Stammdaten

Register
Amtsgericht Montabaur HRB 3348
Vorher
Deynique - Cosmetics GmbH
Eingetragen
5.11.1987
Branche
Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und KörperpflegemittelnTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von kosmetischen Erzeugnissen, Körperpflegemitteln, Putz- und ReinigungsmittelnEinzelhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Gegenstand
Handel, Entwicklung, Design, Herstellung und Abfüllung kosmetischer Erzeugnisse, Handel mit kosmetischen Apparaten sowie Vertrieb von kosmetischen Druckerzeugnissen, Durchführung von Schulungen und Seminaren auf den Gebieten der Kosmetik und der Betriebswirtschaft sowie Betrieb von Hotels und Gaststätten. Im Rahmen dieses Gesellschaftszwecks verwaltet, verpachtet, vermietet und bewirtschaftet die Gesellschaft auch Grundstücke und Gebäude. Die Gesellschaft darf andere Unternehmen gleicher oder ähnlicher Art übernehmen, vertreten und sich an solchen Unternehmen beteiligen, den eigenen Geschäftsbetrieb auf verwandte Zweige jeder Art ausdehnen, soweit dies zur Erreichung des Gesellschaftszweckes als dienlich erscheint oder die Gesellschaft zu fördern geeignet ist.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Jasmin Hartmann
seit 11.8.2005
Geschäftsführer
Tobias Hartmann
seit 11.8.2005
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Hartmann Verwaltungs- und Immobilien GmbH & Co. KG
Germany
52.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Deynique Cosmetics GmbH

Westerburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Deynique Cosmetics GmbH, Westerburg

Lagebericht

A. Grundlagen der Gesellschaft

I. Geschäftsmodell

Wir handeln hauptsächlich mit kosmetischen Erzeugnissen und kosmetischen Apparaten und führen Schulungen sowie Seminare auf dem Gebiet der Kosmetik durch. Zur Unterstützung unserer Kunden stellen wir diesen entgeltlich kosmetische Druckerzeugnisse sowie digitale Marketingtools, wie Homepages und Anzeigen, zur Verfügung. Wir vertreiben unsere Produkte unten den Marken Deynique und Maxximas vorwiegend über spezielle Kosmetikstudios im europäischen Raum sowie in der VR China.

Die Beschaffung der Materialien findet überwiegend in der EU und in den USA statt.

II. Forschung und Entwicklung

Wir arbeiten an der innovativen Weiterentwicklung unserer Kosmetikprodukte für die Bedürfnisse der vorhandenen sowie der potenziell neuen Kundschaft. Eine separate Forschungs- und Entwicklungsabteilung befindet sich jedoch nicht in unserem Unternehmen.

B. Wirtschaftsbericht

I. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im Jahr 2023 zurückgegangen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts nahm das Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 Prozent ab und lag somit unter dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %.

Dabei verlief die Entwicklung in den einzelnen Wirtschaftsbereichen sehr unterschiedlich: Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023.

Die preisbereinigten privaten Konsumausgaben gingen aufgrund der hohen Inflationsrate und der damit sinkenden Kaufkraft der privaten Haushalte im Jahr 2023 um 0,8 % zurück. Der Abwärtstrend wirkte sich dagegen nicht negativ auf die Beschäftigungssituation aus. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren im Jahr 2023 durchschnittlich 0,7 % mehr Menschen in Deutschland beschäftigt als im Vorjahr.

Die Weltwirtschaft war im Jahr 2023 von Unsicherheiten geprägt. Insbesondere der seit 2022 anhaltende russische Angriffskrieg in der Ukraine, die weiterhin hohen Energiepreise, die hohe Inflation sowie die immer noch eingeschränkte Verfügbarkeit von Vorprodukten wirkten sich belastend auf das globale Wachstum aus. Das globale Wachstum des realen BIP lag im Jahr 2023 bei 3,9 %, verglichen mit einer Jahreswachstumsrate 2022 von 0,2 %. Zugleich bremsten gestörte internationale Lieferketten das Wachstum.

Es ist zu beobachten, dass ein gepflegtes Aussehen den Menschen in Deutschland auch in schwierigen Zeiten geprägt von Inflation und Zukunftssorgen wichtig ist. Entsprechend deutlich fiel das Umsatzwachstum der Schönheitspflegeindustrie im Jahr 2023 aus. Der Wert der im In- und Ausland verkauften Kosmetika stieg um 8,4 Prozent auf 33,4 Milliarden Euro. Besonders kräftig legte der Exportumsatz zu, der ein Plus um 8,1 Prozent auf 12,3 Milliarden Euro erzielte. Im Inland gaben die Konsumenten für Körperpflege und Kosmetika 21,1 Milliarden Euro aus. Das sind 8,6 Prozent mehr als im Vorjahr. Die wirtschaftliche Lage der Unternehmen hat sich dennoch eingetrübt. Hauptgrund ist die Kostensteigerung bei Energie und Rohstoffen, der Fachkräftemangel sowie die stark gestiegene Belastung durch die Regularienflut. (Quelle: IKW Wirtschaftspressekonferenz digital vom 7. Dezember 2023)

II. Geschäftsverlauf

Der Geschäftsverlauf des Jahres 2023 war von den Auswirkungen des Ukraine Krieges, den daraus resultierenden gestiegenen Energiepreisen und der hohen Inflation stark beeinflusst.

Ebenso hat sich die allgemeine wirtschaftliche Unsicherheit vor allem im Bereich der Kosmetikstudios niedergeschlagen. Die Mehrheit der Studioinhaber blickt verunsichert und wenig zuversichtlich in die Zukunft. Zusätzlich haben viele Studioinhaber Schwierigkeiten, mit der zunehmenden Digitalisierung Schritt zu halten.

Entgegen dem Branchentrend war das Geschäftsjahr 2023 durch das im Vergleich zum Vorjahr geringere Geschäftsvolumen geprägt. Die Umsatzerlöse des Unternehmens verringerten sich um 1,4 % und das Rohergebnis um 6,5 % gegenüber dem Vorjahr.

Insgesamt können wir auf ein nicht zufriedenstellendes Geschäftsjahr 2023 zurückblicken.

III. Lage

1) Ertragslage

Das Rohergebnis verringerte sich um T€ 373 auf T€ 5.379 gegenüber dem Vorjahr. Der Inlandsumsatz sowie die Umsätze auf dem chinesischen Markt entwickelten sich in 2023 rückläufig.

Der Materialaufwand hat sich auch im Zusammenhang mit höheren Einkaufspreisen im Geschäftsjahr 2023 leicht unterproportional zum Umsatz erhöht. Die Materialaufwandsquote verbesserte sich auf 40,5 % gegenüber 41,2 % im Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um T€ 361 auf T€ 282.

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 374 auf T€ 3.827 erhöht. Die Entwicklung steht hauptsächlich in Zusammenhang mit Neueinstellungen im Vergleich zum Vorjahr.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um T€ 432 auf T€ 2.654 gesunken. Die Minderung ist überwiegend durch geringere Raumkosten (- TE 252), Fremdleistungen (- TE 82), Verkaufsprovisionen (- TE 80), sowie durch rückläufige Wartungskosten für Hard- und Software (- T€ 66) bedingt.

Das Finanzergebnis hat sich in Folge höherer Zinserträge (T€ 178) sowie niedrigerer Abschreibungen auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (T€ 7) im Vergleich zum Vorjahr um T€ 310 verbessert.

Das Ergebnis vor Ertragsteuern liegt mit T€ -1.252 auf dem Niveau des Vorjahres (T€ 1.241). Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 1.253 (Vorjahr: Jahresfehlbetrag T€ 1.036).

2) Vermögenslage

Die Entwicklung der Vermögenslage der Gesellschaft gegenüber dem Vorjahr ist durch den Rückgang der Bilanzsumme um T€ 1.924 auf T€ 14.771 geprägt.

Auf der Aktivseite der Bilanz ist hauptsächlich eine Verminderung der liquiden Mittel um T€ 872, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um T€ 609, der Vorräte um T€ 349 und der geleisteten Anzahlungen um T€ 75 zu verzeichnen.

Auf der Passivseite gingen hauptsächlich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um T€ 281, die Rückstellungen um T€ 238 sowie die sonstigen Verbindlichkeiten um T€ 168 zurück. Diese Entwicklung steht im Zusammenhang mit der rückläufigen Geschäftsentwicklung.

Die Kapitalstruktur der Gesellschaft ist auf einem konstant guten Niveau. Wesentlichen Anteil daran hat nach unserer Einschätzung die Unternehmenspolitik der Gewinnthesaurierung, aufgrund der wir erwirtschaftete Ergebnisse im Unternehmen belassen.

Das Eigenkapital hat sich um den im Geschäftsjahr erzielten Jahresfehlbetrag von T€ 1.253 auf T€ 12.656 vermindert. Die Eigenkapitalquote beträgt 85,7 % (Vorjahr: 83,3 %).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 1 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 2,6 %). Sämtliche Verbindlichkeiten konnten stets innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden.

1) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist nach unserer Einschätzung als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Monatliche Auswertungen im Rahmen eines Finanzstatus zeigen die Guthabenbestände sowie die mögliche Inanspruchnahme der Kreditlinien auf. Die Finanzierung der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft erfolgt durch den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Jahr 2023 T€ -779, wesentlich bedingt durch das negative Jahresergebnis sowie den Abbau von Vorräten sowie Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen (Vorjahr: T€ -2.835). Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über liquide Mittel in Höhe von T€ 6.985. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen zum Bilanzstichtag nicht. Die Gesellschaft verfügt zum Bilanzstichtag über freie, nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von T€ 324.

Umfangreiche Investitionstätigkeiten sind zurzeit nicht geplant. Investitionen ergeben sich hauptsächlich im Bereich der Ersatz- bzw. Erweiterungsinvestitionen.

Langfristig gebundenes Vermögen ist vollständig durch Eigenkapital gedeckt.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

I. Prognosebericht

Wir planen erhöhte Investition in neue Produkte. Vor allem soll das Kernsortiment auf ein jüngeres und kritischeres Publikum ausgerichtet werden. Mit dieser Maßnahme sollen vor allem neue Kundenkreise stärker angesprochen werden.

Nach den vorläufigen Zahlen des Jahres 2024 ist gegenüber dem Vorjahr der Umsatz sowie das Rohergebnis deutlich um einen zweistelligen Prozentsatz gesunken. Bei leicht gesunkenen betrieblichen Aufwendungen und einer leicht gesunkenen Materialaufwandsquote ist das vorläufige Ergebnis vor Ertragsteuern für das Jahr 2024 deutlich negativer als im Jahr 2023.

Für das Jahr 2025 erwarten wir im Vergleich zum Jahr 2023 wieder einen leichten Anstieg der Umsatzerlöse und ein leicht höheres Rohergebnis, da wir den deutschen Markt weiter ausbauen möchten und auch mit unserem chinesischen Partner weitere vertriebliche Aktivitäten planen. Die Materialaufwandsquote soll leicht zurückgehen. Aufgrund des Markenrelaunchs und der dadurch anfallenden Marketingmaßnahmen wird das Planjahr 2025 nur mit einem gegenüber dem Jahr 2023 leicht verbesserten, jedoch weiterhin negativem Ergebnis vor Ertragsteuern abschließen. In den darauf folgenden Jahren sollen durch den Markenrelaunch wieder positive Jahresergebnisse erzielt werden.

II. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die Gesellschaft ist abhängig von der generellen Entwicklung der Nachfrage nach Kosmetikprodukten sowie darüber hinaus von der Marktgängigkeit der eigenen Produkte. Dem ständig steigenden Wettbewerb muss mit immer neuen Verkaufsstrategien und Sonderverkaufsprogrammen begegnet werden. Aktuelle Risiken bestehen ferner aus gestiegenen Rohstoff- und Energiekosten sowie aus den zunehmenden geopolitischen Spannungen.

Ertragsrisiken

Aufgrund der oben genannten branchenspezifischen Risiken können sich für die Gesellschaft Umsatz- und Ertragsrisiken ergeben. Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund des zunehmenden Vertriebs von Kosmetikprodukten über das Internet zugenommen. Die Preistransparenz hat sich zugunsten der Kunden verbessert und belastet die Margen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die Währungsrisiken wurden in den vergangenen Jahren schrittweise reduziert, da weniger Rohstoffe aus den USA, dafür mehr aus Europa bezogen wurden.

Die Liquiditätslage ist sehr zufriedenstellend und ausreichende Liquidität war im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben. Liquiditätsrisiken sind derzeit nicht erkennbar.

Beschaffungsmarkt

Auf der Beschaffungsseite können wir auf eine zuverlässige Palette von Liefermöglichkeiten zurückgreifen. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir sowohl durch Qualitätskontrollen bei den Lieferanten als auch in unseren Geschäftsräumen durch. Auch haben wir in diesem Jahr neue innovative Liefermöglichkeiten aufgetan.

Personalbeschaffung

Aufgrund der demografischen Entwicklung und des allgemein drohenden Fachkräftemangels kann die Personalbeschaffung ein Risiko darstellen. Wir sind bestrebt uns weiterhin als interessanten Arbeitgeber zu positionieren.

IT-Sicherheit

Aus der Bedrohung unserer IT-Systeme und der unserer direkten Geschäftspartner ergeben sich Risiken, die wir derzeit als moderat einstufen. Hierzu zählen verschiedene IT-bezogene Themen wie Angriffe auf unsere interne IT-Infrastruktur oder ein teilweiser oder vollständiger Ausfall des Internets.

Geopolitische Konflikte

Mit dem im Jahr 2022 begonnenen Krieg in der Ukraine sowie weiteren geopolitischen Spannungen gehen Volatilitäten und Engpasssituationen einher, die sich auf unsere Beschaffungs-, Transport- und Absatzmärkte negativ auswirken können. Insbesondere die anhaltenden zu beobachtenden Materialpreissteigerungen stellen eine signifikante Herausforderung für unsere Margen- und Profitabilitätsentwicklung dar.

III. Chancenbericht

Chancen ergeben sich für die Gesellschaft hauptsächlich aus möglichen positiven Umsatzimpulsen innerhalb Deutschlands (Neukunden; Erschließung neuer Märkte u.ä.) sowie durch neue Geschäftsbeziehungen im angrenzenden Ausland.

IV. Gesamtaussage

Aufgrund der soliden wirtschaftlichen Lage der Gesellschaft, der innovativen Produktpalette sowie der langjährigen Kundenbeziehungen mit einem großen Kundenstamm ist die Gesellschaft gut im Markt aufgestellt und für die Herausforderungen der Branche gewappnet.

D. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Die Liquiditätslage der Gesellschaft ist nach unserer Einschätzung sehr zufriedenstellend und es sind keine Liquiditätsengpässe zu erwarten.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzmitteln zählen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie in hohem Maße auch die Guthaben bei Kreditinstituten, ferner Wertpapiere des Umlaufvermögens.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige und gute Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft fast ausschließlich über die eigenen flüssigen Mittel. Die vorhandenen Kreditlinien müssen nicht in Anspruch genommen werden.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden bei Bedarf entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Bevor neue Geschäftsbeziehungen eingegangen werden, informieren wir uns stets über die Bonität unserer Kunden.

 

Westerburg, den 22. Januar 2025

Deynique Cosmetics GmbH

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 1.445.166,58 1.451.559,48
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 280.290,50 299.359,50
II. Sachanlagen 1.164.626,08 1.151.949,98
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 700.183,58 714.621,58
2. technische Anlagen und Maschinen 95.362,00 72.845,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 369.080,50 331.926,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 32.557,40
III. Finanzanlagen 250,00 250,00
B. Umlaufvermögen 13.282.148,11 15.216.098,96
I. Vorräte 3.725.502,08 4.149.251,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 961.128,02 1.591.272,48
1. eingeforderte, noch ausstehende Kapitaleinlagen 0,00 870,81
2. sonstige Vermögensgegenstände 961.128,02 1.590.401,67
III. Wertpapiere 1.610.661,27 1.618.580,27
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.984.856,74 7.856.994,46
C. Rechnungsabgrenzungsposten 43.357,84 27.253,15
Summe Aktiva 14.770.672,53 16.694.911,59

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.656.190,14 13.909.387,67
I. Gezeichnetes Kapital 52.000,00 52.000,00
II. Gewinnvortrag 13.857.387,67 14.893.513,24
III. Jahresfehlbetrag 1.253.197,53 1.036.125,57
B. Rückstellungen 1.636.910,00 1.874.830,52
C. Verbindlichkeiten 477.572,39 910.693,40
1. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 17.763,62 2.210,82
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 17.763,62 2.210,82
2. sonstige Verbindlichkeiten 459.808,77 908.482,58
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 459.808,77 908.482,58
Summe Passiva 14.770.672,53 16.694.911,59

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 5.379.400,52 5.752.678,91
2. Personalaufwand 3.827.386,15 3.453.321,77
a) Löhne und Gehälter 3.104.407,27 2.803.205,83
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 722.978,88 650.115,94
davon für Altersversorgung 107.255,50 110.385,32
3. Abschreibungen 278.937,65 277.946,17
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 278.937,65 277.946,17
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.654.024,10 3.086.272,02
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 98.619,55 149.069,15
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 178.253,56 71.077,55
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 6.519,00 210.590,55
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 24.623,98 23.018,15
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.499,06 -204.792,94
9. Ergebnis nach Steuern -1.235.335,86 -1.022.599,26
10. sonstige Steuern 17.861,67 13.526,31
11. Jahresfehlbetrag 1.253.197,53 1.036.125,57

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Deynique Cosmetics GmbH, Westerburg

I. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Deynique Cosmetics GmbH, Westerburg, (Amtsgericht Montabaur, HR B 3348) wurde nach den §§ 242 ff., 264 ff. des HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Bei der Aufstellung wurden daher die größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (teilweise) in Anspruch genommen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind (im Wesentlichen) unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt im Rahmen der Grundsätze ordnungsmäßiger Bilanzierung allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung.

Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Geringwertige Anlagegüter, deren Anschaffungskosten € 800,00 nicht übersteigen, werden durch Sofortabzug geltend gemacht.

Die planmäßigen Abschreibungen werden über die folgenden (gruppeneinheitlichen) Nutzungsdauern vorgenommen:

Anlagengruppe Nutzungsdauern
Immaterielle Vermögensgegenstände 1 bis 14 Jahre
Gebäude und bauliche Betriebsvorrichtungen 10 bis 50 Jahre
Technische Anlagen und Maschinen 3 bis 14 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 1 bis 15 Jahre

Die Finanzanlagen werden im Zeitpunkt des Übergangs des wirtschaftlichen bzw. rechtlichen Eigentums mit den Anschaffungskosten angesetzt und bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag bewertet. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niederen beizulegenden Wert werden vorgenommen, wenn der Börsen- oder Marktpreis niedriger war als die ursprünglichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden neben den direkt zurechenbaren Einzelkosten auch angemessene Teile der Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Werteverzehr des Anlagevermögens, sofern dieser durch die Fertigung veranlasst ist, einbezogen. Lager- und Verkaufsrisiken werden durch Bewertungsabschläge im angemessenen und ausreichenden Umfang berücksichtigt.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit dem Nennwert oder mit ihren Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden mit den Anschaffungskosten oder niedrigeren Tageswerten bewertet.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen werden für alle ungewissen Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften gebildet. Dabei wird vorsichtig bewertet und alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden, soweit erforderlich, bei der Ermittlung des Erfüllungsbetrags berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden nach § 253 Abs. 2 HGB auf den Abschlussstichtag abgezinst.

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (Niederstwertprinzip) oder höher lagen (Höchstwertprinzip). Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Geschäften in Fremdwährung werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so kann eine sich nach Saldierung insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden bzw. ist ein sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern anzusetzen. Allerdings wird vom Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 S. 2 HGB kein Gebrauch gemacht und auf den Ansatz aktiver latenter Steuern in der Bilanz verzichtet.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel gem. § 268 Abs. 2 HGB dargestellt. Dieser ist als Anlage zu diesem Anhang beigefügt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

3. Pensionsrückstellung

Die Pensionsrückstellung wird nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren oder bei Rentnern nach dem Rentenbarwertverfahren berechnet. Es werden folgende Annahmen berücksichtigt:

- Rechnungszins: 1,68 %, 1,78% und 1,86%
- Sterbetafel: Richttafel Heubeck 2018G
- Ohne Dynamik der anrechenbaren Bezüge (1 Person)
- Anpassung der laufenden Renten: 1,00 % (2 Personen)

Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von € 10.725,00. Der Betrag ist ausschüttungsgesperrt gem. § 253 Abs. 6 HGB.

4. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen noch nicht genommene Urlaubsansprüche (T€ 64), Abschluss- und Prüfungskosten (T€ 56), Garantieansprüche (€ 17) sowie Prämien (T€ 10).

5. Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen sonstige Verbindlichkeiten.

IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 68 (Vorjahr: T€ 215) und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von T€ 99 (Vorjahr: T€ 149) enthalten.

V. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gem. § 285 Nr. 3a HGB

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen beläuft sich auf T€ 619. Darin enthalten sind Mietverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 600 für das Bürogebäude und eine Lagerhalle mit Grundstücksfläche. Diese befinden sich im Eigentum einer Gesellschafterin der Deynique Cosmetics GmbH.

2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der im Berichtsjahr beschäftigten Arbeitnehmer gem. § 267 HGB betrug 70 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer und Auszubildende).

Davon entfallen auf:

Gewerbliche Arbeitnehmer: 30
Angestellte: 36
Aushilfen: 4
Gesamt 70

3. Namen der Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 und bis zum Ende der Erstellungsarbeiten waren zu alleinvertretungsberechtigten Geschäftsführern Frau Marlies Hartmann-Lamboy, Finanzgeschäftsführerin, Frau Jasmin Hartmann, Hotelgeschäftsführerin und Herr Tobias Hartmann, Vertriebsgeschäftsführer, bestellt.

4. Vergütung der Geschäftsführer

Die Gesamtbezüge der Geschäftsführer für das Geschäftsjahr 2023 betrugen insgesamt T€ 295,6.

5. Honorar des Abschlussprüfers

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 15 und betraf ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen.

6. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag lagen nicht vor.

Grundsätzlich besorgniserregend sind die großpolitischen Spannungen.

7. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von € 1.253.197,53 zusammen mit dem Gewinnvortrag auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Westerburg, den 22. Januar 2025

gez. Marlies Hartmann-Lamboy

gez. Jasmin Hartmann

gez. Tobias Hartmann

Anlagenspiegel zum 31.12.2023

Deynique Cosmetics GmbH Handel mit kosmetischen Erzeugnissen und Durchführung von Seminaren, Westerburg

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2023 bis 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 601.239,38 71.076,00 392.024,88 90.145,00 280.290,50 299.359,50
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 601.239,38 71.076,00 392.024,88 90.145,00 280.290,50 299.359,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.450.141,78 6.749.958,20 14.438,00 700.183,58 714.621,58
2. technische Anlagen und Maschinen 453.248,53 2.762,70 403.737,93 23.334,40 95.362,00 72.845,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.158.533,68 189.458,25 1.920.705,65 151.020,25 369.080,50 331.926,00
-58.205,78
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 32.557,40 10.531,30 0,00 0,00 32.557,40
Summe Sachanlagen 10.094.481,39 202.752,25 9.074.401,78 188.792,65 1.164.626,08 1.151.949,98
-58.205,78
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 250,00 0,00 250,00 250,00
Summe Finanzanlagen 250,00 0,00 250,00 250,00
Summe Anlagevermögen 10.695.970,77 273.828,25 9.466.426,66 278.937,65 1.445.166,58 1.451.559,48
-58.205,78

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22.01.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Deynique Cosmetics GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Deynique Cosmetics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Deynique Cosmetics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."

 

Limburg a.d. Lahn, den 22. Januar 2025

MNT Revision und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Udo Triesch, Wirtschaftsprüfer

Christian Wendt, Wirtschaftsprüfer

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