EUROMAF SA, Niederlassung für Deutschland
Selbe AdresseTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Sarah Reuter seit 7.4.2022 | Geschäftsführer |
Jana Katharina Reuter seit 7.4.2022 | Geschäftsführer |
Darius Padler seit 20.1.2021 | Geschäftsführer |
Bernd Reuter seit 14.5.2019 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Reuter GmbHDüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2019 bis zum 31.12.2019Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019Reuter GmbH, Kaistraße 13, 40221 DüsseldorfA. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft 1. Voraussichtliche Entwicklung Konjunkturperspektiven Nach Einschätzung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie ist die Wirtschaft in 2019 im zehnten Jahr in Folge gewachsen. Insgesamt nahm die Wirtschaftsleistung in 2019 um 0,6% zu. Neben der weiterhin konjunkturellen Schwächephase ist die Entwicklung der deutschen Wirtschaft aktuell durch die Ausbreitung des Corona Virus mit Unsicherheiten behaftet. Diese wachsenden Unsicherheiten und Implikationen auf die Gesamtwirtschaft als auch Risiken im außenwirtschaftlichen Umfeld werden das Geschäftsjahr 2020 prägen. Nach leichtem Anstieg der Wirtschaftsleistung im dritten Quartal 2019 um 0,2% zum Vorquartal konnte die Wirtschaft im vierten Quartal 2019 keine Veränderung verzeichnen. Das Bruttoinlandsprodukt stagnierte preis-, saison- und kalenderbereinigt. Die gute Entwicklung des Arbeitsmarktes stützten die inländische Konjunktur und die privaten Konsumausgaben während Abschwächungstendenzen, insbesondere Produktionsrückgänge in der Automobilindustrie und im Rückgang der Exportaktivitäten zur Gesamtentwicklung beitrugen. Mittlerweile drohen zusätzliche Belastungen aus dem außenwirtschaftlichen Umfeld, insbesondere die weltweite Ausbreitung des Corona-Virus und die damit verbundenen negativen wirtschaftlichen Entwicklungen auf die kompletten Lieferketten und somit auch auf die Konjunktur in Deutschland sind zu beobachten. Unabhängig davon hat sich das außenpolitische Umfeld im Jahr 2019 schwierig entwickelt. Handelskonflikte, Brexit, währungspolitische Schwierigkeiten einzelner EU - Staaten wie auch Währungsturbulenzen von Schwellenländern haben die Unsicherheiten der internationalen wirtschaftlichen Entwicklung erhöht. Die derzeit eher gedämpften Signale der Weltwirtschaft lassen für die nahe Zukunft lediglich eine verhalten positive Entwicklungserwartung für das zweite Halbjahr zu. Entwicklung der Branche Der Online-Handel hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten als fester Absatzkanal etabliert. Der Bundesverband "E-Commerce" geht für das Jahr 2019 bei einem Plus von 11,6 Prozent von einem Bruttoumsatz von 72,6 Mrd. Euro aus. Damit hat in 2019 der E-Commerce Umsatz erneut zweistellige Zuwachsraten verzeichnet. Laut aktuellen ifo-Schätzungen steigt der Umsatz der Sanitärbranche weiterhin kontinuierlich an. Für das Jahr 2018 betrug der Jahresumsatz rund 25 Mrd. Euro und in 2019 waren in der gesamten SHK-Branche weitere Anstiege von mehr als 4% zu verzeichnen. Einbremsend wirkten dabei weiterhin die Vollauslastung und der Fachkräftemangel im Handwerk. Die Reuter GmbH nimmt am Geschäftserfolg der Sanitärbranche im Vertriebsbereich des E-Commerce indirekt teil. 2. Ertragslage Die Ertragslage der Reuter GmbH wird vom Geschäftserfolg der Firmen der Reuter Gruppe bestimmt. Aus dem vorab dargestellten Lieferungs- und Leistungsverkehr konnte im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Rohertrag von TEUR 10.953 erzielt werden. Als sonstige betriebliche Erträge wurden TEUR 122 erfasst. Nach Abzug des Personalaufwandes von TEUR 1.905, Abschreibungsbeträgen von TEUR 2.243, sonstiger betrieblicher Aufwendungen von TEUR 5.279 und sonstiger Steuern von TEUR 24 wurde ein Ergebnis vor Zinsen und ertragsabhängiger Steuern (EBIT) von TEUR 1.623 erzielt. Unter Berücksichtigung des positiven Zinssaldos von TEUR 17 und Ertragsteueraufwand von TEUR 273 beläuft sich der Jahresüberschuss auf TEUR 1.367. 3. Vermögenslage In Übereinstimmung mit dem erzielten Geschäftsverlauf hat sich die Bilanzsumme erneut erhöht. Sie beläuft sich auf TEUR 19.001 gegenüber TEUR 18.282 im Vorjahr. Das langfristig gebundene Anlagevermögen verminderte sich dabei abschreibungsbedingt um TEUR 1.055 und die sonstigen Ausleihungen verminderten sich um TEUR 1.750, während sich das kurz- und mittelfristig gebundene Vermögen um TEUR 3.494 erhöhte. Im Geschäftsjahr wurden im Vergleich zum Vorjahr geringere Investitionen in das Anlagevermögen mit einem Gesamtvolumen von insgesamt mehr als einer Million Euro vorgenommen. Unter Berücksichtigung der Abschreibungen hat sich daher insgesamt die Summe der Buchwerte der materiellen und immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens gegenüber dem Vorjahr um TEUR 1.055 gemindert. Beim kurz- und mittelfristig gebundenem Vermögen (Umlaufvermögen) bezieht sich der erhebliche Anstieg mit TEUR 1.456 auf den Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie mit TEUR 614 auf sonstige Vermögensgegenstände. Die liquiden Mittel konnten auf TEUR 1.851 gesteigert werden. Die Rechnungsabgrenzung bewegt sich mit TEUR 310 um TEUR 30 über dem Vorjahreswert. Auf der Passivseite hat sich bei absoluter Betrachtung das Eigenkapital entsprechend dem erzielten Jahresüberschuss auf TEUR 17.347 erhöht. Das erhöhte Eigenkapital nimmt jetzt 91,3 % der Bilanzsumme ein. Steuerrückstellungen waren in Höhe von TEUR 86 zu bilanzieren. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht. Die Verbindlichkeiten belaufen sich mit TEUR 967 auf Lieferungen und Leistungen; in Höhe von TEUR 318 auf sonstige. B. Voraussichtliche Entwicklung sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung/Prognosebericht 1. Entwicklung der Gesellschaft Die weitere Geschäftsentwicklung - in Abhängigkeit von den übrigen Firmen der Reuter Firmengruppe - wird insgesamt positiv beurteilt. Diese Einschätzung begründet sich in der ständig zunehmenden Marktdurchdringung des Vertriebsweges Internet für den Sanitärhandel und der Positionierung des Unternehmens in diesem Marktsegment. Stetige Optimierungen in den Darstellungen der Webseite und Anpassungen an die Anforderungen des "mobile shopping" lassen erwarten, dass am künftigen Wachstum des E-Commerce weiterhin teilgenommen werden kann. Infrastrukturelle Voraussetzungen für ein weiteres nationales und internationales Wachstum werden unternehmensseitig derzeit geschaffen. 2. Chancen der zukünftigen Entwicklung Für die künftige Badkonjunktur vermitteln die diesbezüglichen Marktforschungen ein positives Bild: Hierbei werden künftiger Wohnbedarf, vorhandener Renovierungsbedarf im Altbaubestand sowie die Zunahme der Wertigkeit von Immobilieninvestitionen angeführt. Diese überaus günstige Prognose wird lediglich aufgrund des aktuellen Fachkräfte und Nachwuchsmangels im Sanitärhandwerk eingeschränkt. Firmenseitig wird damit gerechnet, an der künftigen positiven Entwicklung im Rahmen von allgemeinem Umsatzwachstum und der Umverteilung von Marktanteilen auf alternative Vertriebswege teilhaben zu können. Die Optimierung bestehender Strukturen, Ausbau der informationstechnologischen Standards sowie fortschreitende Marktdurchdringung bilden die Chancen für eine weitere Ausweitung des Geschäftes. 3. Risiken der zukünftigen Entwicklung Risiken des laufenden Geschäftes könnten sich weiterhin aus erheblicher Rohstoff- und Energieverteuerung, staatlicher Schuldenkrisen, ungünstigen politischen Entwicklungen und damit verbundener Zurückhaltung im Konsumverhalten der Verbraucher ergeben. Insbesondere sind jedoch die möglichen Entwicklungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie in den kommenden Monaten genau zu beobachten. Implikationen auf das Kaufverhalten durch Kurzarbeit in diversen Branchen könnten Einfluss auf die Geschäftsentwicklung nehmen. Allerdings sind zumindest im derzeitigen Absatzgebiet bisher Anzeichen nicht erkennbar. Die Besonderheit des Internetvertriebsweges und die damit verbundenen Probleme im Bereich der Datensicherheit sowie des Angriffs auf Datenverarbeitungssystem stellen Risiken auf dem Vertriebsweg dar, denen mit ständiger Optimierung der Systeme zu begegnen ist.
Düsseldorf, 6. März 2020 gez. Bernd Reuter, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2019Reuter GmbH, Kaistraße 13, 40221 Düsseldorf1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Reuter GmbH hat ihren Sitz in Düsseldorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HR B 86594 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB und §§ 264 ff. HGB sowie den Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Angaben, die wahlweise in Bilanz oder Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen linear vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zeitanteilig ab Beginn des Monats der Anschaffung. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Nettoanschaffungskosten bis zu EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Drohende Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Flüssige Mittel werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 HGB). Beträge in Fremdwährung wurden zum Devisenkassakurs am Tag des Geschäftsvorfalls bewertet. Abweichende Währungskurse am Bilanzstichtag werden entsprechend § 256a HGB berücksichtigt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). 3. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen im Anlagespiegel dargestellt. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 26.000,00 und entspricht dem im Handelsregister eingetragenen Betrag. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Abschlusskosten, rückständige Urlaubsansprüche, Archivierung von Geschäftsunterlagen, IHK- und Berufsgenossenschafts-Beiträge sowie ausstehende Rechnungen gebildet. Verbindlichkeiten Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEUR 1.285 (Vorjahr: TEUR 1.946). Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen über Gewerberäume sowie Leasingverträgen von Kraftfahrzeugen und Betriebsausstattungen in folgender Höhe:
Haftungsverhältnisse Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin (Komplementärin) der Reuter Holding GmbH & Co. KG, Viersen, Reuter Grundbesitz GmbH & Co. KG, Viersen sowie der Reuter Grundbesitz 2. GmbH & Co. KG, Viersen. 4. Sonstige Angaben Mitarbeiterzahlen Während des abgelaufenen Geschäftsjahres waren durchschnittlich acht kaufmännische Mitarbeiter beschäftigt. Geschäftsführung Alleinvertretungsberechtigter und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiter Geschäftsführer ist Herr Bernd Reuter, Heizungs- und Sanitärmeister, Niederkrüchten. In Hinblick auf die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird von den Schutzbestimmungen des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sowie Vorgänge von besonderer Bedeutung mit wesentlicher Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von EUR 16.645.575,52 (Jahresüberschuss EUR 1.366.911,68 zuzüglich Gewinnvortrag EUR 15.278.663,84) auf neue Rechnung vorzutragen.
Düsseldorf, 6. März 2020 gez. Bernd Reuter, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 25.05.2020 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Reuter GmbH, Düsseldorf Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Reuter GmbH, Düsseldorf - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2019 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Reuter GmbH, Düsseldorf für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2019 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fulda, den 6. März 2020 gez. Ralf Kammer, Wirtschaftsprüfer gez. Kurt Abert, Wirtschaftsprüfer |
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