Kemira Germany GmbHLiquidiert

60549 Frankfurt am Main, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Frankfurt am Main HRB 96601
Vorher
Tikkurila Coatings GmbHKemira PPC Germany GmbH
Eingetragen
24.8.1998
Branche
Großhandel mit chemischen ErzeugnissenGroßhandel mit Wasch-, Putz- und ReinigungsmittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und Reinigungsmitteln
Gegenstand
die Herstellung, der Vertrieb und der Handel von und mit chemischen Produkten aller Art, von und mit Geräten zur Anwendung von chemischen Produkten und die Erbringung von damit im Zusammenhang stehenden technischen und sonstigen Dienstleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kemira Germany GmbH

Frankfurt am Main

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Kemira Germany GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kemira Germany GmbH, Frankfurt am Main - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kemira Germany GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Eschborn/Frankfurt am Main, 14. Juli 2023

Ernst & Young GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Eichenauer, Wirtschaftsprüfer

Bierwirth, Wirtschaftsprüferin

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Geleistete Anzahlungen 17.087 0
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 9.954.400 10.574.005
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.240.299 14.504.720
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.002.683 1.019.728
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.571.815 1.468.845
27.769.197 27.567.298
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.223.186 15.223.186
43.009.470 42.790.484
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Betriebsstoffe 214.261 242.466
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 69.047 293
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 10.440.442 9.437.724
3. Sonstige Vermögensgegenstände 113.446 643.095
10.622.935 10.081.112
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 96.739 116.908
10.933.935 10.440.486
C. Rechnungsabgrenzungsposten 36.299 32.179
53.979.704 53.263.149

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 78.000 78.000
II. Kapitalrücklage 24.347.839 24.347.839
III. Gewinnvortrag 5.539.621 4.786.031
IV. Jahresüberschuss 718.444 753.590
30.683.904 29.965.460
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7.442.506 6.694.660
2. Steuerrückstellungen 162.692 0
3. Sonstige Rückstellungen 972.472 1.767.291
8.577.670 8.461.951
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.314.023 1.434.356
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 13.353.552 13.350.521
3. Sonstige Verbindlichkeiten 50.555 50.861
davon in Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0 (Vorjahr: EUR 0)
14.718.130 14.835.738
53.979.704 53.263.149

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 13.984.406 13.261.484
2. Sonstige betriebliche Erträge 622.698 104.418
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Betriebsstoffe 3.160.918 2.181.738
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 2.407.476 2.607.680
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.203.520 3.045.743
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.451.578 1.318.564
davon für Altersversorgung: EUR 886.967 (Vorjahr: EUR 747.683)
5. Abschreibungen auf Sachanlagen 2.500.033 2.658.652
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.141.824 1.289.403
davon aus Währungsumrechnung: EUR 2 (Vorjahr: EUR 0)
7. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.316.391 1.396.237
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 27.572 0
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 27.195 (Vorjahr: EUR 0)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 223.485 202.066
davon an verbundene Unternehmen: EUR 92.990 (Vorjahr: EUR 42.178)
davon aus Abzinsung: EUR 126.460 (Vorjahr: EUR 147.153)
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.143.789 704.703
11. Ergebnis nach Steuern/
Jahresüberschuss 718.444 753.590

Registergericht: Amtsgericht Frankfurt am Main

Handelsregisternummer: HRB 96601

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022

(1) Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren nach § 275 Abs. 2 HGB angewandt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB. Größenabhängige Erleichterungen bezüglich der Anhangangaben werden in Anspruch genommen. Die Angaben zur Mitzugehörigkeit wurden in diesem Anhang gemacht.

Der Sitz der Gesellschaft ist Frankfurt am Main.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbst erstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern liegen bei technischen Anlagen und Maschinen als auch bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung grundsätzlich zwischen 3 und 33 Jahren. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig vorgenommen.

Im Einzelnen werden folgende Nutzungsdauern für die einzelnen Anlagenklassen zugrunde gelegt:

Jahre
von bis
Gebäude 15 33
Technische Anlagen und Maschinen 10 20
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 10

Die Finanzanlagen umfassen Anteile an verbundenen Unternehmen. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten.

Die Bewertung der in den Vorräten enthaltenen Betriebsstoffe erfolgt mit den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. mit niedrigeren Wiederbeschaffungswerten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden mit Nennwerten unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für erkennbare Risiken bewertet.

Die liquiden Mittel sind mit dem Nennwert bilanziert.

Latente Steuern werden auf Bewertungsunterschiede von "Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten" zwischen Handels- und Steuerbilanz ermittelt, die sich in der Zukunft umkehren und damit Steuerbelastungen oder Steuerentlastungen zur Konsequenz haben, welche sich im Zeitablauf ausgleichen.

Aus der Ermittlung der künftigen Steuerbelastungen und Steuerentlastungen aus temporären Differenzen zwischen den handels- und steuerlichen Wertansätzen für alle Bilanzpositionen hat sich insgesamt ein Überhang aktiver latenter Steuern ergeben. Dieser basiert zum größten Teil auf den unterschiedlichen Bewertungen von Pensions- und sonstigen Rückstellungen.

Hinsichtlich eines sich insgesamt ergebenden aktiven Überhangs werden aktive latente Steuern in Anwendung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht angesetzt.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz in Höhe von 31,93% zugrunde (15,83% für Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,10% für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich zum Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird.

Die Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt auf Grund versicherungsmathematischer Berechnung unter Berücksichtigung der Richttafeln (2018 G) von Prof. Dr. Klaus Heubeck nach der Projected Unit Credit- Methode. Den Berechnungen wurden der von der Deutschen Bundesbank veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Jahren zum 31. Dezember 2022 von 1,78% (VJ: 1,87%), der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, zu Grunde gelegt. Dabei wurden ein Gehaltstrend von 2,5% (VJ: 2,5%) sowie ein Rententrend zwischen 1,0% und 2,2% (VJ: 1,0%-1,7%) angenommen. Die Pensionsverpflichtungen sind gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit dem Deckungskapital aus Rückdeckungsversicherungen saldiert ausgewiesen. Das Deckungskapital entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten.

Die Jubiläums- und Altersteilzeitrückstellungen wurden nach der Projected Unit Credit-Methode unter Verwendung der Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Bewertung der Jubiläumsrückstellungen und der Altersteilzeitrückstellung wurde ein Diskontierungssatz von 1,44% (i.Vj. 1,35%) verwendet. Der Gehaltstrend wurde mit 2,5% (VJ: 2,5%) p.a. angenommen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Fremdwährungsbeträge werden mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Zugangs umgerechnet. Sämtliche kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Daraus entstehende Gewinne und Verluste aus Kursänderungen finden Berücksichtigung. Langfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen.

(3) Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Für die Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres verweisen wir auf die Anlage zum Anhang.

Bei den Bauten auf fremden Grundstücken handelt es sich im Wesentlichen um die Produktionsstätte in Dormagen. Die technischen Anlagen und Maschinen betreffen die technische Ausrüstung der Produktionsstätten in Rheinberg und Dormagen.

Bei den Anteilen an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 15.223 handelt es sich um die Anteile an der Kemira Chemicals Germany GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, mit der seit dem 1. Januar 2017 ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Die Anteile werden vollständig von der Gesellschaft gehalten. Das Eigenkapital der Kemira Chemicals Germany GmbH zum 31. Dezember 2022 betrug TEUR 13.242 und der Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung des Geschäftsjahres 2022 belief sich auf TEUR 1.316.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10.440 (VJ: TEUR 9.438) betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.412 (VJ: TEUR 1.640), Forderungen aus Cash-Pooling in Höhe von TEUR 7.567 (VJ: TEUR 6.357), Forderungen aus Gewinnabführung des Jahres 2022 in Höhe von TEUR 1.316 (VJ: TEUR 1.396), sowie Forderungen aufgrund der umsatzsteuerlichen Organschaft gegen Organgesellschaft in Höhe von TEUR 145 (VJ: TEUR 45). Es bestehen Forderungen gegen die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 8.979 (VJ: TEUR 7.892).

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich hauptsächlich um Forderungen gegen das Finanzamt aus Umsatzsteuer TEUR 113 (VJ: aus Gewerbe- und Körperschaftsteuer TEUR 302 und Umsatzsteuer TEUR 341).

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind insgesamt, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig.

Rückstellungen

Den Rückstellungen für Pensionen zum 31. Dezember 2022 liegen versicherungsmathematische Gutachten der AON Hewitt GmbH, München, zu Grunde. Zum 31. Dezember 2022 wurden die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 8.885 (VJ: TEUR 8.105) mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherungsansprüche in Höhe von TEUR 1.474 (VJ: TEUR 1.441) saldiert ausgewiesen.

Des Weiteren wurden unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen die langfristigen personalbezogenen Rückstellungen i.H.v. TEUR 31 (VJ: TEUR 31) ausgewiesen. Der Unterschiedsbetrag zwischen der Höhe der Pensionsrückstellung anhand der Bewertung mit dem 10- und 7-Jahresdurchschnittszinssatz betrug zum Bilanzstichtag TEUR 502 (VJ: TEUR 732). (Summe der Pensionsverpflichtungen mit einem Rechnungszins auf Basis des 7- Jahresdurchschnitts belief sich auf TEUR 9.388 (VJ: TEUR 8.837)). Der genannte Differenzbetrag unterliegt einer Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB. Da die Gesellschaft über freie Rücklagen verfügt, die größer sind als der Differenzbetrag, entfällt die Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 Satz 2 i. V. m. § 268 Abs. 8 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 972 (VJ: TEUR 1.767) betreffen mit TEUR 575 (VJ: TEUR 1.502) die Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, die kurzfristigen Rückstellungen für Bonus in Höhe von TEUR 290 (VJ: TEUR 156) sowie langfristige Jubiläumsrückstellungen TEUR 36 (VJ: TEUR 27). Die übrigen Rückstellungen sind für sonstige personalbezogene Aufwendungen TEUR 71 (VJ: TEUR 81).

Die Steuerrückstellungen betreffen in Höhe von TEUR 45 Körperschaft- sowie TEUR 118 Gewerbesteuer.

Verbindlichkeiten

Es bestehen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.314 (VJ: TEUR1.434) gegenüber Dritten. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt, wie im Vorjahr, vor Ablauf eines Jahres fällig.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.354 (VJ: TEUR 13.351) betreffen in Höhe von TEUR 13.000 (VJ: TEUR 13.000) Verbindlichkeiten aus Darlehen und in Höhe von TEUR 354 (VJ: TEUR 351) aus den Liefer- und Leistungsverkehr. Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von TEUR 13.334 (VJ: TEUR 13.233). Das Darlehen ist am 26. April 2023 fällig und weist somit am Bilanzstichtag eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf (31.12.2021: Restlaufzeit zwei Jahre). Nachdem Bilanzstichtag wurde das Darlehen um fünf Jahre verlängert wie im Nachtragsbericht erläutert wird. Alle anderen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben ebenfalls wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die sonstigen Verbindlichkeiten weisen, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von unter einem Jahr auf.

(4) Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Aufgrund des bestehenden Geschäftsmodells ist die Kemira Germany GmbH als Lohnfertiger innerhalb der Kemira-Gruppe tätig. Die Umsatzerlöse basieren auf den im Zusammenhang mit der Produktion angefallenen Kosten und betrugen im Berichtsjahr TEUR 13.863 (VJ: TEUR 13.135) sowie die Erlöse aus der Vermietung TEUR 121 (VJ: TEUR 127). Sämtliche Umsatzerlöse wurden im Inland erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge TEUR 623 (VJ: TEUR 104) bestehen im Wesentlichen aus periodenfremden Rückstellungsauflösungen von TEUR 597(VJ: TEUR 97).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 1.142 (VJ: TEUR 1.289) bestehen im Wesentlichen aus Miet- und Leasingzahlungen TEUR 411 (VJ: TEUR 456), Beratungskosten TEUR 139 (VJ: TEUR 91), Energiekosten TEUR 181 (VJ: TEUR 207), Telekommunikationskosten TEUR 117 (VJ: TEUR 70), Versicherungen TEUR 84 (VJ: TEUR 74), Mitgliedsbeiträgen TEUR 26 (VJ: TEUR 15), personalbezogenen Aufwendungen TEUR 85 (VJ: TEUR 109) sowie Reise- und Bewirtungskosten TEUR 30 (VJ: TEUR 22) und sonstigen Aufwendungen.

Im Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Zinsaufwendungen aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtungen, der Jubiläumsverpflichtungen sowie der Altersteilzeitrückstellung in Höhe von TEUR 152 (VJ: TEUR 172) mit Zinserträgen aus Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 26 (VJ: TEUR 25) saldiert ausgewiesen.

Erträge aus Gewinnabführungen

Aufgrund des mit der Kemira Chemicals Germany GmbH ab dem 1. Januar 2017 bestehenden Ergebnisabführungsvertrages wurde ein Gewinn in Höhe von TEUR 1.316 übernommen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Bei den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag handelt es sich um den Steueraufwand des Berichtsjahres TEUR 1.111 (VJ: TEUR 853) und des Vorjahres TEUR 32 (VJ: Steuererstattung TEUR 148).

(5) Sonstige Pflichtangaben

Konzernzugehörigkeit / Konzernabschluss

Der Jahresabschluss der Kemira Germany GmbH wird in den Konzernabschluss der Kemira Oyj mit Sitz in Helsinki/Finnland, die den Konzernabschluss für den größten, sowie den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Muttergesellschaft ist über das Finnish Trade Register/Finnish Patent and Registration Office (ISIN code: FI0009004824) erhältlich.

Die Kemira Germany GmbH nimmt die Befreiungsvorschrift des § 293 Abs. 1 HGB in Anspruch und stellt keinen Konzernabschluss auf.

Anzahl der Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2022 waren durchschnittlich 43 Mitarbeiter beschäftigt (2 Frauen, 41 Männer bzw. 36 gewerbliche Mitarbeiter und 7 Angestellte).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

TEUR
Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen
fällig innerhalb eines Jahres 613
fällig zwischen einem und fünf Jahren 1.070
fällig größer fünf Jahre 278
1.961

Miet- und Leasingverträge werden geschlossen, um Liquiditätsabflüsse zu verteilen. Risiken aus diesen Verträgen bestehen aus heutiger Sicht nicht.

In den sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind keine Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten.

Es gibt keine Verbindlichkeiten aus Bürgschaften und Gewährleistungsverträgen sowie sonstige Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB.

Organe der Gesellschaft

Einzelvertretungsberechtigter Geschäftsführer der Gesellschaft war im Berichtsjahr:

Maximilian Gallist, hauptberuflich General Counsel EMEA.

Der Geschäftsführer Maximilian Gallist erhält keine Bezüge von der Gesellschaft.

Abschlussprüferhonorar

Auf die Angaben des Abschlussprüferhonorars wird mit Verweis auf § 288 Abs. 2 S. 2 HGB verzichtet.

Gewinnverwendungsvorschlag

Es wird von der Geschäftsführung vorgeschlagen, den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres 2022 sowie ein Teil des Gewinnvortrags in Höhe von EUR 1.500.000 als Dividende auszuzahlen.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Mit nahestehenden Unternehmen, zu denen die Gesellschaft mittel- oder unmittelbar in weniger als 100-prozentigem Anteilsbesitz steht, und nahestehenden Personen sind keine Geschäfte zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind, außer nachfolgend erläutertem Sachverhalt, keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

Das langfristige Darlehen der Gesellschafterin mit Endfälligkeit im April 2023 wurde unter Berücksichtigung einer Sondertilgung in Höhe von TEUR 3.000 um fünf Jahre bis zum 26. April 2028 verlängert.

 

Frankfurt am Main, den 14. Juli 2023

Kemira Germany GmbH

Maximilian Gallist, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.1.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0 17.087 0 0 17.087
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 16.037.604 0 0 0 16.037.604
2. Technische Anlagen und Maschinen 31.884.747 213.410 105.312 365.392 32.358.237
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.634.218 41.070 16.128 89.828 1.748.988
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.468.845 2.558.190 0 -455.220 3.571.815
51.025.414 2.812.670 121.440 0 53.716.644
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.223.186 0 0 0 15.223.186
66.248.600 2.829.757 121.440 0 68.956.917
kumulierte Abschreibungen
Stand am 1.1.2022 Zugänge Abgänge Stand am 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 0 0 0 0
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 5.463.599 619.605 0 6.083.204
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.380.027 1.737.911 0 19.117.938
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 614.490 142.517 10.702 746.305
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0
23.458.116 2.500.033 10.702 25.947.447
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0
23.458.116 2.500.033 10.702 25.947.447
Nettobuchwerte
Stand am 31.12.2022 Stand am 31.12.2021
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Software 17.087 0
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 9.954.400 10.574.005
2. Technische Anlagen und Maschinen 13.240.299 14.504.720
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.002.683 1.019.728
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 3.571.815 1.468.845
27.769.197 27.567.298
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 15.223.186 15.223.186
43.009.470 42.790.484

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022

1. Grundlagen des Unternehmens

Die Kemira Germany GmbH ist eine 100%ige Tochter der Kemira Oyj, Helsinki/ Finnland. Sie fungiert als Lohnfertiger (mit Herstellungsstandorten in Dormagen und Rheinberg) für die finnische Muttergesellschaft, und fertigt im Wesentlichen Eisen- und Aluminium-Fällmittel.

Das Geschäft der Kemira Germany GmbH in ihrer Funktion als Lohnfertiger für die Konzernobergesellschaft ist durch eine Kostenerstattung aller betriebsrelevanten Kosten sowie einen Mark-up gekennzeichnet. Diese bereits seit 2011 bestehende Struktur wird als European Business Model (im Folgenden: "EBM") bezeichnet.

Der Kemira-Konzern ist ein global tätiger Anbieter von Chemikalien für wasserintensive Industrien, wie z.B. Zellstoff und Papierherstellung, kommunale und industrielle Wasseraufbereitung und -entsorgung sowie der Ölförderung und des Bergbaus.

2. Wirtschaftsbericht

a) Konjunkturelle Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine sowie den extremen Energiepreiserhöhungen. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten. Das vom Statistischen Bundesamt für 2022 ermittelte preisbereinigte BIP war um 1,9% höher als im Vorjahr 1.

Die chemisch-pharmazeutische Industrie blickt auf ein Jahr zurück, das besonders schwierig war. Im Vergleich zum Vorjahr sank die Produktion der chemischen Industrie in Deutschland im Jahr 2022 um 6,0%. Die Erzeugerpreise waren um 22,0% gestiegen. Der Umsatz der chemischen Industrie ist um 17,5% gewachsen 2.

Der Geschäftsverlauf der Kemira Germany GmbH entwickelte sich wie erwartet. Die im Vorjahreslagebericht prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele konnten teilweise übertroffen werden. Die Umsatzerlöse übertreffen die Prognose deutlich, es wurde wie prognostiziert ein leichter Ergebnisrückgang erreicht. Der Absatzmarkt, welcher die Produktionskapazität der Gesellschaft bestimmt, bleibt insgesamt unter Mengen- und Margendruck.

1 Quelle: Statistisches Bundesamt Pressemitteilung 13.01.2023
2 Quelle: VCI Presseinformation 12.2022

b) Ertragslage

Anhaltend hohe Inflation und die damit verbundene wirtschaftliche Abkühlung hatten keine große Auswirkung auch auf die Geschäftstätigkeit von Kemira im Jahr 2022.

Im Rahmen des European Business Models ("EBM") werden der Kemira Germany GmbH alle im Rahmen des Geschäftsbetriebs entstandenen Kosten von der Kemira Oyj, Helsinki, Finnland, erstattet. Die produktionsbezogenen Kostenerstattungen werden in den Umsatzerlösen gezeigt. Der Anstieg der Umsätze im Jahr 2022 um TEUR 723 auf TEUR 13.984 ist vor allem Folge der höheren Kostenerstattungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen TEUR 623 (VJ: TEUR 104) und betrafen größtenteils Rückstellungsauflösungen von TEUR 597 (VJ: TEUR 97).

Der Materialaufwand in Höhe von TEUR 5.568 (VJ: TEUR 4.789) beinhaltet TEUR 3.161 (VJ: TEUR 2.182) Aufwendungen für Betriebsstoffe sowie TEUR 2.407 (VJ: TEUR 2.608) Aufwendungen für bezogene Leistungen. Der Anstieg des Materialaufwandes hängt mit höheren Preisen zusammen. Die Materialaufwandsquote zum Bilanzstichtag beträgt 40% (VJ: 37%).

Der Personalaufwand ist von TEUR 4.364 auf TEUR 4.655 gestiegen als Folge der höheren Pensionsrückstellungen und Bonuszahlungen. Die Personalaufwandsquote zum Bilanzstichtag beträgt 34% (VJ: 34%).

Die Abschreibungen verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr auf TEUR 2.500 (VJ: TEUR 2.659).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen TEUR 1.142 (VJ: TEUR 1.289). Im Vorjahr wurden hier Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens TEUR 200 ausgewiesen.

Aufgrund des mit der Kemira Chemicals Germany GmbH ab dem 1. Januar 2017 bestehenden Ergebnisabführungsvertrags wurde ein Jahresüberschuss von TEUR 1.316 (VJ: TEUR 1.396) an die Kemira Germany GmbH abgeführt.

Der Zinsaufwand verschlechterte sich von TEUR -202 auf TEUR -223, was im Wesentlichen Folge eines höheren Zinsaufwands aus der Verzinsung von Intercompany Darlehen war.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erhöhten sich aufgrund der höheren Hinzurechnungsbeträge für die Pensionsrückstellungen um TEUR 439 auf TEUR 1.144.

Das Geschäftsjahr 2022 schloss insgesamt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 718 (Vorjahr: TEUR 754) ab.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Gesellschaft erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 717 von TEUR 53.263 auf TEUR 53.980.

Ursächlich hierfür war auf der Aktivseite hauptsächlich der Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen im Vergleich zum Vorjahr 2021 um TEUR 1.003 auf TEUR 10.440 aufgrund der höheren Forderungen aus Cash-Pooling.

Bei den Finanzanlagen handelt es sich um die Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 15.223 (VJ: TEUR 15.223).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 10.440 (VJ: TEUR 9.438) bestehen im Wesentlichen aus Cash Pool Guthaben. Dem gegenüber steht auf der Passivseite Eigenkapital von TEUR 30.684 (VJ: TEUR 29.965), das sich aufgrund des Jahresüberschusses in Höhe von TEUR 718 erhöhte.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 13.354 (VJ: TEUR 13.351) betreffen im Wesentlichen das langfristige Darlehen von TEUR 13.000 (VJ: TEUR 13.000).

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erhöhen sich um TEUR 748 auf TEUR 7.443 aufgrund des geringeren durchschnittlichen Marktzinssatzes.

Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 795 auf TEUR 972 im Wesentlichen aufgrund niedrigerer Rückstellungen für ausstehenden Lieferantenrechnungen.

d) Finanzlage

Die Gesellschaft finanziert sich aus dem Cash Flow der laufenden Geschäftstätigkeit. Überschüssiges Barvermögen wird über Cash-Pooling oder kurzfristige Anlagen gruppenintern bei Kemira Oyj angelegt. Das langfristige Darlehen mit Endfälligkeit im April 2023 wurde bis zum 26. April 2028 verlängert. Die Gesellschaft ist somit fristenadäquat finanziert - die kurzfristigen Vermögensgegenstände übersteigen die kurzfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten deutlich.

Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 2022 war positiv und betrug TEUR 162.

Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag beträgt 56,84% (VJ: 56,26%). Das Eigenkapital deckt die immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen ab.

e) Finanzielle Leistungsindikatoren, Umweltschutz sowie Qualität, Mitarbeiter

Nachfolgend werden die wesentlichsten Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr dargestellt:

2022 2021 Veränderung Veränderung in %
Umsatzerlöse TEUR 13.984 13.261 723 5,5%
Jahresergebnis TEUR 718 754 -36 -4,8%

Umweltschutz und -management haben innerhalb der Kemira-Gruppe einen hohen Stellenwert. Um den höchstmöglichen Standard zu erreichen, werden alle Maßnahmen zum Umweltschutz im Rahmen des internen Qualitätsmanagementsystems überprüft. Die Kemira Germany GmbH ist nach ISO 9001, ISO 14001 sowie ISO 45001 zertifiziert.

Die Kemira Germany GmbH beschäftigte zum 31. Dezember 2022 43 Mitarbeiter (VJ: 43). Die Mitarbeiter der Gesellschaft sind hauptsächlich herstellungsbezogenen Aufgaben zugeordnet und verteilen sich auf die Herstellungsstandorte Rheinberg und Dormagen sowie Köln.

Zusammenfassend beurteilt die Geschäftsführung die Lage der Gesellschaft als gut.

3. Chancen- und Risikobericht

a) Grundsätze des Risikomanagements

Die Kemira Germany GmbH ist in das Risikomanagement von Kemira Oyj eingebunden und trägt kein Risiko für Währungsdifferenzen, Kredite, Beschaffung oder Absatz. Diese Risiken werden über den bestehenden Servicevertrag mit Kemira Oyj abgedeckt.

b) Konjunkturelle und branchenspezifische Risiken

Der Bereich "Industry & Water" sieht sich weiterhin der Tatsache ausgesetzt, dass ein Mengenwachstum insbesondere bei den Aluminiumsalzen nicht gegeben ist.

Der Dienstleistungsvertrag als Lohnbearbeiter mit der Kemira Oyj ist zeitlich unbegrenzt. Die Kündigungsfrist seitens Kemira Oyj liegt bei drei Monaten. Zum derzeitigen Zeitpunkt ist der Vertrag ungekündigt und es liegen keinerlei Hinweise für eine Beendigung der Geschäftsbeziehungen bzw. für eine Einstellung der Tätigkeit der Gesellschaft vor.

c) Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der Tätigkeit als Lohnfertiger für die Konzernobergesellschaft Kemira Oyj werden finanzwirtschaftliche Risiken als gering angesehen.

Die Gesellschaft hat für alle wesentlichen Risiken Versicherungen abgeschlossen. Es besteht eine Versicherung über Rahmenverträge der Muttergesellschaft in Helsinki, durch die die Risiken wie Vermögensschäden, Transporte, Umweltschäden etc. abgesichert werden.

Forderungen gegen Dritte bestehen nur in geringem Umfang. Etwaige Ausfallrisiken werden als unwesentlich angesehen.

Die Energiekrise, hohe Inflationsraten und der Krieg in der Ukraine hatten nur einen begrenzten direkten Einfluss auf die Operationen von Kemira und die Kundennachfrage im Jahr 2022.

Die deutlich gesunkenen Energie- und Rohstoffpreise der vergangenen Monate haben die Situation inzwischen etwas stabilisiert, wobei die Lage weiterhin schwierig bleibt.

d) Chancen

Die Wachstumschancen der Kemira Germany GmbH erachten wir mittel- bis langfristig als positiv. Dies begründet sich aus dem mit Beginn des Jahres 2020 erweiterten Schichtmodells, welches eine positive Auswirkung auf das Mengengerüst im Werk Rheinberg hat. Hierdurch erwarten wir eine bessere Positionierung auf dem Markt und weiteres Wachstum im Produktsegment der Eisen-Salze. Es bleibt somit generell abzuwarten, inwieweit eine Steigerung des Umsatzes möglich ist. Aufgrund des Geschäftsprofils der Kemira Germany GmbH gehen wir davon aus, dass das kommunale Wasserbehandlungssegment sich als relativ stabil herausstellen sollte, da es sich hierbei um Daseinsvorsorge für die Bevölkerung handelt. Indes ist insbesondere für die industriellen Anwendungen mit konjunkturellen Auswirkungen zu rechnen.

Gesamtbeurteilung der Chancen und Risiken

Nach unserer Überzeugung weisen die vorstehend beschriebenen Risiken in Anbetracht ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und ihrer Auswirkung weder einzeln noch in ihrer Gesamtheit bestandsgefährdenden Charakter auf. Wir bleiben zuversichtlich, dass die Ertragskraft unseres Unternehmens eine solide Basis für unsere künftige Geschäftsentwicklung bildet und für die notwendigen Ressourcen sorgt, um die dem Unternehmen zur Verfügung stehenden Chancen zu verfolgen. Die Auswirkungen der Energiekrise und des Ukrainekrieges werden fortlaufend analysiert.

4. Prognosebericht

Auch für das kommende Jahr erwartet der Verband der chemischen Industrie ("VCI") aktuell keine Besserung der Lage, die Energiekrise zwingt die deutsche Wirtschaft in die Rezession.

Nach derzeitigem Stand rechnet der VCI für 2023 mit einem weiteren kräftigen Produktionsrückgang in der chemisch-pharmazeutischen Industrie. Auch der Umsatz wird sich aller Voraussicht nach negativ entwickeln. Aufgrund der äußerst volatilen Lage wird über diese Einschätzung hinaus keine quantitative Prognose abgegeben 3.

In der Gesamtsicht 2023 geht die Kemira Germany GmbH auf Basis der aktuellen Entwicklungen davon aus, dass es keine signifikanten Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf gibt. Die kurz- sowie langfristigen Auswirkungen auf die Umsatzerlöse und das Jahresergebnis 2023 als Folge der Energiekrise sowie des Russlandkrieges in der Ukraine sind derzeit nur schwer abschätzbar. Aufgrund des Geschäftsprofils der Kemira Germany GmbH rechnen wir für das Geschäftsjahr 2023 mit einem leichten Rückgang des Umsatzes und des Jahresergebnisses.

 

Frankfurt am Main, den 14. Juli 2023

Kemira Germany GmbH

Maximilian Gallist, Geschäftsführer

3 Quelle: VCI Presseinformation 15.12.2022

Gesellschafterversammlung Shareholder's Meeting
I. Vorbemerkung I. Preamble
Die KEMIRA OYJ mit dem Sitz in Helsinki, Finnland, ist Alleingesellschafterin der KEMIRA OYJ with its registered seat in Helsinki, Finland, is the sole shareholder of
KEMIRA Germany GmbH
mit dem Sitz in / with its registered seat in Frankfurt am Main
(AG Frankfurt a.M. HRB 96601),
- nachfolgend "Gesellschaft" -
- hereinafter referred to as "Company"
Es ist demzufolge das gesamte Stammkapital der Gesellschaft vertreten. The entire registered share capital of the Company is thus represented.
Das Stammkapital der Gesellschaft ist voll einbezahlt. The registered share capital is fully paid in.
II. Beschlüsse II. Resolutions
Unter Verzicht auf die Einhaltung aller durch Gesetz oder Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen hält die KEMIRA OYJ eine Waiving all requirements of notice and form under the law and the bylaws, KEMIRA OYJ convenes a
Gesellschafterversammlung / Shareholder's Meeting
der Gesellschaft ab und fasst folgende of the Company and adopts the following
Beschlüsse: Resolutions:
1. Die Geschäftsführung der Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2022 einen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 aufgestellt. Die Bilanzsumme beträgt EURO 53.979.704. Die Bilanz weist in Übereinstimmung mit den Gewinn- und Verlustrechnung einen Jahresüberschuss in Höhe von EURO 718.444 aus. 2. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 werden hiermit in seiner Gesamtheit festgestellt. 3. Der Jahresüberschuss in Höhe von EURO 718.444 wird auf neue Rechnung vorgetragen. 4. Es wird hiermit beschlossen, eine Dividende in Höhe von EUR 1.500.000 aus dem bereits existierenden Gewinnvortrag auszuschütten. 5. Der Geschäftsführung wird Entlastung erteilt. 6. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 wird Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, gewählt. 1. The management of the Company has drawn up annual accounts for the fiscal year 2022 effective December 31, 2022. The balance sheet total is EURO 53.979.704.. Balance sheet and profit & loss statement indicates a profit of EURO 718.444. 2. The annual accounts for the fiscal year 2022 in its entirety are herewith approved. 3. The profit of EURO 718.444 is carried forward to new account. 4. It is herewith resolved, that a dividend from the already existing profit-carried-forward is distributed in an amount of EUR 1.500.000. 5. The management is granted herewith full discharge for his management. 6. Ernst & Young GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, is appointed as auditor for the fiscal year 2023.
Damit ist die Gesellschafterversammlung geschlossen. The shareholder's meeting is closed herewith.
Dieses Dokument ist in deutscher und englischer Sprache ausgestellt. Im Falle von Abweichungen ist die deutsche Fassung maßgebend. This document is executed in the German and in the English language. In case of discrepancies, the German version shall prevail.

 

Helsinki, den 7. August 2023

KEMIRA OYJ

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