Spedition Mamber GmbHLiquidiert

Stammdaten

Register
Amtsgericht Mannheim HRB 511112
Eingetragen
17.2.1995
Branche
Güterbeförderung im StraßenverkehrSpeditionenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Der Betrieb einer Spedition.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Spedition Mamber GmbH

Mühlacker

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008

Bilanz

Aktiva

31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Anlagevermögen 41.746,00 62.232,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2,00 2,00
II. Sachanlagen 41.744,00 62.230,00
B. Umlaufvermögen 312.507,15 436.874,79
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 312.507,15 436.874,79
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.255,63 6.044,10
C. Rechnungsabgrenzungsposten 717,00 425,00
D. nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 211.219,99 37.363,59
Bilanzsumme, Summe Aktiva 566.190,14 536.895,38

Passiva

31.12.2008
EUR
31.12.2007
EUR
A. Eigenkapital 0,00 0,00
I. gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Bilanzverlust 237.219,99 63.363,59
III. nicht gedeckter Fehlbetrag 211.219,99 37.363,59
B. Rückstellungen 4.000,00 6.200,00
C. Verbindlichkeiten 562.190,14 530.695,38
davon mit Restlaufzeit bis 1 Jahr 546.953,84 496.362,12
Bilanzsumme, Summe Passiva 566.190,14 536.895,38

Anhang


Inhaltsverzeichnis


I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Prüfungspflicht

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften
Allgemeines
Bilanzierungsvorschriften
Bewertungsvorschriften

III. Angaben zur Bilanz
Mitzugehörigkeitsvermerke nach § 42 Abs. 3 GmbHG
Angaben zu den Verbindlichkeiten

IV. Sonstige Angaben
Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane
Angaben zur Vermögenslage


I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Prüfungspflicht

Die Gesellschaft weist die Merkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf und ist damit gem. § 316 Abs. 1 HGB nicht prüfungspflichtig.


II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Allgemeines

Der Jahresabschluss der Spedition Mamber GmbH i.I. wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Dabei wurde beachtet, dass über das Vermögen der Gesellschaft am 24.07.2009 das Insolvenzverfahren eröffnet wurde, und die Dauer des Abwicklungszeitraum im Erstellungszeitpunkt noch unbestimmt ist.


Bilanzierungsvorschriften

Im Jahresabschluss sind nach Angaben der Geschäftsführung gemäß § 246 Abs. 1 HGB sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Das Verrechnungsverbot nach § 246 Abs. 2 HGB wurde beachtet.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten sind in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend gegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

Für Aufwendungen zur Gründung des Unternehmens, zur Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die nicht entgeltlich erworben wurden, ist kein Aktivposten angesetzt.

Rückstellungen sind nur im Rahmen des § 249 HGB gebildet worden.

Die ausgewiesenen Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB in die Bilanz aufgenommen.

Soweit Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB vorliegen, sind sie unter der Bilanz gesondert vermerkt oder nachfolgend im Anhang dargestellt.


Bewertungsvorschriften

Bei der Bewertung wird nicht mehr von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going-Concern- Prinzip) ausgegangen. Die Gesellschaft wird voraussichtlich im Rahmen des Insolvenzverfahrens aufgelöst werden. Es ist davon auszugehen, dass die ausgewiesenen Buchwerte des Anlage- und Umlaufvermögens nicht höher sind, als die voraussichtlich zu erzielenden Zerschlagungswerte. Außerplanmäßige Abschreibungen auf den eventuell beizulegenden niedrigeren Verkehrswert waren somit nicht gegeben.

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt.

Einzelne Positionen sind wie folgt bewertet worden:

Die immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten bewertet und linear gemäß § 253 Abs. 1 HGB i.V.m. § 7 Abs. 1 EStG abgeschrieben.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen wurden planmäßig gemäß § 253 Abs. 1 und 2 HGB in Verbindung mit § 7 Abs. 1 bis 5 EStG vorgenommen. Die Nutzungsdauer der einzelnen Anlagegegenstände wurde auf der Basis der steuerlichen AfA-Tabellen und Erfahrungswerten der Vergangenheit geschätzt. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens wurden entsprechend den Vorschriften des § 253 Abs. 3 HGB bewertet. 

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die flüssigen Mittel wurden grundsätzlich zum Nennwert bilanziert. Das allgemeine Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde durch eine aktivisch abgesetzte Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

Die ausgewiesenen Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB in die Bilanz aufgenommen und bewertet. Sie berücksichtigen Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand und Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten nach § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB gebildet. Sie berücksichtigen alle zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren Risiken und wurden im Hinblick auf die voraussichtliche Inanspruchnahme bewertet.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig von den Zeitpunkten der entsprechenden Zahlungen im Jahresabschluss verarbeitet worden.


III. Angaben zur Bilanz

Angaben nach § 42  Abs. 3 GmbHG

Gegenüber den Gesellschaftern bestanden zum Bilanzstichtag nachfolgend dargestellte Verbindlichkeiten:

 
2008
Euro
2007
Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
2.394,76
2.275,09


Angaben zu den Verbindlichkeiten

Die  Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
   
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr Euro 546.953,84.


IV. Sonstige Angaben

Angaben über die Mitglieder der Unternehmensorgane

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte der Gesellschaft von der Geschäftsführerin Frau Dorothea Dietrich-Mamber geführt. Sie ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.


Angaben zur Vermögenslage

Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2008 einen nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von Euro 211.219,99 aus und ist damit zumindest buchtechnisch überschuldet.




Mühlacker, den 04. Dezember 2009
Spedition Mamber GmbH   


gez. Rechtsanwalt Oliver Willmann
Insolvenzverwalter
  

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