Ladenburger Holzwerke Verwaltungs GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Schorp seit 22.5.2025 | Geschäftsführer |
Christoph Friedrich Dr. Rettenmeier seit 11.1.2021 | Prokura |
Christoph Michael Ladenburger seit 13.1.2020 | Geschäftsführer |
Steffen Häußlein seit 3.8.2017 | Geschäftsführer |
Viktor Emanuel Ladenburger seit 22.6.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ladenburger GmbHBopfingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Lagebericht1. Darstellung des Geschäftsverlaufs und wirtschaftliche Rahmenbedingungen: Das weltweite Wirtschaftswachstum fiel 2016 etwas schwächer aus als zunächst erwartet. Der Internationale Währungsfonds (IWF) passte seine Prognose in der Berichtsperiode mehrfach nach unten an. Laut dem "World Economic Outlook" des IWF vom Januar 2017 expandierte die globale Konjunktur 2016 um 3,1 Prozent und verblieb damit auf einem ähnlichen Niveau wie im Vorjahr. Die wirtschaftliche Erholung der Eurozone setzte sich 2016 fort. Nach einer vergleichsweise kräftigen Expansion während der ersten Monate, verringerte sich die Dynamik allerdings im weiteren Lauf des Jahres geringfügig. Die aktuelle Erhebung des IWF weist für die Eurozone ein Wachstum von 1,7 % aus. Haupttreiber waren ganzjährig die privaten und öffentlichen Konsumausgaben wohingegen die Investitionstätigkeit in der zweiten Jahreshälfte abnahm. Die durch das Brexit-Referendum zugenommene politische Unsicherheit dürfte hierzu beigetragen haben. Regional blieb die Entwicklung unterschiedlich. Während Spanien und viele kleinere Euroländer kräftige Zuwächse verbuchten, belebte sich die Konjunktur Italiens und Frankreichs nur moderat. Unterstützend wirkte zudem die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank. Die Wirtschaft Deutschlands verzeichnete 2016 ebenfalls einen moderaten Aufschwung. Dank der nicht zuletzt niedrigen Preissteigerungen sowie einer stabilen Lohnentwicklung blieb die Binnenkonjunktur der wesentliche Träger der stabilen Wirtschaftslage. Neben dem Konsum waren Anlageinvestitionen - insbesondere im Baubereich - die zweite Stütze dieser Entwicklung. Der Außenhandel wirkte infolge stark gestiegener Importe hingegen leicht konjunkturdämpfend, obgleich sich die Ausfuhren erhöhten. Dem Statistischen Bundesamt zufolge betrug die Steigerungsrate 2016 kalenderbereinigt 1,8 %. Günstige Immobilienkredite und die Unterbringung von Flüchtlingen trieben den Bauboom in Deutschland weiter an. Im vergangenen Jahr wurden 375.400 Wohnungen genehmigt. Dies waren gut ein Fünftel (21,6 %) oder 66.700 mehr als 2015. Eine höhere Zahl an genehmigten Wohnungen hatte es zuletzt im Jahr 1999 gegeben, damals wurden 440.800 Wohnungen genehmigt. Mit den ausgewiesenen Zahlen setzte sich der Aufwärtstrend bei den Genehmigungen im siebten Jahr fort. Starke Zuwächse gab es bei Mehrfamilienhäusern (+ 26,6 %) und Zweifamilien-häusern (+13,2 %), bei den Genehmigungen für Einfamilienhäuser stagnierten die Zahlen im Vorjahresvergleich allerdings. Holz - Fertighäuser werden in Deutschland hierbei zunehmend beliebter. Von Januar bis Dezember des vergangenen Jahres stieg die Anzahl der Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser in Fertigbauweise um 6,4 % auf 19.051 Häuser. Bei insgesamt 106.979 Baugenehmigungen für Ein- und Zweifamilienhäuser und einer Steigerung um 0,8 Prozentpunkte, entspricht dies einem Marktanteil des Fertigbaus in noch nie dagewesener Höhe von 17,8 %. Vor zehn Jahren hatte die Fertigbauquote noch 14,2 % betragen. Spitzenreiter im Vergleich der deutschen Bundesländer ist Baden-Württemberg, das mit einem Marktanteil von 30,6 % im vergangenen Jahr erstmals die 30 % Marke geknackt hat. Die Erlöse der deutschen Sägeindustrie entwickelten sich mit einem Plus von 2,9 % auf einen Umsatz von 4,186 Mrd. Euro (2015: 4,056), wobei hier sowohl der In- als auch der Auslandsumsatz zugelegt haben. Mit einem Plus von 1,3 % auf 2,915 (2,866) Mrd. Euro stieg der Inlandsumsatz allerdings weniger stark als der Auslandsumsatz, der sich um 6,6 % auf 1,271 (1,191) Mrd. Euro verbessert hat. Der Start in das Jahr 2016 blieb für die Nadelholzsägeindustrie jedoch zunächst eher verhalten, die insgesamt positive Stimmung durch die gute Baunachfrage wurde durch die Entwicklung bei den Erlösen für Sägenebenprodukte kräftig gestört. Die Preise für Holzhackschnitzel und Sägespäne waren zum Teil deutlich im Fallen, eine enorme Belastung für die Ertragslage, da die Nebenprodukte in der Kostenrechnung für alle Betriebe einen wichtigen Faktor darstellen. Mit Beginn des zweiten Quartals gestaltete sich die Lage bei den Nadelholzsägern durch eine steigende Nachfrage allmählich besser, auch ein Preisanstieg bei den Hauptprodukten war zu spüren, wenngleich die Absatz- und Preissituation bei den Sägenebenprodukten nach wie vor ungünstig blieb. Die Situation war im dritten Quartal durchaus als positiv zu bewerten. Die Preise für Nadelschnittholz waren weiterhin stabil und eine ausreichende Versorgung mit Rundholz war gegeben, wenn auch mit leicht gestiegenen Einstandspreisen. Im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres war wenig Bewegung erkennbar. Außer leichteren Preiseinbußen für Seitenware blieben die Preise und der Absatz für Nadelschnittholz weitestgehend stabil. Insgesamt blieb trotz einer guten wirtschaftlichen Gesamtlage die schwierige Situation in der Branche weiter evident. Die Marktlage und die Nachfrage hatten sich bei der Nadelholz verarbeitenden Industrie zwar merklich verbessert, jedoch ist die Kostenschere zwischen Rundholzpreisen und Fertigprodukterlösen weiterhin sehr groß. Unser Einschnitt lag mit über 605.000 Festmetern knapp eineinhalb Prozent über dem Vorjahreswert. Konstruktionsvollholz stellt nach wie vor unser wichtigstes Weiterverarbeitungsprodukt dar. Aus unserem Einschnitt konnten wir den Rohwarenbedarf hier allein nicht decken, es wurden gut 25 % des Bedarfs in Form von Halbfertigprodukten dazu gekauft. Die Bedeutung der Veredelung nahm im abgelaufenen Jahr weiter zu. Der moderne Holzbau verlangt für seine Niedrigenergiebauweise immer verstärkter veredelte Holzprodukte. Klassische Nadelschnittholz - Produkte wie Kanthölzer oder Bohlen, werden für diese Zwecke nicht nachgefragt und waren mengenmäßig weiter rückläufig. Das komplette Jahr 2016 stand bei uns noch völlig unter dem Einfluss und den Auswirkungen des Brandschadens vom Oktober 2014 an unserem Kerkinger Produktionsstandort. Der Wiederaufbau der Produktionsanlagen konnte zwar weitestgehend abgeschlossen werden, die Integration der Maschinen in den laufenden Produktionsprozess gestaltete sich schwieriger als zunächst angenommen. Dadurch konnte der erwartete Ertrag und geplante Output im vergangenen Jahr nicht realisiert werden, auch wenn in allen Werken die Produktionsanlagen ganzjährig voll ausgelastet waren. Der Brandschaden ist versicherungstechnisch bisher noch nicht vollständig reguliert. Die Investitionen beliefen sich mit 5.985 Tsd. Euro deutlich unter dem Vorjahreswert (15.500 Tsd. Euro). Am Produktionsstandort Aufhausen wurde in eine neue Steuerung der Trockenkammern investiert, die wesentlichen Investitionsmittel am Standort Bopfingen liefen in den Abschluss der Modernisierungs- und Umbaumaßnahmen bei der Brettschichtholzfertigung, dazu wurden eine neue Abbund- und drei Keilzinkanlagen angeschafft. Die bedeutendsten Investitionen am Kerkinger Standort waren die Neuanschaffung von zwei neuen Trockenkammern, zwei Hobelmaschinen und drei Keilzinkanlagen. Unsere Kundenstruktur hat sich im Berichtsjahr nicht wesentlich verändert. Von Kunden mit schlechter Bonität hielten wir, wie schon in den Jahren zuvor, Abstand beziehungsweise lieferten nur gegen Vorauskasse. Die Forderungsausfälle waren nahezu unbedeutend niedrig und unterstreichen unser straffes und gut organisiertes Debitorenmanagement. Die für die Sägerestholzvermarktung der Ladenburger GmbH zuständige Delta Holz GmbH & Co. KG mit Sitz in Aalen-Westhausen, hat zum 30.06.2016 den operativen Betrieb eingestellt. Seit dem 01. Juli 2016 erfolgt die Sägerestholzvermarktung wieder in Eigenregie. Unsere angefallenen Mengen konnten wir vollständig am Markt unterbringen. Zum 01. Dezember 2016 wurde Herrn Klaus Brodbeil, kaufmännischer Leiter der Ladenburger Firmengruppe, Einzelprokura erteilt. Die Eintragung ins Handelsregister hierzu erfolgte bereits am 25.11.2016. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage: Die Betriebsleistung im Berichtsjahr stieg von 162.811 Tsd. Euro in 2015 um 6,4 % auf 173.177 T€. Die Steigerung beruhte auf der schon beschriebenen Aufnahmefähigkeit des deutschen Marktes. Der Exportanteil sank bei uns im letzten Jahr über einen Prozentpunkt von 10,5 % auf 9,3 %. Der beständige Rückgang des Exportanteils in den letzten drei Jahren liegt vor allem an den überhöhten Rohstoff-preisen und einer damit verbundenen, schwieriger gewordenen internationalen Wettbewerbsfähigkeit. Zudem gibt es innerhalb unseres europäischen Zielgebietes keine Wachstumsmärkte, außereuropäische Länder spielen bei uns so gut wie keine Rolle. In unserem Hauptexportland Frankreich ist die wirtschaftliche Lage durch große Unsicherheit geprägt, der Nadelschnittholzverbrauch ist dort in den vergangenen fünf Jahren um 20 % gesunken. Die gute Rundholzverfügbarkeit machte sich im Materialaufwand nicht bemerkbar, da die Preise unverändert auf hohem Niveau blieben. Im Gegenteil, mit einem Gesamteinkaufsvolumen von über 122 Millionen Euro betrug der Materialkostenanteil 70,7 % und war somit um fast drei Prozentpunkte höher als letztes Jahr (67,9 %). Die hohe Nachfrage ab dem zweiten Quartal zwang uns zudem zu enormen Zukäufen bei den Halbfertig- und Fertigprodukten. Um keine Kunden zu verlieren mussten wir auf dem Spotmarkt zu überhöhten Preisen einkaufen, eine weitere, langfristige Folge des Brandereignisses. Die Abschreibung auf Sachanlagen als wesentlicher Aufwandsposten in der Gewinn- und Verlustrechnung stieg von 4.443 Tsd. Euro als Folge der beträchtlichen Vorjahresinvestitionen deutlich auf 5.807 Tsd. Euro. Die Personalkosten stiegen absolut von 18.361 Tsd. Euro auf 22.265 Tsd. Euro und prozentual, gemessen an der Betriebsleistung, von 11,3 % auf 12,9 %. Ein zu hoher Personalbestand wurde in Erwartung einer höheren künftigen Produktivität in Kauf genommen. Wir erwarten, dass die positiven Effekte nach verzögerter Inbetriebnahme der neuen Anlagen sukzessive im laufenden Geschäftsjahr 2017 eintreten. Im Geschäftsjahr 2016 erzielte die Ladenburger GmbH ein Ergebnis nach Steuern und vor Gewinnabführung in Höhe von -245.544,56 Euro im Gegensatz zu 2.614 Tsd. Euro im Jahr 2015. Im Rahmen des mit der Viktor Ladenburger GmbH & Co. KG abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages, wird der Jahresfehlbetrag in Höhe von -267 Tsd. Euro von dieser Gesellschaft übernommen. Die Vorräte stiegen deutlich aufgrund der brandschadenbedingten Umstände, von 16.995 Tsd. Euro auf einen Gesamtwarenbestand von 23.056 Tsd. Euro. Die Hilfs- und Betriebsstoffe und damit im Wesentlichen die Rundholzbestände, sanken dabei jedoch um 437 Tsd. Euro, während die Fertig- und Halbfertigprodukte um 6.498 Tsd. Euro gestiegen sind. Der Warenbestand schwankt während des Geschäftsjahres und ist zum 31.12.2016 stichtagsbezogen. Des Weiteren haben sich auf der Aktivseite die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 5.528 Tsd. Euro auf 4.914 Tsd. Euro einmal mehr leicht reduziert. Der Rückgang steht weiter im Zusammenhang mit unserem konsequenten und durchdachten Forderungsmanagement sowie der guten Bonität unserer Stammkunden. Wir konnten dazu im letzten Jahr wieder bei vielen Kunden auf SEPA - Lastschriftverfahren umstellen. Die Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr von 55.988 Tsd. Euro auf 63.033 Tsd. Euro. Grund hierfür waren im Wesentlichen das gestiegene Anlagevermögen sowie das höhere Working Capital auf der Aktiva. Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen aus Lieferantenverbindlichkeiten wurden stets unter Berücksichtigung von Skonto durch schnelle Zahlung erfüllt. Die Liquidität im Berichtsjahr war jederzeit ausreichend. Die eingeräumten Kreditlinien waren auf mehrere Banken verteilt und wir hatten ganzjährig genügend Spielraum. 3. Verbundene Unternehmen und Kooperationen: Wichtige Kooperationen bestehen im Rahmen der Materialbeschaffung und des Vertriebes mit den Unternehmen Viktor Ladenburger GmbH & Co. KG in Aufhausen, Ladenburger Holzerzeugnisse GmbH & Co. KG in Ederheim - Hürnheim und den Holzwerken Ladenburger GmbH & Co. KG in Geithain. Mit der Firma Viktor Ladenburger GmbH & Co. KG als beherrschende Gesellschaft wurde am 19.11.2002 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen. 4. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung: Gegenüber dem letzten Jahresabschluss haben sich die Chancen und Risiken der Gesellschaft nicht wesentlich verändert. Die Ladenburger GmbH verfolgt mit ihrer Risikomanagementstrategie das Ziel, dass Risiken im Rahmen der internen Kontrollverfahren und aufgrund der damit verbundenen Ertragschancen und Wachstumspotenziale bewusst und kontrolliert eingegangen werden. Grundsätzlich wird eine konservative und restriktive Risikopolitik angestrebt, welche das übergeordnete Ziel beinhaltet, durch die Erschließung neuer Marktchancen das Unternehmen an sich wandelnde Marktbedingungen anzupassen und weiterzuentwickeln. Unternehmerische Risiken müssen überschaubar sein und zum erwarteten Nutzen aus der Geschäftstätigkeit in einem angemessenen Verhältnis stehen. Hohe Risiken sind jedoch zu minimieren bzw. nach Möglichkeit zu vermeiden, um potentielle Schäden vom Unternehmen abzuwenden und eine Bestandsgefährdung auszuschließen. Potentiell eintretende, negative Entwicklungen werden bereits bei der Planung berücksichtigt, weshalb die Ladenburger GmbH ihrem Umfeld und den Branchenrisiken mit antizipativen Maßnahmen begegnet. Zudem überprüft das Unternehmen ständig das Umfeld auf sich verändernde und neu auftretende Risiken. Hinsichtlich des Vertriebs und der Produktion unterliegen wir auch künftig den branchenüblichen Risiken, denen wir wie auch schon in der Vergangenheit, durch aufmerksame Beobachtung des Marktes sowie anderer Einflussfaktoren und entsprechende Reaktionen darauf, begegnen. Um das stets auftretende Risiko von Forderungsausfällen zu vermeiden, werden die Kreditlimits kritischer Abnehmer reduziert oder aufgehoben. Dieses erfolgreiche, konsequente und restriktive Debitorenmanagement wird schon seit den vergangenen Jahren verfolgt und wird durch unsere extrem niedrige Forderungsausfallquote bestätigt. Operative Risiken bestehen weiterhin in den geringen Margen, welche die Ertragslage in der Sägeindustrie belasten. Die einheimischen und lokalen Rundholzpreise liegen international weiter an der Spitze und mittelfristig ist hier nicht mit rückläufigen Preisen zu rechnen, hier werden von Lieferantenseite für die Zukunft eher weiter steigende Rohstoffkosten indiziert. Die letzten Jahre haben uns gezeigt, dass die größten finanziellen Risiken auf der Beschaffungsseite liegen. Langfristige Risiken sehen wir in der Verfügbarkeit des Rohstoffes. In Deutschland entfallen derzeit zwar rund 90 % des stofflich genutzten Rohholzes auf Nadelhölzer, in gesicherten Jungbeständen nehmen Nadelhölzer allerdings nur noch einen Anteil von 23 % ein. Die Preise für Sägenebenprodukte sind sehr volatil und von einer Menge, meist nicht beeinflussbarer Faktoren abhängig. Die Pelletindustrie ist hier ein sehr bedeutsamer Abnehmer. Die Abhängigkeit von einzelnen Abnehmern hat sich durch die Insolvenz des Branchenprimus im Jahr 2016 wieder deutlich entspannt. Auf dem Absatzmarkt für unser Restholz konnten wir den Absatz erheblich diversifizieren und das Absatzrisiko somit deutlich senken. Als größte Risiken für die Nadelholz verarbeitende Industrie sehen wir weiterhin die Überkapazitäten, den Fachkräftemangel und die Abdeckung durch eine Feuerversicherung. Gestiegene Prämien für Feuerversicherungen belasten die gesamte Holzbranche noch zusätzlich. Die größten Chancen sind der Ausbau kundenspezifischer Produkte und Dienstleistungen, der Ausbau der Veredelung und die Prozesskostenoptimierung. Langfristige Chancen sehen wir in der digitalen Transformation, denn wirtschaftlicher Erfolg wird auch in unserer Branche ohne digitale Technologien kaum mehr möglich sein. Die digitalen Möglichkeiten in Produktion und Logistik haben unsere Branche allenfalls erst gestreift. Vor allem auf der produktionstechnischen Ebene haben wir durch unsere Modernisierungsinvestitionen eine hohe Veränderungsdynamik festgestellt. Die Digitalisierung bietet bedeutende Chancen für zukünftiges Wachstum und hinsichtlich der Effizienzsteigerung interner Prozesse. Aufgrund unserer Größe und Komplexität ist es zudem zwingend erforderlich, den Materialfluss im Betrieb künftig lückenlos mittels Software verfolgen zu können. Weitere Chancen sehen wir in der zunehmenden Holzbauquote. Auch bei wohnähnlichen und industriellen Betriebsgebäuden gewinnt der Holzbau zunehmend Marktanteile. Ein bedeutsamer Vorteil liegt weiterhin in der Auslagerung von Bauprozessen in die Werkhalle und industrieller Vorfertigung großformatiger Bauteile. Investitionen werden von uns grundsätzlich langfristig und fristenkongruent mit entsprechender Zinsbindung finanziert. Aus diesem Grund besteht hier deshalb kein Zinsänderungsrisiko. Die kurzfristigen Kredite dienen der Finanzierung des Working Capital. Die Inanspruchnahme ist eng auf den tatsächlichen Bedarf angepasst. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft hat keine Fremdwährungsrisiken. Zum 31.12.2016 verfügte die Ladenburger GmbH über ausreichend kurzfristig verfügbare Liquidität. Es sind ausreichend Versicherungsverträge abgeschlossen um Betriebsrisiken, Feuerschäden und dadurch verursachte Betriebsunterbrechungen zu decken. Die Aktualität der Versicherungsverträge wird regelmäßig überprüft und entsprechend neu auftretenden Rahmenbedingungen angepasst. Nach derzeitigem Erkenntnisstand sind alle uns bekannten Risiken durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt und besondere, über das allgemeine unternehmerische Risiko hinausgehende Risiken, die den Bestand der Gesellschaft gefährden, sind nicht erkennbar. Einen entscheidenden Beitrag am nachhaltigen Erfolg der Ladenburger GmbH sind neben einer effizienten und gut geführten Organisation auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren. Die Identifikation der Mitarbeiter mit unserem Unternehmen und dem entgegengebrachten Engagement zu dessen Zielerreichung, sind ein wesentlicher Teil unserer Firma. Die Belegschaft leistet einen entscheidenden Beitrag für den Unternehmenserfolg. Darüber hinaus steht unser Produktportfolio für Qualität und ein hervorragendes Preis - Leistungsverhältnis. Eine gepflegte Kundenbindung und ein fundiertes Wissen über die nationalen und internationalen Märkte sind ein weiterer entscheidender Erfolgsfaktor. Auch die internen Geschäftsprozesse unterlagen einer kontinuierlichen Optimierung, was insbesondere wie schon erwähnt in der niedrigen Quote der Forderungsausfälle zur Geltung kommen. 5. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres: Es ergaben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres, über die an dieser Stelle gesondert zu berichten wäre. 6. Voraussichtliche Entwicklung: Für das Geschäftsjahr 2017 wird für die Weltwirtschaft ein Wachstum erwartet, das gegenüber dem Vorjahr zwar ein wenig schneller ist, aber voraussichtlich weiter deutlich hinter dem langfristigen Trend zurückbleiben wird. In Europa wird die konjunkturelle Entwicklung voraussichtlich weiter durch politische Risiken beeinträchtigt. Der Ausstiegsprozess des Vereinigten Königreiches aus der EU könnte zu größerer Unsicherheit bei Unternehmen und Verbrauchern führen und diverse Risiken für die Finanzmärkte bergen. Das gilt auch für den Bankensektor, der in einigen Ländern von notleidenden Krediten und Kapitalengpässen belastet ist. Die Prognose für das BIP-Wachstum beläuft sich für das Jahr 2017 auf 1,5 % nach 1,7 % im Jahr 2016. Die konjunkturelle Verfassung der deutschen Wirtschaft zu Beginn des Jahres 2017 ist alles in allem gut, zumal wenn man sich die schwierigen internationalen Rahmenbedingungen vor Augen führt. Die Binnennachfrage als wesentlicher Treiber der wirtschaftlichen Dynamik hat noch immer Kraft. Der Konsum dürfte 2017 erneut solide wachsen, da die Erwerbstätigkeit weiter zunimmt. Die steigende Inflationsrate wird allerdings die Reallohndynamik drücken, so dass die Konsumzuwächse voraussichtlich etwas weniger kräftig ausfallen werden als 2016. Insgesamt erwarten wir für dieses Jahr ein Realwachstum von 1,3 %. Da wäre rund ein halber Prozentpunkt weniger als in 2016, wobei der größere Teil des erwarteten Tempoverlustes auf erhebliche Schwankungen bei der Arbeitstagezahl zurück zu führen ist. Die Baukonjunktur folgt normalerweise als klassisch spätzyklische Branche dem allgemeinen Konjunkturtrend. In Deutschland wird ein Anhalten des moderaten Aufwärtstrends aufgrund der anhaltend guten Nachfrage im Wohnungsbau erwartet. Dazu deutet sich auch im öffentlichen Bau eine positive Entwicklung an. Es besteht ein erheblicher Renovierungsstau und die Finanzlage der öffentlichen Haushalte hat sich aufgrund der soliden Steuerreinnahmen und niedrigen Zinsen deutlich verbessert. Der Holzbau in Deutschland rechnet mit einem Anstieg beim Umsatz um 5,0 % auf 7,123 Mrd. Euro, der Auftragsbestand betrug zu Anfang des Jahres bereits beachtliche elf Wochen. Wir erwarten für 2017 eine leichte Steigerung der Nadelschnittholzproduktion bei ebenfalls leicht steigendem Verbrauch. Der bereits in den vergangenen Jahren feststellbare Produktionsanstieg würde sich damit in diesem Jahr zumindest auf niedrigem Niveau weiter fortsetzen. Die Lage an den Absatzmärkten von Sägenebenprodukten hat sich seit Ende des letzten Jahres zwar nur graduell verändert, insgesamt zeigt sich bis zur Erstellung dieses Berichts jedoch eine Tendenz zur Verbesserung. Die Absatzperspektiven der deutschen Paletten- und Verpackungsindustrie beurteilen wir als positiv, so dass wir dieses Jahr, bei einer geplanten Erhöhung unseres Einschnitts, keine Probleme haben werden, unsere Brett- und Seitenware vollständig vertreiben zu können. Die hohen Erwartungen an den 2017er Absatz äußerten sich in den ersten Monaten des Jahres, trotz der kalten Monate Januar und Februar, in einer anhaltend regen Produktion. Wir produzieren seit der zweiten Januarwoche voll durch, die Rundholzversorgung ist in den ersten Monaten des Jahres problemlos und absolut zufriedenstellend. Ungeachtet der guten Baukonjunktur sehen wir uns nach wie vor in einem herausfordernden Marktumfeld, geprägt von Ertragsdruck und hohem Wettbewerb. Die Konsolidierung innerhalb der deutschen Sägeindustrie ist noch nicht weit genug fortgeschritten, bei Schließungen handelt es sich meist um Klein- und Kleinstbetriebe. Nach den zahlreichen und in diesem Jahr weiteren umfangreichen Investitionen an den bestehenden Standorten geht es uns in erster Linie darum, unsere Firma auch in Zukunft als eines der führenden Unternehmen in der deutschen Holzbranche weiter gut zu positionieren. Zahlreiche Modernisierungs- und Optimierungsprojekte werden wir dieses Jahr respektive Anfang nächsten Jahres zum Abschluss bringen. Die Investitionen erfolgen in die Sparten unseres Unternehmens, wo es uns möglich ist, nachhaltig unsere führende Marktposition zu behalten und auszubauen und ein stabiles Wachstum zu erzielen. Zudem werden wir den Rundholzeinkauf und den eigenen Einschnitt um geplante 50.000 Festmeter erhöhen. Ziel ist hierbei eine verbesserte Flexibilität und eine erhöhte Lieferbereitschaft für die angeschlossene KVH- und Leimholzfertigung, wodurch Ertragsvorteile generiert werden sollen. Um temporäre Kostenvorteile im Einkauf nutzen zu können, haben wir in den ersten Monaten des Jahres im Gegensatz zum Vorjahr unsere Bestände im Bereich Rundholz und KVH - sowie Brettschichtholz - Rohware deutlich aufgebaut. Bei bestimmten Segmenten ist es uns gelungen, bereits den Ganzjahresbedarf zu decken. Wir werden im Lauf des Jahres die im Jahr 2016 noch bestandenen, technischen Anlaufschwierigkeiten weiter ausmerzen und optimieren und gehen von einem deutlichen Umsatzwachstum im laufenden Jahr aus. Wir rechnen zwar auch mit einem etwas verbesserten Ergebnis, jedoch wird aufgrund der doch deutlich gestiegenen Abschreibung verstärkt das EBITDA zur Kenngröße, hier rechnen wir mit einer deutlichen Steigerung in diesem Jahr. 7. Prognoseunsicherheit: Der Lagebericht beinhaltet Aussagen und Angaben, die auf die Zukunft gerichtet sind und auf Annahmen, Erwartungen und Schätzungen der Unternehmensleitung beruhen. Diese in die Zukunft gerichteten Aussagen und Angaben basieren auf Umständen, die der Unternehmensleitung zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichtes bekannt waren. Obwohl die Unternehmensleitung annimmt, dass die diesen Aussagen und Angaben zu Grunde liegenden Annahmen und Erwartungen realistisch sind, kann nicht gewährleistet werden, dass sich diese auch als richtig erweisen werden. Die Annahmen und Erwartungen können Risiken und Unsicherheiten beinhalten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse nicht nur unwesentlich von den auf die Zukunft gerichteten Aussagen und Angaben abweichen. Zu den Faktoren, die solche Abweichungen verursachen können, gehören insbesondere Veränderungen im wirtschaftlichen, geschäftlichen und gesellschaftlichen Umfeld, Wechselkurs- und Zinssatzschwankungen, die Einführung von Konkurrenzprodukten oder die mangelnde Akzeptanz eigener (Neu-)Produkte und Dienstleistungen sowie eventuelle Änderungen in der Geschäftsstrategie.
Bopfingen-Aufhausen, den 21. April 2017 gez. Viktor Ladenburger gez. Josef Mettmann gez. Markus Hauber BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben Auf Grund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) wurden auch die Vorjahreswerte angepasst, ein Vergleich mit dem Jahresabschluss des Vorjahres ist damit nicht möglich. Werden die rechtlichen Bestimmungen des BilRUG nicht auf die Umsatzerlöse des Vorjahres angewandt, so betragen diese Euro 156.779.484,67. Der Jahresabschluss der Ladenburger GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Firmenname laut Registergericht: Ladenburger GmbH Firmensitz laut Registergericht: Bopfingen-Aufhausen Registereintrag: Handelsregister Registergericht: Ulm Register-Nr.: HRB 520023 Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich der Vornahme steuerrechtlicher Maßnahmen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von 410,00 € wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Forderungen aufgrund von Versicherungsentschädigungen wurden mit dem von der Geschäftsführung als noch ausstehende Mindestentschädigung angesehenen Betrag aktiviert. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Bruttoanlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Geschäftsjahresabschreibung Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Sonstige Vermögensgegenstände Die Abgrenzung dient der periodengerechten Gewinnermittlung. Die Beträge haben Forderungscharakter. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen sind T€ 242,8 (Vorjahr T€ 184,0) enthalten, die Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr betreffen. Aktive latente Steuern Bei Organschaften mit Ergebnisabführungsverträgen werden die latenten Steuern beim Organträger gebildet. Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellungen wurde die PUC - Methode angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen: Zinssatz 4,01 % Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerung 0 % Zugrunde gelegte Sterbetafel Prof. Heubeck 2005 Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von Euro 189.299,00. Aus der geänderten Bewertung der laufenden Pensionen durch die Anwendung nach BilMoG war eine Zuführung der Rückstellung i. H. v. 12.335,00 € erforderlich. Der erhöhte Zuführungsbetrag wird über 15 Jahre angesammelt. In den folgenden 8 Jahren werden noch 98.676,00 € zugeführt. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten u. a. folgende Rückstellungen mit nicht unerheblichem Umfang:
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahren und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 4.622.870,00 (Vorjahr 4.529.486,00). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 6.495.950,00 Euro. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten: Verbindlichkeiten: 8.807.866,51 € Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten nach § 251 HGB Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Garantieverträgen gemäß § 251 HGB aufgrund Mithaftung für fremde Verbindlichkeiten in Höhe von TEuro 24.365 davon gegenüber verbundenen Unternehmen TEuro 18.490. Die Inanspruchnahme Wahrscheinlichkeit der ausgewiesenen Haftungsverhältnisse aus der Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten schätzen wir aufgrund der derzeitigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Transaktionen sind weiterhin folgende Geschäfte anzuzeigen: Art der außerbilanziellen Geschäfte: Leasinggeschäfte Zweck der außerbilanziellen Geschäfte : Diversifizierung der Finanzierungsstruktur Verbesserung der Liquidität Aus diesen Verträgen ergeben sich Risiken insbesondere aus der Belastung durch die Summe der zukünftigen Leasingzahlungen. Die Vorteile liegen insbesondere in der Absicherung der Leasinggeber mittels Übereignung des Leasingobjekts und die damit verbundene, anderweitige Verfügbarkeit von Sicherheiten für die Gesellschaft. Des weiteren werden Investitionen ermöglicht, ohne die Bilanzsumme zu erhöhen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten Es bestehen Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen aus Mietverpflichtungen in Höhe von TEuro 3.000 und Verpflichtungen aus Leasingverträgen gegenüber fremden Dritten in Höhe von TEuro 1.543. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden gemäß § 285 Nr. 4 HGB wie folgt aufgegliedert:
Personalkosten Zur besseren Darstellung der wirtschaftlichen Verhältnisse werden die Aufwendungen für Fremdpersonal in Höhe von 1.665.113,49 € unter Personalaufwand und nicht unter Materialaufwand ausgewiesen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Es wird ausschließlich die, aufgrund des Gewinnabführungsvertrages gebuchte Gewerbesteuerumlage ausgewiesen. Bilanzgewinn und Ergebnisverwendung Der Gewinnvortrag zum 31.12.2016 in Höhe von Euro 1.480.157,94 ist unverändert zum 31.12.2015, da mit Wirkung ab dem 01.01.2002 ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Viktor Ladenburger GmbH & Co. KG (Organträger) besteht. Der Jahresfehlbetrag in Höhe von Euro 266.552,10 wird an die Viktor Ladenburger GmbH & Co. KG abgeführt. Sonstige Pflichtangaben Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Herr Viktor Ladenburger, Kaufmann Herr Josef Mettmann, Kaufmann Herr Markus Hauber, Industriekaufmann / Holzbearbeitungsmechaniker Auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführer wurde verzichtet gem. § 286 Abs. 4 HGB. Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen mit einem Betrag von mindestens 20 % der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Sitz der Gesellschaft ist Aalen-Westhausen. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer betrug damit ohne Auszubildende 428. Honorar des Abschlussprüfers Die "sonstigen betrieblichen Aufwendungen" enthalten das als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers. Das Honorar des Abschlussprüfers beträgt insgesamt 34.000,00 Euro und gliedert sich wie folgt:
Bopfingen - Aufhausen, den 21. April 2017 gez. Viktor Ladenburger gez. Josef Mettmann gez. Markus Hauber Verbindlichkeitenspiegel per 31. Dezember 2016
Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 24.10.2017 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ladenburger GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Nördlingen, 31. Juli 2017 Düll
& Partner mbB
gez. Gunther Düll, Wirtschaftsprüfer |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
7 nahegelegene Organisationen
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Paletten und anderen Ladungsträgern aus Holz
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen