Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Dr. Thilenius Management GmbH
Luise-Benger-Straße 15, 70329 Stuttgart, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Julia Thilenius seit 21.3.2022 | Geschäftsführer |
Georg Dr. Thilenius seit 20.9.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Dr. Thilenius Management GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Instituts Die Dr. Thilenius Management GmbH betreibt die Vermögensverwaltung und Anlageberatung für private und institutionelle Kunden und ist hierbei spezialisiert auf internationale Wachstumsaktien und Dividendenwerte. B. Wirtschaftsbericht 1. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Der Geschäftsverlauf 2023 hat sich nach der Erholung an den Aktienmärkten nach Corona im Vorjahr aufgrund neuer Mandate günstiger als im Vorjahr dargestellt. Durch Anstieg der Kurse in Europa, Asien und in USA ergeben sich gegenüber dem Vorjahr steigende Erträge. Dies hat sich auf unser Geschäftsfeld Portfolioverwaltung positiv ausgewirkt. Unsere Erträge aus der Portfolioverwaltung sind auf Grund des Anstiegs des verwalteten Vermögens gegenüber dem Vorjahr um 32,5 % auf TEUR 353 gestiegen. Die Erlöse aus der Beratung des Challenger-Fonds liegen mit TEUR 31 aufgrund des niedrigeren Fonds-volumens um 22,8 % unter dem Vorjahreswert. Aufgrund dieser Einflüsse und sparsamer Geschäftsführung hat sich das operative Ergebnis deutlich positiv entwickelt. Es entstand ein Geschäftsgewinn von TEUR 133. II. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft Vermögenslage Das bilanzielle Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 208. Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt bei ca. 60 % der Bilanzsumme. Die aufsichtsrechtliche Eigenkapitalquote ist zufriedenstellend. Ertragslage Die Ertragslage hat sich wegen neuer Mandate weiter verbessert. Es wurde ein Gewinn von TEUR 133 erzielt. Den ordentlichen Erträgen von TEUR 499 stehen ordentliche Aufwendungen vom TEUR 307 gegenüber. Finanzlage Dem operativen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (TEUR 132) stehen Auszahlungen für Investitionen in Höhe von TEUR 12 sowie eine Gewinnausschüttung von TEUR 81 gegenüber. Außer den Sachanlagen sind alle Aktiva kurzfristig liquidierbar. Die Finanzlage war im Berichtsjahr jederzeit geordnet. Insgesamt war die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft im abgelaufenen Jahr jederzeit geordnet. Mit dem Geschäftsverlauf waren wir zufrieden. C. Chancen und Risikobericht Chancen und Risiken der voraussichtlichen Enwicklung der Gesellschaft ergeben sich aus der Enwicklung an den Wertpapiermärkten. Vor allem sind die Aktienmärkte von großer Bedeutung. Die richtige Einschätzung der großen sozioökonomischen und zyklischen Entwicklungen der Weltwirtschaft sind hier entscheidend. In der Vergangenheit ist es der Gesellschaft häufig gelungen, diese Entwicklungen zutreffend einzuschätzen und in Gewinn für ihre Kunden umzusetzen. Bei der seit 2009 und nach dem Einbruch des Jahres 2020 wieder wachsenden Weltwirtschaft werden die Erträge der gut positionierten, möglichst innovativen und gut geführten Unternehmen tendenziell weiter steigen und damit auch deren Aktienkurse bei insgesamt positiver Marktentwicklung. Externe Faktoren, die mit der Unternehmensentwicklung der Gesellschaften nichts zu tun haben, wie hohe Inflation und steigende Zinsen, können jedoch jederzeit zu Kursrückgängen führen. Nachdem die Weltwirtschaft ein zyklisches Geschäft ist, der wirtschaftliche und damit auch Börsenzyklus im Durchschnitt vier bzw. zehn Jahre dauert, droht alle vier bzw. zehn Jahre ein Abschwung am Aktienmarkt. Das Jahr 2009 war ab dem 3. Quartal das erste Jahr in einer beginnenden Wachstumsphase in USA, Europa und Asien nach der Überwindung einer Rezession. Nach dem Rückgang der wirtschaftlichen Aktivität ab Herbst 2008 ergab sich eine bis zum 2. Quartal 2009 anhaltende wirtschaftliche Abschwächung bzw. Stagnation, der dann eine Erhöhung der Aktienmärkte folgte. Darauf weisen auch eine große Zahl historischer Verhaltensmuster an den Aktien- und Rentenmärkten hin. Entsprechend dem historischen Verhaltensmuster, das sich auch in der wirtschaftlichen Erholung und Börsenerholung dieser Zyklus wiederholt, hielt die Wachstumsphase der Weltwirtschaft und auch die Phase steigender Aktienkurse ab dem Frühjahr 2023 an. Die Gesellschaft sieht ihre Aufgabe in dieser Phase darin, die erwartete Entwicklung durch Käufe günstig bewerteter wachstumsstarker Titel möglichst vorweg zu nehmen und ggf. vor neuer Schwäche auch wieder zu verkaufen. Falls es ihr gelingt, für beides den annähernd richtigen Zeitpunkt zu finden, kann sie für ihre Kunden Chancen wahrnehmen und die Kunden vor Verlusten bewahren. Falls ihr dies nicht gelingt, etwa weil die Wirtschaft in Stagnation zurückfällt, oder weil nach der vermuteten Kaufgelegenheit die Kurse noch weiter sinken, werden sich die Kundendepots schlechter als die Märkte insgesamt entwickeln und es droht der Abzug von Kundengeldern. Die Terroranschläge des 11. September 2001 oder auch der Bankrott der Lehmann-Bank im September 2008, die Corona-Krise oder der Überfall Russlands auf die Ukraine mit folgendem Anstieg von Inflation und Zinsen zeigen, dass jederzeit eine negative Entwicklung eintreten kann, die mit der Börse direkt nichts zu tun hat, aber die Kurse stark drückt. Obwohl die Geschichte zeigt, dass nach solchen Ereignissen sich die Börsen regelmäßig wieder erholt haben, ist auch in solch einem Fall allgemeiner Verunsicherung mit dem Abzug von Kundenvermögen und damit mit zurückgehenden Einnahmen zu rechnen. Durch die im Jahr 2023 anhaltende Erholung an den Börsen und damit auch in den Depots unserer Kunden kann die Gesellschaft bei weitergehender Erholung nach der Inflationsphase des Jahres 2023 mit erhöhten Einnahmen rechnen. Der von der Gesellschaft in der Anlagenpolitik beratene Challenger Global Four Fonds hat seit Auflegung eine zufriedenstellende Wertsteigerung erwirtschaftet. D. Prognosebericht Für die nächsten beiden Geschäftsjahre erwarten wir eine positive Entwicklung der Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mögliche bestandsgefährdende Risiken sind uns derzeit nicht bekannt. Putins Krieg gegen die Ukraine führt zu weitgehendem Ausschluss Russlands aus dem westlichen Wirtschaftssystem für lange Zeit. Daher muss die Energieversorgung Europas umgestellt werden. Das führt zu höheren Preisen weltweit für Öl, Erdgas und Flüssiggas. Ebenso steigen kriegsbedingt die Preise für Agrarrohstoffe. Dies alles führt zu hoher Inflation mit Raten um die 7 bis 8 %. Konsequenterweise wurden in USA, Europa und der Schweiz die Zinsen angehoben. Im Lauf des Jahres 2024 werden Zinssenkungen in Europa und USA erwartet. Die möglichen Auswirkungen der Hochzinsphase können derzeit nicht abgeschätzt werden. Die Situation unterliegt sowohl für die Kapitalmärkte weltweit als auch für unsere Gesellschaft ständiger Beobachtung. Erfahrungen früherer vergleichbarer Phasen lassen zusammen mit wieder anziehenden Frühindikatoren und Erfahrungen aus entsprechenden früheren Wirtschaftseinbrüchen wie der Ölkrise 1973 oder der Revolution im Iran 1979 eine durchgreifende Erholung aller wichtigen Industrieländer erst wieder nach einem deutlichen Rückgang der Inflation und der Zinsen erwarten. Eine abschließende Beurteilung ist schwierig, da dies davon abhängt, wie sich sowohl der Ukrainekrieg als auch die Zinsen weltweit entwickeln und wie deren Auswirkungen auf Lieferketten, Inflation, Benzinpreis und vieles andere sind. Die globale Präsenz der Aktien in den Portfolios unserer Kunden und deren Aktivitäten in typischerweise wenig zyklischen Geschäften reduzieren die Konjunkturabhängigkeit und damit das Risiko größerer Einbrüche. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Als konservatives Unternehmen legt die Gesellschaft das eigene Kapital oder vorübergehend nicht benötigte Mittel in Festgeld an. Derivative Finanzinstrumente werden wegen der inhärenten Risiken grundsätzlich nicht genutzt und so auch nicht im Jahr 2023. Aufgrund der konservativen Bilanzpolitik sind nur in Ausnahmefällen substanzbedingte Abschreibungen auf Forderungen erforderlich. Ebenfalls aufgrund der konservativen Bilanzpolitik bestehen nur geringe von der Gesellschaft steuerbare Risiken. Das Risikomanagementsystem der Gesellschaft trägt dem Rechnung. Die wesentlichen Risiken der Gesellschaft bestehen in der Entwicklung an den Aktienmärkten. Für die Kundendepots wird ein selbst entwickeltes Risikomanagementsystem eingesetzt. Dieses vergleicht die langfristige Prozentzahl des Gewinnwachstums mit dem Kurs-Gewinn-Verhältnis der Aktien eines Unternehmens und ermittelt daraus Signale zum Kauf oder Verkauf von Aktien.
Stuttgart, 22. April 2024 Dr. Georg Thilenius Julia Thilenius Jahresbilanz zum 31. Dezember 2023Dr. Thilenius Managment GmbHStuttgartAKTIVA
PASSIVA
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 01.01. bis 31.12. 2023Dr. Thilenius Management GmbHStuttgart
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben 1. Die Dr. Thilenius Management GmbH mit Sitz in Stuttgart ist beim Handelsregister Stuttgart unter der Nummer HRB 20478 eingetragen. 2. Der Jahresabschluss wurde nach den handelsrechtlichen Vorschriften, den Bestimmungen des GmbH-Gesetzes sowie der für Wertpapierinstitute geltenden Vorschriften aufgestellt. 3. Die Gesellschaft hat nach § 340a HGB die für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften anzuwenden. 4. Soweit Wahlrechte für die Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder dem Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk im Anhang gewählt. 5. Für die Gliederung der Bilanz wird das Formblatt 1, für die Gliederung der GuV wird das Formblatt 3 (Staffelform) der RechKredV zugrunde gelegt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften 6. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennbetrag bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 7. Der Banksaldo wurde mit dem mittels Kontoauszug des Kreditinstitutes zum Bilanzstichtag nachgewiesenen Nominalbetrag erfasst. 8. Im Anlagevermögen wurden alle im Eigentum der Gesellschaft stehende und ihr wirtschaftlich zuzurechnende, entgeltlich erworbene Vermögens-gegenstände ausgewiesen. Die Bilanzierung der Immateriellen Vermögensgegenstände und der Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung nutzungsbedingter planmäßiger Abschreibungen. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes (§ 253 I 1, III HGB). Bei den immateriellen Vermögensgegenständen erfolgt die Abschreibung linear. Die beweglichen Anlagegüter werden ausschließlich linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 800,00 wurden aus Vereinfachungsgründen im Erwerbsjahr voll abgeschrieben. Die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres betreffen in Höhe von € 3.854,30 die Anlagezugänge des Geschäftsjahres. 9. Rückstellungen sind mit dem nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag, die Verbindlichkeiten mit ihrem Erfüllungsbetrag ausgewiesen. 10. Sämtliche Forderungen zum Bilanzstichtag bestehen in Euro. 11. Unter Anwendung des Wahlrechts wurden keine aktiven latenten Steuern bilanziert. C. Erläuterungen zur Bilanz 12. Die Forderungen an Kreditinstitute sind täglich fällig, alle anderen Forderungen und Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von drei Monaten. 13. Die Forderungen an Kunden betreffen die Erlöse aus der Vermögens-verwaltung und dem Fondsadvisory für das IV. Quartal 2023. Die Forderungen bestehen gegen inländische (T€ 50) und ausländische Kunden (T€ 104). 14. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Anlage. Die Sachanlagen betreffen ausschließlich Betriebs- und Geschäftsausstattung. 15. Die Sonstigen Verbindlichkeiten gliedern sich am Bilanzstichtag wie folgt:
16. Die Steuerrückstellungen betreffen die Körperschaftsteuer- und Gewerbesteuerschuld für die Jahre 2022 und 2023. 17. Die anderen Rückstellungen wurden für Verbindlichkeiten des abgelaufenen Wirtschaftsjahres gebildet, die am Bilanzstichtag dem Grunde nach gegeben sind, jedoch in ihrer Höhe und Fälligkeit zum Zeitpunkt der Bilanzerstellung noch nicht endgültig festlagen. Allen am Bilanzstichtag bestehenden wesentlichen Risiken wurde - soweit sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses erkennbar waren - Rechnung getragen. In den anderen Rückstellungen sind enthalten:
18. Auf Fremdwährung lautende Schulden bestehen zum Bilanzstichtag nicht. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 19. Die Provisionserträge resultieren aus der Finanzportfolioverwaltung (T€ 467, davon T€ 245 mit ausländischen Kunden) und der Anlageberatung (T€ 32) eines ausländischen Kunden. 20. Die anderen Verwaltungsaufwendungen beinhalten insbesondere Raumkosten, Beratungsaufwendungen, Beiträge und Büroaufwendungen. E. Sonstige Angaben 21. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind täglich fällig. Die Rückstellung für Archivierungskosten hat eine Restlaufzeit von über fünf Jahren; alle anderen Verbindlichkeiten sind täglich fällig. 22. Die durchschnittliche Zahl der Beschäftigten - ohne Geschäftsführer aber mit Teilzeitbeschäftigten - hat im Berichtsjahr unverändert eine Arbeitnehmerin betragen. 23. Herr Dr. Georg Thilenius, Rechtsanwalt in Stuttgart, und Frau Julia Thilenius waren im Berichtsjahr alleinvertretungsberechtigte, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite Geschäftsführer. Von der Vorschrift des § 286 Absatz 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. 24. Es wurden keine derivativen Finanzinstrumente eingesetzt. 25. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. 26. Die Aufwendungen für das Honorar des Abschlussprüfers betrugen im Berichtsjahr T€ 12 und betreffen mit T€ 6 die Abschlussprüfung und mit T€ 6 weitere Bestätigungsleistungen. 27. Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB eingetreten.
Stuttgart, den 22. April 2024 Julia Thilenius Dr. Georg Thilenius Anlagespiegel zum 31. Dezember 2023Dr. Thilenius Management GmbHStuttgart
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Dr. Thilenius Management GmbH, Stuttgart Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Dr. Thilenius Management GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Dr. Thilenius Management GmbH, Stuttgart, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Mannheim, den 3. Mai 2024 WSB
Revision und Treuhand GmbH
Matthias Volkert, Wirtschaftsprüfer |
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