Kurus Investment & Consulting GmbH
Selbe AdresseKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ahmet Hakan Kuru seit 13.5.2024 | Geschäftsführer |
Berkay Kuru seit 17.5.2022 | Geschäftsführer |
Mustafa Kuru seit 29.8.2003 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 48.75% | |
Mustafa Kuru | 25.50% |
| 25.50% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
3 von 4 Anteilseignern sichtbar
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MARMARA Import-Export GmbHRatingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2021 bis zum 30.06.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022MARMARA Import-Export GmbH, RatingenA. Geschäfts- und Rahmenbedingungen Das Unternehmen mit Sitz in Ratingen ist ein Lebensmittelgroßhändler mit Fokus auf türkische und mediterrane Produkte. Unser Sortiment umfasst eine Vielzahl von Eigenmarkenprodukten, darüber hinaus agieren wir als exklusiver Vertriebspartner für namhafte türkische Marken auf dem europäischen Markt. Unser Unternehmen verfügt über ein flächendeckendes Vertriebsnetz, das es uns ermöglicht, unsere Produkte in verschiedenen Ländern Europas anzubieten. Zu unseren Hauptabsatzmärkten zählen Deutschland, Frankreich, Belgien, die Niederlande und Österreich. In diesen Ländern arbeiten wir eng mit Lebensmitteleinzelhändlern und Großhändlern für türkische und mediterrane Lebensmittel zusammen. Im vergangenen Geschäftsjahr ist die Handelstätigkeit auf dem Großmarkt in Düsseldorf eingestellt worden. Unser Unternehmen profitiert von den positiven Rahmenbedingungen, die sich durch die steigende Nachfrage nach türkischen und mediterranen Lebensmitteln ergeben. Die kontinuierliche Zunahme des kulturellen Austauschs und die wachsende Vielfalt in den europäischen Gesellschaften eröffnen uns attraktive Absatzmöglichkeiten. B. Wirtschaftsbericht 1. Branchenentwicklung im Geschäftsjahr Im Jahr 2021 erwirtschaftete der deutsche Lebensmitteleinzelhandel übergreifend über alle Vertriebsformate einen gesamten Umsatz in Höhe von 149 Mrd. Euro und legte gegenüber dem Vorjahr um 1,1 % zu. Unser Unternehmen erzielte ohne Umsatzbeitrag des Großmarktstandes ein Umsatzwachstum in Höhe von 2,8 %. Im vergangenen Geschäftsjahr waren wir weiterhin von den Auswirkungen verschiedener direkter und indirekter Maßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie betroffen, die sich auf unsere Geschäftsabläufe und Handelsbeziehungen ausgewirkt haben. Insbesondere führte die chinesische Non-Covid-Politik zu erheblichen Verwerfungen in der Logistikbranche. Diese Veränderungen hatten direkte Auswirkungen auf unsere Lieferketten und führten zu erhöhten Logistikkosten. Insbesondere betraf dies Waren aus unseren weit entfernten Beschaffungsländern, wie beispielsweise Tee aus Sri Lanka und verschiedene Warengruppen, die aus der Türkei bezogen werden. Die erhöhten Logistikkosten haben zu einer Anpassung unserer Preispolitik geführt, da wir diese zusätzlichen Aufwendungen auf die Endprodukte übertragen mussten. Außerdem wurden wir im Frühjahr mit dem Beginn des Ukraine-Krieges mit beispiellosen Herausforderungen im Lebensmittelsektor konfrontiert, die zu einer spürbaren Inflation und insbesondere zu einem Anstieg der Lebensmittelpreise führten. Die geopolitischen Ereignisse und Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt hatten Auswirkungen auf die globale Lebensmittelversorgung und die internationalen Handelsströme. Aufgrund der gestörten Stabilität in der Ukraine infolge des Konflikts mussten wir uns nach Alternativen für den Bezug von Sonnenblumenöl umsehen. Die Türkei wurde zu unserer neuen alternativen Beschaffungsquelle für Sonnenblumenöl, um die unterbrochene Lieferkette aus der Ukraine für einige Monate zu kompensieren. Als direkte Folge davon erlebten wir eine beispiellose Preissteigerung bei Sonnenblumenöl. Die Preise stiegen in wenigen Tagen von 1400 US-Dollar pro Tonne auf 2300 US-Dollar pro Tonne auf dem globalen Rohstoff-Börsenmarkt. (How Shanghais's lockdowns are affecting global supply chains, McKinsey&Company, Steve Saxton, 30.05.2022) (The rising risk of a global food crisis, McKinsey&Company, Daniel Aminetzah and Nicolas Denis, 19.04.2022) (Umsatz im Lebensmitteleinzelhandel in Deutschland in den Jahren 1998 bis 2021, Statista Research Department, 22.03.2023) (Sunflower Oil Price Chart (USD/T), Trading Economics) 2. Ertragslage, Umsatz- und Auftragsentwicklung Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse sind im Vorjahr von TEUR 45.728 auf TEUR 43.745 im vergangenen Geschäftsjahr um 4,3 % gesunken. Der Rückgang in den Umsatzerlösen ist auf die Schließung des Großmarktstandes zurückzuführen. Ohne den Umsatzbeitrag des Großmarktstandes konnte unser Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 42.531 auf TEUR 43.745 um 2,8 % gesteigert werden. Dies verdeutlicht, dass unser Kerngeschäft eine positive Entwicklung verzeichnet. Der Großmarktstand hatte im Vorjahr einen Umsatz von TEUR 3.197 generiert, der in diesem Geschäftsjahr weggefallen ist. Die Schließung des Großmarktstandes war eine strategische Entscheidung, um uns verstärkt auf unser eigenes Portfolio an Produkten zu konzentrieren. Aufgrund der Fokussierung auf die Entwicklung und Vermarktung unserer eigenen Produkte sieht die Geschäftsführung eine solide Grundlage für zukünftiges Wachstum und ein Potenzial für eine stärkere Position am Markt. Materialeinsatzquote Die Materialeinsatzquote ist im vergangenen Geschäftsjahr auf 80,1 % um 1,5 % gesunken im Vergleich zu 81,6 % im Vorjahr. Durch die Schließung des Großmarktstandes konnten wir unsere Ressourcen effizienter einsetzen und unsere Kosten optimieren. Rohertragsmarge Die Rohertragsmarge hat sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 19,8 % um 1,4 % verbessert im Vergleich zu 18,4 % im Vorjahr. Durch die Anpassung unserer Geschäftsstrategie waren wir in der Lage, die Auswirkungen des Umsatzrückgangs zu kompensieren und unsere Rentabilität aufrechtzuerhalten. Rohergebnis Die Entscheidung zur Schließung des Großmarktstandes hat sich als bestätigt erwiesen, da das Rohergebnis im vergangenen Geschäftsjahr bei TEUR 8.915 lag und damit nur unwesentlich höher als das Vorjahresergebnis in Höhe von TEUR 8.913 Trotz eines Rückgangs der Umsatzerlöse um 4,3 % konnten wir das Rohergebnis als bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator auf einem stabilen Niveau halten. Die aus dem Vorjahr prognostizierte leichte Steigerung des Rohergebnis konnte nicht erreicht werden. Personalaufwand Im Vergleich zum Vorjahr verzeichneten wir im vergangenen Geschäftsjahr einen Rückgang des Personalaufwands um TEUR 169. Diese Entwicklung ist vor allem auf die Schließung unseres Großmarktstandes zurückzuführen. Ergebnis nach Steuern Das Ergebnis nach Steuern ist der zweite bedeutsamste finanzielle Leistungsindikator und entwickelte sich ausgehend vom Vorjahr von TEUR 355 auf TEUR 368, was einer Verbesserung in Höhe von 9,5 % entspricht. Diese Entwicklung entspricht der Vorjahresprognose. 3. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist von TEUR 16.803 auf TEUR 17.283 gestiegen. Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 4,1 % (i. Vj. 4,6 %) gekennzeichnet. Das Anlagevermögen ist zu 100 % durch das Eigenkapital gedeckt. 40,1 % (i. Vj. 50,2 %) der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte, was einen Rückgang der Vorräte um TEUR 1.514 bedeutet. Im Vorjahr wurden im Rahmen der Corona-Pandemie präventive Maßnahmen ergriffen, um mögliche Auswirkungen auf die Warenverfügbarkeit zu minimieren. Unsicherheiten und potenzielle Lieferengpässe führten dazu, dass wir unseren Bestand in einigen Warengruppen aufgestockt haben. Dies geschah mit dem Ziel, die Kontinuität der Warenversorgung sicherzustellen. Im vergangenen Geschäftsjahr konnten wir eine verbesserte Einsicht in die Auswirkungen der Pandemie auf die Lieferketten gewinnen und entsprechend mit einem niedrigeren Bestandsniveau unsere operativen Geschäftstätigkeiten fortführen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 42,8 % (i. Vj. 39,4 %). Flüssige Mittel betragen 12,8 % (i. Vj. 5,7 %) der Bilanzsumme. An der Bilanzsumme hat das Eigenkapital einen Anteil von 17,7 % (i. Vj. 16,0 %). Das Eigenkapital und die Pensionsrückstellungen (langfristige Komponenten) haben zusammen einen Anteil von 28,3 % (i. Vj. 25,6 %) an der Bilanzsumme. Auf die Pensionsrückstellungen entfallen davon 10,6 % (i. Vj. 9,5 %). Kurz- und mittelfristiges Fremdkapital hat einen Anteil von 69,1 % (i. Vj. 70,4 %) an der Bilanzsumme. 4. Finanzlage Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Wir rechnen damit, auch im nächsten Geschäftsjahr unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2021/2022 auf TEUR 2.256 (ermittelt nach DRS 21; indirekte Methode) und lag somit um TEUR 5.660 über dem Vorjahreswert in Höhe von TEUR -3.404. Der positive Cashflow resultierte im Wesentlichen aus einer Verringerung des Vorratsvermögens und der Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Investitionen in das Anlagevermögen betrugen im Geschäftsjahr 2021/2022 TEUR 153 (i. Vj. TEUR 347) und galten vorwiegend der Erweiterung des Fuhrparks sowie der Investition in Finanzanlagen. 5. Gesamtaussage Unsere flexible Anpassung an die sich entwickelnden Marktbedingungen hat es uns ermöglicht trotz der herausfordernden Bedingungen in unserer Branche auf ein erfolgreiches vergangenes Geschäftsjahr zurückzublicken. Die Schließung des Großmarktstandes war ein bedeutender Schritt in unserer langfristigen Strategie. Die verbesserten Kennzahlen des Rohergebnisses, Rohertragsmarge, Materialeinsatzquote und des Ergebnisses nach Steuern unterstreichen, dass wir effizienter gearbeitet haben und die Entscheidung, uns verstärkt auf unser eigenes Portfolio zu fokussieren, eine solide Basis für unsere langfristige Entwicklung darstellt. C. Risiko-, Chancen- und Prognosebericht Wir weisen darauf hin, dass es sich im Folgenden um zukunftsbezogene Aussagen handelt, die von den tatsächlich eintretenden Ereignissen abweichen können. Die Risiken und Chancen werden in der Reihenfolge ihrer Bedeutung erläutert. 1. Risiken und Chancen Steigende Einkaufspreise und Inflation Im Hinblick auf die Risiken und Chancen für das kommende Geschäftsjahr möchten wir auf die gestiegene Inflation und die höheren Lebensmittelpreise hinweisen, die unsere Branche beeinflussen. Diese Entwicklung stellt zweifellos eine Herausforderung dar. Unsere Fähigkeit, auf die gestiegenen Kosten zu reagieren und unsere betrieblichen Abläufe zu optimieren, wird entscheidend sein, um diese Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Wir werden unsere Beschaffungsstrategien überprüfen und alternative Lieferquellen in Betracht ziehen, um Kosten zu senken und gleichzeitig die Warenverfügbarkeit unserer Produkte sicherzustellen. Eine enge Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten wird uns dabei unterstützen, optimale Konditionen auszuhandeln und unsere Kostenstruktur zu verbessern. Steigende Energiekosten Die gestiegenen Energiekosten stellen eine zusätzliche Herausforderung dar und erschweren die genaue Planung unserer Kosten. Die unvorhersehbaren Schwankungen der Energiepreise können weiterhin die Rentabilität beeinträchtigen und die Kostenkalkulation erschweren. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, werden wir unsere Preisgestaltungsstrategien überprüfen, um die Auswirkungen der gestiegenen Kosten auf unsere Margen zu minimieren. Forderungsausfälle Das Risiko von Forderungsausfällen bleibt im Handel allgegenwärtig und wir sind uns dieser Herausforderung bewusst. Dennoch sind wir überzeugt, dass wir durch unsere intensive Kundenbetreuung und unser effektives Forderungsmanagement dieses Risiko auf ein Minimum reduziert haben. Unser Forderungsmanagement ist von großer Bedeutung für uns, und wir legen großen Wert auf eine strenge und kontinuierliche Überwachung. Wir haben wirksame Maßnahmen implementiert, um das Auftreten von Forderungsausfällen zu minimieren. Dazu gehört eine genaue Überprüfung der Zahlungsfähigkeit unserer Kunden, die Festlegung klarer Zahlungsbedingungen und die enge Überwachung der Zahlungseingänge. Wir sind stets proaktiv in unserem Vorgehen, um mögliche Risiken zu erkennen und schnell zu handeln. Sollte es dennoch zu Forderungsausfällen kommen, setzen wir umgehend geeignete Maßnahmen ein, um den Schaden zu begrenzen und die Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu minimieren. Gesamtbeurteilung Abgesehen von diesen spezifischen Risiken zeichnen sich derzeit keine weiteren Risiken ab, die einen bedeutenden Einfluss auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben könnten. Alle genannten Maßnahmen werden in erster Stelle dazu beitragen kein Einbüßen in unserer Rohertragsmarge und Materialeinsatzquote zu erzielen. Trotz der Unsicherheiten, die mit der gestiegenen Inflation einhergehen, erkennen wir auch potenzielle Wachstumschancen. Durch die Entwicklung neuer Produkte sind wir gut positioniert, um neue Marktsegmente zu erschließen und unsere Wettbewerbsfähigkeit zu stärken. Unser Ziel ist es, auch in Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit eine nachhaltige und profitable Umsatzentwicklung zu gewährleisten. Wir werden die Marktentwicklungen weiterhin genau verfolgen und unsere Risikomanagementstrategien entsprechend anpassen. (How inflation is flipping the economic script, in seven charts, McKinsey&Company, 06.07.2022) (Wirtschaftsrisiken aus Sicht von COFACE, Coface, 04.05.2023) (Statistiken zu den Folgen des Ukraine-Krieges für die Lebensmittelversorgung, Statista Research Department, 21.04.2023) 2. Prognosebericht Für das neue Geschäftsjahr erwarten wir ein leicht steigendes Rohergebnis und leicht steigendes Ergebnis nach Steuern im Vergleich zum vergangenen Geschäftsjahr. Angesichts der genannten Herausforderungen prognostizieren wir für das kommende Geschäftsjahr eine mittelstarke Steigerung in unseren Umsatzerlösen. Wir erwarten, dass dieser Anstieg größtenteils auf die höheren Lebensmittelpreise und gestiegene Inflation zurückzuführen sein wird. Unser primäres Ziel besteht darin, sicherzustellen, dass wir trotz dieser externen Faktoren keinen Rückgang im Verkaufsvolumen verzeichnen und unsere Umsatzentwicklung stabil halten. Wir sind uns bewusst, dass die gestiegene Inflation und die höheren Lebensmittelpreise Auswirkungen auf unsere Branche haben werden, insbesondere für die Hersteller. Der Anstieg der Produktionskosten, insbesondere der Energiekosten, stellt eine weitere Herausforderung dar und erschwert die genaue Planung der Kosten. Die unvorhersehbaren Schwankungen der Energiekosten können weiterhin die Rentabilität beeinträchtigen und die Kostenkalkulation erschweren. Um diesen Herausforderungen entgegenzuwirken und unsere Rohertragsmarge auf demselben Niveau zu halten, werden wir aktiv Maßnahmen ergreifen. Diese Maßnahmen beinhalten die Überprüfung und Optimierung unserer Lieferketten, die Identifizierung von Kosteneinsparungspotenzialen und alternative Beschaffungsstrategien. Zudem werden wir unsere Preisgestaltungsstrategien überprüfen, um die Auswirkungen der gestiegenen Kosten auf unsere Margen zu minimieren. Es ist wichtig anzumerken, dass trotz unserer Bemühungen die Inflation ein bedeutender Faktor bleibt, der unsere Prognosen und Leistungsindikatoren beeinflussen kann. Daher werden wir die Entwicklung de Inflationsraten und der Kostenstruktur sorgfältig verfolgen und bei Bedarf entsprechende Anpassungen vornehmen. (The rising risk of a global food crisis, McKinsey&Company, Daniel Aminetzah and Nicolas Denis, 19.04.2022) (European consumer pessimism intensifies in the face of rising prices, McKinsey&Company, 27.10.2022) (How energy sourcing can help industrials manage record-high prices, McKinsey&Company, 20.04.2022)
Ratingen, den 26. Juni 2023 MARMARA Import-Export GmbH gez. Berkay Kuru BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022MARMARA Import-Export GmbH, Ratingen1. Allgemeine Angaben Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden des Vorjahres wurden beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung und entspricht den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB. Bei der Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: 2.1 Anlagevermögen Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um die planmäßigen Abschreibungen, bewertet. Es wird die lineare Abschreibungsmethode angewendet. Dabei werden Nutzungsdauern zwischen 2 und 25 Jahren angesetzt. Außerplanmäßige Abschreibungen wurden nicht vorgenommen. Immaterielle Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen, bewertet. Geringwertige Anlagegüter im Einzelwert bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Bei Zugängen mit einem Einzelwert von mehr als EUR 800,00 erfolgt eine lineare Abschreibung entsprechend der jeweiligen Nutzungsdauer. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten, abzüglich Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert, angesetzt. 2.2 Umlaufvermögen Die Gegenstände des Umlaufvermögens sind zu den Anschaffungskosten angesetzt, soweit nicht ein niedrigerer Wert nach § 253 Abs. 4 HGB geboten ist. Die Warenvorräte werden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten im Rahmen der gewogenen Durchschnittsmethode bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert abzüglich einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Kreditrisiko und angemessenen Einzelwertberichtigungen bewertet. 2.3 Passiva Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie allen erkennbaren Risiken Rechnung tragen. Die Rückstellungen für Pensionen sind gemäß § 249 Abs. 1 Satz 1 HGB in Verbindung mit § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,78 % p. a. sowie eines Rententrends von 0,0 % und unter Anwendung der "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck angesetzt. Als Bewertungsmethode wurde die Projected-Unit-Credit-Methode (PUC) angewandt. Die entsprechenden versicherungsmathematischen Gutachten stammen von der GBG-Consulting für betriebliche Altersversorgung GmbH, Köln, sowie von der Allianz Lebensversicherungs-AG, Berlin. Bei den Rückstellungen für Pensionen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von TEUR 93,5 (i. Vj. TEUR 153). Effekte aus der Zinssatzänderung sind im operativen Ergebnis enthalten. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz 3.1 Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die Gesellschaft ist persönlich haftende Gesellschafterin der Großmarkt Düsseldorf GbR, Düsseldorf. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben -wie im Vorjahr- eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3.3 Eigenkapital Das Stammkapital beträgt EUR 1.000.000,00. 3.4 Rückstellungen für Pensionen Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellungen beläuft sich auf TEUR 1.835. Die Rückdeckungsversicherung wurde im Geschäftsjahr ausgezahlt, weshalb eine Verrechnungslage zum Bilanzstichtag nicht mehr gegeben ist. Der Zinsaufwand aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen beträgt TEUR 37 (i. Vj. TEUR 41). 3.5 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Tantiemen, Jahresabschluss- und Prüfungskosten sowie ausstehende Kostenrechnungen. 3.6 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten bis zu einem Jahr betragen TEUR 10.169 (i. Vj. TEUR 10.550). Die Verbindlichkeiten mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr betragen TEUR 1.774 (i. Vj. TEUR 1.264). Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betragen TEUR 16 (i. Vj. TEUR 16). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Erträge in Höhe von TEUR 64 enthalten, welche auf Erträge aus Marketingmaßnahmen, Verkaufsprämien und Werbung zurückzuführen sind. 4.2 Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außergewöhnliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 67 enthalten, welche aus Forderungsverlusten resultieren. 5. Sonstige Angaben 5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverpflichtungen und langfristigen Mietverträgen für Verwaltungs- und Lagerräume in Höhe von insgesamt TEUR 3.280. 5.2 Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter betrug im Durchschnitt des Geschäftsjahres vom 1. Juli 2021 bis 30. Juni 2022 63 Mitarbeiter. Dabei handelt es sich um 58,5 Vollzeit- und 4,5 Teilzeitbeschäftigte. 5.3 Geschäftsführung Herr Hüseyin Kuru (bis 15. Juni 2023) Frau Tülin Abaci (bis 2. September 2022) Herr Berkay Kuru (ab 9. Mai 2022) Es wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. 5.4 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den gesamten Jahresüberschuss und den Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.
Ratingen, den 26. Juni 2023 MARMARA Import-Export GmbH gez. Berkay Kuru, Anlage zum Anhang Entwicklung des Anlagevermögens (erweiterte Bruttodarstellung)
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.09.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MARMARA Import-Export GmbH, Ratingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MARMARA Import-Export GmbH, Ratingen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MARMARA Import-Export GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2021 bis zum 30. Juni 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Köln, den 29. Juni 2023 KPMG
AG
gez. Wengenroth, Wirtschaftsprüferin gez. Lusmeier, Wirtschaftsprüfer |
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