätze im Rahmen des Projekts Architektur@2014 zurückzuführen. Im Geschäftsjahr 2014 wurden Projektleistungen in Höhe von TEUR 1.320 als selbsterstellte immaterielle Vermögensleistungen aktiviert. Diese Vorgehensweise garantiert dem Unternehmen konstante zusätzliche Erträge aus Projektaktivierungen sowie Betriebs- und Betreuungsleistungen in den Folgejahren. Die Aktivierungsquote für selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte beträgt im Berichtsjahr 14,7 %. Die Höhe der Abschreibung beträgt im Berichtsjahr TEUR 15. Die Gesellschaft konnte durch die erfolgreiche Fortsetzung von produktivitätssteigernden Maßnahmen ihre Leistungspreise pro Einheit nunmehr das dreizehnte Jahr in Folge konstant halten. Die Geschäftsführung setzte auch 2014 weiterhin verstärkt auf optimierte, mit der Tochtergesellschaft RI-Solution Data GmbH arbeitsteilig organisierte Service- und Dienstleistungsprozesse. Diese führen zu einem signifikanten Leistungstransfer zwischen den beiden Gesellschaften der RIS-Gruppe. Die strategische Entwicklung der Gesellschaft wurde konsequent verfolgt und die sich daraus ergebenden operativen Ziele für das Jahr 2014 erreicht. Mit Umsetzung des im GJ 2013 geschlossenen Vertrags über das IT-Architektur-Transformationsprojekt@2014 i.H.v. 8,2 Mio. EUR (davon Investitionsleistungen im GJ 2014: 4,2 Mio. EUR) sind die Voraussetzungen für einen virtualisierten SAP-Betrieb auf einer kostengünstigeren X86-Piattform geschaffen. Großteile der Anwendungsplattformen können im Sinne der IaaS-Strategie betrieben werden und legen die Basis für eine zukunftsorientierte Cloud-Strategie. Erfolgreich eingeführt wurde SAP BI on Hana als Ersatz der bisherigen BI-Plattform. Schwerpunkt der Tätigkeit im Geschäftsjahr 2014 sind neben den vorab erwähnten Projekten zum einen die vorbereitenden Maßnahmen für die Einführung eines neuen Intranets für die BayWa AG auf der technologischen Plattform Microsoft Sharepoint 2013. Zum anderen wurde eine alternative, effizient gestaltete moderne Arbeitsplatzoberfläche eingeführt, die eine Vielzahl von bestehenden Anwendungen benutzerspezifisch im Kacheldesign beinhaltet. Weiterhin wurden Migrationsprojekte im eBusiness Umfeld gestartet, um bestehende eShops auf technologisch modernisierte Plattformen zu heben. Die Tochtergesellschaft RI-Solution Data GmbH konnte sich mit dem Produkt SAP "Geno WWs" der RI-Solution GmbH zu Beginn des Geschäftsjahres 2014 im Rahmen der Software Evaluierung der Raiffei-sen Lagerhäuser in Österreich ggü. internationalen Bietern für die Einrichtung eines einheitlichen, gruppenweiten SAP-basierten ERP-Systems, durchsetzen. Dieses Projekt ermöglicht auch zukünftig das Preisniveau trotz zurückgehender Mengen im BayWa Kernarbeitsgebiet zu stabilisieren. Zusätzlich werden bestehende Warenwirtschaftssysteme bei Konzernunternehmen des BayWa- als auch des RWA-Konzerns im In- und Ausland hin zu SAP-gestützten Lösungen migriert. Diese Maßnahmen unterstützen und begleiten die Gesellschafter bei deren Expansionsstrategie im Ausland mit gleichzeitigen Bestrebungen die Marktposition im Inland weiter zu festigen. Für das kommende Geschäftsjahr wird ein weiterer Ausbau der Aktivitäten innerhalb und außerhalb des Gesellschafterkreises angestrebt. Die Liquidität der RI-Solution GmbH resultiert aus unterschiedlichen Finanzierungsquellen. Der reguläre Zahlungsverkehr wird über ein Konto mit Kreditrahmen bei der BayWa AG abgewickelt, hier haben sich die Verbindlichkeiten des Kontos vom 1. Januar 2014 mit 923.061 Euro zum 31. Dezember 2014 mit 549.828 Euro reduziert. Zum 7. August 2014 wurde ein Darlehen von 1 Mio. Euro von der RWA AG in Anspruch genommen, welches zum 31. Dezember 2014 fortbestand. Um das Projekt Architektur@2014 zu finanzieren, wurden in 2014 weitere externe Verträge geschlossen: Die Verbindlichkeiten für Darlehen stiegen hier von 1.425.000 Euro (1. Januar 2014) auf 2.796.443 Euro (31. Dezember 2014), die Verbindlichkeiten aus Leasing stiegen ebenfalls von 2.599.897 Euro (1. Januar 2014) auf 4.300.785 Euro (31. Dezember 2014). Mit den abgeschlossenen Verträgen und Kreditrahmen der Gesellschafter sieht sich die RI-Solution GmbH solide finanziert, so dass eine kontinuierliche Zahlungsfähigkeit gewährleistet ist. Der Finanzmittelbedarf belief sich im Berichtszeitraum innerhalb der Planung. Mittelfristentwicklung: Die Geschäftsführung hat im Berichtszeitraum ihre Mittelfristplanung (für die Geschäftsjahre 2015 bis 2017) überarbeitet. Zusammenfassend erwartet die Geschäftsführung bis 2017 eine stagnierende Umsatz- und eine sinkende Ergebnisentwicklung. Die durchschnittliche Umsatzrendite (Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit/Umsatzerlöse) aus den Geschäftsjahren 2011-2014 i.H.v. 2,7 % wird sich gemäß der aufgestellten Mittelfristplanung rückläufig entwickeln (Plan 2017 = 1,3 % nach HGB). Ursachen sind u.a. in der Kontinuität der Fortschreibung des bestehenden IT-Servicepreisniveaus bei gleichzeitig erhöhten Betriebsaufwendungen für den Betrieb der Rechenzentren ab dem Geschäftsjahr 2014 bei Kollokatoren. Berücksichtigt sind in der Mittelfristplanung erste positiven Auswirkungen einer SAP Einführung im österreichischen Lagerhausverbund, Roll-Out-Beginn ab Mitte 2016 mit einer Rollout Dauer von mehreren Jahren; positive Ergebniseffekte sind, bedingt durch zu Beginn hohe Initialaufwendungen, erst nach 2019 spürbar wirksam. Resultierend aus ihren vertraglich erbrachten Leistungen gegenüber der BayWa AG und RWA AG sowie anderen Kunden erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2014 Umsatzerlöse von TEUR 46.289 (+9,3 % z. VJ). Die Zunahme der Umsatzerlöse resultiert zum einen durch Hinzugewinnung der Umsatzerlöse aus Vertrieb von Telekommunikationsleistungen und Handelsgeschäften für IT-Arbeitsplatzausstattungen im BayWa Konzern von der RI-Solution Service GmbH im Rahmen der Firmenverschmelzung. Zum anderen ist ein leichtes Absinken an standardisierten und eine leichte Zunahme an kundenindividuellen Projekt-IT-Dienstleistungen seitens des BayWa Konzerns gegeben. Letztere geht einher mit steigenden Gesamtaufwendungen (inkl. Zukauf an Dienstleistungen aus Unternehmen der RIS Gruppe). Kosten für die Durchführung des Projekts "Umzug Hauptverwaltung BayWa AGM im GJ 2014 konnten i.H.v. TEUR 980 an die BayWa abgerechnet werden - aufgelaufene Kosten i.H.v. TEUR 566 wurden aus den gebildeten Rückstellungen entnommen. Beide Sachverhalte beeinflussen im abgeschlossenen Geschäftsjahr die sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 1.381) maßgeblich. Der Rückgang im Finanzergebnis (ggü. Vorjahr um TEUR -1.016) resultiert zum einen durch eine Zunahme der Zinslasten aus Hardwareleasing sowie die mit Bilanzierung der Pensionsverpflichtungen einhergehenden Zinsanpassungen durch das gesunkene Zinsniveau im EU-Raum. Die in den Vorjahren hier entgegenstehenden kompensierenden Einflüsse aus Ergebnisabführung der RI-Solution Service GmbH sind im GJ 2014 durch die Firmenverschmelzung nicht mehr gegeben. Die aufgezeigten Einflüsse führen zu einem Rückgang des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf TEUR 998 (-2,5 % z. VJ); dies führt zu einer Umsatzrendite i.H.v. 2 % im GJ 2014. Durch die durchgeführte Firmenverschmelzung ist der aus dem GJ 2009 bestehende Ergebnisabführungsvertrag zwischen der RI-Solution Service GmbH und der RI-Solution GmbH obsolet. Das Ergebnis aus der Firmenverschmelzung der RI-Solution Service GmbH mit der RI-Solution GmbH ist als außerordentlicher Ertrag i.H.v. TEUR 455 bilanziert. Der Anstieg der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ggü. dem Vorjahr (TEUR +86) wird durch einen Anstieg des latenten Steueraufwands i.H.v. TEUR 260 ggü. VJ ausgelöst, kompensierend wirken sinkende Aufwände für Gewerbe- und Körperschaftssteuer. Die genannten Effekte führen unter Berücksichtigung des Jahresüberschusses von TEUR 1.088 sowie eines Gewinnvortrags aus dem Vorjahr von TEUR 2.596 zu einem Anstieg des Eigenkapitals ggü. dem Vorjahr i.H.v. TEUR 1.088. Das Anlagevermögen der Gesellschaft steigt im Berichtszeitraum um TEUR 2.054 auf TEUR 15.766. Dies ist zum einen durch die im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen vorgenommenen Abschreibungen und die im Berichtsjahr durchgeführten Investitionen i. H. v. 8,975 Mio. EUR (davon selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte TEUR 1.320) die unter der Planung (Plan 2014: 11,8 Mio. EUR) lagen, begründet. Mit Einbringung der RI-Solution Niederlassung Wien GmbH als auch der RI-Solution Service GmbH Niederlassung Wien in die RI-Solution Data GmbH erhält die RI-Solution GmbH im Gegenzug eine Finanzanlage i.H.v. TEUR 1.172. Das Umlaufvermögen belauft sich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 auf TEUR 4.924 (TEUR +1.309 z. VJ). Dies beinhaltet im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die Gesellschafter sowie verbundene Unternehmen, kurzfristig vergebene Kreditlinien an die Tochtergesellschaften und eine zum Stichtag bestehende Geldanlage ggü. dem Mutterunternehmen. Durch Verschmelzung mit RI-Solution Service GmbH erfolgte mit Übernahme des Hard- und Softwarehandelsgeschäfts für die IT-technische Ausstattung des BayWa Konzerns eine Zunahme der Vorräte (TEUR +1.015 ggü. VJ). Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 lagen keine Erkenntnisse vor, um eine Wertberichtigung des Forderungsbestands zu rechtfertigen. In der aktiven Rechnungsabgrenzung wurden periodenübergreifende Geschäftsvorfälle berücksichtigt. Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse eingetreten, die zu einem veränderten Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage geführt haben. RisikomanagementControlling Durch eine zeitnahe, unterjährige Berichterstattung informierte das Controlling die Geschäftsführung sowohl in regelmäßigen Abständen, als auch anlassbezogen über Entwicklung und Abweichungen in Bezug auf den prognostizierten Geschäftsverlauf. Das operative Controlling stellt dabei sicher, dass identifizierte Risiken berücksichtigt und in die Planung aufgenommen werden. Dadurch wird potenziellen Risiken Rechnung getragen. IT-Risikomanagement Die Anforderungen an das Risikomanagement in der Informationstechnologie sind hoch. Die Gründe hierfür sind sowohl die stetig steigenden gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen, der zu internen und zu externen Partnern wachsende Vernetzungsgrad der Informationssysteme unserer Kunden, als auch die Notwendigkeit, die Integrität und Verfügbarkeit der Informationstechnologie und Anwendungen stets auf hohem Niveau zu gewährleisten. Den hieraus entstehenden Anforderungen wird durch die stetige und proaktive Überwachung und Kontrolle der IT-Infrastruktur, Vernetzung und Anwendungen im Sinne der vereinbarten Service-Level-Agreements Rechnung getragen. Hierauf aufbauend werden Risiken analysiert sowie Maßnahmen zu deren Minimierung eingeleitet. Ein professionelles Incident- und Problem-Management ist institutionalisiert. Mit Beginn des IV. Quartals 2014 erfolgte die erfolgreiche RE-Zertifizierung nach DIN ISO 9001. Die für das GJ 2014 anstehende RE-Zertifizierung nach DIN ISO 27001 wurde nicht durchgeführt - durch Neufassung der Norm hätte dies einen ungleichen Mehraufwand ggü. dem Nutzen in der betrieblichen Praxis der RI-Solution GmbH bedeutet. Die RI-Solution GmbH hat im Rahmen der strategischen Mittelfristplanung beschlossen, die Zertifizierung nach DIN ISO 20000 im GJ 2017 als Ablöse und Erweiterung der bestehenden Zertifizierung nach DIN ISO 9001 zu erzielen und im Anschluss eine Zertifizierung nach ISAE 3402 als Ablöse der Zertifizierung nach DIN ISO 27001 anzustreben. Im Fokus ist hierbei die weitere Etablierung eines Informations-Sicherheits-Managementsystems ausgerichtet auf die IT-technischen Anforderungen für Betrieb und Betreuung der servicierten IT-Dienstleistungen der RI-Solution GmbH gemäß den vorgegebenen Richtlinien der Norm. Haftungsrisiken Die durch Rahmenverträge und gesetzliche Vorgaben entstehenden Haftungsrisiken sind durch Versicherungspolicen mit marktüblichen Selbstbehalten und Deckungssummen abgesichert. Risiken der voraussichtlichen Entwicklung Aufgrund des im Berichtsjahr und in der kommenden Berichtsperiode im Wesentlichen auf die Gesellschafter ausgerichteten Geschäfts sind als Risiken für die zukünftige Entwicklung überwiegend der Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschafter zu identifizieren. Den entstehenden Risiken bei weiterem Ausbau des Drittkundengeschäfts wird mit den üblichen zur Verfügung stehenden Maßnahmen im Rahmen der kaufmännischen Sorgfalt begegnet. Im Verhältnis Fremd- und Eigenfinanzierung steigt die kurz- und mittelfristige Liquiditätsversorgung durch eigene Mittel. Sofern Ausfallrisiken aus dem Geschäftsverlauf erkennbar sind, werden diese gemäß der Risikoeinschätzung berücksichtigt. Dem Risiko, seinen finanziellen Verpflichtungen nicht oder nur mehr eingeschränkt nachkommen zu können, begegnet die Gesellschaft mit ausreichend bemessenen Kreditlinien bei den Gesellschaftern, um den Geschäftsverlauf jederzeit und auch bei steigendem Umfang gewährleisten zu können. Zukünftige Entwicklung Der Schwerpunkt der Tätigkeiten wird im Geschäftsjahr 2015 die Einführung zusätzlicher SAP-Software-Lösungen für die Konzernkonsolidierung, ein konzernweit einsetzbares SAP-Template FI/CO/AM auf Basis SAP Hana und der Betrieb des neuen Ersatzteilzentrums der BayWa AG sein. Zusätzlich werden bestehende Warenwirtschaftssysteme bei Konzernunternehmen des BayWa als auch des RWA-Konzerns im In- und Ausland hin zu SAP-gestützten Lösungen migriert. Dazu kommen die Integration neuer Anwendungen aus der steigenden Internationalisierung des BayWa Konzerns. Eine besondere Bedeutung für die zukünftige Entwicklung der RI-Solution GmbH kann dem Projekt der Tochtergesellschaft RI-Solution Data GmbH für die gemeinsame Projektarbeit zur Einrichtung eines einheitlichen, gruppenweiten SAP-basierten ERP-Systems für die Raiffeisen Lagerhäuser in Österreich zugesprochen werden. Dieses Projekt ermöglicht auch zukünftig das Preisniveau trotz zurückgehender Mengen im BayWa Kernarbeitsgebiet zu stabilisieren. Zielsetzung ist weiterhin, eine treibende und koordinierende Kraft in der Mitwirkung der Reorganisation und Innovation von Geschäftsprozessen der Gesellschafter zum Zwecke der Steigerung des Wertschöpfungsgrades zu sein. Für das Geschäftsjahr 2015 ist ein Investitionsbudget in Höhe von TEUR 10.896 für die RI-Solution GmbH geplant. Die RI-Solution GmbH strebt für das Geschäftsjahr 2015 eine Umsatzrendite i.H.v. 1,6 % an. Für die Zielerreichung geht die Gesellschaft in ihrer kurzfristigen Ergebnis- und Budgetplanung von steigenden Personal- als auch Anlagenkosten bei einem gleichzeitigen leichten Umsatzrückgang zum Vorjahr hin aus. Ursachen der Kostensteigerungen sind u.a. die zusätzlichen Aufwände für den Betrieb der RI-Solution-eigenen Rechenzentren in angemieteten externen Räumlichkeiten in München. Mittelfristig wird eine Stabilisierung der Gesamtkosten angestrebt. Als Reaktion auf die sich ändernden Marktbedingungen der Gesellschafter wird die RI-Solution GmbH weiterhin neue Technologien und IT-Lösungen nicht als Projekt, sondern als mittel- bis langfristige Servicelösung in Vorfinanzierung anbieten. Die Gesellschaft strebt unter Mittelfristbetrachtung weitere Kostenoptimierungen im bestehenden Kunden-/Produktportfolio an, um weiterhin das angebotene Preisniveau im Marktvergleich attraktiv zu halten. Sich dadurch etwaig ergebende Umsatzrückgänge sollen durch eine Erweiterung des Produktkatalogs und die Gewinnung neuer Kunden kompensiert werden.
München, 5. Februar 2015 Die Geschäftsführer: E. Berchtold G. Bauer Bilanz zum 31. Dezember 2014der RI-Solution GmbHAKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2014der RI-Solution GmbH, Gesellschaft für Retail-Informationssysteme, Services und Lösungen mbH, München
Anhangder RI-Solution GmbH, Gesellschaft für Retail- Informationssysteme, Services und Lösungen mbH, MünchenAllgemeine AngabenDer Jahresabschluss der RI-Solution GmbH Gesellschaft für Retail-Informationssysteme, Services und Lösungen mbH (nachfolgend kurz RI-Solution GmbH oder Gesellschaft genannt) ist unter Berücksichtigung der für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches und unter Beachtung des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften wird teilweise Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wird das Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) angewendet. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung sind sowohl in der Bilanz als auch in der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 265 Abs. 7 Nr. 2 HGB einzelne Positionen zusammengefasst. Sie werden im Anhang gesondert mit allen Vermerken ausgewiesen. Zum 01.01.2014 wurde die bestehende RI-Solution Firmenstruktur aus derzeit drei selbstständig handelnden Gesellschaften mit Betriebsstätten in Österreich in eine neue Firmenstruktur bestehend aus zwei Landesgesellschaften (Deutschland; Österreich) überführt. Ziel der Umstrukturierung ist eine transparente, übergreifende Organisation über Gesellschafts- und Landesgrenzen hinweg für alle RI-Solution Kunden bei gleichzeitiger Konzentration der Kernkompetenzen, um in den genannten Herausforderungen bestehen zu können. Die in den Anhangsangaben enthaltenen Vorjahres werte beziehen sich damit auf die RI-Solution GmbH nach alter Firmenstruktur. Folgende bilanzielle Werte aus der RI-Solution Service GmbH Auerbach (ohne die RI-Solution Service GmbH Niederlassung Wien, welche in die RI-Solution Data GmbH eingebracht wurde) sind zum 01.01.2014 in die RI-Solution GmbH eingegangen:
Folgende bilanzielle Werte aus der RI-Solution GmbH Niederlassung Wien sind zum 01.01.2014 nicht mehr in der RI-Solution GmbH enthalten, da diese in die Tochtergesellschaft RI-Solution Data GmbH eingebracht wurde:
Anlagenspiegelder RI-Solution GmbH, Gesellschaft für Retail-Informationssysteme, Services und Lösungen mbH, München
Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind bei den jeweiligen Positionen der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung im Einzelnen erläutert. (1) Immaterielle Vermögensgegenstände Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände ist im Einzelnen im Anlagenspiegel dargestellt. Selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 Sätze 1 und 2 und Abs. 2a HGB aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer (5 Jahre) sowie bei Vorliegen einer voraussichtlich dauernden Wertminderung außerplanmäßig abgeschrieben. Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind Entwicklungskosten in Höhe von EUR 1.320.094 für selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens aktiviert worden (davon EUR 416.500 als Anlage im Bau). Forschungskosten sind im Berichtsjahr keine angefallen. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über die voraussichtliche betriebliche Nutzungsdauer (3 bis 5 Jahre) planmäßig linear abgeschrieben. (2) Sachanlagen Die Entwicklung der Sachanlagen ist im Einzelnen im Anlagenspiegel dargestellt. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare bzw. degressive Abschreibungen über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer (2 bis 13 Jahre) und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet. Nach dem 31. Dezember 2009 angeschaffte bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden linear abgeschrieben. Fremdkapitalkosten werden nicht aktiviert. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 150 Euro sind in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten zwischen 150 Euro und 1.000 Euro werden gleichmäßig über 5 Jahre abgeschrieben. (3) Finanzanlagen Das Finanzanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Eigentumsanteile nach § 285 Satz 1 Nr. 11 HGB der RI-Solution GmbH gestalten sich für das Geschäftsjahr 2014 wie folgt.
(4) Vorräte Waren sind unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet. Die Bestandsermittlung der Vorräte erfolgt durch Stichtagsinventur.
Per 01.01.2014 erfolgte die Umstellung der Ermittlung unfertiger Leistungen aus dem Projektgeschäft auf die erlösproportionale Ergebnisermittlung. Ursache hierfür war der hohe zeitliche Aufwand bei der bisherigen Einstellung der monatlich manuellen Abgrenzungen. Mit Hilfe der erlösproportionalen Ergebnisermittlung kann eine automatisierte periodengerechte Abgrenzung der unfertigen Leistungen erfolgen. Die unfertigen Leistungen sind auf Seite der Gewinn- und Verlustrechnung als Bestandsveränderung berücksichtigt. Das Handelswarengeschäft und damit der Warenbestand wird am Standort Auerbach abgewickelt. Dieser ist aufgrund der Verschmelzung in 2014 erstmalig in der RI-Solution GmbH zu bilanzieren.
1 Jahresabschluss 2014 RI-Solution Data GmbH
noch nicht testiert.
(5) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nominalwerten angesetzt. Alle Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.614.041 Euro (Vorjahr: 1.720.642 Euro). (6) Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten Bei den liquiden Mitteln handelt es sich um Guthaben bei Kreditinstituten (3.821 EUR; Vorjahr 0 EUR) mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die liquiden Mittel werden aufgrund des Ladengeschäftes ausschließlich am Standort Auerbach ausgewiesen. Dieser ist aufgrund der Verschmelzung in 2014 erstmalig in der RI-Solution GmbH zu bilanzieren. (7) Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von 4.080.715 Euro (Vorjahr: 2.701.298 Euro) beinhalten im Wesentlichen Ausgaben für IT-Infrastruktur, welche die Jahre 2015 bis 2019 betreffen, deren Auszahlung aber bereits in 2014 erfolgte. (8) Eigenkapital Das Eigenkapital der RI-Solution GmbH setzt sich zum 31. Dezember 2014 wie folgt zusammen:
Gemäß Gesellschafterbeschluss vom 31. März 2014 erfolgte im Berichtsjahr keine Ausschüttung an die Gesellschafter (Vorjahr: 500.000 Euro). Es ist zu beachten, dass Teile des grundsätzlich frei verfügbaren Eigenkapitals unter der Ausschüttungssperre des § 268 Abs. 8 HGB stehen. Der ausschüttungsgesperrte Teil teilt sich wie folgt auf, wobei mit einem Steuersatz von 32,64 % gerechnet wird:
(9) Rückstellungen
Die RI-Solution GmbH hat mit Wirkung zum 31. Dezember 2012 24.00 Uhr mit der BayWa Pensionsverwaltung GmbH, München, eine entgeltliche Schuldbeitrittsvereinbarung zu den Pensionsverpflichtungen sowie zu den Verpflichtungen betreffend Dienstjubiläen, Altersteilzeit und Sterbegeld der RI-Solution GmbH gegenüber den in Deutschland angestellten Mitarbeitern geschlossen. Durch den Schuldbeitritt der BayWa Pensionsverwaltung GmbH haften die RI-Solution und die BayWa Pensionsverwaltung GmbH gegenüber den Berechtigten als Gesamtschuldner. Die Parteien vereinbarten, dass im Innenverhältnis allein die BayWa Pensionsverwaltung GmbH für die Verpflichtungen haftet. Ein Ausgleichsanspruch der BayWa Pensionsverwaltung GmbH gegenüber der RI-Solution GmbH ist ausgeschlossen. Die BayWa Pensionsverwaltung GmbH verpflichtete sich, die RI-Solution GmbH im Falle einer Inanspruchnahme durch die Berechtigten vollumfänglich freizustellen. Die RI-Solution hat daher zum 31. Dezember 2012 die für die oben genannten Verpflichtungen bestehenden Rückstellungen mit einem handelsbilanziellen Buchwert von insgesamt EUR 2.097.656 aufgelöst. Entgegen der Verfahrensweise des Jahres 2012 wurde in 2014 keine Schuldbeitrittsverpflichtung gegenüber der BayWa Pensionsverwaltung GmbH abgeschlossen, weshalb für das Berichtsjahr wieder neue Rückstellungen für die in 2014 verdienten Pensionsverpflichtungen gebildet wurden. Die RI-Solution folgt mit dieser Verfahrensweise der Empfehlung des Beratungshauses Towers Watson. Die Pensionsrückstellungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen gemäß der Projected Unit Credit Method (PuC-Methode) berechnet. Dabei wurden Lohn- und Gehaltssteigerungen mit 3 % p.a. (Vorjahr 3 %), eine Fluktuation mit 4,5 % p.a. (Vorjahr 4,5 %), sowie die 3-jährige Rentenanpassung mit 4,57 % (Vorjahr 3,5 %) entsprechend berücksichtigt. Als Rechnungszins wurde der durchschnittliche Marktzinssatz der letzten sieben Jahre verwendet (Bundesbankzins) gemäß RückAbzinsV, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Er betrug zum 31. Dezember 2014 4,54 % (Vorjahr 4,89 %). Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Bei der Gesellschaft bestehen mittelbare Pensionszusagen, die gemäß Art. 28 Abs. 1 EGHGB zulässigerweise nicht über eine Rückstellung berücksichtigt werden. Beim Trägerunternehmen der Pensionszusagen besteht zum Stichtag eine Unterdeckung in Höhe von 1.697.651 Euro (Vorjahr: 1.375.739 Euro), für die die Gesellschaft in Subsidiärhaftung genommen werden kann. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Bei der Bewertung des Erfüllungsbetrages wurde eine Kostensteigerung zwischen 2,5 % (Vorjahr 2,5 %) und 3 % (Vorjahr 3 %) berücksichtigt. Für die Altersteilzeitrückstellungen wurde ein Gehaltstrend von 3 % p.a. (Vorjahr 3 %) sowie die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet. Die sonstigen Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst. Die Bilanzierung der abgezinsten Rückstellungen erfolgt nach der Nettomethode. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Personalverpflichtungen und vertragsgegenständliche Risiken aus 2014. Zukünftig anfallende Verluste für eine Relokation der Rechenzentren sind ebenfalls berücksichtigt. Im Geschäftsjahr wurden bereits bekannte zukünftige Verluste aus Projekten im Rahmen von Drohverlustrückstellungen abgebildet (TEUR 95). (10) Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Sie sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten mit EUR 1.717.893 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: EUR 1.085.085) sowie Verbindlichkeiten aus Cash-Pooling EUR 1.844.643 (Vorjahr: EUR 923.061). (11) Passive latente Steuer Passive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen bei selbsterstellten immateriellen Vermögensgegenständen (TEUR 98), bei gleichzeitiger Verringerung der Latenzen auf das Sachanlagevermögen (TEUR 52). Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus Differenzen bei Pensionsrückstellungen (TEUR 402) sowie Finanzanlagen (TEUR 69). Gleichzeitig verringern sich die aktiven Steuerlatenzen auf Abfertigungs-(TEUR 67) sowie Drohverlustrückstellungen (TEUR 200). Der Steuersatz für die Bewertung der latenten Steuern beträgt 32,64 %. Gemäß dem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB werden die latenten Steuern saldiert ausgewiesen. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie in den folgenden Geschäftsjahren 2015-2019 fälligen Zahlungen für längerfristige Verträge im Bereich Gebäudemiete, Hard- und Softwarewartung sowie DFÜ betragen:
n.b.:
Vertragsbedingungen sind zum heutigen Zeitpunkt nicht
bekannt
Die im Geschäftsjahr 2015-2017 fällige Miete für Geschäftsräume entfällt hierbei im Wesentlichen auf die Siemens AG und die Standorte für die Rechenzentren. Ab 2018 ist die Miete für den Standort München zum jetzigen Zeitpunkt nicht bekannt. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungDie Erfassung von Umsätzen erfolgt, sobald die Leistung an den Kunden erbracht wurde. Sonstige betriebliche Erträge und die betrieblichen Aufwendungen werden mit Einbringung bzw. Inanspruchnahme der Leistung oder zum Zeitpunkt ihrer Realisierung bzw. Verursachung als Ertrag bzw. Aufwand erfasst. Erforderlichenfalls werden Zahlungen abgegrenzt, um sie periodengerecht als Ertrag bzw. Aufwand zu erfassen. (12) Umsatzerlöse Die Erfassung von Umsätzen erfolgt nach erbrachter Lieferung oder Leistung. Gegenüber Vorjahr enthalten die Umsatzerlöse erstmalig die Handelswarenumsätze am Standort Auerbach. Die Umsatzerlöse teilen sie wie folgt auf die Gesellschafter auf:
Der Rückgang im Bereich der Umsätze mit der RWA AG resultiert aus der Einbringung der umsatzerbringenden RI-Solution Niederlassung Wien in die RI-Solution Data GmbH im Rahmen der Verschmelzung. (13) Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten:
(14) Materialaufwand Der Materialaufwand beinhaltet:
Gegenüber Vorjahr enthält der Materialaufwand erstmalig die Wareneinsätze aus dem Handelswarengeschäft am Standort Auerbach. (15) Personalaufwand
Gegenüber Vorjahr werden erstmalig die Mitarbeiter vom Standort Auerbach in die Personalaufwendungen und in die Mitarbeiterzahl einbezogen. (16) Abschreibungen Die Abschreibungen beinhalten:
(17) Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten:
(18) Finanzergebnis Das Finanzergebnis enthält:
In den Zinsaufwendungen sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen in Höhe von 18.536 EUR (Vorjahr 24.330 EUR) enthalten. (19) Außerordentliches Ergebnis Das außerordentliche Ergebnis weist außerordentliche Erträge aus der Verschmelzung innerhalb der RI-Solution Gruppe in 2014 aus (TEUR 455). Sonstige AngabenPeriodenfremde Aufwendungen und Erträge In der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014 sind periodenfremde Erträge aus Anlagenabgängen (EUR 13.799) und aus der Auflösung von Rückstellungen (EUR 240.491) enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der überwiegende Teil der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betrifft die latenten Steuern. Hier ist ein Aufwand aus der Veränderung der latenten Steuern in Höhe von EUR -294.005 (Vorjahr: EUR -33.756) enthalten. Honorare des Abschlussprüfers Auf eine Angabe der Honorare des Abschlussprüfers nach § 285 Nr. 17 HGB wurde unter Bezugnahme auf § 288 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet. Geschäftsführer
Eine Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer wird unter Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. GewinnverwendungsvorschlagDer Jahresabschluss der RI-Solution GmbH zum 31. Dezember 2014 weist einen Jahresüberschuss von 1.088.133 EUR aus. Der Gewinnvortrag des Vorjahres beträgt 2.596.428 EUR. Wir schlagen vor, den Bilanzgewinn in voller Höhe von 3.684.561 EUR auf neue Rechnung vorzutragen. Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft ist ein Konzernunternehmen der BayWa Aktiengesellschaft, München, deren Konzernabschluss und -lagebericht im Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss einbezogen.
München, 05. Februar 2015 Die Geschäftsführer E. Berchtold G. Bauer Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RI-Solution GmbH Gesellschaft für Retail- Informationssysteme, Services und Lösungen mbH, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der RI-Solution GmbH Gesellschaft für Retail-Informationssysteme, Services und Lösungen mbH, München, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, 16. April 2015 Deloitte
& Touche GmbH
Steppan, Wirtschaftsprüfer Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer GesellschafterbeschlussDie Geschäftsführung schlägt in der Gesellschafterversammlung vom 26.05.2015 vor, eine Gewinnausschüttung i.H.v. 0,5 Mio. EUR an die Gesellschafter im Anteilsverhältnis 80:20 durchzuführen. Die Ausschüttung erfolgt per 30.06.2015. Aus dem Bilanzgewinn i.H.v. 3,685 Mio. EUR sind 1,873 Mio. EUR ausschüttungsgesperrt. Die Gesellschafter stimmen der vorgeschlagenen Ausschüttung im Anteilsverhältnis 80:20 |
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