Yverovel GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sebastian Drath seit 9.1.2026 | Prokura |
Ronald Pietsch seit 9.1.2026 | Prokura |
Maximilian Tholl seit 9.1.2026 | Prokura |
Andreas Tholl seit 10.12.2008 | Prokura |
Christoph Martin Tholl seit 24.10.2003 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Tholl GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Tholl GmbH, DüsseldorfA. Grundlagen des Unternehmens Die Tholl GmbH ist der Düsseldorfer Qualitätsdienstleister im Sektor Umbaumanagement und Mieterausbau mit über 50 Jahren Erfahrung. Angefangen als traditioneller Malerbetrieb, hat sich die Tholl GmbH kontinuierlich weiterentwickelt: Durch ständige, zukunftsorientierte Innovationen wurden wir zu einem deutschlandweit tätigen Spezialisten für Objektsanierung, Revitalisierung und Mieterausbau. Zu unseren Stärken gehören heute, neben über 55 Jahren Erfahrung, mehr als 100 eigene Mitarbeiter und die Referenz von über 1 Mio. m 2 Umbaufläche. Neben der Tholl FM GmbH, welche sich schon seit Jahren mit der Betreuung von überwiegend gewerblichen Immobilien beschäftigt, wurde in 2023 die Tholl Consulting GmbH als weitere Tochtergesellschaft gegründet. Die neue Gesellschaft erweitert das Leistungsspektrum der Gruppe und ist als Beratungsgesellschaft unter anderem im Segment des nachhaltigen Bauens aktiv. B. Wirtschaftsbericht a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Entwicklung Nach einer Phase der Unsicherheit und stagnierenden Wachstumsraten zeigte die deutsche Wirtschaft Anzeichen einer moderaten Erholung. Es deutete sich ein langsames, aber stetiges Wachstum an, unterstützt durch eine Stabilisierung der globalen Märkte und eine Rückkehr zu einer gewissen Normalität nach der Pandemie. Um der immer noch hohen Inflation von 5,9 Prozent entgegenzuwirken, hat die EZB die Leitzinsen mehrfach angehoben, zwischenzeitlich auf 4,5 Prozent. Die Leitzinsen befanden sich damit auf einem höheren Niveau als in den Vorjahren, was die Kreditaufnahme für Unternehmen verteuert und Investitionsentscheidungen beeinflusst hat. Die Bauindustrie sah sich weiterhin mit hohen Materialkosten konfrontiert, die durch anhaltende Inflation und Lieferengpässe bedingt waren. Zeitgleich hatte die Branche einen Fokus auf nachhaltige Baupraktiken und die Integration digitaler Technologien. Diese Innovationen nutzte die Tholl GmbH im Jahr 2023 für eine durchaus positive Entwicklung. b) Geschäftsverlauf Aufgrund des Wachstums in den letzten Berichtszeiträumen wurde das Jahr 2023 genutzt, um die Unternehmensstrukturen vorrangig in den Bereichen Personal und Systeme den neuen Gegebenheiten anzupassen. Das Management hat zusätzlich zu diesen Maßnahmen bei einer um 5.263 T€ rückläufigen Gesamtleistung zum Vorjahr die EBITDA Marge um gut 2 Prozentpunkte steigern können. Das Jahresergebnis liegt dabei über Vorjahresniveau. Rückblickend kann festgehalten werden, dass die Maßnahmen der letzten Jahre sowie die entspanntere Gesamtwirtschaftslage, positive Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf hatten. c) Ertragslage Die bezogenen Waren und Leistungen sowie der Personalaufwand stellen die wesentlichen Aufwandsarten im betriebenen Geschäftsmodel dar. Die gestiegenen betrieblichen Aufwendungen sowie Personalkosten konnten durch einen deutlich reduzierten Materialaufwand mehr als kompensiert werden. Der deutliche Rückgang der Materialaufwandsquote im Vergleich zur Gesamtleistung auf 59,5 % (70,5 % im Vorjahr) ist im Wesentlichen auf den Abschluss einer Vielzahl von längerfristigen Projekten im Berichtsjahr zurückzuführen. Die Gesamtleistung ist gegenüber dem Vorjahr um 19,2 % gesunken. Trotz zuvor genannter Faktoren konnte das EBITDA mit 1.017,5 T€ (+238,4 T€ zum Vorjahr) um ordentliche 30,6 % gesteigert werden. d) Finanzlage Der Cashflow aus Laufender Geschäftstätigkeit 2023, ermittelt nach den Grundsätzen des DRS 21, steigt mit 2.372 T€ gegenüber den Werten aus 2022. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Fertigstellung von Projekten. Auf Grund der ausreichenden Kreditlinien konnte die Gesellschaft jederzeit ihren Zahlungsverpflichtungen planmäßig nachkommen. e) Gesamtaussage Zusammengefasst stellen sich die Ertragsquellen wie folgt dar:
C. Prognosebericht Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens positiv. Aufgrund unseres großen Aktionsradius und unserer breiten Angebotspalette sollten wir auch zukünftig immer rechtzeitig ausreichend viele Projekte gewinnen können. Konzentrieren werden wir uns insbesondere auf die Ballungskerne in NRW und deren Randgebiete. Wesentliche Änderungen in der Geschäftspolitik sind für das Kalenderjahr 2024 nicht geplant. Aufgrund des Auftragsbestandes erwarten wir für 2024 eine konstante Umsatzentwicklung. D. Risikobericht Dem Risikomanagement messen wir eine hohe Bedeutung zu. Den einzelnen Risiken, welche sich für das Geschäftsmodel ergeben wird in unterschiedlicher Form begegnet. Die nachfolgende Reihenfolge beruht weder auf einer Eintrittswahrscheinlichkeit noch auf der Größe eines potenziellen Schadens. a) Projektrisiken Das Unternehmen führt neben kleineren und mittleren Projekten auch Großprojekte aus, die auch ein Risiko von potenziellen Drohverlusten beinhalten, insofern die tatsächlichen Projektkosten die ursprünglich kalkulierten Projektkosten überschreiten. Des Weiteren ist die Nichteinhaltung der geschuldeten Qualität zum vereinbarten Termin als ein potenzielles Risiko zu nennen. Die Gesellschaft begegnet diesem Risiko durch ein engmaschiges Controlling welches an der Spitze sowohl beim kaufmännischen Leiter als auch beim technischen Leiter mündet und überwacht wird. Kontinuierlich verbessern wir unsere Controlling Instrumente, sodass im Jahr 2023 die mitlaufende Projektkalkulation weiter verbessert werden konnte. b) Finanzierungsrisiken Auf Grund der positiven Finanzlage und ausreichenden Kreditlinien werden derzeit keine Liquiditätsrisiken gesehen. c) Ausfallrisiken für Forderungen Das Unternehmen verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht mit einem Großteil der Kunden eine langjährige Zusammenarbeit. Zur Minderung des Forderungsausfallrisikos besteht eine Warenkreditversicherung. d) Materialpreis- und Beschaffungsrisiken Auf der Beschaffungsseite kann auf eine über Jahre aufgebaute Lieferantenstruktur zurückgegriffen werden. Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten werden nicht gesehen. e) Ukraine-Krieg Der anhaltende Ukraine-Krieg hat wie in den Vorjahren keine Auswirkungen auf unser Geschäft. f) Personalrisiken Allgemein wird der Fachkräftemangel als eine der großen Herausforderungen der Branche angesehen. Höhere Löhne und Gehälter, Verzögerungen bei Projekten und ein erhöhter Aufwand bei der Personalsuche können die Folge sein. Inzwischen bleiben auch deutschlandweit Arbeitsplätze unbesetzt, weil geeignete Bewerber fehlen. Dieser Tendenz begegnen wir mit einem im Unternehmen etablierten Recruiting Team sowie diversen Mitarbeiterprogrammen. Die Erfahrungen der Jahre 2021 bis 2023 haben gezeigt, dass wir hier gut aufgestellt sind. g) Inflation und Zinsentwicklung Eine anhaltend hohe Inflation sowie ein gestiegenes Zinsniveau dämpft den Ausblick der Baubranche und kann zu einem deutlichen Rückgang der Bauaktivitäten führen. Für den Teilbereich des Bestandsumbaus sehen wir dieses Risiko jedoch nur eingeschränkt. Die Tholl GmbH als Qualitätsdienstleister im Sektor Umbaumanagement und Mieterausbau blickt auf Grund des erhöhten Anfragevolumens und dem guten Auftragsbestand positiv in die Zukunft.
Düsseldorf, 2. September 2024 Christoph Tholl, Geschäftsführer Marcus Hoffmann, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Tholl GmbH, Düsseldorf1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss a) Grundlagen Der vorliegende Jahresabschluss der Tholl GmbH mit Sitz in Düsseldorf (eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Düsseldorf unter HRB 21257) wurde gemäß §§ 242 ff., 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt worden. Von den ihr eingeräumten Erleichterungen bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung gemäß § 276 HGB macht die Gesellschaft keinen Gebrauch. Die Aufstellung des Anhangs erfolgte unter teilweiser Inanspruchnahme der größenabhängigen Erleichterungen gemäß § 288 Abs. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Bilanzierung und Bewertung wurden die gesetzlichen Vorschriften sowie die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung beachtet. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Sachanlagen sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG im Jahr der Anschaffung vollständig abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung gemäß § 253 Abs. 3 HGB auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Sofern in Folgejahren die Gründe für die Wertminderung entfallen sind, erfolgen Zuschreibungen gemäß dem Wertaufholungsgebot gemäß § 253 Abs. 5 HGB. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die in Ausführung befindlichen Bauaufträge werden mit den Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB oder dem am Abschlussstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Sie enthalten alle dem Herstellungsprozess direkt zuordenbaren Kosten sowie angemessene Teile der Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht aktiviert. Erhaltene Anzahlungen wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt und gemäß § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB offen von den Vorräten abgesetzt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalbetrag bewertet. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zum Nennwert angesetzt. Vorauszahlungen und Einnahmen für künftige Zeiträume sind als Rechnungsabgrenzungsposten zeitanteilig abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Bei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des Erfüllungsbetrages bemessen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach der Projected-Unit-Credit-Methode ermittelt (Gutachten der Allianz Lebensversicherungs-AG, Berlin, vom 12. Dezember 2023). Der zum 31. Dezember 2023 zugrunde gelegte Rechnungszins für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen beläuft sich auf 1,83 % (Vorjahr: 1,78 %); es handelt sich hierbei um den von der Deutschen Bundesbank für Dezember 2022 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Bewertung der Pensionsrückstellung mit dem 10-Jahresdurchschnittszinssatz in Höhe von 1,83 % und dem 7-Jahresdurchschnittzinssatz in Höhe von 1,75 % beträgt zum Stichtag EUR 0,00 (§ 253 Abs. 6 HGB unter Beachtung des IDW RH FAB 1.021). Erwartete Lohn- und Gehaltssteigerungen sowie Rentensteigerungen wurden mit 0,00% im Gutachten verarbeitet. Den Berechnungen liegen die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde. Da das Deckungsvermögen dem Zugriff aller Gläubiger entzogen ist, erfolgt gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB eine Saldierung mit der zugrundeliegenden Altersversorgungsverpflichtung. Die einzelnen Beträge stellen sich wie folgt dar:
Die Steuerrückstellungen sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Von dem Abzinsungswahlrecht bei einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr wurde kein Gebrauch gemacht. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist aus der Anlage zum Anhang ersichtlich. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Posten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 0,00 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind innerhalb eines Jahres fällig. Es bestehen Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von 290.103,26 EUR (Vorjahr: 416.927,33 EUR). Eigenkapital In dem im Vorjahr ausgewiesenen Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe von EUR 2.609.050,47 enthalten.
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für nachlaufende Aufwendungen für fertige Arbeiten (TEUR 23), Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 221) sowie übrige Rückstellungen (TEUR 41). Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich wie folgt:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von EUR 636.480,35 sind durch eine eingetragene Grundschuld auf dem Grundstück Tiefenbroicher Weg, Düsseldorf, besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind unter anderem enthalten:
4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die gesamten Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt. Im Gesamtbetrag der Aufwendungen für soziale Abgaben und für Altersversorgung sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von EUR 271.044,03 (Vj. EUR 251.561,44) enthalten. 5. Sonstige Angaben Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von EUR 639.377,19. Gegenstand der Leasingverträge sind hauptsächlich Fahrzeuge. Gegenstand der Mietverträge sind hauptsächlich die Anmietung der Betriebsimmobilie.
Organe Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr 2023 Herr Christoph Tholl, Düsseldorf, und Herr Marcus Hoffmann, Düsseldorf. Bezüglich der Angabe der Geschäftsführervergütung macht die Gesellschaft von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB gebrauch. Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Beteiligungen Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient.
Arbeitnehmer Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer i.S.d. § 267 Abs. 5 HGB beträgt 99. Im Geschäftsjahr beschäftigte die Gesellschaft im Durchschnitt 35 Arbeiter, 70 Angestellte und 3 leitende Angestellte (Jahresdurchschnitt). Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine berichtspflichtigen Vorgänge eingetreten. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 452.810,02 EUR ab. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss und Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen. Anlagespiegel
sonstige Berichtsbestandteile
Düsseldorf, 2. September 2024 Christoph Tholl, Geschäftsführer Marcus Hoffmann, Geschäftsführer Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 04.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Tholl GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Tholl GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Tholl GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Kamen, 2. September 2024 Dirk Jacoby, Wirtschaftsprüfer |
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