Walberer Automaten, GmbH & Co.Liquidiert

45131 Essen, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Essen HRA 5128
Eingetragen
28.12.1977

Historie

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Management

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Gesellschafter

1 Gesellschafter

Kommanditgesellschaft (KG)

Persönlich haftender Gesellschafter
Germany

Konzern- und Jahresabschlüsse

Walberer Automaten, GmbH & Co.

Essen

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007

Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung.

Zu dem vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 (Bilanzsumme EUR 9.401.174,53; Jahresüberschuss EUR 337.115,69) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2007 der Walberer Automaten GmbH & Co. KG, Essen hat der Abschlussprüfer folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Walberer Automaten GmbH & Co. KG, Essen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2007 bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt. Die Forderung gegen einen insolventen Schuldner ist in Höhe von T€ 534 (ohne Umsatzsteuer) nicht wertberichtigt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss mit der genannten Einschränkung den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Köln, den 27. März 2008

PKF HERFORT VAN KERKOM STREIT
Offene Handelsgesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

W. van Kerkom, Wirtschaftsprüfer

W. Streit, Wirtschaftsprüfer

Anhang für das Geschäftsjahr 2007

I. Allgemeine Erläuterungen

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 wurde unter Beachtung der für Kommanditgesellschaften geltenden Rechnungslegungsvorschriften gemäß den §§ 238ff., 242ff., 264, 264a-c ff. HGB aufgestellt.

Sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden wurden zum 1. Januar 2007 aus der Bilanz des Vorjahres übernommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden aus dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006 unverändert übernommen.

II. Erläuterung einzelner Posten der Bilanz zum 31. Dezember 2007

1. Anlagevermögen

Hinsichtlich der Zusammensetzung und der Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007 wird auf den der Bilanz beigefügten Anlagenspiegel verwiesen. Die Anfangsbestände im Anlagenspiegel sind zu ursprünglichen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angegeben.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen sind entsprechend den für immaterielle Vermögensgegenstände geltenden Abschreibungsregeln (nach der linearen Methode, monatsgenau) und nach den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ermittelt worden.

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen sind, teils nach der linearen und teils nach der degressiven Methode, entsprechend den betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ermittelt worden. Geringwertige Anlagegüter wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe abgeschrieben.

In den Finanzanlagen ist die Beteiligung an der M. K. Spielhallen GmbH mit Sitz in Essen ausgewiesen. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten (vgl. auch IV. Nr. 5).

2. Umlaufvermögen

Die Bewertung des Umlaufvermögens erfolgte - unter besonderer Beachtung des sogenannten "Niederstwertprinzips" - zu Anschaffungskosten bzw. zu Nennwerten. Wertminderungen wurden durch Abschläge zutreffend berücksichtigt.

Die Vorräte sind zu den Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden alle erkennbaren Risiken durch entsprechende Wertberichtigungen berücksichtigt. Sie sind zum Nennwert abzüglich Einzelwertberichtigungen für strittige Forderungen sowie einer Pauschalwertberichtigung für das allgemeine Zins- und Delkredererisiko bewertet.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 255 betreffen ausschließlich den Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert beziehungsweise zum niedrigeren zum Abschlussstichtag beizulegenden Wert.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert bewertet.

Der Kassenbestand sowie die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert bewertet.

3. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag erfasst, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

4. Eigenkapital

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 337.115,69 wurde in voller Höhe dem Gesellschafterdarlehenskonto gutgeschrieben.

Das Kommanditkapital ist noch nicht auf Euro umgestellt. Der entsprechende DM-Betrag lautet unverändert zum Vorjahr DM 5.000.000,00 (entspricht EUR 2.556.459,41). Es entfällt vollständig auf den Kommanditisten, ist in voller Höhe eingezahlt und entspricht dem Haftkapital.

Die zum Vorjahr unverändert hohe Kapitalrücklage entfällt ebenfalls vollständig auf den Kommanditisten.

5. Gesellschafterdarlehen

Die Gesellschafterdarlehen entfallen in Höhe von EUR 72.529,48 (Vorjahr: 67.310,83) auf den Komplementär und in Höhe von EUR 2.318.870,37 (Vorjahr: EUR 1.876.604,08) auf den Kommanditisten der Gesellschaft. Die Erhöhung der Gesellschafterdarlehen ergibt sich aus dem Saldo der Entnahmen und Einlagen der Gesellschafter im Geschäftsjahr 2007 sowie aus der anteiligen Gutschrift aus dem Jahresüberschuss 2007.

6. Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen sind in Höhe desjenigen Betrages ausgewiesen, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung und Vorsicht zur Abgeltung der jeweiligen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten erforderlich sein wird.

7. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag ausgewiesen.

Verbindlichkeitenspiegel:

31.12.2007
TEUR
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr
TEUR
zwischen einem und fünf Jahren
TEUR
von mehr als fünf Jahren
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.385.373,09 1.347.186,06 38.187,03 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 174.377,79 174.377,79 0,00 0,00
Summe 1.559.750,88 1.521.563,85 38.187,03 0,0

In den Sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Kreditorische Debitoren) enthalten. Auf eine Ausweisänderung wurde verzichtet, da die Aussagefähigkeit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage hierdurch nicht beeinträchtigt wurde.

8. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten wurden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag erfasst, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

9. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige nicht aus der Bilanz ersichtliche finanzielle Verpflichtungen sind die in Zukunft zu leistenden Raten aus Miet- und Leasingverträgen unterschiedlicher Laufzeit mit einem Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 2.155.

10. Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse aus Verbindlichkeiten aus der Begebung und Übertragung von Wechseln in Höhe von EUR 334.787,60 (Vorjahr: EUR 607.142,48).

III. Sonstige Angaben

1. Während des Geschäftsjahres 2007 waren durchschnittlich beschäftigt:

Anzahl
Angestellte 19
Gewerbliche Arbeitnehmer 10
Aushilfen 1
30

2. Persönlich haftende Gesellschafterin ist die Walberer GmbH, Essen, mit einem Stammkapital in Höhe von EUR 26.000,00. Die Geschäftsführung wird von der Walberer GmbH als persönlich haftender Gesellschafterin wahrgenommen.

3. Geschäftsführer der persönlich haftenden Gesellschafterin war im Geschäftsjahr 2007 Herr Max Walberer, Essen, Unternehmer.

4. Die Angabe zu den Bezügen und sonstigen Vorteilen der Geschäftsführung unterbleibt gemäß § 286 Absatz 4 HGB.

5. Die Walberer Automaten GmbH & Co. KG ist zu 66 % an der M. K. Spielhallen GmbH, Essen, beteiligt. Die M. K. Spielhallen GmbH weist zum 31. Dezember 2006 Eigenkapital in Höhe von EUR 24.834,46 aus und hat im Geschäftsjahr 2006 einen Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 165,54 erzielt. Der Jahresabschluss der M. K. Spielhallen GmbH zum 31. Dezember 2007 wurde bisher nicht vorgelegt.

 

Essen, den 25. März 2008

Walberer Automaten GmbH & Co. KG

Max Walberer

Der Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 3. April 2008 festgestellt worden.

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2007

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Wert 01.01.2007
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Wert 31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.912,43 0,00 0,00 26.912,43
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 546.338,19 66.719,27 318.214,12 294.843,34
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 16.500,00 0,00 16.500,00
573.250,62 83.219,27 318.214,12 338.255,77
Abschreibungen
Wert 01.01.2007
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Wert 31.12.2007
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.129,90 575,00 0,00 26.704,90
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 363.182,28 33.859,64 134.143,82 262.898,10
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
389.312,18 34.434,64 134.143,82 289.603,00
Bilanzwerte
31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 207,53 782,53
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 31.945,24 183.155,91
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 16.500,00 0,00
48.652,77 183.938,44

Bilanz zum 31. Dezember 2007

AKTIVSEITE

EUR EUR Vorjahr
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 207,53 782,53
II. Sachanlagen 31.945,24 183.155,91
- davon andere Anlagen, Betriebsund Geschäftsausstattung EUR 31.945,24 (Vorjahr: EUR 183.155,91)
III. Finanzanlagen 16.500,00 0,00
- davon Anteile an verbundenen Unternehmen EUR 16.500,00 (Vorjahr: EUR 0,00) 48.652,77
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.381.018,93 786.155,92
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.402.835,03 8.981.108,90
- davon Forderungen gegen verbundene Unternehmen EUR 254.936,57 (Vorjahr: EUR 0,00)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 1.535.507,27 9.319.361,23 308.827,58
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.160,53 36.849,04
9.401.174,53 10.296.879,88

PASSIVSEITE

EUR EUR Vorjahr
EUR
A. Eigenkapital
I. Kommanditkapital 2.556.459,40 2.556.459,40
II. Kapitalrücklage 2.556.459,40 5.112.918,80 2.556.459,40
B. Gesellschafterdarlehen 2.391.399,85 1.943.914,91
C. Rückstellungen 322.005,00 250.400,00
D. Verbindlichkeiten 1.559.750,88 2.948.246,17
E. Rechnungsabgrenzungsposten 15.100,00 41.400,00
9.401.174,53 10.296.879,88
F. Haftungsverhältnisse 334.787,60 607.142,48

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007

EUR EUR Vorjahr
EUR
1. Rohergebnis 2.975.680,66 3.302.876,80
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 1.271.312,05 - 1.355.142,55
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung - 209.132,86 - 234.032,56
- davon für Altersversorgung EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 0,00) - 1.480.444,91
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 34.434,64 - 131.334,67
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 971.001,23 - 1.066.793,53
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 76.856,73 77.422,56
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 133.418,08 - 143.366,97
- davon an verbundene Unternehmen EUR 4.007,21 (Vorjahr: EUR 3.658,87)
- davon an Gesellschafter EUR 116.452,40 (Vorjahr: EUR 109.479,10)
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 433.238,53 449.629,08
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 95.085,00 - 40.500,00
9. Sonstige Steuern - 1.037,84 - 11.059,28
10. Jahresüberschuss 337.115,69 398.069,80
11. Gutschrift Kapitalverlustkonto 0,00 - 386.388,63
12. Gewinnverteilung (Gutschrift Gesellschafterdarlehenskonto) - 337.115,69 - 11.681,17
13. Bilanzergebnis 0,00 0,00

Lagebericht

1. Geschäfts und Rahmenbedingungen

1.1. Deutschland

Die Gesamtwirtschaftslage in Deutschland im Jahr 2007 war geprägt von einer gewissen Aufbruchstimmung und einem positiven Aufschwung.

Vor allen Dingen war nach einer gewissen Stagnation im Jahr 2006 eine positive Entwicklung durch die einsetzende neue Spielverordnung zu verzeichnen. Nicht zuletzt durch die Zulassung der Spielgeräte nach neuer Spielverordnung.

Leider hat sich die rigorose Verbots-Anweisung für alle Fungeräte für die Branche und die Anhäufung von Fun-Gebrauchtgeräten besonders für unser Unternehmen als schwere Bürde erwiesen.

1.2. Marktlage in der Automatenbranche

Das Geschäftsjahr 2007 war geprägt von der Einführung der neuen Spielverordnung und der damit verbundenen Hoffnung. Leider aber auch durch neuartige Konkurrenzfabrikate mit neuen Vertriebsformen.

Durch Rücknahmen, Rückkäufe aus Leasingverträgen und sonstigen Lagerbeständen aus Gebraucht- und Neugeräten und ein völlig neues Verkaufsgeschäft entstand für unser Unternehmen eine außergewöhnlich schwierige Situation.

Dies bedurfte in unserer Firmengeschichte einer außergewöhnlichen Leistung, um dieser äußerst schwierigen Sachlage eine neue Richtung zu geben.

Wir haben uns mit ganzer Kraft und unseren Möglichkeiten auf das neue Geschäft eingestellt.

Leider ist es uns bis jetzt nicht gelungen, neue Unterhaltungsgeräte als Nachfolger für Fun-Geräte anzubieten oder andere innovative Nischenprodukte auf den Markt zu bringen. Wir arbeiten weiterhin daran und beobachten den Markt.

2. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren

2.1. Ertragslage

Wie schon erwähnt, hat sich die Ertragslage durch die Veränderung der Spielverordnung und durch das Totalverbot von Fungeräten umgeschichtet. Durch verstärkte Anstrengungen beim Verkauf von Geldspielgeräten der neuen Spielverordnung ist es uns gelungen, das Ergebnis positiv zu gestalten.

Der Umsatz im Jahr 2007 betrug € 20.569.210,07 (2006: € 25.558.403,49).

Die Ertragslage für das Jahr 2007 hat sich wie folgt entwickelt:

Die Walberer Automaten GmbH & Co. KG hat im Geschäftsjahr 2007 einen Jahresüberschuss von € 337.115,69 erwirtschaftet (Jahresüberschuss 2006 = 398 T€, Jahresfehlbetrag 2005 = 386 T€).

Die Materialaufwandsquote beträgt 85,9 % (Vorjahr: 87,2 %).

2.2. Vermögenslage

Das Anlagevermögen ist vollständig durch das Eigenkapital gedeckt. Das Vermögen der Gesellschaft besteht im Wesentlichen aus kurzfristigen Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen und flüssigen Mitteln in Höhe von T€ 7.909 (84,1 % der Bilanzsumme).

Die Eigenkapitalquote (Eigenkapital: Gesamtkapital) stieg wegen der Reduzierung der Bilanzsumme von 49,6 % auf 54,4 % an. Daneben bestehen Gesellschafterdarlehen in Höhe von rd. 2.391 T€ (25,5 % der Bilanzsumme, Vorjahr: rd. 1.944 T€ bzw. 18,9 % der Bilanzsumme). Die kurzfristigen Rückstellungen, Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten betragen zum 31.12.2007 rd. 1.897 T€ (20,1 % der Bilanzsumme, Vorjahr: rd. 3.240 T€ bzw. 31,5 % der Bilanzsumme).

2.3. Finanzlage

Der Jahres-Cashflow nach der gemeinsamen Empfehlung der Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management (DVFA) und der Schmalenbach Gesellschaft/Deutsche Gesellschaft für Betriebswirtschaft e. V. (SG) war im Geschäftsjahr mit rd. 372 T€ (Vorjahr: rd. 529 T€) positiv.

Im Geschäftsjahr 2007 wurden der Gesellschaft Mittel in Höhe von rd. 672 T€ durch Selbstfinanzierung und in Höhe von rd. 2.915 T€ durch den Abbau von Forderungen (mittelfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen rd. -790 T€, kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen rd. -2.125 T€) zugeführt. Aus der Fremdfinanzierung, d.h. aus der Zunahme der kurzfristigen Rückstellungen, resultiert darüber hinaus eine Mittelzuführung in Höhe von rd. 72 T€. Die Mittelzufuhr von insgesamt rd. 3.659 T€ wurde für Investitionen in das Anlagevermögen (rd. 83 T€), für den Aufbau von Vermögenspositionen (Erhöhung der Vorräte um rd. 595 T€, der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um rd. 255 T€, der sonstigen Vermögensgegenstände und Rechnungsabgrenzungsposten um rd. 78 T€ sowie der flüssigen Mittel um rd. 1.227 T€), zur Schuldentilgung (Verminderung der kurzfristigen Verbindlichkeiten und der passiven Rechnungsabgrenzungsposten um rd. 1.415 T€) und für Entnahmen (rd. 6 T€) verwandt.

Der Finanzmittelbestand der Gesellschaft zum 31.12.2007 beträgt rd. 1.536 T€ (Vorjahr: rd. 309 T€).

Die Geschäftsziele der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2007 wurden trotz der schwierigen Rahmenbedingungen insgesamt betrachtet überschritten.

3. Personalstruktur

Wir haben noch eine feste Stamm-Mannschaft von 30 Mitarbeitern, die bestens ausgebildet, weitergebildet und motiviert ist.

4. Außenstelle Düsseldorf

Die Außenstelle Düsseldorf beschäftigt 3 Mitarbeiter und wird von dem langjährigen Mitarbeiter (über 30 Jahre) Herrn Wittek gut geführt.

5. Nachtragsbericht

Es haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, ergeben.

6. Risikobericht

Die möglichen Risiken für den Geschäftsverlauf des Unternehmens der Walberer Automaten GmbH & Co. KG können wie folgt systematisiert werden:

6.1. Umfeld- und Branchenrisiken

Wir sehen für dieses Jahr derzeit keine Umfeld- und Branchenrisiken, jedoch neue Aufgaben und Schwierigkeiten durch neue Marktbedingungen, 3 Monate Probe-Test-Aufstellung und verstärkte Rücknahmen von Gebrauchtgeräten.

Die Entwicklungen und Auswirkungen aufgrund der neuen Spielverordnung müssen noch weiter beobachtet werden.

6.2. Sonstige Risiken

Berichtspflichtige Risiken gemäß § 289 Abs. 2 Nr. 2 Buchst. b) HGB in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten bestehen auf Grund des Ausfallrisikos bezogen auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, wobei keine Konzentration der Ausfallrisiken auf einzelne Großkunden besteht.

Entwicklungen, welche die Vermögens- Finanz- und Ertragslage des Unternehmens nachhaltig und wesentlich beeinträchtigen könnten, sind derzeit nur in den o.g. geschilderten Sachverhalten ersichtlich. Die Geschäftsführung hat folgende Maßnahmen zur Risikobegrenzung eingeleitet:

Bildung ausreichend hoher Rückstellungen

Abwertungen der Vorräte in notwendigem Umfang

weiterer Ausbau von Nischenprodukten im Rahmen der neuen Geldspielgeräte

gezielte Anpassung der Budgets und Kosten nach dem Vorsichtsprinzip

Optimierung aller Vertriebsaktivitäten (effiziente Nutzung des Vertriebs- Informations-Systems, der Angebotsverfolgung und systematische Akquisition von Neukunden)

Steigerung der Kundenzufriedenheit

7. Prognosebericht

Die voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2008 durch die neue Spielverordnung positiv zu bewerten. Diese Situation dürfte sich u.E. auch im nächsten Jahr fortsetzen.

Vor allen Dingen ist zu erwarten, dass die neuen "Multi-Gambler" sowohl im Umsatz als auch im Ertrag bessere Ergebnisse bringen.

Wir sind bemüht, neue "Nischenprodukte" zu finden und auf den Markt zu bringen als Nachfolger für unsere bisherigen Fun-Geräte.

Zusätzlich werden wir weiter verstärkt im Gastronomie-Markt wesentliche Chancen mit innovativen Produkten erarbeiten.

Der Einschätzung der Geschäftsführung zur zukünftigen Entwicklung des Unternehmens liegen die folgenden Annahmen zu Grunde:

positive Bewertung der neuen Spielverordnung

Bemühungen um weitere Nischenprodukte

verstärkte Konzentration auf das neue Geschäft mit Geldspielgeräten der neuen Spielverordnung

Die Geschäftsführung geht zusammenfassend betrachtet von einer positiven weiteren Entwicklung der Walberer Automaten GmbH & Co. KG aus, die sowohl für das Jahr 2008 als auch für das Jahr 2009 Bestand hat.

Dies gilt insbesondere für das Geldspiel-Geräte-Geschäft.

Wir sind guter Zuversicht, falls keine neuen rechtlichen oder wirtschaftlichen Veränderungen eintreten.

 

Essen, den 25. März 2008

Walberer Automaten GmbH & Co. KG

Max Walberer

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