Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 20478
Eingetragen
1.6.1990
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Dr. Thilenius Management GmbH ist ein zugelassenes Wertpapierinstitut und verfügt über die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) zur Erbringung der Finanzportfolioverwaltung nach § 2 Abs. 2 Nr. 9 WplG, der Anlageberatung § 2 Abs. 2 Nr. 4 WplG, der Anlagevermittlung § 2 Abs. 2 Nr. 3 WplG und Abschlussvermittlung § 2 Abs. 2 Nr. 5 WplG, für Privatkunden und professionelle Kunden. Gegenstand des Unternehmens ist die Erbringung dieser Leistungen sowie Unternehmensberatung.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Julia Thilenius
seit 21.3.2022
Geschäftsführer
Georg Dr. Thilenius
seit 20.9.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

70191 Stuttgart
75.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Dr. Thilenius Management GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023

A. Grundlagen des Instituts

Die Dr. Thilenius Management GmbH betreibt die Vermögensverwaltung und Anlageberatung für private und institutionelle Kunden und ist hierbei spezialisiert auf internationale Wachstumsaktien und Dividendenwerte.

B. Wirtschaftsbericht

1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Der Geschäftsverlauf 2023 hat sich nach der Erholung an den Aktienmärkten nach Corona im Vorjahr aufgrund neuer Mandate günstiger als im Vorjahr dargestellt. Durch Anstieg der Kurse in Europa, Asien und in USA ergeben sich gegenüber dem Vorjahr steigende Erträge. Dies hat sich auf unser Geschäftsfeld Portfolioverwaltung positiv ausgewirkt.

Unsere Erträge aus der Portfolioverwaltung sind auf Grund des Anstiegs des verwalteten Vermögens gegenüber dem Vorjahr um 32,5 % auf TEUR 353 gestiegen. Die Erlöse aus der Beratung des Challenger-Fonds liegen mit TEUR 31 aufgrund des niedrigeren Fonds-volumens um 22,8 % unter dem Vorjahreswert.

Aufgrund dieser Einflüsse und sparsamer Geschäftsführung hat sich das operative Ergebnis deutlich positiv entwickelt. Es entstand ein Geschäftsgewinn von TEUR 133.

II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

Vermögenslage

Das bilanzielle Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 208. Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt bei ca. 60 % der Bilanzsumme. Die aufsichtsrechtliche Eigenkapitalquote ist zufriedenstellend.

Ertragslage

Die Ertragslage hat sich wegen neuer Mandate weiter verbessert. Es wurde ein Gewinn von TEUR 133 erzielt.

Den ordentlichen Erträgen von TEUR 499 stehen ordentliche Aufwendungen vom TEUR 307 gegenüber.

Finanzlage

Dem operativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 132) stehen Auszahlungen für Investitionen in Höhe von TEUR 12 sowie eine Gewinnausschüttung von TEUR 81 gegenüber. Außer den Sachanlagen sind alle Aktiva kurzfristig liquidierbar. Die Finanzlage war im Berichtsjahr jederzeit geordnet.

Insgesamt war die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im abgelaufenen Jahr jederzeit geordnet. Mit dem Geschäftsverlauf waren wir zufrieden.

C. Chancen und Risikobericht

Chancen und Risiken der voraussichtlichen Enwicklung der Gesellschaft ergeben sich aus der Enwicklung an den Wertpapiermärkten. Vor allem sind die Aktienmärkte von großer Bedeutung. Die richtige Einschätzung der großen sozioökonomischen und zyklischen Entwicklungen der Weltwirtschaft sind hier entscheidend. In der Vergangenheit ist es der Gesellschaft häufig gelungen, diese Entwicklungen zutreffend einzuschätzen und in Gewinn für ihre Kunden umzusetzen. Bei der seit 2009 und nach dem Einbruch des Jahres 2020 wieder wachsenden Weltwirtschaft werden die Erträge der gut positionierten, möglichst innovativen und gut geführten Unternehmen tendenziell weiter steigen und damit auch deren Aktienkurse bei insgesamt positiver Marktentwicklung. Externe Faktoren, die mit der Unternehmensentwicklung der Gesellschaften nichts zu tun haben, wie hohe Inflation und steigende Zinsen, können jedoch jederzeit zu Kursrückgängen führen.

Nachdem die Weltwirtschaft ein zyklisches Geschäft ist, der wirtschaftliche und damit auch Börsenzyklus im Durchschnitt vier bzw. zehn Jahre dauert, droht alle vier bzw. zehn Jahre ein Abschwung am Aktienmarkt. Das Jahr 2009 war ab dem 3. Quartal das erste Jahr in einer beginnenden Wachstumsphase in USA, Europa und Asien nach der Überwindung einer Rezession. Nach dem Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität ab Herbst 2008 ergab sich eine bis zum 2. Quartal 2009 anhaltende wirtschaftliche Abschwächung bzw. Stagnation, der dann eine Erhöhung der Aktienmärkte folgte. Darauf weisen auch eine große Zahl historischer Verhaltensmuster an den Aktien- und Rentenmärkten hin. Entsprechend dem historischen Verhaltensmuster, das sich auch in der wirtschaftlichen Erholung und Börsenerholung dieser Zyklus wiederholt, hielt die Wachstumsphase der Weltwirtschaft und auch die Phase steigender Aktienkurse ab dem Frühjahr 2023 an.

Die Gesellschaft sieht ihre Aufgabe in dieser Phase darin, die erwartete Entwicklung durch Käufe günstig bewerteter wachstumsstarker Titel möglichst vorweg zu nehmen und ggf. vor neuer Schwäche auch wieder zu verkaufen. Falls es ihr gelingt, für beides den annähernd richtigen Zeitpunkt zu finden, kann sie für ihre Kunden Chancen wahrnehmen und die Kunden vor Verlusten bewahren.

Falls ihr dies nicht gelingt, etwa weil die Wirtschaft in Stagnation zurückfällt, oder weil nach der vermuteten Kaufgelegenheit die Kurse noch weiter sinken, werden sich die Kundendepots schlechter als die Märkte insgesamt entwickeln und es droht der Abzug von Kundengeldern. Die Terroranschläge des 11. September 2001 oder auch der Bankrott der Lehmann-Bank im September 2008, die Corona-Krise oder der Überfall Russlands auf die Ukraine mit folgendem Anstieg von Inflation und Zinsen zeigen, dass jederzeit eine negative Entwicklung eintreten kann, die mit der Börse direkt nichts zu tun hat, aber die Kurse stark drückt. Obwohl die Geschichte zeigt, dass nach solchen Ereignissen sich die Börsen regelmäßig wieder erholt haben, ist auch in solch einem Fall allgemeiner Verunsicherung mit dem Abzug von Kundenvermögen und damit mit zurückgehenden Einnahmen zu rechnen.

Durch die im Jahr 2023 anhaltende Erholung an den Börsen und damit auch in den Depots unserer Kunden kann die Gesellschaft bei weitergehender Erholung nach der Inflationsphase des Jahres 2023 mit erhöhten Einnahmen rechnen. Der von der Gesellschaft in der Anlagenpolitik beratene Challenger Global Four Fonds hat seit Auflegung eine zufriedenstellende Wertsteigerung erwirtschaftet.

D. Prognosebericht

Für die nächsten beiden Geschäftsjahre erwarten wir eine positive Entwicklung der Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mögliche bestandsgefährdende Risiken sind uns derzeit nicht bekannt.

Putins Krieg gegen die Ukraine führt zu weitgehendem Ausschluss Russlands aus dem westlichen Wirtschaftssystem für lange Zeit. Daher muss die Energieversorgung Europas umgestellt werden. Das führt zu höheren Preisen weltweit für Öl, Erdgas und Flüssiggas. Ebenso steigen kriegsbedingt die Preise für Agrarrohstoffe. Dies alles führt zu hoher Inflation mit Raten um die 7 bis 8 %. Konsequenterweise wurden in USA, Europa und der Schweiz die Zinsen angehoben. Im Lauf des Jahres 2024 werden Zinssenkungen in Europa und USA erwartet.

Die möglichen Auswirkungen der Hochzinsphase können derzeit nicht abgeschätzt werden. Die Situation unterliegt sowohl für die Kapitalmärkte weltweit als auch für unsere Gesellschaft ständiger Beobachtung. Erfahrungen früherer vergleichbarer Phasen lassen zusammen mit wieder anziehenden Frühindikatoren und Erfahrungen aus entsprechenden früheren Wirtschaftseinbrüchen wie der Ölkrise 1973 oder der Revolution im Iran 1979 eine durchgreifende Erholung aller wichtigen Industrieländer erst wieder nach einem deutlichen Rückgang der Inflation und der Zinsen erwarten.

Eine abschließende Beurteilung ist schwierig, da dies davon abhängt, wie sich sowohl der Ukrainekrieg als auch die Zinsen weltweit entwickeln und wie deren Auswirkungen auf Lieferketten, Inflation, Benzinpreis und vieles andere sind.

Die globale Präsenz der Aktien in den Portfolios unserer Kunden und deren Aktivitäten in typischerweise wenig zyklischen Geschäften reduzieren die Konjunkturabhängigkeit und damit das Risiko größerer Einbrüche.

E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Als konservatives Unternehmen legt die Gesellschaft das eigene Kapital oder vorübergehend nicht benötigte Mittel in Festgeld an. Derivative Finanzinstrumente werden wegen der inhärenten Risiken grundsätzlich nicht genutzt und so auch nicht im Jahr 2023. Aufgrund der konservativen Bilanzpolitik sind nur in Ausnahmefällen substanzbedingte Abschreibungen auf Forderungen erforderlich. Ebenfalls aufgrund der konservativen Bilanzpolitik bestehen nur geringe von der Gesellschaft steuerbare Risiken. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft trägt dem Rechnung.

Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft bestehen in der Entwicklung an den Aktienmärkten. Für die Kundendepots wird ein selbst entwickeltes Risikomanagementsystem eingesetzt. Dieses vergleicht die langfristige Prozentzahl des Gewinnwachstums mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktien eines Unternehmens und ermittelt daraus Signale zum Kauf oder Verkauf von Aktien.

 

Stuttgart, 22. April 2024

Dr. Georg Thilenius

Julia Thilenius

Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023

Dr. Thilenius Managment GmbH

Stuttgart

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
1. Forderungen an Kreditinstitute
täglich fällig 148.498,34 109.494,56
2. Forderungen an Kunden 152.473,57 143.011,13
3. Immaterielle Anlagewerte 0,00 3,00
4. Sachanlagen 23.054,00 24.447,00
5. Sonstige Vermögensgegenstände 20.218,45 15.319,10
6. Rechnungsabgrenzungsposten 5.284,86 5.250,39
Summe der Aktiva 349.529,22 297.525,18

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
täglich fällig 0,00 0,00
2. Sonstige Verbindlichkeiten 52.043,35 45.230,05
3. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 52.425,69 54.317,20
b) andere Rückstellungen 37.000,00 89.425,69 41.640,00
4. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 75.000,00 75.000,00
b) Gewinnrücklage 0,00 0,00
c) Gewinnvortrag 337,93 327,60
d) Jahresüberschuss 132.722,25 208.060,18 81.010,33
Summe der Passiva 349.529,22 297.525,18

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01.01. bis 31.12. 2023

Dr. Thilenius Management GmbH

Stuttgart

2023 2022
1. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 0,00 0,00
2. Zinsaufwendungen für langfristige Verbindlichkeiten -1.465,43 -1.210,38
3. Laufende Erträge aus Beteiligungen 58,40 112,09
4. Provisionserträge 498.953,89 393.741,41
5. Provisionsaufwendungen 0,00 498.953,89 0,00 393.741,41
6. Sonstige betriebliche Erträge 1.633,58 14.776,54
7. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
a) Personalaufwand -130.274,22 -128.244,29
darunter für Altersversorgung € 1.200,00 (i.Vj. € 1.200,00)
b) andere Verwaltungsaufwendungen -162.930,70 -293.204,92 -150.704,77 -278.949,06
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen -11.940,30 -12.258,13
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.446,56 -2.528,47
10. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft -75,00 -280,00
11. Ertrag aus der Auflösung des Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 4.000,00
12. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 192.513,66 117.404,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -58.935,41 -35.927,31
14. Sonstige Steuern -856,00 -466,36
15. Jahresüberschuss 132.722,25 81.010,33

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben

1. Die Dr. Thilenius Management GmbH mit Sitz in Stuttgart ist beim Handelsregister Stuttgart unter der Nummer HRB 20478 eingetragen.

2. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften, den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes sowie der für Wertpapierinstitute geltenden Vorschriften aufgestellt.

3. Die Gesellschaft hat nach § 340a HGB die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden.

4. Soweit Wahlrechte für die Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder dem Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt.

5. Für die Gliederung der Bilanz wird das Formblatt 1, für die Gliederung der GuV wird das Formblatt 3 (Staffelform) der RechKredV zugrunde gelegt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

6. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

7. Der Banksaldo wurde mit dem mittels Kontoauszug des Kreditinstitutes zum Bilanzstichtag nachgewiesenen Nominalbetrag erfasst.

8. Im Anlagevermögen wurden alle im Eigentum der Gesellschaft stehende und ihr wirtschaftlich zuzurechnende, entgeltlich erworbene Vermögens-gegenstände ausgewiesen. Die Bilanzierung der Immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden ausschließlich linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben.

Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres betreffen in Höhe von € 3.854,30 die Anlagezugänge des Geschäftsjahres.

9. Rückstellungen sind mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag, die Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

10. Sämtliche Forderungen zum Bilanzstichtag bestehen in Euro.

11. Unter Anwendung des Wahlrechts wurden keine aktiven latenten Steuern bilanziert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

12. Die Forderungen an Kreditinstitute sind täglich fällig, alle anderen Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von drei Monaten.

13. Die Forderungen an Kunden betreffen die Erlöse aus der Vermögens-verwaltung und dem Fondsadvisory für das IV. Quartal 2023. Die Forderungen bestehen gegen inländische (T€ 50) und ausländische Kunden (T€ 104).

14. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Anlage. Die Sachanlagen betreffen ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung.

15. Die Sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich am Bilanzstichtag wie folgt:

Verbindlichkeiten Unterstützungskasse 22.399,64
Verbindlichkeiten Umsatzsteuer 15.168,20
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.643,59
Verbindlichkeiten soziale Sicherheit 4.653,95
Verbindlichkeiten Lohn- und Kirchensteuer 1.177,97
Insgesamt 52.043,35

16. Die Steuerrückstellungen betreffen die Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerschuld für die Jahre 2022 und 2023.

17. Die anderen Rückstellungen wurden für Verbindlichkeiten des abgelaufenen Wirtschaftsjahres gebildet, die am Bilanzstichtag dem Grunde nach gegeben sind, jedoch in ihrer Höhe und Fälligkeit zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung noch nicht endgültig festlagen. Allen am Bilanzstichtag bestehenden wesentlichen Risiken wurde - soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren - Rechnung getragen.

In den anderen Rückstellungen sind enthalten:

Art der Rückstellung Stand 01.01.2023 Verbrauch Auflösung Zuführung Stand 31.12.2023
Urlaub 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Tantieme 16.500,00 16.500,00 0,00 16.500,00 16.500,00
Prüfung WpHG 6.000,00 6.000,00 0,00 6.000,00 6.000,00
Prüfung JA 6.000,00 6.000,00 0,00 6.000,00 6.000,00
Prüfung EDW 6.000,00 6.000,00 0,00 0,00 0,00
Erstellung StErkl 1.200,00 1.200,00 0,00 1.360,00 1.360,00
Erstellung Abschluss 2.000,00 2.000,00 0,00 2.400,00 2.400,00
Aufbew. Geschäftsu. 2.000,00 0,00 0,00 0,00 2.000,00
Offenlegung JA 940,00 470,00 0,00 1.070,00 1.540,00
Beitrag EDW 1.000,00 1.000,00 0,00 1.200,00 1.200,00
41.640,00 39.170,00 0,00 34.530,00 37.000,00

18. Auf Fremdwährung lautende Schulden bestehen zum Bilanzstichtag nicht.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

19. Die Provisionserträge resultieren aus der Finanzportfolioverwaltung (T€ 467, davon T€ 245 mit ausländischen Kunden) und der Anlageberatung (T€ 32) eines ausländischen Kunden.

20. Die anderen Verwaltungsaufwendungen beinhalten insbesondere Raumkosten, Beratungsaufwendungen, Beiträge und Büroaufwendungen.

E. Sonstige Angaben

21. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind täglich fällig. Die Rückstellung für Archivierungskosten hat eine Restlaufzeit von über fünf Jahren; alle anderen Verbindlichkeiten sind täglich fällig.

22. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten - ohne Geschäftsführer aber mit Teilzeitbeschäftigten - hat im Berichtsjahr unverändert eine Arbeitnehmerin betragen.

23. Herr Dr. Georg Thilenius, Rechtsanwalt in Stuttgart, und Frau Julia Thilenius waren im Berichtsjahr alleinvertretungsberechtigte, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer. Von der Vorschrift des § 286 Absatz 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

24. Es wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt.

25. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

26. Die Aufwendungen für das Honorar des Abschlussprüfers betrugen im Berichtsjahr T€ 12 und betreffen mit T€ 6 die Abschlussprüfung und mit T€ 6 weitere Bestätigungsleistungen.

27. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB eingetreten.

 

Stuttgart, den 22. April 2024

Julia Thilenius

Dr. Georg Thilenius

Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023

Dr. Thilenius Management GmbH

Stuttgart

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Anlagewerte 2.992,95 0,00 2.992,95 0,00
II. Sachanlagen 172.882,57 11.637,30 68.235,28 116.284,59
Anlagevermögen gesamt 175.875,52 11.637,30 71.228,23 116.284,59
Abschreibungen
Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Anlagewerte 2.989,95 0,00 2.989,95 0,00
II. Sachanlagen 148.435,57 11.940,30 67.145,28 93.230,59
Anlagevermögen gesamt 151.425,52 11.940,30 70.135,23 93.230,59
Restbuchwerte
Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Anlagewerte 0,00 3,00
II. Sachanlagen 23.054,00 24.447,00
Anlagevermögen gesamt 23.054,00 24.450,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Dr. Thilenius Management GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Dr. Thilenius Management GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dr. Thilenius Management GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Mannheim, den 3. Mai 2024

WSB Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Matthias Volkert, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

Aktuelle Insolvenzverfahren

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