German Pellets Sachsen GmbHLiquidiert
04860 Torgau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter H. Leibold seit 21.1.2014 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
Peter-Horst LeiboldGerman Pellets GmbH | 60.00% |
Anna Kathrin LeiboldGerman Pellets GmbH | 40.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
German Pellets Sachsen GmbHTorgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013Lagebericht für das Geschäftsjahr 20131. Grundsätze Im Lagebericht werden vergangenheitsbezogene Fakten dargelegt und zudem vorausschauende Aussagen getroffen. Das die Vergangenheit beschreibende Datenmaterial wird überwiegend aus dem Jahresabschluss des abgelaufenen Geschäftsjahres hergeleitet. Vorausschauende Aussagen unterliegen Unsicherheiten und Risiken, die jeweils auf den tatsächlichen Eintritt der dargestellten Sachverhalte Einfluss nehmen können. Insoweit werden diese Sachverhalte auch im Konjunktiv beschrieben. Die auf zukünftige Ereignisse ausgerichteten Aussagen und Darlegungen wurden auf Basis der zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts verfügbaren Daten und Informationen erstellt. Gleichwohl sind die zukunftsbezogenen Aussagen mit den Risiken aller in die Zukunft gerichteten Betrachtungen verbunden. 2. Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche Pelletproduktion Die Holzpelletproduktion weltweit ist im Jahr 2013 weiter gewachsen. Der globale Pelletmarkt hat ein Volumen von 24 Millionen Tonnen erreicht. Auf dem größten Markt für Holzpellets - in Europa - hat 2013 der Pelletbedarf am Wärmemarkt erstmals den Industriemarkt überholt. Rund 10 Mio. Tonnen Holzpellets wurden in Europa für den Hausbrand sowie Nah-, Fern- und Prozesswärme benötigt. Der Pelletbedarf am Industriemarkt lag bei 9 Mio. Tonnen. Der Bedarf in Europa ist damit um rund 5 Mio. Tonnen binnen eines Jahres gestiegen. Prognosen für den europäischen Pelletbedarf bis 2020 reichen lt. Pöyry Management Consulting bis 35 Mio. Tonnen pro Jahr. Größter Pelletproduzent ist die USA mit über 6 Mio. Tonnen p.a. in 2013. Deutschland zählt nach den USA zu den Ländern mit den größten Produktionskapazitäten. Diese ist in 2013 um rund 3% auf 3,2 Mio. Tonnen p.a. gewachsen. Trotz des milden Winters Ausgang des Jahres ist der Pelletverbrauch in Deutschland im Jahr 2013 um rund 18% gestiegen und hat erstmals die 2 Millionen-Tonnen-Marke erreicht. Grund dafür ist der Zuwachs an neuen Pelletheizungen und -öfen. Der DEPV-Preisindex für Holzpellets lag im Dezember 2013 bei 285,61 EUR/t, ein Anstieg von rund 12% im Vergleich zum Vorjahr (Dezember 2012: 256,24 EUR/t). Trotz des Preisanstiegs sind Pellets im Vergleich zu fossilen Brennstoffen nach wie vor deutlich preiswerter, im Schnitt 30 bis 35% günstiger als Heizöl. Pellets im Wärmemarkt Die für Europa bestimmenden Pelletmärkte im Wärmesektor - Italien, Deutschland, Österreich und Frankreich - sind 2013 zwischen 10 und 30% gewachsen. In Italien, dem mit Abstand größten Markt für Pelletkaminöfen innerhalb der EU, ist die Zahl der Pelletöfen 2013 um etwa 240.000 auf rund 2 Mio. Stück gestiegen und infolge dessen der Pelletverbrauch von rund 2 Mio. Tonnen auf 2,5 Mio. Tonnen angewachsen. Dieser hohe Pelletbedarf wird zu großen Teilen durch Import kompensiert. Für 2014 rechnet der italienische Biomasseverband AIEL mit einem Bedarfsanstieg von rund 200.000 Tonnen. Zugleich würden der Bedarf und das Bewusstsein zur Verwendung hochwertiger Premiumpellets steigen, um die Leistung der Heizungsanlagen und damit die Brennstoffkosten weiter zu optimieren. Zum Jahresende 2013 gab es in Deutschland 321.500 Pelletfeuerungen, was einem Marktwachstum von 15% entspricht. Der Großteil sind typische Heizkessel für Ein- und Zweifamilienhäuser (> 200.000 Stück). Auch der Markt für größere Pelletfeuerungen (> 50 kW) zur Versorgung von Kommunen, Industrie, Wohnungswirtschaft und Gewerbe entwickelt sich dynamisch. Rund 35% der in Deutschland hergestellten Pellets werden in solchen Anlagen genutzt. Mit 20 Prozent Verkaufsanteil in 2013 wird Sackware zur Verwendung in Pelletkaminöfen in Deutschland immer beliebter. Der Deutsche Energieholz- und Pelletverband (DEPV) geht auch in den nächsten Jahren von einem kontinuierlichen Wachstum aus. Die Rahmenbedingungen für den Einbau von Pelletfeuerungen sind weiterhin gut. Das Marktanreizprogramm für die Anschaffung von Pelletfeuerungen hat sich inzwischen als verlässliches und attraktives Förderinstrument bewährt. Der Preisvorteil von Holzpellets im Vergleich zu fossilen Energien ist nach wie vor hoch. Die aktuelle Krise in der Ukraine führt Verbrauchern in Deutschland und ganz Westeuropa einmal mehr die Importabhängigkeit fossiler Rohstoffe vor Augen und ist auch eine Chance, bei Energiefragen künftig eigenverantwortlich zu handeln und Erneuerbare Energien auszubauen. Der Pelletmarkt in Österreich ist 2013 um rund 10% gewachsen. Mit 10.500 neu installierten Pelletheizanlagen stieg der Bestand auf rund 112.000. Österreich hat damit weltweit den zweithöchsten Pelletverbrauch pro Kopf. Statistisch gesehen verbraucht jeder Österreicher 95 Kilogramm Holzpellets pro Jahr. Der Pelletverbrauch könnte sich laut Branchenverband propellets Austria bis 2020 von heute 880.000 Tonnen p.a. annähernd verdoppeln. Die österreichischen Pelletkesselhersteller nehmen in Europa nach wie vor eine Spitzenposition ein und konnten 2013 etwa 80% ihrer Produktion ins Ausland exportieren. Ein dynamisches Wachstum ist aktuell in Frankreich zu beobachten. Hier entwickelt sich insbesondere der Markt für Pelletkaminöfen rasant. 2013 wurden rund 100.000 Öfen neu installiert. In der Folge stieg der Pelletbedarf um rund 250.000 Tonnen auf rund 900.000 Tonnen p.a. Für die Zukunft wird in Frankreich weiter mit einem sehr dynamischen Marktwachstum gerechnet. Laut Europäischem Pelletverband (EPC) könnte der Pelletofenabsatz bis 2017 auf bis zu 400.000 Neuanlagen pro Jahr wachsen. Pellets im Industrie- und Kraftwerksmarkt 9 Mio. Tonnen Holzpellets wurden im Jahr 2013 in europäischen Kraftwerken verbrannt. Der überwiegende Teil dieser Industriepellets wird auf Basis langfristiger Verträge gehandelt. Eines der größten Kraftwerksprojekte in Europa am Drax-Standort im britischen Selby hat 2013 die Umstellung einer ersten Einheit von Kohle auf Holzpellets erfolgreich abgeschlossen. Laut Drax sind die Erfahrungen mit der Umstellung der ersten Kraftwerkseinheit auf Holzpellets positiv. Vor allem die erzielte technische Leistung liege über den Erwartungen. Drax kündigte an, das Kraftwerk Selby früher als geplant - bis 2016 - komplett auf Biomasse umzustellen. Der Bedarf an Industriepellets allein für dieses Kraftwerk läge dann bei rund 7,5 Mio. Tonnen p.a. Die britische Regierung fördert die Erzeugung von Grünstrom mit der Zuteilung von Grünstromzertifikaten (ROC). 2014 wird ein neues Fördersystem eingeführt. Das CfD-System (Contract for Difference) wird Kraftwerksbetreibern eine höhere Planungssicherheit und einen garantierten Mindestpreis für den erzeugten Grünstrom für eine Dauer von 15 Jahren bieten. CfD wird zunächst auf 3 Biomasseprojekte begrenzt. Im Herbst 2014 sollen laut Department of Energy and Climate Change weitere Projekte aufgenommen werden. Die Nachfrage in Großbritannien entwickelt sich aufgrund bürokratischer Hemmnisse jedoch langsamer als zunächst angenommen. Weiter expansiv wird sich auch die Nutzung von Industriepellets in dänischen Kraftwerken entwickeln. Eine Reihe großer Heizkraftwerke wird schrittweise auf 100%-igen Betrieb mit Holzpellets umgestellt. 3. Darstellung des Geschäftsverlaufes Im Geschäftsjahr 2013 haben sich die Umsatzerlöse auf 17.472 TEUR verringert (Vorjahr: 19.743 TEUR). Die Höhe des erzielten Umsatzes bewegt sich aber weiterhin oberhalb des Vorvorjahresniveaus. Die Gesamtleistung in Höhe von 17.472 TEUR (Vorjahr: 17.769 TEUR) konnte nahezu auf Vorjahresniveau gehalten werden. Wesentliche Einflüsse auf das Ergebnis gingen von der Preisentwicklung im Rohstoffmarkt aus. Die Gesellschaft rechnet für das Jahr 2014 mit einer positiven Ergebnisentwicklung. Die vorgesehene Revision der Kesselanlagen wurde im Jahr 2013 planmäßig durchgeführt. Die Wareneinsatzquote beträgt in 2013 70,5% (Vorjahr 71,0%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf TEUR 3.488 und haben einen relativen Anteil von 20,0% an der Gesamtleistung (Vorjahr: TEUR 2.886, 16,2%). Der Personalaufwand der Gesellschaft erreichte im Geschäftsjahr 2013 TEUR 1.209, die Personalkostenquote 6,9% (Vorjahr: TEUR 1.219, 6,9%). Der Personalbestand ist um 13,2% gestiegen. Die Abschreibungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 1.430 (Vorjahr: TEUR 1.993). Der EBITDA beträgt TEUR 512 (Vorjahr: TEUR 1.790). Die Vermögens- und Kapitalstruktur in der Gesellschaft stellt sich wie folgt dar:
Die sonstigen Vermögensgegenstände verringern sich im Wesentlichen aufgrund des Rückgangs der Forderungen aus Investitionszulage. Die Reduzierung der sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 1.727 auf TEUR 548 resultiert im Wesentlichen aus der Tilgung von Darlehen für Produktionsanlagen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote beträgt 12,6% (TEUR 2.966) Die Bilanzsumme sinkt auf TEUR 23.552 (Vorjahr TEUR 24.408). Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr 2013 stabil. 4. Finanzierung und Liquidität
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 795 gesunken. Die Zins- und Tilgungsbedingungen der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind marktüblich. Sämtliche vereinbarten Leistungen wurden fristgerecht erbracht. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen steht im Zusammenhang mit gesunkenen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und gesunkenen sonstigen Verbindlichkeiten. Die liquiden Mittel beliefen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 2). Die Entwicklung der Liquidität wird durch die Kapitalflussrechnung der Gesellschaft dargestellt, deren Eckpunkte nachfolgend abgebildet sind:
5. Beschaffung Der kalte und lang anhaltende Winter sorgte zu Jahresbeginn für eine geringere Einschlagstätigkeit und aufgrund einer schwachen Baukonjunktur auch für eine niedrige Auslastung der Sägeindustrie. Der geringere Restholzanfall in der Sägeindustrie sorgte bei gleichzeitig hoher Pelletproduktion in den ersten beiden Quartalen des Jahres für eine angespannte Versorgungslage in der Pelletindustrie. Trotz geringerem Restholzanfall konnte die Rohstoffversorgung der German Pellets Sachsen GmbH jederzeit erfüllt werden. Steigende Beschaffungspreise wurden durch steigende Absatzpreise kompensiert. Die Versorgungs- und Auftragslage der Sägewerke hat sich im Laufe des Jahres kontinuierlich verbessert. Im dritten Quartal erreichte die Einschnittleistung in der Sägeindustrie wieder ein hohes Niveau, das bis zum Jahresende anhielt. Die 2013 spät beginnende Baukonjunktur zog sich aufgrund der milden Witterung bis zum Jahresende hin. Im Privat- und Körperschaftswald konnten zusätzliche Rundholzmengen mobilisiert werden. Die Rohstoffversorgung für die Pelletindustrie war in der zweiten Jahreshälfte ausreichend, dabei nach wie vor von hohen Beschaffungspreisen gekennzeichnet. 6. Sozialbericht Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt 41 Mitarbeiter (Vorjahr 36), davon 6 Angestellte und 35 gewerbliche Arbeitnehmer . Im Jahresmittel waren zusätzlich 2 Auszubildende beschäftigt . 7. Unternehmensentwicklung nach dem Bilanzstichtag Das Unternehmen strebt an, niedrige Börsenpreise am Strommarkt zu nutzen und sich für die Jahre 2017 und 2018 günstigere Strompreise zu sichern. Nach der Novellierung des Erneuerbare Energien Gesetzes 2014 (EEG) zählen Pelletproduzenten als stromintensive Unternehmen auch künftig zu den Branchen, die nach der EEG-Härtefallregelung antragsberechtigt hinsichtlich einer Begrenzung der EEG-Umlage sein werden. Witterungsbedingt gab es zum Ende des ersten Quartals, Anfang des zweiten Quartals einen über den saisonüblichen Verlauf hinausgehenden Nachfragerückgang. Der milde Winter hatte auch zur Folge, dass das Nachfüllen der Lagereinrichtungen beim Verbraucher später als in den Vorjahren begonnen hat. Diese Tatsache sowie der sich abzeichnende Zuwachs an neuen Pelletfeuerungen wird voraussichtlich dazu führen, dass die Absatzmengen bis zum Jahresende ausgeglichen werden. 8. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft betreibt keine Forschung oder Entwicklung. 9. Berichterstattung über Chancen und Risiken Im Rahmen der Konzernzugehörigkeit zur German Pellets GmbH werden für die Gesellschaft angesichts der weiter robusten Konjunktur in Deutschland, der hohen Preise für fossile Energieträger, insbesondere auch im europäischen Ausland, sowie der Akzeptanz und hohen Nachfrage nach erneuerbaren Energien gute Entwicklungsperspektiven gesehen. Der europäische Pelletmarkt ist weiterhin von Wachstum gezeichnet. Die German Pellets Sachsen GmbH wird vom weiteren Ausbau des Händlernetzes und weiteren Investitionen der German Pellets GmbH im Rahmen der Konzernzugehörigkeit profitieren. Hohe Rohstoffpreise in Europa könnten die weitere Entwicklung des Pelletmarktes gefährden. Als Reaktion auf dieses Risiko hat die German Pellets Sachsen GmbH zum Teil langfristige Rohstofflieferverträge abgeschlossen. Technische Risiken im Zusammenhang mit dem Betrieb von Produktionswerken sowie Kraftwerken können zu Umsatzeinbußen und Kosten führen. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft mit dem Abschluss von entsprechenden Versicherungen und mit einer permanenten Wartung, Pflege und Instandhaltung der Produktionsanlagen. Am 18.12.2013 hat die EU-Kommission hinsichtlich des EEG ein Prüfverfahren eingeleitet, da es zweifelhaft sei, ob die ab 2013 geltende Besondere Ausgleichsregelung mit dem EU-Beihilferegime vereinbar ist. Wir folgen der Ansicht der deutschen Bundesregierung, die davon ausgeht, dass es sich nicht um eine Beihilfe handelt. Dementsprechend haben wir keine Rückstellung gebildet. Sollte die EU zu einer anderweitigen Entscheidung kommen und die Besondere Ausgleichsregelung insgesamt für nicht anwendbar erklären, könnte dies zu einer Nachzahlung in Höhe von rd. TEUR 725 für das Jahr 2013 führen. 10. Zusammenfassende Prognose Die Umsatzentwicklung in den ersten Monaten 2014 gestaltete entsprechend des witterungsbedingten Nachfragerückgangs leicht rückläufig. Die Ertragslage des Unternehmens ist stabil. Mit einem Absatzausgleich ist infolge steigender Nachfrage bis zum Jahresende zu rechnen. Somit erwartet die Gesellschaft eine Gesamtleistung von rund 18.200 TEUR und ein positives Jahresergebnis.
Torgau, im Juni 2014 German Pellets Sachsen GmbH Geschäftsführer Peter H. Leibold BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 20131. Allgemeines Der Jahresabschluss der German Pellets Sachsen GmbH zum 31. Dezember 2013 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend waren die einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Der Jahresabschluss wurde vor Berücksichtigung der Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. 2. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher Maßnahmen 2.1 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen und bei einem dauerhaft niedrigeren Wert auch vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bei beweglichen Gegenständen des Anlagevermögens mit geringem Wert (früher GWG) wurde wie folgt verfahren. Zugänge mit Anschaffungskosten bis zu einem Wert von 150,00 € wurden im Jahr der Anschaffung sofort als Aufwand verbucht (Sofortabschreibung). Zugänge mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen 150,00 € und 1.000,00 € wurden in einem Sammelposten aktiviert und entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften mit 20 % abgeschrieben. Ein Einzelnachweis für die im Sammelposten enthaltenen Vermögensgegenstände wird geführt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit ihrem Nennbetrag angesetzt. Unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entsprechend pauschalwertberichtigt. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und sind in Höhe des nach vernünftiger kfm. Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. 2.2 Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind aus dem beigefügten Brutto-Anlagenspiegel zu entnehmen, der diesem Bericht als Anlage 3a beigefügt ist. Die Restlaufzeit der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegt generell unter einem Jahr und beträgt 698.266,92 € (Vorjahr 678.233,38 €). In den Forderungen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 298.607,33 € (Vorjahr: 296.033,08 €) vorhanden. Die Restlaufzeit liegt generell unter einem Jahr. Die Restlaufzeit der sonstigen Vermögensgegenstände liegt unter einem Jahr und beträgt Euro 688.799,19 (Vorjahr: Euro 972.057,68). Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden größere Beträge für Forderungen aus Investitionszulage (364.184,00 €) und Forderungen aus Stromsteuererstattung (124.568,88 €) erfasst. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden Rückstellungsarten enthalten. Sie betragen im Geschäftsjahr 67.959,00 €.
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten:
Haftungsverhältnisse zum 31.12.2013 bestehen nicht. 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 57.449,98) enthalten. Im Personalaufwand sind Aufwendungen für die Altersvorsorge in Höhe von Euro 5.949,12 (Vorjahr: Euro 7.049,12) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Euro 222.718,62 (Vorjahr: Euro 0,00) enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen ausschließlich eine Nachzahlung für Körperschaftsteuer des Vorjahres. 5. Sonstige Angaben Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Verpflichtungen:
Im Jahresdurchschnitt waren 6 Angestellte, 35 Arbeiter und 2 Auszubildende beschäftigt . Geschäftsführer der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2013 war Frau Katharina Hendel, Diplom-Kauffrau, Wismar. Frau Katharina Hendel ist aus dem Unternehmen ausgeschieden (eingetragen am 21.04.2014). Zum Geschäftsführer bestellt wurde Herr Peter H. Leibold, Kaufmann, Wismar (eingetragen am 21.04.2014). Die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird unter Berufung auf § 286 Absatz 4 HGB unterlassen. Der Jahresabschluss der German Pellets Sachsen GmbH wird in den Konzernabschluss der German Pellets GmbH, Wismar mit einbezogen, welcher im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Das Mutterunternehmen German Pellets GmbH hat ihren Sitz in 23970 Wismar.
Torgau, 18. Juni 2014 German Pellets Sachsen GmbH Geschäftsführer Peter H. Leibold Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.12.2014 festgestellt. BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der German Pellets Sachsen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet. Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Fulda, 20. Juni 2014 Diplom-Kaufmann Hans-Dieter Alt, Wirtschaftsprüfer |
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